Exemplarische Beispielberechnung

Felix P., Single, 23 Jahre, 2100,- € monatliches Einkommen

 

 

Jahr Steuerentlastung durch AltEinkG Steuerentlastung aus AVmG-geförd. Versorgung Steuerentlastung gesamt Beitrag Nettoaufwand Nettoaufwand in Prozent
2009 117 € 98 € 215 € 586 € 371 € 63
2010 147 € 98 € 245 € 586 € 341 € 58
2011 176 € 98 € 274 € 586 € 312 € 53
2012 206 € 97 € 303 € 586 € 283 € 48
2013 235 € 96 € 331 € 586 € 255 € 44
2014 265 € 96 € 361 € 586 € 225 € 38
2015 293 € 96 € 389 € 586 € 197 € 34
2016 323 € 96 € 419 € 586 € 167 € 28
2017 351 € 96 € 447 € 586 € 139 € 24
2018 381 € 94 € 475 € 586 € 111 € 19
2019 409 € 94 € 503 € 586 € 83 € 14
2020 439 € 93 € 532 € 586 € 54 € 9
2021 467 € 93 € 560 € 586 € 26 € 4
2022 497 € 92 € 589 € 586 € 0 € 0
2023 525 € 92 € 617 € 586 € 0 € 0
2024 554 € 92 € 646 € 586 € 0 € 0
2025 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2026 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2027 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2028 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2029 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2030 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2031 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2032 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2033 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2034 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2035 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2036 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2037 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2038 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2039 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2040 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2041 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2042 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2043 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2044 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2045 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2046 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2047 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2048 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2049 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2050 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2051 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
2052 582 € 92 € 674 € 586 € 0 € 0
Summe 21.681 € 4.097 € 25.778 € 25.784 €  

 

 

Der Gesamtbeitrag für Ihre AVmG-geförderte Versorgung beträgt 25.784 EUR. Insgesamt haben Sie eine Steuerentlastung in Höhe von 25.778 EUR. Ihr Nettoaufwand beträgt damit über die gesamte Laufzeit 6 EUR.

Außerdem zahlt der Staat Zulagen in Höhe von 4.664 EUR auf Ihren Vertrag ein.

 

Diese Ausführungen und Berechnungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sind unverbindlich und erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Sie basieren auf subjektiven Bewertungen und berücksichtigen den derzeitigen Kenntnisstand sowie die derzeitige Gesetzeslage. Die Berechnungen sind als reine Orientierung zu sehen und beanspruchen keine absolute Gewähr. Sie ersetzen keine ausführliche Beratung. Es wurden bestimmte Annahmen getroffen, die von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen können und höchstwahrscheinlich auch abweichen werden.

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Begriffserklärungen

Riester-Rente:

Im Jahr 2001 hat der Gesetzgeber die „Riester-Rente“ eingeführt, die den Arbeitnehmern mittels eines staatlichen Zuschusses eine private Altersvorsorge erleichtern sollte. Man war sich in der Bundesregierung einig, dass der Staat in Zukunft nicht mehr in der Lage sein wird, allen Bürgern eine auskömmliche Rente zu garantieren. Bei der Reform wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten aber so gestaltet, dass weitgehend nur gesetzlich Rentenversicherungspflichtige anspruchsberechtigt waren. Selbstständige Beamte und Freiberufler wurden also effektiv diskriminiert, obwohl sie oftmals ähnlich hohe oder gar niedrigere Einkommen als Rentenversicherungspflichtige haben.

 

Rürup-Rente:

 Der Gesetzgeber hat daher im Jahr 2005 eine Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, eingeführt. Mit ihr haben nun auch Selbstständige und Freiberufler die Möglichkeit, mit staatlicher Unterstützung privat für ihr Alter vorzusorgen. Anders als bei der Riester-Rente gibt es hier keine direkten staatlichen Zulagen, sondern ausschließlich Steuervorteile. Mit Rürup-Sparen werden allerdings viel höhere Beiträge gefördert, als im Rahmen der Riester-Rente. So können Rürup-Sparer im Jahr bis zu 20.000 Euro (Verheiratete: 40.000 Euro) gefördert anlegen. Um den Bundeshaushalt zu schonen und Verwerfungen und Benachteiligungen (z.B. Doppelbesteuerung) bei Steuerpflichtigen zu vermeiden, wurden umfangreiche Übergangsregelungen festgesetzt. So können Sie als Selbstständiger von ihrem Jahresbeitrag aktuell 68 Prozent als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen und so Ihr zu versteuerndes Einkommen entsprechend mindern. Der Anteil der Steuervergünstigung in der Einzahlphase steigt in den nächsten Jahren kontinuierlich in dem Maße an, wie die Übergangsregelungen abgebaut werden. Ab dem Jahr 2025 akzeptiert das Finanzamt dann 100% der Rürup-Beiträge als Sonderausgaben. Zusammen mit den Erträgen aus dem Altersvermögensgesetz ergibt sich ab diesem Zeitpunkt i.d.R. eine staatliche Förderung, die Ihre Beitragszahlungen sogar übertreffen, sodass Sie Ihre zuvor eingezahlten Beiträge effektiv zurückerstattet bekommen