Vergesst Auschwitz!

Vergesst Auschwitz! Der deutsche Erinnerungswahn und die Endlösung der Israel-Frage

Das ist der Titel von Henryk M. Broders neuem Buch, das zu lesen ich sehr empfehle. Zu vielen Themen, die in dem Buch behandelt werden, habe auch ich einiges geschrieben. An ein paar Themen waren Broder und ich sogar gemeinsam dran. Ich gestatte mir daher, ein paar Stellen aus diesem Buch zu zitieren, um sie dann mit Artikeln von mir zu verlinken bescheiden wie ich bin.

Aus dem Kapitel: Vergesst Auschwitz bevor es zu spät ist!:

Hatte man in der alten Bundesrepublik noch bis in die siebziger Jahre versucht, das Thema Holocaust nicht zu nahe an sich herankommen zu lassen, geht man, seit die 68er das Thema entdeckt haben, damit heute mehr als offensiv um: Schaut her, wir waren nicht nur die größten Schurken, wir sind auch die besten Aufarbeiter, die die Welt je erlebt hat! Wir haben aus unserer Geschichte gelernt, ganz anders als alle anderen, vor allem die Amis und die Juden!

Und deshalb gibt es in Deutschland rund 120 Gedenkstätten für den Holocaust, in denen jedes Jahr ungezählte Veranstaltungen stattfinden. Eine Klassenreise in das nächstgelegene KZ gehört zum Repertoire eines jeden aufgeklärten Geschichtslehrers. Gymnasiuen tragen den Namen Anne Frank, nach einer Theodor-Herzl-Oberschule oder einem David-Ben-Gurion-Institut wird man vergeblich suchen.

Jeder pensionierte 68er kennt die Todesfuge von Paul Celan auswendig und weiß, dass der Tod ein Meister aus Deutschland ist. Was ihn nicht daran hindert, mit einem Palästinensertuch um den Hals zu laufen und Israel einen Brückenkopf des US-Imperialismus zu nennen. Er schämt sich für die Untaten der Nazis, findet aber, dass die Hamas eine legitime Vertretung der Palästinenser ist, mit der Israel über die Modalitäten seiner Selbstauflösung verhandeln sollte.

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Aus dem Kapitel: Die Klagemauer von Köln oder: Gute Juden, böse Juden:

Man muss nicht Abonnent des Stürmers gewesen sein, um zu erkennen, von welchem Geist diese Zeichnung inspiriert worden ist. Es ist so eindeutig antisemitisch, wie das Kölsch obergärig ist. Ich bin nicht der Meinung, dass Antisemitismus durch das Recht auf freie Meinung gedeckt ist, sagt Gerd Buurmann. 1976 im Emsland geboren, hat er Soziologie, Philosophie und Literaturwissenschaften studiert. Seit 2011 lebt er als Theaterleiter und Schauspieler in Köln. Eines Tages zu Beginn des Jahres 2010 ging Buurman mit seiner Frau am Dom spazieren. Das Paar blieb an der Klagemauer stehen. Buurmann sah das Gaza-Bild, zog sein Handy aus der Manteltasche und wählte 110. Für mich war das ein Notfall.

Minuten später waren zwei Polizisten da. Ein wenig widerwillig schrieben sie eine Anzeige wegen Volksverhetzung auf. Die Staatsanwaltschaft nahm sich der Sache an, prüfte und kam im April zu dem Ergebnis, der Tatbestand der Volksverhetzung sei nicht erfüllt. Es werde nicht verkannt, teilte der ermittelnde Staatsanwalt dem Anzeigenerstatter Buurmann mit, dass das Plakat schmerzliche Erinnerung an die antijüdischen Ritualmordlegenden aus dem Mittelalter und an hetzerische Bilddarstellungen von Juden aus der Zeit des Nationalsozialismus wachrufen kann, aber es fehle ihm an bestimmten anatomischen Stereotypen, die den Juden schlechthin charakterisieren sollen, unter anderem an der Krummnase. Der Bescheid der Staatsanwaltschaft ergänzte die Zeichnung in kongenialer Weise. Wo keine Krummnase zu sehen ist, kann es auch keinen Antisemitismus geben. Die Karikatur sei zwar israelfeindlich, aber nicht antisemitisch.

Der Kölner Hausfrau Monika Schmitz, die ebenfalls Anzeige erstattet hatte, teilte die Staatsanwaltschaft mit, sie sei überhaupt nicht strafantragsberechtigt, da sie weder Jüdin noch Israelin sei. Womit die Staatsanwaltschaft klar ihre Ansicht zum Ausdruck brachte, nur Juden und Israelis könnten sich von antisemitischen Darstellungen beleidigt fühlen, nicht aber ganz normale Deutsche wie Herr Buurmann und Frau Schmitz.

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Aus dem Kapitel Einigkeit und Recht und Gaza:

Am 1. Juli 2010, einen Tag nachdem Christian Wulff im dritten Anlauf in die Bundesversammlung zum Bundespräsidenten gewählt worden war, trat der Bundestag wieder zu einer ganz normalen Routinesitzung zusammen. Auf der Tagesordnung standen Anträge zu Themen wie Brücken bauen Grundlagenforschung durch Validierungsföderung der Wirtschaft nahe bringen und der Entwurf eines Gesetzes zur Ergänzung der Lebenspartnerschaftsgesetzes und anderer Gesetze im Bereich des Adotionsrechts, mit dem gleichgeschlechtlichen Paaren die Adoption von Kindern erleichtert werden sollte.

Und zwischen diesen beiden Tagesordungspunkten schweifte der Bundestag in die Ferne und diskutierte über einen fraktionsübergreifenden Antrag mit dem Titel Ereignisse um die Gaza-Flotille aufklären Lage der Menschen in Gaza verbessern Nahost-Friedensprozess unterstützen, der einstimmig ohne Gegenstimme und ohne Enthaltungen angenommen wurde. An dieser Stelle verzeichnet das Protokoll der Sitzung Beifall im ganzen Haus.

So etwas kommt nicht oft vor, selbst altgediente Berichterstatter können sich nicht daran erinnen, wann zuletzt alle Abgeordneten geschlossen einer Meinung waren, auch die Mandatsträger der Linken, die sich nicht einmal untereinander darüber verständigen mögen, ob die DDR ein Unrechtsstaat oder nur eine Diktatur war. Für einen Moment schwebte der Geist Kaiser Wilhelm II. im Hohen Haus, der 1914, kurz vor dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges, den Burgfrieden im Lande verkündete und dabei den berühmt gewordenen Satz sagte: Ich kenne keine Parteien mehr, ich kenne nur noch Deutsche!

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Ich klage an: Den Deutschen Bundestag

Wenn ich nicht hier bin, bin ich auf dem Frauendeck

Kerstin Müller, Sie sind raus!

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Aus dem Kapitel: Fette Judenfotze oder: Wenn in Brandenburg ein Kanalrohr platzt:

Nur einige Außenseiter des Gewerbes räumen inzwischen ein, dass der aktuelle Antisemitismus nicht trotz, sondern gerade wegen Auschwitz zu neuem Leben erwacht ist. Dafür hat der gewöhnliche Antisemitismusforscher kein Gespür. Er ist noch immer mit Stoecker, Lueger und Goebbels zugange, was auch den großen Vorteil hat, dass er nicht wegen Verleumdung verklagt werden kann, und falls er sich doch mit Aktualitäten beschäftigt, gilt sein Interesse der NPD und ihren Ablegern. Man können sagen: Die Antisemiten sind mit Sechszyliner-Turbo-Diesel-Autos unterwegs, während die Antisemitismusorscher ihnen auf Mopeds hinterherrasen. Ich vermute, das folgende Beispiel wird frühestens in 70 bis 80 Jahren von einem Antisemitismusforscher aufgegriffen:

Ende Oktober 2011 bekam ich eine Mail von einem Leser der Achse des Guten, der sich bei mir darüber beklagte, dass der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) auf seine Beschwerden nicht reagiere. Auf der Jugendwelle Fritz des RBB laufe seit Jahren eine Sendung namens KenFM Der Moderator dieser Sendung verbreite Verschwörungstheorien und behaupte unter anderem, 9/11 sei ein Insider-Job gewesen und der Iran gar nicht in der Lage, Terror zu verbreiten. Diese Beiträge seien auch auf YouTube zu sehen.

