Genug ist genug!

Am 14. September 2014 lud der Zentralrat der Juden zu einer Kundgebung unter dem Motto “Steh auf! Nie wieder Judenhass!” nach Berlin. Nach Angaben der Polizei kamen 4000 Menschen, unter ihnen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, erklärte bei der Demonstration, er habe sich nie im Leben vorstellen können, in Deutschland überhaupt gegen Antisemitismus demonstrieren zu müssen. Nach den “schlimmsten antisemitischen Parolen auf deutschen Straßen seit vielen Jahrzehnten” sei dies jedoch nötig.

Eine der schlimmsten antisemitischen Demonstrationen findet nahezu täglich vor dem Kölner Dom statt. Dort werden Juden als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt:

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Israel wird mit Hitler verglichen:

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Israel wird als Erpresser der Welt bezeichnet:

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Der Mord aller Juden wird sogar als legitimer Widerstand bezeichnet:

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Aufgrund der letzten Parole gingen in den letzten Tagen mehrere Anzeigen von Juden gegen den Betreiber der Klagemauer ein. Eine Anzeige liest sich wie folgt:

“Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

Am 14. September 2014 demonstrierten Tausende vor dem Brandenburger Tor gegen Antisemitismus. Dieter Graumann erklärte: “Wir sind hier, um gemeinsam und geschlossen zu zeigen: Kein Platz für Judenhass!”

Vor dem Kölner Dom wurde diese Demonstration jedoch anders bewertet:

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“Gespenstig,
Sonntag, 14. Sept
in Berlin
Aufmarsch der
Massaker-Befürworter”

Mit diesen Worten kommentiert der Betreiber des Agitationsstandes vor dem Kölner Dom, Walter Herrmann, die Demonstration gegen Antisemitismus vor dem Brandenburger Tor. Es ist der selbe Mann, der Judenmord als Volks-Widerstand bezeichnet.

Wenn eine Gruppe von Menschen den Mord an alle Juden fordert, ist das für Walter Herrmann Widerstand, wenn jedoch eine Gruppe von Menschen gegen Judenhass demonstriert, ist das für Walter Herrmann gespenstig.

Kann mir mal jemand erklären, warum dieser Mann immer noch nahezu täglich vor dem Kölner Dom hetzen kann?

Dieter Graumann sagte am 14. September in Berlin: “Unsere Albträume, ja meine eigenen Albträume sind weit übertroffen worden.” Er fügte hinzu, die Juden wollten sich das nicht mehr gefallen lassen:

“Genug ist genug!”

***

Vor ein paar Wochen kritisierte ich die antisemitische Installation vor dem Kölner Dom. Ich schrieb eine künstlerische Satire, in der ich bei einigen Parolen des Agitationsstandes das Wort Israel mit dem Namen eines Unterstützers des Standes austauschte. Ich wurde sofort angezeigt, siehe: “Und wieder werde ich verklagt”. Die Kölner Staatsanwaltschaft forderte daraufhin 100,- Euro von mir, damit kein Verfahren wegen Beleidigung gegen mich eingeleitet wird. Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel: “Antisemitische Endlosschleife” Dort steht auch, wohin ich die 100,- Euro überweisen musste. Sie werden es nicht glauben!

Wenn Sie sich an den 100,- Euro beteiligen möchten oder einfach mal so finanziell Danke sagen wollen, dann klicken Sie einfach auf das Wort “Spenden”.

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49 Antworten zu Genug ist genug!

  1. Malte S. Sembten schreibt:

    … klicken Sie einfach auf das Wort “Spenden”.

    Schon wieder: “Dieser Verbindung wird nicht vertraut.” :P Zum Glück funzt der “Spenden”-Menüpunkt in der Menüleiste.

    Am Einfachsten wäre ein “Donate”-Button und eine Spendemöglichkeit via Paypal.

    • Aristobulus schreibt:

      … dann ignorieren Sie doch bitte den Hinweis Ihres Brausers – denn es handelt sich ja um die Seite Tapferimnirgendwo, bei der sich von selbst versteht, dass Brauser keine Ahnung haben, weil dieser Verbindug vertraut werden kann.

