Der Kölner Dom bietet Kulisse für Judenhass

„Die Hohe Domkirche möchte keine Kulisse für diese Demonstration bieten.“

Mit diesen Worten rechtfertigt Dompropst Norbert Feldhoff die Entscheidung des Erzbistum Köln, während der für den 5. Januar 2015 angekündigten Demonstration der Gruppe PEGIDA, die Beleuchtung am Kölner Dom auszuschalten. Er findet noch deutlichere Worte:

„Nach den beschämenden Demonstrationen der HoGeSa (Hooligans gegen Salafisten), die das Image unserer schönen Stadt beschädigt haben, ist dies ein überfälliges Signal.“

Sehr geehrter Dompropst,

darf ich Sie an eine andere Demonstration erinnern? Am 14. September 2014 lud der Zentralrat der Juden zu einer Kundgebung unter dem Motto “Steh auf! Nie wieder Judenhass!” nach Berlin. Es kamen auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundespräsident Joachim Gauck. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, erklärte bei der Demonstration, er habe sich nie im Leben vorstellen können, in Deutschland überhaupt gegen Antisemitismus demonstrieren zu müssen. Nach den “schlimmsten antisemitischen Parolen auf deutschen Straßen seit vielen Jahrzehnten” sei dies jedoch nötig.

Sehr geehrter Dompropst,

eine der schlimmsten antisemitischen Demonstrationen findet nahezu täglich vor dem Kölner Dom statt. Dort werden Juden als Kinderfresser und Bluttrinker dargestellt:

IMG_9866.JPG

Israel wird mit Hitler verglichen:

IMG_9850.JPG

Israel wird als Erpresser der Welt bezeichnet:

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Der Mord aller Juden wird sogar als legitimer Widerstand bezeichnet:

IMG_9851.PNG

Aufgrund der letzten Parole gingen im Jahr 2014 mehrere Anzeigen von Juden gegen den Betreiber der Klagemauer ein. Eine Anzeige liest sich wie folgt:

“Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.

Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

Die Demonstration gegen Judenhass vom 14. September 2014 vor dem Brandenburger Tor wird vor dem Kölner Dom wie folgt bewertet:

IMG_9907.JPG

“Gespenstig,
Sonntag, 14. Sept
in Berlin
Aufmarsch der
Massaker-Befürworter”

Eine Gruppe von Menschen, die den Mord an alle Juden fordert, ist für Walter Herrmann Widerstand, eine Gruppe jedoch, die gegen Judenhass demonstriert, ist das für Walter Herrmann gespenstig.

Sehr geehrter Dompropst,

die Installation vor dem Kölner Dom wurde von Oberbürgermeister Jürgen Roters eine “Botschaft des Hasses” genannt. Können Sie mir mal erklären, warum dieser Mann immer noch nahezu täglich vor dem Kölner Dom hetzen kann und der Kölner Dom noch nicht einmal das Licht ausgeknipst hat? Überfällig ist ein solches Signal allemal.

Kann es sein, dass der Kölner Dom dem Judenhass gerne eine Kulisse bietet?

Dieser Beitrag wurde unter Kölner "Klagemauer" veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

60 Antworten zu Der Kölner Dom bietet Kulisse für Judenhass

  1. wollecarlos schreibt:

    Das wird ganz anders sein! Die Kirche kann -wegen der vielen Kirchenaustritte- die Stromrechnung nicht bezahlen und sucht nun Gründe…

    • Aristobulus schreibt:

      Ganz unpassend harmloses und dazu unpassend witzloses Witzchen über eine ungleich unpassenere und absolut unharmlose Tatsache: Dass der Kölner Dompropst Judenhass toleriert und damit UNTERSTÜTZT wie nur was!, dass er aber panisch wegen hundert Leuten, die laut Gerüchten rechts sein sollen, das Licht ausmacht.

      • wollecarlos schreibt:

        Ach Ari, habe ich Ihnen schon wieder einen Grund für steigenden Blutdruck geliefert?

        • Aristobulus schreibt:

          Reißen’S halt passende Witzchen, Herr Erzgoj, wenn es um Judenhass geht. Wenn Ihnen keine einfallen, weil Sie halt damit Schwierigkeiten haben, dann lassen Sie’s eben bleiben.

