Index
Home
Rhät
Geolinks
Rhät

Einleitung

Paläögeographie zur Zeit des Rhät mit der Position des Germanischen Becken, verändert nach Lucas (1994, Blakey (1999).

Die Schichtenfolge des Rhät wurde vor ca. 210  Mill. a abgelagert und umfasst eine Zeitspanne von etwa 4 Mill a..  Hier soll nur auf den Ablagerungsraum des Germanischen Becken eingegangen werden, daß sich zu dieser Zeit  in ca. 30° N Breite, am östlichen Rand des auseinanderbrechenden Großkontinents Pangäa befand. Die dort abgelagerten Schichten werden besser als Rhätkeuper bezeichnet, da die biochronologische Einstufungen noch nicht in allen Teilen identisch ist mit der in anderen Gebieten.  Das Germanische Becken, das sich aus zwei Teilbecken, dem südlichen Nordseebecken und dem Norddeutsch-Polnischen Becken zusammensetzte, war zur Zeit des Rhätkeuper zum großen Teil vom Weltmeer abgeschlossenen. Die Hochgebiete London-Brabanter Massiv, Rheinisches Massiv, Böhmisches Massiv, Fenno-Skandisches Hochland und Grampisches Hochland umgaben das kratonische (intrakontinentale) Germanische Becken . In dieses erfolgten von den Hochgebieten siliziklastische Schüttungen. Schüttungsmessungen (Appel 1981, Beutler 1995, Beutler et al. 1999) ergaben, daß dabei dem Böhmisch-Vindelizische Massiv und dem Fenno-Skandischen Land die größte Bedeutung zukam. Meeresverbindungen zur Tethys bestanden im Südwesten (heutige Himmelsrichtung) mit der Burgundischen Pforte. Im Westen des Beckens entstand zur Zeit des Rhät mit dem Bristol- Channel-Trog und dem Ulster-Becken eine Verbindung zum Arktischen Ozean (Ziegler 1984, 1990). Durch diese Verbindung erfolgten im Rhät marine Ingressionen in nordöstlicher Richtung in das Norddeutsch-Polnische Teilbecken. Die Mächtigkeit des Rhätkeuper liegt zwischen 100 und 200 m. Diese starken Schwankungen beruhen auf bruchtektonischen Aktivitäten (altkimmerische Bewegungen) in Verbindung mit der beginnenden Salinartektonik. Die Bruchtektonik im Germanischen Becken wird als eine Folge der Bewegungen im sogenannten Arktik-Nordatlantik-Riftsystem angesehen, welches sich weiter nach Süden öffnete und in der Obersten Trias vermutlich eine erste Verbindung zwischen dem Arktischen und dem Tethys-Meer bildete (Ziegler 1984). Zwischen Nordamerika – Eurasien und Afrika entwickelte sich ein weiteres großes Riftsystem.  Es baute sich südlich der Iberischen Platte nach Westen vor. Ein deutlicher tektonischer Einfluss dieses Riftsystems auf den mitteleuropäischen Ablagerungsraum wird angenommen.

Auf der folgenden Abbildung wurde versucht, verschiedene lokale Gliederungen des Rhätkeuper  im Germanischen Faziesbereich unter Berücksichtigung von Steinmergelkeuper und Hettang  zu vergleichen und zu parallelisieren. Dabei bildeten Schichtlücken (Wolburg 1969, Beutler 1995) sowie Horizonte, die in weiten Teilen des Germanischen Becken vorhanden sind (Leithorizonte), wie zum Beispiel die von Kühl (1956) beschriebene Dohlenbergbank (DB), die Basis für die Gliederung. Besonders schwierig ist eine Einstufung der süddeutschen Ablagerungen, doch ergeben sich nach Durchsicht der Literatur wertvolle Hinweise. Vollrath (1928), Brenner (1986), Haunschild (1982, 1987) befürworten aufgrund mikropaläontologischer und tonmineralogischer Befunde beispielsweise eine Einstufung der Knollenmergel (werden bisher als ein Äquivalent des Steinmergelkeuper angesehen) oder Teile davon in die postera-Schichten und damit in den Rhätkeuper.

Korrelation

Für die Korrelation der Schichten zwischen Thüringen und Niedersachsen wurde eine Reihe von Bohrungen ausgewählt, die in einem weiten Bogen um das Paläozoikum des Harzes angeordnet sind. Nur so ließen sich  Aufschlüsse in Thüringen mit den relativ vollständigen Bohrprofilen im Bereich der Allertalzone, einer Grabenstruktur, vergleichen und auswerten. Als Zeitlinie der Korrelation wurde die Basis des Lias verwendet.

