Jun 13 2008
The Evil
Jun 13 2008
May 25 2008
I asked my father, I said, “Father change my name.”
The one I’m using now it’s covered up with fear and filth and cowardice and shame.He said, “I locked you in this body, I meant it as a kind of trial.
You can use it for a weapon, or to make some woman smile.”
“Then let me start again,” I cried, “please let me start again,
I want a face that’s fair this time, I want a spirit that is calm.”
“I never never turned aside,” he said, “I never walked away.
It was you who built the temple, it was you who covered up my face.”
May 24 2008
And now I’m standing on the grave of a soldier that died in 1944
And the day he died it was a birthday and I noticed it was mine.
And my head didn’t know just who I was and I went spinning back in time.

Too many people have lied in the name of Christ for anyone to heed the call.
So many people have died in the name of Christ that I can’t believe it all.
Religion is for those who fear God, spirituality is for those who have been to hell and back!
May 20 2008
.jpg)
Es war eine Zeit, von der noch alte Märchen und Sagen erzählen, da wohnten die Menschen in Tempeln und lichten Hütten.
Das war der Menschheit Jugendland.
Aber dann stiegen die Menschen hinunter ins Dunkel, und aus ihren Taten woben sich Sagen und bauten sich die Häuser der Schatten. Wir alle die wir heute atmen, wohnen in ihnen, wo wir auch sein mögen auf dieser Erde, und wir alle wandern über Stufen und Schwellen, die wir nicht sehen, die nur ein inneres Licht erleuchtet.
Es ist schwer, über diese Schwellen und Stufen zu wandern, von einer Ferne zur anderen, vom Dunkel zum Licht, dann ist Mitternacht vorüber, und es ist Morgen geworden.
May 20 2008
I remember my mother when she was dying, looked all shrunk up and gray. I asked her if she was afraid. She just shook her head. I was afraid to touch the death I seen in her. I couldn’t find nothing beautiful or uplifting about her going back to God. I heard of people talk about immortality, but I ain’t seen it. I wondered how it’d be like when I died, what it’d be like to know this now was the last one you was ever gonna draw. I just hope I can meet it the same way she did, with the same… calm. Because that’s where it’s hidden - the immortality I hadn’t seen.
May 19 2008
"Nothing happens by chance, my friend… No such thing as luck. A meaning behind every little thing, and such a meaning behind this. Part for you, part for me, may not see it all real clear right now, but we will, before long."
Without the power of that love, we´re boats becalmed on seas of boredom, and those are deadly
Apr 12 2008
von Manfred Kyber
Der Schnee lag kalt und weiß auf freiem Felde. Ein Hase und seine Frau suchten Futter. Die Pfoten froren. Es war ein mühsamer Weg, und der Wind pfiff über die Fläche. Die Ausbeute war kümmerlich. Man mußte erst den Schnee fortkratzen, um etwas Essen zu finden. Die Pfoten wurden so leicht wund dabei. Man mußte sie dazwischen immer wieder ablecken. Auch war die Frau des Hasen leidend. Ein Bein war ihr zerschossen worden. Sie humpelte hilflos und gebrechlich über den Schnee.

Apr 12 2008
von Manfred Kyber
Es waren eine Schmiede und ein Schmied. Der Schmied aber war ein besonderer Schmied, denn sein Tagewerk lag vor Sonnenaufgang. Das ist ein sehr hartes Tagewerk. Man wird müde und traurig dabei. Man wird still und geduldig dabei. Es gehört viel Kraft dazu. Denn man lebt einsam und schmiedet in der Dämmerung. 
Apr 11 2008

Gross und fragend sehen die Augen des Gautama Buddha auf die europäische Kultur.
von Manfred Kyber
Die Schafherde drängte sich aufgeregt zusammen.
Ein altes Schaf erzählte.
“Meine Grossmutter hat es selbst gesehen”, sagte es, “es ist etwas Fabelhaftes, Grauenvolles. Man weiss nicht, was es ist. Sie sah auch nicht alles. Sie kam dran vorüber, als sie zur Weide ging. Es war ein Tor, das in einen dunklen Raum führte. Es roch nach Blut am Tor des dunklen Raumes. Zu sehen war nichts. Aber sie hörte den Schrei eines Hammels darin, einen grässlichen Schrei. Da lief sie zitternd zur Herde zurück.”
Apr 11 2008

Apr 11 2008
von Manfred Kyber
Die Kinder waren erst vor wenigen Tagen zur Welt gekommen und sie waren noch sehr hilflos - kleine Pfoten hatten sie, die immer ausrutschten, und unverhältnismäßig große Köpfe mit blinden Augen, die sich suchend im Magenfell der Mutter vergruben. Sehr sonderbar sahen sie aus. Aber die Katze fand sie über die Maßen schön, denn es waren ja ihre Kinder

