Zeigt mich an!

Vor dem Kölner Dom sind seit Jahren die von der SPD, FDP, CDU und den Grünen im Kölner Rat, sowie dem Kölner Oberbürgermeister so genannten Botschaften des Hasses zu sehen, die unter anderem von Mitgliedern der NPD hoch gelobt werden. Auf den Heimatseite der NPD Düren heißt es:

Dank der „Klagemauer“ kann jeder Vorbeigehende, ob nun einheimischer Kölner oder Tourist, einmal die Gelegenheit bekommen, solche von der Systempresse ganz bewusst unter den Teppich gekehrte Wahrheiten in ihrer ganzen Grausamkeit zu betrachten.”

Die ganze Grausamkeit, die die Botschaft des Hass jedem Kölner und jedem Touristen präsentiert ist eine Klaviatur der Nazis. Die Nazis sagten einst: “Die Juden sind unser Unglück”

Die Botschaft des Hass vor dem Kölner Dom sagt heute: “Wie viele Jahrhunderte will das israelische Volk noch unsere “Eine Welt” erpressen?”

Mit dem Begriff „israelisches Volk“ ist natürlich nicht nur das Landes Israel gemeint sondern alle Juden, da Israel ja erst seit etwas mehl als sechzig Jahren existiert und somit schon rein logisch nicht für irgendwas verantwortlich sein kann, das seit Jahrhunderten geschieht. Die Botschaft des Hass vor dem Kölner Dom geht sogar noch einen Schritt weiter als die Nazis. Gehörten bei den Nazis Juden nicht zu “unserem Glück”, gehören Juden bei der Botschaft des Hass nicht mal zu “unserer einen Welt”.

Den Nazis gefällt das!

Die Nazis lachten einst über folgende Lustige Blätter:

Die Botschaft des Hass lacht darüber:

Diese Karikatur war öffentlich täglich vor dem Kölner Dom an der Botschaft des Hass zu sehen und die Kölner Staatsanwaltschaft wies eine Anzeige wegen Volksverhetzung zurück, da nur eine Karikatur, auf der ein Jude mit Krummnase ein Kind frißt, antisemtitisch sei, während eine Karikatur, auf der ein Jude ohne Krummnase ein Kind frißt, legitime Kritik sei. Die Kölner Polizei erklärt zudem, dass sie den Betreiber der Botschaft des Hass toleriert und ihm sogar Sonderrechte einräumt. Die Botschaft des Hass ist die einzige Institution in ganz Köln, die die öffentlichen Laternen und Schilder vor dem Kölner Dom als Halterungen für ihre Propaganda nutzen darf. Das darf sonst kein Verein, kein Theater, keine Organisation und keine Partei! Das darf unter Unterstützung der Kölner Polizei nun die Botschaft des Hass.

Den Nazis gefällt das!

Und was macht Klaus Franke, ein Mitglied der Botschaft des Hass? Er ruft in aller Öffentlichkeit zu meiner Festnahme auf: Was ist dieser Gerd Buurmann doch für ein Feigling. Hier zeigt er sein wahres Gesicht. Burrmann muß gebremst werden, eine Anzeige gegen ihn ist daher dringend geboten! Dazu wird ein Bild gezeigt, auf dem ein Rentner aus Dortmund meinen Kopf auf den Körper von dem Massenmörder Anders Behring Breivik montiert hat.

Wenn ich ehrlich bin, so hoffe ich, dass es einige Menschen gibt, die Klaus Franke den Gefallen tun und mich anzeigen.

Zeigt mich an! Ich will wissen, ob tatsächlich Judenhass in der widerlichsten Form in Deutschland gestattet ist, Opposition gegen Judenhass jedoch nicht.

Zeigt mich an! Ich will wissen ob die Botschaften des Hasses, die sogar von der NPD in Düren gelobt werden, mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt sind, als mein Blog, der von der Menschenrechtsorganisation Simon-Wiesenthal-Center gelobt wird.

Zeigt mich an! Ich will wissen, ob es erlaubt ist, mich in einer Karikatur mit Breivik zu vergleichen, während es mir nicht erlaubt ist, auf offenkundige Parallelen zwischen der Botschaft des Hass und den Nazis hinzuweisen.

Zeigt mich an! Ich will wissen, ob der Kölner Slogan “Arsch huh, Zäng ussenander” tatsächlich nicht für Juden gilt.

Zeigt mich an! Ich will wissen, ob die Polizei und die Kölner Staatsanwaltschaft, die die Botschaft des Hass toleriert, meinen Blog nicht duldet!

