Köln will den Hass

§3 Absatz 3 der Kölner Stadtordnung ist eindeutig:

Es ist nicht gestattet, die in § 1 bezeichneten Flächen, öffentlichen Anlagen und Einrichtungen sowie private Grundstücke einschließlich ihrer baulichen Anlagen, soweit diese von der Straße einsehbar sind, unbefugt zu beschreiben, zu bekleben, zu besprühen, zu beschmieren sowie zu bemalen oder dies zu veranlassen. Dieses Verbot gilt auch für das Anbringen von Werbung aller Art, wie z.B. Plakate, Suchanzeigen etc. (Wildplakatierung).

Seit einigen Wochen plakatiert Walter Herrmann nun schon den Gehbereich vor dem Kölner Dom mit Plakaten. Er begnügt sich nicht mehr nur damit, seine Plakate hochzuhalten oder an einer eigens errichteten Mauer zu hängen. Er plakatiert mittlerweile sogar den Boden der Domplatte. Dies ist eindeutig durch die Kölner Stadtordnung untersagt.

Ich informierte daher heute die Ordnungskräfte über den Bruch der Kölner Stadtordnung. Mir wurde mitgeteilt, das Plakatieren sei zwar grundsätzlich verboten, aber das Ordnungsamt der Stadt Köln toleriere diese besondere Wildplakatiererei.

Auf den Plakaten wird unter anderem die Hamas, die laut Artikel 7 ihrer Gründundscharta den Tod aller Juden weltweit fordert, als legitime Widerstandsgruppe bezeichnet, während die israelische Armee als Mörderbande verunglimpft wird. Zudem wird der Holocaust auf einem Plakat verharmlost, indem das Warschauer Ghetto mit dem Gazastreifen verglichen wird.

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Das Plakatieren genau dieser Parolen auf öffentlichen Gehwegen wird Walter Herrmann vom Kölner Ordnungsamt in einer Art Sondergenehmigung gestattet. Die Polizei fühlt sich nicht zuständig und verweist an das Ordnungsamt.

Tatsächlich, das Kölner Ordnungsamt ist zuständig und könnte sofort und jederzeit Walter Herrmann veranlassen, die Plakate von den öffentlichen Gehwegen zu entfernen. Sie tut es jedoch nicht. Mir scheint, Köln will den Hass!

Besonders brisant ist die Tolerierung dieser Plakate, weil in den letzten Tagen einige Anzeigen von Jüdinnen und Juden gegen diese Plakate erstattet wurden. Eine Anzeige lautet im Wortlaut so:

Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.

Ich frage mich, ob mittlerweile nicht auch eine Anzeige gegen das Kölner Ordnungsamt angebracht wäre.

Walter Herrmann wird es von Kölner Ordnungsamt gestattet, seinen Hass wild zu plakatieren. Dies hat mittlerweile einige Menschen dazu gebracht, einen Brief an den Direktor für internationale Angelegenheiten der Stadt Tel Aviv, Eliav Blizowsky, zu schreiben, mit der Aufforderung, die Beziehungen zu der Partnerstadt Köln vorläufig auf Eis zu legen. Momentan liegen Eliav Blizowsky Briefe aus ganz Deutschland vor.

Auf meine Nachfrage, warum das Ordnungsamt diese Wildplakatiererei dulde, wurde mir erklärt, die Plakate hinterließen keine Rückstände. Ob alle Bürgerinnen und Bürger dann wild plakatieren dürften, wenn es keine Rückstände gäbe, fragte ich. Nein, wurde mir geantwortet! Walter Herrmann sei hier schon so lange, man dulde ihn einfach.

Ja, der Hass vor dem Kölner Dom wird von der Stadt geduldet, da hat das Ordnungsamt der Stadt Köln Recht. Unrecht hat das Amt jedoch, wenn es behauptet, es blieben keine Rückstände zurück. Es bleiben Rückstände zurück und zwar in den Köpfen der abertausend Menschen, die an diesen Plakaten vorbeikommen und sie lesen. Die Rückstände nennen sich Hass und Judenfeindlichkeit.

