Broder bis Woelki

Sehr geehrter Herr Meier,

wie ich höre, wird Kardinal Woelki bei der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit einen Vortrag über Besinnung und Ermutigung auf dem Weg jüdisch-christlicher Begegnung halten. Das halte ich für eine ausgezeichnete Idee, die hoffentlich dazu beitragen wird, dass unsere christlichen Mitbürger uns bald das verzeihen werden, was sie uns antun mussten, um den Tod Jesu’ zu vergelten.

Darf ich in diesem Zusammenhang eine Bitte an Sie richten? Könnten sie Kardinal Woelki fragen, was er auf dem Weg jüdisch-christlicher Begegnung gegen die “Klagemauer” direkt vor seiner Kirche unternommen hat, deren Urheber seit Jahren antisemitische Hetze verbreitet? Oder planen Sie, Walter Herrmann zu einem Vortrag über die Wege jüdisch-christlicher Begegnung einzuladen?

Mit besten Grüßen
Henryk Broder

***

Sehr geehrter Herr Broder,

mein Geschäftsführer, Herr Dr. Meier, hat mir Ihre Mail weitergeleitet. Da die “Woche der
Brüderlichkeit”
eine in ganz Deutschland stattfindenden Veranstaltung der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist, dürfte es an sich nicht verwundern, wenn wir – nach jahrzehntelanger Auszeit – das neue Oberhaupt der katholischen Kirche des Erzbistums Köln um einen Vortrag bitten. Nachdem wir in den früheren Jahren Rolf Hochhuth, Walter Jens, Hilde Domin, Navid Kermani und viele andere Schriftsteller, Intellektuelle und Publizisten für einen Beitrag haben gewinnen können, (die übrigens sämtlich publiziert sind), war es nach den ermutigenden Äußerungen von Kardinal Woelki zu vielen aktuellen politischen Problemen an der Zeit, ihn einzuladen. Wir freuen uns, dass er zugesagt hat. Sie sind herzlich eingeladen!

Was nun die unsägliche “Klagemauer” betrifft, können sich weder die katholische Kirche noch unsere Kölnische Gesellschaft, auch wenn sie die größte Deutschlands ist, über die rechtliche Situation hinwegsetzen. Ich könnte Ihnen Bände und Aktenordner zusenden, die belegen, dass wir, die Stadt Köln, die katholische Kirche und viele andere uns seit Jahren bemühen, diesen Schandfleck zu entfernen. Es gelingt juristisch nicht.

Unsere Veranstaltung in der kommenden Woche mit Kardinal Woelki hat damit gar nichts zu tun.

Mit freundlichen Grüßen,
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm

***

Sehr geehrter Herr Wilhelm,

das sehe ich ein. Auch gegen die Nürnberger Gesetze waren seinerzeit alle machtlos, die katholische und die evangelische Kirche, der Bund Deutscher Mädel, die Gemeinschaft Kraft durch Freude, der NS-Rechtwahrerbund, der Reichsnährstand und nicht zuletzt die NSDAP. Gesetz ist Gesetz, da kann man nix machen. Nicht mal eine kleine Mahnwache neben der “Klagemauer”, dazu fehlt sowohl der katholischen kirche wie der GFCJZ offenbar nicht nur der Wille, sondern auch das Personal.

Bitte richten Sie Kardinal Woelki einen herzlichen Gruß von mir aus und sagen Sie ihm, dass ich demnächst eine alternative Klagemauer auf der Domplatte aufbauen werde – über die Verbrechen der katholischen Kirche, von der Zeit der Inquisition bis zum Kindesmissbrauch in Erziehungsanstalten und Klöstern in den letzten Jahren und Jahrzehnten. Bin sehr gespannt, wie lange sich die Kirche so etwas direkt vor ihrer Haustür bieten lässt.

Weiterhin alles Gute bei ihrer segensreichen Arbeit im Dienste der Aussöhnung,
b. in b.

