Ist Judenmord Widerstand?

Diese Anzeige von Robert Cohn ist kurz, knapp und klar. Sie benötigt wenig Zeit und ist mehr als notwendig! Ich hoffe, viele Menschen folgen diesem Beispiel und erstatten ebenfalls Anzeige. Der Wortlaut darf gerne kopiert werden. Eine Anzeige kann leicht über das Internet erstattet werden: anzeige@polizei.nrw.de

***

Guten Tag,

hiermit erstatte ich Strafanzeige gegen die Betreiber der sogenannten “Kölner Klagemauer” vor dem Kölner Dom, Walter Herrmann und Klaus Franke.

Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jude! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jude beleidigt, bedroht und verfolgt.

Fotos, die diesen Aufruf zum Mord dokumentieren: https://tapferimnirgendwo.com/2014/09/06/heute-vor-dem-kolner-dom/

IMG_9851.PNG

Grüße,
Robert Cohn

***

Ich hoffe, noch viele weitere Menschen werden Anzeige erstatten. Ich hoffe zudem, dass ebenfalls viele Menschen die Politik in Tel Aviv anschreiben werden mit der Forderung, die Städtepartnerschaft Köln – Tel Aviv auf Eis zu legen, solange es die antisemitische Hetzwand vor dem Kölner Dom gibt.

Wenn Du dies hier liest, glaube nicht, dass es andere tun. Werde selber aktiv. Nimm Dir die Zeit!

“Wenn ich nicht für mich bin, wer ist dann für mich? Solange ich aber nur für mich selber bin, was bin ich? und: Wenn nicht jetzt, wann dann?” (Rabbi Hillel)

***

Diese Menschen haben diese Anzeige erstattet:

Robert Cohn, Hamburg
Samuel Ahren, Köln
Rebecca Siemoneit-Barum, Köln
Daniel Anderson, Berlin
Dr. Naftali Neugebauer, Wien
Malca Goldstein-Wolf, Köln
Michael Sachs, Köln
Aleksander Gelba, Köln
Jens Heinrich Kracke, Sehnde
June Wulff, Köln
Clas Lehmann, Todenbüttel
Malte S. Sembten, Homberg

Solltest auch Du Anzeige erstattet haben, lass es mich wissen. Ich setze Dich gerne auf die Liste.

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

28 Antworten zu Ist Judenmord Widerstand?

  1. babyboomer schreibt:

    Ich glaube nicht, dass ich als Amerikanerin mitmachen kann. Ich habe aber folgenden Brief an Mr. Blizowsky geschrieben:
    In your partner city Cologne, Germany, there is the so-called “Klagemauer” run by two individuals, Walter Hermann and Klaus Franke. Under the guise of support for Gaza, Israel and Jews in general are maligned, depicted as warmongers, and worse. Their poster, “Hamas=Volks-Widerstand” (sic), calls for the murder of Jews, as this is clearly the agenda of Hamas. For further information, see http://www.jpost.com/Arts-and-Culture/Entertainment/Cologne-tolerates-anti-Semitic-exhibit. Several people have reported these clearly anti-semitic slogans and posters to the police and to the mayor of Cologne, yet nothing is done about this egregious “exhibit.” I respectfully request that you either put this city partnership on hold until Cologne removes this affront to Jews and humanity in general, or cancel the partnership altogether.
    Vielleicht koennen auch andere Leute an diese Stelle schreiben.
    Matters Regarding The Diplomatic Community, Partner Cities and Visiting Delegations :
    Mr. Eliav Blizowsky, Director of International Relations at eliav_b@tel-aviv.gov.il

  2. Josef Kippes schreibt:

    Ich habe soeben ebenfalls Strafanzeige gegen die Betreiber der Kölner “Klagemauer” gestellt. Die Anzeige wurde von mir im Text etwas umformuliert, da ich selbst kein Jude bin und in der Strafanzeige keine falschen Angaben machen mochte.
    Die Änderung erfolgte dahingehend, daß jüdische Freunde und Bekannte mit Mord bedroht werden. Ob dies juristisch ausreicht da ich persönlich nicht bedroht bin weiß ich nicht.

  3. Couponschneider schreibt:

    Kann man denn keine Gegendemo gegen diese Unmenschen Hermann und Franke und ihre Gedanken veranstalten? Vielleicht sollte man antihermannische Karikaturen zeichnen, aber natürlich dem Hermann eine Krummnase verpassen, denn die bewahrt den Karikaturisten vor der Verurteilung wegen “antiarischer” Volksverhetzung. Wo eine Krummnase, da kein Arier. Das müssen die Erben der Firma Freisler akzeptieren.

    • Aristobulus schreibt:

      … wer jemals zwischen den Anden und dem Ural würde jemals die Arbeit einer ‘Gegendemo’ auf sich nehmen?
      Na schön, gesetzt den Fall, einer macht eine, die dauert dann eine Stunde und siebeneinhalb Minuten. Der Hasspabber von der Domplatte sitzt danach aber noch da, und am nächsten Tag, und am nächsten.

  4. Malte S. Sembten schreibt:

    Verdammt, was soll das jetzt?

    Diese Internetverbindung ist nicht sicher —> https://tapferimnirgendwo.com/2014/09/06/heute-vor-dem-kolner-dom/

    ???

