The Wayback Machine - https://web.archive.org/all/20070710190622/http://www.r-tt.com:80/de/FAQ.shtml
Betriebssysteme behandeln
gelöschte Dateien wie freien Speicherplatz auf der Festplatte. Mit
jedem Schreiben auf die entsprechende Partition können
gelöschte Dateien überschrieben werden. Damit sind sie
unwiederbringlich verloren. Daher sollten Sie nichts mehr auf die
Festplatte schreiben, keine Programme wie Checkdisk oder
Defragmentierungsprogramme laufen lassen, und den Computer nicht neu
starten, da Windows während des Starts ein automatisches
Checkdisk ausführen könnte. Um Schreiboperationen während
der Wiederherstellung zu vermeiden, schreiben Sie bitte keine
wiederhergestellten Dateien und keine Images auf das Laufwerk, das die
gelöschten Dateien enthält.
Sie können auch ein Image des Laufwerks mit den gelöschten
Dateien erstellen (wählen Sie vom
"Drive" Menü den Eintrag "Create Image File") und dieses auf einem anderen Laufwerk speichern.
Dieses Image kann später anstatt des Originallaufwerks genutzt
werden. Alle R-Studio-Programme (inklusive Demos)
unterstützten das Erstellen von Image-Dateien im gleichen
Dateiformat.
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| Mit Windows NT, Windows 2000,
oder Windows XP kann R-Studio Dateien von allen physischen und
logischen Laufwerken wiederherstellen, die für das Betriebssystem
sichtbar sind. Unter Windows 95,
Windows 98 und Windows ME kann R-Studio Dateien von allen logischen
Laufwerken und physischen Laufwerken, die vom Windows Protected Mode
I/O Subsystem heraus erreichbar sind, wiederherstellen. R-Studio
Network Edition kann außerdem Dateien von Laufwerken auf anderen
Rechnern wiederherstellen, wenn dort R-Studio Agent oder R-Studio Agent
Emergency läuft (vgl. Q3).
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Um Dateien von einem anderen
Rechner wiederherzustellen, muss dort der R-Studio Agent installiert
sein. Oder Sie nutzen den R-Studio Agent Emergency, der von einer
einzigen Diskette gestartet werden kann und die gleiche
Funktionalität bietet. Diese Programme geben Zugriff auf die
Festplatte des Rechners. Die Kommunikation über das Netzwerk wird
mit dem vom Administrator vergebenen Passwort verschlüsselt.
Um auf Laufwerke auf dem anderen Rechner zuzugreifen, wählen Sie
'Connect to remote...' aus dem Menü 'Drive', und wählen Sie
dann entweder einen Computer aus der Liste, oder geben Sie
IP-Adresse und das Passwort für diesen Rechner direkt ein.
Wenn die Verbindung hergestellt wurde, sehen Sie alle Laufwerke auf dem
entfernten Rechner im 'Drives Windows' und können sie wie
lokale Laufwerke nutzen.
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| Auf jedem Laufwerk, auf das Sie
über das Betriebssystem Zugriff haben. Dateien können auch
über das Netzwerk gespeichert werden, indem der UNC-Pfad direkt
eingegeben wird (wie \\myserver\myshare). Sie können den Pfad
entweder direkt eingeben oder auswählen. Abhängig vom
Dateisystem können ggf. zusätzliche NTFS-Dateiinformationen
nicht mit abgespeichert werden. (vgl. Q6).
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Unter Windows NT, Windows
2000 und
Windows XP kann R-Studio Dateinamen mit bis zu 32.000 Zeichen
wiederherstellen. Auch Umlaute bleiben erhalten.
Unter Windows 95, Windows 98 und Windows ME sind Dateinamen und Pfade
auf 255 Zeichen beschränkt und die Umlaute sind
beschränkt durch die Sprache, die im Moment der Wiederherstellung
in Windows eingestellt ist. Dateien mit anderen Zeichen im Dateinamen
werden trotzdem wiederhergestellt, jedoch wird der Dateiname ggf.
angepasst, damit er den Beschränkungen von Windows entspricht.