Ich kann Broders Stimmung verstehen. Die Antwort der Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit spottet jeder Beschreibung. Die GFCJZ spricht von “ermutigenden Äußerungen von Kardinal Woelki zu vielen aktuellen politischen Problemen”. Dabei hat Kardinal Woelki sich sehr früh der Sprachregelung Walter Herrmanns angepasst und zeichnet öffentlich ein denkbar einseitiges Bild von Israel. (Link: “Eure Eminenz Woelki”)

Kardinal Woelki folgt damit seinem Papst Franziskus, der jüngst einen aktiven Israel- und Judenhasser als “Friedensengel” bezeichnet hat. (Link: “Der Friedensengel”)

Der von Ihnen angeführte Navid Kermani zeichnet sich ebenfalls durch klare Israelkritik aus. Tolle Freunde sind das! (Link: “Navid Kermani – Ein Widerspruch”)

Liebe Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,

was Ihre Mühen anbelangt, den Schandfleck zu entfernen, machen Sie sich doch nicht lächerlich! Bevor ich eine Anzeige wegen Volksverhetzung im Jahre 2010 erstattet hatte, war das Kölner Verhältnis zu Walter Herrmann von Toleranz und Ignoranz geprägt. Im Januar 2010 erstatte ich Anzeige wegen des Verdachts auf Volksverhetzung, weil Walter Herrmann ein Bild von einem kinderfressenden und bluttrinkenden Juden vor dem Dom ausgestellt hatte. In Folge erstatte auch die Kölnischen Geselschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Anzeige. (Link: “Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!”)

Die Anzeigen wurden zurückgewiesen, weil die Person auf der Zeichnung keine “Krummnase” hatte und daher laut Staatsanwaltschaft nicht als Jude erkennbar gewesen sei (). Erst nachdem ich weiterhin und kontinuierlich über den Schandfleck berichtete und sich aufgrund dieser Berichte, die vom Simon-Wiesenthal-Center gelobt wurden, auch Kölns Partnerstadt Tel Aviv kritisch zu Wort meldete, erließ die Stadt Köln eine Resolution, in der die “Klagemauer” als “Botschaft des Hasses” bezeichnet wurde. (Link: “Die Mauer muss weg!”)

Irgendwann wurde ich von der Stadt Köln eingeladen. Ich dachte zunächst, man würde mir gratulieren und Hilfe anbieten, aber ich wurde bitter enttäuscht. Im Büro für internationale Angelegenheiten empfing mich ein Mann mit dem Namen Frieder Wolf. Ja, die Stadt Köln gönnt sich einen eigenen Außenminister. Der kölsche Außenminister erklärte mir, ich solle aufpassen, was ich über Köln sage und warnte mich, wenn ich weiter schlecht über die Stadt spräche, würde ich es mit ihm zu tun bekommen. Ich wurde richtig laut als er sagte: “Es wird Ihnen nicht gelingen, die Beziehungen zwischen Köln und Tel Aviv zu zerstören.” Plötzlich war ich ich der Böse, nicht Walter Herrmann. (Link: “Köln findet die Antisemitismuskeule”)

Der Stadt Köln ist es offensichtlich unangenehm, sich gegen Walter Herrmann positionieren zu müssen, aber ihre Haltung deckt sich mit der Haltung der Kölner Staatsanwaltschaft. Nachdem ich in einer Satire das Wort “Israel” auf den Parolen der sogenannten “Klagemauer” mit dem Namen eines Betreibers der Schandmauer ausgetauscht hatte, wurde mir mitgeteilt, damit beleidigt zu haben. Das nenne ich mal Doppelmoral! (Link: “Herrmann gut! Buurmann schlecht!”)

Als ich dann einmal vor dem Kölner Dom das Selbe machen wollte wie Walter Herrmann, erklärte mir die Polizei, das ginge nicht und erklärte mir, Walter Herrmann werde toleriert, da er “Narrenfreiheit” genieße. (Link: “Wir tolerieren Walter Herrmann”)

In einem Interview erklärt Walter Herrmann diese Toleranz mit diesen Worten: “Der Kölner Polizeichef ist ein Freund der Klagemauer!” (Link: “Offener Brief”)

Im September 2014 erstatteten einige Juden Anzeige gegen Walter Herrmann. Eine Anzeige liest sich wie folgt:

“Vor dem Kölner Dom wird auf einem gelben Plakat der Aufruf zum Mord an mir als legitimer Widerstand bezeichnet. Die Parole, die den Mordaufruf gegen mich verharmlost, lautet: “HAMAS = Volks-Widerstand”

Die Hamas fordert meinen Tod! Artikel 7 der Gründungscharta der Hamas fordert den Tod aller Juden weltweit, also auch in Deutschland. Das ist der Grund, warum die Hamas in Deutschland als Terrororganisation eingestuft wird.