      • Malte S. Sembten schreibt:

        Ich hatte oben in der Menüleiste auf “Spenden” geklickt und wie gefordert eine E-Mail abgeschickt, um die Bankverbindung zu erfragen. Die Antwort steht aber noch aus.

  2. Eitan Einoch schreibt:

    Ist es eigentlich irgendwem aufgefallen, dass kein einziger Vertreter muslimischer Verbände bei dieser Betroffenheitsshow am Sonntag in Berlin weit und breit zu sehen war?

    • Aristobulus schreibt:

      Das ist selbstverfreilich keinem und nochmal keinem aufgefallen. Denn es wär doch rassistisch, ja gar rechts, wenn man diese Beobachtung machte.

    • schum74 schreibt:

      Habe vor meiner Anmerkung Ihren Kommentar nicht gelesen.
      Überschneidung.

    • limbischessystem schreibt:

      Die sind ja damit beschäftigt, ihre Parallelversanstaltung auf die Beine zu stellen, denn es darf keine Veranstaltung vom Zentralrat der Juden geben, ohne daß postwendend eine vom Zentralrat der Moslems gegen Islam- und Moslemhaß, den es aber natürlich gar nicht gibt, veranstaltet wird. Aber weil die Muslime alles haben wollen, was die Juden haben, wollen sie eben nicht nur auch einen Zentralrat, sondern auch einen Islamhaß.
      Oder hat es jemals eine Talkshow gegeben, in der eine Jude zu Wort kam, ohne daß postwendend ein Moslem seinen Dreck drüberkübeln durfte?
      Aber es wird bestimmt dann doch einen signifikanten Unterschied geben, denn auf einer projüdischen Veranstaltung darf man sich nur dann gegen Angriffe auf Synagogen aussprechen, wenn es als Glied in einer Aufzählung geschieht, in der auf alle Fälle Moscheen vorzukommen haben.

  3. Philipp schreibt:

    Der Satz “Wie viele Jahrhunderte will das israelische Volk unsere “eine Welt” noch erpressen?” sollte doch den Tatbestand der antisemitischen Volksverhetzung erfüllen, oder etwa nicht? Da der Kerl “in Jahrhunderten misst”, kann er ja wohl nur “die Juden” meinen…da kann sich die Staatsanwaltschaft wohl kaum auf die “fehlende Hakennase” rausreden…

    • Kanalratte schreibt:

      Dieser Satz spricht von “Jahrhunderten” obwohl das israelische (Staats)-Volk erst seit 66 Jahren besteht. Folglich kann nur das “Volk der Israeliten” also “die Juden” gemeint sein.

      Im Klartext heißt der Satz also folglich:

      “Wie viele Jahrhunderte wollen die Juden unsere “eine Welt” noch erpressen?”

      • Aristobulus schreibt:

        So ist es.
        Da steht ferner ein doppeltes Wir: Die ‘Eine Welt’ und ‘unsere’. Zu diesem doppelten Wir (dem vergangenen und dem zukünftigen) gehört “das israelische Volk” nicht.
        Was ist “das israelische Volk”: Wieder ein Doppel, nämlich das ist Israel als Land, und das ist das jüdische Volk.

        Der denkwürdige herrenmännische Schlammsatz heißt also: 1) Juden raus wie schon immer, 2) Israel raus.

        • aurorula a. schreibt:

          Es wäre auch interessant zu wissen, womit Halter Wermann meint seit Jahrhunderten erpresst zu werden. Die berühmte Keule kann es nicht sein, die schaftt es mit ach und krach auf ein dreivierteltes, vielleicht.
          Muß irgendeines der gängigen Stereotypen sein, Weltverschwörung oder Bankrottgehenlassen oder Brunnenvergiftung oder dergleichen.

          • Aristobulus schreibt:

            Die Juden haben ihn seit vierzig Jahren impotent gemacht, ihm den Dackel und den Sparstrumpf unter der Matratze weggenommen, sie verfolgen und quälen seit Jahrhunderten seine Familie, und er hat berechtigte Angst, dass sie ihm jetzt auch noch den Kölner Dom wegnehmen!, um an dessen Stelle den Jerusalemer Tempel zu bauen und um ihn, Halter Plärrmann, langsam und mit Genuss auf dem Altar zu opfern.

