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„Klimahäuser machen krank”

„Klimahäuser machen krank”

Konrad Fischer ist ein aufs Sanieren spezialisierter Architekt – und der wohl bekannteste Dämmungskritiker Deutschlands. Im Interview rechnet er gnadenlos mit dem Südtiroler Klimahaus-Wahn ab: Die Wärmedämmung rentiere sich nicht – und mache zudem noch krank.

TAGESZEITUNG Online: Herr Fischer, Sie sind gerade (vorgestern, Anm. d. Red.) auf Ihrem Nachhauseweg von Südtirol nach Deutschland. Hier in Südtirol haben Sie einen Film über Klimahäuser gedreht.

Konrad Fischer: Ich habe mit Christoph Süß, Journalist vom Bayrischen Rundfunk, der für die Sendung „Quer“ arbeitet, in Südtirol einen kritischen Beitrag über Wärmedämmung gedreht, da dieses Thema in Deutschland derzeit die Gemüter erhitzt. Die Schweizer „Prognos AG“ hat nämlich eine Studie veröffentlicht, die klar zeigt, dass sich die Wärmedämmung überhaupt nicht lohnt.

Warum haben Sie dann gerade in Bozen einen Film über die Wärmedämmung gedreht?

In Bozen und in Südtirol gibt es einen unglaublichen Dämm-Wahn und einen Klimahaus-Fanatismus. Und es gibt auch wirklich spektakuläre Dämmschäden zu besichtigen. Eines der besten Negativbeispiele ist sicher das Gebäude in Bozen, in dem sich das Amt für Natur, Landschaft und Raumentwicklung befindet. Das kann man schon wirklich von einer Dämmkatastrophe sprechen: Die Fassade ist außen schon aufgenässt, an allen Ecken und Kanten reißt das Gebäude auseinander und man sieht die Dämmschäden. Das sind die typischen Schäden, denn diese ganzen Dämmkonstruktionen sind ein ausgemachter Pfusch: Sie halten nicht lange. Außerdem werden die Fassaden stark vergiftet, damit die Algen, die durch diese Aufnässung entstehen, nicht sofort überall sichtbar werden. Diese Gifte werden dann ausgespült und wandern dann ins Grundwasser.

Wieso werden diese Mauern so stark durchnässt?

Die Dämmstoffwand erhitzt auf eine sehr hohe Temperatur, wenn die Sonne darauf scheint. Aber sofort, wenn die Sonne weg ist, kühlt die Dämmstoffwand wieder ab und wird viel kälter als die Luft und nimmt dadurch Unmengen an Kondensat und Tauwasser auf.

In Deutschland spricht man über diese Dämm-Problematik. In Südtirol?

In Südtirol ist wegen dieser Pfuscherei noch fast keine Kritik laut geworden. Südtirol ist eine Hochburg für die Wärmedämmung. Es ist unglaublich, wie man die Menschen hierzulande reinlegt. Wir waren nicht nur in Bozen, sondern auch in einigen Tälern unterwegs und haben uns Baustellen vor Ort angesehen. Es war einfach unglaublich…

Beispielsweise?

Wir waren auf Bauernhöfen, bei denen überall gedämmt wurde. Ich habe Arbeiter getroffen, Zimmermänner, die mit der Wut im Bauch gearbeitet haben und die Wärmedämmung überall rumgestopft haben. Die Handwerker wissen, dass das alles ein Blödsinn und eine Pfuscherei ist, aber sie müssen das machen. Auf der anderen Seite können sie sich aber auch an einer Hand abrechnen, wann sie wieder zum Reparieren kommen können. Ich war auch im Ultental unterwegs: Dort gibt es uralte Bauernhöfe, die immer hervorragend funktioniert haben. Und jetzt werden sie kaputt saniert durch diese verrückten Dämmvorschriften. Diese Leute müssen jetzt unglaubliche Mengen an Industrieprodukten in diesen schönen Häusern unterbringen und haben trotzdem die riesige Sorge, dass die Feuchtigkeit alles kaputt macht. Ich halte das einfach für einen Skandal. Ich hatte wirklich den Eindruck, dass die Häuslebauer in Südtirol wirklich verzweifelt sind: Sie machen diese Dämmungen halt, weil sie gezwungen werde. Freiwillig würde das doch niemand machen.

Wer in Südtirol aber einen Landesbeitrag für seinen Bau bekommen will, muss auf einem gewissen Niveau bauen: Das heißt auch, dementsprechend dämmen.

Das Problem ist, dass es in Südtirol keine Möglichkeit für eine Befreiung von diesen Dämm-Vorschriften gibt. In Deutschland kann man sich von dieser Vorschrift befreien lassen, wenn man zeigt, dass sich das Dämmen nicht lohnt. Und nachdem sich alle diese Dämm-Maßnahmen in einem vernünftigen Zeitraum, also in rund zehn Jahren, niemals durch Energieeinsparungen amortisieren, ist das kein Problem. In Südtirol haben die Behörden allerdings keine Befreiungsmöglichkeiten vorgesehen. Ich bin aber überzeugt, dass kein normaler Mensch sich so etwas bauen würde. Nur durch Gesetze kann man die Leute dazu zwingen.

Dieser Zwang sagt viel aus…

Wenn nur ein kleiner Funke Vernunft in alledem wäre, müsste man das nicht mit Gesetzen erzwingen, sondern die Leute würden das automatisch machen. Diese Zwangsmaßnahmen sind ein sehr schlechtes Zeichen für die Sinnhaftigkeit der Gesetze.

Sie sagen, dass man mit der Wärmedämmung nichts spart?

Nein, im Gegenteil. Es kostet natürlich beim Bauen schon viel mehr. Außerdem: Die Instandhaltung einer Dämmfassade pro Quadratmeter im Jahr kostet rund neun Euro mehr, als bei einer normal verputzten Fassade. Diese Kosten fressen schon die fiktiven Ersparnisse auf. Es gibt auch wissenschaftliche Studien, dass die Dämmstoffe auf der Wand die Solarenergie nicht mehr reinlassen. Dadurch sind natürlich die Heizkosten höher.

Die Berechnungen, die man immer vorgelegt bekommt, besagen aber etwas völlig anderes…

Es ist ungeheuerlich: Die wissenschaftlichen Studien zeigen alle, dass man einen höheren Energieverbrauch hat, sobald die Dämmstoffe auf den Fassaden sind. In den Gegenstudien wurde ausschließlich mit berechneten Werten bewiesen, dass die Dämmung gut ist. Diese Berechnungen sind aber eine Utopie und haben mit der Realität nichts zu tun. Das ist alles purer Schwindel und Betrug, aufgebaut auf fiktiven Zahlenwerken.

Wieso unternimmt dann niemand etwas gegen diese falschen Berechnungen?

Das ist eben das Problem: Die Lobbyisten in diesen Bereichen haben einen so großen Einfluss, dass man einfach nicht gehört wird, wenn man seine Stimme dagegen erhebt. Und so wird es leider auch in Südtirol sein. Und die Politik will auch nichts davon wissen. Sie haben ihre Klimaschutzszenarien und stecken ansonsten den Kopf in den Sand. Sie wollen ihre Geschäfte machen – und mehr nicht.

Die TAGESZEITUNG hat auch bereits über die große Brandgefahr bei Dämmmaterial berichtet.

Das ist das nächste, riesige Problem, über das die Menschen nicht Bescheid wissen: Wenn das Dämmmaterial mal Feuer gefangen hat, dann brennt das sofort ab. Der letzte spektakuläre Brand war am Mittwoch in der russischen Stadt Grosny. Innerhalb weniger Minuten ist ein 145 Meter hohes Gebäude abgefackelt. Aber das ist den Leuten anscheinend wurscht.

Was bedeutet es für die Menschen, in so einem überdämmten Haus zu leben?

Das sind hermetische Plastikbüchsen geworden, in denen wir überall erhöhte Luftfeuchtigkeit und erhöhte Schadstoffwerte haben, weil die Lüftung nicht mehr richtig funktioniert. Wie es in so einer Zwangslüftung aussieht, kann man sich als normaler Mensch gar nicht vorstellen: Das ist wie in einem Vorhof der Hölle. In diesen Lüftungsanlagen sammelt sich der Feinstaub in den Abluftbereichen, die nicht gefiltert sind, weil der Schmutz ja durchgehen soll. Dort entsteht ein Bakterienherd erster Klasse. Wenn die Belüftung dann nicht läuft, kommt die Luft aus diesem Kanal auch in den Raum. Dann kommt es zu plötzlichen Krankheitsopfern.

Klimahäuser machen die Menschen also krank?

Ja. Vor allem ist auch die Luftfeuchtigkeit zu hoch. Wer dann so eine Belüftung einbaut, beziehungsweise einbauen muss, der baut sich eine Zeitbombe ins Haus. Die Leute haben einfach keine Ahnung. Sie können sich nicht vorstellen, wie es in ihren Belüftungen aussieht und wissen nicht, dass sie jedes Jahr den Kammerjäger rufen müssten, um das zu desinfizieren.

Man baut den Menschen also kleine Plastikboxen, setzt sie hinein und wartet, bis sie krank werden und ersticken?

Ja. Und das freut dann noch zusätzlich die Pharmakonzerne.

Mit welchen Gefühlen verlassen Sie nun Südtirol?

Ich bin so entsetzt, nachdem ich die Situation diesen ganzen Klimahaus-Wahn in Südtirol kennengelernt habe. Ich habe so viele empörte Stimmen von Betroffenen, Hauseigentümern und Handwerker gehört. Die Leute sind verzweifelt. Und sie haben nicht die geringste Chance, diesen Zwängen auszukommen. Wo sind wir denn da. Das ist alles wie ein totalitäres Regime: Der Bürger hat nicht mehr die geringste Chance und die, die am längeren Hebel sitzen, ziehen ihr Ding durch – ganz egal, ob es sich lohnt oder wie es den Leuten in diesen Hütten geht.

Interview: Karin Köhl

 

UPDATE:

Das Interview mit Konrad Fischer hat zum Teil heftige Diskussionen ausgelöst.

Auch im Forum von TAGESZEITUNG Online wird seit Samstag kontrovers diskutiert. Konrad Fischer verfolgt die Diskussionen – und hat am Sonntag einen Kommentar zu den Kommentaren ins Netz gestellt. Unsere Meinung: Absolut lesenswert!

 

 

 

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Kommentare (156)

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  • Liesile

    Wenn nur noch Gehorsam gefragt ist und nicht mehr Charakter, dann geht die Wahrheit, und die Lüge kommt.

    (Ödön von Horvath)

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    • OMG!

      Liebes Forum,

      viele posten als ob sie von einer göttlichen Eingebung gesegnet wurden. Es ist sinnlos über Themen zu schreiben wo man selbst ein Laie ist. Bleibt bei euren Leisten!

      Mfg

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    • ...

      Ich lebe seit Jahren in Klimahaus A. Ich genieße die gefilterte Luft, wenn mich der Heuschnupfen plagt, den ich seit meiner Kindheit (bin auf Bauernhof groß geworden) habe. Im Winter mache ich es mir kuschelig auf meiner Couch bequem, während es draußen -20 Grad hat. Ich bin vielleicht einmal im Jahr ein wenig verschnupft, sonst geht es mir auch ziemlich gut. Ich weiß nicht, was ihr alle habt!!!!

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  • Peter

    Wahnsinn!
    Das Klimahaus ist doch unser Vorzeigemodell und das von Arch. Tribus geplante Haus in dem das Assessorat für Umwelt untergebracht ist, war das Modell für zeitgemäßes Bauen. Klimahausdirektor Norbert Lantschner war unser Held in Sachen Innovation. Und nun soll alles ein Bluff sein? Und laut Arch. Fischer ist dies den Machern des “Klimahausprojektes” bewusst. Ich bin erschüttert.

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    • Andreas

      Die Macher wissen es, sie sind von verschiedenen Stellen mehrmals darauf hingewiesen worden.

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    • observer

      Herr Lantschner soll für den Schaden aufkommen, wenn die Behauptungen des Herrn Architekten stimmen. Auf alle Fälle ist auch im Landhaus 12 der Provinz (auch ein Klimahaus) eine im Verhähltnis ansteigende Rate von Krankheitsausfällen der Mitarbeitern zu verzeichnen seit diese vom traditionellen Gebäuden dort hingezogen sind. Etwas Wahres müssen doch die Aussagen von Herrn Fischer haben oder?

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  • Chris

    Totalitäres Regime… die nächste Klage steht an!

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  • Protest

    Liebe Leserinnen und Leser,

    dieser Artikel kann als eine Aneinanderreihung von Behauptungen, ohne dahinterstehenden Argumenten, aufgefasst werden.

    Wer sich zu einer schnellen Recherche im Internet aufmacht und verständlicherweise auch vielleicht über kein großes Wissen zu dieser Thematik hat, kann nichts desto trotz in Erfahrung bringen, dass der angebliche Arch. Firscher recht viel in der Gegenposition zum aktuellen Stand der Wissenschaft diskutiert. Er ist selbst einer der größten Lobbiest und zugleich Leugner des Klimawandels.