Ich klickte die in der Mail angegeben Links an und stellte fest: Der Leser hatte nicht übertrieben.

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Aus dem Kapitel: Eine Obsession irrational, zwanghaft, unheilbar:

Die grüne Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Hilde Scheidt, Jahrgang 1950, hat sich im Dezember 2011 über einen Auftritt von Ralph Giordano und mir bei der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) in Aachen dermaßen aufgeregt, dass sie aus Protest aus der DIG austrat. So etwas können wir hier in Aachen wirklich nicht gebrauchen. Was wir in Aachen gebrauchen können, hängt inzwischen nicht vom Wohlwollen des zuständigen Gauleiters, sondern von der grünen Bürgermeisterin ab. Und gleich zwei Juden, die in der Palästina-Frage anderer Meinung sind als sie, waren ihr einfach zu viel. Noch gewagter war nur noch die Erklärung, es müsse möglich sein, auch die israelische Politik zu kritisieren, etwa eine Regierung, die dem israelischen Volk schadet.

Und weil das israelische Volk zu blöde ist, um zu erkennen, was ihm schadet, fällt diese Ausgabe der grünen Bürgermeisterin von Aachen zu, den Israelis zu sagen, was für sie gut wäre zeitgleich mit der Erhöhung der Müllgebühren und dem Ausbau der Radwege in Aachen. Niemand lachte, keiner nahm sie zur Seite und fragte: Sag mal, Mädel, hast Du keine Angst, dass du dich übernimmst? Denn die israelische Politik zu kritisieren ist nicht nur das Recht, es ist die Pflicht eines jeden Deutschen, der dafür sorgen will, dass sich die Geschichte nicht wiederholt, auch wenn vor seiner eigenen Tür die Neonazis ihre Runden drehen und der Verfassungsschutz die NPD finanziert.

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Sind Sie ein Nazi?

So ganz verschwand die Fuchtel nie in Aachen

***

Aus dem Kapitel: Hakenkreuz und Davidstern:

Alle europäischen Linksparteien haben ein Problem mit Israel, je linker, umso stärker. Die deutsche Linkspartei tut sich dabei besonders schwer, denn auf ihren Schultern lasten gleich zwei Hypotheken: das deutsche Schuldgefühl und der linke Neidkomplex. Die Mischung hat es in sich. ()

So war zum Beispiel auf der Internetseite des Duisburger Kreisverbandes der Linkspartei ein Flugblatt aufgetaucht, in dem vom sogenannten Holocaust die Rede war, illustriert mit einer Zeichnung, auf dem das Hakenkreuz und der Davidstern miteinander verschmelzen. Der Kreisverband distanzierte sich umgehend und sprach von Verleumdung. Es könne sich nur um eine Aktion von Provokateuren handeln, die den guten Ruf der Duisburger Linken zerstören wollten. Dabei war der längst ruiniert, und zwar durch den Vorsitzenden der Fraktion der Linkspartei im Duisburger Rathaus, Herrmann Dierkes persönlich. Er hatte zum Koykott israelischer Waren aufgerufen, bei einer Diskussion von der läppischen Frage nach dem Existenzrecht Israels gesprochen und in einem anderen Zusammenhang Mittel und Methoden der Israelis angeprangert, die verdammt nahe dran sind an dem, was die Nazis in den dreißiger Jahren getrieben haben.

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Die Nazi-Bombe von Duisburg

Der Kalauer der Woche

Braun mit Braun bekämpfen

Liebe Beate Klarsfeld,

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Aus dem Kapitel: I know it when I see it:

Nun kann man im Prinzip alles mit allem vergleichen: den ersten Weltkieg mit einer Naturkatastrophe, Adolf Hitler mit Dschingis Khan, den Untergang der Titanic mit dem Absturz der Hindeburg und Auschwitz mit einem holländischen Hühner-KZ. Vergleichen, heißt es immer, bedeute nicht gleichsetzen.

Allerdings schweben auch unschuldige Vergleiche nicht im luftleeren Raum. Wer zum Beispiel das Verhalten der Amerikaner gegenüber den Indianern mit dem Verhalten der Deutschen im besetzten Polen gleichsetzt, will damit etwas sagen. Und wer das Leben der Palästinenser in Gaza mit dem der Juden im Warschauer Ghetto vergleicht ein in den letzten Jahren sehr beliebter Topos der Israelkritik will sicher nicht auf die schlechten Lebensbedingungen im Warschauer Ghetto hinaus. ()

Der Unterschied zwischen Antisemitismus und Islamophobie kann man am einfachsten mit dem Unterschied zwischen dem Ritualmord und dem Ehrenmord erklären. Der Ritualmord existiert nur in der Phantasie des Antisemiten, songenannte Ehrenmorde aber gibt es tatsächlich, und es sind eben nicht die üblichen Familiendramen aus Eifersucht und verweigerter Liebe, die tödlich enden, sondern Zeugnisse einer Moral, die, wie Seyran Ates sagt, ihren Sitz zwischen den Beinen einer Frau hat. ()

Der inzwischen pensionierte Direktor des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung, Professor Wolfgang Benz, hat das Wesen der Islamophobie in einem Beitrag für das Jahrbuch für Antisemitismusforschung wie folgt umschrieben:

Die Parallelen zu Antisemitismus und Judenfeindschaft sind unverkennbar: Mit Stereotypen und Konstrukten, die als Instrumentarium des Antisemitismus geläufig sind, wird Stimmung gegen Muslime erzeugt. Dazu gehören Verschwörungsfantasien ebenso wie vermeintliche Grundsätze und Gebote der Religion, die mit mehr Eifer als Sachkenntnis behauptet werden. Die Wut der neuen Muslimfeinde gleicht dem alten Zorn der Antisemiten gegen die Juden. Die Verabredung einer Mehrheit gegen das Kollektiv der Minderheit, das ausgegrenzt wird (einst und immer noch ‘die Juden’, jetzt zusätzlich ‘die Muslime’), ist gefährlich, wie das Paradigma der Judenfeindschaft durch seine Umsetzung im Völkermord lehrt Aufgabe der Antisemitismusforschung, die sich als Vorurteilsforschung begreift und Judenfeindschaft als erkenntnisleitendes Paradigma versteht, ist es, beide Phänomene in den Blick zu nehmen: Hass gegen die Juden und den Judenstaat, wie er von Muslimen artikuliert wird, und Hass gegen die Muslime, der sich der gleichen Methoden bedient, die vom christlichen Antijudaismus wie vom rassistischen Antisemitismus entwickelt werden.”

Da wird nicht mehr nur verglichen, es wird gleichgesetzt: Die Wut der neuen Mulimfeinde gleicht dem alten Zorn der Antisemiten gegen Juden. Und im Hintergrund lauert schon der nächste Völkermord. Derweil hat sich in der simplifizierten Welt der Gutmenschen, die ihren Tag mit der jungen Welt anfangen und mit der taz beenden, längst die Gewissheit breitgemacht, dass die Moslems die Juden von heute sind. Im Internet gibt es gelbe sechseckige Sterne zu sehen, die das Wort Moslem in die Welt schreien. So kann man seine eigene Geschichte erfolgreich entsorgen und sich zugleich zum Retter einer bedrohten Minderheit aufschwingen, also das tun, was die eigenen Eltern nicht getan haben.

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Liebe Leserinnen und Leser,

sollten Ihnen einige Passagen aus dem Buch Vergesst Auschwitz nicht gefallen, so freut es mich, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie die Erlaubnis des Autoren höchstpersönlich haben, sein Buch zu verbrennen, solange sie es vorher nur gekauft haben.

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83 Antworten zu Vergesst Auschwitz!

