“Auschwitz war gar nicht so schlimm!”

Es ist schon spannend, was alles vor dem Kölner Dom behauptet werden darf.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die Nationalsozialisten hätten für Juden zwischen 1933 und 1945 Straßen, Schulen und Hospitäler gebaut.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die Kindersterblichkeit unter Juden hätte sich dank den Nationalsozialisten in Deutschland deutlich verringert.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die Lebenserwartung von Juden habe sich unter den Nationalsozialisten deutlich erhöht.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, Deutsche seien jahrzehntelang Opfer jüdischen Terrors gewesen.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, Deutschland sei über Jahre hinweg von Juden mit Raketen beschossen worden.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, deutsche Bürger seien in der Weimarer Republik ständig Opfer von jüdischen Sprengstoffanschlägen geworden.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die Maßnahmen der Nazis gegen Juden von 1933 bis 1945 seien lediglich eine militärische Verteidigung gewesen.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, jüdische Verwundete seien zwischen 1933 und 1945 jederzeit in Nazi-Krankenhäusern behandelt worden.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die jüdische Bevölkerung in Deutschland sei zwischen 1933 und 1945 von Nationalsozialisten Tag für Tag tonnenweise mit Hilfsgütern versorgt worden.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die Nazis hätten mit den Juden über die Gründung eines jüdischen Staates verhandelt und sich zu einer friedlichen Konfliktlösung mit den Juden mehrfach bekannt.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, es hätte zwischen 1933 und 1945 in Deutschland rund 1,5 Millionen Juden mit deutschen Pässen gegeben, die im Besitz aller Bürgerrechte waren.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, Nazideutschland sei eine Demokratie gewesen mit Juden als Richter, Juristen, Politiker und Beamte.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, Juden hätten unterirdische Tunnel gegraben, um wahllos unter der deutschen Bevölkerung zu morden.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, das deutsche Militär hätte alle Länder vor den Bombenangriffen mit Flugblättern gewarnt und dabei zivile Opfer bewusst vermieden.

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, das Motto der NSDAP hätte wie folgt gelautet: „Wir bieten allen unseren Nachbarstaaten und ihren Völkern die Hand zum Frieden und guter Nachbarschaft und rufen zur Zusammenarbeit und gegenseitiger Hilfe mit dem selbständigen deutschen Volk in seiner Heimat auf. Das deutsche Volk ist bereit, seinen Beitrag bei gemeinsamen Bemühungen um den Fortschritt des gesamten Europas zu leisten.“

Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, die Juden hätten in der Weimarer Republik erklärt: „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Juden nicht die Deutschen bekämpfen und töten, so dass sich die Deutschen hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‘Oh Jude, ein Deutscher ist hinter mir, komm und töte ihn!’“

Im Grunde behauptet Walter Herrmann nahezu täglich vor dem Kölner Dom: Die Nazis waren gar nicht so schlimm!

All dies behauptet Walter Herrmann nahezu täglich, weil er Israel ständig mit Nazideutschland vergleicht! Er zeigt sich vor dem Kölner Dom mit diesen Plakaten:

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Auf der Facebook-Seite der Dauerdemonstration werden noch deutlicherer Worte angeschlagen:

“Während die Holocaust Eisenbahnwagen rollen schaut Deutschland nicht einfach nur zu ! NEIN !
Sondern Deutschland schenkt den Mördern auch noch die Eisenbahnwagen und verspricht bedingungslose Unterstützung.

Der Holocaust findet seit 68 Jahren statt. In diesem Moment während ich diese Zeilen schreibe und in jedem Moment während der illegale Terrorstaat Israel existiert.
Der Holocaust findet jetzt gerade statt. Und was tust DU ?

Flyer verteilen ?
Oder einen Stand mit Informationen in der Fussgängerzone ?
Mit einem Plakat vor dem Büro des Oberbürgermeister demonstrieren ?
Alles was Du tust ist besser als nichts zu tun.

Erhebe deine Stimme gegen den Holocaust in Palästina !
Deine Stimme zählt !”

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Walter Herrmann behauptet nahezu täglich vor dem Kölner Dom, das Vernichtungslager in Auschwitz sei so wie Gaza heute gewesen. Hier ein paar Bilder aus dem Vernichtungslager Auschwitz nach Walter Herrmann:

Paragraf 130 StGB Absatz 3 besagt:

“Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangene Handlung der in § 6 Abs. 1 des Völkerstrafgesetzbuches bezeichneten Art in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören, öffentlich oder in einer Versammlung billigt, leugnet oder verharmlost.”

Ich bin kein Jurist, aber behaupte, die Verharmlosung nach §130 StGB hat Walter Herrmann mehr als begangen. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in Köln sehen das jedoch anders. Die Kölner Polizei toleriert Walter Herrmann und die Kölner Staatsanwaltschaft legitimiert Walter Herrmann.

Wanderer, kommst Du nach Köln, lernst Du dort folgende Dinge:

Kölsch ist ein Bier,
Blutwurst ist Kaviar,
Der 1. FC Köln ist ein Fußballverein,
4711 ist ein Parfüm,
Die Tunisstraße ist die Avenue des Champs-Élysées,
und, so wird es jedenfalls vor dem Kölner Dom verkündet:
“Auschwitz war gar nicht so schlimm!”

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241 Antworten zu “Auschwitz war gar nicht so schlimm!”

  1. Pingback: Links am Sonntag, diesmal am Dienstag (09.09.2014) | Josef A. Preiselbauer

  2. Krokodil schreibt:

    *rüberrück zur besseren Übersicht*
    Ari, das mit seiner Kinderstube meine ich nicht wörtlich, ich möchte ja niemanden beleidigen, auch den Broder nicht.
    Und Vergasungsmails verschicke ich keine. Nicht an Broder, und auch sonst nicht.
    Wieso ist denn eine Frage nach einer mM unpassenden, um ehrlich zu sagen so dummen das es einem peinlich sein müsste, Kopfbedeckung unenglisch?
    Wenn ich mich mit meiner Mütze aus Robbenpelz im Prenzelberg sehen lasse bekomme ich garantiert wirklich unhöfliche “Fragen” gestellt. Ich würde aber nicht schweigen, sondern broderisch (oder hoffentlich wenigstens fast so gut) rumätzen.

    • Aristobulus schreibt:

      … ich weiß nicht mal, Krokodil, welche NVA-Mütze das nun gewesen sein mag :D
      Trug er veritabel eine?
      Nu, warum soll er keine tragen und Fragen nicht mögen? Wenn Du in Prenzlauer Berg eine Bärenkinder-Bambi-Robbenmütze trägst und Dich einer plump (da und in solchen Angelegeneheiten fragt man plump!) fragt, antwortest Du ihm ja auch nicht grad auf die äußerst Höfliche ;-)

      • Aristobulus schreibt:

        P.S.
        Fragen an irgendwen wegen dessen Klammottage enden in Unhöflichkeit, besonders wenn’s a) ein älterer Typ ist, der da gefragt wird, und b), wenn die Art seiner Klamottage ungewöhnlich ist.
        Ich frug einst einen im Supermarkt in der Schlange vor mir nach seinem Mantel, der sehe aus wie von 1783 (sah halt so aus!, originalement), und er schnappte aufgebracht, “nee, der is von SECHZEHNhunderdreiundachtzig”.
        Eine Frage meinerseits mehr, und er hätte mich mit seinem Mantel von 1783 umgehend in den 1783er Zustand versetzt.

      • Krokodil schreibt:


        Ab min 1:16 trägt er das Teil.
        Und ich habe höflich gefragt.

        “…antwortest Du ihm ja auch nicht grad auf die äußerst Höfliche …”

        Sagte ich doch, dann wird geätzt.

        Und zu den Fragen und “älteren Typen” usw, Broder ist in erster Linie ein richtiger “Typ”, sein Alter spielt da keine grosse Rolle, ausser das er mit seinem Opabauch ein wenig drollig aussieht.

        • Aristobulus schreibt:

          Du scheinst einen Dauergroll auf ihn zu haben – warum?
          Siehst offensichtlich seine Sendung, magst ihn aber nicht. Warum siehst Du sie dann?

          Du kannst ihn sehen und er Dich nicht – insofern ist Deine Frage nach seinem Käppi indiskret (freilich noch etwas weniger als die Feststellung “Opabauch”, siehst selber aus wie Rodolfo Valentino?), und er darf daraufhin unhöflich werden.

          Und woher weißt Du, dass das eine NVA-Mütze ist? Könnte auch eine chilenische sein ;-), und übrigens steht sie ihm.

          • Krokodil schreibt:

            Groll sowieso nicht, die Dauer der Antworten hängt von der Dauer der Fragen ab.
            Ich habe eine Sendung teilweise gesehen, aber um die ging es eher weniger, es ergab sich die Frage nach einer Mütze, was nun wirklich langsam albern wird.
            Warum darf ich seinen Opabauch nicht erwähnen?
            Und nein, ich habe keinen solchen. Ich war immer schlank und sportlich, mein Hochzeitsanzug passt mir heute genau wie damals, ich trage auch noch eine 501 von 1992.
            Ich bin ziemlich sicher das es eine NVA-Mütze ist, ich meine das Emblem liess sich in einer Kameraeinstellung gut erkennen. Ich fragte lediglich ob es was zu bedeuten hat.

  3. Krokodil schreibt:

    Na Deinen Vergleich zu meiner Kritik bzgl Dresden 45 und meiner persönlichen Kritik am Broder meinte ich. Man kann doch eine persönliche Befindlichkeit zu einer Person nicht mit einer Diskussion über die Notwendigkeit tausender Toter vergleichen. Oder hatte ich Deinen Vergleich falsch verstanden? Halte ich hier für kaum möglich.

    Und immer wieder betone ich dies sei halt eine persönliche Meinung, also ist Dein Schluss, das Urteil sei emotional, nun wirklich kein Zugewinn.

    Es ist doch wirklich kein Beinbruch für Dich, wenn Du einfach mild lächelnd mir eine aus Deiner Sicht falsche Sicht zu einer Person genehmigst? Vielleicht denkst Du noch einmal (oder eben erst jetzt) über meinen Vergleich Broder / Sahm nach, den Sahm kennst du ja auch.
    Sahm ist nie ätzend, was mir irgendwie seriöser erscheint. Auch wieder ein persönlicher Eindruck von mir. Hab ich noch mehr davon.

      • Aristobulus schreibt:

        … na schön, Krokodil, dann lächele ich mal milde, weil Du mir nicht erklärst, wie Du denn zu Deiner emotionalen Meinung über Brodern kamst ;-)

        Sahm schreibt ganz anders, er ist Journalist, nicht Publizist. Er schreibt keine Essays, sondern Reportagen. Ein sehr angenehmer Mensch übrigens, so als Mensch.

        • Krokodil schreibt:

          Zusätzlich zur Milde und dem Lächeln kannst Du ja erstmal die beantworteten Fragen zur Kenntnis nehmen. Damit mir klar wird was noch unklar ist.
          Mir darf ja wohl noch jemand pauschal unsympatisch sein, ohne das mir “inquisitorische” Dinge “drohen”.
          Ich hab nichts gegen den Typen, hab die Grenze zwischen seiner Arbeit und seiner Person berücksichtigt. Mehr ist nicht drin.

          • Krokodil schreibt:

            “…die beantworteten Fragen …”
            natürlich: …die Antworten auf Deine Fragen…

          • Aristobulus schreibt:

            Wo drohten wann welche inquisitorischen Dinge?
            – Siehst Du, eben das meinte ich weiter oben ;-) , so, wie Du meine Frage aufnimmst.
            Und wie kamst Du denn nun zu dieser Meinung über Bodern? Ich frage, um zu begreifen, wie’s zu diesen doch recht häufig verbreiteten Meinungen kommt, er sei nicht nett und nicht mögbar und fies und so.

          • Krokodil schreibt:

            Ich empfinde den Broder als unsympatisch.
            Und irgendwie möchte ich darüber nicht diskutieren, weil Du das Ziel hättest mir diesbezüglich eine Fehleinschätzung nachzuweisen.
            Das wäre allerdings an den Kopf gerichtet, das Gefühl kommt aber aus dem Bauch.
            Ich hab ihn ua mal gefragt (per ih mehl) warum er gern solche NVA-Käppies tragt, zu passenden wie unpassenden Gelegenheiten. Und ich war wirklich freundlich. Die Antwort fiel nicht so oder so, sondern einfach nur aus.
            Es ist so, da bin ich eigen:
            Unbegründete Unhöflichkeit ist nicht mein Ding.
            Meine Urgrossmutter benutzte in diesem Zusammenhang gern das Wort “Kinderstube”, und was da wohl verpasst wurde.
            Noch dazu finde ich das eher unwichtig, was ich so vom Broder halte.
            Und ihm wird es herzlich egal sein, also er muss keine schlaflosen Nächte befürchten.