Die GR-Logs beginnen an der Basis bei zahlreichen Bohrungen mit einem markanten Strahlungsabfall der für die Schichten des sogenannten Heldburggips und seiner Äquivalente (z.B. Obere Rote Wand) charakteristisch ist (Abb 3). Bei einigen Bohrungen fehlt dieser Abschnitt. Grund dafür sind fehlende Daten. In der Regel ist dieser Abschnitt im Nordwestdeutschen Becken vorhanden.

Der darüber folgende Untere Bunte Steinmergelkeuper von Thüringen, der mit Hilfe des GR-Log mit der Region der bunten Tone von Westdeutschland (Wolburg, 1969) parallelisiert werden kann, ist nur in ausgesprochenen Grabenzonen vollständig vorhanden. Die von Seidel et al. (1995) und Reinhardt & Ricken (in Druck) geäußerte Vermutung, daß der im Unteren Bunten Steinmergelkeuper Thüringens enthaltene Semionotus-Sandstein mit dem 1. Stubensandstein von Süddeutschland parallelisiert werden kann, würde bedeuten, daß die dortigen Roten Basisletten als süddeutsches Äquivalent des Unteren Bunten Steinmergelkeuper von Thüringen zu gelten haben. In Schwellenpositionen und Randbereichen wurde nur ein Teil des Unteren Bunten Steinmergelkeuper abgelagert (Thüringen, Süddeutschland) oder er fehlt ganz (Wolburg, 1969). Durch das Vorkommen von Salz-, Gips- und Anhydriteinschaltungen (z.B. Hangende Residuallagen, Sander 1977) wurde dieser unterste Abschnitt des Steinmergelkeuper von  Will (1969) und  Wolburg, (1969) noch zum liegenden O b e r e n  G i p s k e u p e r gezählt.

Der folgende Mittlere Graue Steinmergelkeuper Thüringens (Bereich a-d von Wolburg 1969) wurde vermutlich fast im ganzen Germanischen Becken abgelagert. Dabei handelt es sich um den unteren Teil des eigentlichen Steinmergelkeuper (s a u r i c h t h y s – S c h i c h t e n   nach Will, 1969). Dieser Bereich enthält die Leitschichten Beller Horizont (Sander, 1963) und Dohlenbergbank (DB), die von Brenner & Villinger (1981) als ein Äquivalent der süddeutschen Ochsenbachschicht (OBS) angesehen wird.

Der Obere Bunte Steinmergelkeuper Thüringens ist ebenfalls weit verbreitet. Der Untere Teil entspricht nach der Korrelation dem Bereich e-f nach Wolburg (1969) und wird noch den s a u r i c h t h y s – S c h i c h t e n (Will, 1969) zugeordnet. Der Obere Teil des Oberen Bunten Steinmergelkeuper Thüringens wird nach der Log-Korrelation den p o s t e r a – S c h i c h t e n  (Will, 1969) und damit dem Rhätkeuper zugeordnet. In Thüringen enthält dieser Bereich keine Steinmergelbänke mehr. Im Luxemburger Raum wird der obere Teil des dortigen Steinmergelkeuper nach mikropaläontologischen Befunden (z.B. Dittrich, 1989) ebenfalls in die postera-Schichten und damit in den Rhätkeuper eingestuft.

Die p o s t e r a – S c h i c h t e n (Unterer Rhätkeuper, Schott 1944) beginnen im Beckenbereich mit einem markanten Strahlungsanstieg (Abb. 3). Eine genaue biostratigraphische Grenzziehung ist nach Lund (in Druck) jedoch schwierig. Die  postera-Schichten (Unterer Rhäkeuper) zeigen ein abwechslungsreiches GR-Logbild mit niedrigen Werten, die Sandsteine anzeigen, und hohen Werten, die oft graugrüne Tonsteine repräsentieren.

Mit Beginn einer schwarz/grauen Sedimentation beginnen die c o n t o r t a – S c h i c h t e n  (Mittlere  Rätkeuper, Schott 1944). In Beckenbereichen treten im unteren Teil der contorta -Schichten die Unteren Mittelrhätschiefer (Schott 1944) auf, eine Wechsellagerung aus schwarzen Tonsteinen und Sandsteinen, die durch höhere GR-Werte charakterisiert werden. Häufig kommt darin Rhaetavicula contorta vor, das Leitfossil des Mittleren Rhätkeuper im Germanischen Faziesbereich. Mit scharfer Grenze folgt im Untersuchungsgebiet der mittlere Teil der contorta -Schichten, der Mittelrhät-Hauptsandstein (Schott 1944). Er besitzt sehr geringe GR-Werte. In Schwellenbereichen greift er erosiv auf die Liegenden Schichten über und kann im extremen Fall direkt auf Muschelkalk (Wolburg 1969) liegen. Als Äquivalente des Mittelrhät-Hauptsandstein wird die Hauptsandstein-Region Westdeutschlands und der Rhätsandstein Süddeutschlands angesehen. Über dem Mittelrhät-Hauptsandstein folgt der obere Teil der contorta-Schichten, eine Wechsellagerung aus schwarz/grauen Ton- und Sandsteinen (Flasersandstein) mit dem Leitfossil der contorta-Schichten Rhaetavicula contorta. Dieser Abschnitt wurde von Schott (1944) als Bereich der Oberen Mittelrhätschiefer bezeichnet.