  1. dominikhopp schreibt:

    Ich wusste ja schon immer das Henryk M. Broder gerne provoziert, aber jetzt hat er mal echt eine Duftmarke gesetzt: Vergesst Auschwitz!? Hola die Waldfee! O.o

    Vieleicht ein bißchen weniger und nicht ständig und überall (Ist ja auch schon ein weilchen her), aber gleich ganz vergessen? Nee, ich denke nicht.

    Trotzdem macht dieses Buch neugierig: Warum er meint das ganz vergessen besser sei und wie er das begründen will? Ich bin mal gespannt. ^^

  2. Röm Pömpöm schreibt:

    Kann es sein, daß eine bestimmte Staatsanwaltschaft in Köln damals aufgrund (hier keineswegs böswillig vermuteter) personeller Überlastung zeitweise von Praktikanten (oder deren 99-jährigen Eltern -> kleine Hommage an Karl Valentin :) bedient wurde? Die zitierte Begründung ist nämlich keine, zumindest keine, die sich so zu Recht in irgendeiner behördlichen Akte wiederfinden dürfte. In Deutschland ist grundsätzlich jeder, der eine selbst erkannte Straftat erleidet, erlebt, beobachtet, wahrnimmt, mitgeteilt bekommt, usw. zunächst zur StrafANZEIGE berechtigt. Wirklich jeder. Man kann sich sogar selbst anzeigen, falls man durch sich selbst etwaige strafbare Handlungen wahrgenommen hat. Ohne Einschränkung. Ob was dran ist, wird dann i.d.R. von juristisch und polizeilich ausreichend geschultem Fachpersonal geprüft. Ob allerdings eine Strafanzeige polizeilich oder direkt-staatsanwaltschaftlich überhaupt dem Sinn entsprechend aufgenommen wird UND dann zu einer Ermittlungssache per begründbarem Anfangsverdacht führt, ist eine ganz andere Frage. Hier werden natürlich schon im Vorfeld Erfolgsaussichten eines Gesamtverfahrens geprüft, und manchmal vielleicht einfach zu sehr in Richtung Hach, ihre Anzeige wird wohl im weiteren Verlauf eh nicht viel Erfolg haben tschüss, war nett! argumentiert. Manchmal ist vielleicht auch einfach nur der Kaffee im Büro alle gewesen. In Fällen, in denen öffentliches Interesse an einer Aufklärung etwaiger, von Bürgern selbst wahrgenommener, strafbarer Handlungen erkennbar vorliegt bzw. man erwarten kann, daß die Strafbarkeit einer Tat als solche in einem bestimmten Fall jedermann bekannt und plausibel ist, ist die Strafanzeige (in gewissen Grenzen) im Rahmen einer möglichen Zeugenschaft in schwerwiegenden Fällen sogar verpflichtend, und außerdem verpflichtend von Amts wegen (Merke: teils schwierige Unterscheidung zw. einfachem bzw. erheblichem öffentlichem Interesse, siehe Offizialdelikte, Beispiele: Täter prügelt mit brennendem, vergifteten Gegenstand auf hilflose Person ein, oder auch Erkennen einer im Wesentlichen unmißverständlichen Tat zur Volksverhetzung durch allgemein veröffentlichte Bild- und Schriftwerke IN EINEM KONTEXT). StrafANTRAG stellt grundsätzlich erstmal nicht derjenige, der Anzeige erstattet (derjenige, der Meldung macht), sondern nach Einschätzung von Maß und Qualität an öffentlichem Interesses sowie nach grundsätzlichen Ermittlungen in der Sache selbst dann die Staatsanwaltschaft, um den eigentlich verbindlichen, rechtsstaatlichen Prozeß auszulösen, ausgehend von der vorliegenden Strafanzeige des Bürgers, ausgehend von möglichen Zeugen (oder durch die Staatsanwaltschaft selbst), ausgehend von möglichst verläßlichen Ermittlungsergebnissen der Polizei, letztlich bis zu einem möglichen Gerichtstermin vertreten durch einen bestimmten Staatsanwalt in Person. Nunja, entweder wollte da jemand mittels tendenziell obrigkeitlich motivierter Sprachverwirrung die gute Frau Schmitz schlicht von ihrem Vorhaben, eine bereits gemeldete Strafanzeige aufrechtzuerhalten, wieder abbringen oder aber derjenige muß vielleicht selbst noch einiges mehr an Erfahrungen in der eigenen Branche sammeln (was ich hier nicht vermute). Letztlich dürfte es jedoch müßig sein, sich über Mitarbeiter einer Staatsanwaltschaft zu ärgern, die vor lauter anzeigetechnischem Unsinn, der da mit Sicherheit täglich ebenso aufläuft, manchmal einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Manchmal mag es jedoch Wunder wirken, wenn man einfach nochmal zur Staatsanwaltschaft geht oder nochmal einen Brief schreibt, und die Sache nochmal geduldig erläutert, nämlich: die polizeilich angezeigte Karikatur in ihrer ganzen Perfidität ist zweifellos volksverhetzend die Frage ist nur, ob man zur Erkennung des bloßen Umstandes einen vorformatierten Denkkatalog benötigen wollen soll, oder nicht. Also: bitte dran bleiben, alle Frau Schmitzens dieser Welt!

    http://th-h.de/infos/jura/strafanzeige-strafantrag.php

  3. vitzliputzlisresterampe schreibt:

    ich habe broder vorhin bei lanz zu dem thema gesehen.

    wenig überzeugend.

    angesichts vieler anderer völkermorde und dem menschlichen wesen überhaupt finde ich es seltsam, von singularität des verbrechens zu reden. deutsche Konnten/ können halt gut organisieren. in dem fall: leider.

    waren stalins und maos chaotische verbrechen mit ebenso vielen millionen opfern irgendwie humaner? stalin zb hat millionen ukrainische bauern bewusst verhungern lassen.
    das waren ALLES verbrecher mit vielen millionen opfern. Singularität? wirklich nicht.

    die opferzahlen sind alles andere als singulär.

    • Müller-Wachtendonk schreibt:

      Was ein shitstorm ist, wissen Sie. Oder?
      Dieser wird nämlich in Kürze über Sie kommen. Denn Völkermord ist nicht gleich Völkermord, Sie werden sehen.

      mfg

      • vitzliputzlisresterampe schreibt:

        glauben Sie ernsthaft, die ermordeten würden da einen unterschied sehen?

        wie kommen Sie eigentlich dazu, mir mit einem shitstorm zu drohen? was sind Sie denn für einer? schon mal was von meinungsfreiheit gehört? oder ist nur Ihre meinung erlaubt?

        • Müller-Wachtendonk schreibt:

          Sie haben mich gänzlich missverstanden. Ich drohe Ihnen nicht, sondern sage voraus, dass es diesen shitstorm geben wird.

          Ich habe nämlich schon einige male erlebt wie mit Menschen umgegangen wird, die es wagen die Einzigartigkeit des Holocaust infrage zu stellen. Also: ich wünsche Ihnen gutes Stehvermögen!

          mfg

    • Yael schreibt:

      Die Singualität bezieht sich nicht auf Opferzahlen. Das sollte man schon wissen.

      Als Singularität bezeichnet man jene Bestandteile und Bedingungen der Shoa, für die es in der Geschichte sonst kein weiteres Beispiel gibt. Nach Ansicht der meisten deutschen Historiker ist die Vernichtung von ca. 6 Millionen Juden und die Art ihrer systematischen und behördlich gesteuerten Durchführung ein historisch einmaliges Ereignis gewesen.

      http://www.hagalil.com/lexikon/index.php?title=Shoa

      • vitzliputzlisresterampe schreibt:

        jeder einzelne völkermord egal an wem und von wem begangen ist, was die einzelheiten und bedingungen betrifft, einzigartig. das haben sie alle gemeinsam.

        mir ist egal, was irgendwelche leute in irgendwelchen lexica schreiben! ich denke selbst!

        ich habe keinen juden umgebracht und habe das auch nicht vor. warum soll ich für die verbrechen in der verantwortung eines österreichischen migranten mein leben lang bezahlen (politisch und finanziell)?

        der holocoust war ein schlimmes verbrechen. punkt. ich habe damit nichts zu tun. punkt.

        und das wirst du nicht ändern.

        ich lasse mir auch keinen schwachsinn einreden. von niemandem. und von dir schon gar nicht!

