Danke Volker Beck und Albert Klein

Mit großer Freude habe ich erfahren, dass Volker Beck mit einem deutlichen Schreiben dazu beigetragen hat, dass das Ordnungsamt der Stadt Köln endlich aktiv wurde. Tapfer im Nirgendwo veröffentlicht daher mit Erlaunbis des Verfassers die Mail:

“Sehr geehrte Damen und Herren,

unten stehendem Artikel entnehme ich, dass Walter Herrmann die Befestigungssteine für sein antisemitisches Projekt der sogenannten Klagemauer vor dem Kölner Dom auf öffentlichem Gelände, befestigt an Eigentum der Stadt Köln, lagert.

“Köln ist Komplize des Hasses”

In dem Artikel wird behauptet, der Stadt Köln sei diese Lagerung der Befestigungssteine bekannt. Auf welcher Rechtsgrundlage erfolgte die Duldung dieser Lagerung und wer trägt die Verantwortung hierfür?

Ich bitte Sie umgehend dafür Sorge zu tragen, dass diese Steine entfernt werden. Meiner Auffassung nach gibt es keinen Grund diesem antisemitischen Projekt durch Kulanz entgegenzukommen. Bitte informieren Sie mich darüber, was Sie veranlasst haben, um diese Steine kostenpflichtig entfernen zu lassen. Ihrer geschätzten Antwort sehe ich bis zum 15.7.2015 entgegen.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Beck”

Jetzt muss schon ein Mitglied des Bundestages kommen, um die Arbeit zu tun, die die Mitglieder des Kölner Stadtrates zu tun hätten. Ein Armutszeugnis für die Stadt Köln! Der wunderbare Kabarettist und Kneipenwirt Albert Klein bringt die Peinlichkeit mit diesen Worten auf den Punkt:

“Wenn man in Kölle en Kneip hät met Bierjaade op städtischem Grund, koss dat nit nur ene Haufe Jeld, enää, mer darf dann och nit dropstelle wat mer will. Dann kann et dir passiere dat die unnüdije Fijure vum Ordnungsamp kumme, un dir die Blome avschnigge. Normale handelsübliche Biertischjarniture darf mer och nit opstelle, die stören das Stadtbild! Jetz froch ich mich wiesu dieser dumme Arsch op dä Domplaat sing Schilder opbaue darf Demonstrationsrecht! Achsu, do kann ich nur noch mem Kopp schöddele! Han Blome kein Demonstrationsrecht? Darf ein Wirt kein Schild opstelle? Alles selbst erfahren! Kölle du ming Stadt am Rhing, kanns och janz schön Scheiße sin!”

Darauf jetzt ein Kölsch und eine Berliner Weiße mit grünem Schuss!

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6 Antworten zu Danke Volker Beck und Albert Klein

  1. Pöpl, Peter schreibt:

    Danke an Volker Beck. Bedauerlich ist nur, dass es ohne das Eingreifen von Volker Beck offensichtlich keinen Verantwortlichen in Köln interessierte. Haben die Feiglinge in den Behörden bereits die Oberhand ?

    • anti3anti schreibt:

      In den meisten (allen?) Behörden herrschen unfähige Feiglinge, die nur ihr eigenes Fortkommen im Sinn haben. Antisemiten sind hierzu hervorragend geeignet. W.H. Ist für die hohen Beamten ein nützlicher Idiot. Sein Vulgärantisemitismus lenkt vom wahren Thema ab. Wenn der Sabbergreis zu heiß wird, wird er entsorgt. Die Berufsantisemiten von der Feuerwache haben es bereits verstanden, der AFP stellt sich blöde. Der Kölner Judenrat kneift.
      Ein paar selbsthassende Juden, die W.H. wegen Masochismus und ihrer Bedeutungslosigkeit verehren, klammern sich wie Vampire an den blutleeren Greis. W.H. ist nicht das Problem. Das Problem ist der Kölner Klüngel, der die Demokratie genau so überleben wird wie er den Nationalsozialismus überlebt hat.

  2. Malte S. Sembten schreibt:

    Super! Tapferkeit wirkt sich sogar aus dem Nirgendwo bis nach Köln aus! Danke, Herr Buurmann.
    Und vielen Dank an Herrn Beck, zwar ein Grüner, aber einer der wenigen aufrichtigen Israel-Freunde in der deutschen Politik!
    ———

    Normale handelsübliche Biertischjarniture darf mer och nit opstelle, die stören das Stadtbild!

    Typisch deutsch, diese obrigkeitsstaatliche Regulierungswut.

  3. Paul schreibt:

    PROST zurück, lieber Gerd,
    mit Berliner Weiße OHNE Schuss. Ist gewöhnungsbedürftig, aber löscht wunderbar den Durst. “Durst löschen” ist natürlich kontraproduktiv, weil man ja weiter trinken möchte. Deshalb korrigiere ich: Ist sehr erfrischend und man möchte mehr davon haben.
    Noch was: Morgen besorge ich mir Kölsch. Glaube nicht, dass es wirklich so schlecht ist, wie sein Ruf. ;-)

    Herzlich, Paul

  4. anti3anti schreibt:

    Ein Hoch auf GB und VB, die die Welt verbessern.

  5. Kanalratte schreibt:

    Ich fordere ersteinmal nicht dass man Herrmanns Denkmal vor dem Dom entfernt. Ich bin für freie Meinungäußerung innerhalb gesetzlicher Grenzen. Man sollte einen Mann bloß nicht mehr als
    “tollen Menschen” und “Pazifisten” feiern, der seit Jahren nichts mehr anderes tut als gegen Israel zu wettern und Leute zum Hass auf Juden anzustiften.

    Warum können Medien bei Pro Köln über Rechtsextreme und Hetze sprechen, bei einem
    Blender wie Herrmann aber nicht? Hier liegt doch das eigentliche Problem. Walterchen beansprucht die Meinungsfreiheit, möchte aber selbst nicht “analysiert” werden und wird dies ja auch dank der einseitigen Presse meistens nicht. Die Stadt Köln möchte, dass ihre Dauerausstellung am Dom bestehen bleibt, wird aber niemand Anderem genehmigen so etwas zu tun.

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