Die t r i l e t e s – S c h i c h t e n (Oberer Rhätkeuper) schließlich setzen sich aus grünlichgrauen Tonsteinen (Untere Oberrhätschiefer) mit dem in einigen Gebieten eingeschalteten Oberrhätsandstein zusammen. Der abrupte lithologische Wechsel gegenüber dem liegenden Mittelrhätkeuper (z. B. Drei-Gleichen-Gebiet, Thüringen) deutet auf eine Diskordanz an der Basis der triletes-Schichten (Oberer Rhätkeuper) hin (Beutler et al. 1996). Eine Grenzziehung zu den Liegenden und Hangenden Schichten ist mit dem GR-Log schwieriger. Hier hat sich vor allem das SL-Log bewährt, nachdem die Grenzziehung eindeutig möglich ist (Beutler 1995).

Die früher als Obere Oberrhätschiefer (Schott 1944)  bezeichneten Schichten werden heute aufgrund von biostratigraphischen Ergebnissen als Präplanorbis–Schichten in den Lias gestellt.

Sequenzstratigraphie

Nachdem die Schichten korreliert werden konnten, wurde darauf aufbauend versucht, den Steinmergel- und Rhätkeuper sequenzstratigraphisch im Sinne von  van Wagoner et al. (1990) und van Wagoner & Bertram (1995) zu gliedern. Nach diesen Autoren muß eine sequenzstratigraphische Gliederung von den festgestellten, durch Schwankungen des Meeresspiegel verursachten Diskordanzen und den dazugehörigen korrelativen Konkordanzen ausgehen, wie es die Arbeit von Aigner & Bachmann (1992) für den Keuper Südwestdeutschlands zeigt. Im Rhätkeuper des germanischen Beckens gestaltet sich dies als äußerst schwierig, da an vielen Stellen tektonische Bewegungen hinzukommen, die Regressionen oder Transgressionen verursachen können. Hinzu kommen die klimatischen Umstellungen in Richtung feuchtere Bedingungen (Will 1969), bedingt durch die Nordwärtsdrift des Kontinents. Dieser Klimaumschwung erschwert die sequenzstratigraphische Interpretation zusätzlich zu den vorkommenden altkimmerischen Bewegungen..

Es zeigte sich, daß im Steinmergel- und Rhätkeuper insgesamt 4 Sequenzen 3. Ordnung ausgeschieden werden können. Eine genaue Aufstellung der System-Trakte kann über die e-mail Adresse erfragt werden; da dieser Teil Thema einer Publikation ist, soll hier auf genaueres verzichtet werden.

Lohnenswerte Aufschlüsse

Im Kammerbruch auf dem Großen Seeberg bei Gotha (Thüringen) kann der Übergang vom Rhät- keuper zum Lias beobachtet werden.

Die Liegenden, gebankten Sandsteine gehören zum Mittleren Rhätkeuper. Die hauptsächlich tonigen Schichten oberhalb der  Sandsteine werden bis auf den   oberen Meter zum Oberen Rhätkeuper gestellt. Der letzte Meter setzt sich aus Gesteinen des Lias zusammen.

Im Steinbruch Velpke bei Braunschweig sind Sand- und Tonsteine des Mittleren Rhätkeuper aufgeschlossen. Sie gehören im wesentlichen zum Bereich des Mittelrhät- Hauptsandstein. Eine Besonderheit hier ist das reiche Spureninventar, welches z.B. GyrochorteDiplocraterion und Cubichnia umfaßt.

