“Schnell, schneller, Express”

Antisemitische Umtriebe der Gegenwart werden in Deutschland erst in der Zukunft als Vergangenheit bewältigt.

Am 7. Oktober 2014 erschien in der Kölner Zeitung Express ein Artikel über die sogenannte „Kölner Klagemauer“ des Aktivisten Walter Herrmann vor dem Kölner Dom. In dem Artikel geht um eine Karikatur, die Walter Herrmann vor über vier Jahren ausgestellt hatte. Die Karikatur zeigte eine Person mit Davidstern, die ein palästinensisches Kind mit Messer und Gabel zerteilt und sein Blut trinkt.

Der Express hat nur vier Jahre gebraucht, um über diesen Vorfall zu berichten. Da bekommt der Slogan des Express’ doch gleich eine ganz andere Bedeutung: “Schnell, schneller, Express!”

Tapfer im Nirgendwo berichtete schon vor über vier Jahren über diese Karikatur und darüber, wie die Kölner Staatsanwaltschaft eine Anzeige von mir gegen Walter Herrmann wegen Volksverhetzung mit der Begründung ablehnte, die Figur mit dem Davidstern auf der Karikatur sei nicht als Jude erkennbar, da sie keine Krummnase habe. Tapfer im Nirgendwo berichtete darüber in dem Artikel “Kein Jude ohne Krummnase”.

Vier Jahre später berichtet jetzt auch der Express über diese Karikatur und hat sogar dem Justizminister Thomas Kutschaty (SPD) folgendes Statement entlocken können: „Die Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut. Aber klar muss auch sein: Antisemitismus wird in NRW nicht geduldet.“

Der Express berichtet über eine Karikatur, die Walter Herrmann vor über vier Jahren veröffentlicht hat. Der Express berichtet aber nicht darüber, was Walter Herrmann zur Zeit vor dem Kölner Dom veröffentlicht.

Heute bezeichnet Walter Herrmann den Aufruf zum Massenmord an alle Juden als “Volks-Widerstand” und nennt eine Demonstration in Berlin gegen Judenhass, an der unter anderem Angela Merkel und Joachim Gauck teilnahmen, “gespenstisch” (sic). Tapfer im Nirgendwo berichtete über diese Parolen in dem Artikel “Genug ist genug”. Aufgrund der Parolen haben in den letzten Wochen viele Jüdinnen und Juden Anzeige gegen Walter Herrmann erstattet. Eine Anzeige liest sich wie folgt:

“Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

Man sollte meinen, dass es dem Express ein Bericht wert ist, wenn mehrere Jüdinnen und Juden gegen eine Installation vor dem Kölner Dom klagen, weil dort der Aufruf zum Mord an ihnen gebilligt wird, aber vermutlich müssen wir erst wieder ein paar Jahre warten, bis der Express darüber berichtet. Mal schauen, wer dann in NRW Justizminister ist und sich über Antisemitismus beklagen wird.

Antisemitische Umtriebe der Gegenwart werden in Deutschland eben erst in der Zukunft als Vergangenheit bewältigt.

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34 Antworten zu “Schnell, schneller, Express”

  1. Aristobulus schreibt:

    Judenhasserische Umtriebe passieren in Deutschland nie hier und jetzt. Sie sind immer schon früher passiert, wenn überhaupt. Sofern, ist jemand mal kurz entgleist, früher. Oder die Umtriebe waren keine. Oder sie waren nicht oder kaum antisemitisch, und naturgemäß waren sie früher.

    Selbst wenn wie in diesem Sommer zigtausend Moslems auf deutschen Straßen brüllen, “Israel Kindermörder, Juden ins Gas!”, berichtete die Presse zögerlich und schüchtern über größtenteils friedliche Dempnstrationen friedlicher Mitbürger (WDR). Das Geschrei wurde akustisch nicht verstanden, wohl weil es dort zu laut war.
    Woraufhin dann die Presse in der Zukunft berichten wird, dass einst auf den Straßen wohl etwas gerufen wurde, das mutmaßlich antisemitisch gewesen sein könnte. Und wenn die ARD berichten, erwähnt die Moderatorin (Sabine Rau) neunzehn Sekunden lang, dass ein paar Leute vielleicht etwas gegen Juden gerufen haben, um dann übergangslos zwei Minuten über die weltfriedensgefährdenden und die Araber demütigenden Untaten der Israelis vom Leder zu ziehen. Derlei irreale Fantasterei nennt sich dann “Bericht”.