            Mit dem Ulrich Sahm habe ich kontroversere Sachen besprochen, er war immer interessiert, und wirklich einfach nur freundlich, so wie ich mM auch zu ihm.
            Auf dieser Grundlage vergleiche ich diese beiden Herren.

            Gerade die unterschiedlichen Arbeitsstile der beiden machen eben den unterschied.
            Broder geht (im Fernsehen) auf eine C*DU Veranstaltung, und erkennt ironisierend die unter der Merkelschen Fuchtel entstehende Ähnlichkeit zu SED-Veranstaltungen, denen sie früher ja nahe stand.
            Dem Broder geht es dabei darum möglichst altklug und pseudowitzig daher zu kommen, zu einer wirklichen Kritik ist er viel zu opportunistisch gegenüber seinem Brötchengeber, dem Staatsfernsehen.
            Sahm setzt sich einen Stahlhelm auf, zieht eine Kugelsichere Weste an, und sucht nach Fakten, über die er berichtet.
            Vielleicht aber war der Broder in seiner Zeit als “Linker Pornoversteher” so weit weg von der Realität, das er einfach nicht zurück findet, auch wenn er hin und wieder gute Artikel abliefert.
            http://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_M._Broder#Beginn_der_journalistischen_T.C3.A4tigkeit

          • Dante schreibt:

            Ich empfinde den Broder als unsympatisch.

            Ich nicht. Aber bekanntlich de gustibus non est disputandum.

            Und irgendwie möchte ich darüber nicht diskutieren, weil Du das Ziel hättest mir diesbezüglich eine Fehleinschätzung nachzuweisen.

            Sagt’s und liefert gleich lauter mögliche Gründe dafür. Sie brauchen Ihre Antipathie nicht zu begründen, mit mir können Sie sich einigen, dass wir und nicht einig sind.

            Vielleicht aber war der Broder in seiner Zeit als “Linker Pornoversteher” so weit weg von der Realität, das er einfach nicht zurück findet,…

            Um abseits der Realität zu sein, muss man nicht “linker Pornoversteher” gewesen sein. Schriftsteller,Philosoph oder Philosophin reicht da völlig, aber besonders schlimm ist es, wenn US-Präsidenten wesentliche reale Fakten ignorieren. Fakten, die Broder nicht ignoriert.

            …auch wenn er hin und wieder gute Artikel abliefert.

            O ja, zum Beispiel folgende Sätze:
            Linke Antisemiten, die ihren Marx gelesen haben, können Juden nicht leiden, weil sie Kapitalisten, Ausbeuter und Unternehmer sind. Rechte Antisemiten, die sich auf Dühring, Stoecker oder Marr berufen, hassen Juden, weil sie Revolutionäre, Sozialisten und Skeptiker sind, Träger des zersetzenden Geistes, eine Gefahr für das Abendland, die Moral und das freie Unternehmertum. Gläubige Menschen mögen Juden nicht, weil viele Juden Ketzer und überzeugte Atheisten sind. Freigeister nehmen es den Juden übel, dass sie immer noch an ihrem alten Glauben festhalten. Feministinnen, die keine Zeile von Thomas von Aquin oder Franz von Assisi gelesen haben, sind über die notorische Frauenfeindlichkeit des Judentums voll im Bilde. Tierschützer und Vegetarier regen sich über das koschere Schächten der Tiere auf. Internationalisten machen Juden den Vorwurf, dass sie einen eigenen Staat gegründet haben, und Nationalisten bemängeln, dass noch nicht alle Juden geschlossen hingezogen sind. So sucht sich ein jeder aus, was ihm gerade passt, um seine Leidenschaft zu befriedigen. Egal worum es geht: Der Jud’ ist schuld!
            Brilliant!

          • Krokodil schreibt:

            Ich möchte zwar nicht, aber ich wäre bereit über den gustibus zu diskutieren.
            Auch deswegen kommt meine Antwort erst jetzt, wollte das erstmal setzen lassen.

            “Um abseits der Realität zu sein, muss man nicht “linker Pornoversteher” gewesen sein. Schriftsteller,Philosoph oder Philosophin reicht da völlig, aber besonders schlimm ist es, wenn US-Präsidenten wesentliche reale Fakten ignorieren. Fakten, die Broder nicht ignoriert.”

            Jaha! Ich bring jetzt mal Kinski: Faszinierende Arbeit, als Mensch ein ekelhaftes Scheusal, dem man stündlich die Fresse polieren möchte. Aber wie gesagt, ich erlaube mir diese beiden Aspekte (Mensch / Arbeit) getrennt voneinander zu betrachten.
            Ich bitte ausdrücklich darum, nicht einen Vergleich zwischen den Menschen Broder und Kinski unterstellt zu bekommen.
            Aber der Gebrauch des Begriffes “linker Pornoversteher” geht eher in die Richtung des 68er “Marsches durch die Institutionen”, siehe Bezmenov. Wer ohne Wissen um die Hintergründe des Entstehens dieser “Kultur” (was ich hiermit ohne besseres Wissen unterstelle) für diese “arbeitet”, der ist mir halt suspekt. Zumindest kenne ich keine “neuzeitlichen” Staements Broders zu diesem Kapitel in seinem Leben, ausser das er das heute nicht mehr so sieht wie damals. Ob ihm die von mir benannten, wohl hier zutreffenden Einschätzungen zur Entstehung dieser kritisierten Entwicklung (68er) im Zusammenhang mit seiner Arbeit für diese Konsorten bewusst sind, da bin ich mir sehr unsicher.
            Und natürlich ist Broder gegenüber Grass, Precht, Butler, Obama und wie sie alle heissen, der deutlich angenehmere Mensch. Keine Frage.

          • Krokodil schreibt:

            es muss gustus heissen…

          • Aristobulus schreibt:

            Doch!, “über den Gustibus zu diskutieren” lässt sich sagen, aber besser ohne “den”, denn man redet de gustibus (mit Ablativ), über die Geschmäcker, also über Gustibus.
            Frei nach Gusto. Frei nach wem, nach dem Gustus, Dativ, also Gusto.
            Pardon für die Besserwisserey :-)

          • Dante schreibt:

            Eigentlich ist der Spruch grammatikalisch falsch. Das Wort gustus gehört nämlich laut online-Lexikon zur O-Deklination, und da müsste es eigentlich gustīs heißen. Klang wohl besser.

          • Aristobulus schreibt:

            … Krokodil, just zu “Kinderstube” (scheints ein sehr häufiger Vorwurf an seine Adresse) pflegt Broder gern zu sagen, dass er keine hatte, schon rein architektonisch nicht.

            Und Deine Frage wegen eines NVA-Käppis (?) ist ja nu auch nich’ besonders die feine Englische. Nu, Du kannst ihn das freilich fragen!, alles lässt sich fragen. Aber sei gewiss, dass Dir bei der Frage eine Antwort zuteil wird.

            Broder wird Vieles gefragt, er wird z.B. jede Woche mehrfach gefragt, warum man ihn beim Vergasen vergessen hat. Er kriegt laufend solche Hassmails wie Buurmann nur ab und zu. Vor dem Hintergrund ist ‘Kinderstube’ oder zuvorkommende Höflichkeit nicht angebracht, meinst Du nicht auch?

    • Dante schreibt:

      Die Entführung und Ermordung von Jugendlichen, die niemandem ein Haar gekrümmt hatten, der seit Jahren andauernde Raketenbeschuss israelischer Wohngebiete und die Benutzung der eigenen Bürger als menschliche Schutzschilde bzw. wahlweise auch als “Märtyrer” und Propagandamunition sowie die in Vorbereitung befindlichen Gewaltakte gegen Kibbuzim und ihre Bewohner, zu dessen Zweck die Tunnel gebaut wurden, sind Kriegsverbrechen respektive Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
      Dies als israelische Regierung alles einfach hinzunehmen wäre Hochverrat zum Nachteil der eigenen Bürger gewesen.

    • Bachatero schreibt:

      Lieber Nikolaus, die Sache ist zwar ernst, aber Sie werden ihr nicht gerecht. Es geht doch um nichts anderes, als die Bekundung einer Reihe persönlicher Meinungen. Das dabei auch Juden mit Holocaust Vergangenheit sind, soll der jeweiligen Meinung ein höheres Gewicht verleihen. Eine Meinung ist aber per se irrelevant in Bezug auf Tatsachen, da hilft auch Autorität (Holocaust) nicht. An Kritik an Israel aus jüdischen Kreisen mangelt es nicht, sowohl auf persönlicher, als auch auf institutioneller Ebene. Die Juden sind sehr heterogen und Sie können da schnell jede beliebige, gerade opportune, Meinung mit irgendwelchen Belegen von jüdischer Seite zitieren. Darum geht es aber nicht. Es geht darum, was Israel tun muss, um weiterhin unter akzeptablen Bedingungen existieren zu können, wobei das Recht Israels auf Existenz nicht zur Debatte steht. Dabei spielt Meinung, hier eben die “Weltmeinung”, auch eine wichtige Rolle, aber nicht die Entscheidende. Israel steht unter extremem Handlungsdruck, wenn es morgen noch da sein will. Es muss rational, faktenbasiert und konsequent handeln. Parolen, wie “Nie wieder Völkermord” sind unpassend, ausgelutscht und vorhersehbar. Wenn Israel Völkermord will, dann hört es heute auf sich zu verteidigen und ist morgen von der Karte verschwunden.

  4. Nikolaus schreibt:

    Ob einer, vierzig oder 350 Holocaust Überlebende.
    Ob aus Israel oder aus anderen Ländern dieser Erde.
    Jeder Einzelne, der gegen dieses Massaker protestiert, ist ein Aufschrei und Mahnung zu gleich.

    “Nie wieder Völkermord!”

    • Aristobulus schreibt:

      Sie sind ein Fälscher, ein Straßenbrüller, ein Pogrom-Aufrufer, ein Judenhasser und ein lachhafter, pathetischer, untüchtiger Schmutzsack, Niko-Laus.

      So bald der Jud’ sich gegen Terroristen wehrt, schäumt Ihresgleichen von Massakern & Völkermord. Sie feiern Terroristen und wünschen sich, dass sie den Jud’ endlich erledigen.
      Verschlucken Sie sich mal bloß nicht an Ihrer eigenen ungewaschenen Zunge, sowas kann bei Vollwracks wie Ihnen allzu leicht passieren.

    • tapferimnirgendwo schreibt:

      Nie wieder Völkermord!

      Dann, Nikolaus, protestieren Sie laut gegen Artikel 7 der Hamas Charta, dort wird der Völkermord an Juden gefordert!

    • Eitan Einoch schreibt:

      Wenn du so gegen Völkermord bist – oh, welch mutiges Bekenntnis! -, wo bleibt dein Protest gegen “Ad-daula al-islāmiyya” im Irak und in Syrien? Warum protestierst du gegen Israels Fantasy-Völkermord, während dich die genozidalen Absichten islamischer Terrorgruppen wie Hamas kalt lassen?

      • Aristobulus schreibt:

        Er macht das so, Eitan, weil laut den Gelehrten, Experten und Adepten des Nationalbolschewismus die Hamas sich nur gegen den zionistischen Imperialismus verteidigt, und weil diese Ad-Daula al-Islamia (IS) von Zionisten gesteuert sei, um den Islam in Misskredit zu bringen ;-) , so sagte es jedenfalls neulich eine moslemische Politikerin in Holland. Und wer sind Du oder ich schon, um solchen Koryphäen und Genies zu widersprechen?

    • Eitan Einoch schreibt:

      Nebenbei bemerkt, den Holocaust überlebt zu haben bedeutet nicht, klug und weise geworden zu sein. Oder willst du etwa behaupten, Konzentrations- und Vernichtungslager seien in Wahrheit Lehreinrichtungen und Erziehungsanstalten gewesen, aus denen man als besserer Mensch wieder herauskam? Das Auschwitz-Diplom als Qualifikation zum Israelkritiker?