          Ein kostenloser Hinweis: Recht alt und unbedarft wirken’S schon jetzt, wo ich Sie mir noch gar nicht vorgenommen habe ;-)

          • wollecarlos schreibt:

            Ach Arilein, Sie Kleingewerbetreibender in Sachen Ironie und Satire. Lassen Sie es doch einfach, Sie können mit Ihrem Anwürfen meine Empathie für Menschen jüdischen Glaubens nicht beeinflussen.

          • Aristobulus schreibt:

            Armes Opfer, der empathieliebende Karl-Wolfgang, der wieder von einem Jud’ angeworfen wird, wegen Unwitz und wegen dümmlicher Vorlauterei. Ob ich den zu a bissele Antisemitismus verleiten kann? Oder bleibt er standhaft?
            Sport aufn Schabbes, dieses Übelnehmen-Hervorrufen bei einem, der den Juden doch alles, alles Gute und Schöne gönnt, weil er deren Witz nun mal nicht versteht.
            Wenn er den verstände, oh jemineh :D

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn, Sie sind wirklich ein Langweiler und glauben, Ihre geschwollenen und verschwurbelten Mitteilungen wären schon intellektuelle Reinkultur! Es lohnt sich (leider!) nicht, sich mit Ihnen zu beschäftigen, daß Buurmann es tut, scheint ein bewundernswertes Relikt seiner abendländisch-jüdischen Kultur zu sein: höflich, weltoffen, andere Ansichten tolerierend.

            Als Sie noch lange nicht geboren waren, habe ich versucht mich mit dem Komplex auseinanderzusetzen und meinen klitzekleinen Beitrag zur “Verständigung” zu leisten. Stichworte in diesem Zusammenhang, die Sie mal nachschlagen sollten, sind “Lothar Kreyssig” und “Aktion Sühnezeichen”. Lange Gespräche (ich als junger Mann selbstverständlich nur Zuhörer!) mit einem Juden, der später Bürgermeister von Jerusalem wurde und von seinen Mitbürgern fast zärtlich “Teddy” genannt wurde, haben mich stark beeinflusst.

            Aber wer so verbohrt und verbiestert ist, wie Sie, wird wohl nur Juden zugestehen, sich über Juden äußern zu dürfen, Mit Kollek haben Sie nichts, aber auch gar nichts gemein!

            Leute wie Sie, scheinen nicht verstehen zu können, daß es Menschen gibt, die NICHT Juden sind, aber sich dennoch durch die Geschichte, insbesondere die deutsche, verantwortlich gemacht fühlen.

            Wie ein Bluthund suchen Sie danach, wo Sie herummäkeln können, Dissonanzen sehend, wo keine sind!

            Machen Sie es sich doch einfach: Überlesen Sie meine gelegentlichen Kommentare, nehmen Sie NICHT dazu Stellung, Machen Sie sich ruhig Ihre Gedanken -sofern Sie das können- und werfen sie die dann in den Papierkorb. Dort sind sie sicher aufgehoben.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich hab das nicht gelesen. :-)
            Weil, is’ mir zu endlos. :-)
            Weil da “Bluthund” steht, und weil der Verfasser sich naturgemäß mal wieder nicht selber meint. :-)
            Und weil der Verfasser wütet, opferschimpft und endlos witzlosisiert, nur weil ihm oben wieder ein Witz danebenging. :-)
            So viel sah ich, obwohl’s nicht gelesen ward :-)

            P.S.
            LOL! Der Typ mit dem Weißmützele ist lustig. Der bringt einen beständig dazu, unter seinem eigenen Niveau zu lachen.

          • Aristobulus schreibt:

            P.S.
            Jetzt sah ich “Teddy Kollek”. Ach, er hat beste Freunde zu Juden, nein beste Kolleks zu Teddies. Auch das noch :-)

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn, Sie können einem leid tun!

          • Aristobulus schreibt:

            Sagen Sie am Besten woanders, dass ein gewisser Ari Cohn Ihr Freund ist. Der Großneffe vierten Grades von Teddy Kollek. Ah, der.
            Dann müssen Sie sich weniger leidtun :-)

          • wollecarlos schreibt:

            AriCohn, Sie können einem SEHR leid tun!