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39 Antworten zu Köln will den Hass

  1. Malte S. Sembten schreibt:

    Köln ist offenbar ein Dreckskaff, dessen Verwaltung voller Judenhasser steckt. Anders ist das nicht zu erklären. Vielleicht ist auch das vielbesungene Kölsch eine antisemitische Droge.

    • Ulf schreibt:

      Ja genau. Weil da ein irrer plakatiert und die Zuständigen im Ordnungsamt das tolerieren ist die ganze Stadt mit ihrer knappen Millionen Menschen scheiße, das Dreckskaff.
      Die Zuständigen in einem Amt = gesamte Verwaltung voller Judenhasser.
      Und das Bier muss dann ja auch schlecht sein!
      Stringente Argumentation!

      Ich finde zwar auch, man sollte den hasserfüllten Rentner da von der Domplatte jagen .. aber dann sowas zu schreiben .. bzw. den Artikel Köln will den Hass zu benennen .. das ist schon unter BILD-Niveau.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Und wenn Sie sich über Herrmann an seiner Wand so aufregen, wie hier über mich an meiner Wand, bin ich zufrieden!

        • Aristobulus schreibt:

          Ulf ist halt ein Lokalpatriot, der sich giftet, wenn einer Böses über seine Vaterlandsstadt sagt, selbst wenn an zentralster Stelle dieser Stadt ein Walle Harr!mann seinen Judenhass breittritt, breittritt, breittritt und breittritt.

          • Ulf schreibt:

            Weil ich Pauschalisierungen nicht mag, bin ich Lokalpatriot? Interessanter Zusammenhang.
            Ich habe lediglich gesagt, dass es kurzsichtig ist, von einigen Idioten auf alle Einwohner Kölns (zu denen der Autor offensichtlich auch gehört) zu schließen.
            Wenn ich dann hier für einen neutralen (nicht unpolemisch formulierten, aber inhaltlich neutralen) Kommentar als Patriot beschimpft werde, weil ich vor einer Verallgemeinerung warne .. tja.

          • Aristobulus schreibt:

            Ist doch einfach nur billig, was Sie da schreiben.
            Wollen wohl auffallen als mal wieder einer, der dieses modische, A ist aber nicht immer und überall!, weil. es gibt auch B! sagt, wenn einer eine begründete Meinung über A äußert?

          • Aristobulus schreibt:

            Und lesen können Sie auch nicht? Da steht 1) nicht Patriot, und 2) wäre das keine Beschimpfung, wenn es da stände.
            Da steht Lokalpatriot. Den Ausdruck könnte man kennen, dann würde sich bei weiterer Kenntnis was Provinzielles, Enges erschließen.

        • Ulf schreibt:

          Wenigstens ist dann einer zufrieden. Was die Hassplakate angeht, bin ich wie gesagt bin ich mit Ihnen wie gesagt auf dem selben Nenner. Aber ich scheue stets solche plakativen Verallgemeinerungen, gerade weil diese meist der Grund für Hass, Ignoranz und Vorurteile gegenüber anderen Personengruppen sind.

          • Aristobulus schreibt:

            Bedeutet deutlich formuliert: Wenn man keine Meinung hat, gibts auch keine Probleme.

          • Aristobulus schreibt:

            Und das Argument, dass Verallgemeinerungen den Hass, die Ignoranz und die Vorurteile gegenüber anderen Personengruppen fördern, ist in diesem Zusammenhang ja eine dumme Unverschämtheit pardon.
            Weil es hier gegen öffentlich zelebrierten, öffentlich geduldeten Kölner Judenhass geht.
            Insofern will Köln den Hass. Als Stadt, als Gemeinwesen, das es zulässt..

            Wenn Sie, Ulf aus Köln, das jedoch nicht wollen, dann gehen Sie gefälligstens auf die Domplatte und zerstören Sie die Hasspappen. So lange Sie jedoch hier gegen den Überbringer der Nachricht rumstänkern, ist jedes Ihrer Worte sinnlos in den Wind gemurmelt.