Literatur (nicht nur zum Rhät)

Im Steinbruch Querenhorst bei Helmstedt können Abdrücke des Faziesfossils Unionites posterus gefunden werden. Dieses Fossil ist namengebend für die postera-Schichten von Will (1969), die dem Unteren Rhätkeuper entsprechen. Hinzu kommen auch hier zahlreiche Spurenfossilien. Die Schichten Im Steinbruch Querenhorst werden in den Unteren Rhätkeuper gestellt

  • Aepler, R. (1974): Der Rhätsandstein von Tübingen -- ein kondensiertes Delta. – N. Jb. Geol. Paläont. Abh., 147, 2: 113-162.
  • Aigner, T. & Bachmann, G. H. (1992): Sequence-stratigraphic framework of the German Triassic. – Sedim. Geol., 80: 115-135.
  • Aigner, T., Schauer, M., Junghans, W.-D., Reinhardt, L. (1995): Outcrop gamma-ray logging and its applications: examples from the German Triassic. – Sedim. Geol., 100: 47-61.
  • Aigner, T., Hornung, J. Junghans, W.-D., Pöppelreiter, M. (1999): Baselevel cycles in the Triassic of the South-German Basin: a short progress report. – Zbl. Geol. Paläont., Teil I, 7-8, (1998), in Druck.
  • Appel, D. (1981): Petrographie und Genese der Sandsteine des Unter- und Mittelräts im nördlichen Harzvorland (Ostniedersachsen). – Mitt. Geol. Inst. Univ. Hannover,  20: 1-133.
  • Bachmann, G. H. & Grosse, S. (1989): Struktur und Entstehung des Norddeutschen Beckens – geologische und geophysikalische Interpretation einer verbesserten Bouguer-Schwerekarte. – Nds. Akad. Geowiss. Veröff., 2: 23-47.
  • Battermann, K. (1989): Das Rhät (Oberer Keuper) im östlichen Niedersachsen. – Z. dt. geol. Ges., 140: 101-116.
  • Benda, L. (1963): Über die Anreicherung von Uran und Thorium in Phosphaten und Bonebeds des nördlichen Harzvorlandes. – Geol. Jahrb., 80: 313-348.
  • Beutler, G. (1976): Zur Ausbildung und Gliederung des Keupers in NE- Mecklenburg.  - Jb. Geol., Bd. 7/8 für 1971/72: 119-126.
  •      ---  (1994): In: Schulz, R. [Ed.], Regionale Untersuchungen von geothermischen Reserven und       Ressourcen in Nordwestdeutschland (Endbericht) – Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung: 50-64.
  •      --- (1995): Quantifizierung der altkimmerischen Bewegungen in Nordwestdeutschland. – BGR: 21-131.
  •      --- (1998): Keuper. In: Hallesches Jahrb. Geowiss., Reihe B, 6: 45-58.
  • Beutler, G. & Schüler, F. (1978): Über altkimmerische Bewegungen im Norden der DDR und ihre regionale Bedeutung (Fortschrittsbericht). – Z. geol. Wiss., 6, (4): 403-420.
  •      --- (1981): Zur Bedeutung rhenotyper Bruchstrukturen in der westlichen Ostsee während des älteren Mesozoikum. – Z. geol. Wiss., 9, (10): 1139-1147.
  • Bindig, M. (1988): Stratigraphische und fazielle Untersuchungen am Oberen Keuper (Rhät) des südlichen Meinberger Grabens. – Dipl. Arb., Fachbereich 16, Justus-Liebig Univ., Giessen: 87 S.; unveröff.
  • Blakey, R. (1999): Global Earth History. – http://vishnu.glg.nau.edu/rcb/globaltext.html;  Northern Arizona University, Flagstaff.
  • Bloos, G. (1979): Über den Jura am Grossen Hassberg (Unterfranken, N.-Bayern) mit Bemerkungen zum Rät. – Stuttgarter Beitr. Naturk., B. 44, (1): 1-53.
  • Brand, E. & Hoffmann, K. (1963): Stratigraphie und Fazies des nordwestdeutschen Jura und Bildungsbedingungen seiner Erdöllagerstätten. – Erdöl und Kohle, 10. Jahrg.,  Nr. 6-I: 437-450.
  • Brandner, R. (1984): Meeresspiegelschwankungen und Tektonik in der Trias der NW-Tethys. – Jb. Geol. B.-A., 126, 4:435-475.
  • Brauns, D. (1862): Der Sandstein bei Seinstedt unweit des Fallsteins und die in ihm vorkommenden Pflanzenreste. – Palaeontographica, 9, (2): 47-62.