          • Aristobulus schreibt:

            … da steht transport auf Ihem Mützele. Wo soll’s hingegehen im Leben? Vom Leid ins Glück?
            Pardon für diese schwääre Frage, weil gar doppelt :-)

          • wollecarlos schreibt:

            Ich hätte es mir denken können: LESEN können Sie also auch nicht!

          • Aristobulus schreibt:

            Sehen’S, das haben’S nicht gewusst. Doll, dass Sie das nicht wussten. Und keiner musste es Ihnen wieder stecken, habens ganz von alleine rausgefunden.
            Selbsterkenntnis ist der beste Weg ins Glück :-)

  2. Rika schreibt:

    Gerd, vermutlich endet der Herrschaftsbereich des Domkapitels, respektive Dompropstes an der Außenmauer des Hohen Doms zu Kölle und was an antijüdischen Geschmacklosigkeiten und deftigstem Antisemitismus vor der Haustür passiert, interessiert die hohen Herren zwar die Bohne, aber Nazis auch noch heimleuchten? Pfui Deibel!
    Wenn es nicht so verzweifelungsvoll bitter wäre, könnte man ja schon wieder lachen über diesen kölsch-katholischen Irrsinn ….

    • nix00 schreibt:

      Wenn das wirklich der Fall wäre, könnte die Kirche ja auch ihre Pforten schließen oder das Licht ausmalchen, solange der Israelhetzer in ihrem Schatten tätig sein darf und damit ein Zeichen setzen.
      Die Kirche beweist damit eben keine Doppelmoral. Antisemitismus und Islamophilie gingen schon immer Hand in Hand. Das ist absolut konsequent. Verachtenswert aber konsequent.

  3. Sophist X schreibt:

    Die Katholische Kirche und die Moslemische Kirche (Gibt’s sowas?) sind beim Thema Juden eben in alter Tradition vereint.

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  5. abusheitan schreibt:

    Da hilft nur noch Thor:
    “Die alten steinernen Götter erheben sich dann aus dem verschollenen Schutt, und reiben sich den tausendjährigen Staub aus den Augen, und Thor mit dem Riesenhammer springt endlich empor und zerschlägt die gotischen Dome.”
    Heinrich Heine. ;-)

  6. Winnie schreibt:

    Erhellend, dass bei “ProPalästinenserDemos” und dort vernehmbarem “Juden-ins-Gas”-Gegröhle keine Kirchenlichter erloschen.

    • Aristobulus schreibt:

      Genau das ist der Punkt.

        • aurorula a. schreibt:

          Der Domprobst freilich ist von solchen Überlegungen gänzlich unbehelligt.
          Sozusagen ist die Menge der Erleuchtung von Dom und Probst konstant: erst wenn letzterem in dieser Sache ein Licht aufgeht, geht es an ersterem wegen dieser Sache aus.

          Na, undsoweiter…

          • aurorula a. schreibt:

            P.S: Shabat Shalom / Schönes Wochenende / beides nach Wunsch an alle :D !

          • Aristobulus schreibt:

            Möge des Domprobstes bleiches Antlitz hell leuchten über den dunklen Massen der Moslems und über den schlammdunklen Herr*mannsche*n Hasspappen.
            Wenn bloß der Probstdom dunkel bleibt, wenn hundert Rächtte durch die deutsche Nacht schleichen, bleibt die professionelle Behellligung gloriös bestehen.

          • Aristobulus schreibt:

            … ach ja, Dir auch a guttes Schabbeswochenende :D

          • Aristobulus schreibt:

            *like*
            Schitteböhn :D

          • aurorula a. schreibt:

            Die Dombeleuchtung dient als Landebahn für das Ufo der Israelkritik. Wenn der Domprobst sie ausschaltet, legt Halter Wermann eine Bruchlandung hin.

          • aurorula a. schreibt:

            “… ist dort das Kölner E-Werk? …” :twisted:

          • Aristobulus schreibt:

            … dann müsste der dömliche Propst nein der pröpstliche Döm seit 2004 in pure Stockdunkelheit gehüllt sein (so lange verbreitet der lokale Wermann dorten seine Asche!, ohne dass der Dömpröbst je eine Erleuchtung kriegt), ach gut für die UFOs der Israelkritik, die kommen und kommen und kommen wie nix Gutes.

            Wenn man nicht ganz so scharf hinsieht, wirkt der Dom ohnehin wie die Nostromo en gros, borstig lauernd im Gesäuse.

