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Einsamkeit - gestern und heute
Glücklich, wem die Tage fließen
Wechselnd zwischen Freud und Leid,
Zwischen Schaffen und Genießen,
Zwischen Welt und Einsamkeit.
Emanuel Geibel
Der hat noch immer Trost gefunden,
Der ihn zu suchen war bereit;
Ein Kranker, der nicht will gesunden,
Krankt mehr an Selbstsucht als an Leid.
Wie weh dir auch getan die Welt,
Du musst dich doch mit ihr versöhnen.
Und zu vergessen dich gewöhnen;
Denn sie allein ist's, die dich hält.
Julius Hammer
Alle Sprüche aus dem Buch
"Litterarische Salzkörner" von R. Räuber,
Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 1890 |
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