      Holocaustüberlebender zu sein qualifiziert zu gar nichts! Ein Holocaustüberlebender mag Schreckliches erlebt haben und jedes Mitgefühl verdienen, aber das macht ihn nicht zum Experten für Israel und Palästina oder die Lösung von bewaffneten Konflikten.

      • Nikolaus schreibt:

        Eitan Einoch, mit ihrer Aussage werden Holocaust Opfer zu Tätern.
        Bei den Zionisten mag dies ja zu treffen, besonders Die, in der israelischen Regierung.

        • Dante schreibt:

          Ihnen ist der Unterschied zwischen “keine besondere Qualifikation” und Täterschaft in wasauchimmer aber doch bekannt? Ich frag’ nur mal zur Sicherheit, nicht, dass Sie jetzt jeden Menschen ohne Uniabschluss zum Verbrecher stempeln.

        • Dante schreibt:

          Und was “die Zionisten” betrifft: Zionist sein bedeutet, nicht zu wollen, dass Juden schutzlos sind, wenn man sie diskriminiert, verfolgt oder massakriert, nur weil sie eben Juden sind. Geboren ist diese Anschauung aus der bitteren Erfahrung, wie wackelig und unzuverlässig das Wohlwollen nichtjüdischer Mehrheitsgesellschaften gegenüber einer jüdischen Minderheit ist. Zumindest das sollte man als Holokaustüberlebender oder Angehöriger eines Holokaustüberlebenden gelernt haben.
          Es ist ebensowenig jeder Zionist jemand, der etwas gegen Araber hat, wie jeder Feminist bzw. jede Feministin etwas gegen Männer an sich hätte.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Es mag auch Holocaustüberlebende geben, die israelfeindlich eingestellt sind und sich als Alibijuden antizionistischer Propaganda zur Verfügung stellen. Auch Holocaustüberlebende haben ein Recht auf Dummheit.

          • Aristobulus schreibt:

            Das Widerlichste überhaupt ist aber, dass irgend Holocaustüberlebende als Kronzeugen gegen ihre eigenen Leute benutzt werden, nicht?
            Dieses Benutzen von Juden, eine extrem widerliche Widerlichkeit…
            Und dass die sich so benutzen lassen. Deren Angst bestimmt weiterhin alles. Die Benutzer wissen das genau – und beuten es aus.

  5. Nikolaus schreibt:

    Über 350 Holocaust Überlebende protestieren mit ihrer Unterschrift, gegen das israelische Massaker an die palästinensische Ziviel Bevölkerung im Gaza Streifen.
    http://www.freunde-palaestinas.de/palaestina-heute/1969-hunderte-holocaust-ueberlebende-protestieren-gegen-massaker-an-palaestinensern.html

  6. Eitan Einoch schreibt:

    “Der englische Philosoph, Schriftsteller und Kulturkritiker George Steiner hat einmal bemerkt, dass die Juden gehasst werden, weil sie das Gewissen und das Ideal einer moralischen und ethischen Vervollkommnung erfunden haben. Die Menschheit hasst sie dafür, weil sie immer wieder versucht, diese moralischen Forderungen zu erfüllen, aber immer aufs Neue scheitert. Sie scheitert, weil niemand diesen hohen moralischen Geboten gerecht werden kann. Der islamische Dschihad umgeht dieses existentielle Problem. (…)

    Er erlaubt den Gläubigen, die Stimme der Vernunft und des Gewissens abzuschalten. Sie können nunmehr rohe sexuelle Gewalt ausüben. Die Stimme der Horden ist die Stimme orgiastischer Lust. Diese Horden schlachten Männer und Jungen ab und machen Mädchen und Frauen zu Sexsklavinnen. Die Menschen sind wieder so schutzlos, wie sie es Zehntausende von Jahren waren, bevor wir das Menschenopfer abschafften und mit dem langsamen und schmerzhaften Prozess begannen, unsere grausame Natur zu überwinden.

    Der Dschihad hat so viel Macht, weil er die mühsam errungenen Beschränkungen ausschalten kann, die wir im Laufe des Zivilisationsprozesses verinnerlicht haben. Der Dschihad bringt der Welt den ultimativen Kämpfer, der keinerlei Schranken mehr kennt. Diese Leute brauchen kein politisches oder religiöses Programm. Ihre Triebkraft ist keine soziale oder ökonomische Benachteiligung. Ihre absurde Vorstellung eines weltumspannenden Kalifats ist ebenso ein Vorwand wie all die anderen unsinnigen Ideen, die die Tötung von Ungläubigen verlangen, damit ein Paradies der reinen Gläubigen entstehen kann. Nein, es geht nur um den Wunsch, zu vergewaltigen und zu zerstören. Unsere Kultur hat einen Namen dafür: das Böse.”

    (Leon de Winter, Quelle http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-barbarei-der-dschihadisten-im-namen-des-schwertes-13106443-p2.html)

    Tja, so kann es kommen! Die postmoderne Philosophie hat versucht, das Böse abzuschaffen, indem sie schlicht seine Existenz leugnete. Aber das Böse hat mehr Substanz als das postmoderne Weltbild.

    • Dante schreibt:

      Ja die postmoderne Philosophie – zweifellos hängt ihr auch RDP an. Sie hält das für aufklärerisch und rational, was eigentlich nur dünnintelligent ist und das Kind mit dem Bade ausschüttet. Klar wird der Terminus “das Böse” auch als wohlfeiles Mittel missbraucht, um im Kampf gegen jemanden, dem man diese Zuschreibung verpasst hat, jede Hemmung fallenzulassen, was übrigens genau das Verhalten der Jihadisten nach Steiner beschreibt und keinesfalls nur den Bushismus.
      Dies beweist jedoch nicht, dass es das Böse nicht gäbe, sondern eben nur, dass dieser Begriff missbraucht wird, und zwar von Leuten, die selbst mit gutem Gewissen Böses tun wollen.
      Dieser Pseudo-Rationalismus ist ein wenig so wie der Behavorismus, der so etwas wie “innere” – gemeint sind psychische – Zustände einfach leugnete, statt damit zu leben, dass es da etwas gab, was sich der wissenschaftlichen Erklärung bislang entzog.

      Ein Behavorist schläft mit seiner Frau, die ebenfalls behavoristische Verhaltensforscherin ist. Anschließend meint er: “Liebling, für dich war es super. Wie war es für mich?”

      • Aristobulus schreibt:

        RDP?, … ah so, dieser Precht. Eine Unverschämtheit sondergleichen, dass er sich so wichtigwichtig mitsamt Mittelnamen nennt.

        • Dante schreibt:

          Also, daran würde ich mich nun nicht unbedingt hochziehen. ich habe auch zwei Vornamen, und wenn ich unterschreibe, dann mit beiden, und zwar in deutscher Schrift, weil’s sich geschwungener schreiben lässt und hübscher ausschaut.
          Damit nehme ich nicht unbedingt besonders wichtig. Wenn jemand wirklich “wichtig” im Sinne von bedeutsam für die Zeitgeschichte ist, braucht er nur einen Namen, und zwar einen möglichst kurzen, den er quasi besetzt, d.h. wenn der Name genannt wird, denkt man als allererstes an diesen Menschen – wer käme beispielsweise auf die Idee, beim Namen “Marx” anzunehmen, der Zentrumspolitiker Wilhelm Marx oder einer der Marx Brothers sei gemeint?
          Jedenfalls nehme ich Precht nicht seinen Mittelnamen übel, sondern sein bestenfalls mittelPrechtiges Halb- oder Viertelwissen, was Geschichte anbelangt. “Deutschland hat Russland im 20. Jhd. zwei mal überfallen” liegt auf ähnlichem Niveau wie “als Mose seine fünf Bücher schrieb…” (Däniken).
          Schlimmer aber ist es, dass sein Wissen in Sachen Gegenwart so mager aussieht. Wenn jemand am Stammtisch irgendeinen, auf HaSSmas-Prop gegründeten Mist faselt, ist das eine Sache, aber wenn einer mit der Attitüde des Berufsdenkers dasselbe tut, das ist arg.

          • Aristobulus schreibt:

            Das hab ich freilich nicht abgestritten, ja ganz im Gegenteil ;-) .

            Deine beiden Vornamen sind nicht übel, Dante, und die passen (ich weiß die!, warum, verrate ich Dir nicht), aber Prechts Vornamen sind ruhmrednerisch, herrscherlich und aufgeblasen. Just, indem er sie beide nennt. Seinen Mittelnamen jedem aufzudrängen ist eine Modetorheit, eingerissen erst seit ein paar Jahren, nicht?, zuerst bei Schauspielerinnen, die unbedingt als Anna-Tatjana oder als Julia-Daniela auffallen wollten, das hat sich herumgesprochen, und nu machen schon die Müllers und die Prechts mit.

            Traditionell werden Mittelnamen nur in Verbindung mit vorn Johann, Jan u.Ä. genannt: Johann Heinrich Krebs etwa, Schüler Bachs (der analog hieß), Rufname Heinrich, nicht Johann, weil Johann jeder hieß, Johann war der Auftakt. Bach’n nannte man Sebastian.
            Die mussten ihren Mittelnamen nennen. So wie Jan Philipp Reemtsma, weil Jan traditionell nicht sein Rufname ist, sondern Philipp.
            Aber diese Prechts usf. haben zwei vollgültige Namen, und die müssen sich ja selber nicht doppelt nennen. Sie tun es, um wichtig zu erscheinen und um besonders aufzufallen.

    • Bachatero schreibt:

      Eloquent, aber eigentlich ist es viel einfacher, wenngleich wesentlich weniger philosophisch, geradezu mechanisch. Jede Gruppe von Menschen (ich sag’ mal nicht Volk) “hat’ die Religion und die von dieser abgeleiteten Praktiken, die mit ihrem Intelligenzquotienten korrespondiert. Top down gesehen kommen die Juden da (mit) an erster Stelle, sowohl in der Zeit, als auch in der Substanz. Ich habe viel Zeit in Afrika zugebracht und weiß daher auch, wie es am Bottom aussieht. Irgendwo dazwischen, kreucht und fleucht der “Rest”. In der Position des top gun hast Du es mit drei möglichen Verhaltensweisen Dir gegenüber zu tun: Ablehnung (Hass), Akzeptanz oder Unterwerfung. Da die beiden Letzten erstaunlicherweise so gut wie nicht auftreten, bleibt nur die Erste über, die welche wir sehen.

  7. rutzel schreibt:

    Hat dies auf T*park rebloggt.

  8. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Hallo Leute!
    Seid Ihr sicher, dass Waldi H. und seine Mit-Kadaver einer derartigen Aufmerksamkeit wert sind?
    Die widerlichsten Herrmänner waltern nicht vor dem Dome of Kölle, sondern verunreinigen die öffentlich-rechtlose Medienlandschaft.
    Heute schon gekotzt?:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_club_der_toten_lichter_heute_richard_david_precht
    (Gefunden auf: “Die Achse des Guten”)
    Leider spinnt die Kommentar-Freigabe, weshalb mein Gesülz womöglich doppelt erscheint – oder gar nicht.

    • ceterum censeo schreibt:

      Eher gar nicht. Auf der Achse wird seltsamerweise fast alles moderiert.

      • SchallundRauch schreibt:

        Die Achse zensiert, wo sie kann. Ist ’ne Tatsache, kann jeder überprüfen.
        Unliebsame Kommentare werden nicht veröffentlicht. Und nicht jeder Achse-Beitrag verdient Zustimmung.

        • Sophist X schreibt:

          Ich halte es für keinen Schaden, bei der Achse keine romanlangen Mono-, Dia- und Polyloge sehen zu müssen.
          Eigentlich könnte man die Funktion aber wieder ganz abschalten, die paar Kommentare, die es schaffen, sind meistens nur dekorativ.
          Ich wurde da übrigens auch schon wegzensiert. Mein Therapeut wird das aber wieder hinbekommen.

        • Aristobulus schreibt:

          SchllundRauch, dieses “zensiert!” ist einfach falsch, pardon. Dieses “Zensur!” ist leider zum beleidigten, fordernden, egozentrischen Modeausdruck geworden, ganz besonders bei Linken, die glauben, überall ihr Pah und Puh sagen zu dürfen – wobei sofort dieses maßlose “Zensur!” gerufen wird, wenn das dem Hausherrn nicht passt.
          Nicht gegen Dich gemünzt jetzt-.