    Bei der Anwahl gibt Firefox folgende Meldung:

    “Dieser Verbindung wird nicht vertraut

    Sie haben Firefox angewiesen, eine gesicherte Verbindung zu tapferimnirgendwo.com aufzubauen, es kann aber nicht überprüft werden, ob die Verbindung sicher ist.

    Wenn Sie normalerweise eine gesicherte Verbindung aufbauen, weist sich die Website mit einer vertrauenswürdigen Identifikation aus, um zu garantieren, dass Sie die richtige Website besuchen. Die Identifikation dieser Website dagegen kann nicht bestätigt werden.
    Was sollte ich tun?

    Falls Sie für gewöhnlich keine Probleme mit dieser Website haben, könnte dieser Fehler bedeuten, dass jemand die Website fälscht. Sie sollten in dem Fall nicht fortfahren.”

    Fälscht jemand die Seite? O_O

  5. Kanalratte schreibt:

    Wir dürfen nicht den Fehler machen und das was diese Domkreatur betreibt, als Pro-Palästinensisch verstehen, denn das ist es nicht. Alles was diese Kreatur betreibt ist
    ANTI-ISRAEL. Diese Kreatur gibt nur ein “Pro-Palästina” vor, um sein Anti-Israel rechtfertigen zu können.

    Sagen sie mir was diese Pappwand mit diesem “Palästina” zu tun hat? Außer neuerdings einer Flagge dieses fiktiven Staates, und das Pseudo-Kümmern der Kreatur liegt der Fokus der Pappwand eindeutig auf “gegen Israel sein”.

    Man mag glauben, der Mensch hätte wenn er “Anti” ist, immer auch ein “Pro”. Das aber ist bei vielen Menschen nunmal nicht der Fall, denn sie entscheiden sich auschließlich dazu “Anti” zu sein um sich selbst profilieren zu können. So sehen wir das auch bei der Sau vom Dom.

  6. babyboomer schreibt:

    Lieber Aristobulus, es stimmt mich ein bisschen traurig, dass so wenige Deiner Einladung gefolgt sind, eine Anzeige gegen die Betreiber dieses Schandmals in Koeln zu machen. Andererseits freut es mich, dass meine mail an Mr. Blizowsky andere inspiriert hat, ebenso zu tun.
    Ich habe ausserdem an die Anti-Defamation League hier in San Francisco geschrieben und sie gebeten, diese Faelle von Antisemitismus vor dem Dom zu untersuchen.
    ADL hat auch ein Buero in Wien: The new ADL-European Regional Office may be contacted as follows:
    1010 Wien, Spiegelgasse 21, Suite 14, Vienna
    Ph: 513-77-72
    Fax: 513-777-222
    Falls jemand dort um Unterstuetzung bitten wollte.
    Viel Erfolg mit Deiner Anzeige.

  7. babyboomer schreibt:

    This is my response from ADL in San Francisco: Thank you for contacting us about this offensive display in Cologne. This exhibit was mounted in 2010, so it is no longer current. You can read here for more information: http://www.jpost.com/Arts-and-Culture/Entertainment/Cologne-tolerates-anti-Semitic-exhibit.
    They apparently think that the “exhibit” was removed. I answered that it was, indeed, quite active.
    They have an international office in Jerusalem, I might contact them if SF doesn’t get active.
    Sorry for writing in English, too tired to translate in my head.

    • Aristobulus schreibt:

      … ouh, they indeed thought it were an exhibit, so?!, but it’s a a permanent installation, the most permanent one which ever ocurred – so they have never seen fotos and they did never read about it, but they have an opinion!
      I believed that this were not the Jewishe shtick to do something?
      But this putrified thing in Cologne has been mentiond by the Simon Wiesenthal Centre and by various newspapers in the US and in Israel…

      A gutte layleh to you zol zayn.

  8. Pingback: Antisemitische Endlosschleife – Lizas Welt

  9. Thomas D. schreibt:

    Ich bin zornig und erschüttert. Danke an Alex Feuerherdt, der in seinem Blog nicht müde wird, über diese Kriminellen vor dem Kölner Dom zu berichten, diesen Blog hier verlinkt und mich nun auch aufgerüttelt hat. Ich habe ebenfalls heute Strafanzeige gegen die Betreiber der sog. “Klagemauer” gestellt und als ehemaliger Christenmensch den Text ein wenig umformuliert, damit ich nicht unter falscher Flagge fahre.

    Danke auch an Herrn Buurmann für seinen Kampf gegen diese infamen Aufrufe zum Antisemitismus und zum Mord an Menschen. Wenn ich eines weiß, dann dies: die menschliche Zivilisation wird nicht zuletzt in Israel verteidigt und von allen Juden, die es immer noch in Deutschland (und Europa) aushalten. Insofern gilt mein Mitgefühl und meine Solidarität allen Menschen, die mit Akten der Barbarei konfrontiert sind, ob es sich nun um Raketen der Hamas handelt, die auf Israel abgefeuert werden, oder um deutsche Antisemiten, die sich hinter “Israel-Kritik” verstecken, weil es offenbar noch nicht so recht opportun erscheint, ihre Haltung wieder als das zu bezeichnen, was sie in Wirklichkeit bedeutet.

    Grüße

    Thomas D.

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