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jedermann
viel lieber möcht ich selber schwingen
ein engel unterm spitzen bogenhimmel
als artgerecht an langer leine mit dir
mein teufel brüderlich verbunden die
schwanzquaste verwegen wirbeln um
unser täglich satanswerk auf rote samt
altäre hin zu tänzeln - würd nicht hoch
oben in der apsis meines todes maske
wohnen titanweiß angetüncht und
backsteinworte in das auditorium
schleudern sodass die mauern wider
hallen die silben bis ins nirgendwo
sich tragen um abzuschweifen in vier
richtungen der erde und eines nachts
zu enden wie zu münden im monotonen
singsang dieser düstren prozession
durchs kirchenlangschiff
© Karin Rohner 2003
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Inhalt
1. Herbstsonett
2. Der Tod
3. Vorbei
4. Jedermann
5. Raureif / Den Mond umarmen /
6. Das Gehäuse
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