          Zensur üben Staaten aus, oder Regionalgewalten, so ist sie definiert. Wenn eine Zeitung einen Artikel nicht bringen will, ist das keine Zensur, sondern Pressefreiheit. Wenn eine Webseite irgend einen Kommentar nicht bringen will, ist das keine Zensur, sondern Meinungsfreiheit des Betreibers.

          Dieses “Zensur!” bei den genannten Beispielen rufen hingegen bloß jene, die nie selber verantwortlich für Publikationen oder für die Richtung einer Webseite gewesen sind.

          • SchallundRauch schreibt:

            Der Betreiber einer Website, in diesem Fall Achgut, kann sich das Betreiben einer Kommentarfunktion sparen, wenn er Kommentare mit gegenteiliger Meinung nicht bringt.
            Die Achse-Autoren betonen immer wieder, welche großartigen Journalismus sie betrieben. Aber sie betreiben keinen. Die Achse ist ein reiner Meinungsblog mit oft falschen Meinungen. Ein Kommentieren auf der Achse kann man sich sparen.
            Und ja, es ist “Zensur”, weil die Achse sich selbst damit brüstet, gegen den Mainstream und dessen “Zensur” vorzugehen, dabei aber eben selbst allzu oft die Objektivität mit Füßen tritt.

          • Aristobulus schreibt:

            Das ist naturgemäß Unsinn, SchallundRauch. Nur weil die Meinung der meisten, die bei der Achse des Guten schreiben, ja nicht Deiner Meinung entspricht, sind das doch keine falschen Meinungen da :D , halten zu Gnaden. Und mit Füßen getreten (womit sonst?) wird da auch nichts, höchstens Deine Meinung, gell?, aber freilich nicht die Objektivität.
            Die wollen ja nicht objektiv sein. Wer das sein will oder wer Anderen grad den Vorwurf macht, hat was nicht verstanden.

          • SchallundRauch schreibt:

            Ach, ein Aristobulus.
            Muß man den kennen?

          • Aristobulus schreibt:

            Willst Du Dich jetzt immer weiter wie ein Arschloch verhalten? Dann wirst Du wohl eins sein.

            So weit also zur Verknüpfung von Respekt mit Verdienst: Nicht von Ungefähr hast Du Dich ja geweigert, darauf irgend einzugehen.

          • Krokodil schreibt:

            Ari, warum bist Du denn so ungehobelt hysterisch?
            Was ist los?

          • Aristobulus schreibt:

            Ich hatte leider einen Grund.
            Hysterisch ist nichts daran – sachlich festgestellt scheints zu sein

          • Krokodil schreibt:

            Dann hast Du ihn ohne gefühlte Not, Hysterie, doof behandelt.

          • Aristobulus schreibt:

            Hysterie geht nur, indem man um 1900 eine Gebärmutter hat(te) ;-)

            Und der Anlass steht freilich woanders im anderen
            Thread begraben. Erst lesen, dann beurteilen (oder nicht lesen – lohnt sich nicht besonders)

          • Krokodil schreibt:

            Nuja, Wortherkunft und -gebrauch sind doch klar.
            Ganz ohne Griechischkurs.

            Obs woanders was gab weiss ich nicht, es muss aber nicht weitergetragen werden, zumindest gefällt mir der HIER unmotivierte Gebrauch des A-Wortes persönlich nicht. Aber meine persönlichen Befindlichkeiten erklären möchte ich nicht immer, erstrecht wenn es um Offensichtliches geht.

          • Krokodil schreibt:

            achso:
            *wink*

    • Krokodil schreibt:

      Broder ist zwar nicht der Schlechteste, aber er ist unbedingt ein unverbesserlicher Narzist.
      Und er stinkt gern Leute an, die ihm irgendwie nicht gewachsen oder genehm sind.
      Und Meinungen hat er selbst genug, was brauchts da die der anderen.
      Ich habe dort mal echt keine Mühe gescheut und eine gut recherchierte Gegenmeinung, in sehr freundlichem Ton abgeben wollen. War sinnlos.
      Wer anderen nicht zuhören kann ist ein Schwätzer, egal ob das was er sagt oft richtig ist.

    • Gutartiges Geschwulst schreibt:

      @ceterum censeo
      @SchallundRauch
      @Sophist X
      @Krokodil

      Großes Missverständnis!
      Mein Hinweis bezog sich auf Gerd Buurmanns Kommentar-Freigabe, nicht auf die der “Achse”. Habe mich unklar ausgedrückt.
      Habt Ihr diesen Artikel gelesen?:
      http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_club_der_toten_lichter_heute_richard_david_precht

      • Krokodil schreibt:

        War aber mal eine gute Gelegenheit über den Broder zu lästern…

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Dann war es ja nicht umsonst. Schönen Tag, Krokodil!

        • Aristobulus schreibt:

          Charakterköpfe wie Broder kann man unter den Journalisten (Publizisten) an einer Hand abzählen – an einer Fechterhand, der’n paar Finger fehlen, Leute.

          Ist Broder mehr Narzisst sein zB. Krokodil, Buurmann oder ich? Kann nich’ sein ;-)

          • Aristobulus schreibt:

            …einmal sein weg, damit’s nicht zu ontologisch wird.

          • Krokodil schreibt:

            Broder ist mir einfach unsympatisch.
            Als Mensch.
            Und witzig find ich seine Witze auch nicht.
            Auch kann sein Narzismus nicht der gleiche wie meiner sein,
            mein Selbstwertgefühl ist für mich auch ohne erlegtes Opfer spürbar.
            Mir reicht es zu wissen wen ich bei Bedarf in die Tonne kloppen könnte,
            und gehe diesem jenigen aber eigentlich lieber aus dem Weg, wenns nicht zu viel kostet.
            Ich sage immer erst jemandem er sei doof, wenn er es wirklich verdient hat,
            weil es ja irgendwie eine Strafe ist so angeranzt zu werden. Und eine Strafe muss man sich verdienen.
            Nehmen wir einfach mal den Ulrich Sahm, der kommt ohne Brodersche Eitelkeiten aus.
            Und er ist einer der wenigen weiteren Finger an der Fechterhand. Gegen Sahm ist Broder ein alberner Vogel.

          • Aristobulus schreibt:

            Nein, Krokodil.

            Um’s nun brutal zu sagen (pardon, keiner hört das gerne):
            – Dein Narzissmus besteht in manchen festen identitären Ideen, und es verletzt Dich persönlich, wenn einer die Gegenmeinung zu diesen Ideen äußert. Also ergibt das dann sofort eine sehr persönlich gefärbte Diskussion, in der man auf Dich Rücksicht nimmt (und weniger auf’s Thema), weil man Dir nichts Persönliches zufügen will.

            Wegen der Fairness:
            – Mein Narzissmus besteht darin, dass ich glaube, zwischen den Zeilen lesen zu können, egal welchen, und wehe, wenn dann einer kömmt und was dagegen hat.

            – Broders Narzissmus hingegen sehe ich nicht. Er hat Spaß daran, andere verbal fertigzumachen, die es verdient haben. Er bekommt seit Langem Todesdrohungen und Hassbriefe, Wäschekörbe voller Hassbriefe. Wozu ihn kritisieren?, was macht er falsch? Seine Bücher sind Referenz, persönlich ist er manchmal harsch (ich weiß das!), na und?, ohne Brodern sähe es sehr, sehr arm aus.

          • Krokodil schreibt:

            Nun, ich habe zusützlich zu Ideen auch mittlerweile gefestigte Ansichten, welche so zu sagen mit mir gewachsen sind. Zu denen zu stehen nehme zumindest ich selbst nicht als Narzismus wahr, ohne deswegen aber zu behaupten, ich wäre von diesem gänzlich befreit.
            Du darfst mir gern “Persönliches zufügen”, testen wir mal ob mein Narzismus das aushält.

            Sag mal, was für “feste identitäre Ideen” siehst Du denn so bei mir?
            Musst jetzt nicht lange schreiben, weise mich bei VD einfach mal demnächst darauf hin, wenn Du denkst es wäre zu “identitär”.
            Der Begriff “identitär” wurde vor relativ kurzer Zeit offiziell negativ eingeordnet, dem mag ich mich eigentlich lieber verschliessen. Da halt ichs mit der Strausschen (FJS) Theorie, der von den Linken gekaperten Deutungshoheit über unsere Sprache.
            Und Deine Kritik finde ich eher ehrlich als brutal, ich hoffe nicht das liegt an dem von mir falsch eingeschätzten Einsatz des Wortes identitär. Du wolltest mir doch damit nicht irgenwas komisches anhängen? Nee, glaub ich eben nicht. Oder?

            Warum aber sprudelt es ausgerechnet als Replik an meiner Kritik an Broder (erklärter massen persönlicher Natur) so aus Dir heraus? Hattest Du vorher keine Lust oder keine Gelegenheit dazu? Wolltest Du mir wirklich “nichts Persönliches zufügen”, wo Du doch auch so ein richtiges Ekel sein kannst, wenn Du denn einen Anlass siehst? Versteh das bitte nicht falsch, manchmal muss man ein Ekel sein. Ist nicht wirklich ein Vorwurf.

            Um das mit dem Broder abzuschliessen:
            Es geht mir ja ausdrücklich nicht um seine Inhalte, und als Mensch gibt es Milliarden blödere.
            Allerdings hat der gute Herr bei mir keinen Kredit, nur weil er von irgendwelchen hirnweichen Spacken mit Hass zugemüllt wird, dafür hat er aber meinen Respekt für die vielen unangenehmen Wahrheiten, die er ausspricht.

          • Aristobulus schreibt:

            Siehst Du, Krokodil, Guter!, das meinte ich mit Narzissmus, dass gleich die interessierte Nachfrage nach dem eigenen kommt, wenn er genannt wurde. Das isser nämlich.
            Nichts für Ungut :-)

            Im aktuellen Strang “Offener Brief” http://tapferimnirgendwo.com/2014/08/21/offener-brief-kulturschaffender-in-deutschland-zu-dies-und-das/ steht erstaunlich deutlich, wer wie narzisstisch ist. Nathan Warszawski führt die Liste der Nichtnarzissten an, er nimmt sich überhaupt nicht wichtig, kokettiert nicht, trumpft mit nichts auf, er ironisiert sich. Ich trumpfe da aber mit “Schriftsteller” auf, schreibe dann “Aufreißer” hin, nehme den Narzissmus also zurück (und schreibe hier tatsächlich über meinen, nu, d’oh!, das isser). Andere sind sachlich und kokettieren mit gar nichts. Wieder Andere sind, ähm, stolz.

            – Zu “Persönliches zufügen”: Ich füge grad Dir aber nix dergleichen hinzu, jedenfalls nicht willentlich (hab ja keinen Grund whatsoever). Übers Thema Dresden dialogisierten wir mal länger, da hast Du Dich später sehr fair verhalten, obwohl’s Dir schwerfiel. Identitär in dem Zusammenhang war vielleicht nicht der richtige Ausdruck.

            Bei grundsätzlicher Kritik an Brodern geht’s mir wohl emotional ähnlich wie Dir beim Thema Dresden ;-) . Weil die Aussage, dass Broder unsympathisch sei, sonst nur von Unsympathen kommt.
            Meist lässt ja nur ein Détail oder eine Äußerung den Pegel umschlagen, nicht? Was war’s?

          • Krokodil schreibt:

            Ari,

            “Bei grundsätzlicher Kritik an Brodern geht’s mir wohl emotional ähnlich wie Dir beim Thema Dresden…”

            Nicht jeder Apfel, der wie eine Birne aussieht, lässt sich mit einem Kürbis vergleichen.
            Ich wollte ja schliesslich den Broder nichtmal nur ein bisschen töten, Du redest von welchen die doch nun inzwischen eindeutig als tot anerkannt wurden. Somit ist Dein Vergleich leider, sorry, Mist.
            Und nochmal, inhaltlich ist die Kritik an Broder nicht, sie ist persönlich. Mit eindeutiger Ansage.

          • Aristobulus schreibt:

            …eindeutig als tot anerkannt wurden? Wen meinst Du?

            Dein Urteil über Brodern ist ein emotionales Urteil, Krokodil (und da findet Apfel zur Birne und zum Kürbis, alle sind Früchte, und solche Urteile sind alle emotional).

            Wie kam’s dazu? Ich frage bloß, weil ich es gern verstände.