    • Clas Lehmann schreibt:

      Gewesen sein könnte? Wirklich? Oder nicht doch vielleicht eher nur dahingehend missverstanden worden sein könnte? Oder genauer: hätte können worden sein? Denn auch und gerade als betroffen-sich-fühlender muss doch mit derartigen Anschuldigungen äußerst behutsam umgegangen werden…

      Und schließlich muss man das ja auch den sensiblen Lesern oder Zuschauern erklären, wenn da etwas gerufen hätte worden sein können, das vielleicht den Eindruck zu erwecken eine vordergründige Eignung nicht ganz hätte von sich weisen können… Es ist das alles ja so hoch sensibel, und man muss ja auch verstehen… Bei dieser ungeheuren Kränkung… Da hätte schon mal gerufen worden sein können…

      Denn es ist alles ganz anders… Labrakadabra.

      • Aristobulus schreibt:

        So isses, Clas. Auch das mutige Engagement von Herr*mann-the-German auf der Kölner Domplatte und den selbstlos dauersensiblen Einsatz seines von Leben, Leiden, Mangel und Vergeblichkeit gezeichneten Gehülfen Klaus Fr*anke darf man nicht vorschnell aburteilen, zumal sich beide ja in zunehmendem und immer weiter zunehmendem Maße für die Menschen- und Bürgerrechte von Terroristen einsetzen. Nein, von mutmaßlichen Terr-, pardon!, von benachteiligten Mitbürgern, denen der Kolonialismus, der Zionismus und der Miniskus schlimm zugesetzt haben.

        Weswegen deren groß hingehängtes Bild eines Juden, der ein arabisches Kind frisst und sein Blut säuft, ja als ein äußerst sensibles Thema gelten muss, schon wegen des unfassbaren Leids der gedemütigten, einfachen, ja idealistischen Mitglieder der Hamas. Wobei auch dieses Bild im Grund eins über mutmaßliche orientalische Essensgewohnheiten gewesen ist, zumal es von dem Sender Al-Jazeera stammte, dem man ja nur vorwerfen kann, dass er sendet, was die Leute dort gerne sehen wollen, nicht?, genauso wie die ARD. Zumal der NRW-Justizminister nun sagte, “Antisemitismus wird in NRW nicht geduldet”, und wenn der das sagt, dann ist es so.

        Und diese querulantischen Ju-, Juu-, pardon!, jene Mitbürger mit Migrationshintergrund seit dem vierten Jahrhundert, die Strafanzeige wegen Antisemitismus erstattet haben, verkennen das hohe Gut der Kölner Meinungs-, ja Kunstfreiheit. Weil die gelben Pappen der beiden Dauersitzdemonstranten doch ein Glücksfall von kalligraphischer Spontankunst ja des Informel sind. Und den Schnörkel “HAMAS = Volks-Widerstand” darf man ja auch nicht einfach so abschreiben!, denn das ist ein halber Haiku mit anscheinend scheinbarem Nichtreim!, dessen Copyright die beiden Künstler besitzen. Weswegen jene Juuu-, pardon!, jene Mitbürger mosaischen Glaubens das deutsche Copyright und das Recht auf freie Dichtkunst verletzen, wenn sie das dauernd so abschreiben. Die sind doch längst selber abgeschrieben. Zumal die sich nichtmal von Israel distanzieren, so wie sich das gehört. Ganz so wie der Antisemitismus, den es wohl früher mal gab. Hört man. Es gibt ihn aber nicht mehr, er wurde längst abgeschafft, wiedergutgemacht, abgefeiert und ausbezahlt.
        Aber jene sind so undankbar dafür.

        Weswegen ja der Kölner EXPRESS das schlimme Wort “Volksverhetzung” korrekterweise in Anführungsstriche setzt. Weil es naturgemäß als Kunst-, Meinungs- und Gewissensfreiheit gilt und gelten muss, wenn einer hinmalt, was der Jud’ verbricht. Das wird man ja wohl noch mal hinmalen dürfen!
        Übrigens muss es naturgemäß “mutmaßliche Volksverhetzung” heißen, in Anführungsstrichen, besser in doppelten!, denn keiner will oder soll mutmaßliche Dinge dahingehend missverständlicherweise geäußert oder gar gedacht oder sie vorschnell und äußerst behutsam nicht oder doch hätte gegeben sein können zu sein gemacht haben zu wollen usf., schon wegen der ungeheuren Kränkung, ja Verfolgung der beiden mittellosen, mutigen Künstler durch den Zionismus.