Ich bin Jüdin! Die Hamas fordert meinen Tod. Vor dem Kölner Dom wird diese Forderung als legitimer Widerstand verharmlost.


Ich erstatte daher Strafanzeige. So lange vor dem Kölner Dom der Aufruf zum Judenmord als Widerstand bezeichnet wird, werde ich in Köln als Jüdin beleidigt, bedroht und verfolgt.”

Die Anzeige wurde abgelehnt. Überraschung! Die Staatsanwaltschaft erklärte, kaum jemand wisse um die Charta der Hamas und weil niemand wisse, dass die Hamas alle Juden vernichten will, sei die Aussage, die Hamas übe Widerstand, nicht volksverhetzend. (Link: “Genug ist genug”)

In dieser Zeit habe ich übrings eine Unterstützung der Kölnischen Geselschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sehr vermisst. Auch die Kölner Bürgerinnen und Bürger zeigen kaum Hilfsbereitschaft.

Am 20. September 2008 gab es unter dem Motto “Köln stellt sich quer” eine Neuauflage der Aktion “Arsch huh, Zäng ussenander!” auf der Domplatte in Köln. Anlass war der Versuch der Wählergruppe Pro Köln, in Köln ein als „Anti-Islamisierungs-Kongress“ bezeichnetes europaweites Treffen von Rechten zu inszenieren. Zehntausende Menschen vesammelten sich in der Kölner Innenstadt, um dagegen ein Zeichen zu setzen. Das Treffen von Pro Köln wurde so erfolgreich verhindert. Jene Zehntausende jedoch, die sich 2008 versammelten, um gegen eine einseitige Verurteilung des Islams und seiner Länder zu demonstrieren, die an einem einzigen Tag in Köln geplant war, schweigen überlaut zu der Tatsache, dass auf der Kölner Domplatte seit nunmehr über zehn Jahren fast täglich gegen das Judentum und seinem Land agitiert wird. Während die Bürgerinnen und Bürger Kölns deutlich machen, dass Muslime zu Köln gehören und sie es nicht akzeptieren, wenn gegen Muslime Stimmung gemacht wird, zeigen sie eine eiskalte Ignoranz gegenüber Juden. Was sie ihren muslimischen Nachbarn nicht mal einen einzigen Tag zumuten möchten, muten sie Juden täglich zu. Noch deutlicher kann es Köln gar nicht sagen: “Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!”

Liebe Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit,

was soll das heißen, “es gelingt juristisch nicht”, gegen Walter Herrmann juristisch vorzugehen? Natürlich gelingt es. Man muss nur wollen! Am 10. April 2015 wurde Walter Herrmann in erster Instanz verurteilt, gegen §15 Jugendschutzgesetz verstossen zu haben, da er Bilder von blutüberströmten, zerstümmelten Leichen von Kindern und Erwachsenen Kindern und Jugendlichen gezeigt hatte. Das muss man sich mal vorstellen, Jahre lang verstieß Walter Herrmann vor dem Kölner Dom gegen das Kindeswohl und die Polizei, Kirche, Stadt und Politik, das Ordnungsamt und die Kölnische Geselschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ließen es geschehen. (Link: “Walter Herrmann hat den Reifen platt”)

Den Gerichtssaal verließ Walter Herrmann brüllend. Schon ein paar Minuten Stunden später saß er wieder vor dem Kölner Dom und zeigte die Bilder. Wer war da und erstatte Anzeige? Die Kirche? Die Stadt? Die Kölnische Geselschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit? Nein! Ich! Erst nach meiner erneuten Anzeige forderte die Polizei Walter Herrmann auf, sechs Fotos, die nicht jugendfrei sind, abzuhängen. Es kam daraufhin vor dem Dom zum Tumult. “Herr Herrmann weigerte sich und warf sich auf den Boden“, beschrieb ein Sprecher der Polizei den Einsatz. (Link: “Walter Herrmann tanzt weiter”)