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R-Studio unterstützt die
Wiederherstellung von komprimierten Dateien, Alternative Data Streams,
verschlüsselten Dateien, Sicherheitsattributen und Erweiterte
Dateiattribute. Wenn das Betriebssystem, unter dem R-Studio läuft
und das Laufwerk, auf dem Sie die Dateien speichern, diese
Eigenschaften unterstützt, dann können die Dateien in ihrem
ursprünglichen Zustand wiederhergestellt werden. Ansonsten werden
die Zusatzinformationen in einer separaten Datei gespeichert, die den
gleichen Namen, aber eine zusätzliche Dateiendung abhängig
von der Zusatzinformation hat. Hier ein kurzer Überblick:
| Zusatzinformation |
Benötigtes Betriebssystem
|
Benötigtes Dateisystem |
| verschlüsselte Dateien |
Windows 2000 oder XP |
NTFS |
| Alternative Data Streams |
Windows NT, 2000 oder XP |
NTFS |
| Sicherheitsattribute |
Windows NT, 2000 oder XP |
NTFS |
| Erweiterte Dateiattribute |
Windows NT, 2000 oder XP |
NTFS oder FAT |
|
| R-Studio schreibt auf ein
Laufwerk nur, wenn Sie den Hex Editor mit aktiviertem Schreibmodus
nutzen oder ausdrücklich dazu aufgefordert wird, Dateien auf ein
Laufwerk zu speichern. Daher sollten Sie bei der Nutzung des Hex
Editors sehr vorsichtig sein. Ansonsten liest R-Studio nur Daten und
ändert Daten nie direkt.
|
Wählen Sie ein physiches
Laufwerk, auf dem Sie Ihre Dateien gespeichert hatten.
Durchsuchen Sie es ('Drive'->'Scan'), um Dateiinformationen zu
finden.
Erkannte Partitionen erscheinen unter dem durchsuchten Laufwerk im
'Drives
Windows'.
Öffnen Sie eine Partition, die Ihre Dateien enthält oder
durchsuchen Sie alle, wenn Sie nicht sicher sind, auf welcher Partition
Sie suchen sollen.
Wählen Sie die Dateien, die Sie wiederherstellen wollen, und
speichern Sie sie ('Tools'->'Recover') auf ein anderes Laufwerk.
|
Wenn eine Datei den falschen
Inhalt hat, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder wurde die Datei
bereits überschrieben oder Sie haben die falsche Partition
ausgewählt. Um die korrekte Partition zu finden, gehen Sie bitte
wie folgt vor:
Durchsuchen Sie das physische Laufwerk, das die gelöschte Datei
enthält (wählen Sie aus dem 'Drive' Menü den
Eintrag 'Scan').
Durchsuchen Sie alle Partitionen, die Sie nach dem Scannen
gefunden haben, und versuchen Sie dann eine Datei wiederherzustellen,
die größer ist als 2KB.
Wenn der Inhalt der wiederhergestellten Dateien denen des Originals
entsprechen, nutzen Sie diese Partition für weitere
Wiederherstellungen. Sollten Sie keine Partition finden, so bedeutet
dies, dass die Dateien entgültig überschrieben wurden.
|
Wählen Sie zunächst
'Create Image File' aus dem 'Drive' Menü (oder aus dem
Kontext-Menü), um die Daten auf eine andere Festplatte zu kopieren.
Sie können einen Teil der Partition, eine ganze Partition oder
das ganze Laufwerk kopieren.
Sie können die Anzahl der Leseversuche für fehlerhafte
Sektoren in den 'I/O Tries' in den 'Drive Control'-Einstellungen
festlegen. Nachdem das Image erstellt wurde, öffnen Sie es mit
dem 'Open Image File'-Kommando und arbeiten dann wie mit einem
normalen Laufwerk weiter.
(vgl. Q24)
|
| In diesem Fall wird R-Studio
die Dateien einfach kopieren. Die NTFS-Berechtigungen werden ggf. nicht
beachtet. Auch, wenn die Datei vom System gesperrt ist, kann sie
kopiert werden. R-Studio macht keinen Unterschied zwischen
existierenden, gelöschten und verlorenen Dateien.
|
| Vgl. Antworten Q8
und Q9.
|
| Ja. Wählen Sie ein
virtuelles Laufwerk des entsprechenden Typs vom 'Drive'-Menü.
Wählen Sie 'Created Volume', Reiter 'Parents', und ziehen Sie über
die Symbole Laufwerke, die das Volume bildeten, von der linken
Liste nach rechts. Sie erhalten ein neues virtuelles Laufwerk, das
geöffnet, durchsucht, etc. werden kann.
|
Diese Reiter stellen verschiedene
Ansichten einer Datei dar. Zur Zeit werden folgende angeboten:
Std: Standard. Stellt alle bekannten Informationen dar. Wenn die
Datei wiederhergestellt wird, sind die Daten identisch mit den hier
angezeigten.