Continue Reading »
Apr 11 2008
von Manfred Kyber
DIE GEBURT MANTAOS IN DER LOTOSBLUME
Ich will euch erzählen die Geschichte von Mantao, dem Königsgaukler, und ich will sie erzählen, wie er in einer Lotosblume geboren wurde, als die Nacht ihren Sternenteppich breitete über das heilige Land von Indien. Viele, viele tausend Jahre ist es her, und wenn ich euch das sage, so wird es euch erscheinen, als seien viele, viele tausend Jahre eine lange Zeit. Aber das müsst ihr nicht denken. Viele, viele tausend Jahre ist eine ganz kurze Spanne Zeit, es ist eigentlich gar keine Zeit — viele, viele tausend Jahre, das ist so, als sei es eben erst geschehen, dass Mantao, der Königsgaukler, in einer Lotosblume geboren wurde.
Apr 10 2008
Apr 10 2008

von Manfred Kyber
Es war einmal ein Sammler, der sammelte allerlei Seltsamkeiten aus fernen Ländern. Er sammelte auch alltägliche Dinge, aber dann hatten sie einen besonderen Sinn und ihre besondere Geschichte. Diese Geschichte der Dinge verstand der Sammler zu lesen, wie wenige es verstehen, denn es ist keine leichte Kunst. So saß er Tage und Nächte unter all seinen Seltsamkeiten und las ihre Schicksale, und er wußte, daß es Menschenschicksale waren, die daran hingen. Wie ein breiter Fluß flutete das arme verworrene Menschenleben um ihn herum, er stand an seinem Ufer und schaute mit erkenntnisreichen Augen, wie Welle um Welle an ihm vorüberzog.

Apr 09 2008
von Manfred Kyber
In einem Käfig sass ein kleiner Vogel und sah mit sehnsüchtigen Augen in den Sonnenschein. Es war ein Singvogel, und es war in einem Kulturstaat - jedenfalls in einem solchen, der sich so nannte.
In blauer Ferne standen blaue Berge.
Hinter den Bergen liegt der Süden, dachte der kleine Vogel. Ich bin einmal den Weg dahin geflogen. Dann nicht wieder.
Apr 09 2008
von Manfred Kyber
Es war einmal ein kleines Mädchen, das war immer sehr einsam. Es sei ein sonderbares Kind, sagten die Großen und es sei dumm und es vertrage keinen Lärm, sagten die Kleinen - und darum spielte niemand mit ihm. Ihr werdet nun gewiss denken, dass das sehr langweilig und sehr traurig für das kleine Mädchen war. Ein bisschen traurig war es manchmal schon, aber langweilig war es gar nicht, denn das kleine Mädchen langweilte sich niemals. Es kamen immer so viele Gedanken zu ihm zu Besuch und diese Gedanken sah es auch alle und sprach mit ihnen, als ob sie leibhaftig vor ihm stünden. Es war eine Sprache ohne Worte und diese Sprache kennen alle, zu denen die Gedanken zum Besuch kommen.

