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Die Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie besetzt im Department Medienwissenschaften und Kunstgeschichte am Institut für Kunstgeschichte zum frühestmöglichen Zeitpunkt eine

W1-Juniorprofessur für Digital Humanities mit Schwerpunkt Kunstgeschichte

im Beamtenverhältnis auf Zeit zunächst für die Dauer von drei Jahren. Nach positiver Evaluierung ist eine Ver­längerung auf insgesamt sechs Jahre vorgesehen.

Zu den Aufgaben gehört, das Fachgebiet in Forschung und Lehre angemessen zu vertreten. Erwartet wird ein substantieller Beitrag zur inhaltlichen und methodischen Profilierung der Kunstgeschichte in den Digital Huma­ni­ties. Mögliche Schwerpunkte liegen u. a. im Einsatz von digitalen Technologien zur Erfassung und Analyse von Objekten in Kunst- und Bildgeschichte; in quantitativen (z. B. cultural analytics; Bildverarbeitung, 3D-Rekons­truktion) und qualitativen Verfahren (z. B. linked data und semantic web); in der Reflexion methodischer Verän­derungen der Kunstgeschichte und Bildwissenschaft durch die Digitalisierung; in der Reflexion gesellschaftlicher Entwicklungen, wie etwa die Auswirkungen der Digitalisierung und Digitalität auf das kulturelle Erbe oder auf die visuelle Wahrnehmung. Voraussetzung dafür ist eine nachweisliche Qualifizierung sowohl in der Kunstgeschichte als auch in den Informationswissenschaften oder Vergleichbares.

Die Mitwirkung an der Weiterentwicklung einschlägiger Studienangebote und innovativer Lehr- und Lernformen wird erwartet.

Die Bereitschaft zur fächer- und fakultätsübergreifenden Zusammenarbeit, insbesondere im Rahmen der Interdisziplinären Zentren Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften (IZdigital) und Editionswissenschaften (IZED) bzw. dem Interdisziplinären Medienwissenschaftlichen Zentrum (IMZ) an der FAU, wird vorausgesetzt.

Die Einrichtung der Juniorprofessur steht im Zusammenhang mit einem Konsortialprojekt im Rahmen der Ausschreibung „Digitaler Campus Bayern“. Daher wird eine enge Kooperation mit den Projektpartnern erwartet.

Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium, pädagogische Eignung, besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualifikation einer Promotion nachgewiesen wird. Sofern vor oder nach der Promotion eine Beschäftigung als wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in oder als wissenschaftliche Hilfskraft erfolgt ist, sollen Promotions- und Beschäftigungsphase zusammen nicht mehr als sechs Jahre betragen haben.

Die FAU erwartet die Teilnahme an der akademischen Selbstverwaltung, das Engagement zur Einwerbung von Drittmitteln und eine hohe Präsenz an der Universität zur intensiven Betreuung der Studierenden.

Die FAU verfolgt eine Politik der Chancengleichheit unter Ausschluss jeder Form von Diskriminierung. Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen werden ausdrücklich begrüßt.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt.

Die FAU trägt das Zertifikat „audit familiengerechte hochschule“ und bietet Unterstützung für Dual-Career-Paare an.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (CV, Schriftenverzeichnis, Lehrerfahrung, Drittmitteleinwerbungen, Kopien von Zeugnissen und Urkunden) werden bis zum 17. 2.2017 in gedruckter und elektronischer Form an den Dekan der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Universität Erlangen-Nürnberg: Herrn Prof. Dr. Rainer Trinczek, Hindenburgstraße 34, 91054 Erlangen, erbeten. E-Mail: phil-dekanat@fau.de

www.fau.de

Bewerbungsschluss: 17.02.2017
Bewerbungsschluss: 17.02.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 05.01.2017
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