Liebe Stadt Köln,

Lieber Oberbürgermeister Jürgen Roters,
Liebe SPD-Ratsfraktion,
Liebe CDU-Ratsfraktion,
Liebe Ratsfraktion Bündnis90/Die Grünen,
Liebe FDP-Ratsfraktion,
Lieber Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln – Tel Aviv,

aber vor allem,
Lieber Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln – Bethlehem,

Sie alle haben ein Problem! Die sogenannte Botschafterin Palästinas, Khouloud Daibes abu Dayyeh, hat Ihnen den Kampf angesagt. Vor ein paar Jahren haben Sie alle in einer öffentlichen Petition erklärt, dass sie die sogenannte „Kölner Klagemauer“ vor dem Kölner Dom für einen Ort halten, “der in geschichtsblinder Einseitigkeit antiisraelische Ressentiments nährt.” Sie haben folgendes erklärt:

“Skandalöser Höhepunkt dieser Entwicklung war die Anbringung einer Karikatur im Januar 2010. Sie zeigte die Umrisse einer jüdisch gekennzeichneten Person, die ein palästinensisches Kind mit Messer und Gabel verspeist. Erst nach lautstarker öffentlicher Kritik zog der Betreiber der Dauerdemonstration diese in unseren Augen volksverhetzende antiisraelische und antisemitische Karikatur zurück. (…)

Mit der in extremer Einseitigkeit gegen Israel gerichteten Dauerdemonstration sind nach unserer Auffassung die Grenzen der Meinungsfreiheit in einer Stadt, die für Toleranz und Frieden steht, schon lange überschritten. Die Dauerdemonstration vermittelt keine Botschaften des Friedens, sondern des Hasses.”

Eine “Botschaft des Hasses” also. Deutlicher können Worte kaum sein.

Ein deutliches Zeichen hat jetzt allerdings auch die sogenannte Botschafterin Palästinas, Khouloud Daibes abu Dayyeh, gesetzt. Was Sie als “Botschaft des Hasses” bezeichnen, wurde in Anwesenheit von Khouloud Daibes abu Dayyeh bei der Veranstaltung “Hand in Hand für Gaza” am 27. September 2014 in Wuppertal geehrt.

IMG_2354.JPG

Der Betreiber des Schandflecks vor dem Kölner Dom, Walter Herrmann, war an dem Tag geladen worden, eine “Ehrung des palästinensischen Volkes” entgegenzunehmen:

Alter Falter, der Herrmann wird von denen gefeiert. Der “Botschafter des Hasses” kommt bei den Anwesenden richtig gut an.

Was wird die Stadt Köln nun tun? Ignorieren geht nicht! Mit einem einfachen “So sind sie halt” kommen Sie nicht davon. Es muss politische Konsequenzen geben, wenn eine offizielle Vertreterin eines Volkes, mit dem die Stadt Köln eine Städtepartnerschaft unterhält, einen Mann ehrt, der von der Stadt Köln als volksverhetzender Botschafter des Hasses gegen das jüdische Volk bezeichnet wird. Die Installation vor dem Kölner Dom gehört zu den schlimmsten antisemitischen Demonstrationen Deutschlands. Dort wurden unter anderem Juden als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt:

IMG_9866.JPG

Israel wird mit Hitler verglichen:

IMG_9850.JPG

Israel wird als Erpresser der Welt bezeichnet:

IMG_9908.JPG

Der Mord aller Juden wird sogar als legitimer Widerstand bezeichnet:

IMG_9851.PNG

Aufgrund der letzten Parole gingen in den letzten Wochen mehrere Anzeigen von Jüdinnen und Juden gegen den Betreiber der Klagemauer ein. Eine Anzeige liest sich wie folgt:

“Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

Am 14. September 2014 demonstrierten Tausende vor dem Brandenburger Tor gegen Antisemitismus. Angela Merkel und Joachim Gauck war dabei. Walter Herrmann von der sogenannten “Kölner Klagemauer” bezeichnete diese Demonstration gegen Judenhass als “gespenstisch”.

IMG_9907.JPG

Für Walter Herrmann ist es gespenstig, gegen Judenhass zu demonstrieren, aber er bezeichnet es als Widerstand, wenn zum Judenmord aufgefordert wird. Man kann jetzt lange darüber streiten, ob die Bezeichnung der Forderung zur Vernichtung der Juden als Widerstand von dem hohen Gut der Meinungsfreiheit gedeckt ist, was außer Frage steht, dass es ein politischer Skandal ist, wenn dieser Mann in Anwesenheit einer hohen politischen Vertreterin geehrt wird.