        • Aristobulus schreibt:

          Na das ging ja so schnell wies Kommando reeechts-ummm, dass Sie anfangen zu keifen und zu pöbeln, so bald Ihnen jemand widerspricht. Wozu Fachwissen und paar Qualifikationen?, die sind unwichtig, denn Sie fürchten um Ihr paar Cent und wissen ohnehin alles besser, Dummbatz.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            ich brauche eben nicht lange zum denken. wo sehen Sie ein pöbeln von mir?

            gibt es qualifikationen für völkermord? ich bin doch erstaunt. die von Ihnen verwandte bezeichnung Dummbatz für meine person würde ich wiederum als pöbelei ansehen.

            argumente enthält Ihr kommentar nicht, nur diffamierungen. ich nehme an, Sie sind ein linker.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            und daß es aus Ihrer sicht so erscheint, als wisse ich alles besser, kann ich gut nachvollziehen :-D

          • Yael schreibt:

            ich lasse mir auch keinen schwachsinn einreden. von niemandem. und von dir schon gar nicht!

            Das schlimme ist, Sie raffen es nicht. Machen mich blöd von der Seite an (siehe Ihre unverschämte Antwort inklusive Ton oben) und spielen das Unschuldslamm. Wenn Sie nicht mal merken, wie frech Ihr Ton ist, ist alles zu spät. Und wenn, dann bin eine. Ichb habe nicht nach Ihrer Einstellung nach den Juden gefragt, die nach Ihrer Meinung nur Geld abziehen wollen, weil mir das egal ist. Wenn Sie nicht auf Dinge antworten können (also es nicht einmal genau lesen) lassen Sies doch einfach.
            Gute Besserung.

        • Yael schreibt:

          ich lasse mir auch keinen schwachsinn einreden. von niemandem. und von dir schon gar nicht!

          Sie haben wohl nicht alle beisammen, oder? Unglaublich wer so im Internet herumläuft. Ich habe einen Link eingestellt, der erklären soll, warum manche von einer Singularität ausgehen, und Sie labern einen Scheiß zusammen, der damit nichts zu tun hat. Lass dich mal untersuchen, Wicht.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            Sie sagen selbst, manche gehen von einer singularität aus. also nicht alle. ich gehöre zu denen. deswegen labere ich scheiß und bin ein wicht?

            Was sind Sie denn für einer?

        • Yael schreibt:

          ich brauche eben nicht lange zum denken

          Das merkt man, armer Mensch.

        • schula schreibt:

          ich brauche eben nicht lange zum denken.
          ich denke selbst!

          In fast jedem Satz kommt das Ego (ich) vor.
          Daß du denken kannst, erzähle deiner Oma, denn merke: Ohne Wissen kein Denken. Und da ist es bei dir nicht weit her.
          Siehe schon das: wo sehen Sie ein pöbeln von mir? Reflektion sagt dir nix, gell? :D

        • vitzliputzlisresterampe schreibt:

          Ihrer Einstellung nach den Juden gefragt, die nach Ihrer Meinung nur Geld abziehen wollen,

          schrieb ich das irgendwo?

          ich habe zu juden keine einstellung, aber anders als die linken, die zu den modernen möchtegernjudenvernichtern halten, halte ich zu israel, weil die hamas den judenstaat vernicht will und das in ihrer charta hat.

          jetzt müssen Sie mich sicher wieder als wicht beleidigen.

          • Yael schreibt:

            schrieb ich das irgendwo?

            Ja. : warum soll ich für die verbrechen in der verantwortung eines österreichischen migranten mein leben lang bezahlen (politisch und finanziell)?

            jetzt müssen Sie mich sicher wieder als “wicht” beleidigen.

            Nein.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            finden Sie nicht, daß das, was ich schrieb ganz anders klingt? sieht es mit der lesekompetenz wirklich so schlimm in deutschland aus?

          • Yael schreibt:

            Keine Sorge, ich kann sehr gut lesen (Sie hingegen ja eben leider nicht) und kenne die Sprüche mit dem Geld, die immer sofort kommen, wenn es um die Shoa geht, zu gut. Warum, das müssen Sie selber wissen.
            Adieu.

          • Aristobulus schreibt:

            Herr Vitzli, Sie schrieben, dass Sie gegen die Vernichtung Israels durch die Hamas sind. Aha. Gäbe es da eine Alternative?! Nein.
            Allerdings halten Sie sich was darauf zugute können Sie aber nicht, es sind bloß mimima moralia, bloß der Standpunkt der Zivilisation gegen Barbarei.

            Zuvor schrieben Sie aber dieses:

            warum soll ich für die verbrechen in der verantwortung eines österreichischen migranten mein leben lang bezahlen (politisch und finanziell)?
            der holocoust war ein schlimmes verbrechen. punkt. ich habe damit nichts zu tun. punkt.
            und das wirst du nicht ändern.

            Es ist absurd, aber Sie merken es nicht. Was bezahlen Sie je wegen Hitler? Sie haben doch keinen müden Cent bezahlt! Übrigens der Lastenausgleich für die deutschen Vertriebenen nach 1945 war rund zehnmal höher als finanzielle Leistungen an Überlebende der deutschen KZs.
            Sie haben naturgemäß nicht beim Holocaust mitgemischt, Sie tun jedoch, als hätte es Ihnen jemand vorgeworfen. Sie tragen keine Schuld, haben jedoch Verantwortung (das sind zwei ganz verschiedene Dinge!), damit das hiesige Klima sich nicht wieder wendet diese Verantwortung machen Sie sich jedoch in keiner Weise bewusst.

            So ernten Sie hier erschrockene und verärgerte Reaktionen wollen aber nichts begreifen.

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            er zahlt nicht nur nicht, er profitiert u.U. auch

            Ich weiß nicht, wo überall noch unrecht Gut gut gedeihet, aber ich höre immer wieder, daß die Provenienzforschung in den Museen nicht so recht voran kommt (es scheint immer noch an Geld und Personal zu mangeln), aber es sind ja auch erst 67 Jahre vergangen. Nach so kurzer Zeit kann man ja nu wirklich nix anderes erwarten oder doch?

            Will sagen wir tragen Verantwortung nicht nur dafür, daß es kein nächstes Mal gebe, wir tragen vor allem Verantwortung dafür, daß wir beim Aufräumen nach dem letzten Mal anscheinend immer neue Entschuldigungen finden.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            Herr Vitzli, Sie schrieben, dass Sie gegen die Vernichtung Israels durch die Hamas sind.

            nein, ich schrieb:

            ich habe zu juden keine einstellung, aber anders als die linken, die zu den modernen möchtegernjudenvernichtern halten, halte ich zu israel, weil die hamas den judenstaat vernicht will und das in ihrer charta hat.

            merken Sie den unterschied?

            Was bezahlen Sie je wegen Hitler?

            steuern selbstverständlich.

            aber viel spannender ist das thema verantwortung.

            wer weist mir verantwortung zu? mit welchem recht? ich habe den holocoust weder verursacht noch davon profitiert. meine familie beide seiten hat auch mit dem nazischeiß damals nichts zu tun gehabt, sondern im gegenteil darunter gelitten (berufsverbot etc.) . ich habe deswegen auch keine komplexe.

            die verantwortungsschwafler kommen oft aus nazi- und ss-familien, die ihre historische herkunft irgendwie verarbeiten wollen. das geht aber mich nichts an.

            aus welchem grund soll ich verantwortung übernehmen???? ich verantworte nur, was ich (mit-) verursache oder wovon ich profitiere, aber doch nichts, was mir ohne substanz zugewiesen wird!

            das ist so absurd, wie einem türken mit deutschem pass die verantwortung für den holocoust zuzuweisen. oder nehmen Sie diese deutschen (mit oder ohne ) von der verantwortung aus? wenn ja oder nein, warum?

            und glauben Sie mir eins: ich beobachte totalitäre entwicklungen in unserer gesellschaft SEHR genau. und ich sehe seit etwa 10-15 jahren erschreckende tendenzen. bevor sie nachfragen: ein beispiel meinungsfreiheit. von vielem anderen gar nicht zu reden. ich werde das aus faulheit aber auch nicht weiter ausführen.

