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Sehenswürdigkeiten
Basilisk San Lorenzo Maggiore
Die Kirche San Lorenzo Maggiore mit seiner riesigen Kuppel befindet sich in Corso di Porta Ticinese, gegenüber den 16 korinthischen Marmorsäulen, die im Römischen Reich zu einem Tempel gehörten. Auf dem weitläufigen Kirchplatz befindet sich die Kopie einer Bronzestatue des Kaisers Konstantin. Im 6. und 7. Jahrhundert wurde die Kirche errichtet und später nach Zerstörungen mehrfach restauriert. Die Kuppel ist reich dekoriert und ein Zeitzeugnis römischer Malerei, ebenso sind die Fresken sowie die Dekorationen im hinteren Teil der Kirche.
Basilisk San Ambrose
Die Basilika St. Ambrogio ist eine der bedeutendsten und ältesten Kirchen Mailands. Die Ursprünge gehen bis in das Jahr 379 und die römische Herrschaft in der Lombardei zurück. Sant Ambrogio ist eine der 5 vom Heiligen Ambrosius geweihten romanischen Kirchen.
Die 3 Kirchenschiffe enthalten bedeutende Kunstwerke. Die Kuppel besteht aus leuchtenden Mosaiken und der goldene Altar ist ein Werk des Meisters Volvinio. Das Museum ist vom Hof aus erreichbar und enthält eine Schatzkammer mit kirchlichen Gegenständen und Pergamenthandschriften. Zu beachten sind die beiden mittelalterlichen Glockentürme rechts und links hinter der Kirche, die von der Mitte des Platzes St. Ambrogio aus zu sehen sind. Der rechte Glockenturm, der Mönchsturm, stammt aus dem 10. Jahrhundert, während der linke Glockenturm, der sog. Kanonikerturm im 13. Jahrhundert dazu gebaut wurde. Bramante baute im 16. Jahrhundert im Auftrag von Sforza die Kreuzgänge und den Portikus dazu.
Hinter der Kirche befindet sich der Siegestempel, Tempio della Vittoria.
Schloss Sforzesco
Im 14. Jh. wurde von Galeazzo II. Visconti die gewaltige Verteidigungsburg erbaut. Der älteste Teil, genannt "Porta Giovia", wurde 1360-1370 entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit dem gleichnamigen Stadttor gebaut. Die Arbeiten wurden von den nachfolgenden Generationen (Gian Galeazzo und Filippo Maria) weitergeführt, so dass ein quadratisches Castello von jeweils 180 m Seitenlänge und 4 Türmen entstand. Francesco Sforza, General von Bianca Maria, der letzten der Visconti übernahm das Schloss 1450 und begann mit Erweiterungsarbeiten. Es entstand der vom Architekten Filarete entworfene 70 m hohe Uhrturm (Torre del Filarete) in der Mitte der Fassade des Hauptportals. Durch das Tor gelangt man in den Innenhof, der früher als Exerzierplatz diente. Auf beiden Seiten des Hofes befinden sich Tore mit Zugbrücken.
Kirche San Nazaro Maggiore
Diese Kirche wurde ursprünglich vom heiligen Amborse (386) gebaut, welcher dort Reliquarien vno San Nazaro sammelte. Die meisten der kreuzförmigen Strukturen stammen aus dem 4. Jahrhundert. Nur die Apse und die Tiburium (umgeben den Dom) stammen aus dem 11. Jahrhundert. Vor der Kirche befindet sich die Trivulzio Kapelle, erbaut von Bramantino zwischen 1512 und 1550.
Kirche Santa Maria delle Grazie
Die Kirche Santa Maria delle Grazie ist eine der 3 schönsten italienischen Kirchen und typisch für die Architektur Mailands. Sie wurde von den Dominikanern zwischen 1463 und 1482 errichtet. In den Jahren 1495-1498 entstand das berühmte Wandfresko „Letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Obwohl im 2 Weltkrieg schwer zerstört, gelang es, das wertvolle Wandfresko zu retten. Es kann nach Vorbestellung besichtigt werden.
Kirche von Sant' Eustorgio
Die Anfänge der Kirche Sant Eustorgio gehen ins IV. Jahrhundert zurück, wo die erste Kirche über dem ehemaligen Grab des heiligen Bischofs Eustorgius errichtet wurde. Erweiterungen und Umbauten im 7. und 11. Jahrhundert wurden im romanischen Stil durchgeführt, bevor die Kirche von Barbarossa 1164 fast vollständig ausgeraubt und zerstört wurde. Die Reliquien der Heiligen drei Könige, die ein Geschenk von Kaiser Konstantin an den Heiligen Eustorgius gewesen sein sollen, wurden verschleppt und erst Jahrhunderte später teilweise wieder zurückgegeben. 1220 übernahmen die Dominikaner die inzwischen wieder aufgebaute Kirche. Das Triptychon sowie die Fresken im Inneren erzählen u.a. vom Leben und von der Überführung des Sarkophags der Heiligen 3 Könige.