          • Krokodil schreibt:

            Antwort gaaaanz unten.

      • Sophist X schreibt:

        Ja. Und irgendwo irgendwas über die Moderation der Achse abladen zu können war auch mal nett.

      • Gutartiges Geschwulst schreibt:

        Hallo Leute!
        Ich wollte nicht über H. M. Broder diskutieren (den ich großartig finde), sondern über Richard David (Er)Precht, den Philosophen aller Kassenpatienten.
        Habt Ihr den Artikel gelesen, und habt Ihr dazu eine Meinung?
        Letztere würde mich höchst interessieren.

        • Dante schreibt:

          Ich habe den Artikel gelesen und kommentiert. Ich fand ihn ausgesprochen interessant und auch erschütternd. Wie kann jemand, der sich Philosoph nennt und das ja wohl auch studiert hat, ein derartiges Halbwissen, wenn nicht gar Viertelwissen in Sachen Geschichte und Gegenwart besitzen?

        • Aristobulus schreibt:

          … nun denn, Gutartiges!, ich finde Prechts Meinung über Nahost & Israel völlig unqualifiziert, strohdumm, ideologisch bis zum Bersten, volleladen mit Ressentiments und krasser Unwissenheit, peinlich verschwörungstheoretisierend, dazu eitel bis dorthinaus, ferner judenfeindlich.
          In aller Kürze gesagt

        • Gutartiges Geschwulst schreibt:

          Seid bedankt, @Dante und @Aristobulus!
          Der Handelsvertreter des medialen ErPrechens hat die Hose weiter herunter gelassen, als seine geistigen Schwellkörper trugen.

    • Dante schreibt:

      Immerhin 10 eher zustimmende Kommentare gibt es dort bereits. Ich habe einen elften verfasst, der hoffentlich bald erscheint ():

      Herrn Wendt vielen Dank für den informativen Artikel.
      Für einen stukadierten Philosphen hat der RDP ein ziemlich mittelPrechtiges Halbwissen, und zwar auf nahezu ALLEN Gebieten, über die er im Interview mit dem ‘Kurier’ spricht.
      Dass Deutschland im Zweiten Weltkrieg nicht Russland, sondern die UdSSR überfallen hat, zu der damals auch die Ukraine gehörte, wurde ja bereits erwähnt. Noch nicht erwähnt wurde, dass die NS-Führung auch diesen Krieg hauptsächlich der Vernichtung der dort lebenden Juden gewidmet hat, man denke an das Massaker von Babi Jar bzw. Babyn Jar. Ukrainer und Russen galten den Nazis zwar auch als ‘Untermenschen’, aber ihre Ausrottung sah die NS-Agenda nicht vor.
      Dass Deutschland im Ersten Weltkrieg keineswegs Russland überfallen, sondern ihm den Krieg erklärt hat, die erste größere Schlacht jedoch auf deutschem Boden stattfand, wurde ebenfalls erwähnt. Zu ergänzen ist vielleicht, dass das damalige Russland ebenfalls auch den Großteil der heutigen Ukraine umfasste (Galizien mit Lemberg, heute Lwiw, als einer der größten Städte, gehörte allerdings zu Österreich-Ungarn). Dass Deutsche auch im Ersten Weltkrieg lange Zeit tief in Russland standen, ist der Schwäche der russischen Streitkräfte zu verdanken.
      Precht wirft der deutschen Politik vor, ein mythisches anstelle eines rationalen Weltbildes zu vertreten, hängt dabei aber selbst dem alleinige-Kriegsschuld-Mythos an, die im Diktat von Versailles nicht etwa festgeSTELLT, sondern vielmehr festgeLEGT wurde.
      Zudem scheint er dem Mythos anzuhängen, die Deutschen hätten “Beißhemmungen” gegenüber Israel und blieben sehr moderat in ihrer Kritik. So etwas ist typisch für Israelkritiker. Natürlich auch ein Mythos. Dass man in Foren ganz andere Töne liest, unterschlägt er ebenso wie die Welle von Judenhass, die sich unter dem Vorwand Gaza-Krieg Bahn bricht.
      Dass die Bundesregierung keine scharfe Kritik übt, liegt m.E. nicht an “Beißhemmungen” und auch nicht an Furcht vor dem ZDJ, sondern wohl einfach daran, dass sie der israelischen Regierung auch keine Verhaltensalternativen aufzeigen kann.
      Die Israelis verwenden die Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen. Mit der mutmaßlichen Technologie des 23. oder 24. Jahrhunderts mit Energie-Schutzschilden und Phasern, die sich auf ‘Betäuben’ stellen lassen, hätten sie natürlich Raketenbasen und Tunnel beseitigen können, ohne auch nur einen einzigen Palästinenser töten zu müssen und ohne eigene Leute zu verlieren. Leider haben sie sie nicht. Können wir ihnen das vorwerfen? Wohl kaum. Ebensowenig müssen und dürfen wir ihnen vorwerfen, dass für sie der Schutz eigener Bürger vor Gewalt (DIE Aufgabe von Staat überhaupt) Priorität A hat, noch vor der Verschonung von Zivilisten auf Gegenseite, die sie aber dennoch so gut es ging umzusetzen versucht haben.

  9. Gutartiges Geschwulst schreibt:

    Hallo Leute!
    Seid Ihr sicher, dass Waldi H. und seine Mit-Kadaver einer derartigen Aufmerksamkeit wert sind?
    Die widerlichsten Walter Herrmanns sitzen nicht vor dem Dome of Kölle, sondern verunreinigen die öffentlich-rechtlose Medienlandschaft.
    Heute schon gekotzt?:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/der_club_der_toten_lichter_heute_richard_david_precht
    (Gefunden auf: “Die Achse des Guten”)

  10. Dante schreibt:

    @Ari, August 19, 2014 um 4:38 nachmittags
    Krokodile haben einen robusten Magen, aber ehrlich, guck Dir den WH doch mal an! @Krokodil: Würden Sie so was essen?

  11. O.Paul schreibt:

    Ich hab mir den Typen mit den Plakaten nochmal angesehen. Das ist kein Fall für Paragraph 130- eher für die Geschlossene. Oder?

  12. Eitan Einoch schreibt:

    Walter Herrmanns vermeintliche Holocaustopfer haben übrigens den Waffenstillstand mal wieder gebrochen – siehe http://www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4560333,00.html

  13. O.Paul schreibt:

    Kommunistenhasser? Ja!
    Antisemit? Nein!

    Und nein, ich habe keine braune Katze. Eher eine konservative Mieze.

    Ich habe es zu meiner Lebensmaxime gemacht, mich nicht mehr über jeden Mist aufzuregen.
    Und ich bin der Meinung, dass jede Meinung zu tolerieren ist, auch wenn einige ziemlich krude sind. Einen Paragraphen 130 halte ich für überflüssig. Eine gute Demokratie und ein aufgeklärtes Volk kommt ohne Bevormundungsparagraphen aus.

    • Dante schreibt:

      Ich habe es zu meiner Lebensmaxime gemacht, mich nicht mehr über jeden Mist aufzuregen.

      Sie haben sich aber eben ziemlich aufgeregt, sofern man das am geschriebenen Wort ablesen kann. Wenn Sie den Blog aufmerksam verfolgen, werden sie feststellen, dass die weitaus meisten hier eher Meinungen vertreten, die mit der Ihren weitgehend kompatibel sind als solche, die dem entgegenstehen.
      Vor allem ist hier praktisch niemand auf Seiten einer Doppelmoral, die sich zwar unheimlich “antifaschistisch” gibt, an arabischem bzw. muslimischem Judenhass und auch faschistoiden Tendenzen (wobei das Wort “Faschismus” fast schon verharmlosend ist) aber so gut wie keinen Anstoß nimmt.

      • O.Paul schreibt:

        Deutschland stellt sich gern in die Weltöffentlichkeit und will in jedem Scheiß- Konflikt vermitteln und bekommt die eigene Bevölkerung nicht zur Ruhe. Diese judenfeindlichen Demo´s in ganz Europa sind eine Ohrfeige für die ach so edlen Grundsätze der EU.
        Wer gegen die freiheitliche Grundordnung verstößt, sollte mit aller Härte bestraft werden. Ich denke da an Abschiebung inklusive Sippenhaft. Vielleicht setzt so etwas Zeichen.

        • Dante schreibt:

          Wer gegen die freiheitliche Grundordnung verstößt, sollte mit aller Härte bestraft werden. Ich denke da an Abschiebung inklusive Sippenhaft.

          Von Sippenhaft halte ich nichts, siehe Familie Zoabi (Hanin ist ein extrem antizionistisches MK, ihr Neffe Mohammed hingegen Zionist, obwohl er auch Muslim ist). Abschiebung – und zwar sofortige – für bestimmte Personen durchaus o.k.. Deutschland hat genug Nazis und keinen Importbedarf. Ich bin auch dafür, die Wiedereinreise salafistischer Syrien- oder Irakkämpfer zumindest erheblich zu erschweren.

        • Aristobulus schreibt:

          Was Sie da vorschlagen, ist voreingenommen, haltlos, überzogen und ohne jeden Belang.
          Ferner geht es an jeder Sache vorbei.

          • O.Paul schreibt:

            Wir reden hier über eine Gruppe von Menschen denen man mit normalen Gesetzen nicht beikommt. Die verstehen nur solche strikten Maßnahmen. Die lehnen die hier herrschende Grundordnung ab und sind somit immer wieder eine Gefahr. Heut sind es die Juden, morgen die Schwulen und irgendwann die Christen und zum Schluß ich als absolut Ungläubiger. Warum sollte soetwas in Deutschland geduldet werden.
            Sind wir schon so weichgespült, dass wir es verlernt haben uns zu verteidigen und das “Nest” sauberzuhalten?

          • Aristobulus schreibt:

            Danke – das war sachlich und am Thema.

    • Krokodil schreibt:

      Ok, es gibt auch andere Katzen.
      Warum müssen Sie Kommunisten unbedingt hassen? So pauschal?
      Man könnte ja einfach so den Kommunismus hassen, dann würde man zwar auch niederen Gefühlen nachgehen, diese würden sich aber nicht beliebig gegen Angehörige einer bestimmten, aber oberflächlich definierten Gruppe richten.

      Ansonsten sehe ich es ähnlich wie Sie, danke für die Erklärung.

      • O.Paul schreibt:

        Eigentlich ist jeder “ismus” unserer Feind.

        • Aristobulus schreibt:

          Der Liberalismus auch, Sie Benutzer des großen Wir?

          • O.Paul schreibt:

            Och menno, können Sie denn nur Sticheln?
            Ich sag es aber lieber deutsch: Freiheitlich.
            Und das sehe ich nicht, wie etwa den Sozialismus, als Ideologie an, sondern als Grundrecht des Menschen, unabhängig von Glauben, Stand oder Hautfarbe.

          • Aristobulus schreibt:

            Ich hatte nichts davon gesagt, dass Liberalismus eine Ideologie sei. Er ist ja keine.
            Nein, “freiheitlich” zu sein behauptet die FPÖ von sich auch.

        • Dante schreibt:

          Das greift zu kurz. Nicht alles, was auf -ismus endet, ist eine totalitäre Ideologie, und nicht jede totalitäre Ideologie endet auf -ismus. Die in Nordkorea heißt z.B. Juche.

        • Krokodil schreibt:

          Naja, Real”ismus” könnte ich durchgehen lassen…
          Wobei Sie den Antikommun”ismus” nicht schon immer schlecht finden?

          • Dante schreibt:

            Was ist mit dem Buddhismus?

          • Krokodil schreibt:

            Und dem Botulismus?
            Pragmatismus?

          • Dante schreibt:

            Zionismus!

          • Krokodil schreibt:

            Mit Perfektionismus gegen jeden -ismus, oder so.

          • Dante schreibt:

            Es ist ja ganz nett, hier die ganzen -ismen, die Teilweise keine Ideen oder Ideologien, sondern etwa Vergiftungen oder Krankheiten sind (ich könnte hier den Alkoholismus noch einfügen) zu nennen, aber ist das wirklich zielführend? Ich nannte eben, und werde es wiederholen, den Zionismus.

          • Krokodil schreibt:

            Zielführend?
            Weiss nicht, wo ist das Ziel denn in diesem Fall?
            Ich sah das Ziel momentan darin, nicht ohne weitere Gedanken jeden -ismus einfach so zu diskreditieren.
            Auch halte ich es für eine recht überflüssige Frage an mich, was ich wohl vom Zionismus halte. Das setze ich hier als bekannt voraus, zumindest bei den Dauergästen. Kurz: er gehört zu den “-ismusen”, die ja wohl nicht ohne weiteres pauschal ablehnbar sind.

