Exemplarische Beispielberechnung

Ehepaar 26/28 Jahre, 3300,- € monatliches Gesamtbrutto-Einkommen

 

Jahr Steuerentlastung durch AltEinkG Steuerentlastung aus AVmG-geförd. Versorgung Steuerentlastung gesamt Beitrag Nettoaufwand Nettoaufwand in Prozent
2009 118 € 157 € 275 € 808 € 533 € 66
2010 162 € 157 € 319 € 808 € 489 € 61
2011 205 € 157 € 362 € 808 € 446 € 55
2012 249 € 155 € 404 € 808 € 404 € 50
2013 291 € 157 € 448 € 808 € 360 € 45
2014 335 € 155 € 490 € 808 € 318 € 39
2015 378 € 155 € 533 € 808 € 275 € 34
2016 422 € 155 € 577 € 808 € 231 € 29
2017 464 € 155 € 619 € 808 € 189 € 23
2018 506 € 155 € 661 € 808 € 147 € 18
2019 549 € 155 € 704 € 808 € 104 € 13
2020 593 € 152 € 745 € 808 € 63 € 8
2021 635 € 152 € 787 € 808 € 21 € 3
2022 677 € 152 € 829 € 808 € 0 € 0
2023 720 € 152 € 872 € 808 € 0 € 0
2024 764 € 150 € 914 € 808 € 0 € 0
2025 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2026 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2027 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2028 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2029 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2030 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2031 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2032 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2033 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2034 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2035 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2036 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2037 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2038 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2039 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2040 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2041 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2042 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2043 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2044 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2045 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2046 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
2047 806 € 150 € 956 € 808 € 0 € 0
Summe 25.606 € 5.921 € 31.527 € 31.512 €  

 

 

Der Gesamtbeitrag für Ihre AVmG-geförderte Versorgung beträgt 31.512 EUR. Insgesamt haben Sie eine Steuerentlastung in Höhe von 31.527 EUR. Ihr Nettoaufwand beträgt damit 0 EUR (0 %). Außerdem zahlt der Staat Zulagen in Höhe von 3.354 EUR auf Ihren Vertrag ein.

 

Diese Ausführungen und Berechnungen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sie sind unverbindlich und erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen. Sie basieren auf subjektiven Bewertungen und berücksichtigen den derzeitigen Kenntnisstand sowie die derzeitige Gesetzeslage. Die Berechnungen sind als reine Orientierung zu sehen und beanspruchen keine absolute Gewähr. Sie ersetzen keine ausführliche Beratung. Es wurden bestimmte Annahmen getroffen, die von den tatsächlichen Gegebenheiten abweichen können und höchstwahrscheinlich auch abweichen werden.

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Begriffserklärungen

Riester-Rente:

Im Jahr 2001 hat der Gesetzgeber die „Riester-Rente“ eingeführt, die den Arbeitnehmern mittels eines staatlichen Zuschusses eine private Altersvorsorge erleichtern sollte. Man war sich in der Bundesregierung einig, dass der Staat in Zukunft nicht mehr in der Lage sein wird, allen Bürgern eine auskömmliche Rente zu garantieren. Bei der Reform wurde der Kreis der Anspruchsberechtigten aber so gestaltet, dass weitgehend nur gesetzlich Rentenversicherungspflichtige anspruchsberechtigt waren. Selbstständige Beamte und Freiberufler wurden also effektiv diskriminiert, obwohl sie oftmals ähnlich hohe oder gar niedrigere Einkommen als Rentenversicherungspflichtige haben.

 

Rürup-Rente:

 Der Gesetzgeber hat daher im Jahr 2005 eine Basisrente, auch Rürup-Rente genannt, eingeführt. Mit ihr haben nun auch Selbstständige und Freiberufler die Möglichkeit, mit staatlicher Unterstützung privat für ihr Alter vorzusorgen. Anders als bei der Riester-Rente gibt es hier keine direkten staatlichen Zulagen, sondern ausschließlich Steuervorteile. Mit Rürup-Sparen werden allerdings viel höhere Beiträge gefördert, als im Rahmen der Riester-Rente. So können Rürup-Sparer im Jahr bis zu 20.000 Euro (Verheiratete: 40.000 Euro) gefördert anlegen. Um den Bundeshaushalt zu schonen und Verwerfungen und Benachteiligungen (z.B. Doppelbesteuerung) bei Steuerpflichtigen zu vermeiden, wurden umfangreiche Übergangsregelungen festgesetzt. So können Sie als Selbstständiger von ihrem Jahresbeitrag aktuell 68 Prozent als Sonderausgaben beim Finanzamt geltend machen und so Ihr zu versteuerndes Einkommen entsprechend mindern. Der Anteil der Steuervergünstigung in der Einzahlphase steigt in den nächsten Jahren kontinuierlich in dem Maße an, wie die Übergangsregelungen abgebaut werden. Ab dem Jahr 2025 akzeptiert das Finanzamt dann 100% der Rürup-Beiträge als Sonderausgaben. Zusammen mit den Erträgen aus dem Altersvermögensgesetz ergibt sich ab diesem Zeitpunkt i.d.R. eine staatliche Förderung, die Ihre Beitragszahlungen sogar übertreffen, sodass Sie Ihre zuvor eingezahlten Beiträge effektiv zurückerstattet bekommen