Jetzt reicht es der Alten Feuerwache

Viel wurde hier schon über Walter Herrmann, seine Hetzinstallation vor dem Kölner Dom, seinem Antisemitismus und seine jugendgefährdenden Handlungen geschrieben. Dabei geriet auch das Bürgerzentrum Alte Feuerwache in die Kritik, da sie ihre Räumlichkeiten zur Lagerung der antisemitischen Hetzwand vor dem Kölner Dom zur Verfügung stellt.

Vor Jahren wollte die Alte Feuerwache Walter Herrmann mal kündigen, nachdem Tapfer im Nirgendwo die Unterstützung des selbsternannten Aktivisten (Robert Baumanns) scharf kritisiert hatte. Die Kündigung wurde jedoch aufgrund eines Formfehlers und einer Entscheidung der Vereinsmitglieder der Alten Feuerwache nicht gültig.

Wie es aussieht, hat antisemitische Hetze viele Sympathisanten unter den Vereinsmitgliedern der Alten Feuerwache und ein Formfehler wirkt dort offenkundig schlimmer als die Bezeichnung der Vernichtung aller Juden als Volks-Widerstand, was Walter Herrmann regelmäßig vor dem Kölner Dom behauptet.

Jetzt aber reicht es der Alten Feuerwache! Sie möchte Walter Herrmann los werden. Aber nicht aufgrund seiner antisemitischen Hetze, nein! Die Alte Feuerwache soll umgeräumt werden! Eigenbedarf ist das Zauberwort, das tausenmal schwerer wiegt als der Kampf gegen Judenhass. In den Räumlichkeiten, wo Walter Herrmann bislang seine Hasspappen lagert, soll eine Holzwerkstatt entstehen. Dafür muss der Antisemitismus weichen!

Walter Herrmann möchte sich damit jedoch nicht abfinden und demonstriert nun auf dem Gelände der Alten Feuerwache wie sonst vor dem Kölner Dom. Dabei kippt er über den Verein jetzt ebenso Dreck aus, wie sonst über Juden und Israel. Den Hausmeister der Alten Feuerwache nennt er zum Beispiel einen verhinderten Schreiner, der „arrogant und anmaßend“ sei. Das jedenfalls steht auf den Plakaten, die Walter Herrmann jetzt hochhält.

Das geht dem Vorstand der Alten Feuerwache zu weit. Hans-Georg Lützenkirchen erklärt: Mitarbeiter-Beleidigung geht gar nicht, und fügt hinzu: Das ist vereinsschädigendes Verhalten, wir werden rechtliche Schritte gegen Herrn Herrmann einleiten.

Mitarbeiter-Beleidigung geht also gar nicht. Das muss wohl bedeuten, dass in der ganzen Alten Feuerwache keine Juden arbeiten, denn sie werden bereits seit über zehn Jahren nahezu täglich von Walter Herrmann vor dem Kölner Dom beleidigt. Er bezeichnet den Aufruf ihrer Ermordung sogar als Volks-Widerstand. Das ist keine Mitarbeiter-Beleidigung? Wie es aussieht war es vermutlich kein vereinsschädigendes Verhalten, denn es wurde munter über die Jahre toleriert!

Jetzt will die Alte Feuerwache also rechtliche Schritte einleiten, weil Walter Herrmann das Bürgerzentrum ein paar Tage so behandelt hat wie die letzten zehn Jahre Juden. Dabei hat er nicht einmal erklärt, es sei Widerstand, dies zu fordern: Frieden wird nicht kommen, bevor nicht der Vorstand der Alten Feuerwache bekämpft und getötet wird.

Seit Jahren jedoch behauptet er, die folgende Aussage sei Volks-Widerstand:

„Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!“

Aber ach, es gab ja einst einen Formfehler und damals ging es auch nur gegen Juden. Jetzt heißt es Eigenbedarf! Da kennt die Alte Feuerwache kein Pardon!

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12 Antworten zu Jetzt reicht es der Alten Feuerwache

  1. caruso schreibt:

    Ich kann nur sagen: Pfuj, Alte Feuerwache! Es ist zum Kotzen wie ihr euch verhält! Pfuj!
    caruso
    mit lg an alle

  2. anti3anti schreibt:

    Juden haben nur überlebt, weil sich die Antisemiten uneins waren.

  3. E. Demir schreibt:

    an dem meschuggenen Zettelfritzen kann man sich so richtig abarbeiten, nicht war?

    Als nirgendwo tapferer, einzelner Wort-Randalierer muss man ja die Form nicht wahren, wie es ein guter deutscher Verein muss, oder eine Stadtverwaltung. Es wär doch so einfach, wenn allein der Buurmann entscheiden tät, wer per Sondererlass von der Wurstplatte radiert gehört. (Dabei verwechselt der Gute andauernd die sekundären Delikte der geistig derangierten Täternachfahren mit der eigentlichen Ungeheuerlichkeit der Shoah.)

  4. Paul schreibt:

    Hallo Gerd,
    die Feuerwache verhält sich nicht anders als die kölner Obrigkeit und auch die deutschen Gerichte. Letztere konnte in der unsäglichen Stürmerkarrikatur des Kinder fressenden Juden auch keinen Straftatbestand erkennen.
    Warum sollte sich die Feuerwache anders verhalten? Meine Oma sagte immer: Junge merk Dir das: Wie der Herr sos Gescherr.

    Letztlich ist es egal, warum sie ihn raus schmeißen. Hauptsache sie tun es endlich.
    Alle müssen zur Jagd getragen werden. An die Geschichte mit dem WDR erinnerst Du Dich doch auch noch. War es da anders?

    Bleib weiter dran.

    Toi,toi,toi, Paul

  5. unbesorgt schreibt:

    Ich kann den Herrmann echt nicht mehr sehen! Ich kann nicht nach Köln kommen, weil der Kerl unerträglich ist. Das macht mehrere Übernachtungen, zahlreiche Kölsch und einige Rievkooche weniger, deren Verkauf der Stadt und ihren Menschen nicht zugute kommt. Wie lange kann Köln sich das noch leisten?

  6. Sempronius Den,sus Bielskihttp://de.sputniknews.com/panorama/20150716/303306003.html schreibt:

    Dieser Herrmann ist unerträglich. Aber noch unerträglicher ist, dass er offenbar viele einflussreiche Unterstützer in Politik und Verwaltung hat.

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