            Ferner hört er unter seinen Füßen immer dieses Brausen und Rattern, ein grässliches Brausen und Rattern, anschwellend und hallend!, und er WEISS!, dass die Juden da einen schwarzen Tunnel bauen, immer hinter ihm her einen saugenden, schwarzen Tunnel!, um ihn da reinzusaugen… und sie werden ihn kriegen. :evil:

  4. schum74 schreibt:

    Anmerkung zu dem Spektakel am Brandenburger Tor:

    Unter den Rednern war nicht ein Vertreter der Islam-Verbände. Die Islam-Verbände haben auch nicht zu der Veranstaltung mitaufgerufen, der sich Kirchen und Gewerkschaften angeschlossen haben. Das heißt: Nicht einmal Lippenbekenntnisse haben die Mohammedaner nötig. Kein gutes Zeichen.

    Im Publikum, in dem ich neugierig herumgelaufen bin, haben sich die wenigen levantinischen Typen als Israelis herausgestellt.

    • ceterum censeo schreibt:

      Dafür tönt der Rundfunk schon den ganzen Tag, die Orkverbände riefen zu einer obskuren Woche gegen Haß, Gewalt und Rassismus und das ganze Floskelprogramm auf. Wer jetzt im Einzelnen und Allgemeinen von dem ganzen Übel betroffen wäre, wurde nicht näher ausgeführt. Das hebt man sich dann für die einzelnen Veranstaltungen in den Kasernen des Glaubens auf, zu denen sich prompt auch die üblichen Dhimmivertreter für´s gemeinsame sogenannte Gebet angemeldet haben: Guntram Schneider, Innenminister Lothar de Maizere, oder wie der heißt, etc. Also, die übliche Mischpoke, die uns verrät und verkauft, wie seinerzeit in AL ANDALUZ.

  5. limbischessystem schreibt:

    Aber es ist denn nicht längst so, daß immer weniger dieser unsägliche Typ vor dem Dom das Problem ist, als vielmehr das Ordnungsamt und die Kölner Staatsanwaltschaft? Wie dieser Sommer zu Genüge gezeigt hat, haben wir es in D mittlerweile mit einem tiefsitzenden Versagen der Exekutive zu tun.

  6. Kanalratte schreibt:

    In welchem Paralleluniversum leben eigentlich die Initiatoren solcher Demos wie “Nie wieder Judenhass” und Co? Für “Nie wieder Judenhass” muss man als Staat, als Gesellschaft und als Vertretung der Juden in Deutschland schon etwas mehr tun, als abgestaubte Floskeln zu präsentieren und altbewährte Feindbilder zu nennen.

    Dürfte dort mal ankommen, dass Judenhass nicht ausschließlich das Merkmal von ein paar kahlen, meist hohlen Köpfen von Rechtsextremisten ist, die, so die Medien, in diesem Land Angst und Schrecken verbreiten, in Wirklichkeit zumindest in Westdeutschland aber ein Schattendasein führen.

    Träger des Judenhasses dieseits des Universums sind in erster Linie “normale” Menschen innerhalb der autochthonen und allochthonen, nicht-muslimischen und muslimischen Bevölkerung.

  7. “Kann mir mal jemand erklären, warum dieser Mann immer noch nahezu täglich vor dem Kölner Dom hetzen kann?”
    Ja, weil er notwendig ist, denn er ist der tägliche Beweis für die Verlogenheit der Gesellschaft.
    Einer Gesellschaft, die sich ihre eigene Realität geschaffen hat, sich von der Wirklichkeit abgelöst und eine Traumwelt zurückgezogen hat.

    Der Mann vor dem Dom ist der Hofnarr der täglich zeigt, dass jemand machen kann was er will, solange er nicht wahrgenommen wird, solange existiert er nicht. Es ist egal was er sagt, er passt nicht in das Beuteschema. Er ist ein Stück des Real-Universums, das in die Traumwelt ragt, er ist für die Menschen in der Traumwelt unsichtbar.