    Ich selbst bin in der Ausbildung sehr renommierten Universität im deutschen Sprachraum, welche große Anstrengungen in die Forschung vor allem im klimaneutralen Bauen unternimmt und erlaube mir zu behaupten, dass viele meiner Professoren aus dem Unterricht, dem Artikel als reinen Populismus abtun würden. Es ist schon auffällig, dass im Artikel Präzedenzfälle angesprochen werden, welche eine globale (und das ist nunmal der Blickwinkel der Wissenschaft!) völlig ausblenden.

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    • Felix

      Sind Sie wirklich der Meinung, dass wir Südtiroler mit dem Klimahaus-Standard den Klimawandel aufhalten oder gar umkehren?

      Antworten
      • Protest

        Das kann von Vorhinein natürlich ausgeschlossen werden, dass wir kleinen Südtiroler, alleine den Klimawandel aufhalten können. Allerdings, sind gerade wir Teil der “westlichen” Welt und eine hochentwickelte Gesellschaft, die mit einem positiven Beispiel vorangehen soll. Man kann genau umgekehrt die Frage aufwerfen: warum sollen wir nicht damit beginnen?! Wenn wir schon einen so exzessiven Lebensstil in der “westlichen” Welt führen…haben wir alle Möglichkeiten beim Energieverbrauch einen Schritt kürzer zu treten.

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        • Igel

          Hörts endlich auf mit der Klimalüge und CO2 Lüge auf, die nur darauf basiert Geschäfte zumachen, natürlich sind wieder diejenigen die sich dagegen stellen die Populisten.
          Warum wird nie über Chemtrails, die fast täglich über unseren Köpfen versprüht werden und Haarp diskutiert, die enorm das Wetter und die Sonneneinstrahlungen beeinflussen und beeinträchtigen?
          Ach ja, dies würde ja die Gewinnmaximierung der Lobbys eindämmen, und dies wäre wohl nicht zu verkraften!
          Also dämmen wir die Häuser ein, ein lukratives Geschäft!
          Wenigstens sollte die Entscheidung, ob und wie jemand sein Haus isolieren möchte, vom Bauherrn selber getroffen werden können, ohne dass dies eine Auswirkung auf den entsprechenden Beitrag hat:
          Punkt!

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          • Liesile

            !!!!!!!!!!

          • mox

            tml, dies sagen zu müssen. wenn jemand das wort chemtrails in den mund nimmt dann disqualifiziert er sich schon selbst.

            befassen Sie sich lieber mit wissenschaftlicher literatur als mit verschwörungstheorien. In der wissenschaftlichen community werden Sie niemanden finden, der diese Theorien bestätigen kann..

        • tom

          În Physik miasesch froah sein, mit der auissage iberhaupt an oanser zu kriagn: Energie KANN NICHT vernichtet oder verbrauicht werden, sondern nur umgewandelt werden.

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    • huns

      “Leugner des Klimawandels” Es ist wohl wahr, das Klima wurde die die neue Religion. Wer den Klimawandel in der Form nicht glaubt wie er uns angedreht wird der ist ein Sünder.

      Natürlich ist es wichtig und richtig das Klima zu schützen, aber das rechtfertigt doch nicht dass wir uns Co2 und Klimahaus Bären aufbinden lassen. Es gilt an den richtigen Stellen anzupacken.
      Dazu braucht es aber wissenschaftliche Fakten. Wie wir aber alles wissen, und offenbar im Klimahausbeispiel her am besten sehen, ist die Wissenschaft heute nicht mehr in der Lage uns wirkliche Fakten zu liefern, sondern fälscht und im besten Fall schönt die Ergebnisse um ihre Produkte an den Mann zu bringen. Koste es was es wolle ohne rücksicht auf Verluste.

      Das Klima zu schützen indem man giftigeste Dämmstoffe in massen einbaut welche dann in den Mauern ausgewaschen werden und ins Grundwasser fliessen, das kann doch auch nicht die Lösung sein, oder?

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      • Protest

        Sie verdrehen doch auch einiges. Seit wann hat das verschmutzte Grundwasser mit der Klimawandel-Debatte was am Hut?!

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      • tom

        Bei der ganzen Klimawandeldiskussion gibt es ein paar Punkte,die mich gewaltig stören:
        -Das Klima hat sich im Laufe der Edgeschichte mehrmals gewandelt. Beispielsweise gab es Zeiten mit tropischem Klima in Europa ebenso wie eine Eiszeit. Wieviel vom Klimawandel der letzten Jahrhudnerte vom Menschen verursacht ist und wieviel natürlichen Ursprungs ist, ist nicht geklärt und wird sich wahrscheinlich auch nicht klären lassen. Erst wenn dieses Verhältnis klar ist, steht fest ob die aktuellen Maßnahmen zum Erfolg führen können oder nicht.

        -Auto: Der Vorschlag von diesem Herrn von Weizsäcker ist doch der größte Schwachsinn, der jemals verzapft wurde: Er hat doch allen Ernstes vorgeschlagen, den Treibstoff zusätzlich zur Inflation um den Prozensatz teurer zu machen um denm die Effeizienz steigt, sprich der Verbtrauch sinkt. So fährt man insgesamt nicht teurer. Was er jedoch vergessen hat: Das Auto und jedes andere Konsumgut hat den höchsten Energiebedarf in der Herstellung und nicht in der Nutzung. Deshalb ist eine lange Nutzung nur von Vorteil. Beim Auto gilt bekanntlich eins: Kaum ist das Nummernschild angeschraubt, hat es schon 20% an Wert verloren. Bei einem durchschnittlichen Neuwagenpreis vonm 20000-25000€ sind das 4000-5000€. Für dieses Geld bekomme ich jede Menge Treibstoff. Und wieso solll ich mir ein neues Auto kaufen, wenn ich keinen Bedarf dafür sehe

        Antworten
    • Nachtigall

      Stand der Wissenschaft!!! Was ist denn der Stand der Wissenschaft? Sie sind in der Ausbildung und GLAUBEN zu WISSEN, dass ihre Professoren diese Position als Populismus abtun würden. Steckt da nicht etwas viel Spekulation und wenig Wissen hinter Ihrer Aussage?
      Wer leugnet schon den Klimawandel? Niemand. Das ist gleich unsinnig als ob man die Änderung des Wetters leugnen würde. Was in Frage gestellt wird ist die URSACHE des Klimawandels. Und da ist ein Konsens in der Wissenschaft eben nicht gegeben. Dort findet derzeit ein starkes Umdenken statt. Ist auch kein Wunder: während der CO2-Anstieg weiterhin anhält hat sich das weltweite Klima seit dem Jahr 2000 eben nicht mehr erwärmt sondern ist gleichbleibend und zeigt sogar einen Abwärtstrend. Klimapäpste wie Mojib Latif haben vor 13 Jahren geweissagt, dass kalte, schneereiche Winter der Vergangenheit angehören. Da hat das Klima mir aber was ganz anderes geflüstert! Wer will denn weiterhin diesen Klimapredigern glauben. Die sind ja nicht einmal imstande über 5 Tage hinaus das Wetter vorauszusagen! Wie soll es denn dann beim Klima klappen.

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      • mox

        Bitte Leute!
        Informiert Euch ein bisschen! Dann erspart Ihr euch Blamagen.

        IPCC: Climate in a narrow sense is usually defined as the “average weather”, or more rigorously, as the statistical description in terms of the mean and variability of relevant quantities over a period of time ranging from months to thousands or millions of years. The classical period is 30 years, as defined by the World Meteorological Organization (WMO). These quantities are most often surface variables such as temperature, precipitation, and wind. Climate in a wider sense is the state, including a statistical description, of the climate system.

        Aufgrund dieser Definition kann man nicht von einem Klima der letzten zehn Jahre sprechen. Klima umfasst das Wetter über einen längeren Zeitraum. Und durch Aussagen wie “die letzen Jahre gab es viel Schnee, deswegen gibt es keinen Klimawandel” zeigt man auch, dass man dringend Nachhilfe im Bereich Klimaforschung nötig hat. Webtipp: http://www.ipcc.ch/

        Tut mir Leid. Aber ich glaube lieber Menschen die ausgebildet ein Leben lang in einem Gebiet forschen, als Menschen, welche mit gefährlichem Halbwissen durch Foren geistern.

        Antworten
        • Igel

          Mox Dasselbe würde ich ihnen auch raten, sich ein bisschen zu informieren, sie glauben auch nur Sie kennen die Wahrheit, sind wohl auch einer von den Klimajüngern. Aber ich lass Ihnen Ihre Meinung und lassen mir meine ohne mich gleich als Verschwörungstheoretiker zudiffamieren. Okay! :)

          Antworten
        • Hermes

          Nachdem Sie sich ja im Bereich der Klimaforschung so gut auskennen, ist Ihnen sicher auch nicht entgangen, dass das IPCC vor einigen Jahren zugeben musste, dass Forschungsergebnisse, welche nicht die Theorie des vom Menschen verursachten Klimawandels unterstützten, unterschlagen wurden bzw. nicht in die Gesamtbewertung eingeflossen sind.

          Antworten
        • Nachtigall

          @mox
          Zumindest die Grundrechnungsarten sollte man beherrschen…
          Rechnen wir mal vom Jahr 2000 die 30 Jahre zurück dann sind wir im Jahr 1970 in einer Kältephase. Was hat man uns bis in die Achtziger erzählt? Richtig: wir steuern auf eine Eiszeit zu!!! Das IPPC dreht sich die Daten zurecht wie sie gerade braucht werden. Mal sind es 15 Jahre, mal 30 und wenn die Messungen Gegenteiliges ergeben dann wird der Zeitraum auf 50 Jahre ausgedehnt. Man muss nur deren Prognosen ein wenig Revue passieren lassen. Da glaub ich doch lieber dem Tageshoroskop!

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        • Eva

          Mox bitte vergessen Sie nicht zu bedenken, daß nichts so wandelbar ist wie die wissenschaftliche Forschung ;

          Antworten
    • Peter.g

      Bezüglich Klimawandel und wir speziell Europa sollten anfangen darauf zu ragieren.
      Nigeria hat z.B. große Erdölvorkommen welche unter Anderem auch von europäischen Erdölfirmen gefördert werden und so oder so von Dir und Mir gekauft werden. Die dortige Bevölkerung lebt an der Armutsgrenze da die Gewinne dort nicht ankommen. Weiters sind die Umweltschäden dort so ausgeufert dass sprichwörtlich landstrichweit kein Kraut mehr wächst von den Verunreinigungen des Grundwassers will ich gar nicht anfangen.
      Kein europäischer Autofahrer fragt sich wo sein eingetauschtes Altauto weiterfährt. Dass ausgestoßene Abgase dieser Autos an den südeuropäischen Grenzen nicht Halt macht ist ein weiterer Beweis dass Professoren, Experten und die es werden wollen an Relitätsverlust leiden und Probleme nicht im Ansatz angehen.

      Antworten
    • Christoph Jaskulski

      @Prodest, wie können Sie sowas schreiben?
      Sie stellen selbst nur Behauptungen auf!
      Ich bin Maurermeister und hinterfrage diese Energieeinsparmaßnahmen
      seit 6 Jahren, allem voran das Wärmedämmverbundsystem.
      Davor hätte ich wahrscheinlich genauso geschrieben wie Sie!
      Die Theorie ist das eine, erst in der Praxis erlebt man die Wirklichkeit.
      Herr Fischer spricht von Betrug!
      Ich muß ihm leider zustimmen!

      Antworten
    • OMG!

      Guten Tag,

      vielen Dank “Protest”, endlich mal ein Post welches auch meine Meinung vertretet. Der verehrte Arch. Fischer sollte mal besser mit Fakten seine Aussagen belegen! Ich habe noch keine bauphysikalischen Berechnen gesehen die seine Kritikpunkte belegen! In meinen Augen ist er ein reiner Populist!

      An alle die denken bei einem so komplexen Thema mitsprechen zu können, möchte ich nur eines mitgeben: “SCHUSTER BEI BEI DENEN LEISTEN!” Man kann sich nicht aus Beilagen einer Tageszeitung Fachwissen aneignen!

      Mfg

      Antworten
  • Chris

    Ein nicht sachlicher Artikel. Sehr oberflächlich und nur das Negative hervorgehoben. KlimaHaus wurde unter dem Aspekt Energieeinsparung eingeführt. Es gibt auch positiv überzeugte KlimaHaus-Besitzer.

    Antworten
  • Prettnaua

    Danke Michl Laimer für Dein nächstes “Ei”!!!!

    Antworten
  • Hias

    Selten so eineb Blödsinn gelesen…dieser Herr sollte sich mal jene Häuser ansehen und drinnen wohnen, die in den 70-80er Jahren ohne Dämmung gebaut wurden….

    Antworten
  • althausbewohner

    Ich wohne in einem etwas älterem Haus. Bei den Fenstern zieht es ein bisschen herein, aber dafür sind alle Wände trocken, habe immer gute Luft im Haus und heizen muss ich deswegen auch nicht mehr wie andere. Ich würde niemals mit einem Klimahaus tauschen, denn ich kenne einige Leute, die in einem wohnen und die oben genannten Aussagen ausnahmslos bestätigen und sich total verarscht fühlen.