  •         --- (1866) Der Sandstein bei Seinstedt unweit des Fallsteins und die in ihm vorkommenden Pflanzenreste nebst Bemerkungen über die Sandsteine gleichen Niveaus anderer Oertlichkeiten Nordeutschlands. – Palaeontographica, 13, (5): 237-246.
  • Brede, R., Hottenrott, M., Schuster, C. (1993): Zur Keuper-Stratigraphie im Netraer Graben (Bl. 4926) Herleshausen; Nordhessen/Thüringen). – Geol. Jb. Hessen, 121: 61-81.
  • Brenner, W. (1986): Bemerkungen zur Palynostratigraphie der Rhät-Lias-Grenze in SW-Deutschland. – N. Jb. Geol. Paläont. Abh., 173, (2): 131-166.
  • Credner, H. (1839): Geognostische Beschreibung des Höhenzuges zwischen Gotha und Arnstadt. – N. Jb. Mineral. Geogn. Geol. u. Petrefaktenk., 1839.
  •        --- (1860): Über die Grenzgebilde zwischen dem Keuper und dem Lias am Seeberg b. Gotha und in Norddeutschland überhaupt. – N. Jb. Mineral. Geogn. Geol. u. Petrefaktenk., 1860.
  • Denninger, E. (1926): Chemische und sedimentpetrographische Untersuchungen über die Keupermergel des Strombergs. – Jber. Mitt. Oberrhein. Geol. Ver., N.F. 15: 55-100.
  • Dittrich, D. (1989): Beckenanalyse der Oberen Trias der Trier-Luxemburger Bucht. Revision der stratigraphischen Gliederung und Rekonstruktion der Paläo-geographie. – Veröfftl. des Luxemburger Geol. Dienstes, XXVI: 217 S.
  • Dockter, J. et al. (1974): Keuper. – In: HOPPE, W. & SEIDEL, G. (Ed.): Geologie von Thüringen.: 568-605; (VEB Hermann Haack Geographisch-Kartographische Anstalt).
  • Dreyer, D. (1962): Zur Entstehung und Paläontologie der Bonebedlagen im Unteren Rät Thüringens. - Freiberger Forschungs-H., C 125: 130-155.
  • Dreyer, E. (1967): Mikrofossilien des Rät und Lias von SW-Brandenburg. – Jb. Geol., Bd. 1: 491-531.
  • Duchrow, H. et al. (1968a): Stratigraphie und Lithologie des Keupers im Lippischen Berglande. – Z. deutsch. Geol. Ges., Jahrg. 1965, Bd. 117: 371-387.
  •         --- (1968b): Zur Keuper-Stratigraphie in Südostlippe (Trias, Nordwestdeutschland). – Z. deutsch. Geol. Ges., Jahrg. 1965, Bd. 117: 620-662.
  •         --- (1984): Keuper. – In: Klassen (Ed.): Geologie des Osnabrücker Berglandes: 221-334; (Naturwiss. Museum Osnabrück).
  • Emmert, U. et al. (1981): Lithologische Untersuchungen an Bohrkern-Profilen aus dem Keuper Oberfrankens. – Geol. Bl. NO-Bayern, 31, Heft 1-4: 100-125.
  • Ernst, W. (1997): Sedimentation und Tektonik der Trias im Thüringer Becken. - In: Exkursionsführer zur DGG-Tagung 1997. – Schriftenreihe der DGG: 76-77.
  • Frisch, U. & Kockel, F. (1998): Quantifizierung altkimmerischer Bewegungen in Nordwestdeutschland. – Teil 2, Tektonik & Epirogenese im Keuper. – BGR-Bericht: 38 S.;  unveröff.
  • Gaupp, R. (1991): Zur Fazies und Diagenese des Mittelrhät-Hauptsandsteins im Gasfeld Thönse. – Nds. Akad. geowiss. Veröff., 6: 34-48.
  • Gianolla, P. & Jacquin, T. (1998): Triassic Sequence Stratigraphic Framework of Western European Basins. – In: de Graciansky, P.-C., Hardenbol, J., Jacquin, T., Vail, P. R. (Ed.): Mesozoic and Cenozoic Sequence Stratigraphy of European Basins, SEPM Special Publication, No. 60: 643-650.
  • Grodzicka-Szymanko, W. (1976): Die Stratigraphie des Rät und seine Korrelation im Polnischen Flachland. – Jb. Geol., 7/8 für 1971/72: 149-155.
  • Haq, B. U. et al. (1988): Mesozoic and Cenozoic chronostratigraphy and cycles of sea-level change. – In: Wilgus, C. K. et al., (Ed.): Sea-Level Changes --- An Integrated Approach, SEPM Special Publication, No. 42: 71-108.
  • Haunschild, H. (1982): Die geologischen Verhältnisse im Bereich der alten Bergbaue bei Beyerberg und Dambach am Hesselberg/Westmittelfranken. – Frankenland, Zeitschrift für Fränkische Landeskunde und Kulturpflege. 2, 34. Jg.: 35-46.