Mittlerweile baut Walter Herrmann täglich eine Peepshow der Gewalt vor dem Kölner Dom auf. Mit seinem Fahrrad karrt er jeden Tag schwere Steine, Stangen, Stühle und Seile an und baut daraus eine Galerie zwischen Kölner Dom und der belebten Hohe Straße. Es dauert teilweise eine Stunde, bis die Galerie steht! Tausende Menschen kommen jeden Tag an diesem Ort vorbei und müssen der Galerie ausweichen, um zum Dom zu gelangen. Bei einer Gefahrenlage kann die Installation nicht unverzüglich entfernt werden. Die Galerie ist eine Ansammlung von Bildern der Gewalt, verbunden mit der Behauptung, Israel sei für diese Gewalt verantwortlich. Die grausamsten Bilder von blutüberströmten, geschundenen Kinderleichen sind jedoch hinter einer Abdeckung versteckt. Die Abdeckung muss man erst hochklappen, um diese Bilder sehen zu können!
  
Die Klappen sind so gebogen, dass Erwachsene die Bilder nicht sehen können, ohne die Klappen zu bewegen. Aus Kinderhöhe jedoch sind die Bilder nicht verdeckt!
 

 
Walter Herrmann hat eine Peepshow gewaltpornografischer Bilder vor dem Kölner Dom eröffnet! Eine Peepshow ist jedoch keine Demonstration, sondern eindeutig eine erlaubnispflichtige Sondernutzung in Form eines Informationsstandes! Man muss sogar erst in Form des Hochklappens einer Klappe “eintreten”. Der Eintritt ist frei! (Link: “Die Peepshow vor dem Kölner Dom”)

Eine Galerie, die jeden Tag umständlich aufgebaut wird, ist keine Demonstration! Kein Urteil der Welt hat Walter Herrmann gestattet, diese Galerie kostenfrei vor dem Kölner Dom zu errichten. Für den Infostand, den Walter Herrmann betreibt, müsste jedes Theater, jedes Unternehmen und jede gemeinnützige Organisation teuer Standmiete zahlen. Es wurde Walter Herrmann lediglich von einem Gericht gestattet, dass er Leinen spannen darf, an denen Passanten Karten mit Beiträgen aufhängen können. Nirgendwo wurde ihm jedoch gestattet, diese Leinen an einer eigenst dafür aufwendig errichteten Galerie zu spannen, die zudem noch dazu benutzt wird, Bilder auszustellen, einige davon jugendgefährdend. Ganz sicher aber erstreckt sich die Demonstrationsfreiheit nicht auf eine Peepshow!

Walter Herrmann kann ohne Probleme dazu aufgefordert werden, die Leinen zusammen mit anderen Demonstrationsteilnehmern zu halten, denn nur so sind sie im Falle einer Gefahrenlage binnen Sekunden entfernbar. Die Steine, Latten, Stühle, Tische, Klappen und Kisten, die Walter Herrmann aufbaut, stellen einen Stand dar, für den er von keinem Gericht der Welt das Recht auf kostenfreie Betreibung vor dem Kölner Dom bekommen hat.

Wo ist die Stadt, die Politik und die Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit?
Wo ist der kölsche Aussenminister Frieder Wolf?
Wo ist Kardinal Woelki?

Nichts ist einfacher, als jetzt gegen Walter Herrmann juristisch vorzugehen. Er betreibt keine Demonstration mehr, sondern einen Stand! Warum also bekomme ich keine Unterstützung? Wo seid Ihr Kölnerinnen und Kölner? Ich brauche Euch? Oder ist Euch der Hass vor dem Kölner Dom schlicht drissejal?