Liebe Stadt Köln,

Sie müssen aktiv werden, oder wie es auf Kölsch heißt:

“Arsch huh, Zäng ussenander!”

***

Khouloud Daibes abu Dayyeh ist übrigens gern gesehener Gast beim WDR, wo sie schon mal von der jüdischen Gefahr schwadroniert und sich weigert zu erklären, mit Israel in ein Friedensgespräch zu treten.

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

22 Antworten zu Liebe Stadt Köln,

  1. Eitan Einoch schreibt:

    Auch wenn man mich jetzt als Defätisten bezeichnen wird – es wird nichts passieren! Deutschland ist nur gegen Antisemitismus, wenn es nichts kostet – wie bei dieser politischen Selbstbeweihräucherungsaktion in Berlin. Ich sage es mal ganz direkt – es gibt in Deutschland einfach zu wenige Juden, um politischen Druck auf Politiker ausüben zu können, die wiedergewählt werden wollen. Letzten Endes geht es nur darum.

  2. schum74 schreibt:

    Mit einem einfachen „So sind sie halt“ kommen Sie nicht davon.

    Erwartet Gerd Buurmann im Ernst, dass sich die Kölner Politiker von einem Traum (die Rückkehr des jüdischen Volkes in die Grenzen von 1933) und einer alten Liebe (zu den wahren Gläubigen) verabschieden werden, nur weil sie irgendwann eine Erklärung zur Überschreitung der Meinungsfreiheit haben abgeben müssen?

    Mit einem „So sind sie halt“ wollen die Angesprochenen gar nicht davon kommen. Sie tun mehr: Sie erklären jeden Tag von Neuem: Euer Kampf ist unser Kampf. Bleibt wie ihr seid, Freunde! Deutsche und Palästinenser: „Hand in Hand für Gaza“.

  3. brathering schreibt:

    “Hand in Hand für Gaza”.

    So geht Khouloud Daibes abu Dayyeh, Khouloud Daibes abu Dayyeh die geht so.
    So geht der Falter Herrmann, der Falter Herrmann der geht so.
    So gehen die Nazis, die Nazis die gehen so.
    So gehen die Antisemiten, die Antisemiten die gehen so.

    • Aristobulus schreibt:

      oh Gasa mein Land, für dich mit Herz und Hand.
      Damit die Khouloud weiter hetzt,
      damit der Abbas weiter schwätzt,
      damit Hamas die Messer wetzt
      und Ih-Ess weiter jeden fetzt.
      Oh Gasa mein Land, für’n Terror meine Hand.

      • brathering schreibt:

        :-)
        God save the dream. ;-)

      • aurorula a. schreibt:

        Da gibt man den Terroristen den Mittelfinger;
        schon wollen sie die ganze Hand.

      • Nikolaus schreibt:

        Die Zionisten in Israel schreien: Araber, ab ins Gas.
        Geschichte wiederholt sich.
        und dem Kriegsverbrecher Netanjahu wird der rote Teppich in New York und Washington aus gerollt.
        Dieser Faschist, gehört vor das Kriegsverbrecher Tribunal in Den Hag.
        Das Selbige, ist leider auch eine Marionette der USA.

        • Aristobulus schreibt:

          Man muss die Juden daran hindern, dass sie mal wieder rückfällig werden – so knirscht es der Nikoklaus Fr*anke aus seinem seit Jahrzehnten enthirnten Hohlschädel hervor.

        • Aristobulus schreibt:

          Also, ich denke jetzt seit zwei Tagen gelegentlich über dieses unwahrscheinlich jenseitige Zeug nach, das Nikoklaus Fran*ke da hinrotzte, und mir fällt noch immer nichts dazu ein.
          Wenn Dämlichkeit klein machte, würde er unterm Teppichboden verschwinden. Oder wenn Lügenboldigkeit groß machte, würde er bis hinter den Saturn reichen.
          Aber beides zusammen?, wie geht das?
          Wenn’s ihn daraufhin wenigstens zerrisse.

          Da will er ‘nen Satz hinschreiben, erinnert sich an irgend was, das irgendwer mal gesagt hat, erinnert sich dann an gar nichts, hat nur seinen Hass, hat aber wieder keine Ahnung und merkt nichts mehr, will aber was äußern, und heraus kommt ihm dieser größtanzunehmende Müll:
          “Die Zionisten in Israel schreien: Araber, ab ins Gas.
          Geschichte wiederholt sich.”