          • Aristobulus schreibt:

            – “… ist dort das Kölner E-Werk? …”
            – “Mitnichten, guter Mann, hier ist das Schwarze Loch des Heils unter den bronzenen Glocken des weißen Zauberers in Rom.”
            – “Öh… aber machen Sie nicht Schtrom und sowas? So an und aus?”
            – “Nur, wenn Sie GEZ und Kirchensteuern bezahlen und wenn Sie unrechts und unzionistisch sind und auf dem Wege des Heils wandeln, guter Mann!”
            – “Aber ich dachte…”
            – “Watt, jedacht?!, soll das eine Dombeschimpfung sein, guter Mann?!, hier wichd nisch jedacht, hier wird Dunkelheit gemacht für jene, die auf dem Wege des Satans und so!”
            – “Aber Schtrom, Herr Bischof, es geht doch nur um Schtrom…”
            – “Heiliger Sankt-Nimmerlein!, thun Sie Buße, Sie zionistischer Nazi, Sie!”
            – “Aber…”
            – *klack*

          • aurorula a. schreibt:

            Es steht am Dom sogar mehr oder weniger offen dran welcher Art Kulisse er ist:
            http://www.christliche-sauerei.de/koln/koln-b18-hakreuz.html
            und
            http://www.christliche-sauerei.de/koln/koln-b16-hakreuz.html
            Solange die verfassungsfeindlichen Symbole nicht verschwinden glaube ich garnichts was der Domprobst distanzierend verlauten lässt, beleuchtet oder nicht. Und dann wäre da ja noch die Sache mit den beiden mittelalterlichen antisemitischen Karikaturen, die an Kölns Wahrzeichen kleben wie Hundeguano an der Schuhsohle.
            Nee, diese israelkritik-Landebahn ist nicht nur gut beleuchtet, sondern auch eindeutig beschildert.
            Widerlich, alles miteinander und jedes für sich.

          • aurorula a. schreibt:

            Heiliger St.Nimmerlein LOL! :D

          • Aristobulus schreibt:

            … vielleicht findet der Dömpröbst droben am Dome eine Mohammedkarikatur, wenn er ganz doll sucht, halt so einen gothick Gargoyle mit Turban. Da ist bestimmt einer dran unter den vielen, vielen gothick Gargoyles.
            Wetten, dass er ihn selbst mitten in stocknebliger Schwarznacht sorrforrt verschwinden lässt? :D
            Weil er doch kein Rassist ist!

            Hingegen die steinerne Judensau droben am Dom und die hölzerne Judensau drinnen im Dom (von 1310) interessieren diesen Don von einem Probst ebenso wenig wie jene Inkarnation des Hundeguanos mit Namen Halter Wermann, der jetzt seit elf Jahren ununterbrochen vorm Dome seine neuen Judensauereien verbreitet.

            Auf dieser zerlöcherten, altgotisch-neugotisch-neuestteutonischen Landebahn kann wahrlich nur noch ein UFO landen, gaaanz vorsichtig

          • Aristobulus schreibt:

            ( und die Hakenkreuzerei am Dom. Ja, die verdrängt man lieber, weil so historisch und nur historisch )

          • aurorula a. schreibt:

            … gefühlte dreitausendachthundertzweiundsiebzig Gargylenbilder später …
            nicht so wirklich was gefunden. Hammel ja, aber keinen Mohamme.
            Noch…

            Dafür eine kirchliche Kunstaktion, die den Kölner Dom innen so richtig schön in seiner Eigenschaft als Kölns größte Moschee zur Geltung bringt:
            http://www.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fwww.liborius.de%2Fuploads%2Fabz_fotoline%2FKNA_108663_auf_600.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fwww.liborius.de%2Faugenblicke-neu%2Fwarum-ist-der-koelner-dom-so-bunt.html&h=400&w=600&tbnid=42BLyCKX3MNX_M%3A&zoom=1&docid=cv9E9-zrODvj2M&hl=de&ei=AAynVJaLPJLTaIHKgdgL&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=1104&page=15&start=377&ndsp=21&ved=0CIUCEK0DMFU4rAI
            (Hilfääääh, ist das eine URL… )

            Diese Lichter macht man schonmal aus Protest gegen PEGIDA aus. Aus Protest gegen Halter Wermanns Antisemitismus? Nie und nimmer.