  •          -- (1987): Fazies und Mächtigkeit des Sandsteinkeupers (Coburg-Folge) und des Oberen Keupers im Gebiet östlich von Dinkelsbühl; erläutert am Bohrprofil D 9 und an einem Rohrgrabenprofil. – Geol. Bl. NO-Bayern, 37, H. 1-2: 47-62.
  • Hauschke, N., Wilde, V. (1996): Fazies und Fossilführung im Unterrhät des Fuchsberges bei Seinstedt (nördliches Harzvorland, Niedersachsen). – Hallesches Jahrb. Geowiss., B, 18: 141-152.
  • Hendriks, F. (1982): Ein Modell der Rätsedimentation am Ostrand des Pariser Beckens. – Diss.: 294 S.; RWTH, Aachen.
  • Heunisch, C. (1996): Palynologische Untersuchungen im oberen Keuper Nordwestdeutschlands. – N. Jb. Geol. Palaont. Abh., 200, 1/2: 87-105.
  • --  (1996): Palynologischer Untersuchungsbericht, Forschungsbohrung   Malschen-berg 1/95. – Geologisches Landesamt Baden-Württemberg, unveröff.: 8 S.
  •        -- (1998): Palynologischer Untersuchungsbericht, Fuchsberg bei Seinstedt. – Niedersächsisches Landesamt für Bodenforschung, unveröff.: 2 S.
  • Hoff, K. A. v. (1807): Mineralogische Beschreibung des Seeberges bei Gotha. – Taschenb. Ges. Mineral., 1: 125-161.
  • Hoffmann, K. (1949): Zur Paläogeographie des nordwestdeutschen Lias und Doggers. – In: Erdöl und Tektonik in Nordwestdeutschland. – Amt für Bodenforschung.: 113-129.
  • Jordan, H. (1996): Sandsteinbruch Evers bei Querenhorst. – In: Kurzfassung der Vorträge und Exkursionsführer der 63. Tagung der Arbeitsgemeinschaft Nordwestdeutscher Geologen, Niedersächsisches Landesamt für Boden-forschung: Hannover.
  • Jüngst, H. (1928): Rät, Psilonoten und Schlotheimienschichten im Nördlichen Harzvorlande. – Geol. u. Paläont. Abh., N.F., B. 16, H. 1: 194 S.
  • Kellner, A. (1997): Das Typusprofil der Arnstadt-Formation (Stenmergelkeuper, Obere Trias) in Thüringen. – Dipl.-Arbeit: 71 S.; Institut f. Geol. Wiss. u. Geiseltalmuseum Halle, unveröff.
  • Klaua, D. (1964): Sedimentpetrographische Untersuchungen der Rhätsandsteine Thüringens. – Diss., Hochsch. Arch. Bauwes. Weimar, unveröff.
  •         --- (1969): Sedimentpetrographische Untersuchungen der Rhätsandsteine Thüringens. – Geologie, Jg. 18, Bh. 64: 1-82.
  • Koch, G. & Arnemann, H. (1975): Die Inkohlung in Gesteinen des Rhät und Lias im südlichen Nordwestdeutschland. – Geol. Jb., A 29: 45-55.
  • Koch, G. & Schneider, W. (1985): Der Obere Keuper Südost-Niedersachsens in Übertage-Aufschlüssen -- Fazies und Mineralbestand. – Ber. Naturhist. Ges. Hannover, 128: 19-48.
  • Kozur, H. (1976): Ökologisch-fazielle Probleme bei der stratigraphischen Gliederung und Korrelation der germanischen Trias und faziell ähnlicher Trias-ablagerungen. – Jb. Geol., Bd. 7/8 für 1971/72: 87-108.
  • Kozur, H. & Mostler, H. (1972): Die Bedeutung der Mikrofossilien für stratigraphische, paläoökologische und paläogeographische Untersuchungen der Trias. – Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud. Innsbruck, 21: 341-360.
  • Krimmel, V. (1980): Epirogene Tektonik zur Zeit des Keupers (Trias) in Südwest- Deutschland. Arbeiten des Institutes für Geologie und Paläon. der Universität Stuttgart, Neue Folge 76: 1-74.
  • Lucas, S. G. (1994): Toward a nonmarine Triassic Timescale. – Albertiana, 13: 43-49.
  • Lund, J. J. (1977): Rhaetic to Lower Liassic palynology of the onshore south-eastern North Sea Basin. – Geol. Surv. Denmark., II. Series, 109: 129 S.
  • Mädler, K. (1964): Bemerkenswerte Sporenformen aus dem Keuper und unteren Lias. – Fortschr. Geol. Rheinld. u. Westf., 12: 169-200.