          • Dante schreibt:

            Ich sah das Ziel momentan darin, nicht ohne weitere Gedanken jeden -ismus einfach so zu diskreditieren.

            Deshalb habe ich ja auch den Zionismus erwähnt. Der Botulismus z.B. ist m.E. eher abzulehnen. Pragmatimus natürlich nicht, der täte manchem ganz gut.

            Auch halte ich es für eine recht überflüssige Frage an mich, was ich wohl vom Zionismus halte.

            Den habe ich ja auch mit einem Ausrufzeichen bedacht.

            Kurz: er gehört zu den “-ismusen”, die ja wohl nicht ohne weiteres pauschal ablehnbar sind.

            Das ist leicht untertrieben. Er ist ja eine Freiheitsbewegung und steht für das Streben danach, nicht unter dem Damoklesschwert der Abhängigkeit zu leben, nicht von Plünderungen, Massenvergewaltigungen, Folter und Mord bedroht zu sein – und sich endlich zuhause fühlen zu können, in spiritueller Hinsicht.

          • Dante schreibt:

            Das (der Zionismus) ist nämlich endlich mal ein “-ismus”, der für Freiheit und gegen Unterdrückung, Pogrome und Vernichtung steht.

          • Krokodil schreibt:

            na dann *grin*

          • Aristobulus schreibt:

            Genauestens-. Zionismus ist die Bürgerrechtsbewegung der Juden – nicht nur für Juden!, sondern durch Juden für alle, die mit Juden dort leben, wo die Werte des Zionismus gelten.

      • Dante schreibt:

        Man könnte ja einfach so den Kommunismus hassen,…

        Warum sollte man die angestrebte ideale Endgesellschaft hassen, in der es keine Herren und keine Knechte mehr gibt? Man mag daran zweifeln, dass es sie je geben wird, aber die ihr nachgesagten (oder vielmehr vorhergesagten) Eigenschaften sind doch durchweg positiv. Es ist auch nicht unbedingt eine entindividualisierte Gesellschaft, das kam später.
        Es waren schon in der Tat Kommunisten, nicht der Kommunismus (der nämlich o.g. Endgesellschaft sein sollte), die so viel Leid angerichtet haben. Dass die Kommunisten so brutal wurden, daran waren übrigens ihre Feinde nicht ganz unschuldig, der in brutaler Unterdrückung durchaus geübt war. Nicht-brutale Kommunisten und Sozialisten wurden sozusagen weggemendelt, die Brutalinskijs blieben übrig.

        • Krokodil schreibt:

          Ich hasse ja ungern etwas, das ich nicht (aus der Realität, keine Phantasien) kenne.
          Das, was uns bisher als Kommunismus verkauft wurde, das war eher Scheixxe.

      • Bachatero schreibt:

        Dieses “Hassen” ist doch nur polit-korrekte Rhetorik. Das Wort wird heute völlig inflationär für alles verwendet, was irgendwie gegen MS Doktrin ist. Gemeint wird sein, den Kommunismus nicht zu lieben … pardon, nach reiflicher Überlegung und gründlicher Analyse abzulehnen, oder?

        • Aristobulus schreibt:

          Einer hatte oben geschrieben, “Kommunistenhasser? Ja!”, recht unglücklich gewählt, weil ~isten da gehasst werden und nicht der ~ismus.

          Andererseits: Warum soll man denn niemanden persönlich hassen dürfen, der totalitär drauf ist? Es wird dann sofort ganz MS-korrekt-doktrinär dagegengehalten, Hass sei böse, so wie Krieg, und es gebe ja keine Totalitären dort, sondern es gebe nur hier Rassisten.
          Also, solche hass ich ja, die derlei behaupten ;-)

  14. O.Paul schreibt:

    Meinungsfreiheit! Schon mal was davon gehört?
    Auch wenn es einem nicht paßt! Man kann ja vorbeischauen oder weghören.

    Warum wird denn jährlich am 08.01. geduldet, dass Kommunisten in Berlin zu Tausenden aufmarschieren? Da wünschte ich mir auch ein “Aufschrei” der Gesellschaft gegen die ewig Gestrigen.

    • Krokodil schreibt:

      Sie können die Katze aus dem Sack lassen.
      Ist sie braun?

      • Martin schreibt:

        Nja, ist die Frage. Das sich den kommunistischen, teils Stasi.verherrlichenden Aufmärschen niemand entgegenstellt, ist allerdings eine Schande.

        • Krokodil schreibt:

          Zwei Feindbilder:
          1. Juden / Israel
          Wie ich darauf komme?
          Walles Stinktierfarm fällt bei ihm unter Meinungsfreiheit.
          Es finden sich hier gute Argumente für die Fehlerhaftigkeit dieser Sichtweise,
          ihn (opaule) juckt das selbstverständlich nicht.
          2. Kommunisten

          Natürlich kann mein Verdacht trotzdem in die Irre führen, noch konfrontierte ich deshalb anhand einer Frage, eine Feststellung ist dies damit nicht so wirklich.

      • Dante schreibt:

        Warum sollte sie braun sein? Sympathien für den braunen Pöbel hat O.Paul nicht geäußert, weder für den mit den braunen Hemden noch den mit den mehr oder weniger braunen Gesichtern. Dass jemand politisch rechts eingestellt ist – so schätze ich O.Paul ein, heißt nicht, dass er braun wäre. Bismarck war beispielsweise rechts. Strauß war rechts. Linke Störer bei einem Wahlkampfauftritt 1980 bezeichnete er als “die besten Nazi, die es je gegeben hat”.

        • Aristobulus schreibt:

          Aber der Bismarck hatte Geist, und selbst Strauß konnte einigermaßen sachlich sein.
          Hingegen dieser Opaul ist ein nationalistischer Aufstampfer ohne Geist und ohne Sachlichkeit, den kennt man hier von früher, er hat seine zweieinhalb Themen und stampft dann.

    • Martin schreibt:

      Sie mißverstehen. Genau um die einseitige Auslegung der Meinungsfreiheit geht es hier.
      Stünde jemand da, der den Islam anprangerte oder die Türkei oder die Saudis, schwupps, wär des Ganze beseitigt.

    • Eitan Einoch schreibt:

      Zur Meinungsfreiheit gehört auch das Recht zu sagen, was einem nicht passt. Zur Meinungsfreiheit gehört NICHT das Recht, zu seiner Meinung keinen Widerspruch zu erfahren. Wer Israel für einen Terrorstaat hält, der einen Holocaust begeht, der darf das meinetwegen sagen. Aber er muss dann auch damit leben, dass man ihn deswegen für einen unverbesserlichen Antisemiten hält.

      • tapferimnirgendwo schreibt:

        Exakt! Meinungsfreiheit ist ist das Recht zu widersprechen!

        • Eitan Einoch schreibt:

          Das ist in der Tat die wahrscheinlich knappste, auf den Punkt gebrachte Definition von “Meinungsfreiheit”.

        • Krokodil schreibt:

          Und trotzdem fällt Walles Zeugs nicht unter Meinungsfreiheit.
          Auch wenn es, hier oft und gern kritisiert, die Neudeutsche Gesinnungsjustiz gern so hätte, bzw diesbezüglich Recht beugt.
          Nicht jeden Scheiss kann man als Meinung verkaufen.
          Sonst gäbe es ja auch weder Beleidigungen noch falsche Anschuldigungen, welche bei weniger politischen Themen teilweise noch von einer halbwegs funktionierenden Justiz abgehandelt werden.
          Meinungsfreiheit in diesem Fall kann nur sein zu diskutieren, ob es Meinungsfreiheit ist, oder eben nicht. Wobei eine beliebige Auslegung der Gesetze, wie es in diesem und ähnlichen Fällen die Juristen tun, nicht dienlich wäre.

          • Kanalratte schreibt:

            Das was am Dom steht ist aber halt auch nicht mehr Meinung, sondern nach bundesdeutschem Verständnis einseitige und vor allem auch zeitlich unbegrenzte Hetze gegen einen Staat in der Öffentlichkeit. Dies zu dulden und andere Sachen hingegen nicht, ist ja genau die Doppelmoral in diesem Land, von der hier alle klagen.

            Das ist auch die Aufgabe der exekutive Polizei, selbst dann wenn es nicht die Aufgabe der Judikative ist.

          • Aristobulus schreibt:

            … nicht gegen einen Staat, sondern gegen den Judenstaat.

            Und die Polizei als ausführende Gewalt (Exekutive) tut das, was Gerichte (Judikative) anordnen. Tatsächlich verhindern die Kölner Gerichte jedoch Strafanzeigen gegen die Hasspappen, und die Polizei springt sogleich herbei, wenn jemand dagegen Rabatz macht.

        • Bachatero schreibt:

          Find’ ich komisch. Zum Widerspruch brauche ich nur Argumente bzw. eine Begründung, keine Meinung. Eine Meinung kann jeder Scheiß sein und ist es ja sehr oft auch. Meinungen sind frei, weil sie belanglos sind und ohne Konsequenzen bleiben (im Idealfall ;-) ). Wer weiß schon immer warum genau er was meint?

    • Dante schreibt:

      Meinungsfreiheit! Schon mal was davon gehört?
      Auch wenn es einem nicht paßt! Man kann ja vorbeischauen oder weghören.

      Oder widersprechen. Wenn Meinungsfreiheit wirklich gilt, so muss sie auch für Widerspruch gelten. Nur: Wessen Meinungsfreiheit verteidigen Sie denn hier? Die eines deutschen Patrioten oder die eines Walle Haarmann, der vermutlich eher zu den von Ihnen genannten Konmmunisten tendiert?
      Der übrigens nicht nur eine Meinung äußert, sondern schlicht Lügen verbreitet.

      • O.Paul schreibt:

        Darin liegt ja des Pudel´s Kern. Eine gepflegte Diskussion zu bestimmten Themen ist in Deutschland fast nicht mehr möglich. Die unterschiedlichen Ansichten werden krampfhaft verteidigt ohne wirklich auf die Position des Andersdenkenden einzugehen und eventuelle Zugeständnisse zu machen. Im Gegenteil, es werden gezielt Schwächen (z.B. Rechtschreibung oder fehlende geschichtliche Kenntnisse) gesucht, um Andere Lächerlich zu machen.

        • Eitan Einoch schreibt:

          Auf seinen Gegner zuzugehen und eventuell Zugeständnisse zu machen ist eben so eine Sache. Wie wird der Gegner reagieren. Wird er deinem Beispiel folgen, also auf dich zugehen und ebenfalls Zugeständnisse machen? Oder schlägt er jetzt nur noch umso härter zu?

          Bei grenzdebilen Idiokraten wie Walter Herrmann sehe ich nichts, was es wert wäre, dafür irgendwelche Zugeständnisse zu machen.

          • Dante schreibt:

            Das Wort “Idiokrat” passt nicht ganz, denn ἴδιος heißt im Griechischen einfach “eigen”. Das Wort Idiot, das hier zweifellos gemeint ist, kommt von ἰδιώτης und heißt wertfrei “Privatperson”, was im demokratischen Athen aber negativ gemeint war. Der ἰδιώτης kümmert sich nicht um die Geschicke der Stadt, sondern nur um seinen eigenen Kram. Die Herrschaft der Narren würde eher “Morokratie” heißen.

          • Aristobulus schreibt:

            [ Daaante… ich mag Dich trotzdem ;-) ]

        • Dante schreibt:

          Im Gegenteil, es werden gezielt Schwächen (z.B. Rechtschreibung oder fehlende geschichtliche Kenntnisse) gesucht, um Andere Lächerlich zu machen.

          Das war keineswegs meine Absicht, was Sie daran erkennen können, dass ich durchaus auf das, was Sie geschrieben haben, eingegangen bin, uind zwar in derselben Antwort. Das Plural-s-Apostroph stört mich einfach bloß in meinem Sprachgefühl, ähnlich wie dies Redewendungen vom Typus “während dem Jahr” oder “wider besseren Wissens” tun (in einem Fall ist der Dativ dem Genetiv sein Tod, im zweiten ersteht letzterere als Zombie an einer Stelle auf, an die er nicht gehört).
          Hat mit Lächerlichmachenwollen nichts zu tun.

