“Rigoros” vorgehen gegen Walter Herrmann

“Frau Reker sind diese unsäglichen, abscheulichen Bilder und „Installationen“ bekannt. Sie kann nicht verstehen, warum seitens der Stadt dagegen nicht rigoros vorgegangen wird. Es ist erschreckend, dass heutzutage wieder judenfeindliche Äußerungen durch manche deutsche Stadt klingen. Wir müssen das jüdische Leben in Deutschland schützen und verteidigen, denn es steht der zivile Zusammenhalt unserer Gesellschaft auf dem Spiel, wenn es Extremisten gelingt, unter unseren Augen wieder Jagd auf Juden zu machen.

Außerdem ist die Hamas zu Recht noch als Terrororganisation in Deutschland und Europa gelistet. Daher sind Demonstrationen im Namen der Hamas schon nicht erlaubt.


Wir werden Ihr Schreiben zum Anlass nehmen und uns bei den entsprechenden Dezernaten erkundigen, warum die von Ihnen angesprochene Person fast täglich auf der Domplatte „demonstrieren“ darf und uns dafür einsetzen, dass diesem rassistischen Spuk ein Ende gesetzt wird.”

Mit diesen Worten beschrieb das Team Henriette Reker während des Wahlkampfs die unsägliche Hasswand Walter Herrmanns vor dem Kölner Dom. Jetzt ist Reker die neue Oberbürgermeisterin von Köln!

Zur Zeit erholt sich Henriette Reker von dem versuchten Mordanschlag an ihre Person. Sie kann sich daher zur Zeit nicht persönlich “dafür einsetzen, dass diesem rassistischen Spuk ein Ende gesetzt wird”, aber am 7. November 2015 haben die Kölner Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, “rigoros” gegen Walter Herrmann vorzugehen.

Am 7. November 2015 wird es von 12 bis 16 Uhr eine Demonstration für Walter Herrmann vor dem Kölner Dom geben. Kathrin Oertel soll auch dabei sein!

Auf der Facebookseite von Reza Begi heißt es:

“Heute vor einem Jahr habe ich dieses Bild gepostet, was für ein Lehr und Erfahrungsreiches Jahr, Danke an die Friedensbewegung und Friedensaktivisten, Danke an Lars Mährholz , Danke an Ken Jebsen, Danke an Frank Geppert , Danke Kathrin Oertel und Danke an Janine Kröll für unsere erste Demo am kommenden Samstag den 07.11.2015 für Palästina. Ich hätte in Traum mir nicht vorstellen können, dass es so kommt wie alles gekommen ist”

Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört. Vor einiger Zeit hatte sich Walter Herrmann voller Stolz mit Kathrin Oertel ablichten lassen. Die Fotos wurden auf Facebook veröffentlicht. Klicken Sie hier:

Foto 1

Foto 2

Walter Herrmann betreibt eine der schlimmsten antisemitischen Demonstrationen, die nahezu täglich vor dem Kölner Dom stattfindet. Dort werden Juden als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt:

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Israel wird mit Hitler verglichen:

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Israel wird als Erpresser der Welt bezeichnet:

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Man achte hier auf die Mehrzahl “Jahrhunderte” und das Wort “noch”. Da der Staat Israel nicht mal ein Jahrhundert alt ist, kann hier mit “Israel” nicht der Staat sondern nur das jüdische Volk an sich gemeint sein, da das Volk Israel im Gegensatz zum Staat Israel bereits seit Jahrhunderten existiert. Laut Walter Herrmann erpresst somit das jüdische Volk die Welt. Da ist es nur folgerichtig, dass er die Vernichtung aller Juden als “Volks-Widerstand” bezeichnet:

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Aufgrund der letzten Parole gingen in mehrere Anzeigen von Juden gegen den Betreiber der Klagemauer ein. Eine Anzeige las sich wie folgt:

“Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

Jetzt ist auch Kathrin Oertel im Herrmannschen Boot und wird zusammen mit manch einem anderen “besorgten Wutbürger” für Herrmann und gegen Juden hertzen. Es wird Zeit, dass der Kölner Dom wieder das Licht ausknipst!

Am 7. November 2015 von 12 bis 16 Uhr soll die Demonstration für Herrmann the German vor dem Kölner Dom stattfinden.

Am 7. November 2015 werde ich in Israel sein. Daher kann ich an dem Tag leider nicht in Köln sein und mich quer stellen, wenn Miss Ex-PEGIDA und neue Miss EnDgAmE vor dem Kölner Dom zur Demonstration für Walter Herrmann lädt, der die Vernichtung von Juden für einen Widerstand des Volkes hält, nötig, weil Juden angeblich seit Jahrhunderten die Welt erpressen sollen.