Zeigt mich an! Ich will wissen, ob ich wirklich nur einer von ganz wenigen bin, der sich für die Botschaft des Hass im Herzen meiner Stadt Köln bis auf die Knochen schämt.

Zeigt mich an! Denn ich will wissen, ob in ganz Köln die Botschaft des Hass zum jecken Treiben gehört, Tapfer im Nirgendwo jedoch nicht!

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

31 Antworten zu Zeigt mich an!

  1. Martin schreibt:

    Nur so als Idee: Ließe sich der Rechtsweg nicht auch durch eine Selbstanzeige einleiten? Das hätte sogar den Vorteil, das es bei einer (ich traue dem hiesigen Rechtswesen diesbezüglich ziemlich viel zu ) zumindest noch strafmindernd wirken könnte ;)

  2. M. Möhling schreibt:

    Ein ganz Mutiger würde sich daneben stellen mit einem Schild Wie viele Jahrhunderte noch wollen die Moslems unsere eine Welt erpressen? Wäre wohl volksverhetzend
    und islamophob.

  3. M. Albers schreibt:

    Großartig. Danke Gerd Buurmann.

  4. Pro-NRW-Mitglied schreibt:

    Pro Köln hat sich mehrfach gegen die sogenannte Klagemauer ausgesprochen und im Kölner Rat entsprechende Anträge gestellt.

  5. JR schreibt:

    wäre auch mal interessant, die hintergründe von pax-christi zu ergründen die starten gerade einen boykottaufruf gegen waren aus israel:

    http://www.paxchristi.de/nahost.infos.2/nahost..partner.2/nahostinfos.2.2/nahost.infos.2.2.3/index.html

    erinnert uns das nicht an was?

  6. Inbal schreibt:

    Die Kölner Staatsanwaltschaft wies meines Wissens nach die Anzeige zurück, da die Karikatur den Staat Israel angreift und nicht die Juden. Volksverhetzung bezieht sich aber nur auf ein Volk, nicht auf einen Staat, der ja mehrere Ethnien umfassen kann.
    Kritik an Staaten und ihren Regierungen ist aber durch das Recht auf freie Meinung gedeckt. Es gilt also der alte Spruch: Auf hoher See und vor Gericht bist du in G´ttes Hand..

  7. kuleuchtturm schreibt:

    es ist einfach so lächerlich, wie stur ein ganzes volk sein kann und sich auf seinen ungebildeten, verblendeten Wahn immer wieder etwas einbildet, Meinungen und Aussagen zu erheben, die in jeder Weise darum betteln ihnen endlich für ihr sinnloses Leben einen Sündenbock zu kommen zu lassen, damit ihr Selbsthass sie nicht verzehrt. Jaaa, wie sagte Nietzsche: Der Irrsin ist bei Einzelnen, etwas Seltenes aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel.

  8. Eliyah schreibt:

    Ich fürchte, diese Anzeigen würden so ausgehen wie als das Zeigen einer Israelfahne mit Bussgeld belegt wurde. :(

  9. Paul schreibt:

    Gerd, war mit meinem Kommentar wohl auf der falschen Seite.
    Deshalb hier noch einmal:

    Habe heute auch den Artikel über Dich in der Jerusalem Post gelesen.
    Dort heißt es, dass Du versuchen willst auf dem Wege der Privatklage gegen Herrman vorzugehen.
    Ausdrücklich möchte ich Dich dazu ermutigen. Im Rahmen meiner Möglichkeiten würde ich auch bereit sein, falls dadurch finanzielle Aufwendungen für Dich entstehen, mich mit einer Spende zu beteiligen.
    Habe was über eine Petition an die Stadt Köln (?) gelesen, an der man sich online beteiligen kann. Leider konnte ich keinen Link dazu finden.

  10. mfis schreibt:

    Wie wärs mit einer neuen Rubrik: Lachen über Affen! Da kann der Frankes Klaus schön Platz drin nehmen und alle andren haben was zum Lachen

    http://mfis.wordpress.com/2012/05/20/urlaub-im-country/

  11. Pingback: Stoff für’s Hirn « abseits vom mainstream heplev

  12. Pingback: Die Kölner Klagemauer « ThinkTankBoy

  13. krass schreibt:

    Auch wenns dem Zionazi Buurmann nicht passt: Die Karrikatur ist voll berechtigt und stellt lediglich eine Kritik an der unmenschlichen Politik Israels dar.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s