    • Kanalratte schreibt:

      Meinungsfreiheit, ja! Aber dann bitte auch für alle und nicht nur für “Israelkritiker” oder für Linke etc.!

      • Kanalratte schreibt:

        Schöne Meinungsfreiheit in diesem Land wenn man Israel als Völkermörder bezeichnen darf und Deutsche beschimpfen und ihre Flagge beschmutzen kann, aber bei jeglicher Äußerung gegen den Islam oder Muslime die Polizei in der Tür steht.

        Nach “Moslem, Moslem, feiges Schwein” kannst du schon mal raten welche Strafe du aufgebrummt bekommst. Da sind die Blauen oder Grünen nicht weit weg und im rasenden Tempo anmarschiert.

        Entweder ist das für alle erlaubt, und dann müsste man den Domspatz auch dulden, oder eben für niemand. Wenn ich mich heute negativ gegenüber Homosexuelle oder Muslime äußere, kann das meinen Job und meine gesellschaftliche Stellung kosten. Währendessern darf ich aber auf “Deutschlandfahnen rotzen”, Neo-Nazis den Tod wünschen und Israel als “das Böse” verkaufen und verliere nichts.

        Ich halte auch nichts davon das Holocaustleugnung unter Strafe steht, weil die Fakten für die Verbrechen der Nazis schon massenweise auf dem Tisch liegen und man eine historische Tatsache nicht extra schützen braucht. Allerdings kannst du diesen Paragraphen auch nicht mehr rückgängig machen, weil du dann eine falsche Symbolik aussendest.

        In diesem Land nervt mich diese Doppelmoral der Gesellschaft.

  15. Sophist X schreibt:

    Bei Lizens hat er sogar die Unterstreichung der Rechtschreibprüfung mit abgeschrieben. Treu bis in den Tod.

  16. Dante schreibt:

    Was ich freilich nicht verstehen kann, ist die Aussage, speziell in Deutschland könne man als Jude nicht mehr gut leben bzw. sei nicht mehr sicher. Im europäischen Ausland ist es teilweise nicht besser, eher schlimmer. Wirklich pogromartige Zustände gab es in Frankreich, und auch in Schweden kommt es verstärkt zu Übergriffen. Der BOSS hat ja schon öfters darüber berichtet.

    • Ima schreibt:

      @Dante,
      die Aussage „speziell in Deutschland“ kommt meiner Meinung nach daher,
      weil ausgerechnet in Deutschland, mit seiner Nazivergangenheit, der Antisemitismus immer noch extrem vorhanden ist.
      Ich kann es immer noch nicht fassen, dass auf deutschen Straßen wieder gebrüllt werden kann „Juden ins Gas“.

      Und übriges, wenn ich mit meiner Familie über eine evtl. Auswanderung spreche, kommen hierfür nur zwei Länder infrage, natürlich Israel und noch Amerika.

      • Kanalratte schreibt:

        Richtig, die Juden müssen sich diese Tage fragen ob ein Verbleib in Europa noch Sinn ergibt. Ansonsten bleiben dann die von ihnen erwähnten 2 Länder mit jüdischer Infrastruktur zur Auswahl.

      • O.Paul schreibt:

        “Ich kann es immer noch nicht fassen, dass auf deutschen Straßen wieder gebrüllt werden kann „Juden ins Gas“. ”

        Und wo sind die Gegendemonstranten, die sich sonst wie die Berserker gegen die Nazi´s stellen? Haben wir hier es etwa mit Doppelmoral zu tun? Kein “breites Bündnis”, keine “bunten Veranstaltungen, Sitzblockaden oder ähnliches. Feiglinge!

        • Dante schreibt:

          Und wo sind die Gegendemonstranten, die sich sonst wie die Berserker gegen die Nazi´s stellen?

          Auf Tauchstation – was hier im Blog durchaus nachhaltig angemeckert wird. Beispielsweise dass die “Arsch hu’h”-Aktion null speziell gegen Judenhass tut.
          Ich erlaube mir übrigens, darauf hinzuweisen, dass ein Plural-“s” niemals apostrophiert wird, auch im Englischen nicht.
          Mit Doppelmoral hat das in der Tat zu tun, und ansonsten entweder mit Feigheit, Gleichgültigkeit oder selektiver Ausländerfreundlichkeit.
          Bezüglich dieses Kommentars jedenfalls werden sie hier hauptsächlich auf Zustimmung stoßen.

        • Martin schreibt:

          D’accord. Feigheit dürfe bei den meisten einer der Hauptgründe sein.

  17. abusheitan schreibt:

    Warum schreibt niemand all die oben aufgestellten Behauptungen zusammengefasst auf ein Plakat. weist auf die Aussagen des W.H. hin und stellt sich damit auf die Domplatte?
    Warum lassen wir W.H. und Konsorten gewähren?

    • Krokodil schreibt:

      Dat müsse mer de Göllner fragen.
      Hier im (Ober-) Spreewald bin ich zuständig,
      die ganze Gegend ist frei von solchen gelben Schildern.
      Und ein Krokodil lauert auf “Israelkritiker”.
      Wenn auch nicht viele, aber so manchen hab ich zum Nachdenken gebracht.
      Sogar schon zwei ehemalige NPDler.
      Nich das ich irgendwann Vegetarier werden muss???
      “…Blutwurst ist Kaviar…”
      Naja, schmecken tut beides nicht.
      Ausserdem :
      http://nlarchiv.israel.de/2008_html/09/Infobrief%20vom%2002.09.2008a.htm#n4
      Man zählt noch die Schuppen. *grin*
      Bei der Wurscht ist die Sache eher etwas klarer. *grünanlauf*

      • abusheitan schreibt:

        Im Mittelalter galten Biber den Christen als Fastenspeise, da sie im Wasser lebten und deshalb als zwar außergewöhnlich pelzige aber doch wohlschmeckende Fische galten.
        Die schwäbischen Maultaschen, die nur nach Nudelteig aussehen, beinhalten in ihrem Inneren bekanntlich eine leckere Hackfleischfüllung. Da Gott diese nicht sehen kann, heißen die Maultaschen auch “Herrgottsbescheißerle”.
        Vielleicht ließe sich irgendwann ein Rabbi überzeugen, Wollschweine als koschere Schafe durchgehen zu lassen? ;-)

        • Krokodil schreibt:

          Rebbe zum Fleischer:
          “Geben sie mir doch bitte 500g von dieser schönen Pute.”
          Fleischer:
          “Aber mein Herr, das ist doch Schwein!”
          Rebbe:
          “Hab ich gefragt wie die Pute heisst?”

          • Aristobulus schreibt:

            ‘Schuldigung, der Witz ist zwar fein, funktioniert aber nicht mit dem Rebben (der realiter niemals eine Metzgerei beträte, die ungeschächtetes Fleisch anbietet, geschweige denn Schwein).
            Wenn der Witz so anfängt “Schlomo sagt zum Fleischer”, funktioniert er.

          • Krokodil schreibt:

            *lacht*
            Kannst den Witz ja koscherisieren.

          • Wolfgang Nossen schreibt:

            876trEin Rabbi betritt keine nicht koschere Fleischerei!
            Der Rabbi betrat ein Delikatessengeschäft, und deutete mit dem Zeigefinger auf ein Häufchen Gekochten Schinken und sagte: “Gebt mir bitte 20 Deka von dem Fisch”, darauf der Verkäufer: “Das ist kein Fisch, sondern Schwein”, und darauf der Rabbi:” Ich habe nicht gefragt wie der Fisch heißt”.

          • Krokodil schreibt:

            Warum sollte er dann in ein nichtkoscheres Delikatessengeschäft gehen?
            Was, wenn der Rebbe in Verkleidung auftritt?

            Oder, eine gänzlich andere Version:
            Freddy (er “geniesst” so einen besonderen Ruf in der Nachbarschaft)
            geht zum Laden und kauft eine Pute, lebend.
            Der Verkäufer:
            “Aber Sie haben mit dem Tier doch keine perversen Sachen vor…?
            Freddy:
            Nö,
            ich dreh ihm den Hals um,
            übergiesse es mit heissem Wasser,
            reisse die Federn raus.
            und dann stecke ich es in den Backofen.

            (Frei nach”U-Comics”, siehe “Freakbrothers”, hier “Fat Freddy”.)

    • Kanalratte schreibt:

      Ich bin leider nicht aus Köln oder Umgebung. Ich frage mich allerdings warum die Kölner Bürger, die jeden Tag daran vorbeilaufen nichts tun und wegschauen. Wo ist diese Antifa? Wo sind eigentlich die Gutmenschen, wenn man sie mal braucht?

      • Martin schreibt:

        Auf der “israelkritischen” Demo um die Ecke und skandieren “Jude, Jude, feiges Schwein.::” wo denn sonst?

      • Aristobulus schreibt:

        Es liegt dazu an zwei Faktoren:

        – Am schmählichen Versagen der Synagogengemeinde Köln!, die stillhält, schweigt, den Kopf einzieht und die Fensterläden zumacht.
        – Am lieblosen, peinlichen, feigen Versagen der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, die nicht das Allergeringste tut.

        • Martin schreibt:

          Ich weiß nicht. Einerseits ja, aber andererseits – wäre es nicht vorrangig eher Sache der nichtjüdischen Deutschen ihren Abscheu vor dem nichtjüdischen Deutschen Antisemiten Walter Herrmann zum Ausdruck zu bringen?

          • Aristobulus schreibt:

            Ich hatte das übrigens mit ziemlicher Qual geschrieben, Martin – insofern hast Du ja völlig Recht.
            Nur schaffen es die Kölner Mehrheitsdeutschen nicht. Die lassen die Dinge so wie sie sind, weil dorten ja bloß Juden angehasst werden. So simpel, so öde, so wirksam.

          • Kanalratte schreibt:

            Richtig, es sollte in erster Linie eigentlich die Sache von denen sein, die da täglich in Köln langlaufen. Diese Plakate haben auch nichts mehr mit Kritik zu tun, falls das jemand wieder aufführen möchte, sondern sind reine Hetz- oder Aufhetzplakate.
            Da sollten sich doch zumindest 30 Leute finden, denen das gegen den Strich geht?

            Oder erfordert die Millionenstadt Köln allen Ernstes, dass man aus dem gesamten Bundesgebiet anreisen muss, nur um einem armseeligen Mann mit Pappschildern die Meinung zu sagen?

            Ohne mich hier zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, was in Deutschland einem Land wo man lieber gerne mal wegschaut (Stichwort Zivilcourage) auch nicht angebracht wäre, möchte ich doch behaupten, dass dieser Mann zumindest nicht in allen Städten Deutschlands immer noch seinen Israelhass verbreiten dürfte. Also Kritik auch am “toleranten” (Toleranz ist ja nicht automatisch gut, liebe Bessermenschen) Köln.

      • O.Paul schreibt:

        Na ja, auf die Anti-Fa könnte ich getrost verzichten. Aber die Geistlichen aus dem Dom- was ist mit denen?
        Wenn´s um die Moslems geht, brüllen die Dompfaffen am lautesten.
        Hier könnten sie mal Stellung beziehen und Ihren Brüdern und Schwestern des jüdischen Glaubens beistehen.

        • Aristobulus schreibt:

          Sie haben leider überhaupt keine Ahnung von dem, worüber Sie sich äußern.
          Ein Hinweis: Sollten Sie sich eine Meinung bilden wollen, erst nachlesen, nachlesen, nachlesen, dann was sagen.
          Man wirkt dann klüger, weil weniger grob ahnungslos.

          • O.Paul schreibt:

            Na wenn Sie das sagen….

          • Aristobulus schreibt:

            Nachlesen ist wichtig. Ohne geht’s halt nicht…

          • Kanalratte schreibt:

            @Aristobulus: Was ist daran falsch? Wieso trägt die Kirche nicht auch Mitschuld? Immerhin ist es der Domplatz. Wir kennen ja die Kirche, aber trotzdem ist ihre Mitschuld explizit zu erwähnen.

          • Aristobulus schreibt:

            Weil längst bewiesen ist, dass die offiziösen Katholen nicht das Geringste tun werden. Seit zehn Jahren sehen sie zu, dass just vorm Kölner Dom eine Dauerhassdemonstration diesen Ort verpestet.
            Drinnen in diesem Dom besitzt man seit 1310 eine gepflegt verrottete Judensau aus Holz, und draußen lässt man die lebenden Juden als Säue beschimpfen.