Ich hoffe, ein paar tausend Kölnerinnen und Kölner werden sich am 7. November diesem judenfeindlichen Spuk “rigoros” entgegenstellen! Wäre ich in Köln, ich täte einfach hingehen und dagegen demonstrieren. Wie sagte schon das Team Reker:

“Wir müssen das jüdische Leben in Deutschland schützen und verteidigen, denn es steht der zivile Zusammenhalt unserer Gesellschaft auf dem Spiel, wenn es Extremisten gelingt, unter unseren Augen wieder Jagd auf Juden zu machen.”

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

25 Antworten zu “Rigoros” vorgehen gegen Walter Herrmann

  1. Dante schreibt:

    Der HErr segne Henriette Reker!

  2. anti3anti schreibt:

    “Ich hoffe, ein paar tausend Kölnerinnen und Kölner werden sich am 7. November diesem judenfeindlichen Spuk “rigoros” entgegenstellen!”

    Hoffentlich kommt ein Minjan zustande!

  3. unbesorgt schreibt:

    “Gazastadt ist das Gewissen der Menschheit, ein wahrer Humanist lebt mit Gewissen” – und ein ECHTER Humanist kann es gar nicht erwarten, dort politisches Asyl zu beantragen. Leben IM Gewissen der Menschheit ist wie ein permanenter Orgasmus!

  4. American Viewer schreibt:

    Diese Kathrin Oertel ist mehr als suspekt. Erst Pegida, dann Endgame und jetzt auch noch Herrmann. Das ist schon sehr extrem.

    • besucher schreibt:

      Hmm… ich würde sagen, diese Frau ist einfach nur irgendwie … blöd! ;)

      • Bruno Becker schreibt:

        Nicht irgendwie, auch nicht suspekt – einfach nur dumm. Dazu – in dieser Reihenfolge – antisemitisch, moslemfeindlich (dabei keine Ahnung vom Islam), fremdenfeindlich, rassistisch. Hat irgendwann begriffen, dass Moslems die natürlichen Verbündeten in ihrem Hauptanliegen Antisemitismus sind. Daraufhin komplette Änderung ihrer pol. Ausrichtung; hat jetzt W.H. ganz doll lieb. So lief das.

      • American Viewer schreibt:

        Ich glaube es kommt noch ein pathologischer Drang nach Aufmerksamkeit dazu. Das ist so eine richtige Berufsaktivistin. Die Frau würde für alles demonstrieren, wenn sie dafür in der Presse kommt.

  5. Couponschneider schreibt:

    Ich glaube, Walter Herrmann, Ken Jebsen und Jürgen Elsässer sind einfach beleidigt. Da liefern sie eine antisemitische Tirade nach der nächsten und der (aus deren Sicht) mächtigste und skrupelloseste Geheimdienst kümmert sich nicht um sie, weil auch er Auslese machen muss. Selbst ein Ahmadinedschad wurde noch nicht um die Ecke gebracht.

  6. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Ob die Hauptstadt des Hasses gegen Juden rigoros gegen Feinde der Juden vorgeht?

    Ich glaube es nicht, aber ich würde mich sehr darüber freuen.

    Bis zur rigorosen Aktion nochmal ein dreifach donnerndes:” Kölle huilo…

  7. BAF Insider schreibt:

    Das Lesen der NRhZ bildet. In einem Beitrag vom 4. 11. 2015 mit dem
    Titel “Ehrenerklärung” gibt es einen Bericht über erstaunliche christliche Wunder auf dem Platz vor dem heiligen Dom zu Kölle.

    Walter Herrmann hat wenigstens versucht mal ein bischen “Kreide zu fressen”.

    Zwei NRhZ Autoren der Arbeiterfotografie schreiben.

    “Die 330 Euro für das Umräumen hat Walter Herrmann überwiesen. Den Umzug in der Lagerhalle hat er akzeptiert. Und am 30. Oktober hat er eine öffentliche Ehrenerklärung für die Hausmeister der Feuerwache abgegeben, in der es heißt:

    „Lieber Ralf, lieber Clemens, die Schuld an der Zuspitzung des Konflikts zwischen mir und Euch in der Frage der Nutzung der Lagerhalle in der Alten Feuerwache rechne ich mir selbst zu. Mir ist inzwischen klar geworden, dass es nicht in Eurer Absicht lag, dem Projekt Klagemauer in die Quere zu kommen. Ich hatte mir das eingebildet. Es war nicht o.k., dass ich Euch öffentlich Initiativenfeindlichkeit vorwarf. Ich habe Euch verletzt und suche nach einem Weg, den angerichteten Schaden gut zu machen. Als erstes entschuldige ich mich bei Euch in aller Form. Ihr macht einen guten Job für die Feuerwache. Davon bin ich überzeugt. Mit freundlichem Gruß Walter Herrmann“”

    Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen.
    Walter Herrmann hat zwei vornamentlich genannten Hausmeistern des BAF e.V.
    öffentlich “Die Ehre erklärt” und Selbstkritik geübt.

    Jetzt erwartet er öffentliche Reue vom BAF e.V.