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61 Antworten zu Broder bis Woelki

  1. Schönen , guten Tag,
    in ihrem Beitrag Broder bis Woelki vom 18.05.2015 gibt es gleich am Anfang den Link “Urheber” (blau markiert). Klickt man diesen Link an, kommt man zu dem Artikel “Herrmann the German (deutsch). In diesem Beitrag wird der Brandanschlag auf die Synagoge von Worms (2010) per Bild gezeigt. Hierzu habe ich eine Berichtigung anzumerken! Nach den Erkenntnissen des Staatsschutzes Rheinland-Pfalz wurde der Brand nicht von außen sondern von innen gelegt, was der These von einem neonazistischen Anschlag den Boden entzieht. Daraufhin wurden dem Staatsschutz die Untersuchungsbefugnisse entzogen, der leitende Beamte zum Schweigen angewiesen und die Sache auf sich beruhen lassen. Ich möchte Sie bitten, da doch mal nach zu graben, was da nun wirklich war bzw. ist. Sie haben da gewiss bessere Möglichkeiten als ich, ein weißer deutscher Mann, heterosexuell, geschieden, Beamter, den Islam falsch verstehend und familienbejahend, also ein Arschloch.
    Ich möchte Sie auch bitten, mir mal zu erklären, warum nationalsozial (Hitler, Mussolini) rechts ist und internationalsozial (Stalin, Mao, Pol Pot) links ist. Ich hab das bis vor paar Jahren auch immer so gesehen, aber ich kann das nicht mehr verstehen. Für mich drängt sich die Einsicht auf , dass beides ziemlich gleich ist. Bitte hier um Nachhilfe.
    Ich weiß, das ist nun kein Kommentar zum obigen Artikel, aber ich weiß nicht wie ich sonst an Sie schreiben kann.
    Zum Artikel nur so viel: Es ist in sich stimmig! Ich kann nur zustimmen!

  2. Pingback: Einen Traktor und Strafverteidiger für Broder! | Tapfer im Nirgendwo

  3. Sophist X schreibt:

    Man kann juristisch nichts machen? Die fortschrittlichen Kräfte hat es noch nie interessiert, ob juristisch etwas zu machen ist. Zivilcourage und regelrechte Aufstände von Anständigen werden eingefordert, wenn die falsche Seite öffentlich auftritt. Und die katholischen Domlichtabschalter sind mit moralischer Unterstützung auch nicht zurückhaltend, wenn die fortschrittlichen Kräfte ganz unjuristisch nötigen und randalieren.

  4. yoyojon schreibt:

    Das hat mich besonders beeindruckt: “mein Geschäftsführer, Herr Dr. Meier, hat mir Ihre Mail weitergeleitet.”, sagt Herr Wilhelm.

  5. Kanalratte schreibt:

    Beispiel Moslemischer Judenhass:

    • mike hammer schreibt:

      5. 10. 2010

        • mike hammer schreibt:

          aus spaß wurde ernst und ernst ist bald 5 jahre alt.

          • Aristobulus schreibt:

            Der Professor ist jedenfalls großartig.

          • mike hammer schreibt:

            @ Aristobulus

            ich verlinke doch
            david horrowitz seine
            aktionen hier andauernd.

            das zeug von
            Ben Schapiro,
            Bill Widdle,
            Andrew Clavan…
            läuft doch unter
            der orga von
            Horrowitz,
            frontpagemagazin…

            der ist großartig nur
            ist das ding etwas
            älter, heute kommt
            er nicht mehr zu
            wort, besucht er
            ne uni ist das plenum
            voller moslems, BDS,
            SJP
            sie stellen sinnlose fragen, lärmen usw.

            horrowitzs große arbeit ist das offenlegen der
            netzwerke, in mehreren büchern,
            discover the networks und seine
            letzte aktion
            waren plakate die
            Hammas exekutionen darstellten und in verbindung mit SJP und BDS brachte,
            was riesen geheul
            der linken nach sich zog. einfach mal
            reinschauen. ;)

          • mike hammer schreibt:

            # Aristobulus
            so sieht es heute aus
            und das sieht nicht gut aus, beachte polizei…..
            es ist eines von mehrren teilen

            https://www.youtube.com/watch?v=VJ9MQCkzRss .

            obama füllt die USA mit moslems auf allah komm raus.

          • mike hammer schreibt:

            sie veranstalten einen BASAR und nix is mit intelekt.
            hier Pammela Geller.