          • aurorula a. schreibt:

            der ist schließlich halal. *übergibt sich*

          • Aristobulus schreibt:

            ojwej! *reicht Dir ein blütenweißes Tüchele* :-)

            Mohamme, LOL!, besserer und böserer Ausdruck als der Dom-inhärente Lattenjupp, der tote Jid, den man da anbetet. Nur im toten Zustand. Wobei Mohamme, der Untote, da gern gesehener Gast ist und immer einen extrawürschtigen Traubensaft bekommt.

            Diese buntschillerne Dominnenbeleuchtung (nur echt mit Binnen-I) ist ja noch viel psycho-, püscholo-, nein psychedelischer, als solche Ausmalungen (diese ölfarbenschillernden Aua-Malungen so um 1880, die man längst abgemacht hat) je gewesen sind. Und die waren schon meschigge genug. Mannmannmann, was sagt der Lattenjupp zu dem weird shtick?, er muss da am Kreuze hängen und der Dompropst feiert in Bunt und in Disco-Inferno?, wo bleibt da die Pietät? Ja wird denn heutzutage alles für ein bisschen LSD aufgegeben? Nur Buntfernsehen, heilige Knöchelchen und knalligsexy Messgewänder reichen den Pröbstlichen nicht hin?

            À propos steinerner Gast, dieser rassisitsche Gargoyle mit Turban und glühemdem Blick: Man wird ihn längst gefunden haben. Und man hat ihm eine steinerne Burka drübergemeißelt, die ist Frieden.

          • aurorula a. schreibt:

            Danke.

            mit genügend Zeit bekommen alle Gargylen eine steinerne Burka – aber für erstrebenswert gilt das wohl nur bei Yllands-Gargylen und nur an einer Moschee. Ich finde schon noch einen Yllands-Gargoyl, einfach weil mir das Wort gefällt. Notfalls einen halbverwitterten Steinbrocken der irgendwie halbwegs menschlich ausguckt – Stein-Kartoffelsack ist schließlich nicht schwer zu bildhauen.

            Gute Nacht :D und gute LSD-freie Träume!
            (der kölner Dom als LSD-Horrortrip: brrrrrr…. – aber gut erkannt! So isses und nicht anders!)

          • Aristobulus schreibt:

            … und runterstürzen kann man da auch keinen mehr, alles abgesperrt mit Zäunen und Drahtverhau und kost’ vierfuffzich Eintritt, ungefähr. Hach, früher war das besser, da baute man einfach noch was an, hier eine Fiale und da einen Turm, und sogar ein kleines Hakenkreuzele durfte man kirchlichdömlicherseits reinmeißeln.
            Aber heute?, alles verboten, sogar das Wegmachen desselben. Heilandssack! (pardon, ist nicht von mir!, das sagte mal jemand einfach so, ein Kapitän, der durfte das.)

            A gutte Nacht Dir :D

  7. schum74 schreibt:

    Sind Sie nicht zu streng zum Dompropst Feldhoff?
    Schauen Sie: Als Sie im Sommer zusammen mit Irina Korotkina, Volker Beck und paar Anderen am WDR-Gebäude demonstriert haben, hätte der Propst aus Protest die Beleuchtung am Kölner Dom ausschalten können, nicht? Hat er das gemacht? Nein.
    Ein Bißchen christliche Liebe zu Jahresanfang, ja?

  8. abusheitan schreibt:

    Verdunkelung oder Erleuchtung, das ist hier die Frage!
    Sheikh’s Beer

  9. Semper Fidelis schreibt:

    Wer Juden mit Nazis vergleicht, sollte sich zeitnah Fotos und Filme befreiter Häftlinge aus Konzentrationslagern verinnerlichen und sich den Rest seines erbärmlichen Lebens schämen.

    • Aristobulus schreibt:

      Gegen die Kombination aus diesen Fotos und dem altneuen Vorwurf, die Juden seien wie die Nazis, ist leider kein Kraut gewachsen, Semper Fidelis.
      Obwohl Sie ja Recht haben!
      Jedoch dient just der Holocaust den Antizionisten zum Anlass, den Holocaust so lange zu relativieren, bis Israel schlimmer dasteht als jemals die Nazis gewesen sind.