          • Aristobulus schreibt:

            Silke, etwa das Kunsthistorische Museum in Wien ist randvoll mit diesen ungeklärten Fällen von Kunstraub. Manchmal wird dann wieder eine Kommission gebildet, die eben das bei einer Pressekonferenz feststellt, damit der Anschein stimmt, alle stimmen zu, nicht kleinlauter als es peinlich wäre, und aus.

            Des Vitzlis pathetischer Aufschrei warum soll ich mein leben lang bezahlen tut einem glat Leid, nicht? Schon 1946 szand eben das in deutschen Zeitungen. So neu und originell ist diese Anklage gegen die Geldgierigen (jeder weiß, wer gemeint ist). Der Arme, er ist ein Opfer Hitlers, denn er muss sein Leben lang bezahlen. Wer sackt sich sein Geld ein? Die Juden. Die sind Schuld an Herrn Vitzlis finanziellem Opferdasein.
            Er ahnt freilich ganz im Geheimen, dass das eine komlette Chimäre ist, Spinnerei as Spnnerei can!, deshalb wird er gleich aggressiv, denn er kennt ja die Wahrheit, so kommts zu seinem pathetischen, selbstreferentiellen Spontangroll gegen drei hier anwesende Juden, die es wagten, ihm, dem Opfer, zu widersprechen.

            “ich brauche eben nicht lange zum denken. ich denke selbst!”
            Mannmannmann, er denkt selbst. Selig, wer so an sich glaubt.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            Des Vitzlis pathetischer Aufschrei “warum soll ich … mein leben lang bezahlen” tut einem glat Leid, nicht?

            Sie verfälschen und entstellen schon wieder ein zitat von mir. richtig heisst es:

            warum soll ich für die verbrechen in der verantwortung eines österreichischen migranten mein leben lang bezahlen (politisch und finanziell)?

            merken Sie den unterschied?

            das politische war vorangestellt. Sie diffamieren mich hingegen als eine art geizkragen.

            Sie verdrehen wie alle linke regelmäßig das geschriebene, um es benutzen zu können und den verfasser zu diffamieren. das weiß ich aus jahrelanger erfahrung. man braucht meist die dreifache zeit, um das von euch verdrehte wieder richtigzustellen. :-D

            manchmal lasse ich mich darauf ein, um euch bloßzustellen und eure methoden zu entlarven. auch wenn das natürlich keinen sinn hat.

          • Silke schreibt:

            Aristobulus

            also zu Vitzlis Verteidigung ich übersetze Sapere Aude für mich mit Selber denken macht schlau aber Schnelldenken, nein so helle bin ich nicht. Wenn ich denke, denke ich so, wie angeblich die Echternacher Springprozession geht, 3 Schritte vor, 2 zurück, nur daß ich noch mehrere Ausflüge in die diversen möglichen anderen Richtungen zwischenschalte.

            Die, die gelitten habende oder widerstanden habende Eltern und/oder Familie aufzuweisen haben, haben mich schon immer ganz wirr gemacht. Joachim Fests Vater war wohl ganz zweifelsfrei so einer, dennoch hatte sein Sohn in seinem Beitrag zu seiner Schulzeit im 3. Reich nichts gemerkt.

            Apropos, damit das klar ist, ich weiß sehr wenig über meine Eltern, ich war zu sehr damit beschäftigt, irgendwie bei Verstand zu bleiben. My best guess ist, daß sie durchschnittliche nichts gewußt habende keine Nazis waren. Parteimitglieder waren sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit jedenfalls nicht. Aber ich glaube Mutter war zu den Olympischen Spielen in Berlin und hat wohl Adolfus vorbeifahren sehen. Jedenfalls hat die Freundschaft mit einer meiner Patentanten den Krieg überdauert und die ging immer nicht in den Keller, weil sie dann ungestörter BBC hören konnte.

            Es ist immer so ein Mix, nix Eindeutiges nirgendwo. Vielleicht ist das der Grund, warum mich die, die sagen, bei ihnen sei davon nix gewesen, alles ganz eindeutig, so wuschelig im Kopf machen.

          • Schula schreibt:

            Es ist schon erstaunlich wie oft man in letzter Zeit liest, wieviele deutsche Familien in plötzlich Nazigegner gewesen sein wollen. Wo kamen nur all die Nazis in Deutschland her! rolleyes :roll:

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            das ganze rumgeschreibe in den letzten beiden kommentaren ist doch sinnlos. die kernfrage bleibt:

            aus welchem grund soll ich verantwortung übernehmen???? ich verantworte nur, was ich (mit-) verursache oder wovon ich profitiere, aber doch nichts, was mir ohne substanz zugewiesen wird!

            mit der zusatzfrage:

            das ist so absurd, wie einem türken mit deutschem pass die verantwortung für den holocoust zuzuweisen. oder nehmen Sie diese deutschen (mit oder ohne “”) von der “verantwortung” aus? wenn ja oder nein, warum?

            die könnt Ihr nicht beantworten.

          • Silke schreibt:

            vitzli

            Ich nehme an, Du bevorzugst die Autobahn, wenns praktisch ist

            Und dann sind da noch diverse Sozialgesetzgebungen, die lt. Götz Aly, dem ich allerdings nicht von hier nach da traue, dem 3.Reich zu verdanken sind und ich meine auch Mengeles Zwillingsexperimente haben ihren Platz gefunden und vielleicht einen Samen irgendwo zum Sprießen gebracht usw usw usw

          • Schula schreibt:

            “das ist so absurd, wie einem türken mit deutschem pass die verantwortung für den holocoust zuzuweisen. oder nehmen Sie diese deutschen (mit oder ohne “”) von der “verantwortung” aus? wenn ja oder nein, warum?”

            die könnt Ihr nicht beantworten.

            Mann oh Mann: Nochmal langsam zu mitlesen. NIEMAND weist hier jemanden Verantwortung für den Holocaust zu. Können Sie nicht zwei Dinge voneinander unterscheiden?
            Verantwortung für ein Verbrechen an dem man beteiligt, Mitläufer war etc. und die Verantwortung das so etwas nicht mehr passiert und man genauer hinsehen sollte?
            Zum Beispiel, daß es aufhört, die Androhung des Völkermordes von dem iranischen Regime, zu negieren und zu verharmlosen!
            Profitiert hat jeder Deutsche oder wo ist denn die Milliarden hingeflossen, die Deutsche den Juden vor deren Ermordung, geraubt haben? Die haben sich auch nach dem Krieg nicht in Luft aufgelöst.
            Und wenn Sie es jetzt immer noch nicht kapieren, ist eh alles zu spät.

          • Aristobulus schreibt:

            Vitzliputzli, offenbar wissen Sie nicht, was Zitieren ist, denn ich habe, als ich Sie zitierte (welche Ehre fast unverdientermaßen) drei Punkte für eine Passage gesetzt.
            Indem Sie diese Art des Zitierens als Verfälschung bezeichnen, entlarven Sie sich als Trickser, nicht mich als irgendwas.

            Ob Sie nun politisch oder für Hitlern bezahlen sollen. Die Gojim und das Geld, da sieht mans wieder mal. Sie glauben ja felsenfest, dass Sie für den Holocaust bezahlen. Ihr Unverständnis ist schon ungeheuer. Das liegt freilich nicht an Ihnen, denn Sie hatten qua hell strahlender Familie noch nie was mit der Verantwortung für den Nazismus zu tun, sondern es liegt allein an meinem Linkssein. Ach was Sie so alles mit der Wirklichkeit verwechseln, das muss Sie ja viel Geld gekostet haben, Ihr ganzes Leben lang.

            À prpos, Sie zahlen über Ihre Steuern was wegen Hitlern? Zahlen Sie für die Restaurierung seiner Autobahnen? Wieviel ist denn das immer so, und wer bekommts? Das müssen Sie mir nun so schnöde bloßgestelltem Kommunisten wirklich erläutern, wie wir über Ihre schmutzigen Steuern nun doch noch an Ihr sauberes Geld gelangen.