  2. Aristobulus schreibt:

    Diese pissgelbe Kölner Hasspappe:

    GAZA
    das Warschauer
    Ghetto
    der Palästinenser


    ist eine widerliche Beschimpfung, Verhohnepiepelung und Lächerlichmachung des realen Warschauer Ghettos. Das reale Warschauer Ghetto war weder ein Wohngebiet wie Gasa, noch war es ein quasi souveräner Staat von Terroristen wie Gasa!, und es war auch kein von der UNO und der westlichen Presse gepäppeltes Etwas wie Gasa:
    Weil das Warschauer Ghetto eine reine VERNICHTUNGSMASCHINE gewesen ist.

    Das Warschauer Gehtto hat auch niemals den Rest von Warschau fortwährend mit Raketen beschossen, so wie Gasa das fortwährend mit Israel tut, und die unglückseligen Juden des Warschauer Ghettos haben NIEMALS geschworen, den Rest von ganz Warschau zu vernichten.
    Jedoch Gasa schwört, alle Juden zu vernichten, und sie versuchen es laufend.

    Der Worlaut dieser Kölner Hasspappe (oben zitiert) ist eine widerliche, judenhasserische Umdreherei der Tatsachen.
    Ferner bezeichnet diese Hasspappe die Juden des Warschauer Ghettos als Terroristen: Der Schgreiber der Hasspappe stellt sich also auf die Seite der deutschen SS und der deutschen Wehrmacht.
    Ferner ist diese Hasspappe eine Leugnung des Holocaust.

  3. Kanalratte schreibt:

    Der Vergleich von Gaza mit dem Warschauer Ghetto entbehrt jeglicher Grundlage, in absolut allen Belangen, insofern wissen wir mit welchem ekelhaften Menschen und Hetzer wir es da zu tun haben.

    Warum steigt eigentlich die Bevölkerung in Gaza rasant an, trotz des angeblichen Völkermordes?
    Wäre Gaza ein Ghetto müsste es doch schon längst leer sein.
    Und warum gibt es in Gaza Schwimmbäder, Hotels, Supermärkte, usw. wo es im Warschauer Ghetto soetwas nicht gab?
    Woher haben die Menschen in Gaza soviele Waffen, während die Menschen im Warschauer Ghetto jede einzelne Waffe mühsam und bei Todesgefahr einschmuggeln mussten?

  4. Thomas ex Gotha schreibt:

    Der Platz vor dem Dom ist klug gewählt, denn der Vergleich zwischen Ghetto und Gaza ist ja nicht auf dem Mist desjenigen Herrn gewachsen, welcher die Domplatte mit seinem Weltbild tapeziert, sondern den Hirnen deutscher katholischer Bischöfe entsprungen (http://www.ngo-online.de/2007/03/6/israels-botschafter-entsetzt/). Deren Ansichten eher moderat fand seinerzeit die Eyeline Hecht-G., welche demnächst von der Neuen Rheinischen Zeitung einen Preis für engagierte Literatur und Publizistik zugeschustert (http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=20729) bekommen wird, welcher sich, ohne dass der sich dagegen wehren könnte, auf Karl Marx beruft, der wiederum demjenigen, welcher sein Wirken als engagierte Publizistik bezeichnet hätte, sicherlich das verabreicht hätte, was dem Domplattenpersonal, Frau HG und ihrem Laudator Ken Jebsen nicht schaden könnte: n Tritt inn Hintern. Und zwar mit Anlauf.