    Antworten
    • Hias

      @ althausbewohner es ist ja gut dass diese alten Vogelkisten noch jemand benützt. Ich habe Wohnungserfahrug mit
      beiden Häusertypen gemacht, der Unterschied an Lebensqualität ist enorm, die Heizkosten entsprechen nur mehr einem drittel von vorher. Hausdämmung fordert eben Fachwissen.

      Antworten
  • seppele

    Der Herr Fischer sagt ja nichts gegen Dämmungen die SINNVOLL sind. Er kritisiert ja nur diesen Dämmwahn der einen aufgezwungen wird, egal ob er sinnvoll bzw rentabel ist! Einen alten Bauernhof einfach hermetisch einzupacken kann einfach nicht funktionieren. Wer seine Nordfassade dämmt, spezifische Kältebrücken abschirmt oder z.B. 3-fach Verglasungen einsetzt handelt sicherlich richtig, aber das man gleich gezwungen wird die ganze Bude zu zu pflastern ist sicher nicht gut und wirtschaftlich!

    Antworten
  • Schlernhexe

    offensichtlich isch die laubensasa iatz a schun firn redaktionellen toal zuaschtändig, des luader.
    die Tageszeitung hot fir sich in gegensotz zur energieeffizienz ollerdings es gewaltigschte einschporungspotential entdeckt: und zwar ba der eigenen qualität (diese möglichkeit dürfte schnell erschöpft sein).
    selten a so an verantwortungslosen und unprofessionellen beitrog glesn.

    Antworten
    • Hias

      @ Schlernhexe sehe ich auch so, bei diesem Thema wird fast schon Bildzeitungsniveau erreicht.
      Hausdämmung muss eben richtig ausgeführt werden, damit solche Schäden wie beschreiben nicht auftreten.

      Antworten
  • RICHY

    Bei uns in Südtirol ist es so, daß alles gesetzlich geregelt werden muß , es sieht so
    aus als würde der normale Bürger nicht mehr selber denken können und ständig bevormundet werden muß .

    Antworten
  • Manuel Benedikter

    Der Artikel ist ein einziges Pauschalurteil. So nach dem Motto: „Blondinen sind dumm.“ KlimaHaus macht krank.
    Schimmelpilz ist zur Zeit ein heiß diskutiertes Thema. Schuld an der Schimmelpilzbildung ist aber nicht die Wärmedämmung sondern – ganz im Gegenteil – eine schlecht geplante und ausgeführte Isolierung. Leider werden bei Sanierungen häufig nur die Fenster ausgetauscht und die Wärmedämmung nur dort angebracht „wo es leicht geht“. Mit anderen Worten: die Gebäudehülle wird nicht als Gesamtes betrachtet, oft bleiben Wärmebrücken ungelöst.
    Was nun die Bauschäden anbelangt, so stimmt es, dass es wie bei jedem am Bau verwendeten System oder Material zu Problemen kommen kann. Die Wärmedämmung ist hier sicher keine Ausnahme. Leider sind manchmal ungeeignete Materialen, schlecht ausgebildete oder keine Planer und lustlose oder rückwärtsgewandte Handwerke im Spiel. Das denkbar Schlechteste ist, wenn alle drei Faktoren zusammenkommen. Aber weil gestern ein Autofahrer mit Hut eine Frau angefahren hat, sind nicht alle Autofahrer mit Hut gefährlich oder gar kriminell.
    Was die Kostenwahrheit der Sanierungen betrifft so werden im Interview Zahlen ohne Kontext und meistens auch ohne Quellennachweis genannt. Die staatlichen und Landesförderungen haben einen starken Impuls in Richtung Sanierung gegeben. Zum Glück! Am Erfolg der energetischen Sanierung kann man ablesen, wie positiv Gesetze und Bestimmungen sich auf die Gesellschaft und den Umweltschutz auswirken können.
    Arch. Manuel Benedikter

    Antworten
    • Roberto

      Teile die Meinung von Hernn Manuel Benedikter gerne, da die Argumente von einem Fachmann kommen und auch noch hier signiert sind.
      Möchte nur auf etwas hinweisen, daß schon Ende der 70er und Anfang der 80er Jahre das Vorhaben eines jeden Häuslebauers die gute Isolation ( thermisch – akustisch) großen Vorrang hatte. Die Ausführung dieses Vorhabens wurde damals von den Betonlobbys nicht ernst genommen und stets als teure Zusatzleistungen vorgerechnet, die sich nicht unbedingt lohnen sollten.
      Der mediale Druck, der in den letzten Jahren hinsichtlich Isolation und Dämmung älterer Bauten vorherrscht, dürfte in der Krise der Baubranche zu finden sein und auch in den zu wenig ausgebildeten Planern und Handwerkern, die zur Zeit um jeden Auftrag alles in die Waagschale legen und dann eben auch Fehler machen, die längerfristig Schäden zur Folge haben können.

      Antworten
      • tom

        So eine Bauweise haben wir voriges Jahr beim unterdach rausgerissen und durch eine neue Fassade ersetzt. Die alte war wie folgt aufgebaut: Außenvekleidung, dann als “Isolierung” eine ca. 2cm dünne Styrodurplatte und dann die Innenverkleidung. Die fest eingebauten Fenster hatten ca 3cm (jeweils links, rechts und oben Spiel, wenn wir die Freiräume nicht mit Bauschaum ausgefüllt hätten. Da haben auch die dreifach verglasten Scheiben vor allem im Winter nichts gebracht, denn wenn die Heizung ausgeschaltet war, war die Innenraumtemperatur um den Gefrierpunkt herum, jetzt nach der Renovierung ca 10 Grad

        Antworten
  • Chris

    @Eva … bist du jetzt entäuscht? Wenn ja tut mir leid 😉

    Antworten
  • asdf

    so ein schmorrn.

    sette inverviews solletn lei obgedruckt wern wenn der frognsteller entweder selber an ohnung vom thema hot oder jemand drzuaholt der a fochlich korrekt stellung nemmen konn.

    jetz wo no mehr leit vun der dolomiten weckwelln hat die tageszeitung jo a chance, obr wenn sie olm schlechter werd stott besser werd des holt a nix wern

    Antworten
    • Der Rächer

      @asdf: Konrad Fischer ist ein aufs Sanieren spezialisierter Architekt ……der Fragensteller hat keine Ahnung, muss er auch nicht! Er stellt die Fragen für die Allgemeinheit und die ist nicht immer mit jedem Thema vertraut! Wenn die Aussagen von einem Spezialisten kommen, muss der sich verantworten.

      Antworten
      • asdf

        Der Sinn eines Interviews ist es die richtigen Fragen zu stellen. Wenn man mit dem Thema nicht vertraut ist (kann von keinem Journalisten verlangt werden) und keine sachlich objektive oder Gegenpartei zum Interview einlädt ist das nicht möglich. VOR ALLEM bei Themen die nicht unbedingt zum Allgemeinwissen zählen wäre es aber besonders wichtig objektiv und nicht einseitig zu berichten, weil bei vielen Lesern gerade dort jede Information eine starke Meinungsbildende Komponente mit sich bringt. Bewusst oder nicht. Dann noch der Titel “Klimahäuser machen krank” … naja.

        Antworten
  • asdf

    so ein schmorrn.

    sette interviews solletn lei obgedruckt wern wenn der frognsteller entweder selber an ohnung vom thema hot oder jemand drzuaholt der a fochlich korrekt stellung nemmen konn.

    jetz wo no mehr leit vun der dolomiten weckwelln hat die tageszeitung jo a chance, obr wenn sie olm schlechter werd stott besser werd des holt a nix wern

    Antworten
  • Der Rächer

    Ich stelle mir vor, dass dieser Bericht nun die Gemüter erhitzen wird und für reichlich DIskusion sorgen wird in und außerhalb Südtirols. Sollten sich die Vermutungen des Herrn Fischer bestätigen und Handwerker sowie Entscheidungsträger davon wußten und wissen, dann machen sie sich mit Ihrem Schweigen zu Mittätern.

    Ein weiterer Grund diese Landesverräter der SVP im Herbst abzustrafen und nach Hause zu schicken. Mich ärgert schon, daß diese Mafiosi unsere schönste Blume als SInnbild trägt.

    Antworten
    • Cynar

      I bin genau deiner Meinung. Iatz wearn de gonzn Südtiroler woll bold checken wos los isch. I verstea nit wia man irgendjeman fa der SVP no wählen konn, obwohl bold jedor gsegn hot wos do fruan Dreck drin isch und wos de ols auffiarn.

      Antworten
      • Peter.g

        Aber nicht doch da laufen dem Laimer mit seiner privaten Firma die sich in diesem Segment positionieren will die restlichen Felle davon.
        Auch die SVP Wirtschaftslobby die sich in diesem Bereich bereits eine goldene Nase verdient hat und ihr weiteres Handeln vergolden lassen will ist ohne dem Salär der Unaufgeklärten zum Betteln verurteilt.

        Antworten
  • Porcodio

    an echt supa fochmonn homse do aufgetriebn, wo der eppa auskemm isch?
    in oasch tretn nutzt holt a nix, wenns ban kopfe fahlt.

    Antworten
  • Haus Mann

    Gut dass hier mal jemand Klartext redet – aber an sich ist das ja alles schon seit Jahrzehnten bekannt..

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  • Nachdenken

    Leute, denkt mal besser nach bevor ihr so einem Scharlatant alles glaubt. Er sagt:

    “Es gibt auch wissenschaftliche Studien, dass die Dämmstoffe auf der Wand die Solarenergie nicht mehr reinlassen.”

    Das ist absoluter Qutasch! Die “Solarenergie” schafft es selbst an einem sonnigen Wintertag bei bester Sonnenlage nicht eine Mauer so aufzuwärmen, daß Wärme nach innen “reingelassen” wird.
    Solare Gewinne gibt es nur bei Fenstern und sonst nirgends im Haus. Nur durch Fenster kann Licht und UV-Strahlung hindurch.

    Weitere dumme Aussage:
    “Die Dämmstoffwand erhitzt auf eine sehr hohe Temperatur, wenn die Sonne darauf scheint. Aber sofort, wenn die Sonne weg ist, kühlt die Dämmstoffwand wieder ab und wird viel kälter als die Luft und nimmt dadurch Unmengen an Kondensat und Tauwasser auf.”

    Auf den Dämmstoff kann gar keine Sonne scheinen, da er hinter einer Schicht aus verschieden Putzen und Armierung ist. Er erwärmt sich also auch nicht stärker. Wie sich dann aber der Dämmstoff wieder stärker abkühlen sollte, wie die umgebende Luft ist auch unverständlich. Wie soll das gehen?

    Alleine an diesen Aussagen erkennt jeder mit Verstand oder jeder vom Fach, daß dieser Herr eindeutig nicht vom Fach ist.

    Eine Dämmung war, ist und bleibt sinnvoll, wenn sie fachmännisch ausgeführt wird. Nur dann werden Folgeschäden vermieden.
    Bei den Kosten sollte man weiters bedenken, daß es Steuerabzüge/Förderungen gibt und ein besseres Wohngefühl schwer bewertet werden kann.

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    • Christoph Jaskulski

      Sie sollten auch mal nachdenken!
      Konrad Fischer schreibt von Dämmstoffwand!
      Jeder mit Verstand, weíß das diese Dämmstoffwand mit einem Oberputz endet!
      “…unverständlich. Wie soll das gehen?”
      In dem man sich für die Dämmstoffwand interessiert
      und dies vielleicht mal nachprüft.
      Was ist ein Scharlatant?
      Vielleicht sind Sie nur ein Schwätzer!

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    • Tatsache

      Nach der Dämmung seines Hauses muss ein Bekannter von mir ca. eine Monat länger heizen. Über 2 Jahre genau gemessen. Der ganze Dämmfanatismus ist nur ein grossen Geschäft!! Punkt!

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  • Peter A.

    @ Herr Arch. Manuel Benedikter
    Ich wette jeden Betrag, dass Sie nicht und keiner Ihrer werten Kollegen einen rechtsgültigen Vertrag unterschreiben würden, in der Sie die volle Verantwortung für eventuelle Schäden, die auf die Klimahaus-Isolierung zurückzuführen sind übernehmen werden. In zehn Jahren werden diese haufenweise eintrudeln. Das LAND darf sich freuen!
    Ich habe vor, in den nächsten zwei Jahren zu bauen. Alle Baumeister und Handwerker haben auf meine Frage, ob sie für sich selbst ein Klimahaus errichten würden mit NEIN beantwortet. Diese Menschen stehen täglich an der FRONT und sehen die Folgeschäden.
    Ich habe mittlerweile gelernt mehr Vertrauen auf die Erfahrung zu setzen als auf irgendwelche Titel.

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    • asdf

      Das Problem ist weder der KlimaHaus Standard, noch das Dämmen an sich. Wahr ist, dass der Bau an sich mehr MÖGLICHE Schadensstellen aufweist. Deshalb bedarf es einer korrekten Planung, Ausführung und vor allem Qualitätskontrolle. Wenn man bei der Kontrolle spart und sich nur blind auf die Baufirma verlässt, ist man selbst schuld. Gilt aber nicht nur fürs Klimahaus, Bauschäden gab es schon immer (nasse Kellerwände, Undichtigkeiten im Dachbereich, …). Nur weil weniger Fachkompetenz und weniger Gerätschaften benötigt werden, möchte sich heutzutage auch niemand mehr bei einer Operation mit Äther betäuben lassen.