Continue Reading »
Apr 08 2008
von Manfred Kyber
Der Weg in die Wildnis
Ich kann es nicht sagen, wann diese Geschichte geschehen ist, so wie ich sie erzähle. Es sind vielleicht viele hundert Jahre her, vielleicht war es gestern. Vielleicht geschieht sie heute oder morgen oder in vielen hundert Jahren, die unsere Augen nicht mehr sehen werden. Denn es ist lange her, daß die Erde frei war von Blut und Schuld und Irrtum, und es wird lange dauern, bis sie entsühnt ist. Es ist ja überhaupt so schwer zu sagen, wann etwas geschieht; denn alle Zeit ist Täuschung, und was wir hier sehen, ist nichts als tausendfältige Form, die geprägt wird.
Apr 05 2008
Manchmal glauben wir, die Drachen der alten Märchen und Sagen seien längst ausgestorben und es gebe keine tapferen Ritter mehr und auch keine Prinzessin, die durch verborgene Wälder schwebt und Rehe und Schmetterlinge mit ihrem Lächeln verzaubert. Manchmal haben wir den Eindruck, unsere Zeit biete uns kein unerforschtes Land und keine Abenteuer mehr.
Mar 28 2008
Warum nicht: Nachdem wir uns ja nun die ersten Millionen mit vollgepinkelten Slips und anderem Kram verdient haben, steht der Sinn nach einem sauberen Geschäft, bei dem man nicht nur helle Klamotten tragen kann, sondern auch noch ins Fernsehen kommt.
Das Leben als Hausfrau ist zu eintönig?
Gott der Herr als Geschäftspartner ?
Eigentlich eine geniale Idee, und dem Schöpfer so nah!
Mar 26 2008
Die Welt ist dein Schulheft, die Seiten, auf denen du deine Rechenaufgaben löst. Es ist aber nicht die Wirklichkeit, obwohl du, wenn du willst, die Wirklichkeit auch dort ausdrücken kannst.
Du kannst aber auch ruhig Unsinn hineinschreiben, oder Unwahrheiten, oder die Seiten einfach zerreißen.
Mar 26 2008
von Manfred Kyber
Klein-Oberniederhausen war kein besonders wesentlicher Ort und das Leben dort hatte nichts Aufregendes an sich, so daß sich leider keine großen Zeitgenossen in ihm wohnhaft gemacht hatten. Nur einmal war ein Mann mit einer tadellosen Bügelfalte auf dem Bahnhof sitzen geblieben und hatte auf den anderen Zug gewartet. Aus gleicher Ursache war vor einigen Jahren eine Dame mit seidenen Strümpfen von mehreren glaubhaften und nüchternen Beobachtern gesichtet worden. Wenn man also das Bedürfnis besaß, mit interessanten Leuten umzugehen, so mußte man sich an die Toten halten.
Mar 26 2008
von Manfred Kyber
1 IM GARTEN DER GEISTER
Es war ein Garten der Geister, in dem die kleine Veronika im Sande saß und spielte. Aber ihr müßt nicht denken, daß dieser Garten ein ganz besonderer Garten war. Das war er gar nicht. Es standen viele grüne Bäume darin, wie sie auch sonst überall zu sehen sind, Kartoffeln, Kohlpflanzen und Radieschen saßen ordentlich nebeneinander in langen Reihen, und Rosen und Lilien leuchteten rot und weiß in der Frühsommersonne. Es war ein großer Garten, und er war ganz umfriedet von einer hohen, halbverfallenen und mit Moos bewachsenen Mauer, eine stille Welt für sich, wie es alle alten Gärten sind.

Mar 25 2008
In Niederbiegen lebten Herr Niederbeuge und Frau Niederbeuge, geborene Krampf. Herr Niederbeuge und Frau Niederbeuge trugen ihren Namen mit Recht, und zwar Herr Niederbeuge in leidender Form und Frau Niederbeuge in tätiger Form. Das heißt, der Ausdruck >tätige Form< war eigentlich kein erschöpfender für das, was Frau Niederbeuge war. Frau Niederbeuge war überhaupt nicht zu erschöpfen.
Mar 25 2008
In the wreckage of collapsed hope, a man sat alone in his apartment with
no lofty view, seeing the place he had so loved become nothing. Watching
the news until well into the evening, he spent the rest of the day
without further human contact, much as he did on most days. Have the
awful misfortune to lose what you love; it will change you.
Mar 24 2008

Ich saß am offenen Fenster und schaute dem Wasser zu, das ebenso unaufhaltsam und ebenso gleichmäßig und eintönig und gleichgültig der Nacht und Ferne entgegenfloß, wie mir die öden Tage dahinrannen, von denen jeder köstlich und unverlierbar wertvoll hätte sein können und sein sollen und von denen doch einer wie der andere ohne Wert und ohne Andenken unterging.
Mar 24 2008
Das Gespenst (von Manfred Kyber)
» Es spukt in der Küche, ich ziehe zum Ersten,« sagte meine Köchin, als sie morgens das Frühstück brachte, und ihre Gesichtsfarbe war eine Mischung von Kalk und Käse.»Das ist Blödsinn,« sagte ich ruhig und beherrscht, aber es lief mir kalt über den Rücken, denn niemand kann solche Eierkuchen backen wie meine Köchin, und die Aussicht, ohne solche Eierkuchen zu leben, war entsetzlich.
Mar 24 2008
Oh teachers are my lessons done?
I cannot do another one.
They laughed and laughed and said, Well child,
are your lessons done?

Mar 24 2008


Denn alle Menschen sind ja, mit inneren Augen betrachtet, nicht nur das, was sie heute sind oder scheinen, ihr heute ist nur ein kleiner Teil von dem, was sie waren und sein werden.
Continue Reading »
Mar 24 2008
Das Leben aller Menschen denen wir begegnen und die wir kennen ist in unser eigenes Schicksal verwoben, zusammen mit dem Schicksal vieler, die wir auf dieser Welt nie kennenlernen werden. Aber bestimmte von ihnen, sehr wenige, sind unsere nahen Freunde. Sie sind untrennbar von unserem eigenen Schicksal.
In gewissen Sinne können wir allen Menschen Freund sein, weil es keinen Menschen gibt mit dem wir nicht irgendetwas gemeinsam haben. Aber es gibt nur sehr wenige mit denen wir nahezu alles gemeinsam haben.
Mar 24 2008
So leben die Menschen hier — in Kästen, die den “Regen” und den “Schnee” von ihnen fernhalten und an den Seiten Löcher haben, damit man hinaussehen kann. Sie bewegen sich in noch kleineren Kästen fort, die mit verschiedenen Farben bemalt sind und an den Ecken Räder haben.