  5. limbischessystem schreibt:

    Die Behauptung, die diesen Post übertitelt Pardon für das Gestammel, mir verschlägt es die Sprache! Ich verfolge die Dokumentation dessen, was in Köln täglich vor dem Domplatz geschieht, schon eine ganze Weile aus der Ferne und, weil es kaum andre Quellen gibt, wenn ich das richtig sehe, in diesem Blog. Mir schien es aus der Ferne schwer greifbar, daß das wirklich Alltag in Köln ist, so unwirklich wie die Tatsache, daß in Köln Staatsarchive in halbbaren UND-Bahntunneln verschwinden; irgendwie ist Köln zu einer unwirklichen Stadt für mich geworden. Aber diese Überschrift schafft Realität: In der Tat, als Ausdruck des politischen Willens dieses seltsamen Gemeinwesens, das sich Köln nennt, werden die Schilderungen und Darstellungen für mich real. Ich sehe, ich stammele immer noch, wie mir überhaupt scheint, daß ich meine Sprache immer noch nicht wieder gefunden habe nach diesem Sommer, denn das, das da auf dem Domplatz plakatiert wird, darf ja auch unter Polizeischutz und -eskorte wer weiß ob unter den jungen Bereitschaftspolizisten nicht der eine oder andre Urenkel von den Einsatzkräften, die das Warschauer Ghetto errichteten, mit dabei ist laut auf deutschen Straßen herumgebrüllt werden darf. Ordnung bekommt wieder einen üblen Geschmacht in D. Ordnungsamt, Ordnungspolizei. Zumindest gibt es in Köln offenbar ein Ordnungsamt zum Fürchten.
    Wenn ich beobachte, wie brav mittlerweile die Hundebesitzer die Hinterlassenschaften ihrer Köter einsammeln, und sehe dann diese Scheiße vor dem Kölner Dom liegen … Ja, das kann doch nicht wahr sein. Wie funktioniert eine Stadt, in der das Alltag ist? Ich kann mir das nur schwer vorstellen, wüßte aber auch nicht, was ich machen könnte, wenn dergleichen bei mir in Hamburg geschehe.

    Und dann ist da etwas, was ich auch nicht verstehe. Wie kann man diese aberwitzigen, infamen Behauptungen zurückweisen (Der Vergleich von Gaza mit dem Warschauer Ghetto entbehrt jeglicher Grundlage) und sachlich klarstellen wollen? So als böte diese Art politischen Wahnwitzes eine Diskussionsgrundlage? Sorry, aber das geht m.E. gar nicht.

    Verläuft unter dem Kölner Domplatz eigentlich auch ein UND-Bahntunnel, der einstürzen könnte? Dann möge er es bitte bald tun.

    • Aristobulus schreibt:

      Danke, Limbischessystem. Alles völlig richtig, was Sie schreiben, und das Unwirkliche an Köln (Limbus, vulgo Vorhölle) kulminiert in dieser unausgesetzten, durch die dortige Verwaltung geduldeten Judenhasserkacke dorten.
      Unwirklich auch die Tausende proislamischer Demonstranten in diesem Sommer in Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Berlin usw. usf, die Israel Kindermörder, Juden ins Gas! und Allahu Akbar! schrieen.
      Unwirklich und real. Da wälzt sich etwas, das nicht sein darf, das noch nie sein durfte, und das jetzt fröhliche Urständ feiert.

      Zu Ihrem Protest, dass man sich hier mit der infamen Gleichsetzung des Warschauer Ghettos und Gasa überhaupt auseinandersetze: Richtig!, derlei ist unter unserer Würde.
      Diese Gleichsetzung findet real jedoch statt, außerhalb jeden Wunsches und außerhalb überhaupt jeder Würde, nicht nur da in jenem verdorbenen Pfuhl auf der Kölner Domplatte, sondern fortwährend bei hunderten der erwähnten Demonstrationen, und selbstverständlich in Artikeln von Jakob Augenstein und dem zauseligen Prantl, in den Dauerreden von Jürgen Jodenhöfer, Jürgen Elsässer, Hackfressen-Jebbersen und vielen weiteren kleinen Lichtern, die ihren großen, blutroten Sonnenaufgang wittern.

      Weil man sich leider über diese Gleichsetzung äußern muss, egal, obs einem nun passt oder nicht, habe ich dort einen kurzen Artikel darüber geschrieben, was der bedeutet:
      http://tapferimnirgendwo.com/2014/09/08/jetzt-holocaustleugnung-vorm-kolner-dom/

    • Kanalratte schreibt:

      Man muss sich zwangsläufig damit auseinandersetzen, weil es diese braune Scheiße bis nach oben an die Oberfläche schafft.
      Ich wäre froh man hätte sich mit brauner aberwitziger Scheiße in der Weimarer Republik auseinandergesetzt und so Adolf Hitler verhindert.