  • Menning, M. (1995): A Numerical Time Scale for the Permian and Triassic Periods. An Integrated Time Analyses. - In: Scholle, P., Peryt, T. M. & Ulmer-Scholle, D. S. (Ed.): Permian of the Northern Continents.: 77-97; (Springer-Verlag).
  • Meyer, K. (1969): Zur Paläogeographie der Stufen Rhät bis Alb im Emsland. – Erdoel-Erdgas-Zeitschrift. 85. Jg.: 484-489.
  • Muller, A. (1974): Die Trias-Lias Grenzschichten Luxemburgs. – Publ. Service Geol. du Luxembourg, Vol. XXIII: 1-89.
  • Naumann, E. (1911): Beitrag zur Gliederung des mittleren Keupers im nördlichen Thüringen. – Jb. Preuß. Geol. L.-A., 28: 549-586.
  • Nystuen, J. P. (1998): History and development of sequence stratigraphy. – In: Gradstein, F. M., Sandvik, K. O., Milton, N. J. (Ed.): Sequence Stratigraphy – Concepts and Applications.: Proceedings of the Norwegian Petroleum Society Conference, 1995, Stavanger, Norway: 32-116.
  • Orlowska-Zwolinska, T. (1976): Stratigraphische Untersuchungen der Ablagerungen des Keupers und des Rät in der Volksrepublik Polen auf Grund von Mikrosporen. – Jb. Geol., Bd. 7/8 für 1971/72: 141-147.
  • Pflücker y Rico, L. (1868): Das Räth (die Rhäthische Gruppe) in der Umgebung von Göttingen. – Z. dt. geol. Ges., 20: 397-432.
  • Putzer, H. (1938): Die Rhät- und Liasablagerungen am Seeberg bei Gotha, am Röhnbergrücken und bei Eisenach. – Jenaische Z. Naturwiss., 71, N. F. 64: 327-444.
  • Reinhardt, P. (1962): Sporae dispersae aus dem Rhät Thüringens. – Mber. deutsch. Akad. Wiss., 3, (11-12): 704-712.
  •        --- (1964): Über die Sporae dispersae der Thüringer Trias. - Mber. deutsch. Akad. Wiss., 6, (1): 46-56.
  • Sander,  A.  (1977): Rote Wand und Steimergelkeuper (Mittlerer Keuper) in der Bohrung Alexander-von-Humboldt-Sprudel im Vergleich mit Übertageaufschlüssen des Weserberglandes. – Fortschr. Geol. Rheinld. u. Westf., 26: 89-108.
  • Schäfer, H. F. (1901): Beitrag zur Kenntnis der Rhät-Liasablagerungen des Gr. Seeberges bei Gotha. – In: Der Seeberg,  Naturwiss. Ver. Gotha: 19-39.
  •        --- (1906): Über die Rhätablagerungen des Rhönberges und die Liasvorkommen am Kallenberg. – Z. ges. Naturwiss., 78: 439-459.
  •        --- (1918): Rhät und Lias vom Gr. Seeberg b. Gotha und im Flußbett der Apfelstädt b. Wechmar. - Z. ges. Naturwiss., 86: 345-377.
  • Schloenbach, A. (1862): Beitrag zur genauen Niveau-Bestimmung des auf der Grenze zwischen Keuper und Lias im Hannoverischen und Braunschweigischen auftretenden Sandsteins. – N. Jahrb. Mineral., Geognosie, Geol. Petrefakten-Kde., 1862: 146-177.
  • Scholle, T. (1992): Genese und Diagenese des Rät + Hettang/Untersinemur im NE Deutschlands – Ein Beitrag zur Nutzung geothermischer Energie. – Dissertation, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald: 111 S.; unveröff.
  • Schott, W. (1944): Die Gliederung im nordwestdeutschen Rätbecken. – Ber. Reichsamt f. Bodenf., 63: 61-77.
  • Schulz, E. (1964): Sporenpaläontologische Untersuchungen rätoliassischer Schichten im Zentralteil des Germanischen Beckens. –  Mb. d. dt. Akad. D. Wiss., Bd. 6, H. 8: 607 S.
  •        --- (1966): Erläuterungen zur Tabelle der stratigraphischen Verbreitung der Sporen und Pollen vom Oberen Perm bis Untersten Lias. – Abh. Zentr. Geol. Inst., H. 8: 3-20.
  •        --- (1976): Gliederungsmöglichkeiten des Keupers nach Mikrosporen, Pollen und Phytoplankton im Raum der DDR. – Jb. Geol., Bd. 7/8 für 1971/72: 127-130.
  •       --- (1995): Palynologische Untersuchungen des marinen Mittelrhäts im Creuzburger Graben bei Eisenach. – Berliner geowiss. Abh., E 16: 427-437.