            5 jahre ist ne lange zeit bei
            umvolkungsaktivität.

          • Kanalratte schreibt:

            Ich finde David Horrowitz nicht großartig. Schlauer zu sein als ein Großteil der “toleranten” Zuhörerschaft, ist glaube ich nicht besonders schwierig.

          • mike hammer schreibt:

            das wird er überleben, hoffe ich!

    • A.S. schreibt:

      Das ist deutlich. Diese Szene steht beispielhaft für die ganze Situation in Nahost.
      Die Dame ist dem Herrn intellektuell himmelweit unterlegen und hat nur Hass dagegen zu setzen.

  6. mike hammer schreibt:

    Im übrigen STIMMT NICHT das der Papst Abbas einen Friedensengel nannte.

    As is tradition with heads of State or of government, Francis presented presented a gift to the Palestinian leader, commenting: “May the angel of peace destroy the evil spirit of war. I thought of you: may you be an angel of peace.”

    http://vaticaninsider.lastampa.it/en/the-vatican/detail/articolo/palestina-palestine-palestina-vaticano-vatican-vaticano-41113/

    ich verwette meinen sportwagen gegen eine mülltüte das der “übersetzungsfehler” gewollt war.

    • mike hammer schreibt:

      eine frische mülltüte natürlich!

    • anti3anti schreibt:

      Was ist das für ein Sportwagen?

      • mike hammer schreibt:

        ein schneller. ;)

        • Aristobulus schreibt:

          Setz bloß nicht wegen eines Kardinals alles auf Rot ;-)

        • ceterum censeo schreibt:

          Mach keinen Scheiß, Ihr fahrt doch nur diese kleinen, tiefgelegten BMWs oder Audi 80 :-) Aber egal, Hauptsache, Du legst noch ’ne Kalaschnikow drauf.
          PS. May the angel of war punish the evil worshippers of diversity!

          • mike hammer schreibt:

            macht nicht so ein kravall,
            sie ist zwar oben ohne aber
            es ist eine ehrwürdige alte dame.
            ich habe sie in einem ersteigerten objekt
            entdeckt. sie ist eine primadonna und wenn sie
            beleidigt wird zickt sie, also pssssssst.

          • ceterum censeo schreibt:

            Es gibt nur einen Wagen, für den man die weibliche Anrede gebraucht. Solltest Du eine Corvette Dein Eigen nennen, gilt Dir mein Respekt und Neid!

          • mike hammer schreibt:

            # centrum censeo

            ich treibe mich oft auf versteigerungen herum,
            als wirt mußt du in manchen bundesländern parkplätze haben
            und du kennst viele leute, die etwas verscherbeln was ihnen nichts
            bedeutet und so kommst du zu solchen dingen recht günstig,
            du kaufst oder pachtest objekte, mein kompardre
            hat so einen alten RR aufgetrieben, hat
            das ding konserviert und bis
            heute nicht angerührt.

            ich besitze eine C3, seit langer zeit, sie ist aber kein sportwagen
            eher ein musclecar, habe sie als teil eine ablöse
            bei einer unterverpachtung eines
            lokals bekommen. du bekommst so etwas ab 10 riesen, noch nichts besonderes.
            die ist doch jünger als ich, keine alte dame, mein
            kleinster bekommt sie wenn entweder
            ich hops gehe oder durch ihn
            opa werde, das dauert. ;)

            nein es ist eine sehr giftige europäerin und eine seltene,
            teure dazu, es ist eine sie. ich will sie nach israel
            schaffen, dort rostet nichts und sie
            dürfte dort noch seltener
            sein.
            (ausser reparaturen und teile hat sie mich nicht eine mark gekostet. ;)

            ich hatte mal einen 635 csi cabrio, blöde sache, gibst du sie her schmertzt es. :(

          • ceterum censeo schreibt:

            Genau die C3 neide ich Dir am meisten. Die fand ich schon immer am besten! Ich weiß aber nicht, wie Du auf solche Phantasiepreise kommst. Vor 20 Jahren und mit etwas Glück vielleicht. Jetzt bekommst du dafür gar nichts mehr. Ein Bekannter mußte jetzt für einen 70er Camaro 6000,- hinblättern und das Ding war kaum mehr als eine Karkasse. So was hat man vor zehn Jahren noch geschenkt bekommen.
            Also halt die Vette in Ehren!
            Und um den BMW ist es auch schade, solche Dinge gibt man nicht her. Waren irgendwie viel schöner als die heutigen häßlichen Dreckskarren.