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    • Manuel Benedikter

      Da bin ich glatt versucht zu sagen: “Top di Wette gilt!”.
      Aber bleiben wir beim Thema. Hier liegt ein allgemeines Missverständnis vor. KlimaHaus ist ein Zertifizierungssytem, es gibt keinen KlimaHaus-Baustil und auch keine KlimaHaus-Isolierung. Das geniale hinter dem KlimaHausgedanken ist, jedem, also den Benutzern von Gebäuden, den Planern und den Handwerken einfach den Heizwärmebedarf (also den gerechneten Verbrauch für die Heizung) zu erklären. So weiß jeder, ob er ein energieeffizientes Haus mietet bzw. kauft oder eine Energieschleuder.
      Beim Dämmen kommt es ganz auf die Qualität der verwendeten Materialien an, das Billigste ist leider nicht immer das Beste. Wenn sie Wärmedämmverdundsysteme (WDVS) nicht mögen, dann gibt es genügend Alternativen bei einem Neubau anders zu einem Niedrigenergiegebäude zu kommen: hochwertige Dämmziegel, Gasbetonsteine, ausgedämmter Holzrahmenbau, Massivholzhäuser.
      Ich bin oft und gerne auf meinen Baustellen und tausche mich regelmäßig mit den Handwerkern aus. Auch hier hat jeder seine Vorlieben bezüglich Materialien und Systemen. Bei der Wärmedämmung verhält es sich genau gleich wie bei zum Beispiel bei der Dichtheit eines Daches: die ausführende Firma haftet für die Arbeit. Als Planer habe ich vorher die notwendigen Baudetails geliefert. Wenn das Dach undicht ist, dann gilt es den Verantwortlichen zu finden. Bei WDVS wird leider oft dem Kostendruck nachgegeben und es werden schlechte Materialien eingebaut. Diese „arbeiten“ also reagieren auf Temperaturunterschiede viel mehr als hochwertige Materialien. Das kann dann zu Schäden in der Fassade führen. Auch ist nicht jeder Isolierer ein Profi. Mein Rat ist hier immer nach den Referenzen der Leute zu fragen mit denen man zusammen ein Haus bauen will.
      Abschließend noch eine Frage: wenn sie heute ein neues Auto kaufen, werden Sie kaum ein EURO 2 kaufen, dass vielleicht 12 l/100 km braucht, sie kaufen das zur Zeit beste (Preis-Leistungsverhältnis für Ihre Brieftasche) auf dem Markt. Wenn Sie ein neues Haus bauen, dann sollten Sie genau so vorgehen. Noch bevor Sie es der Umwelt und des lieben Geldes wegen machen, so zumindest wegen der besseren Wohnqualität die sie in einem zeitgemäßen, neuen Haus haben. Und ein Haus steht dann hoffentlich ein paar Generationen lang!

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      • tom

        Das Auto vom Kumpel ist Euro1 und wenn man es standesgemäß bewegt, trinkt es auch schon mal 15l/100km. Aber da er damit nicht in die Arbeit fährt, ruiniert es ihn nicht, macht dafür aber jede Menge Spaß

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        • senf

          Niemand sagt etwas gegen eine alte Hütte, die nur 5x im Jahr benutzt am Wochnende über den alten Holzofen beheizt wird und deshalb eh nie energetisch saniert würde. Es geht hier um das Auto, mit dem dein Kumpel zur Arbeit fährt bzw Gebäude, in denen man das ganze Jahr wohnt. Wohngebäude eben. Die verursachen enorme Betriebskosten, von denen ohne vernünftige Dämmung ein großer Teil “zum Fenster raus” geschmissen wird.

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  • Audiatur et altera pars

    Bevor man den Architekten Konrad Fischer kritisiert sollte man sich auf seiner Internetseite über seine Argumente informieren:
    http://www.konrad-fischer-info.de

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    • asdf

      ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand, der so eine planlose und chaotische website führt, auch nur ansatzweise in der lage ist bauphysikalische vorgänge zu verstehen.

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  • Lol

    Ja schöne Webseite hat der Herr.
    Bessere Infos für alle zum Hernn Fischer http://www.bauherrenhilfe.org/index.php/konrad-fischer-populist-politiker-kein-sachverstandiger/ 😉

    Antworten
    • Christoph Jaskulski

      Bessere Infos?
      Alle Achtung!
      Ein wirklich sehr “persönlicher Beitrag” von einem
      zertifizierten Bausachverständigen, sehr “objektiv”,
      “sachlich”, “unvoreingenommen”!

      Antworten
      • Christoph Jaskulski

        Hatte noch was vergessen “Lol”
        Sie bemühen so eifrig das Strafgesetzbuch.
        Auf meiner Seite unter Haftung mache ich das auch,
        für alle jene, die das Wärmedämmverbundsystem
        verkaufen bzw, an den Mann oder Frau bringen.

        Antworten
  • Konrad Fischer

    Liebe Besucher und Mitwirkende im Forum der Neuen Südtiroler Tageszeitung,

    nachdem aus den “interessierten” oder ahnungslosen Kreisen wie immer nur Schmäh abgesondert wird, um gegen meine fachliche Kritik vorzugehen, hier ein paar sachdienliche Hinweise zum Thema. Für die, die sich in die Fach- und Sekundärliteratur genauer einlesen wollen, verweise ich auf meine umfangreiche Webseite, meinen Youtubekanal mit Fachvorträgen und meine Fach-Facebookseite (unten auf meiner ersten Homepageseite anklickbar). Dort finden sich dann alle Belege und Zitate nach wiss. Anforderungen. Hier erspare ich mir den Einzelbeleg, um das Forum nicht zu überfrachten.

    1. Wie dämmen Fassadendämmstoffe?

    Leider falsch – und zwar an ALLEN Haussseiten und egal, aus welchem Material. Die hierzu einschlägigen Untersuchungen des Instituts für Bauphysik der Fraunhofer-Gesellschaft haben in mehreren Winterperioden an Testgebäuden mit und ohne Dämmung gezeigt: Immer, wenn ein Dämmstoff an der Fassade hängt – egal ob 6, 10 oder 23 cm – steigt der Heizenergieverbrauch. Dabei wurde auch die Temperaturentwicklung an der Wand gemessen. Außen: Tags sind Dämmfassadenoberflächen viel wärmer, nachts viel kälter als Massivwandoberflächen. Dabei haben die Dämmungen extrem höhere Temperaturdehnung als Massivbaustoffe. Das ist der Grund für irre Temperaturdehnschäden außen und allnächtliches Kondensatsaufen bis in den Dämmstoffkern – je nach Lage des Taupunkts. Der NDR hat dazu 2011 mit mir einen schönen Fernsehbeitrag gemacht, in dem wir eine abgesoffene Dämmfassade aufschneiden. Innen: Keine Wirkung der Dämmfassade auf die Oberflächentemperatur. Also keinerlei schimmelverhütende Wirkung. Im Gegenteil: Algen und Pilze und Dreck siedeln sich auf, in und unter den aufgenäßten Dämmstoffen an, die deswegen mit grauenhaften Giften mit Pestizidwirkung verseucht werden – was sich leider nicht dauerhaft bewährt, sondern bei Beregnung auswäscht und dann das Grundwasser belastet. In Nordrhein-Westfalen haben das jüngst umwelttechnische Untersuchungen als Skandal herausgebracht und umfangreichste Umweltschäden nachgewiesen.

    Die ausbleibende Heizenergieersparnis nach Dämmung haben übrigens auch das GEWOS-Institut Hamburg und der öffentlich bestellte und vereidigte Bausachverständige Prof. Fehrenberg, Hildesheim, in langjährigen Forschungsprojekten an echten Gebäuden nachgewiesen. Belastbare Gegenbeweise mit echten Verbrauchsdaten fehlen! Und die sog. Cambridge-Studie hat 1000e Rechenkunstwerke der u.a. deutschen Dämmfanatiker erst im letzten Jahr eingehend untersucht und als hinfällig erwiesen: Alte ungedämmte Massivbauten brauchen WENIGER, verdämmte Buden MEHR als berechnet. That’s it!

    2. Wie dick die Dämmung?

    Der – dank ausgeblendetem Solareinfluß und Speicherfähigkeit freilich nur theoretische geltende – U-Wert ist als mathematische Funktion eine Hyperbel. Das heißt, daß selbst seine ihm lediglich theoretisch zugeschriebene Dämmwirkung ab etwa 4-6 cm Dämmstärke schnellstens gegen Null wandert, Dämmstärken über 8 cm also ausgewiesener Blödsinn sind. Niemand aus der Branche verrät das dem Kunden, obwohl die das alle wissen! Hauptsache, Dämmstoffmaximierung auf Kosten des arglosen Hausbesitzers.

    3. Wie teuer ist die Dämmstoffwand (WDVS)?

    Hierzu hat das Institut für Bauforschung Hannover eine mehrjährige Untersuchung an tausenden Fassaden vorgelegt: Mehr als 9 EUR im Jahr je Dämmquadratmeter kostet die Instandhaltung einer Dämmfassade gegenüber einer Putzfassade. Und die allfälligen Dämmstoffbrände sind selbstverständlich auch ein Kostentreibfaktor im Brandfall.

    4. Wie lange soll der Dämmplunder an der Fassade halten?

    Da zitiere ich mal aus der Dämm-Sanierbroschüre “WDVS-Sanierung” des urdeutschen Dämmstoffherstellers Sto. Demnach brauchen

    “auch die zuverlässigsten Wärmedämm-Verbundsysteme nach Jahrzehnten permanenter Bewitterung eine optische und funktionale Erneuerung. Selbst bei Einhaltung aller standardmäßigen Inspektions- und Wartungsintervalle lässt sich ihre Generalüberholung nach 25 – 30 Jahren oft nicht mehr vermeiden. An der Fassade zeigen sich je nach Verarbeitung, Beanspruchung und Materialart früher oder später optische und zum Teil auch technische Mängel. Verschmutzungen sind dabei noch das geringste Problem. Oft ist der Oberputz durch Risse oder sogar Abplatzungen beschädigt. Weitere Gründe für eine Sanierung können zu erneuernde Anschlüsse, z. B. an Fensterbänken, unschöne Dämmplattenabzeichnungen oder Beschädigungen sein.”

    Das sehen wir nach wenigsten Jahren alles schon sehr drastisch am sogenannten Bozner Klimahaus. Geht mal hin und erfreut Euch dran, liebe Dämminteressenten! In Deutschland mußte nach den Feststellungen eines mir bekannten Bausachverständigen die schon nach einem Jahr kaputtbewitterte Dämmfassade der NEUEN MESSE in München schon in Jahresfrist abgerissen und erneuert werden und zeigt schon wieder diese Schäden, eine Dauerbaustelle! Und daran sind keinesfalls die Handwerker maßgeblich schuld, sondern die allen Fachleuten seit Jahrzehnten bekannten konstruktiven und bauphysikalischen Schwächen des Dämmpfusches.

    5. Dachdämmung?

    Selbstverständlich! Aber nur mit kapillaraktiven und jahrhundertelang bewährten Massivbaustoffen wie MASSIV-Holz und Ziegel und ohne Kondensatfallen-Folien und intelligenzbestialischen Dampfsperren, die bald genug zuschleimen, wie Prof. Möhring, Hildesheim, nach Dauerbelastung nachgewiesen hat. Alles Geschnipsel, Geschäume und Gefaser – ganz egal ob Bio, Natur oder Synthetik und Mineralgewöll – nimmt dank sollgemäßer Taupunktunterschreitung Kondensat auf und kann es mangels Kapillaraktivität nicht vernünftig abtrocknen. Dabei gibt es Winterkondensat (Feuchtluft von innen), Sommerkondnesat (Feuchtluft von außen) und Innenkondnesat durch die eingesperrte Luftfeuchte im Dämmstoff selbst und aus den um den Dämmstoff verbauten Bauteilen. Auch das weiß jeder Fachmann, viele verraten es aber nicht. Und so packe ich dann bei meinen Dämmopferkunden oft genug nasse und verpilzte Dämmpackungen aus. Ein Tipp dazu, der früher sogar mal Norm war: Hinterlüftung! Davon wollen die Dämmpäpste aber nichts mehr wissen, da das der Dämmstoffmaximierung hinderlich ist. Entsprechend die Folgen.

    Fazit: Ich weiß, das war viel Stoff, den ich Ihnen aber um der Sache willen nicht ersparen wollte. Um es abzukürzen:

    Tipp 1: Fragen Sie Ihren Dämmexperten, ob er einen wissenschaftlichen Nachweis dafür hat, ob und wie alleine ein Dämmstoff an der Wand Heizenergie gegenüber dem Vorzustand gespart hat, und zwar lediglich durch echte Verbrauchsnachweise – NICHT durch BedarfsBERECHNUNG!!! – nachgewiesen. Und ob er Ihnen die versprochenen Einspareffekte auch tatsächlich mit Bürgschaft garantieren will. In Deutschland ziehen spätestens dann alle Dämmfanatiker den Schwanz ein und verlassend jaulend die gerettete Baustelle.