        Außer ihrer Spontankunst und ihrem Genie besitzen die nur sieben Plastikbeutel.
        Das muss man doch auch mal sehen.

        • Clas Lehmann schreibt:

          Ich sehe das auch mal.

          Eine Frage jedoch: Bist Du sicher, dass es nicht Vorgeblichkeit ist, die jenen zeichnet?

          • Aristobulus schreibt:

            Diese wohl; oder Nachgiebigkeit wegen der Umstände.
            Dass die Umstände prekär sind, schon wegen vergeblicher geistiger Mühen um die Sauberhaltung des Plastikbeutelbesitzes, ist jedenfalls schon von ferne zu erblicken.

            Und leider muss man derlei auch mal sehen

  2. A.S. schreibt:

    Die Deutschen regen sich mehrheitlich nicht über Antisemitismus auf. Leider. Sie regen sich nur auf, wenn dieser im braunen Gewand daher kommt, sonst sind sie unwillig oder unfähig ihn zu erkennen.
    Die Empörung wird auch nicht durch den Antisemitismus ausgelöst, sondern allein durch das Braune.

    • Josef schreibt:

      So ist es auch in anderen Bereichen – wenn z.B. sowohl rote als auch braune Sozialisten über ein Thema inhaltlich die gleiche Aussage treffen, wird sich grundsätzlich über die Aussage der braunen Sozialisten mokiert

    • Clas Lehmann schreibt:

      Auch da hält sich die Auslösung der Empörung in Grenzen… Weiß man doch nie, bei der Bande, ob sie nicht einen ermittlungstaktisch dort angesetzten Verfassungsschützer träfe, nach den Feststellungen zum Verbotsverfahren der npd konnte das bis zu einer Wahrscheinlichkeit von 50% gehen… Der nsu hat sich ja auch nicht irgendwie denen dahingehend verdeutlicht, dass hier über teilnehmende Beobachtung hinaus eventuell staatliches Eingreifen gefragt sein könnte…

      Gut, das hat mit Antisemitismus nicht vordergründig zu tun, aber es stellt doch die Frage, wie braun für Empörung nötig ist…

      Vor langen Jahren lebte noch Franz-Josef Strauß, und wollte Bundeskanzler werden. Ich bin zu einer Wahlveranstaltung gegangen. Einige Leute dort haben aus dem auf den Sitzen bereitgelegten Werbezetteln Starfighter gefaltet, und ließen die zur Begrüßung des Redners von den Rängen aus Richtung Pult gleiten. Sofort erschien in den Gängen je ein Ordnertrupp, so bei einer halben Hundertschaft und baute eine Droh- und Einschüchterungskulisse auf.
      Am Ende wurde das Kaiserquartett mit Fallerslebenschen Text gesungen. Einige Leute bleiben sitzen und sangen nicht. Auch hier deutliche Ordnerpräsenz und knuffige Aufforderungen… Einige andere standen mit erhobenem Arm. Das wurde nicht gewertet, fiel niemandem von der Ordnerschaft auf.

      Mit einigen Vertretern der Schülerunion gab es noch Diskussionen, hinterher. Meine These, Demkratie heiße schließlich Volksherrschaft, veranlasste die, meine Personalien feststellen zu wollen… Erst ein älterer Herr und mutmaßlicher Oberstudienrat bremste den an sich zwar löblichen Eifer…

      Heute ist einer von denen Automobilindustrievertreter und war vorher Verkehrsminister…

      Nö, also, das Braune an sich stört den Deutschen nicht.