  7. A.S. schreibt:

    Broder wäre in der Tat der richtige für eine alternative Klagemauer. Entweder über die katholische Kirche, die deutsche Polizei, oder über die Hamas.

  8. unbesorgt schreibt:

    An die Kölner: Hängt denn im Eingang zum Dom, dort wo die grimmigen Herren mit den Klingelbeuteln stehen, ein Aushang, auf dem sich der Hausherr bei den Dom-Besuchern für die zynischen, gewaltpornografischen und lügnerischen Belästigungen durch den Herrmannschen Kokolores entschuldigt? Da könnte der feine Kardinal doch mal seine echte und versöhnende Meinung kundtun, aber mal so richtig! Dort hat er schließlich Hausrecht – auch juristisch. Ein Foto bitte als Beweis.

    • Aristobulus schreibt:

      Ebensowenig, wie am Dom irgend eine Stllungnahme gegen die hölzerne Judensau am Chorgestühl von 1320 hängt, so hängt auch am Dom keine Stellungnahme gegen die eisernen Hetzereien gegen Juden gleich vorm Dom, die von 2015.

      Soll sich denn die heilige Kirche seit 1320 oder bis 2015 in schnöde Alltagskirchenpolitik einmischen müssen?

  9. anti3anti schreibt:

    In dieser Gesellschaft gibt es keine Juden, zumindest keine echten. Oft bezahlte.

    • Kanalratte schreibt:

      Wie meinen Sie das?

      • anti3anti schreibt:

        So wie ich es schreibe.

        • mike hammer schreibt:

          das, tut mir leid # anti3anti,
          stimmt überhaupt
          nicht.

          die jüdischen gemeinden in D sind fast alle mit diesem verein verbandelt.
          es gibt einige eherne ausnamen, aber die meisten gemeiden
          sind klein und schwimmen mit dem strom um nicht
          zu ersaufen, wie auf nen wasserfall zu.
          sie sitzen dabei mit z.b.
          judenmissionaren
          zusammen.

          ich habe kürtzlich einen gemeindevorstand gefragt wie er sich mit leuten
          solidarisieren kann beim protest gegen einen PEGIDA ableger, mit leuten
          die letzten sommer noch demos mitorganisierten auf denen
          “juden ins gas” gerufen wurde.
          als antwort kam gestammel, der mann war entsetzt, ratlos, du hättest
          die blicke anwesender gemeindemitglider sehen müssen,
          ich bin recht laut gewesen, es ist nicht leicht für sie,

          die jüdischen gemeindevertreter sind meist keine profis,
          nicht mal der schuster, der lieber das maul halten
          und docktern hätte sollen, wovon er
          wohl was versteht. ;)

  10. caruso schreibt:

    Wenn in diesem Verein “Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit” tatsächlich Juden mitarbeiten, warum treten sie aus diesem Verein nicht aus? Das wäre m.E. das einzig richtige, solange sich die Nicht-Juden in diesem Verein ihren A… nicht erheben und etwas gegen diesen Skandal tun. Oder sind diese Juden viel zu ängstlich, was in der Diaspora nicht selten vorkommt? Oder sind sie nur zu bequem? Oder?
    lg
    caruso

  11. Sempronius Densus Bielski schreibt:

    Die katholische Kirche, der Papst und die Kölner sind keine Judenhasser, sondern sie mögen nur keine Juden mit eigenem Staat.

  12. Heimchen am Herd schreibt:

    “Arsch hoch? Zähne auseinander? Nicht für Juden!”) ”

    Ja, wo sind diese Pfeifen, wenn man sie mal braucht?
    Ach so, es geht ja nur um die Juden, dafür halten diese “Künstler” ihren Arsch nicht hoch!
    Sonst kauft nämlich niemand mehr ihre CDs und keiner lädt sie mehr in die bescheuerten
    Talkshows ein und im Radio werden sie auch nicht mehr gespielt!