    Tipp 2: Fragen Sie Ihren U-Wert-begeisterten Dämmplaner nach seinen älteren Dämmausschreibungen und lesen Sie mal die ersten paar Seiten. Zumindest in Deutschland finden sich dann oft verbotenerweise Produktnennungen wie “Dämmfabrikat XY oder gleichwertig” – mit dem die gebotene Produktneutralitätspflicht verletzt wird – ein untrüglicher Korruptionshinweis. Denn die Hersteller bieten nicht nur den “Instituten” drittmittelbefettete “Forschungsaufträge”, den Ministerialen hochdotierte Vortragsauftritte und den Politikern hochherzige Schwarzköfferli oder Parteispenden sowie sonst noch allerlei Verführungskünste, sondern den angeblich nur dem Bauherrn verpflichteten Planern oft gleich die komplette Planung bis zur Ausschreibung an, selbstverständlich kostenlos (für den Planer, der das aber dem Kunden frech in Rechnung stellt), wenn nicht sogar gratifikationsgestützt (sog. “Weihnachtsgeschenke”).

    Tipp 3: Nicht durch Multimaßnahmen mit tatsächlich belegbarem Spareffekt reinlegen lassen, bei denen umfangreiche sonstige Maßnahmen – meist heiztechnisch – mit dem Dämmen vermanscht waren. Denn eines ist klar: Heizenergiesparen fängt erst mal beim richtigen Heizen an, wo auch viel falsch läuft. Doch das ist ein neues Thema, das wir hier nicht bearbeiten wollen.

    Ein herzlicher Gruß aus Oberfranken nach dem herrlichen Südtirol und seinen bewunderungswürdigen Massivbauten aus Holz und Stein!

    Konrad Fischer

    PS. Und ein herzlicher Dank an die Redaktion der Tageszeitung für Ihre Aufgeschlossenheit, dieses heikle Verbraucherschutzthema überhaupt anzupacken. Das trauen sich nach meiner bisherigen Erfahrung auch in Südtirol bei weitem nicht alle deutschsprachigen, geschweige denn italienischen Medien.

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    • Igel

      Herr Fischer, danke für Ihre nochmalige, ausführliche Stellungsnahme zu diesem Thema!

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    • Hias

      Guten Tag Herr Fischer, allein die Überschrift “Klimahäuser machen krank” hinterlässt einen fahlen Begeschmach der Pauschalisierung.
      Vielleicht sollte man den Namen Klimahaus mal genauer definieren. Auch ein Altbau aus den Sechzigerjahre ist ein Klimahaus.
      Dass Klimahäuser krank machen “können” , dem würde ich auch zustimmen.
      Aber auch ein ungedämmter Bau bei dem gepfusch wurde trifft dies zu.

      Aber lassen wir mal Vorurteile beiseite und fügen uns dem Fachlichen zu.
      Ich bin kein Fachexperte für Hausdämmungen. Deshalb lasse ich mich auch gerne aufklären, solange dies mit Beweisen unterlegt werden kann.

      Damit man ein wenig die Übersicht behält, beginnen wir mit Punkt 1. “Wie dämmen Fassadendämmstoffe”? Sie verweisen auf das Brunhofer Institut für Bauphysik. http://www.ibp.fraunhofer.de/
      Es wäre sehr hilfreich und auch glaubhafter, wenn Sie eine Verlinkung anführen könnten, wo das Fraunhoferinstitut den Beweis erbringt, dass alle aussen angebrachte Fassadendämmstoffe den Energieverbrauch erhöhen.

      Antworten
    • Protest

      Herr Arch. Fischer,

      ich glaube ihnen kein Wort. Unglaublich, wie hier mit Querverweisen umgegangen wird und reinster Populismus mit Pseudo-Literaturverweisen betrieben wird. Ganz nach dem Motto, je mehr Fachbegriffe, desto glaubwürdiger werde ich…

      Antworten
  • Thomas Königstein

    Liebe Südtirolerinnen und Südtiroler,

    jetzt hat Konrad Fischer tatsächlich auch in Südtirol eingeschlagen, nachdem er bereits seit Jahren versucht, in Deutschland verwüstete Landschaften zu hinterlassen, wenn es um Wärmedämmung geht.

    Dieser Mensch lebt offensichtlich nicht von vernünftiger Planerarbeit sondern vor allem vom journalistischen Leitsatz “Bad news are good news”. Damit finder er (leider) immer wieder Journalisten, die darauf anspringen und entsprechende Artikel oder TV-Beiträge produzieren.

    Als Zimmermann, Bauingenieur und Energieberater arbeite und berate ich seit mehr als 25 Jahren u.a. in den Bereichen Wärmedämmung, Bauphysik und Feuchteschutz sowohl in Deutschland als auch in Südtirol. Und ich kann Ihnen aus meiner täglichen Arbeit versichern, dass das meiste, was dieser Herr “absondert”, fachlich weder den (nachweisbaren) Tatsachen entspricht noch sprachlich sachlich oder wahrheitsgemäß ist (Zitat: “In Deutschland ziehen spätestens dann alle Dämmfanatiker den Schwanz ein und verlassend jaulend die gerettete Baustelle”).

    Insofern sehr geehrter “Igel”: Es ist für mich unfassbar, dass Sie sich für eine solche sprachlich insgesamt unangemessene Stellungnahme auch noch bedanken.

    Eine richtig geplante, wärmebrückenfrei und luftdicht (nicht diffusionsdicht!!) ausgeführte Wärmedämmung erfüllt ihren Zweck vollkommen: Weniger Energieverbrauch, weniger Energiekosten, höhere Oberflächentemperaturen, höhere Behaglichkeit. Außerdem werden die Heizflächen und Heizkessel viel kleiner und billiger. Das sind von mir geplante und realisierte und nachgemessene Tatsachen.
    Ein Beispiel aus dem letzten Jahrtausend sollte reichen:
    Ich habe bereits 1992 ein Kondominium mit 8 Wohneinheiten gebaut, das seitdem (wie in deutschland typisch) vermietet ist. Außen habe ich damals (aus hioutiger Sicht) leider die 24 cm starke Kalksandsteinmauer nur mit 12 cm Polystyrol gedämmt (das war vor über 20 Jahren viel). Dazu 16 cm Aufdachdämmung und 8 cm Bodenplattendämmung sowie Holzfenster mit 2-fach-Wärmeschutzverglasung (die war damals ganz neu!). Durchschnittlich leben in den 8 Wohnungen auf insgesamt 580 m² Wohnfläche 12 Personen. Für Raumheizung + Warmwasser liegt der durchschnittliche Erdgasverbrauch seit über 20 Jahren bei rund 3.500 m³. Das entspricht etwa 35.000 kWh/a oder 3.500 l/a Heizöl. Wenn Sie davon für die Warmwasserbereitung 10.000 kWh/a abziehen, bleiben für die Heizung 2.500 m³ Erdgas- oder 2.500 l Heizölverbrauch übrig – für 580 m² Wohnfläche, die übrigens relativ gleichmäßig auf durchschnittlich 20° beheizt wird.
    Vergleichen Sie einfach selbst mit Ihrem Haus. Der Verbrauch ist (vor allem für ein Mietshaus)niedrig, nicht wegen sparsamer Mieter, sondern wegen der Wärmedämmung. Und stellen Sie sich vor … die Wärmedämmung “hängt und klebt” immer noch an der Mauer, völlig trocken und ohne Schäden!

    Vergessen Sie Konrad Fischer. Einen schönen Restsonntag und eine gute Zeit wünscht
    Thomas Königstein

    Antworten
    • Sonnenschein

      Sehr geehrter Herr Königstein, es ist bewiesen und weiss es auch von Bekannten, dass diese nach der Dämmung ihres Hauses keinen Cent Energie gespart haben, weil in den Übergangszeiten (Frühling-Herbst) die Sonne nicht mehr die Wände aufwärmen kann.

      Antworten
  • Thomas Königstein

    … und ich vergaß zu erwähnen: Der Heizkessel hat eine Leistung von 15 kW (für 580 m² beheizte Wohnfläche) und neue Mieter fragen bei der Wohnungsbesichtigung oft, ob die kleinen Heizkörper die Wohnung tatsächlich warm bekommen. Die Praxis zeigt dann stets: Na klar. Und zu den Kosten: Die Alternativausschreibung mit 36,5 cm Ziegeln war nicht günstiger, bei Heizflächen und Kessel habe ich Investitionskosten gespart!
    Thomas Königstein

    Antworten
    • Igel

      Herr Königstein, ich bedanke mich auch bei Ihnen für Ihre Stellungnahme zu diesem Thema, ich höre gerne Pro und Kontra. Meine Meinung dazu bilde ich mir dann aber gerne selbst, ich hoffe dass dies erlaubt ist!
      Wünsche auch ihnen einen schönen Restsonntag! :)

      Antworten
  • Wolfgang Köster

    Na ja, wenn mir in Deutschland niemand mehr zuhören würde weil mein Lügengebäude krachend eingstürzt ist, dann würde ich wohl auch ins Ausland gehen. Konrad Fischer, der Leutebeleidiger , Diktatorenfreund und Rechtspopulist, der es zugegebenermaße meisterhaft versteht, aus einigen wenigen Pfuschbauten ein Problem mit nahezu faustischen Ausmaß zu konstruieren.

    Antworten
  • Audiatur et altera pars

    Liebe Foristen,
    Arch. Fischer hat gute Argumente. Mir gehört eine Wohnung in Bozen, Baujahr 1955, ausgestattet mit Holzfenster, sog. Wagnerfenster ebenfalls aus 1955. Nachträglich wurde ein Balkon mit Finstralfenster geschlossen. Durch diesen Abschluss war das Fenster des Klos und des Badezimmers kein Aupenfenster mehr. Die Mieter haben, um Heizkosten zu sparen, die Finstralfenster immer zu gelassen. In der Folge hat sich Schimmel rund um die neuen Fenster gebildet. Ich habe daraufhin den Schimmel vom Maler entfernen lasssen und – nach Lektüre der Internetseite von Arch. Fischer – die Gummidichtungen vom Fenster gerissen, damit in Zukunft die Feuchtigkeit raus kann.
    Vielen Dank Herr Architekt Fischer für Ihre Informationen und Ihre Aufklärungsarbeit über Ihre Internetseite.
    Grüße aus Bozen

    ,

    Antworten
    • Hez

      So geht es auch! Mit dem rausreißen der Fensterdichung haben Sie nichts anderes gemacht als kalte Außenluft reinzulassen, die dann zusätzlich erwärmt werden muss um die gleiche Innentemperatur zu erhalten. Das Problem sind hier nicht die Schlechten Finstralfenster, sondern die nicht gedämmte Fassadenlaibung. Und der Schimmel entsteht immer auf dem kältesten angrenzenden Bauteil. Also sind die Fenster zu gut, deswegen entsteht Schimmel um den Fenstern.

      Antworten
    • sogeatsnet

      Das ist ein weiteres Problem , das leider noch nicht angesprochen wurde.
      LÜFTEN, Leute, LÜFTEN!
      Die Raumluftfeuchtigkeit muss raus – sogar an kalten Wintertagen oder wenn es regnet!
      Das wird den Leuten leider nie/kaum erklärt!

      Antworten
    • Stefano Rossi

      Super Idee! Somit wurde das Problem an der Oberfläche gelöst anstatt an die Wurzel des Problems zu gehen. In TagesWC und Bad ist die Luftfeuchtigkeit noch mal höher als im Rest der Whg, wie waer’s mit Stoßlüften anstatt Dauerlüften wie sie die Situation gelöst haben?

      Antworten
  • samurai

    Endlich meldet sich mit Herrn Königstein einmal ein Experte zu Wort, der mit fachlichen Argumenten den Schwachsinn von Herrn Fischer wiederlegt.
    Ich bin selbst in einem alten Haus, in welchen es ständig in allen Eken und Fluren kalt und
    unbehaglich war, wenn man nicht unmengen an Heizöl verfeuert hat. Auch hat sich an den Kältebrücken Kondens und etwas Schimmel gebildet.
    Dieses Haus habe ich vor 2 Jahren gedämmt (Fenster neu, Fassade,Dach) und das Wohngefühl hat sich extrem verbessert, von den Heizkosten gar nicht zu reden.
    Man findet nun im gesammten Haus keinen Schimmel mehr .

    Antworten
  • Konrad Fischer

    Geliebte Schmäher,

    Ihr macht es den Lesern wirklich zu einfach gleich herauszubekommen, daß Ihr keine wirklich belastbaren Fachargumente habt, sondern lieber hübsche G’schicht’ln aus Euerem Löihm värzöiht und ad hominem Gift und Galle schpaibt. Das ist allerschwächste Selbstschuß-Rhetorik und läßt Unbeteiligte abgrundtief blicken, wißt Ihr das denn nicht? Tipp für Euer Marketing: Lieber schweigen als sowas.