  3. Irondome schreibt:

    Bei all den anscheinlichen Eventualitäten, möglichen Mutmaßungen und Kann, Könnte, Könner hier: könnte es sein, dass die beiden Spätadoleszenten Herre und Frankmann mittlerweile, also sozusagen inzwischen, nur noch und ausschließlich ihre hämorrhagischen Schließmuskel auf der Domplatte plattsitzen, weil Buurmann und sein Stab ihnen soviel uneingeschränkte Aufmerksamkeit, ja geradezu ihre Obsession schenken? Dass Herre und Frankmann ihren Antisemitismus genießen, ja daran sich labend trunken sind, weil der Dramaturg Buurmann sie in gekonnter Regie mal um mal in breiter Öffentlichkeit in Szene setzt, weil ihr ihm zu verdankendes Publikum mittlerweile sogar im Ausland sitzt?

    (Nur mal so am Rande gefragt. Eventuell, vielleicht, könnte ja sein….)

    • Clas Lehmann schreibt:

      Ignorieren hat ja jahrelang nicht funktioniert, könnte man belegen. Habe ich jahrelang ausprobiert. Sitzt immer noch, hör ich.

      • Aristobulus schreibt:

        Ja, auch bei der NS-Partei und bei der Al-Kaida war es so, und bei wem sonst noch alles. Man hat sie so lange ignoriert, bis. Und danach wollte man’s wieder nicht gewesen sein.

      • Irondome schreibt:

        Ignorieren wäre nun auch nicht meine Idee. Wirksam bekämpfen wäre eine Idee, die ich teilen täten täte. Aber den beiden Pissnelken soviel Öffentlichkeit schenken? Nur keine PR ist schlechte PR, weiß jeder Promi, jeder Mediamarkt.
        Das Konzept der Mörderbande IS besteht mithin auch in einer simplen, aber effizienten PR. Seht euch diese Flagge an.
        Von mir aus wegbomben, aber nicht deren Inszenierung mitspielen.

        • Aristobulus schreibt:

          Irondome, Ihr Fehler steckt in dem einheitlichen “soviel Öffentlichkeit “. Öffentlichkeit findet auf der Domplatte statt, Passanten ohne Ende. Das ist die Öffentlichkeit im und fürs System der Hasspappen.

          Diese hier ist jedoch eine andere Öffentlichkeit. Die streut Reißnägel ins System.

      • Irondome schreibt:

        Noch eine kleine Sophisterei, @ Clas:
        Sie haben ihr Ignorieren eben nicht durchgehalten, darum sitzt er immer noch.
        Täten Sie ihn ignorieren tun, säße er nicht da. ;-)

  4. schum74 schreibt:

    Hier muss ich den Express gegen Buurmann in Schutz nehmen. Es ist zwar richtig, dass die Information über die Karikatur vor dem Kölner Dom nicht taufrisch ist. Dafür ist es aber dem Express gelungen, dem SPD-Justizminister ein sensationelles Statement zu entlocken: „Antisemitismus wird in NRW nicht geduldet“.
    Haben Sie das schon gewusst? Sehen Sie! Das ist das Neue. Der Express ist wieder schneller.

  5. babyboomer schreibt:

    United with Israel hat eine Petition gestarted, vielleicht hat jemand Interesse zu unterschreiben?

    http://takeapenglobal.com/

  6. W. Caldonazzi schreibt:

    Es sollte viel mehr Buurmänner in Deutschland geben. Aber leider gibt es nur den einen. Sollte ich doch einmal nach Köln kommen, was ich mir ganz und gar nicht vorstellen kann, werde ich zuerst einmal Gerd Buurmann dort applaudieren, wo er gerade auftritt.

    Köln interessiert mich nur insofern, als es eine über 1700 Jahre andauernde jüdische Geschichte aufweist. Wie die Kölner auch noch 2014 damit umgehen, beweist die Herrmannsche „Klagemauer“. Deutschland ist mir so wenig einen Besuch wert, wie irgendein islamisch dominiertes Land.

    Zuletzt war ich 2012 in München. Ich traf mich dort mit israelischen Freunden, die jedes Jahr eine andere europäische „Metropole“ besuchen. Wir hatten das Sofitel gebucht. Schon in der Lobby standen bei unserer Ankunft mehr als 10 vollverschleierte Damen herum, die offensichtlich auf ihre männlichen Bewacher warteten. In den Zimmern fanden wir statt der Bibel den Koran, und beim Frühstück gab es keinen Speck zum Ei. Im Gastgarten des Ratskellers saßen am Nebentisch 2 Paare, deren weibliche Partner ihre Steaks unter den angehobenen Niqab schaufelten. Von den bekopftuchten oder verschleierten Damen, die mir in den Einkaufsstraßen massenhaft begegneten, will ich gar nicht reden.