    Gell, Herr Gröhlemeier und Herr Niederegger?? :wink:

    • Heimchen am Herd schreibt:

      In Frankfurt ist man schon weiter und spielt bei diesem scheinheiligen
      Spiel nicht mehr mit!

      Frankfurt: Religionsrat judenrein

      Der Rat der Religionen Frankfurt setzt sich nach den Angaben von Klemens zurzeit aus 20 Mitgliedern zusammen, die acht Religionsgemeinschaften und -familien vertreten. Die jüdische Gemeinde hatte ihre Mitgliedschaft im Sommer 2014 wegen israelfeindlicher und antisemitischer Äußerungen muslimischer Ratsmitglieder zum Gaza-Konflikt zunächst ruhen lassen und wenig später das Gremium verlassen. Selçuk Dogruer, Landesbeauftragter der türkischen Religionsbehörde Ditib und Vorstandsmitglied im Religionen-Rat, hatte im Sommer Kritik daran geübt, dass sich der Frankfurter Polizeipräsident beim Zentralrat der Juden dafür entschuldigt hatte, dass seine Beamten bei einer Demo antiisraelischen Demonstranten das Megafon überlassen hatten. Diese hatten das als Gelegenheit genutzt, um auf der Zeil üble Parolen gegen Israel und Juden zu brüllen.

      http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Dem-Rat-der-Religionen-bleiben-die-Juden-fern;art675,1388276

    • A.S. schreibt:

      Diese Pfeifen können nur “gegen Rechts” pfeifen. Mehr gibt das Hirn nicht her. Kein rechtes Feindbild, keine Empörung.
      Es geht denen nicht um das Schicksal anderer, um das Leid auf der Welt oder um “Gerechtigkeit” (was auch immer man darunter verstehen mag), es geht denen nur und ausschließlich um das eigene Selbstbild. Die wollen sich selber versichern, dass sie nicht “rechts” sind. Triebfeder ist der reinste Egoismus, die reinste Gier nach moralischem Kapital. Koste es was es wolle.

      • Heimchen am Herd schreibt:

        “Diese Pfeifen können nur “gegen Rechts” pfeifen. Mehr gibt das Hirn nicht her.”

        Genauso ist es, lieber A.S. und wenn ihnen das Geld ausgeht, dann sind sie
        am Heulen, guckst Du hier:

        Frank Eckhardt zum Ende der Postplatzkonzerte

        Dieser Spinner würde sich niemals für die Juden einsetzen. :wink:

        • A.S. schreibt:

          “Dieser Spinner würde sich niemals für die Juden einsetzen.”
          Wenn die NPD aktiver wäre vielleicht doch. Aber Antisemiten ohne Glatze, Springerstiefel und der zu Gruß erhobenen Rechten wird der kaum Wahrnehmen können.

  13. schum74 schreibt:

    Lieber Buurmann,

    ich fürchte, Sie sind nicht auf dem letzten Stand der Dinge ‒ „nicht updated“, wie ein Koranverteiler die Tora und die Evangelien im Vergleich zu seinem Bestseller nannte.

    Seit zwei Tagen wissen wir, dass Mahmud Abbas alias Abu Masen nichts weniger als ein „Friedensengel“ ist. Wer also Abbas‘ Sache gegen bluttrinkende, nicht-krummnäsige Alles-Besetzer unterstützt, steht im Heiligkeitsruch, nicht? Kardinal Woelki, dem dieser Geruch täglich in die Nase steigt, hat naturgemäß früher als der Papst erkannt, dass es seine Pflicht ist, den verkannten Christenmenschen gegen Verleumder aller Art zu unterstützen.

    Was soll man nach diesem Artikel in der GFCJZ von Ihnen denken? Soll Gerd Buurmann als Kriegsengel in die Theatergeschichte eingehen?

  14. Mazzel Nut Yo schreibt:

    Vielen wird es tatsächlich egal sein. Anderen ist dass Eisen zu heiß.
    Der Hass ist auf beiden Seiten zu finden.

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