    Bleiben wir bei den Tatsachen. Und damit meine ich jetzt nicht all die grottigen Energieverräterverrechnungen, die mir reichlich vorliegen, weil ich sie von deren reingelegten Opfern bekam. Mit vom EB selbsterrechneten Fiktiv-Amortisationen, die der aktuellen BGH-Amortisationsfrist von 10 Jahren nicht mal ansatzweise erreichten, obwohl das nach Vertragsrecht geschuldet ist. Und unwirksamen Ausredeklauseln, für überhaupt gar nix erfolgsmäßig einstehen zu wollen – meist bundesweit gleichlautend, wie in der Zertifizierung für teuer Geld beigebracht bekommen. So ‘ne Energieberatung kann eigentlich jeder Drittklässler übernehmen, wenn er nur drei bis fünf Textbausteine zusammenklebt und paar Rechnerknöpfli drückt. Das wäre bestimmt billiger, vielleicht sogar besser.

    Es geht vielmehr um die Forschung des Instituts für Bauphysik der Fraunhofer-Gesellschaft IBP. Klar, daß das drittmittelabhängige IBP sich mehr als schwer damit tut, unangenehme Wahrheiten aus dem eigenen Meßbereich zu publizieren, die sie selbst erschreckt haben. Sie haben sogar alles dran gesetzt, diese Wahrheiten zu verdrängen, zu verklausulieren bzw. gleich zu verheimlichen und im Giftschrank einzustauben.

    Nachdem hier so dringend nach einem aufklärenden Link gebettelt wurde, erlaube ich mir auf eine diesbezügliche aktuelle – wissenschaftlichen Zwecken dienende – Literaturzusammenstellung zu verweisen, die der Redaktion der Tageszeitung vorliegt und die das Dämmdilemma offenbart – mit auszugsweiser Darstellung der maßgeblichen und der verheimlichten “Anti-Dämm-Ergebnisse” des IBP deren “Richtigstellung” (durch IBP) und deren Widerlegung. Macht Euch also selbst ein Bild davon:

    http://www.konrad-fischer-info.de/ibp13.pdf.

    Das Leaken der IBP-Geheimnisse habe ich übrigens miterledigt. Die Geheimstudie konnte ich mir aus eingeweihten Kreisen in der Schweiz besorgen. Brillux dürfte sie vielleicht auch haben, lieber Herr Köster.

    Ein herzlicher Gruß in die Diskussion- und Leserrunde!

    Konrad Fischer

    Antworten
    • Andreas

      Bleiben sie sachlich, bei gegenseitigen Beleidigungen und Vorwürfen machen sich beide nur unglaubwürdig.

      Antworten
    • Hias

      Herr Fischer den Beweis vom Fraunhoferinstitut können Sie also nicht liefern, somit nehme ich an dass Ihre Aussage frei Erfunden ist. Da hilft auch kein angeblich verschwundenes Dokument vom Institut aus dem Jahre 1985.
      Die Energie welche durch Sonneneinstrahlung verloren geht mag zwar noch als Argument noch gelten, in seiner Wirkung aber sehr gerin. Vorallem in Berggebieten wo die Sonnenscheindauer geringer ausfällt als im Flachland.
      Ich wohne in einem wärmegedämmgten freistehenden Haus mit 150 qm, meine Heizkosten inkl.Warmwasser belaufen sich im Durchschnitt auf 450 Euro im Jahr ohne Sonnenkollektoren. Andere vergleichbare Häuser ohne Dämmung verbrauchen das 3-4 fache.
      Mag sein dass es auch Nachteile gibt, bei fachgerechter Dämmung überwiegen die Vorteile bei weitem.

      Antworten
  • Hez

    Herr Fischher, bitte nennen Sie doch die Namen der Handwerker, die Wissen dass das alles nur Blödsinn und Pfuscherei ist, und welche Häuslebauer so verzweifelt sind! Sonst bin ich wirklich geneigt zu glauben, dass das alles nur böses Geschwätz, Schwarzmalerei und Populismus ist, was Si da verzapfen!

    Antworten
  • Audiatur et altera pars

    Ein Maler aus der Umgebung von Bozen hat mir erzählt, dass er vermehrt zur Schimmelbekämpfung in frisch gedämmte Häuser herangezogen wird.
    Auch er vermutet, dass der Schimmel daher kommt, dass die Feuchtigkeit nicht mehr heraus kann. Normalerweise teilt er seine Vermutung dem Hauseigentümer nicht mit, weil der gerade Unsummen an Euros für die Dämmung ausgegeben hat und in der Regel ein Gläubiger der Klimahausreligon ist.

    Antworten
    • Hez

      Ich bin auch Maler und kann Ihnen versichern, dass – laut den vielen Kursen die besucht habe – das Problem nicht daran liegt, dass die Feuchtigkeit nicht aus dem Haus rauskann, sondern daran dass die Luftfeuchtigkeit die im Raum ist, an der kältesten Stelle der Außenhülle kondensiert und sich somit ablagert. Dort bildet sich dann der Schimmel. Entfernt man diese kalten Stellen, kondensiert auch keine Feuchtigkeit mehr und entsteht auch kein Schimmel mehr. Daran sieht man wie wichtig eine gut dämmende Außenhülle am Gebäude ist. Diese Außenhülle besteht natürlich aus dem Zusammenspiel von Fassade, Fenster, Dach, Boden Türen usw. und alle sind entscheidend für eine gut gedämmte Außenhülle und müssen auch durch hochwertige Materialien und Verarbeitung gewährleistet werden.

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    • tom

      Das glab i glei.
      Seit mir dahoam im Bod es Fenster getauswchtz hobn, miaßmer nochn Bodn 5 Minutn es Fenster offen lossen, sunscht tats schimpln. Mitn olten Fenster net. Komisch?

      Antworten
      • asdf

        es nuie fenster werd (einigermoßn) luftdicht sein, es olte net. wen die wond net guat gedämmt isch, isch die wond an der innenseit oft kolt genua, damit dr wosserdompf kondensiert, vor ollem ban übergong fenster-wond) (wia ba spiagl der beschlog a, lei hol viel mehr. und feicht isch olm prfekt firn Schimpl. friar wor des prolem net, weil die innenseit vr wond zwor a (zu) kolt wor, obr’s durchs fenster olm Luft inner + außergezogn hot (“Zwangslüftung”). Bring zwor die Feichtigkeit außi wenn’s draußen kälter isch als drin, obr a verdommt viel wärme. Wenn lei Fenster getauscht wern, ohne in Rest vr Gebäudehülle zu dämmen isch oft gscheider kluane Räume mit viel Wosserdompfausstoaß (Bod, evtl. a Kuch) drwel mol die Fenster net zu tauschen.

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  • Realist

    Zum Thema Konrad Fischer:

    http://www.ziegelphysik.de/

    Alo wer dem Glauben schenkt, hat einen an der Waffel!

    Bitte schaut Euch in den Foren dazu mal um:

    http://www.haustechnikdialog.de
    http://www.bau.de
    http://www.bauexpertenforum.de

    Brennwerttechnik:
    http://www.brennwert.de/index.asp?art=brennwert

    Energieberatung:
    http://www.bafa.de
    http://www.energienetz.de (>zuhause >heizen)
    http://www.heizspiegel.de (Vollkostenrechnung unter “Heizkosten im Neubau”)
    http://www.iwu.de

    Altbau zum Niedrigenergiehaus:
    http://www.energienetz.de/index.php?pre_cat_open=42&id=157

    Viel Spaß noch!

    Antworten
  • Dietmar Holzner

    Die Aussage, dass “wärmegedämmte Häuser einen höheren Energieverbrauch aufweisen” kann nicht unwidersprochen bleiben. Hier der – zumindest für die angegebenen Einschränkungen – objektive Gegenbeweis. Und zwar mit berechneten UND (!) gemessenen Werten mit entsprechendem direkten Vergleich.

    http://www.tfo-meran.it/wp-content/uploads/2012/09/Projektdokumentation%20Climacubes.pdf

    Antworten
    • Hias

      interessante Studie Dietmar Holzner….danke für den Link

      Antworten
    • Konrad Fischer

      Lieber Herr Holzner,
      habe mir Ihre Arbeit angeguckt und möchte Ihnen dazu – und vor allem zu dem meßtechnischen Bereich – gratulieren! Ein guter Anfang ist gemacht, die Dinge genauer zu verstehen, die sich dem utopischen Norm-Rechenmodell – wie auch von Ihren Messungen geradezu wider mal eindrucksvollst bestätigt – krass entziehen. Und natürlich haben Sie einige offene Fragen dargelegt, zu denen die bisher unveröffentlichten (mir vorliegenden) Ergebnisse des 3. Untersuchungsabschnittes der einschlägigen Messungen des IBP vielleicht Auskunft geben können. In Ihrer Literaturliste sind die neueren Untersuchungen an Experimentalbauwerken (Holzkirchen, Finnland, Österreich) nicht aufgeführt. Vielleicht haben Sie Interesse daran.

      Ich möchte meine sonstigen Anmerkungen und Zerpflückungen aber nicht hier vornehmen, sondern könnte mir einen ausschließlich konstruktiven Dialog mit Ihnen sehr gut vorstellen. Wenn Sie das auch wollen: +49-9574-3011 (Mo-Do 10-16 Uhr).

      Nur die Wahrheit macht uns frei und zu guten Konstrukteuren (und Energiesparern).

      Herzlichst
      Konrad Fischer

      PS. Setzen Sie statt “wärmegedämmte” bitte “nachträglich an der Massivfassade wärmegedämmte”, dann haben Sie es richtig erfaßt, wie meine Aussage komplett lautet. Und genau das haben Sie ja nach Ihrer oben genannten Arbeit bisher nicht gemessen – im Unterschied zum IBP – und damit auch nicht widerlegt.

      Antworten
  • tom

    Best Comedy ever
    Sogor die heute-Show konnet nia besser sein als de Kommentarte, lei mehr zum Lochn, wia monche schreibn. Hobnse wos vom Berlusconi und/oder Biancofiore ogschaug

    Antworten
  • Chris

    Und wieviele Jahre muss man warten bis in einem gedämmten Haus zum Bsp. Klimahaus B der erste Schimmel auftritt. Entschuldigt die blöde Frage. Aber ich wohne seit ein paar Jahren in so einer Wohnung und muss sagen für die Energiekosten einer 100qm Wohnung bezahle ich im Jahr so ungefähr wie der Hias und Feuchtigkeit habe ich auch keine, sie beträgt bei mir oft nur 33% Raumfeuchtigkeit. Sogar meine Pflanzen leiden unter dieser trockenen Raumluft.

    Antworten
    • asdf

      wenn richtig geplant, konstruiert und ausgführt worn isch wersch long wortn miaßn. :) Zu niedrige luftfeuchtigkeit im winter (< 30-40%): bei automatischer belüftung, belüftung awian oidrahnen bzw. mitm zuaständigen reden, dasser sie bissl reduziert. ohne automatische belüftung: wianiger (!) lüften (im winter)

      Antworten
      • Chris

        danke asdf, wir haben keine automatische Belüftung, Heizung maximal 20-21° eingeschalten und das nur im Wohnzimmer und Bad. Raumfeuchtigkeit verbessert sich leicht wenn Wäsche getrocknet wird oder eben gelüftet wird, 2-3 mal am Tag 5 Min.

        Antworten
  • hhmm

    gibt es eigentlich irgendwelche studien und berechnungen die den ganzen zyklus mit einschließen. die rechnung ich klatsche das zeug auf die wand drauf und zahle dann weniger heizung folglich verbrauche ich weniger energie ist ja etwas kurz gefasst.
    wenn wir weiter ausholen müssen wir doch auch mit einbeziehen dass rohstoffe verbraucht werden, das material produziert werden muss und vor allen auch dass die meist ja nicht ganz unproblematischen dämmstoffe irgendwann auch entsorgt werden müssen wo dann recht große mengen anfallen die wohl als sondermüll deklariert werden müssen.
    meine frage also noch einmal: gibt es eine nachhaltigkeitsrechnung die auch diese faktoren berücksichtigt?

    Antworten
  • i

    Wer möchte in einer 110 m² Wohnung wohnen, luftdicht abgedichtet, mit Aussendämmung Polystyrol, zusätzlicher Deckendämmung zum Kellergeschoss hin. Das sind dann ca. 22-25 m³ Polystyroldämmung im abgeschlossenen Innenraum.
    Soll mir jemand bitte erklären, wo die Ausdünstung bzw. Ausgasung dieses Produktes entweichen kann? Wer glaubt dass keine Giftstoffe enthalten sind, soll selber einmal die Verarbeitung probieren.

    Antworten
    • asdf

      Deshalb muss es vor dem Einbau mind. 3 Monate gelagert werden.
      Gase entweichen durch Diffusion (luftdicht nicht gleich diffusionsdicht) + normale übliche Lüftung und sollten außer bei Herstellung und zuschnitt kein großes Problem darstellen.
      Im Brandfall ist es aber sehr ungünstig

      Antworten
  • i

    Laut Datenblätter sind Polystyrole natürlich ungiftig, das sind z. B. Spanplatten auch, aber in dieser Menge sehr bedenklich finde ich.
    Bei Bauvorschriften in Südtirol (Klimahaus) wird ein Haus diffusionsdicht abgedichtet, und ohne Verwendung genannter Produkte sind deren Werte
    kaum zu erreichen
    (Fenster und Aussendämmung inkl. Plastikverputz lassen kein Atmen des Mauerwerkes zu).