    Deutschland schafft sich ab. Wenn ich als Österreicher in Österreich solche Zustände sehen will, muss ich nach Zell am See fahren. Aber dorthin fahre ich auch nicht mehr.

    Kürzlich hat mir unser aramäischer (christlicher) Elektriker seinen neuen Standort mitgeteilt. Er ist von Ottakring (16. Bezirk in Wien) übersiedelt nach Donaustadt (22. Bezirk in Wien). Ottakring, wo er seit mehr als 40 Jahren sein Geschäft betrieben hat, ist heute von Türken dominiert. Und diese Türken beschmieren seine Auslagen und mobben massiv seine Enkel in der Schule. Wovor er aus der Türkei geflüchtet ist, hat ihn in Wien eingeholt.

    Mein Sohn wohnt in Wien im 2. Bezirk. Nicht nur Deutschland schafft sich ab, auch Österreich. Wir sind im Krieg mit dem Islam. Aber kaum einer interessiert sich dafür.

  7. Nikolaus schreibt:

    das Straßen- Schmuddel Blatt: “Exress”, ist so schnell, das es eine Story aufgreift, die schon 4 Jahre zurück liegt. Außerdem ist der Beitrag völlig aus dem Zusammenhang gerissen, den der “Express von irgend welchen Zionisten verfälscht, herüber lanciert bekam. “Tapfer im Nirgendwo” Hagalil oder die Ruhrbarone, lassen grüßen.
    Auf welches Niveau muss sich der “Express herablassen, um überhaut noch gelesen zu werden?
    Siehe “Bild.” Konkurrenz fördert eben das Geschäft!

  8. Azadeh Sepehri schreibt:

    Ich glaube, viele Ihrer Blogposts provozieren Menschen wie Herrn Herrmann und radikalisieren sie nur.
    Zum Beispiel wird die deutsche Polizei in vielen Ihren Beiträgen als Unterstützer islamistischer Terrororganisationen dargestellt. Wer in Deutschland schützt Tag und Nacht Juden vor Attacken und Synagogen vor Verbrennen?
    Ein anderes Beispiel: Sie als eine Privatperson setzen sich für Juden und Israel ein, besteigen aber den Kölner Dom und benutzen die Kirche als eine Show-Kulisse. Sie filmen all ihre Respektlosigkeiten gegen denjenigen Menschen, die an Christentum glauben und stellen es im Internet. Sogar viele Menschen anderer Glauben oder viele von denen, die an Gott glauben, finden das völlig unverschämt. Ich muss gestehen, ich bin Atheisten und glaube an keine Religion, aber was Sie da veranstaltet haben, hat auch eine wie mich mich zu tiefst entsetzt. Wenn eine Person dieselbe Show in einer Synagoge durchziehen würde, würden Sie sie bestimmt als ein Nazi-Schwein und Judenmörder beschimpfen und sogar vor Gericht gehen. Was man selber nicht bereit ist zu akzeptieren, sollten man nicht anderen antun.

    • Azadeh Sepehri schreibt:

      Und ich bin mir sicher, kaum ein gläubiger Jude hat diese Aktion gut gefunden.

      • Aristobulus schreibt:

        Es geht nicht um gläubige Juden, oder was die gut oder nicht gut finden. Zumal es im Judentum nicht um Glauben oder Unglauben geht – und warum sollte schließlich irgendwer dieses Bild “gutfinden”, der noch was Menschliches hat?

        • Aristobulus schreibt:

          Ah ja, Sie meinten nicht das Bild des kinderfressenden Jud’, Sie meinten das Burrmann-Video vom Kölner Domturm. Ihr längerer Kommentar erschien erst jetzt.

          Was sind Sie nur für eine künstliche Moralapostelin. Außer Ihrem permanent hochstechenden Zeigefinger könnten Sie mal etwas Verstand beweisen, nein?
          Wohl nein.

      • Azadeh Sepehri schreibt:

        Tut mir leid, dieser Satz bezog sich auf meinen vorherigen Kommentar, den ich versehentlich mit einem anderen Account gepostet hatte. Ich bitte Sie, beide zu löschen. Eigentlich wollte ich mich per Email äußern, aber aus Müdigkeit habe ich auch dies vergessen!!!! :)

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