Herrmann the German (deutsch)

Köln ist nicht nur Tel Avivs Partnerstadt sondern auch Ort eines der größten antisemitischen Propagandaveranstaltungen in Deutschland seit 1949. Vor dem Kölner Dom steht eine Installation die sich selbst „Kölner Klagemauer“ nennt. Diese Installation wird betrieben von dem berüchtigen Israelhasser Walter Herrmann. Sein Hass auf Israel ist legendär und wurde spätestens offensichtlich als er folgende Karikatur veröffentlichte:

Tausende sahen dieses Bild, ist der Platz vor dem Kölner Dom doch Deutschlands meist besuchter Ort. Walter Herrmann weiß das. Darum nutzt er diesen Ort auch für seine Propaganda, wie diese Sprüche:


Hitler is history. But Israel is present! Not again


Please. For how many more centuries will the people of Israel blackmail our One world?


Israels army. Army of cowardly murderers. Once again, five children playing ball gunned down in Gaza. 22nd March 11

Dies sind nur ein paar Parolen und Karikaturen, die Walter Herrmann in Köln zeigt:

Letztes Jahr habe ich eine Anzeige wegen Volksverhetzung gegen Walter Herrmann erstattet, aufgrund der öffentlichen Zurschaustellung der oben gezeigten Karikatur, aber die Kölner Staatsanwaltschaft lehnte meine Anzeige mit der Begründung ab, die Person auf der Karikatur sei nicht deutlich als Jude erkennbar. Hätte die Person eine Krummnase sähe die Sache schon anders aus. Ich erfinde das nicht! Die Staatsanwaltschaft argumentiert:

Das Plakat zielt nicht auf „die Juden“ schlechthin als Gegenstand des Protestes ab, sondern auf die israelische Militärpolitik und deren Unterstützung durch die US-amerikanische Regierung. Abbildung und Symbolik lassen jedenfalls eine solche Deutung zweifelsfrei zu. () Typisch für antijüdische Bilddarstellungen zu allen Zeiten ist die Verwendung von bestimmten anatomischen Stereotypen, die den Juden schlechthin charakterisieren sollen. Dabei werden insbesondere Gesichtsmerkmale überzeichnet, um den Juden als hässlich, unansehnlich und rassisch minderwertig erscheinen zu lassen (jüdische „Krummnase“, etc.) Einer solchen Bildsprache wird sich vorliegend nicht bedient.

Die Stadt Köln sieht es ganz anders. Im Dezember 2010 brachte der Oberbürgermeister von Köln eine Resolution heraus, die alle Parteien im Rat unterzeichneten, bis auf DIE LINKE. In dieser Resolution wurde die Karikatur als eindeutig antisemitisch beschrieben. Desweiteren steht in der Resolution: „Die Dauerdemonstration vermittelt keine Botschaften des Friedens, sondern des Hasses.“

Die FDP sagt: „Die FDP-Fration hat die von Ihnen gesandten Fotos, die bei der sog. Klagemauer auf der Domplatte gezeigt werden, wie Sie als unerträglich angesehen.“

DIE GRÜNEN sagen: „Wir sind erschrocken und entsetzt darüber, dass Herrmann zur Illustration seiner Kritik an der Politik Israels unter anderem eine Karikatur aufgehängt hat, die einen Juden zeigt, der mit Messer und Gabel ein palästinensisches Kind zerstückelt. Das ist widerwärtig. Das ist ganz klar antisemitisch.

Die CDU sagt: „Im Namen der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln darf ich Ihnen versichern, dass wir die von Ihnen beschriebene Darstellung nicht akzeptieren können. Nach unserer Ansicht hat Herr Herrmann hier nicht nur die Grenzen des in einer politischen Auseinandersetzung Gebotenen weit überschritten. Vielmehr stellt sich durch die Darstellung eines Juden, der mit Messer und Gabel ein palästinensisches Kind zerschneidet, in der Tat die Frage nach der strafrechtlichen Verantwortlichkeit. Die Anzeige bei der Staatsanwaltschaft war der einzig gebotene und daher richtige Schritt.“

Aber obwohl Jürgen Roters und so ziemlich alle seine Kollegen vom Alder Maat Walter Herrmann einen Antisemiten nennen, der Hass säht, bleibt die antisemitische Installation vor dem Dom stehen. Die Stadt sorgt nicht mal dafür, dass Polizei anwesend ist, wenn Walter Herrmann sein Unwesen treibt. Obwohl die Stadt Kölne Walter Herrmann für einen Mann halten, der Hass säht und Antisemitismus propagiert, sehen sie die innere Sicherheit nicht gefährdet. Walter Herrmann säht Hass und trägt seinen Antisemismus in aller Öffentlichkeit zur Schau und die Stadt sieht keine Notwendigkeit in einer Beobachtung durch die Polizei.