    Antworten
    • sogeatsnet

      Erstens, Luftdichtigkeit ist nicht gleich Diffusionsdichtigkeit!
      Zweitens, ein Mauerwrk atmet nicht!

      In dieser derart kontroversen Diskussion ist der Gebrauch klarer Begriffe und das entsprechende technische Verständnis unabdingbar.

      Wie alles im Leben, kann man auch beim Bauen alles übertreiben – wird auch gern gemacht – genauso kann man alles auch einfach schlechtreden.

      Eine “warme” Innen-Oberfläche der Außenwand-Fenster-Dach-Boden trägt wesentlich zum Wohlbefinden der Bewohner bei.
      Ob es dafür allerdings teilweise “furchtbarer” Dämmstärken bedarf… lasse auch ich als sogenannter “Fachidiot”/sogenannte “Fachidiotin” 😉 mal im Raum stehen.
      Eines ist aber sicher: Je weiter man in diese Richtung geht, desto größer wird zwangsläufig das Fehlerpotential.
      Und nicht zuletzt hängt einiges auch vom Verhalten der Bewohner selbst ab!

      Antworten
    • senf

      mineral- und glaswolle haben teilweise eine noch geringere wärmeleitfähigkeit als eps. eps ist weder die einzige, noch die beste möglichkeit, nur eben die billigste.
      völlige diffusiondichtheit wird weder angestrebt, noch ist das möglich. völlige luftdichtheit wird angestrebt, ist aber auch niht möglich.

      Antworten
  • Konservativer

    Wer will schon in einem luftdichten Haus wohnen und statt das Fenster zu öffnen das Schaltpult der Lüftungsanlage bedienen? Das ist lächerlich.
    Eines Tages wird die Obrigkeit auch den Kauf großer Autos verbieten. Die Hohepriester der Klimahausreligion werden uns dann zentral ein kleines, (luftdichtes?) Auto zuweisen, das wir nur für klimagerechte Strecken benutzen dürfen. HAHAHA

    Antworten
    • tom

      Do brauchts koane Obrigkeit, brauchsch lei zu schaugn, wia CO2-geil die Hersteller sein. Ba jedn Gramm wianiger kriagn sie in Godo, isch woll wohr. Schaug der die BMW un. Gib die Kernkompetenz (Sechszylinder) au und baut auglodene Vierzylinder ein. Beispiel: Aktueller 3er, 330i: altes Modell mit Reihensechszylinder,, lt, verschiedener Zeitschriften das Beste, was der Markt zu bieten hat(te). Aktuelles Modell: Reihenvierzylinder. In verschiedenen Leserbriefen wurde dieses Verhalten bedauert. Einziger verbliebener Sechszylinder ist der 335i, früher bekam man schon die 2Liter-Maschine mit sechs Zylindern

      Antworten
  • Konrad Fischer

    Ich habe oben einen Literaturlink, der zu den unbekannten Studien (in maßgeblichen Auszügen) führt. Also bitte nicht jammern.

    Und wie das IBP durch Messung ebenfalls nachgewiesen hat:

    Es gibt KEINEN meßbaren Einfluß der Dämmung auf die Innentemperatur der Außenwand der Meßgebäude. Kann übrigens jeder selber nachmessen: Eine fette Dämmplatte vor die Fassade geschnallt und dahinter dann mit dem IR-Thermometer (ca. 20-50 EUR) drauflosgemessen. Und es liegt nicht am Meßgerät, wenn sich nix tut. Oder sogar kälter wird, da die Sonne abgeschottet wird.

    Zusätzlich nochmal zur Verbrauchsfrage infolge Dämmung: http://www.konrad-fischer-info.de/7fehrtab.htm ff.

    Aber so wie hier Einige beitragen, wird das auch wieder ignoriert.

    Grüße herzlich, frisch, frank und frei in die Runde!

    Konrad Fischer
    Oberfranke

    Antworten
    • senf

      Sehr geehrter Herr Fischer,

      über Antworten würde ich mich freuen.

      1.. Wie stehen Sie zu http://www.e-sieben.at/de/download/Richtigstellung_Heizkosten.pdf

      2. und http://www.joma.de/doc/downloads/12_Richtigstellung_.pdf ?

      3. “denn diese ganzen Dämmkonstruktionen sind ein ausgemachter Pfusch”
      Alle? Warum? Speziel zum Beispiel (“alle” abzudecken ist nicht möglich): zweischalige Mauerwerkswand mit Dämmstof Mineralwolle oder Mineralschaumplatten, hinterlüftete Fassade? (mir geht es hier um das Wort “Pfusch”, nicht um den Platzbedarf, oder dass es günstigere Varianten gibt)

      4. Brandverhalten bei GEWISSEN Dämmstoffen: OK. da muss sich gesetzlich und herstellugnstechnisch was tun, vor allem bei EPS i.e. dessen Flammschutzadditiven. Egal ob “wenig” oder “viel” Dämmung.
      Aber “Wenn das Dämmmaterial mal Feuer gefangen hat, dann brennt das sofort ab” erweckt den Eindruck, als wäre das bei allen Dämmstoffen so. Das ist einfach falsch.

      5. Es tut mir leid, aber dieses “Experiment” mit dem Thermometer und der einen einsamen Dämmplatte außen müssen Sie dringendst noch einmal überdenken. Unabhängig davon, dass der Sinn einer Wärmedämmung normalerweise wäre, ein Volumen zu umschließen und dass das Verhältnis zwischen Wand- und Plattenfläche riesig ist, bedeutet weniger Wärmeleitwiderstand ins Bauwerk für sonnige Tage auch weniger Wermeleitwiderstand nach außen für kalte Nächte. Sonnig ist es hauptsächlich im Süden (1 Wand von 4), kalt ist es nachts überall.
      Es kann sich jeder denken, dass 1 quadratzentimeter thermoskanne seinen kochtopf auch nicht länger warm hält, weil die energie von allen anderen Seiten her durchfließt. Die ganze Thermoskanne ist ja der Sinn und Zweck. (Auch wenn diese hier im Gegensatz zu Gebäuden als diffusionsdicht bezeichnet werden kann.)
      Sollte das ihr Ernst gewesen sein, mache ich mir sorgen.

      Antworten
  • puschtra

    Ich wohne seit 2 Jahren in einem Klimahaus A und fühle mich sehr wohl. Es gibt auch keinerlei Probleme mit Schimmel oder Feuchtigkeit.
    Um einen ständigen Luftaustausch zu gewährleisten habe ich eine geniale und einfache Lösung gefunden: Ich habe die Dichtungsgummi aus den Fenstern entfernt.

    Antworten
    • Stefano Rossi

      Dann würde ich mir im Auto die Heizung sparen und eine weitere geniale Idee nutzen und die warmen abgase ins auto leiten. Da sparst dir auch die heizung….

      Antworten
  • Konservativer

    Lieber Puschtra,
    die Entfernung der Dichtungsgummi ist eine Sünde wider die Klimahausreligion und ein Anschlag auf das Dogma der Luftdichtheit!!!

    Antworten
  • peter

    Wer zwischen Klimahaus, Bauernhäusern und Altbausanierung hin- und herspringt, nur um den Dämmungsteufel zu reiten, hat irgendwie die rechte Übersicht verloren, wo die Probleme im Detail liegen. Vieles was der Herr Fischer hier von sich gibt, widerspricht sich sämtlichen wissenschaftlichen Fakten, die ich in meinem Architektursstudium gelernt habe. Und ja, ein Klimahaus, schlecht geplant und ausgeführt, kann zu den vom Autor beschriebenen Schäden führen, das ist nichts Neues. Ansonsten kann man den Artikel nur verneinen. Ich hoffe noch auf eine fundierte Gegenmeinung in diesem Blatt, ansonsten muss ich glauben, hier gehts um journalistische Effekthascherei.

    Antworten
  • Konrad Fischer

    Lieber Peter,
    darf ich aus Ihrer Meinungsäußerung schließen, daß Sie die Stellungnahme des hochmögenden Herrn Lantschners hier: http://www.tageszeitung.it/2013/04/08/lantschner-vs-fischer/ – so wie wohl viele andere Tageszeitungsleser – nicht als “fundierte Gegenmeinung” durchgehen lassen? Wäre Ihnen ein staatsanwaltlich erwiesener Lizenzvergabeprofi und Klimahauslizenzsystemspezl wie Michl Laimer dann lieber? Oder wen favorisieren Sie? Vielleicht sich selbst? Dann legen Sie mal los. Hier im erstaunlich offenen (DANKE!) Forum ist das bestimmt möglich.

    Und noch ein kleiner Hinweis eines mindestens lebenserfahrenen Kollegen, der auch mal die universitär gepredigte bzw. erzeugte Bauwissenschaft an der TU München reinziehen durfte: Echte Wissenschaft zeichnet sich dadurch aus, daß ihr theoretisches Gedankengebäu in ungetrübter Übereinstimmung mit der Wirklichkeit steht und immer nach der objektiven Wahrheit hinter den Erscheinungen sucht. Bauwissenschaft ist davon leider allzuoft meilenweit entfernt. Wissenschaftstheoretisch muß immer die Quellenkritik ansetzen: Und siehe da, allzuviel Drittmittelforschung (Auftragsforschung) überlagert und verdunkelt altbekanntermaßen das objektive Erkenntnisstreben der hier tätigen “Brodwissenschaftler” (Antrittsvorlesung Prof. Friedrich Schiller, Jena am 26. Mai 1789).

    Auf Deutsch: Wes Brot ich eß, des Lied ich sing.

    Klaro? Ansonsten kommt der hier notwendige Verstand nach den ersten paar Bauschäden, die auf übertriebenem Wissenschaftsvertrauen beruhen und für die Sie in haftungsrechtliche Verantwortung genommen werden – was ich niemandem wünsche.

    Mit herzlich-kollegialem Gruß
    Konrad Fischer

    Antworten
  • Flori

    Ich denke dass Herr Fischer in vielen Punkten, Zukunftsorientiert, sicher Recht. Wenn ich nur so denke dass bis 1992 alle dachten dass Asbest oder Eternit die Beste Wärmedemmung aller Zeiten sei. Am Ende wars doch so dass es ausser Tod nichts gebracht hat. Wieviele Jahre mussten vergehen und wieviele Meschen mußten ihr Leben lassen bis Jemand reagierte? Heute ist Asbest zum Gück verboten. Also warten wir 10 bis 15 Jahre ab…..

    Antworten
  • Flori

    Ich denke dass Herr Fischer in vielen Punkten, Zukunftsorientiert, sicher Recht. Wenn ich nur so denke dass bis 1992 alle dachten dass Asbest oder Eternit die Beste Wärmedemmung aller Zeiten sei. Am Ende wars doch so dass es ausser Tod nichts gebracht hat. Wieviele Jahre mussten vergehen und wieviele Meschen mußten ihr Leben lassen bis Jemand reagierte? Heute ist Asbest zum Gück verboten. Also warten wir 10 bis 15 Jahre ab…..

    Antworten
  • Konrad Fischer

    Die Anfrage mit mehreren Fragen von Frau/Herrn/Kind Senf, die sie/er/es doppelt bloggte, habe ich hier beantwortet:

    http://www.tageszeitung.it/2013/04/08/lantschner-vs-fischer/

    Antworten
  • Konrad Fischer

    muß natürlich “in Germania” heißen, pardon.

    Antworten
  • Diego

    Ihr wollt Fakten?
    Ich wohne in einem Passivhaus, oder Klimahaus Gold in Südtirol.
    Energiekosten für Heizung und Warmwasser: ca. 300€/Jahr.
    Mehrkosten gegenüber Nachbar im B-haus: 8,6%

    Antworten
    • tom

      Schön für dich und nun sollen alle im Herdentrieb folgen?

      Antworten
      • Christoph Jaskulski

        Seit 1993 wurden nach Angabe des Fachverbands
        Wärmedämmverbundsysteme 769.100.000 Quatratmeter
        Dämmplatten an deutsche Häuser geklebt.
        Alles Sondermüll!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
        Eine Fläche, die größer ist, als der Stadtstaat Hamburg!
        Seit Jahrhunderten hat sich das Bauen entwickelt.
        Jeder kann die Baustile bewundern!
        Seit wenigen Jahrzehnten, eins oder zwei, wollen ganz wenige
        “Fachleute” den Menschen sagen wie Bauen geht!
        Diese “Fachleute” dürfen gern in ihren Dämmhäusern wohnen,
        sie sollten aber aufhören, dieses Bauen zum Gesetz zu machen!
        Genau dagegen kämpft Konrad Fischer, ich und mehr Menschen
        als diese “Fachleute” glauben!
        Dämmbaustil oder Baumeisterkunst?
        Jeder darf sich entscheiden, sogar im Tirol!

        Antworten
      • Diego

        Nein. Das sind nur reale Zahlen.
        Finde auch jeder sollte selbst entscheiden wie er sein Haus bauen will.
        Für mich ist die billligste Energie jene, welche ich nicht brauche.
        Deshalb war für mich ein Passivhaus der Anfang.