Unlimited: Es werden alle
Informationen angezeigt, die in den Clustern dieser Datei enthalten
sind. Dadurch werden auch Informationen angezeigt, die sich
außerhalb der für diese Datei angegebenen Größe
befinden (im Gegensatz zur 'Std' Ansicht).
Direct: Zeigt alle
Dateiinformationen wie auch die 'Unlimited' Ansicht. Wenn es
sich um eine von Windows komprimierte Datei handelt, werden die Daten nicht entpackt sondern direkt
angezeigt (im Gegensatz zur 'Unlimited' Ansicht).
Allocation: Zeigt den 'Resident Part' einer NTFS-Datei an.
Ist es eine solche Datei (eine, die in den MFT passt), so ist die
Ansicht identisch mit 'Std',
ansonsten wird 'MFT Runs' angezeigt - Daten, die die Cluster-Verteilung
einer Non-Resident-Datei anzeigen.
|
| Jede NTFS-Datei besteht auf
mehreren Unterdateien oder Attributen im NTFS-Sprachgebrauch. Jedes hat
einen eindeutigen Typ und einen eindeutigen Namen. Windows NT
nutzt einige dieser Attriute, um Dateiinformationen abzuspeichern. Das
unbenannte Attribut vom Typ 'Data' enthält dabei die eigentlichen
Daten der Datei. Das unbenannte Attribut vom Typ 'Standard information'
beinhaltet Uhrzeiten und Berechtigungen (z.B. Nur-Lesen, Archiv-Bit,
etc.) Andere Attribute können von anderer installierter
Software frei vergeben werden. Im Hex-Viewer/Editor können Sie
alle diese Attribute betrachten.
|
| R-Studio arbeitet auf unterster
Festplattenebene, nicht durch den Dateisystemtreiber des
Betriebssystems. Wenn Sie nur gelöschte Dateien sehen wollen,
wählen Sie die Option 'Deleted Files' im Dialog 'File
Types' ('File Mask' im Menü 'Tools menu').
|
| Ordner mit einem Namen
wie '$$$Folder58448' bedeuten, dass der Ordner selbst nicht auf
dem Laufwerk gefunden wurde, aber Referenzen auf ihn. Zum Beispiel
wurden die Ordner 'My documents',
'Work' und 'Photos' gefunden, und alle waren Unterverzeichnisse eines
übergeordneten Ordners, der aber selbst nicht gefunden wurde.
Deshalb wurde ein neuer übergeordneter Ordner angelegt mit einem
zufälligen Namen, hier '$$$Folder58448'. Vielleicht wird der
Original-Ordner gefunden, wenn Sie den zu durchsuchenden Bereich
ausweiten bzw. das ganze Laufwerk durchsuchen. Sollte das nicht helfen,
so ist der Ordner wahrscheinlich überschrieben worden.
|
| Im Gegensatz zu NTFS enthält
das FAT Dateisystem kaum redundante Informationen, und manchmal ist es
unmöglich, die Informationen eines Laufwerks zu prüfen.
Deshalb zeigt R-Studio alle möglichen Verzeichniseinträge an,
um sicherzustellen, dass so viele Dateien wie möglich
wiederhergestellt werden können.
|
MFT Eintäge (die, die
Informationen über eine bestimmte Datei enthalten) enthalten Daten
zur Überprüfung. Einer davon ist 'fixup'. Wenn ein MFT
Eintrag beschädigt wurde, können daher folgende Warnungen
erscheinen:
'[FileId: XX] Fixup out of bounds'
'[FileId: XX] Fixup XX is XX, but should be XX'
Dies deutet nicht zwingend auf einen Fehler hin. In den meisten
Fällen bedeutet es jedoch, dass die Informationen im Dateisystem
bereits von anderen Daten überschrieben wurden. In diesem Fall
können die Daten nicht wiederhergestellt werden.
|
| R-Undelete ist eine abgespeckte
Version von R-Studio. Es stellt Dateien nur auf logischen
Laufwerken her, die für das Betriebssystem sichtbar
sind. Dies reicht in der Regel aus, um Dateien, die einfach nur
gelöscht wurden, wiederherzustellen. Wenn Sie jedoch Dateien von
gelöschten oder beschädigten Partitionen oder
beschädigten RAID-Laufwerken wiederherstellen wollen, oder von
anderen Rechnern über eine Netzwerkverbindung, dann benötigen
Sie eine der R-Studio Versionen.