Liegt es an mir oder macht das keinen Sinn?

Könnte bitte mal jemand Jürgen Roters fragen, wie er etwas als hasserfüllt und antisemitisch bezeichnen kann, aber sich weigert für gebotene Sicherheit zu sorgen. Ich habe ihn gefragt, bekam aber von einem Sprecher von Jürgen Roters nur den Hinweis auf gebundene Hände.

Der Stadt Köln sind angeblich die Hände gebunden. Die Stadt sagt, es gäbe keinen Weg, Walter Herrmann an seinem antisemitischen Tun zu hindern. Nun, vielleicht sollte die Stadt dann endlich mal einen Weg finden. „Arsch huh, Zäng ussenander!“ Die Zeit für Ausreden ist vorbei. Deutschland geht den antisemitischen Bach runter!

Synagogen in Deutschland sehen so aus:


(Aachen, close to Cologne in 2011)

oder so:


(Worms, 2010 after an arson attack)

Jüdische Grabstätten in Deutschland sehen so aus:


(Aachen, close to Cologne in 2010)

In Deutschland bricht die Polizei in private Wohnungen ein, um Israelfahnen zu entfernen:


(Duisburg, close to Cologne, 2009)

Lieber Herr Roters,
Liebe Stadt Köln,

entschuldigen Sie mein Drängen, aber es muss was getan werden! Unmöglichkeiten sind Ausflüchte steriler Gehirne. Schaffe Möglichkeiten! Es muss einfach möglich sein, Herrmann, the German und seine antisemitischen Kumpanen zu stoppen. Antisemitismus breitet sich aus in Deutschland und Köln ist das Hauptquartier. Also los, tun Sie was!

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15 Antworten zu Herrmann the German (deutsch)

  1. Jacob P. schreibt:

    Wäre Walter Herrmann kein Altlinker, sondern trüge eine Glatze sowie Klamotten von Thor Steinar oder Consdaple, sähe die Sache selbstverständlich ganz anders aus. Wer will denn schon nicht gegen rechts sein? Aber gegen links?

  2. Andre schreibt:

    Herrmann ist leider nur einer von vielen.
    Seit 2-3 Jahren verfolge ich, mal mehr, mal weniger, dass Treiben der Antisemiten (links/rechts/muslimisch) bei web-de/gmx in deren Foren (Meinungen) Bereich.
    Den Judenhassern ist kein Thema zu schade, um gegen Israel/Juden/USA zu hetzen.
    Aktuelles Bsp.: http://meinungen.web.de/forum-webde/post/11769294
    Mit Stimmung gegen Juden, Israel und Amerika kann man wohl in Deutschland inzwischen wieder mobilisieren und gut Kasse (Werbung) machen. :-(

  3. Danny Wilde schreibt:

    Lieber Gerd Buurmann,

    letztens kam mein Beitrag nicht durch die Moderation why that!?

    Nur weil ich sagte, hätte ich keinen (jetzt bald) 12-j. Sohn, der einen Vater außerhalb des Knastes braucht, würde es mich schon jucken, das Problem dieses Linksnazis zu lösen? (natürlich nur in Form einer endgültigen Sachbeschädigung!)

    Ich kann mittlerweile meine eigene Heimatstadt nicht mehr besuchen, weil ich meinen Dom nicht mehr besuchen kann, weil vor meinem Dom dieses rassistische Stück meine Luft wegatmet!

    Aber ich gehe mit Ihnen, jederzeit, auf die Domplatte, und wir können eine Gegen-Klagemauer aufbauen! Mit Israelfahnen! Mal kucken, was die kölsche Lozipei dazu sagt.