    Er alleine, könnte man sagen, ist ein harmloser Spinner. Aber er ist eben auch ein Stück der Wirklichkeit die nicht sein kann, weil sie nicht sein darf. Er ist ein Symbol dafür, dass zu viele Menschen gelernt haben nur zu sehen was sie sehen wollen, nicht was da ist.

    • Aristobulus schreibt:

      … zwar spannend, dass Sie die Welten einander gegenüberstellen, aber etwas wolkig, nicht?
      Es ist leider viel einfacher, denke ich: Realität wird seit je her durch Antisemitismus ersetzt. Spätestens seit Anbruch der Moderne in Mitteleuropa in der Zeit nach Napoéon) fing gleichzeitig die Angst vor der Moderne an zu blühen, also der Judenhass. Manchmal ändern sich die Zeiten und der Judenhass benennt sich um, er nennt sich jetzt Antizionismus und Antiimperialismus und Antirassismus in Einem, und er ersetzt seit je her die Realität.

      Insofern entspricht die Attitüde der Hass-Dauerausstellung des Harr!mannes genau der antireal-realen antisemitischen Bücher-, Vortrags- und Broschürenflut um 1850, der um 1900, und natürlich der von 1933.

  8. winnie schreibt:

    Ich schäme mich für meine Geburtsstadt, die Idioten wie Herrn Dingsda jahrelange antisemitische Hassausstellungen ermöglichen.

    • Dante schreibt:

      Schlimmer ist, wenn ihm Passanten auch noch zustimmen oder eine Staatsanwaltschaft keinen Antisemitismus erkennen will. Wäre der Mann nur ein armer Irrer, wäre alles halb so schlimm. Nicht mal.

  9. ThisIsZion schreibt:

    Leute, ich bin kein Rechtsexperte, aber mir kommt eine sehr wagemutige Idee: kann man nicht den Rechtsstreit gegen die Verrückten von der Domplatte ausweiten und dadurch unterstützen, dass abgesehen von Beleidigung, Volksverhetzung und Aufruf zum Völkermord, nichts von dem was sie über Israel schreiben in irgendeiner Weise wahr ist? Wie auf thomaswictor.com klar nachzulesen ist, kann jeder halbwegs vernünftige Ballistikexperte bestätigen, dass kaum etwas von der zerstörung aus Gaza von israelischen Bombardements stammt, sondern von Hamas Minen und Sprengstofflagern. So ziemlich alle Videos von Erschießungen durch israelische Soldaten sind Fabrikationen und Manipulationen. Wenn man die Bilder die er ausstellt recherchiert finden sich dort sicher viele aus Syrien, Irak, Photoshop und US Horrorfilmen.
    Es ist eine Sache, dass die meisten Lügen durch pro-israelische Blogger entlarvt wurden, eine andere ist es wenn das durch deutsche Gerichte und unabhängige Gutachter bestätigt wird.
    Das ganze wäre dann wahrscheinlich nicht einmal mehr durch die Meinungsfreiheit gedeckt, sonder wäre bewusstes Lügen und täuschen mit dem Ziele der Volksverhetzung…

    • Aristobulus schreibt:

      Versuchen Sie’s. Sie könnten eine fundierte Strafanzeige schreiben, die das zum Inhalt hat.
      Wenn das denn so geht.
      Wobei Lügen kein Straftatsbestand sind, nicht einmal eine Ordnungswidrigkeit. Es wird bestraft, wenn einer fünfundsechzig fährt, wo er fünfzig fahren muss, aber wenn er seit Jahren widerliche Lügen, Fabrikationen und Machinationen über den Jud’ verbreitet, ist das Narren- und Meinungsfreiheit.

      Volksverhetzung oder Aufruf zu Straftaten ist ein anderes Kaliber. Ersteres wird von der Justiz äußerst eng definiert – hingegen Aufruf zu Straftaten könnte beim Spruch “Hamas = Volkswiderstand” vorliegen.
      Versuchen Sie’s!