            Erläutern sollten Sie auch, wieso Sie immer Holocoust schreiben. Ist es nur ein sich wiederholender Flüchtigkeitsfehler, oder solls ne Anspielung auf cost oder oust sein?

          • Schula schreibt:

            Und dann sind da noch diverse Sozialgesetzgebungen, die lt. Götz Aly, dem ich allerdings nicht von hier nach da traue, dem “3.Reich” zu verdanken

            Da hat er leider recht. Es gibt noch viele Gesetze, die in der Nazizeit erlassen wurden.
            Zum Beispiel das Heilpraktikergesetz, das eine Behandlung von Menschen ermöglicht, ohne Medizin studiert zu haben. Es wurde aus rassischen Gründen erlassen.
            Es sind mehr als viele denken.

            Ein Relikt ist beispielsweise das Ehegattensplitting. Frauen sollte es im Dritten Reich so schmackhafter gemacht werden, zuhause zu bleiben und Kinder großzuziehen.

            Das Anwaltsmonopol fußt auf einem Gesetz aus dem Jahre 1935. Das Gesetz sollte verhindern, dass jüdische- und der nationalsozialistischen Diktatur missliebige Anwälte nach ihrem Berufsverbot weiter in ihrem Beruf arbeiten können.
            http://www.shortnews.de/id/686823/Viele-Gesetze-im-deutschen-Recht-kommen-aus-der-Nazizeit

            http://www.hagalil.com/archiv/98/12/jura.htm

          • Schula schreibt:

            Noch was Vitzipluzli :D Höre auf andere auf deiner als Linke zu bezeichnen, nur weil du keine Ahnung hast, ist nicht gleich jeder ein Linker. Einfältiger gehts nun nimmer.

          • Schula schreibt:

            Besonders widerlich ist nun das:

            Der BGH hat heute bestätigt, daß Hoteliers politisch unliebsamen Personen wie zB prominenten NPD Mitgliedern die Zimmervermietung verweigern und Hausverbot erteilen können.

            Ein bischen weitergedacht werden jetzt sicher zivilcouragierte Lebensmittelhändler und Bauern dem Beispiel folgen.

            Die Älteren unter uns erinnern sich noch gut an die Schilder vor den Geschäften, wo draufstand: “JUDEN UNERWÜNSCHT”.

            Mit einem bischen Farbe kann man die alten Schilder vielleicht wiederverwenden.

            http://vitzliputzlisresterampe.wordpress.com/2012/03/09/hungersnot-fur-deutsche-nazis/

            Du schämst dich nicht einmal Juden mit der NPD zu vergleichen. Das zeigt eine kranke Geisteshaltung. Wenn ich sowas lese, bekomme ich das Kotzen. Abgesehen noch von deiner Moslemhetze. Es ist besser, du verpisst dich ganz schnell.

          • Aristobulus schreibt:

            Schula, a tifergrojsserdank, Du hast da beim Vitzplutzizki selber nachgelesen!, hoffentlich trugst Du Gumminahdschuhe und ne Schweißerbrille, ich hatte es neulich nach paar Absätzen aufgegeben, war mir zu wüst.
            Er sieht NPD-Mitglieder also als Opfer das sind die neuen Juden?! Pfui Deibel, drauf gespieen. Klar, weshalb er grad hier Linke zu sehen vermeint, denn dem scheint schon die FPÖ viel zu sozialistisch zu sein.
            Soll ihm doch ein Hitlerbärtchen als permanent make-up sprießen.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            ich beschränke mich nochmals auf den punkt verantwortung. es wird jetzt gesagt, es geht also um die verantwortung, daß KÜNFTIG kein weiterer holocoust mehr vorkommt.

            abgesehen davon, daß ich die gefahr zumindest in deutschland auf absehbare sicht nirgendwo sehe und ich weiß ja nicht, wo Sie leben , habe ich auch keine persönliche verantwortung (im sinne von handlungspflicht), diesen zu verhindern (wie könnte ich das auch?), da ich auch dazu (dem künftigen) weder einen beitrag leiste noch irgendwie fördere oder unterstütze (und ihn im gegenteil ganz sicher eher bekämpfen würde, wie auch immer).

            oder verstoßen alle die, die nicht mit NationalSOZIALISMUS nie wieder-schildern herumlaufen gegen die ihnen von Ihnen zugeschobene verantwortung?

            haben alle die, die vor den nazis geflohen sind, sich damals ihrer verhinderungsverantwortung entzogen? entziehen sich auswanderer? was ist mit den neudeutschen? besteht die verhinderungspflicht auch bei lebensgefahr? oder nur so:

            Sie rennen vielleicht mit 3000 sympatisanten auf eine npd-demo mit 70 leuten und finden das zivilcouragiert. ein sehr tapferes, couragiertes verhältnis, klar.

            wer sagt Ihnen, daß ich meiner verhinderungspflicht so sie bestehen würde nicht nachkomme, indem ich beispielsweise auf meinungsfreiheit als demokratisches bürgerrecht bestehe? diese wurde im 3. reich mit zuerst abgeschafft. auch im dritten reich gabe es viele denk- und sprechverbote.

            wie viele denkverbote es gibt, sehen Sie schon oben an Ihren eigenen reaktiionen. ich sage meine meinung und begründe sie sachlich, man kann darüber streiten, aber Sie versehen mich mit diffamierungen wie Wicht, Dummbatz, Hilfsschule etc. das sind keine argumente ,sondern ist teil repressiven verhaltens gegen eine geäußerte meinung.

            Sie sehen, die denkverbote von damals sind in variierter form schon wieder gesellschaftsfähig.

            ich glaube, daß es ein größerer beitrag ist, sich auch gegen massive widerstände wie Ihnen gegenüber für meinungsfreiheit einzusetzen, als dieses unverbindliche nie wieder geschwätz anzustimmen (bei häufig paradoxer gleichzeitiger unterstützung der arabischen hitlerfreundlichen judenfeindlichen israelfeinde).

            die meinungsfreiheit wird heutzutage schon wieder von 2 gesellschaftlichen strömungen MASSIV eingeschränkt. da besteht tatsächlich handlungsbedarf. danach verhindern wir von mir aus gemeinsam den 2. holocoust.

            damit beende ich für meinen teil die teilnahme an der substanzlosen diskussion, weil sie mich langweilt.

          • Silke schreibt:

            danke Schula 12:12

            es ist für mich spätestens seit seinem Yad Vashem Tagebuch extrem schwer zu unterscheiden, wann Götz Aly recht hat und wann nicht. Vermutlich stimmen Massen von seinen Fakten, wie Du gerade bestätigt hast und man muß sich nur vor seinen regierungsberatendn Ideen schützen.

            Es gibt ne ganze Serie von den Posts das hier ist nur das Beispiel, das mir besonders sauer aufstößt:

            http://www.berliner-zeitung.de/archiv/von-goetz-alyhistoriker-die-osmanische-unionein-traum,10810590,10718726.html

            und für Aristobulus hier ist zufällig heute was Neues aus der Museumsecke eingetroffen die Weaner san nicht allein und natürlich würde Vitzli, sollte er die Werke im Museum anschauen nicht finden, daß er von was profitiere ;-(

            http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,821607,00.html#ref=nldt

          • Schula schreibt:

            damit beende ich für meinen teil die teilnahme an der substanzlosen diskussion, weil sie mich langweilt.

            Substanzlos und langweilig sind deine ewig gleichen Antworten, weil du nix, aber auch gar nix kapierst. Du schriebst mehrfach, du denkst selber. Leider ist die Fähigkeit deines Denkens völlig unterentwickelt. Ja, geh mit Gott aber geh.