  • Schuurmann, W. M. L. (1977): Aspects of Late Triassic Palynology. 2. Palynology of the „Gres et Schiste a Avicula Contorta" and „Argilles de Levallois" (Rhaetian) of northeastern France and southern Luxemburg. – Rev. Palaeobot. Palynol., 23: 156-253.
  • Stinder, T. (1989): Stratigraphie und Lithologie des Rhät (Oberkeuper) im mittleren Niedersachsen (Norddeutschland). – Z. dt. geol. Ges., 140: 87-99.
  • Stille, H. & Lotze, F. (1933): Erläuterungen zur Geologischen Übersichtskarte der Umgebung von Göttingen.
  • Styk, O. (1976): Die mikropaläontologische Charakteristik der Triasablagerungen im Westteil des Polnischen Flachlandes. – Jb. Geol., Bd. 7/8 für 1971/72: 115-118.
  • Tessin, R. (1976): Kurze Information zur Ausbildung des Keupers in Ost- und SE-Brandenburg. – Jb. Geol., Bd 7/8 für 1971/72: 131-139.
  • van den Bergh, J. J. (1987): Aspects of middle and late triassic palynology. Palynological investigations in the Keuper (upper Ladinian, Karnian, Norian and Rhaetian) and lower Jurassic (Lias a1 + a2) of Franken, SE West-Germany. – Palaeobotanisch Palynologisch Genootschap Utrecht, Jahrg. 5, No. 1: 26-33.
  • van Oosterhout, M. (1992): Palynomorphs of three sections near Arnstadt (Keuper, Thuringian Basin, Germany). – Stuifmail, 9, 2: 14-22.
  • van Wagoner, J. C., Mitchum, R. M., Campion, K. M., Rahmanian, V. D. (1990): Siliciclastic Sequence Stratigraphy in Well Logs, Cores, and Outcrops. – AAPG Methods in Exploration Series, 7: 55 S.
  • van Wagoner, J. C. & Bertram, G. T. (1995): Sequence Stratigraphy of Foreland Basin Deposits. – AAPG  Memoir, 64: 490 S.
  • Vath, U. (1988): Stratigraphie und Fauna der Wasserbohrung Rosdorf bei Göttingen (Oberer Keuper, Lias). – Dipl. Arb., Inst. und Museum für Geol. u. Paläont. Göttingen: 1-88; unveröff.
  • Vollrath, P. (1928): Beiträge zur vergleichenden Stratigraphie und Bildungsgeschichte des mittleren und oberen Keupers in Südwestdeutschland. – Neues Jb. Miner. Geol. u. Paläontol., Abt. B, LX. Beilage-Band: 195-306.
  • Warth, M. (1990): Die Muscheln aus der Sandsteinfazies des Stubensandsteins (Trias, Nor, Mittel-Keuper, km4) im Stromberg (Baden-Württ.). – Jber. Mitt oberrhein. geol. Ver., N.F. 72: 341-357.
  • Wicher, C. A. (1951): Zur mikropaläontologischen Gliederung des nichtmarinen Rät. – Erdöl und Kohle, 4. Jahrg.,  Nr. 12: 755-760.
  •          --- (1957): Die mikropaläontologische Gliederung des nichtmarinen Keuper. – Erdöl und Kohle, 10. Jahrg.,  Nr. 1: 3-7.
  • Wicher, C. A., Bartenstein, H. (1962): -- In: Leitfossilien der Mikropaläontologie. – 67-72; (Gebrüder Bornträger).
  • Wiedmann, J. et al. (1979): Über Umfang und Stellung des Rhaet. – Newsl. Stratigr., 8, (2): 133-152.
  • Will, H.-J. (1953): Paläontologische Untersuchungen zur Stratigraphie des Oberkeupers in Nordwestdeutschland. – Diss. Univ. Tübingen: 288 S.; unveröff.
  •       --- (1969): Untersuchungen zur Stratigraphie und Genese des Oberkeupers in Nordwestdeutschland. – Beih. Geol. Jb., 54: 240 S.
  • Wolburg, J. (1969): Die epirogenetischen Phasen der Muschelkalk- und Keuper-Entwicklung Nordwest-Deutschlands, mit einem Rückblick auf den Buntsandstein. – Geotekt. Forsch., 32: 1-65.
  • Zeino-Mahmalat, M.-H. (1970): Die Geologie der Mittelrät-Schichten von Velpke. – Mitt. Geol. Inst. Techn. Univ. Hann., 9: 3-40.
  • Ziegler, P. A.  (1984): Triassic Rifts and Facies Patterns in Western and Central Europa. – Geologische Rundschau, 71, 3: 747-772.
  •        ---  (1990): Geological Atlas of Western and Central Europe. – Shell  Internationale Petroleum Maatschappij B.V.