Legende: 1. Der
Meerdrache, 2. Der Gräsling, 3. Der Hering, 4.
Der Wels
5. Die Flusstrüsche, 6. Der Sälbling, 7. Der Hecht,
8. Der Thunfisch
(aus Naturgeschichte für die Jugend 1884 v. F. Martin)
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Fisherman's Elegie
(Distichen)
Tief in den Wogen des Nördlichen Meeres weiß ich
eine Stelle,
dort sind die Wasser so schwarz. Keiner sah jemals den Grund.
Denn alle Fischer und Schiffer, die mutig dort suchten zu ankern,
zog es hinab in den Schlund. Nicht einer fand je zurück.
Doch an der dunkelsten Stelle, dort draußen im
Nördlichen Meere,
braust nicht ein scharfer Orkan, haust auch kein mächtiger Hai!
Nein, mit dem Meere, so dunkel, hat's eine ganz eigne Bewandtnis -
Wenn ihr mich heute schon fragt, geb ich euch Antwort gewiss!
Schuld sind die Dichter und Denker am Rande des Nördlichen
Meeres.
Schrieben die Liebe einst tot. Senkten ganz tief sie hinab.
Um's Liebesgrab herum, da gibt's nichts weiter als Strudel und
Schnellen.
Aus vormals Fisherman's Friend - wurde des Fisherman's Grab.
© Karin Rohner 2006
Schneckenhäuser
Ich mag sie nicht, die Schneckenhausidylle. Was sollte daran idyllisch
sein, ein Leben lang im eigenen Gehäuse fest zu sitzen.
Gewiss, es wächst mit. Aber befreit bist du erst, wenn du tot
bist. Zu Lebzeiten kannst du nicht einmal vor die Tür gehen.
Nur den Kopf rausstrecken, die Fühler ausfahren... Steckst
fest im eigenen Saft und schleimst vor dich hin...
hier geht es
weiter im Schneckentempo...
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