      • Dante schreibt:

        Lügen sind aber keine Meinungen, sondern falsche Tatsachenbehauptungen wider besseres Wissen. Und wenn sie sich gegen einen Menschen oder eine Gruppe von Menschen richten, um diesem/dieser zu schaden, ist das weit mehr als irgendeine Meinung.

        • Aristobulus schreibt:

          … “wider besseres Wissen” muss nachgewiesen werdn. Wie Du schon feststelltest, lügen Judenhasser grad darin besonders routiniert – die glauben das, weil es so sei.

          • Dante schreibt:

            Sie glauben es, weil sie es glauben wollen. Erst ist man Antisemit, dann legt man sich eine Begründung dafür zurecht.
            Sie könnten es zumindest besser wissen.

          • Aristobulus schreibt:

            Könnte ist nichts, das sich in eine Strafanzeige schreiben lässt :-(

          • Dante schreibt:

            Es ist schon ein Unterschied, ob man schlichtweg einer Täuschung unterliegt, oder ob man etwas wissen kann und beschließt, das Gegenteil zu glauben und dementsprechend zu handeln. Da könnte man sich ja auch als Vergewaltiger darauf herausreden, man habe einfach nicht gewusst, dass das “Nein” ernst gemeint war.
            Es gibt den Spruch, dass man nicht Bosheit unterstellen solle, wenn schon Dummheit eine passende Erklärung liefert. Ich akzeptiere das nicht. Ich habe Respekt vor Menschen und unterstelle ihnen Intelligenz, was umgekehrt allerdings auch eine Nichtsakzeptanz fauler Asureden zur Folge hat.

          • Dante schreibt:

            Was Israelis bzw. Juden behaupten, kann ein Antisemit ja dies als Lüge abtun, da es zum Antisemitismus gehört, Juden grundsätzlich nicht zu glauben. Wenn aber eine Gruppe wie Hamas selbst zugibt, und zwar ausdrücklich, ist der Glaube, Hamas sei in Wahrheit gar nicht judenfeindlich oder habe keine sog. menschlichen Schutzschilde benutzt, eine Willensentscheidung, gegen glasklare Beweise das Gegenteil zu glauben.

          • Aristobulus schreibt:

            Dann muss jemand diesen Beweisen glauben, um anschließend nachzuweisen, dass der Lügner diese Beweise verschwiegen hatte. Zwei Schritte, mit denen der Kölner Schmachtsanwalt wohl völlig überfordert ist.
            – Wir reden hier über Antisemi- nein über’n Judenhass und wie er funktioniert, und auf der Ebene hast Du naturgemäß völlig Recht.

            Juristen beurteilen sowas aber völlig anders. Für die muss eine vorsätzliche Lüge als Vorsatz bewiesen sein.
            Beweis mal einem eingefleischten Judenhasser, dass er gelogen hat. Er hat es nicht!, er liest doch das Palästiiiinaportal und die Neue Reiherische Scheißunk ind die Protokolle der Weisen von Zion, in denen die lautere Wahrheit geschrieben steht.

    • Dante schreibt:

      Das sollte unbedingt geschehen, aber dafür bedarf es einer Staatsawaltschaft, die willens ist, die Verbreitung antisemitischer Lügen zu verfolgen. Immerhin, die Associated Press und die Liberation wurden zu Geldstrafen verurteilt, weil sie den jüdischen Amerikaner Tuvia Grossman, der 2000 von einem arabischen Mob zusammengeschlagenen und von einem israelischen Polizisten geschützt wurde, als von diesem zusammengeschlagenen Palästinenser ausgegeben hatten.
      Ich glaub’ den Brüdern gar nichts mehr. Antisemiten lügen nur dann nicht, wenn sie
      a) drohen oder
      b) mit Gewalttaten gegen Juden prahlen.

  10. Cole schreibt:

    Ich verstehe nicht ganz, warum sie auf die Forderung der Staatsanwaltschaft eingehen. Ich an ihrer Stelle würde es auf ein Verfahren ankommen lassen. Ihre Chancen stehen gut und die Öffentlichkeit die ein solcher Prozess erzeugen kann täte der Sache gut. Ausserdem werden die Hetzer ihre Zahlung als Sieg verbuchen.

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