Mailänder Dom
In weißem Marmor erstreckt sich über 157 m Länge das majestätische Bauwerk. Mit seinen 5 Schiffen ist er überwältigend groß. Das Licht fällt durch wunderschön gestaltete farbige Glasfenster in das Innere.Der Mailänder Dom ist das bedeutendste Werk der gotischen Baukunst in Italien. Im Jahr 1386 wurde das Werk unter der Herrschaft von Gian Galeazzo Visconti begonnen und erlebte während seines Entstehens über 5 Jahrhunderte zahlreiche Baumeister. Die ab dem Jahr 1567 begonnene Fassade ist im klassisch-barocken Stil erbaut. Durch die lange Bauzeit sind vielfältige Stilformen in den Bau eingeflossen. Im Jahr 1805 wurden die Fassadenarbeiten beendet, während sich die Errichtung der Türmchen durch das 19. Jh. fortsetzte.Insgesamt thronen 3.400 Statuen auf den Spitzen des Domes. Den höchsten Punkt des Domes nimmt die Madonnina ein; die 4 m große goldene Statue in 108,50 m Höhe glänzt weithin sichtbar in der Sonne. Ein besonderes Vergnügen ist es, auf dem Dach des Doms zu spazieren. An der Nordseite führen eine Treppe und ein Fahrstuhl nach oben. Der Ausblick reicht über die ganze Stadt bis zu den Alpen und weit in die Lombardische Ebene hinein. Vom Dach des Doms eröffnet sich ein herrlicher Blick über die gesamte Stadt und bei guter Sicht über die Alpen.
Antonio Mazzotta Foundation
Die Antonio Mazzotta Foundation wurde 1994 für die Öffentlichkeit zugänglich. Sie befindet sich in einer grossen Ausstellungshalle welche während der Rekonstruktion eines Seidenkaufhauses des 19. Jahrhunderts (Foro Bonaparte, 50) zurück gewonnen wurde. Die Foundation ist das Museum-Hauptgebäude der Mazzotta Sammlung, hauptsächlich bestehend aus Werke auf Papier von grossen Persönlichkeiten beginnend mit der secessionisten Periode. Klee, Klimt, Schiele und Grozs sind einige der repräsentierten Autoren.
Gallerie der modernen Kunst
Die Gallerie der modernen Kunst befindet sich in der Villa Reale an der Via Palestro. Ausgestellt sind Werke der Entwicklung des 19. Jahrhundert, von Mailänder Neoklassismus bis zur italienischen Romantik, des realisten Programms der "Schule" (Piedmont, Lombard, the Tuscan Macchiaioli, Posillipo), des französischen Impressionisten-Einfluss auf Italien, Realismus und Divisionismus. Die Ausstellungsräume wurden mit Gemälden, Skulpturen, Möbel und Kandelaber dekoriert und entsprechen dem lombardischen Stil der neoklassistischen bis zur romantischen Zeitära.
Museum der ^zeitgenössischen Kunst
Das CIMAC (Civic Museum of Contemporary Art), eröffnet 1984, besetzt die 2. Etage des Palazzo Reale. Ausgestellt sind Werke von Boccioni und Futuristen; von Modigliani, Gino Rossi, Severini; von Künstlern welche in die Zeit des 20. Jahrhunderts oder der Zeit zwischen den Kriegen fallen (Carrà, Martini, Sironi, Funi, Rosai, Tosi, Campigli, Guidi, Morandi, De Pisis). Ebenfalls dokumentiert sind Aspekte des 20. Jahrhunderts.
Ambrosiana Kunst Gallerie
Die Ambrosian Gallerie, sowie eine Bibliothek mit wertvollen Manuskripten befindet sich in einem Palast welcher für den Kardinal Borromeo 1609 erbaut wurde. Ausgestellt sind Gemälde, Skulpturen und Objekte speziell von der Lombardei und den Venezischen Schulen des 15. bis 18. Jahrhunderts. Unter den wichtigsten Werken sind "Madonna und das Kind" von Botticelli und "Die Musik" von Leonardo.
Brera Kunst Gallerie
Der Brera Palast, Sitz der Gallerie, stellt hauptsächlich Werke der lombardischen und venezischen Schulen des 15. bis 18. Jahrhunderts aus.
Via Monte Napoleone
Entstanden während des 19. Jahrhunderts. Es ist die luxeriöseste Strasse der Stadt mit neoklassistischen Palästen und wunderschönen mailändischen Geschäften auf beiden Seiten.
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