        Antworten
  • Don G

    Also, ich denke die Wahrheit liegt wie so oft in der Mitte und ist abhängig von der Perspektive des Betrachters. Sicher ist vieles nicht so gut wie verkündet, jedoch auch nicht so schlecht wie befürchtet.
    Klimahaus ist eine Marke und das Ziel jeder Marke ist es, zu verkaufen.Nicht mehr, nicht weniger. Hinter Klimahaus stehen starke und mächtige Interessen. Der Ansatz ist sicher gut, die Umsetzung teils weniger. Die Entscheidung sollte beim vermeintlich mündigen Käufer liegen; ist sie aber nicht,da politische Zwangsregulierung falsche Anreize liefern. Wie leider öfters in unserem Land…..

    Antworten
  • Flo

    De solln de gonzen “unnatürlichen” dämmplatten b.z.w. Stoffe in Südtirol herstellen, sem war nor wol nichtts mer “bio”

    Antworten
  • Konrad Fischer

    Nachtrag:

    Folgender Leserbrief zum Klimahaus-Interview in der Tageszeitung, der dort neben 11 anderen keinen Abdruckplatz fand, erreichte mich mit der Bitte um Veröffentlichung hier:
    ——————————————————————————————————–
    Die Klima-Lüge

    Hut ab, Herr Arch. Fischer, für Ihren Beitrag zum Thema Klimahaus-Fanatismus und dem Klima-Faschismus in Südtirol. Ihr Interview zeigt seltenen Mut und Stärke. Die massive Propaganda hat in den letzten Jahren hierzulande jegliche sachliche Diskussion im Keim erstickt.

    Atmungsaktives Mauer- und Dachwerk – gepaart mit natürlichen Materialien – gehören genauso wie naturbelassene Lebensmittel zu den “Ingredienzien” für einen gesunden “individuellen” und verantwortungsvollen Lebensstil.

    Wer sich für einen konfektionierten Lebensstil entscheidet, sollte dies freiwillig, ohne Rechtsdruck und bürokratische Bevormundung realisieren können. Aber Achtung: Förderungen und Steuererleichterungen tragen alle Steuerzahler mit.

    Torsten Mann in “Rote Lügen im grünen Gewand” und David Icke in “Der Löwe erwacht” belegen eindrucksvoll, dass die “Klimakatastrophe” genauso eine Lüge ist, wie zuvor das “Waldsterben” und das “Ozonloch”.

    Das Newsletter-Archiv http://www.davidicke.com reisst den Protagonisten der Öko-Bewegung und den Klima-Apokalyptikern die Maske vom Gesicht …

    Franz Madleitner
    Albeins 44
    Brixen
    12.04.2013
    ————————————————————————-

    Antworten
  • veritas

    Ich wohne auch seit kurzem in einem Klimahaus a, muss jedoch sagen was die Energieeffizienz angeht ist alles in Ordnung, was jedoch die Isolierung in Sache Lärm angeht ist das Gebäude sehr minder gebaut worden. Ich habe gehört dass es vielen so ergeht und dass sehr wenig dagegen getan werden kann, ich bin nun soweit einen Verkauf anzustreben, denn Lärmbelästigung macht krank aber der Staat ist nur auf der Seite der Bauunternehmen und nicht der armen Familien die dem Lärm (SPRICH NACHBARLAERM) ausgesetzt sind u sich teure Messungen und Isolierung nicht leisten können. Wann wird endlich in dieser Thematik etwas unternommen der auch uns Käufer vor billiger Bauweise versteckt unter dem Namen Klubhaus schützt und unterstützt

    Antworten
  • Konrad Fischer

    Daß WDVS als Lärmverstärker an der Fassade wirken, ebenso die Isolierscheibenfenster im Austausch gegen schalltechnisch viel hochwertigere Kastenfenster oder auch Verbundfenster ist zumindest in Fach- und Betroffenenkreisen schon lange erkannt worden. Das stört aber deren Befürworter gar nicht.

    In Deutschland fand jüngst ein Bürgerschutz-Tag statt: http://www.buergerschutz-tag.de. Zwei Vorträge davon sind schon online (der Rest kommt demnächst):
    Altbauten kostengünstig sanieren – ohne Behördenzwang & Reklamelügen: http://youtu.be/LXvF4401tXY
    Haftung, Vertragspflicht, Gewährleistung & Schadensersatz des Energieberaters: http://youtu.be/E8-2cgkkUPI

    Vielleicht auch in Südtirol von Interesse.

    Antworten
  • nt

    Also so einfach ist dann doch nicht! Man kann nicht alles schwarz weiß sehen! Die aktuelle Form der Architektur bringt sicher Probleme und vorallem Instandhaltungskosten aufgrund des schlechten Gebäudeschutzes. Prinzipiell ist eine Wärmedämmung nichts schlechtes, wenn sie richtig angewendet wird. Und man kann auch nicht prinzipiell sagen, dass jede Dämmung krankheitserregend ist. Der Grund warum unsere Gebäude heute dicht sind, ist der Anschluss am Fenster.Dies war früher nicht möglich. Die Mauern eines alten Stadels mit einer Dicke >50 cm sind gleich diffussionsoffen wie eine Leichtbauweise. Aktueller Stand der Technik ist sowieso die Mauern diffussionsoffen zu gestalten. Ein anderes Problem ist, dass wir genügend Leute in diesen Bereich haben, die nicht das nötige Wissen noch Können für den Umgang mit Wärmedämmung haben. Angefangen vom Maurer, bis zum Geometer und Ingenieur / Architekt (… und den Leuten beim KlimaHaus Institut [was auch nur eine Replikation des Niedrigenergiehauses in Deutschland ist])

    Antworten
    • Bernd

      Wie peinlich, dass noch soviele menschen auf den Unsinn von Herrn Fischer reinfallen. Bei ca. 180.000 energetisch sanierten Häusern, die einen deutlich niedrigeren Heizenergieverbrauch nach der Sanierung aufweisen kann er gerade mal eine handvoll Beispiele bringen, wo es nicht so ist. Und untersucht man diese Beispiele kommt man der Wahrheit blitzschnell auf die Spur. Gründe sind Baupfusch und/ oder Fehlbedienung (z.B. von Lüftungsanlagen).
      Aber was nicht ins Weltbild passt wird einfach negiert und niedergemacht. Wir wohnen seit 5 Jahren in einem energetisch teilsanierten Altbau (Außenwand, Fenster, Kellerdecke). Unser Heizenergieverbrauch ist um ca. 40% gesunken. Demnächste wollen wir noch das mit 6 cm Mineralwolle gedämmte Dach noch sanieren und zu guter letzt muss dann auch noch der Heizkessel ausgetauscht werden. Wir erwarten dann eine Gesamtreduktion in Höhe von ca. 75%. Die Teilsanierungen haben das prognostizierte Einsparvolumen deutlich übertroffen. Unsere Vorbesitzer hatten Schimmel, wir zum Glück (wobei das gar nichts mit Glück, sondern nur mit Sachverstand zu tun hat) nicht mehr.
      Soll Herr Fischer doch in seiner eigenen Schimmelbude glücklich werden, aber zu versuchen andere in den Schimmelgulag zu zwingen ist einfach unseriös (mir fallen dazu passendere Worte ein, die aber nicht veröffentlichbar sind).

      Antworten
      • Tommy

        Interresante gesprächsrunde, wollte nur sagen dass es der grösste witz bzw. die grösste schweinerei ist, dass es pflicht wird klimahausA zu bauen! Wiedrmol a plekate mafia! Was wollt ihr uns noch alles vorschreiben? Lasst die leute bitte die freiheit sebst zu entscheiden was gut odr schlecht für sie ist!!! Es ist immer noch unser leben, odr?!? Bin selber handwerker und meiner meinung nach kann man mit richtigen materialien ( das wichigste nur diffusionsoffene materialien) eine energiesparendes und gesundes haus bauen!! Ob es finanziell sparsamer auf dauer ist? Glaube ja aber nur wenn perfekt gearbeitet wurde und nach 50jahren!!! und eines wollte ich noch sagen, wohnraumlüftung ist von mir ausgesehen sehr sehr schlecht ( ich wette bei jeder wohnraumlüftung bakterien, schadstoffe ohne ende ), da hat herrn fischer eindeutig recht! Stosslüften zwei dreimal am tag!!!! Wos gibs bessers als a frische luft!!!!!!

        Antworten
  • Peter

    Geschätzte Redaktion,

    wenn Sie sich schon über ein solches Thema äußern, dann bitte auch sachlich und nicht nur aus einer Sichtweise. Auch wenn Herr Fischer eine negative Studie gefunden hat, wie viele Studien beweisen das Gegenteil. Wie viele Gebäude wurden in Südtirol realisiert die 100% ig bauphysikalisch funktionieren? Das Problem in Südtirol ist, dass in Südtirol öffentliche Bauvorhaben sehr schlecht ausgeschrieben werden, diese dann ein Auftragnehmer mit einem Abschlag von ca 30 % auf das Landesrichtpreisverzeichnis übergeben wird und dann noch gewinnbringend für den Auftragnehmer ausfallen???

    Irgendwo ist in dieser Rechnung ein Fehler man sieht es an einigen öffentlichen Gebäuden in Südtirol. Dies hat aber mit dem privaten Wohnbau sehr sehr wenig am Hut, hier wird mit Qualität gearbeitet, In Südtirol wird sinnvoll gearbeitet und gedämmt, es wird nicht überdurchschnittlich viel gedämmt sondern mit Maß und Ziel. Im laufe der Jahre habe ich viele Klimahäuser realisiert, und ich bin mir überzeugt, diejenigen die sich für ein Klimahaus entschieden haben, bereuen es nicht!!!!!

    Antworten
  • Arch. Maria Pizzi

    Ich baue als Architektin selbst Klimahäuser. Mit etwas Menschenverstand kann man sich von dem ganzen Thema leicht ein Bild machen:
    Energieersparnis: Es ist unbestitten, dass ein gedämmtes Haus zum Heizen und Kühlen weniger Energie braucht, wieviel Energie wird aber in der Produktion der Dämmstoffe verbraucht? Und wieviel wird man zur Entsorgung der Dämmstoffe aufwenden müssen?
    Klimaschutz: Wird mit Heizungseinsparungen von Häuselbauern wirklich Klimaschutz betrieben? Wieviel Emissionen können in Industrie und Automarkt eingespart werden? Wird die Energie der Müllverbrennungsanlage Bozen in Häuser eingespreist? Klimaschutz als Deckmantel von Wirtschaftsförderung und Lobbyismus!
    Berechnung: Die verschiedenen Programme, mit welchen die Qualität der Klimahäuser in den letzten Jahren berechnet wurden, sind allesamt ungeeignet. Die Agentur sagte immer, die Programme sind kein Planungstool, sondern ein Zertifizierungstool. Was soll das? Planung und Zertifizierung müssten doch eins sein!
    Qualität des Klimahauses: Garantiert mir die Plakette wirklich die Qualität. Ich habe sagen hören, dass Zertifikate ausgestellt werden, auch wenn die Qualität nicht passt. Habe auch selbst noch nicht erlebt, dass Zertifilkate nicht ausgestellt wurden, bei fehlender Dokumentation reichte eine Eigenerklärung.
    Tatsache ist: mit den hohen Anforderungen überfordert man den Bauherren finanziell, den Handwerker rein handwerklich und den Planer, weil keine Flexibiltät mehr möglich ist. Klimahaus A ist eine Maschine von kompexem Niveau in dem kleine Fehler grosse Auswirkungen haben, und deren Wartung, wie bei jeder Maschine, sehr intensiv ist. Um dem gerecht zu werden würden die Kosten enorm steigen. Da das der Markt nicht hergibt, weil eben die rentabilität nicht so rosig ist, wird eben überall gepfuscht.
    Würde man ein mittelklassiges Niveau (guter C Standard) vorschreiben, wäre allen geholfen, da das auch wirklich machbar ist, und hier Fehler nicht so schwer zu tragen kommen.

    Antworten
  • Konrad Fischer

    Es ist sehr wohl bestritten, daß nachträglich gedämmte Häuser DANK DÄMMUNG weniger Energie brauchen, als ungedämmte. Auch die eidgenössische Materialprüfanstalt Dübendorf hat genau das Sparversagen von Fassadendämmung an Musterbauten herausgefunden, über die verquasten Erklärungen, besser Ausreden dafür und seitens des diesbezüglich gleichen Holzkirchner Meßergebnisses des Instituts für Bauphysik der Fraunhofer-Gesellschaft – im Einklang mit den Meßergebnissen der GEWOS-Untersuchung an 47 Großwohnungsbauten kann man nur den Kopf schütteln. Die diesbezüglich angefragten Baubehörden und Institute in Deutschland konnten bisher keinen einzigen Gegenbeweis mit Praxismessungen liefern. Auch in Südtirol gibt es sowas nicht. Die Beschwörungsformeln der Casaclimatisten und allerlei Beleidigungen der von der Wirklichkeit beleidigten helfen darüber nicht weg.

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