Stromnetze demokratisch kontrollieren

Für eine soziale und klimafreundliche Stromversorgung!

Eon hatte auf Druck der EU-Kommission angekündigt, seine Netze verkaufen zu wollen. Die Zeit ist reif, die Übertragungs­netze in öffentliche Hände zu holen und nicht dem Profitinteresse der Konzerne dienen zu lassen.

Fordern Sie von den Fraktionsvorsitzenden, der Bundeskanzlerin und der Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates die Übertragungsnetze von Eon, RWE, Vattenfall und EnBW konsequent in die öffentliche Hand zu überführen und von den Bürgerinnen und Bürgern demokratisch kontrollieren zu lassen.

Die Stromkonzerne haben in den vergangenen Jahren die Netzentgelte in die Höhe getrieben, das Geld einkassiert und die Netze verrotten lassen. Der Netzausbau für erneuerbare Energien blieb auf der Strecke. Eine soziale, sichere und klimafreundliche Stromversorgung ist nur mit Netzen in öffentlichen Händen möglich.

*Unterzeichnen Sie die unten stehende E-Mail mit unseren Forderungen!*

Es wurden bisher insgesamt 3945 Mails versendet!

Betreff: Stromnetze demokratisch kontrollieren!
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An die Fraktionsvorsitzenden

Volker Kauder
Peter Struck
Renate Künast/Fritz Kuhn
Oskar Lafontaine/Gregor Gysi
Guido Westerwelle

An Bundeskanzlerin Angela Merkel
An Emilia Müller, Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Bundesrates


Sehr geehrte Damen und Herren,

Eon will seine 10.600 Kilometer langen Übertragungsnetze verkaufen, Vattenfall erwägt einen ähnlichen Schritt. Damit steht ein zentraler Teil der bisherigen Struktur der Energiewirtschaft zur Disposition.

Der Bund der Energieverbraucher und Attac fordern die Überführung der Stromnetze in öffentliche Hände und unter echte demokratische Kontrolle. Ein künftiges demokratisch kontrolliertes Netzunternehmen muss sozialen und klimapolitischen Zielsetzungen verpflichtet sein und nicht der Rendite.

Eon, RWE, EnBW und Vattenfall investieren seit Jahren völlig unzureichend in die Stromnetze - die Infrastruktur wird auf Verschleiß gefahren. Stromnetze in Konzernhand behindern den Ausbau erneuerbarer Energien und verschärfen die Kluft zwischen atemberaubenden Gewinnen der Aktionäre und unsozialen Preisen für die Kundinnen und Kunden.

Die Netze sind in der Vergangenheit bereits über die Strompreise von den Kundinnen und Kunden bezahlt worden. Die Übertragung der Netze in die öffentliche Hand muss deswegen ohne finanzielle Entschädigungen an die Stromkonzerne vonstatten gehen. Ein Verkauf der Netze an Finanzinvestoren würde die Probleme verschärfen, statt sie zu lösen.

Ein Schlüssel für eine sichere, umweltfreundliche und soziale Stromversorgung ist die demokratische Kontrolle der Netze. Wir fordern Sie auf, in diesem Sinne zu handeln.

Mit freundlichem Gruß

[Ihre Unterschrift wird aus dem Unterschriftsfeld eingefügt]