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REDENTORE ist am 3. Samstag im Juli, zur Reservierung eines Appartements
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Das
Fest des "Redentore" entstand im 16. Jahrhundert um das Ende einer verheerenden
Pestepidemie zu feiern, die die Bevölkerung Europas dezimiert hatte.
Venedig war nicht verschont geblieben und die Epidemie raffte mehr als
50.000 Opfer dahin. Dies bewog den Dogen Alvise Mocenigo ein Votum zur
Errichtung einer dem Erlöser geweihten Kirche auszusprechen, ein Versprechen,
das von seinem Nachfolger Sebastiano Venier eingelöst wurde. Dieser
schrieb einen Architektenwettbewerb aus, den der berühmte Andrea Palladio
gewinnen konnte. Der Grundstein wurde am 3. Mai 1577 gelegt, am Fest
der Erfindung des Heiligen Kreuzes unseres Herrn, womit die Weichen
für ein christologisches Programm gestellt waren, die sämtliche Entscheidungen
bezüglich der Kirche, so auch ihre von den Kapuzinermönchen geforderte
Strenge, bestimmen sollten. Andrea Palladios Kirche beherrscht die Kulisse
der Insel Giudecca und gibt Zeugnis von einer Auseinandersetzung mit
der gesamten Architektur der Renaissance und vom Bestreben die christliche
Tradtion mit den Elementen des antiken römischen Tempel zu bereichern
(für weitere Informationen über die Kirche besuchen Sie die Seite Kirche
Il Redentore). Heute ist das Fest des Redentore eines der wichtigsten
Ereignisse für Venedig und seine Bewohner, die sie sich schon ab den
Morgenstunden am Ufer des Kanals der Giudecca versammeln um einen Platz
an einem der Tische zu ergattern. Für kurze Zeit wird die Insel durch
eine Floßbrücke (ursprünglich waren es 80), die bis 22.30 geöffnet ist,
mit Venedig verbunden. Die Brücke endet vor der Treppe der Kirche. Gegen
Abend bevölkert sich das Becken von San Marco mit Booten jeder Art,
die aufwendig mit Girlanden und Lampions geschmückt sind. Das mitgebrachte
traditionelle Menü besteht aus "Pasta e fagioli" (Bohnensuppe mit Pasta),
"Sarde in saor" (frittierte
in Essig und Zwiebel eingelegte Sardinen), Wassermelone und Wein im
Überfluss. Mit Musik und Tanz wird die Zeit bis zum Höhepunkt des Festes
überbrückt: das mehr als eine Stunde dauernde Feuerwerk, das jedes Jahr
neue und noch grossartigere Figuren und Farben in den Himmel zaubert
und von den Venezianern mit lautstarken Kommentaren begleitet wird.
Wie auch aus den hier gezeigten Fotos ersichtlich, ist das Schauspiel
dieses sich seit dem 21. Juli 1578 jährlich erneuernden Rituals überwältigend.
Nach dem Feuerwerk bildet sich ein spontaner Zug der Boote, der entweder
den Canal Grande durchfährt oder, wie es die Tradition verlangt, am
Lido endet wo man am Strand den Sonnenaufgang erwartet. Der Tag danach
gehört den religiösen Feiern und Messen in der Kirche des Redentore
und den Bootsregatten, die seit jeher den Abschluss des Festes bilden.
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Kirche Redentore -

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