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| Sie müssen Ihr
Linux-Laufwerk an einen anderen Rechner anschließen, der Windows
starten kann und auf diesem Ihre Dateien wiederherstellen.
Unabhängig davon, ob dieses System das Laufwerk erkennt, R-Studio
wird auf es zugreifen können. Sie können auch den R-Studio
Agent Emergency, der von einer einfachen Diskette gestartet wird,
nutzen, um mit R-Studio über das Netzwerk auf die Daten
zuzugreifen.
|
| Ja, wir bieten kostenlose Updates
für alle unserer Produkte. Sie können auf die neuste Version
von R-Studio über die
Registered
User's Console aktualisieren.
|
| Bitte besuchen Sie die Registered
User's Console, um zu sehen, welche Möglichkeiten Sie für
ein Upgrade haben.
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| Sie haben wahrscheinlich ein Image auf einem FAT32-Dateisystem erstellt, das eine 4 GB
Dateibegrenzung hat. Dort können keine größeren
Dateien erstellt werden. Sollte dies die Ursache sein, empfehlen wir entweder
NTFS zu nutzen (über das Netzwerk oder durch den Anschluss des
Laufwerks an einen Windows NT/2000/XP/2003-Rechner, wenn Sie Windows
9x/ME nutzen) oder die Teilung des Images in Bereiche von weniger als
4 GB, die Sie anschließend wieder zu einem Virtual Volume Set
zusammenhängen können, um die Dateien wiederherzustellen.
|
Wenn eine Datei in den
Papierkorb wandert, so ist sie noch nicht wirklich gelöscht, sie
wurde nur verschoben und umbenannt. Die Original-Dateinamen und
Ursprungsverzeichnisse werden in der Registry aufbewahrt.
Nach dem Löschen einer Datei aus dem Papierkorb oder des Leerens
des Papierkorbs besteht keine Möglichkeit mehr, den
Original-Dateinamen oder das Original-Verzeichnis wiederherzustellen.
Es sollte Ihnen aber möglich sein, die Datei aus dem Ordner
\Recycler (oder \Recycled) mit R-Studio wiederherzustellen. Die
richtige Datei können Sie u.U. anhand der Größe
bestimmen. (sie wird mit einem roten Kreuz als gelöscht markiert
sein) sofern sie noch nicht überschrieben wurde.
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R-Studio arbeitet nur unter
Windows
95/98/ME/NT/2000/XP/2003. Es arbeitet nicht unter DOS oder einem
anderen Betriebssystem, das auf eine einzelne Diskette passt. Daher
sollten Sie die Laufwerke an einen anderen Rechner anschließen,
der Windows starten kann und dann die Dateien auf diesem Computer
wiederherstellen. Unabhängig davon, ob dieses System die Laufwerke
erkennt oder nicht, wird R-Studio
auf sie zugreifen können.
Wenn Sie eine Netzwerkkarte in dem Computer, auf dem sich die
Dateien befanden, installiert haben, dann können Sie R-Studio
Agent Emergency, das auf eine Diskette passt, ausprobieren, und damit
auf die Daten über das Netzwerk zugreifen.
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| R-Studio stellt Dateien von
beschädigten oder gelöschten Partitionen wieder her. Aus
Sicherheitsgründen versucht es nicht, Daten auf beschädigte
Partitionen wiederherzustellen.
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| Um die Wiederherstellung zu
erleichtern, sind die Partitionen verschieden eingefärbt.
Grün bedeutet, dass dort die meisten Dateien wiederhergestellt
werden könne, auf orange oder gar rot eingefärbten
Partitionen können entsprechend weniger Dateien wiederhergestellt
werden.
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| Es bedeutet, dass sich die
entsprechende Datei über die Grenzen der ausgewählten
Partition erstreckt. Dies bedeutet entweder, dass Daten durch
Überschreiben verfälscht wurden, oder dass Sie die falsche
Partition gewählt haben, um die Datei wiederherzustellen. Suchen
Sie ggf. noch auf anderen Partitionen nach der Datei.
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| Ein rotes Kreuz bedeutet, dass
die Datei gelöscht wurde und erst wiederhergestellt werden muss,
wenn Sie noch einmal darauf zugreifen wollen. Das ist alles. Dateien
ohne ein rotes Kreuz wurden nicht gelöscht. Sie können durch
Beschädigungen der Laufwerksstruktur verloren gegangen sein,
insbesondere, wenn sie auf erkannten Partitionen gefunden wurden.
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