    Jedenfalls weiß ich nicht, welchen Zweck das haben soll, immer und immer wieder gegen diese Schaumstoffwand (Rathaus) resp. gegen die Gefriertruhe (Kölner St.A.Sch.) anzuschreiben. Bringt nix.

    Ich aber will weniger die eh völlig korrupte kölsche Klüngelspolitik demaskieren, sondern diesen wandelnden Unrat vor dem Dom weg wissen.

    Sie denn nicht auch?

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Ja, vermutlich deswegen. Es gibt da nämlich einen Mann in Dortmund, der sich Erhard Arendt nennt und der, weil er in meinen Artikeln nichts finden kann, was er mir aufs Brot schmieren kann, die Kommentare durchliest und dann feist, frech, doppelzüngig, verlogen und hinterhältig behauptet, ich hätte es geschrieben oder es stelle meine Haltung dar.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Und ja: Die Mauer muss weg!

      • Danny Wilde schreibt:

        Hallo Herr A.,

        verklagen Sie einfach mich. Den Buurmann kenn ich nicht persönlich. Aber ich find ihn klasse.

        Übrigens, neben so vielem anderen, das man nicht schreiben kann, da man Sie beide vergleichen müsste und das ginge nun wirklich zu weit, zeichnet ihn etwas aus, das Ihnen fehlt:

        er beherrscht die deutsche Sprache in Wort und Schrift.

        Sie Dummbatz.

        Disclaimer: Ich, Danny Wilde, heiße selbstverständlich anders und bin weder mit Gerd Buurmann identisch, noch verwandt, verschwägert oder bekannt. Ferner erkläre ich, dass ich in anderer Leuts Blogs gegen Links- wie Rechtsnazis rumtrolle und mir dabei einer abgeht. Weiters würde ich ja gerne strafrechtlich relevant Sie, Herrn A., rassistisch diskriminieren, aber leider gehören Sie und ich derselben Rasse an. Weshalb ich, um ruhig schlafen zu können, sage, dass ich Leute wie Sie zum Kotzen finde. Ach so: An Eides Statt!

        • tapferimnirgendwo schreibt:

          Vielen Dank Herr Wilde,

          Nur in einem muss ich Ihnen leider widersprechen. Die deutsche Sprache beherrsche ich nicht vollkommen. Eine kleine Legasthenie darf mir nachgesagt werden, auch hat mein frühkindliches Aufwachsen im Emsland Platt dafür gesorgt, dass ich nie wirklich ganz in die Kompexität der hochdeutschen Grammatik eintauchen konnte. ;-) Aber im Vergleich zu Erhard Arendt haben Sie Recht erscheint meine Schrift wie von Suhrkamp lektoriert. Arendt hat offenkundig auch schwere legasthenische Probleme, allerdings ist das für mich das einzige, was ihn sympathisch macht. Es gibt nämlich harmlose und gefährliche Schwächen. Eine gefährliche Schwäche ist der Antisemitismus, eine harmlose ist Legasthenie. Wir sollten somit Herrn Arendt lieber die gefährliche Schwäche vorhalten.

          So und jetzt höre ich mir Griegs In der Höhle des Bergkönigs an und denke dabei an Sie, Mr. Wilde, denn Trolle können auch sympathisch sein. Danke.

          Alles Liebe,
          Gerd Buurmann

          • Danny Wilde schreibt:

            Nun ja wo Sie recht haben, aber da sag ich nur: aber!

            Es gibt ja Dünnbrettbohrer, die sagen, Picasso? Dreck! Das kann meine Dreijährige besser!

            Diesen Leuten, die nie in die Tiefe eines Dinges blicken können, weil sie die Oberfläche schon nicht verstehen, ist eine Selbstverständlichkeit, wie z.B.: nicht nur DASS, sondern auch WIE jemand anders sein Handwerk beherrscht, fremd.

            Solche Leute nehmen einen Pinsel, malen bunte Striche und sagen: na? Picasso könnte das auch nicht besser, da siehste mal!

            Wer aber Webseiten betreibt und dort mit einem Ding vorgibt zu arbeiten, das Sprache heißt, der sollte sein Arbeitsgerät beherrschen. Da bin ich sehr altmodisch.