          • Yael schreibt:

            vitzliputzlisresterampe

            es gibt Nazis in Deutschland, die ermorden Menschen, siehe NSU. Aber das gehts Sie alles nichts an, denn Sie leben ja in einem Land, dass es gar nicht gibt. :roll:

          • MCExorzist schreibt:

            Aristobulus: Ob Sie nun politisch oder für Hitlern bezahlen sollen. Die Gojim und das Geld, da sieht man’s wieder mal. Sie glauben ja felsenfest, dass Sie für den Holocaust bezahlen. Ihr Unverständnis ist schon ungeheuer. Das liegt freilich nicht an Ihnen, denn Sie hatten qua hell strahlender Familie noch nie was mit der Verantwortung für den Nazismus zu tun, sondern es liegt allein an meinem Linkssein. Ach was Sie so alles mit der Wirklichkeit verwechseln, das muss Sie ja viel Geld gekostet haben, Ihr ganzes Leben lang.

            Ich zitiere Aristobulus: für Hitlern für den Holocaust für den Nazismus ganzes Leben lang.

            Man Aristobulus, Du hast absolut keine Ahnung von der Macht verfälschenden zitierens auserwählter Passagen! Was drei Punkte alles nicht bedeuten können hast Du hoffentlich anhand Deines Kommentars verstanden.

          • Aristobulus schreibt:

            Sie hätten auch noch ein Verb mit hineineskamotieren sollen, Sie Sonntagsexorzist, und vielleicht irgend eine Bedeutung?, so hätten Sie mir nachgewiesen, wie skruppellos ich die glänzenden Beiträge des Vitzliputzigen ins rein Kommunistische umgebogen habe. Aber ach, der Dämon haust noch immer, Trotz Ihres Klopfens aus Gebüsch :D

      • Silke schreibt:

        auch Timothy Snyder in den Interviews zu seinem Buch Bloodlands betonte und begründete, daß der Holocaust unvergleichbar sei.

  4. mark schreibt:

    broder hat vollkommen recht, es muss auch mal schluss sein mit dem politisch-korrekten gutmenschen erinnerungsterror!

    • unnaaf schreibt:

      Ich bin auch dafür, daß die Deutschen wieder Fehler machen können dürfen sollten, auch schreckliche. Nur aus Fehlern lernt man, und wir habens immer noch nötig.
      Ich wünsche mir mehr Kritik am Deutschen und mehr Liebe zu ihm (und ihr).
      Kann ein Volk etwas lernen? Oder treibt es nur in der Geschichte?

  5. Hessenhenker schreibt:

    Auf die Abstimmung zu Einigkeit und Recht und Gaza ist mein SPD-Bundestagsabgeordneter natürlich ganz besonders stolz.

  6. Karl Eduard schreibt:

    Also für einen damaligen Russen war der Mongolensturm sicher ziemlich singulär. Also einzigartig. Ein Verbrechen für die Ewigkeit sozusagen. Allerdings haben sich die Mongolen nicht sehr lange geschämt. Ja, man kann sogar sagen: überhaupt nicht. Das mag daran gelegen haben, daß es weder Film noch Fotografie gab aber auch keine Betroffenheitsheulsusen, die jedes Jahr und jeden Monat und mindestens jeden zweiten Wochentag laut wehklagend durch die Lande getingelt sind, um die Singularität des Mongolensturms zu beschwören. Gut möglich auch, daß man ihnen nicht zugehört hat. Die Überlieferungen erfolgten ja zum großen Teile mündlich.

    Heute ist das besser geregelt. Gott sei Dank. Denn was würden wir alle tun, ohne Holocaust? Die einen müssten sich nicht dauerschämen bis zum Ende aller Tage und die anderen wären nicht gezwungen die Heulsusenrolle zu übernehmen, um ihrendwelche Forderungen durchzusetzen, bei denen man ihnen ohne Holocaust einen Vogel zeigen würde. Auch wenn das jetzt ganz zynisch klingt, er hat eben doch sein Gutes gehabt. Viele Leute wäre ohne ihn arbeits- und bedeutungslos.

    • Silke schreibt:

      ich stelle fest, daß Karl Eduard gern in die Zeit des Mongolensturms zurück möchte, als Heulsusen angeblich nicht heulen durften.

      Möge ihm die Zeitreise gelingen und wohl bekommen.

      Der Vergleich ist komplett hanebüchen, denn ich nehme mal an, human nature being what it is, daß die Nachkommen der den Mongolensturm erlebt Habenden sich sehr wohl dringend dafür interessierten, welche Seite ihre Eltern/Vorfahren genommen hatten und ob sie beim Seite nehmen auf der Seite der Anständigen oder der Heimat-Verräter (an die Mongolen) gestanden hatten.

      • Karl Eduard schreibt:

        Naja, es ging ja darum, was als singulär dargestellt wird, nicht? Also einzigartig. Ein einzigartiges, nie dagewesenes und nie wieder vorkommendes Verbrechen. Das Alleinstellungsmerkmal unter den Opfern. Ätsch, ich bin Holocaust. Und Du nicht!

      • Yael schreibt:

        Bei dem musst du gar nichts mehr feststellen. Lila ist schon betrübt, von diesem Typen Beifall (von der falschen Seite) zu bekommen.
        Komischerweise ging es hier gar nicht um das Thema, eingebracht haben es die Heulsusen der bestimmten Teutonen. Merke: Denn heute sind die die wahren Opfer. Damals ihre Eltern sicher auch schon. :D

        • Silke schreibt:

          Da hast Du zweifellos recht

        • Aristobulus schreibt:

          Ja, Karl-Eduard ist ein Opfer des Holocaust, des wahren und mongolischsten, der allein an ihm begangen wird. Der Typ ist das größte Opfer, das es gibt. Was würde der ohne den Holocaust machen?, bloß heulen über sich selbst vermutlich. So darf er aber mit den Wölfen mitheulen. Wie schön für ihn.

          • vitzliputzlisresterampe schreibt:

            merken Sie eigentlich nicht selber, wie intellektuell extrem hohl Ihr geschwätz ist?
            absolut inhaltslos.
            typen wie Sie amüsieren mich immer wieder.
            was ist nun mit der verantwortlichkeit? ich muss gegen den holocoust II sein, weil ich auf der autobahn fahre? sollten wir die autobahn nicht an die juden als zwangsfinanziers zurück geben? so wie die raubkunst?
            Sie machen sich lächerlich ohne ende. Sie linker Intellektueller :-)

          • Aristobulus schreibt:

            Sie Schein-Legastheniker mit Ihrem ewigen ~coust. Was sogar der scheußliche Karl-Eduard, der bekanntlich strikt gegen eben den H. ist, grad noch mit A hinkriegt, versemmeln Sie wieder.
            Sie können weder Griechisch noch Englisch, auch mit dem Deutschen haperts, und mit dem Denken erst Recht.
            Sie scheinaztekische Reste-Flitzpiepe.

          • Yael schreibt:

            @vitzliputzlisresterampe
            Sie selbsternanntes armes Opfer haben sich doch verabschiedet, also bitte auch für immer. Ihre Ignoranz ist für jeden eine Zumutung.

        • Yael schreibt:

          Lila hat ihre Kosequenzen gezogen. Der wird blöd aus der Wäsche schaun.

  7. quisa schreibt:

    In Deutschland gibt es noch immer genügend vor der eigenen Tür zu kehren. Der von Deutschland begangene Völkermord an den Herero und Nana im heutigen Namibia wird nach wie vor nicht von offizieller Seite als ein solcher anerkannt, also geleugnet. Interessant auch in dem Kontext, dass gleiches ja zu Recht der Türkei immer lautstark angekreidet wird.
    http://www.bundestag.de/presse/hib/2011_11/2011_470/06.html

  8. Schnaeppchen schreibt:

    Ich habe noch eine Ausgabe von Broders Buch Kritik der reinen Toleranz.
    Das Werk ist in etwa so verkäuflich wie Frikadellen auf einem Vegetarier-Kongress. :-) Wer Interesse hat, bitte kurz hier melden; Preis: 5€ plus Versand.

    Grüße

  9. Silke schreibt:

    MCExcorcist

    treibe mir bitte das Unbehagen aus:

    Bedenke, daß eine Meinung stets das wirkliche Wissen beinhalten sollte!

    und erkläre mir, was wirkliches Wissen ist?