      Wenn es im Raume steht, drum ist es doch wichtig, zu erklären, dass es braune Scheiße ohne Wahrheitsgehalt ist.

      • gnaddrig schreibt:

        Stimmt. Scheiße muss man erklären, weil man dann erstens vielleicht den einen oder anderen Unentschlossenen erreicht und umstimmt, weil die Scheiße-Verticker sonst glauben sie seien a) im Recht (tun sie aber sowieso) und b) den Eindruck kriegen, man stimme ihnen allenthalben zu, und weil man sich sonst drittens hinterher den Vorwurf gefallen lassen muss, man habe ja gar nichts gesagt, wir konnten ja nicht ahnen, dass das a) Scheiße war und b) sich jemand dran stört. So oder so ähnlich.

  6. Pingback: Welcher Arsch und welche Zähne? | Letters from Rungholt

  7. gnaddrig schreibt:

    () die Plakate hinterließen keine Rückstände. Ob alle Bürgerinnen und Bürger dann wild plakatieren dürften, wenn es keine Rückstände gäbe, fragte ich. Nein, wurde mir geantwortet! Walter Herrmann sei hier schon so lange, man dulde ihn einfach.

    Man muss es also nur schaffen lange genug nicht zur Ordnung gerufen zu werden, dann darf man öffentlich hetzen, weil man schon so lange da ist? Es lebe der Rechtsstaat.

    • Aristobulus schreibt:

      Jepp, Gnaddrig. Gut zu wissen: Ich muss nur zehn Jahre lang meinen Müll auf die Straße schmeißen, um vom Reichsrückstandsamt eine offzielle Duldung zu kriegen.

      Selbstverfreilich ist mein Müll jedoch kein Müll, sondern hochpolitisch. Es liegt an der Anordnung: Schwarz-Weiß-Rot, Schwarz-Weiß-Rot. Ich schmeiße ihn seit zehn Jahren in Schwarz-Weiß-Rot auf die Straße, und das darf ich dann, und wenn einer den Müll beiseite treten will, kommt die Polizei und hindert ihn daran.

      • gnaddrig schreibt:

        Klar hindert sie, wo der Müll doch so schön ordentlich da liegt, in gleichmäßiger Schicht und farblich sortiert und halboffiziell geduldet, ist quasi schon Teil des Stadtmobiliars, gehört dazu, wie kann man das auch wegschaffen wollen, herzlose Banausen

        • Aristobulus schreibt:

          Und dann steck ich noch ein Schild obendrauf Izrael = Gaskamer NOW in rührender Schülerhandschrift und kriege promt den Aachener Friedenspreis verliehen. Den nehm ich dann im lila Jogginganzug in Empfang, denn so gehört sich das da.

  8. sammyahren schreibt:

    Hat dies auf quoderatdemonstrandumblog rebloggt und kommentierte:
    ..

  9. Kuhrahn schreibt:

    Sorry, aber ich muss das loswerden, auch wenns nicht (direkt) zum Thema passt:

    Mayzek, der grösste Aufbauscher in Deutschland, wenns um Lächerlichkeiten betreffend (treffend) Muslime handelt, verharmlost auf eine wirklich widerwärtige Art die Scharia-Lausbuben.

    Mayzek und der Zentralrat der Muslime verurteilt (sic!) die Scharia-Polizei.

    Zitate:
    Diese paar Halbstarken mit dieser schrillen Aktion man soll dieser Aktion nicht so viel Aufmerksamkeit schenken usw usf

    Statt ordentlich Kante zu zeigen, verharmlost er und spielt die Sache runter, schlägt sogar vor, man soll die ganze Sache doch vergessen, diesen schrillen Lausbubenstreich

    Wie wären wohl seine Worte, wenn die Lausbuben Glatze hätten und Zettel verteilen würden, dass dies jetzt eine National-befreite Zone ist??!