    Ich persönlich glaube nicht dass das BAF über den “PEGIDA Schatten” von Walter Herrmann springen wird.
    Und wie ist das mit der HAMAS?

    Welche Aktivitäten im Bürgerzentrum BAF wären eigentlich in GAZA Stadt legal?

    Ich glaube die Mitglieder des BAF e, V. sind da recht gut orientiert…

    Ich erwarte zu Sylvester 2015/Neujahr 2016 eine nette Party wegen dem Rauswurf von Walter Herrmann…

  8. Leider sind die Aufnahmen nicht sehr gut, falsche Einstellung auf der Kamera:

    PI-Köln-Doku: Fuad Afane im Streit mit Polizei – 07.11.2015
    “Fuad Afane war einer der Hauptredner der während seiner Rede die friedlichen Gegendemonstranten konkret persönlich als Faschist und Nazi, Dummkopf u.s.w. beschimpfte. Darauf bekam er eine Anzeige, die Polizisten wollten nun seine Personalien feststellen.”

    PI-Köln-Doku: Fuad Afane entreisst Gegendemonstranten Plakat – 07.11.2015
    “Fuad Afane war anscheinend über die Anzeige wegen Beeleidigung so wütend, das während ein anderer Redner noch auftrat er sich wohl konkret an die Gegendemonstranten für die Anzeige rächen wollte… und so theatralisch sein Demokratieverständnis unter Beweis stellte.

    Und dann wundert er sich, das Israel ihn an die Weiterreise nach Palästina hindert. Solche Troublemaker braucht niemand.”

  9. O.Paul schreibt:

    Wo bleiben eigentlich die jüdischen Proteste auf der Strasse, die vor einer Islamisierung Deutschlands warnen und vor der Gefahr für die Juden in Deutschland oder für die Schwulen?

    Da höre ich nicht viel. 3- 4 Israelfahnen bei Pegida werden ehr nicht wahrgenommen. Wenn aber 1000 Israelfahnen geschwenkt werden im Gleichklang mit Plakaten mit entsprechenden Losungen, das würde auffallen und vielleicht zum Denken bei den Stino´s (Stincknormalen) sorgen.

    • Sempronius Densus Bielski schreibt:

      Wo bleiben die jüdischen Proteste auf der Straße? Sie wird es nicht geben. Die biodeutschen Juden sind, da sie von Deutschland vernichtet wurden sehr wenig. Viele jüdische Gemeinden bestehen überwiegend aus wenigen zugewanderten Juden aus der ehemaligen Sowjetunion. Eine große Zahl der Juden aus den Warschauer Pakt Staaten lebt in Deutschland ohne wirklich jüdischen Gemeinden anzugehören. Sie sind wenig bis gar nicht religiös. Trotzdem haben sie ihre jüdische Identität und Kultur. Leider haben viele Angst sich nach Außen als Juden erkennen zu geben. Jüdische Kinder gehen als Konfessionslose zusammen mit den zahlreichen muslimschen Kindern in der Schule in den Ethikuntericht. Weder Lehrer noch Mitschüler wissen, dass sie jüdisch sind. Nur sie selbt wissen es und hören jeden Tag auf dem Schulhof, dass Jude ein Schimpfwort ist.
      Würden die Juden auf die Straße gehen, würden sie sich zu erkennen geben. Dabei würden sie sich nicht nur dem Hass gegen Juden der Muslime, dem Hass gegen Juden der Rechtsradikalen und der Linksradikalen aussetzen, sondern auch dem, in Deutschland “normalen” etwas weniger offenen Hass gegen Juden.

      • O.Paul schreibt:

        “hören jeden Tag auf dem Schulhof, dass Jude ein Schimpfwort ist.”

        Hier sollte man aber hinzufügen, dass es kaum von deutschen Kindern zu hören sein wird.
        Aber da die meisten muslimischen Kinder mit migranten Hintergrund als Deutsche geführt werden, kann man schön mit der Nazikeulen herumschwingen und der Deutsche hat das Haupt zu senken.

        • Dante schreibt:

          Hier sollte man aber hinzufügen, dass es kaum von deutschen Kindern zu hören sein wird.

          Ich weiß, was Sie meinen und wäre mir da nicht so sicher. Genau wie der offizielle DDR – Antifaschismus nur ein dünner Firnis war, sollte man nicht denken, Antisemitismus sei dem heutigen Mehrheitsdeutschen völlig wesensfremd, nur weil er verpönt und ein offenes Bekenntnis zu ihm mit Recht politischer Selbstmord wäre.

          Aber da die meisten muslimischen Kinder mit migranten Hintergrund als Deutsche geführt werden,…

          Was daran liegen könnte, dass Deutschsein eben nicht mehr über “artverwandtes Blut” definiert wird, was durchaus begrüßenswert ist. Allerdings wurde selbst im Nazireich auch der wenig “artverwandte” Herr al-Husseini nicht nur als exotischer Gast willkommen geheißen, sondern glatt zum “Ehrenarier” ernannt.

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