Der Bastard Assistant from Hell ist bitterböse Satire.
Wer mit Computern, Uni, Akademikern usw. zu tun hat, oder einfach auf schwarzen Humor steht, wird sie lieben.


B.A.f.H.


. Auszug aus 'Hacker's Havoc', Ausgabe H5 vom 31.11.00:


SENSATIONELL: B.A.F.H. SCHREIBT KRIMI

Muenchen, ptb.
Der erste Internet-Krimi des beruehmt-beruechtigten 'Bastard Assistant from Hell' (wir berichteten mehrfach) ist soeben als Buch erschienen. Diese Meldung ging gestern ueber die einschlaegigen News-Groups und quer durch die deutschen Chat-Rooms. Am meisten staunt die Fachwelt darueber, dass ein Verlag es ueberhaupt wagt, mit diesem Autor in geschaeftliche Beziehung zu treten. Geruechten zufolge sind beim Layout des Buches drei verschiedene Drucksatzprogramme hoffnungslos verendet... 'Hacker's Havoc' hat mit dem Autor Leisch gesprochen (per 'talk', versteht sich...). Es folgt das ungekuerzte Protokoll der Sitzung:

hh1 % talk leisch@beelzebub.th-muenchen.de
[No connection yet]
[Waiting for your party to respond]
[Ringing your party again]
[Ringing your party again]
[Ringing your party again]
[Connection established]
[Warning: your partner uses tracing device]
[WARNING: THIS REALLY LOOKS BAD!]

HH: Hi!
leisch: Hi selber. Ich habe nichts damit zu tun!
HH: Womit haben Sie nichts zu tun?
leisch: Weswegen talken wir denn?
HH: Es geht um Ihr neues Buch 'Wenn Stimmen toeten'.
leisch: Wer zum Teufel sind Sie??? Was ist HH?
HH: Ich bin von 'Hacker's Havoc'. Wir wollten ueber Ihr Buch talken.
leisch: Grosser Core-Dump! Ich dachte, es geht um die durchgebrannte Cray 16...
HH: Herr Leisch, wieso haben Sie dieses Buch geschrieben?
leisch: Weil es Geld einbringt. Apropos: was zahlt HH eigentlich fuer online Interviews?
HH: Eigentlich zahlen wir nicht fuer Interviews.
leisch: Mein linker Zeigefinger schwebt ueber den Ctrl-C. Wie waere es mit 1 Mark pro talk-Zeile?
HH: Das muss ich erst abklaeren...
(Pause)
leisch: Aus der Tatsache, dass Sie nicht mal ueber die Ausgabe von ein paar Hundert Mark entscheiden koennen, schliesse ich, dass HH entweder pleite ist oder Sie sind der unterste Fuzzy in dem ganzen Verein... haehaehaehae...
HH: Der Chefredakteur sagt, maximal 80 Pfennig pro Zeile.
leisch: Ok, Fuzzy!
bup
bup
bup
bup
bup
bup
bup
.... das waren jetzt (grummelgrummel) 6,40 DM, oder?
HH: Spass beiseite. Kommen wir auf Ihr neues Buch zu sprechen. Warum ein Internet-Krimi?
leisch: Wuerden Sie sich heutzutage ein Buch ueber die erste Fahrt zum Mond kaufen?
HH: Aeh... vermutlich nicht.
leisch: Aber vor 100 Jahren haetten Sie es vielleicht gekauft. Der gute Jules Verne hat das genau richtig erkannt. Gute Marktanalyse!
HH: Sie meinen also, es ist aktuell.
leisch: Ich meine, es bringt Kunden und damit auch Geld - zur Zeit noch wenigstens. In 10 Jahren ist das Internet wahrscheinlich so interessant wie heutzutage Spuelmaschinen.
HH: Nun ist der Titel 'Wenn Stimmen toeten' ja nicht gerade etwas, was auf Hacker und das Internet hinweisen. Man denke nur an so Titel wie 'The Net' oder 'Hackers'.
leisch: Es geht in dem Buch aber nun mal darum, dass die richtige Stimme toedlich sein kann. Und so etwas funktioniert halt nur mit dem entsprechenden Equipment!
HH: Aber das Internet kommt doch in Ihrem Buch nur am Rande vor.
leisch: Stimmt! Ich sagte ja schon, dass ich nur auf der fluechtigen Welle der Aktualitaet mitschwimmen will. Bei Ihnen ist wohl der CPU-Luefter ausgefallen! Haben Sie nicht aufgepasst? Wie lautet ueberhaupt ihre private Email?
HH: Nice try!
leisch: Aber ueberhaupt nicht! Ich mache nur small talk...
HH: Im Untertitel heisst es: 'Band III der Schwabing-Trilogie'. Koennen Sie das naeher erklaeren? Wo sind die ersten beiden Baende erschienen?
leisch: Schon mal was von George Lukas gehoert?
HH: Aeh... ja...
leisch: Bingo!
HH: Letzte Frage: Glauben Sie nicht, dass Sie mit Ihren Erstlingswerk Ihrem Biographen Florian Schiel ernsthafte Konkurrenz machen werden?
leisch: Wird der Pentium III gewoehnlich heiss?
Ctrl-C
[partner has shut down port]
hh1 %
Broadcast: System is going down - log out now!


Ein erneuter Versuch der Kontaktaufnahme fuehrte lediglich zur
BIND-Fehlermeldung:

'Host not reachable - probably murdered'

Gluecklicherweise ist der Schwarten-Verlag, bei welchem das epochemachende Werk erscheint, etwas aufgeschlossener als der Autor. Der Verlag hat sogar eine Web-Page eingerichtet (tadaaahhh!):

'www.schwarten.de/leisch'

von der (Vor-)Leseproben gesaugt werden koennen. Anhoeren erfolgt auf eigene Gefahr! B.A.f.H.-Suechtige zuerst!


Copyright 2000 Hacker's Havoc




ACHTUNG:
Diese Seiten enthalten Satirisches.
Hier ist der Eingang















Eingang