  10. Pingback: Köln will den Hass | quotenqueen

  11. ahuvaisrael schreibt:

    Mir fehlen zu diesem Vorgang des Ordnungsamts in Köln jegliche Worte!!!
    Ich werde an das Ordnungsamt schreiben und ebenfall an den Bürgermeister von Tel Aviv!
    Alle Diskussionen an diesem Platz bringen nichts die Kölner müssen mit
    Protest-Schreiben regelrecht bombardiert werden!

  12. ahuvaisrael schreibt:

    Meine Nachricht an das Kölner Ordnungsamt:
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    das Verhalten des Kölner Ordnungsamts zu den seit mehreren Wochen andauernden Plakationen mit antisemitischen Hetzparolen gegen Israel vor dem Kölner Dom ist nicht nur nicht nachvollziehbar sondern geradezu skandalös.

    Dass diese Palkationen vom Kölner Ordnungsamt in einer Art „Sondergenehmigung“ Herrn Walter Hermann ohne die erforderlichen Gegenmaßnahmen gestattet werden, wirft ein denkbar fragwürdiges Bild auf die “Denke“ der Damen und Herren des Kölner Ordnungsamts.

    Es ist nicht nur wünschenswert, sondern von allerhöchster Notwendigkeit, Walter Herrmann die Erlaubnis für seine Anti-semitischen und Anti-israelischen Hetzparolen ein für allemal und das umgehend! zu verbieten – es ist skandalös genug und eine Schande für die „Hüter“ des Kölner Ordnungsamts, dass das nicht schon längst geschehen ist!

    Mit freundlichen Grüßen

  13. Clas Lehmann schreibt:

    520 sind dann wohl auch mehrere

    • Aristobulus schreibt:

      Ja. Schöne Beobachtung, nicht?

      Dabei ist in Köln sonst alles bis ins Kleinste geregelt, das Ordnungsamt kümmert sich darum!, auch um die Regelung, was kleiner im Kleineren und Geregelten ist, und was davon noch kleiner ist, um geregelt zu werden. Weil das doch muss. Da gibt es peinlich nachkontrolliertes Mülltrennen, Caféterrassenbestuhlungsverordnungen, Marktständebestimmungen usw. usf., und das alles wird peinlich kontrolliert bis ins Kleine, Kleinere und Kleinste, darin ist das Kölner Ordnungsamt ganz groß.

      Dafür darf seit fünfhundertzwanzig Wochen auf der Domplatte der öffentliche Raum für Dauerplakate gegen die Juden belegt werden. Sonst hat das Ordnungsamt schon nach fünfhundertzwanzig MINUTEN längst die Ordnungskräfte losgeschickt, damit die überall bis ins Kleinere und Kleinste regeln, was geregelt gehört. Wenn ein Café sieben Stühle zu weit aufs Trottoir gestellt hätte. Oder wenn, oh Himmels Willen, wilde Markstände piratengleich einen Markt abhielten. Das dürfen die nicht. Wo kämen wir denn dann hin!

      Aber indem einer mitten auf der Domplatte seit fünfhundertzwanzig Wochen seine Dauerplakate mit seinem Dauerjudenhass hinstellt und hinlegt, und indem er damit ungefähr fünfhundertzwanzig Verordnungen des Ordnungsamtes bricht!, na und?, nebbich!, die Cafés und Marktstände und Geschäfte und Parteien usf. dürfen das nicht, denn wo kämen wir denn hin, wenn die das dürften?!, aber der Judenhasser von der Domplatte, der darf das!, ja der muss und der soll das sogar!, denn es ist doch idealistischer, edler Judenhass!, und den muss doch einer wild plakatieren dürfen, denn der muss doch!, und wo kämen wir denn hin, wenn dieser edle Idealist das nicht düfte!

      Wo kämen wir denn dann nur hin.

  14. Pingback: Anzeige gegen das Kölner Amt für öffentliche Ordnung | Jihad Watch Deutschland

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