          Usf.

          Was ist das bloß für ein sinnloser Schlockess? Geschichte wiederholt sich nicht! Ist doch Blödsinn, Geschichte wiederholt sich. Sagt ja auch kein Mensch jemals, außer diesem Loser hier.
          Marx sagte einst, Geschichte geschieht immer zweimal, einmal als Tragödie, einmal als Farce. Das hat der Loser aus Kölle irgendwo mal gehört, hat’s aber noch nie verstanden, wollte aber was tiefgründig Judenhasserisches äußern, und heraus kam ihm dieser Schlockess mit der Geschichte.

          Er meint den Holocaust, nicht? Der war die Tragödie der Menschheit, und Klaus Fra*nke ist die Farce der Menschheit, mithin ist er der Arsch der Welt. Bloß wird er das nie wissen.
          Und was war das mit den Zionisten, die irgendwas schreien? Will er ausdrücken: Die Juden wollen wen ins Gas schicken. Geschichte wiederholt sich. Die Juden sind die neuen Nazis.

          Klaus Fran*ke ist ein Vollwrack, ein Blindgänger sondergleichen, der sich mit jedem einzelnen Wort permanent selber ins Knie schießt, und er merkt’s nichtmal. Er liest auch nichts nach, und wenn er was gelesen hat, ist er unfähig, es einigermaßen sinnvoll zu wiederholen. Also erfindet er was. Hat aber keine Fantasie. Drum erfindet er dann keine Dinge, nur dumme Lügen.
          Wie die: “Die Zionisten in Israel schreien: Araber, ab ins Gas.”. Nur ein Irrer ohne Visionen kann sich derlei ausdenken, nur ein Fantast ohne Fantasie, nur ein Politschreier ohne Worte und ohne Polit.

          P.S.
          Folgendes herziges Bild mitsamt dazugehörigem Spruch ist ja wohl haargenauest für diesen Ersatz-Domgnom von Kölle gemacht:

  4. Jan schreibt:

    Nach Anschauen dieses Videos muss sich eigentlich Jeder fragen, wie es so weit kommen konnte. Insbesondere in den Parlamenten, Kultusministerien etc. sollte man sich dies fragen. Herr Buurmann schreibt: „Ignorieren geht nicht!“ Für die Angesprochenen aber ist Ignorieren die einzige Option. Denn wer etwas gegen Antisemitismus unternehmen möchte, landet ganz schnell beim Islam. Und da lässt man lieber die Finger von (zuviele Moslems, zu hohe Aggressivität). Wenn auf einer Veranstaltung gegen Antisemitismus ein Redner von Islamphobie schwadronieren kann, ohne dass faule Eier und Tomaten fliegen, dann weiss man: das Motto lautet Vertuschen, Totschweigen, im Sande verlaufen lassen.

  5. katzki48 schreibt:

    SPD & WDR,Richterschaft & Staatsanwälte und die gesammte Riege der Stadt Köln schafft sich ab! Als Deutscher Staatsbürger schäme ich mich dafür,dass der Haß auf Juden noch immer bei uns so tief verwurzelt zu sein scheint! Es wird höchste Zeit,dass die Politik der Bundesregierung auch hier Einhalt bieten muß! Meinungsfreiheit ist unser höchstes Gut,aber der Tanz mit dem Teufel wird uns eines Tages eines besseren belehren,dann wenn der importierte Terror des Islamismus bei uns Tote fordert und dann der ein oder andere “fast” Deutsche Staatsbürger sich noch darüber freut! Diese fatale Apokalypse ist doch nur noch eine Frage der Zeit und vor lauter Blindheit,sucht man den Feind noch immer bei den Juden! Nein,dass sind nicht die,die Terror auf unseren Straßen verbreiten,sondern mit friedlichen einfachen Protesten uns bitten,sie in Ruhe zu lassen und sich für uns,in Wirtschaft,Kultur,Wissenschaft,Medizin & Forschung,in Namen Deutschlands einen Platz unter den Nobelpreisträgern für Deutschland würdig zu machen. Was wäre wenn dieses Mal,alle Deutschen Juden,Deutschland verlassen? Den wirklichen Feind im “Ländle”den haben wir schon!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s