      Diese Verrenkung lässt sich zwar nicht begreifen, nur analysieren und von außen beschreiben, aber sie dient besonders den deutschen Antizionisten als unstillbares Bedürfnis, als Motor. Die Araber kopieren’s seit 1948 mit wachsender Begeisterung, die Iraner seit 1979, als Chomeini die Macht ergriff.

      Bloß ein einziges Durchschnittsbeispiel: Erhar*d Aren*dt (nur echt in der Schreibweise mit DDT), der allerdurchschnittlichste Antizionist ever, schrieb mal an Gerd Buurmanns Adresse dieses:
      “schließen sie nicht von sich auf andere. welche israelische rassisten decken sie. so offen rassistisch war nichteinmal hitler.”

      Da steht in kaum verständlich formulierter, krankmachend diffus gedachter, nein nichtgedachter, weil nicht denken könnender Weise: Die Zionisten seien schlimmer als Hitler je war.

      Motor für diese sieche Seelenverrenkung sind die Fotos aus den KZs, die Sie erwähnt haben. Motor ist das überwältigend schlechte Gewissen, das die Leute dazu treibt, Schuldumkehr zu betreiben und den KZ-Jud’ als Verursacher ihrer eigenen Pein anzuspucken.

      Wer begreift das?
      Es lässt sich nur analysieren und beschreiben, aber nicht verstehen.
      Der kluge Zwi Rex sagte: Auschwitz wird man den Juden nie verzeihen. Er hat es erfasst.

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  12. Ralf schreibt:

    Was sich da gerade hier bei uns abspielt erinnert mich sehr an die Ereignisse beim Propheten Elia (Die Bibel – ab 1. Könige 17), wo die Phönizierin Isebel das Gesellschaftsystem Israels widerrechtlich korrumpierte und der rechtmäßige König Ahab sich leider vereinnahmen ließ.  Die unrechte und geldgierige Ermordung des Weinbergbesitzers Naboth war dazu ein treffendes Beispiel. Dabei wurde ausserdem  der Baals- und Ascherakult (ein Fruchtbarkeitskult) eingeführt, welcher  u.a. viel Unrecht, Dienst an anderen Göttern, Gewalt, Gehirnwäsche und eine verdrehte, excessive Sexualität verherrlichte.

    Hier dazu zusätzlich zu diesem Beitrag ein anderes aktuelles Beispiel:
    http://www.waechterruf.de/uploads/media/Sonderblatt__November_2014-_Bildungsplan_und_Genderideologie.pdf

    Damals griff unser liebevoller Gott, der Vater von Jesus ein und wird es jetzt auch deutlich tun. Er wird deutlich Licht von Dunkelheit scheiden, damit die Menschen sich richtig für ihn entscheiden können.  Ich vertraue auf ihn. Es muss uns nur klar sein, dass er allein unsere Stärke ist.

  13. Pingback: Tut was Mutti Merkel hasst! | quotenqueen

  14. Rika schreibt:

    “Es werde Licht!” war doch der göttliche Urgedanke, heute auch Urknall genannt, nachzulesen in Genesis 1,3
    Nun macht der Propst das Licht aus und lässt die dummen Leute “mit fehlendem Minimal-IQ” – wie Herr Hannes Jaenicke bei BILD zu sprechen beliebte – im Dunkeln und ohne Licht in ihr kaltes und finsteres Herz eindringen zu lassen….
    Spezialausführung der Götterdämmerung.
    Tolle Symbolik…. https://himmelunderde.wordpress.com/2015/01/06/symbolik/

  15. Willi Schmitz schreibt:

    Mal ganz sachlich: Das Gelände um den Dom herum ist städtisches Gelände. Dort hat also die Stadt Köln das Sagen, das Ordnungsamt, der OB. Nicht aber der Domprobst als Stellvertreter des Hohen Doms zu Köln, der eine eigene Rechtspersönlichkeit darstellt.
    So schlimm wie die anti-jüdischen Darstellungen auf der Domplatte sind: Domprobst Feldhoff kann dagegen juristisch nichts unternehmen. Und am Tage ist der Dom nicht beleuchtet.
    Mit einer Strafanzeige gegen die “Aussteller” werden Sie möglicherweise die besten Aussichten haben, dass diese Bilder nicht mehr gezeigt, diese Worte nicht mehr veröffentlicht werden dürfen.

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