Sie brauchen diese Kastenkultur, weil sie sich einbilden, in einem Kasten eingeschlossen zu sein, den sie als “Körper” bezeichnen: Arme, Beine und Finger, mit denen sie Bleistifte und Werkzeuge bewegen können.
Sie haben verschiedene Sprachen, weil ihnen die Fähigkeit der Kommunikation verlorengegangen ist, und Augen, weil sie das Sehen verlernt haben.
Komischer kleiner Planet! Ich wünschte, du wärst hier.
Ich bin bald wieder zu Hause.
Mar 24 2008
I can see the door just shut, it’s got brainstorming lettered on it and behind are crates and boxes of adventures that changed me from who I was to who I am. And now it’s time to move on. Where’s the door just opened?
If I where an advanced soul right now, I thought, what would I say to me? A moment passed, and I know what I’d say: Look at everything around you this moment, and ask, “What is wrong with this picture?” I looked around me in the dark. The sky wasn’t wrong.
What can be wrong with stars exploding diamonds a thousand light-years overhead, and me looking out at the fireworks from a safe place? Nothing wrong. What’s wrong with the picture is this: She isn’t with me! And I’m going to do something to change that now! Slowly, I thought. Be uncharacteristic this one time, please not so fast Felix! Think, first. Carefully. And sure enough. There was another question in the dark. Why should it be that the most advanced of people whose teachings, twisted into religions, last for centuries, why should it be they have always alone?
Why never do we see radiant wives or husbands or miraculous equals with whom they share disciples and their curious, these few we so admire, they’re pressed by those who come to them healing and light. But how often do we find soul mates, glorious and powerful beloveds right close by? Sometimes? Once in a while? I swallowed, throat suddenly dry.
Never
The most advanced people. I thought, they’re the ones most alone! The sky turned frosty clockworks overhead, uncaring. Do these perfect ones not have soul mates because they’ve grown beyond human needs? No answer from blue Vega, shimmering in her harp of stars. Attained perfection would not be my problem for a whole lot of lifetimes, but these said forget about soul mates because soul mates don’t exists? Crickets chirped slow: could-be, could-be. Against that wall of stone my evening crashed to its end. If that’s they say, I growled to myself, they’re wrong. I wondered if she’s agree, wherever she was this minute. Are they wrong, my dear? Wherever she was, she didn’t answer.

Mar 23 2008
Himmelsschlüssel (von Manfred Kyber)
Es war einmal ein großer und gewaltiger König, der herrschte über viele Länder. Alle Schätze der Erde gehörten ihm und er trieb sein tägliches Spiel mit den Edelsteinen von Ophir (gemeint ist das sagenhafte Goldland König Salomons) und den Rosen von Damaskus. Aber eines fehlte ihm bei all seinem großen Reichtum: das waren die Schlüssel zu den Toren des Himmels.
Mar 23 2008
Page opened today, so lets start …

Ich werde mich bemühen hier unter anderem ein paar Geschichten von Manfred Kyber zu veröffentlichen. In einer Zeit in der diese unsere Welt fast komplett vernetzt ist und die Kommunikation keine Grenzen mehr kennt ist es vielleicht auch im Sinne Manfed Kybers das seine Werke möglichst viele Menschen erreichen. Wenn sich hier nur ein paar Menschen die Zeit nehmen die eine oder andere Geschichte zu lesen und auch darüber nachzudenken ist glaube ich das erreicht, was Manfred Kyber im Sinne hatte mit seinen Geschichten.
Viel Spaß beim lesen.
Felix
Über Manfred Kyber:Geboren am 01.03.1880 in Riga, gestorben am 10.03.1933 in Löwenstein/Württemberg.Kyber studierte von 1900 - 1902 Philosophie, Psychologie und Deutsche Literaturgeschichte in Leipzig. Er arbeitete als Verlagsangestellter und war Leiter der “Deutschen Volksbühne” in Riga. Kyber war ein Anhänger Rudolf Steiners, seine anthroposophischen Tiergeschichten zeigen diesen Einfluß. Kyber setzte sich vehement für den Tierschutz ein.