            Wer was dagegen einzuwenden hat, soll keine wohlfeilen Fragen stellen, die längst beantwortet sind.

  18. Martin schreibt:

    “Kölsch ist ein Bier,”

    Puh… und ich hab nen Moment lang gedacht, das sei ernst gemeint :)

  19. Martin schreibt:

    “Lizens”, “Probt im Gaza den” , eigenwillige Unterstreichung bei “Nicht Noch Einmal” (jeder andere hätte wohl das “Noch” unterstrichen) ?

    Der Mann ist vielleicht gar nicht wirklich antisemitisch, sondern nur wirklich dumm wie Scheiße.
    Kann das sein, das der wirklich so ist wie er aussieht und sich einfach in die Demenz gesoffen hat?

    • abusheitan schreibt:

      “Kann das sein, das der wirklich so ist wie er aussieht und sich einfach in die Demenz gesoffen hat?”

      Sieht so aus.
      Man könnte aus dieser Qualifikation auf eine künftige Karriere in einer Partei schließen.

    • Kanalratte schreibt:

      Man muss davon ausgehen, dass es diesem Herren in erster Linie an Grips in der Birne fehlt. Jeder halbwegs intelligente Neonazi weiß dass er in der Öffentlichkeit keine offene Hetze betreiben darf. Nun mag der Domspatz zwar als Linker die Straffreiheit genießen, müsste aber doch schon soweit denken können, um zu wissen dass er mit seinen Plakaten erstens an alte Zeiten erinnert und zweitens zumindest seine Anti-Israel Haltung öffentlich zur Schau stellt. Wie gesagt, jeder halbwegs intelligente Mensch wüsste um das was er tun würde, würde er so agieren wie es der Domspatz tut. Jenem ist aber ein Zweifeln, eine Demut oder eine Haltung der Vorsicht nicht anzusehen. Im Gegenteil er legt immer noch einen drauf. Auch mit dieser Plakatgestaltung, inklusive Krakel-Aufschrift und Rechtschreibschwäche, wäre es vielen Menschen peinlich in der Öffentlichkeit aufzutreten.

      Das Problem beim Domspatz ist mehr noch seine geistige Unfähigkeit als sein Israel- und Judenhass.

      • Aristobulus schreibt:

        Der Domgnom hat hohen Blutdruck – sehr hohen. 120 zu 170 ungefähr, und bis zu 180-190, wenn er sich um seine Pappeninstallation kümmert.

        So hoher Blutdruck kann sehr leicht zum plötzlichen, letzten Absturz führen.

  20. Eitan Einoch schreibt:

    So ist es! Den Gleichsetzung Israels mit Nazideutschland konsequent zu Ende gedacht. Vielleicht wird jetzt klarer, warum diese Gleichsetzung ganz gewaltig nach Antisemitismus stinkt.

  21. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Köln hat sich einen internationalen Namen gemacht. Es könnte für antisemitische Touristen attraktiv sein, die Stadt der Judenhasser zu besuchen.

  22. schum74 schreibt:

    Auch ich bin kein Jurist. Doch bei aufmerksamer Lektüre des §130 StGB Abs. 3 komme ich zu dem Schluss, dass der Rentner vermutlich nicht strafbar ist.
    Die Billigung, Leugnung oder Verharmlosung einer unter der Herrschaft des Nationalsozialismus begangenen Handlung muss den öffentlichen Frieden stören, nicht? Dass tut der Auschwitz-Vergleich bzw. die Verharmlosung der Schoa in Köln gerade nicht. Die Verharmlosung entspricht dem Zeitgeist, sichert gute Verdauung und inneren Frieden. Hat W.H. nicht einen Friedenspreis gekriegt? Die Preisverleiher wussten, was sie tun.

    • schum74 schreibt:

      Das (tut) mit nur einem S. Wie komme ich bloß auf SS?

      • Aristobulus schreibt:

        Wegen eines HaSSrentners, der seinen FriedenSSpreis raushängen lässt.
        Mitten im besagt öffentlichen.

        • Dante schreibt:

          Der immer “meinnn Ssschaaatzsss” sagt?

          • Aristobulus schreibt:

            Immerhin hat er schlimm geendet :mrgreen:

          • Dante schreibt:

            Im Grunde war sein ganzes – für die Trostlosigkeit viel zu langes – Leben oder jedenfalls der größte Teil davon nur Elend, sodass der Tod eher eine Erlösung darstellt. Unrealistisch dargestellt übrigens, da die glühende Flüssigkeit im Schicksalsberg ja wohl Lava sein soll. Man versinkt nicht darin wie in Schlamm, denn die Dichte von Gestein ist auch im flüssigen Zustand wesentlich höher als die des menschlichen Körpers. Zudem ist die Temperature so hoch, dass alles Wasser im Körper sofort verdampft und er explodiert wie ein viel zu heiß gegrilltes Würstchen. Die Reste drüften augenblicklich verkohlen. Eher ein schneller Tod.

          • Aristobulus schreibt:

            Das sollst Du aba’ einfach dramatisch sehen, Dante, nicht so physikalisch :D , und übrigens muss der dauerelende Ssschaartträger beim Versinken in der Lava nicht sofort in Flammen aufgehen – er hat doch so viel kalten mordoresken Schleim auf sich drauf.

          • Aristobulus schreibt:

            Explodieren, pardon.
            Und er versinkt, weil ähmm das besondere Lava ist.

            P.S.
            Man kann mit Messgeräten leicht in reale Lava hineinstechen, nicht?
            Leider gibt es im Leben ein paar Dinge, die man nie tun werden kann. Ich würde sehr gern mal Lava fließen sehen, muss scho’ doll sein, das.

    • Krokodil schreibt:

      Für die neuerlichen “israelkritischen” “Demonstrationen” war der 130er eigentlich gedacht. Nur waren es keine “deutschen” “Glatzen”, sondern bereichernde Fachkräfte. Somit ging also gehörig was in die Richtung Tabu.
      Und der Herr mit der ungepflegten Frisur hat eben auch keine Glatze.

      “…muss den öffentlichen Frieden stören…”
      Ist ja wohl klar, wer entscheidet ob, oder ob nicht.
      Auch hier scheint die Frage der “Frisur” und der damit unumstösslichen Beweislast für oder wider die “richtige” oder “falsche” Gesinnung.

      Richter und Staatsanwalt jedenfalls beurteilen die Anwendbarkeit des 130er nach anderen als rechtsstaatlichen Regeln.
      Somit kann man getrost von offen krimineller Justitz sprechen.
      Freisler lebt.

      • Krokodil schreibt:

        erg.: …für oder wider die “richtige” oder “falsche” Gesinnung -> entscheident<-.
        sorry

        • Aristobulus schreibt:

          Die definieren, was “Störung des öffentlichen Friedens” bedeutet, Krokodil. Deren widerlicher, aber leider formalrechtlich korrekter Gedankengang (l’un n’exclut pas l’autre!) sieht so aus: Kritik am Islam führt zu Krawallen und Straßenschlachten, also fällt Kritik am Islam unter den § 130.
          Hingegen Hassausbrüche gegen Juden führen nicht zu jüdischer Gegenwehr, also ist §130 nicht anwendbar.

          Folgerung: Ich als Jid sehe mich nun von der deutschen Justiz gezwungen, künftig bewaffnete Straßenkrawalle und Weimarer Aufstände zu machen, damit man mich und die Meinen endlich gleichbehandelt.

          • Martin schreibt:

            Nja, aber das ist ja schon länger so. Dem Thema bin ich schon vor langer Zeit im Themenkomplex Religionskritik begegnet…

            Tatsächlich faßt das m.E. in juristische Paragraphen (und macht damit zu Gesetz), was ansonsten schon Usus ist: Den Weg des geringsten Widerstands zu gehen, statt den, der Recht wäre.
            Also anstatt notfalls die mit Gewalt und Mord drohenden umzubringen, denen Kritisierenden den Mund verbieten, damit sie nicht “provozieren” :)

          • Krokodil schreibt:

            “Folgerung: …”

            Und sie verlassen sich drauf das wir wieder “zur Vernunft kommen”,
            und liegen damit gar nicht so falsch.
            Solange diese Herrschaften der von Dir geschilderten “Logik” folgen,
            so lange bleibt zur Lösung des Problems nur die Gewalt.
            Es gibt nur drei Szenarien, Bürgerkrieg, offene Diktatur, oder zurück bzw hin zum Rechtsstaat (laut GG).
            Der Rechtsstaat will mohamedanische Aufstände verhindern, schafft damit aber die Voraussetzungen für viel schlimmere Dinge.

          • Aristobulus schreibt:

            Ja, der Rechtsstaat betreibt damit die Auflösung des Sinns dieser Rechtsverfasstheit.

          • Dante schreibt:

            Mein (noch nicht moderierter) Kommentar zu diesem Artikel lautet:

            The bitter irony of all this is that exactly these death threats and attacks are the very best argument for Zionism.

          • Dante schreibt:

            Dazu passt ganz gut dies hier:

            Borsolov declined to share the even harsher messages with NRG, and said he hopes the police will deal with the issue, but isn’t optimistic. He said the perpetrators usually use a fake profile or fake names, without pictures or identifying details – making tracking down the perpetrators difficult for police.

            “I do not think the police care, or that they can catch them,” he concluded, adding sarcastically, “We’re only 20 thousand Jews, at best, throughout the country. Muslims are a much larger group, and, ultimately, politicians need their votes, not ours.”

            Übrigens ein Grund für mich, die Demokratie nicht einmal mehr für die beste vorstellbare Staatsform zu halten. Ein Grundwert an sich ist sie für mich ohnehin nicht, anders als die Menschenwürde und die Menschenrechte, aus denen sich m.E. der sittliche Nährwert der Demokratie überhaupt erst herleitet. Warum Demokratie? Weil der Mensch Akteur und nicht Objekt sein soll, über das einfach verfügt wird, was nämlich gegen die Menschenwürde verstieße. Deshalb soll nicht über seinen Kopf hinwegregiert werden.
            Wer zulässt, den Menschen als rechtloses Objekt zu denken, hebelt dies aus, und Demokratie verliert ihren Vorteil gegenüber der Diktatur.
            Was ich im Algemeiner-Artikel gelesen habe, lässt mich zweifeln, ob die Demokratie gerade die Staatsform ist, die die Menschenrechte Einzelner oder relativ kleiner Gruppen tatsächlich verteidigen kann, nötigenfalls auch gegen Bevölkerungsmehrheiten.

          • Bachatero schreibt:

            Aristobulos, einwandfrei argumentiert. Ich freue mich, das Sie das jetzt auch so sehen. Wann geht’s los? Aber wohl eher nicht. Wann hat man das letzte Mal irgendwo randalierende Juden gesehen? Sie haben’s ja mal angedeutet, es liegt ihnen nicht so sehr, ausgenommen vielleicht Mike Hammer … ;-) .

          • Dante schreibt:

            Wo ist Walter Sobchak, wenn man ihn braucht? Er, nicht der traurige graue Mann, sollte für die Juden in Deutschland sprechen.

          • Aristobulus schreibt:

            … also, vom Hammer zu lernen heißt was für’s Leben zu lernen ;-)

          • Bachatero schreibt:

            Dante, Sie habe da berechtigte Zweifel an der Demokratie. Die beste Staatsform, die beste Religion, die beste Partei, die beste Frau (Kishon hatte sie!) … das beste waswaeisichnichnochalles, gibt es so etwas? Um das zu glauben, muss man die beste Indoktrination von allen erlitten haben, dann fühlt es sich richtig wirklich an. Wir leben auf Planet Earth, da kommt das Beste immer erst noch, wer’s schon hat ist im Delirium.

          • Bachatero schreibt:

            Bueno, wichtig beim Hammer ist es, ihn nicht voll zentriert abzubekommen, … ;-)

          • Aristobulus schreibt:

            [ Die beste Religion von alles ist natürlich meine, Bachatero. Wenngleich die noch sehr zu verbessern ist. ]

          • Aristobulus schreibt:

            alleN, N!, wegen des Verbesserns in n-ter Größe

          • Bachatero schreibt:

            Aristobulos, das ist die beste Antwort, die Sie in der Sache geben konnten. ;-)

          • Aristobulus schreibt:

            Danke. Wobei auch meine Antwort noch zu verbessern wäre :-)

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