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Nachrichtenartikel IMU Stuttgart

Aufzugs- und Fahrtreppenbranche in Deutschland. Branchenreport 2015

23.03.2015

Entwicklungstrends und Herausforderungen für die Aufzugs- und Fahrtreppenbranche werden im Branchenreport 2015 vorgestellt. Eine starke Dynamik bei Beschäftigungs-, Innovations- und Markttrends prägt die Aufzugs- und Fahrtreppenbranche. Die Branche ist durch einige Besonderheiten gekennzeichnet. Dazu gehören eine überaus starke Serviceorientierung, globale Produktionsstandortkonzepte, Konzentrationsprozesse bei den Unternehmen, die Ausweitung atypischer Beschäftigungsformen (Subcontracting) im Neuanlagenbau und Modernisierungsgeschäft, hoher Leistungsdruck und Arbeitsverdichtung insbesondere für die Monteure und der digitale Wandel als Treiber für Entwicklungen beim Produkt und bei den Arbeitsbedingungen.

 Zur Gliederung des Branchenreports: Die Branchenstudie ist in drei Hauptkapitel und ein abschließendes Fazit gegliedert. Nach der Einleitung werden in Kapitel 2 die Strukturen der Aufzugs- und Fahrtreppenbranche und ihre Entwicklung in den letzten Jahren dargestellt.

Das dritte Kapitel gibt einen Überblick zu Branchentrends und den sich daraus ergebenden Herausforderungen. Betrachtet werden dabei Markttrends und die Wettbewerbssituation in Deutschland, Unternehmensstrategien und insbesondere der Wandel des Servicegeschäfts als strategischem Schwerpunkt sowie Trends rund um Investitionen und Innovationen.

Das vierte Kapitel widmet sich den Beschäftigungstrends in quantitativer und qualitativer Hinsicht. Neben der Anzahl der Arbeitsplätze werden Entwicklungstrends rund um Aus- und Weiterbildung sowie Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz beleuchtet und sich daraus ergebende Herausforderungen für Unternehmen und Mitbestimmung diskutiert.

 Arbeitspolitische Gestaltungsfelder stehen im Zentrum des fünften Kapitels: Handlungsbedarfe in der Branche liegen v.a. in Fachkräftesicherung und Guter Arbeit. Umsetzungsmaßnahmen sollten folgende Elemente enthalten: (1) Strategische Personalplanung (Personalbedarfsplanung, Personalentwicklung). (2) Einstellung von Fachkräften, um kurzfristig Entlastung zu organisieren. (3) Zukunftsinvestitionen in Ausbildung und Weiterbildung, um Fachkräfte für die Stammbelegschaft zu gewinnen. (4) Gestaltung von neuen Arbeitsprozessen im Sinne Guter Arbeit. (5) Initiativen für präventiven Gesundheitsschutz und betriebliches Gesundheitsmanagement. (6) Konzepte zur Bewältigung des demografischen Wandels. (7) Einhaltung der Regelungen zur Arbeitszeit und Begrenzung von Mehrarbeit. (8) Sensibilisierung der Beschäftigten in Richtung „Recht auf Nichterreichbarkeit“. (9) Erhöhung des Eigenmontage-Anteils (statt Subcontracting).

Ansprechpartner: Dr. Jürgen Dispan

 


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