            Solange der Dummbatz noch niddemahls seine eigene Muttersprache beherrscht, kann ich auch seinen Hass nicht ernst nehmen.

            Göbbels jedenfalls war besser. Der war der Picasso der Hetze. Und der war gefährlich. Weil es seine Stärke war.

            Der Dortmunder Dummbatz aber ist nur einer, der GLAUBT, er könne antisemitisch sein. Aber das kann der gar nicht. Der kann ja noch nichtmal deutsch. Der kann, in Wahrheit, gar nix.

            Gerd, Mann wollen Sie den totalen Ignore-Modus? JAAA! Vergessen Sie doch den Oppa:

            Null Klicks = Höchststrafe.

            Und Grieg am Morgen? Heftig! Thx!

            And now for something completely different: sunny weekend!

  4. Pingback: Warum nicht vergaßen? « >blog gegen den normalzustand ! in düren und deutschland !

  5. Anonymous schreibt:

    Ich habe Herrn Herrmann vor vielen Jahren kennen gelernt, als die Klagemauer noch gegen Krieg und für Völkerverständigung stand. Damals vertrieb die Kirche mit Staatsgewalt das Werk. Damals gab es einen sympathischen Walter von der Klagemauer, der dann mit einem Klagepferd wie einst Don Quichote gegen die Windmühlen der Borniertheit ankämpfte. Schade, dass er sich so verändert hat und nun selber Wind sät.

    • JRN schreibt:

      Ich habe Herrmann und seine stets um ihn versammelten Genossen nie ohne antiisraelische und antiusamerikanische Hetze gesehen. Im persönlichen Gespräch trifft er Äußerungen, die ganz klar antisemitisch sind selbst die Aufzeichnung dieser eindeutig gegen geltendes (naja, geschriebenes) deutsches Recht verstoßender Sätze hat bei den von mir aufgesuchten Polizisten lediglich zu der Stellungnahme geführt: Sie glauben gar nicht, wie uns dieser Typ auf den S geht, aber wir können nichts machen. Staatsanwalt und Politik lehnen ein Durchgreifen ab, und ihre Aufzeichnung ist im Zweifelsfall für diese Leute durch Provokation entstanden oder zusammengeschnitten. Mein Hinweis, dass meine Ehefrau und zwei Freunde ebenfalls als Zeugen zur Verfügung ständen, hatte ebenfalls keinen Erfolg.
      Ich hatte mich auch an den Zentral gewandt, von dort jedoch keinerlei Rückäußerung erhalten.
      Ich schäme mich für dieses Land, ich schäme mich für Köln, ich schäme mich für den Kölner OB, für all diese Verlogenheit. Judenhass weit verbreitet, latent, im Deutschland des Jahres 2012. Immerhin geht ja der Neubau der Moschee in Köln voran.
      Bezeichnend, wie u. a. Welt-Online, allgemein sämtliche heute von ex-TAZlern durchsetzten Redaktionen des ASV gleichfalls längst gegen Israel und die US schreiben.

  6. dulce schreibt:

    Ich denke dass Herrn Herrmann nicht eine antisemitische Botschat mit seine Auftritt vertreten will, sondern eine Politische Position -gegen die massaker die da zur Zeit stattfinde .. ich persönlich bin auf Palestinensische Seite [die sind die lösser.]. darf ich?.. das heiss nicht das ich antisemitisch bin.

    • Silke schreibt:

      das heißt, daß Du Gaga bist

      und ein Lügner obendrein

      das letzte, woran ich mich erinnern kann, daß in der Gegend Massaker-Qualität hatte, war dieses hier:

      http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4041237,00.html

      Warum nennst Du Dich dulce?
      Dazu fallen mir zwei Sachen ein: Dulce et decorum est oder so ähnlich. Kann ich mir von Dir nicht vorstellen. Wer sich so wie Du auf Seiten der Palästinenser stellt, giert in der Regel nach ANDERER Leute Blut.

      Das zweite ist DUCE, doch das scheint mir die Geschichte eines Einknickers zu sein und auch das wünsche ich den Palästinensern als Untrstützer nicht.

  7. Pingback: Broder bis Woelki | Tapfer im Nirgendwo

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