    Da Du keine Quelle angibst, nehme ich an, es handelt sich um Dein geistiges Eigentum und somit nehme ich weiterhin an, daß Du es mir auch wirst erläutern können.

    (die Erkenntnis steht unter MCExcorcists Bild, so man draufklickt (Bild ist so sagenhaft eklig, es ist also entweder Kunst oder aus nem Film, den ich mir klugerweise nicht angetan habe).

    • MCExorzist schreibt:

      Hallo Silke,

      austreiben kann und möchte ich Dir nichts, aber ggf. kann ich Deine Frage(n) beantworten:

      Das wirkliche Wissen soll die Loslösung des konditionierten Wissens beschreiben. Mit anderen (besseren) Worten: Ich weis, dass ich nichts weis ist ein Versuch für die völlige Neutralität in der Wahrheitsfindung!

      Außerdem, für mich gibt es kein geistiges Eigentum! Jegliche Idee / Eingebung ist letztendlich die Konsequenz vorausgegangener Ideen / Eingebungen oder Instinkte eines kollektiven Bewusstseins. Und dieses meine ich nicht im religiösen Wunschdenken einiger alles mögliche Gläubigen.

      Und ja, mein sogenanntes Avatar ist aus dem Film: Der Exorzist

      Es ist meiner Meinung nach weder ekelig noch ist es klug vor etwas die Augen zu verschließen das einem Angst macht!

      • Aristobulus schreibt:

        Du wirst nicht beweisen können, inwiefern sich Dein wirkliches von dem konditionierten Wissen der Anderen unterscheidet, da Du genauso wie jeder Andere nicht näher am reinen Quell ewiger unwandelbarer Weisheit (ode so ähnlich) stehst.
        Da endet alle Esoterik
        Es sei denn, Du wärst untot, dann mag schon Einiges gehen :)

        • MCExorzist schreibt:

          Naja Aristobulus, ein etwas überheblicher, selbstgefälliger Kommentar. Ich habe versucht zu erklären nicht zu beweisen. Irgendwie wirkt es so als wenn Du anderen etwas unterstellen musst um Deine Wahrnehmung nicht zu hinterfragen. Das hat nichts mit Esoterik, Untot oder Weisheit zu schaffen entweder leugne ich das andere Sein oder ich suche nach dem Grund des anderen Sein und jetzt bitte nicht als: Sein oder nicht sein verstehen es ist das Erkennen des Anderen.

          Andersherum: Wer bist du unabhängig der Wahrnehmung des anderen?

          • Silke schreibt:

            Mann oh Mann, Junge ich rate Dir dringend, nicht bis Montag zu warten. In den Krankenhäusern gibt es Notanlaufstellen für Leute wie Dich.

      • Silke schreibt:

        MCExorcist

        Du bist für mich vollkommen unverständlich es ist nicht einmal Unsinn was Du da redest. Es ist reines Hohlgeplapper, genau wie Dein vermutlich von Dir als ach so tief gedachter Satz. Er ist bedeutungslos und er ist eine ungeheuerliche Beleidigung des Sokrates, der Dir einen solchen Schwachsinn keine 3 Worte lang hätte durchgehen lassen. Der Mann war gelernter Maurer und im Krieg gewesen. Es macht mir keinerlei Mühe, mir vorzustellen, wie der Dir die Birne mit der Kelle in Form haut.

        Es ist ziemlich klug, sich abzuwenden von Hässlichem, das eitle aufgeblasene Bürschchen sich umhängen, weil sie dämlich genug sind zu meinen, daß sie damit die Mädels beeindrucken können.

        Probier Deinen MöchteGernExorzismus mal an meinem PfuiDeibel aus und sieh zu, wie Deine Hohlheit sich steigert, von Kommentar zu Kommentar.

        Du bist eine Null und eigentlich ist das noch ein Kompliment.

        • MCExorzist schreibt:

          Hallo Silke,

          atme einfach mal durch! Dein Kommentar ließt sich so als wenn Du in andauernder Konkurenz mit Dir selbst stehst: geglaubte Klugheit ersetzt mit verdrängte Weiblichkeit und dümmlicher Naivität.

          Schade das Du nicht im sokratischen Sinne denken kannst, sonst hätte ich gerne etwas Nachhilfe in der philosphischen Betrachtung von Wahrheit geleistet, wir hätten zwar bei Null anfangen müssen, aber gut wenn es Dir hilft sich an dem zu klammern was andere Denken, solls mir auch recht sein.

          Ich wünsche Dir ein wundervolles Leben in Deiner Wahrnehmung!

        • Aristobulus schreibt:

          Silke, verstehst Du, was er gemeint haben könnte, Falls er ausßer Sein und Wahrheit und Wahrnehmung etwas Wirkliches hätte meinen wollte, eigentlich oder uneigentlich? Ich denke, nein.
          Tun wir ihm Unrecht? Hätten wir ihn eingehender, ja zarter und inniger nach seinen philosophischen oder mehr seienden Wurzeln befragen sollen?
          Wobei die Liebesmüh vergebens erscheint, also mir, nicht seinetwegen freilich, denn wir wissen nichts von seinem Sein, denn sein Thema ist das Sein, das außer ihm noch kein Sterblicher je begriff, also sein Sein und wahrscheinlich das Sein überhaupt (aber vom Seienden schrieb er nichts!, wie das?), was mir freilich Sorgen bereitet.
          Mehr Sorgen bereitet mir seine Seinsvergessenheit. Denn von Wahrheit, nach der wir dürsten wie nur irgend einer, lies er uns nichts lesen!, nein!, obgleich er so oft darüber schrieb, allein es blieb ein Wort.

          Also mich stimmt das melancholisch, so ein junger Mensch, so im Banne Heideggers. Was mag ihm passiert sein? Nein, was eben mag ihm nicht passiert sein? Wieviel ahnt er vom Sein, was man besser nicht ahnen sollte oder könnte, ach, um nicht so sehr anheimzufallen (wem oder was auch immer!)

          Was wollte er uns eigentlich sagen? Oder uneigentlich?
          Oh, Melancholie, Schimmer aus Nacht und Weiselosigkeit, entsunken, düster anthraziten in der Nacht, und ihren Propheten hast Du einfach ausgeschimpft.

          Wollte er uns etwas sagen? Jedoch er frug uns nichts (hatte es aber mit dem Sokrates trotzdem, ja mit dem Frager, frug selbst aber nichts!, ja wie das?)

          Wahrscheinlich ist nichtmal das Gegenteil von dem wahr, was er schrieb.

          • MCExorzist schreibt:

            Hey, Ihr zwei seid richtig lustig werde häufiger hier vorbeischauen!

          • Aristobulus schreibt:

            Welch Drohung aus dem Jenseits hinterm Todtnauberg. Dagegen kann man Auschwitz glatt vergessen.

          • Silke schreibt:

            MC steht für Mind Control

            wenn de in der Richtung hiern Blumentopf gewinnen willst, sowohl beim Einführen als auch beim Austreiben wirste nen arg schweren Stand haben

            Aristobulus
            ganz witziger Fund Johannes Kaiser bespricht bei dradio David Shields Reality Hunger. Im Audio sagt Kaiser, daß er Schwierigkeiten habe, das Ganze irgendwie zu verstehen, im Transkript steht nur noch ich verstehs sozusagen auf Deibel komm raus.

            Und weil wir so schön Todtnauberg am Wickel haben der links auf diesem Foto muß meiner Erinnerung nach Rudolf Augstein sein. Der seinerzeitige Artikel ist übrigens online und wenn man das so recht betrachtet, wundert einen ja nix mehr, was bei denen heute so abgeht.

  10. derblondehans schreibt:

    ich glaub euch alle hier meint HMB oder?

  11. Silke schreibt:

    Aristobulus

    Schiller mißbrauchend würde ich hierzu
    http://tapferimnirgendwo.wordpress.com/2012/03/13/vergesst-auschwitz/#comment-11779
    sagen:
    Mit der Grausamkeit kämpfen Götter selbst vergebens.

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