Willkommen auf der inoffiziellen CR-2201CS-Seite!
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Nachdem die SCSI-Brenner (dank IDE) auf keiner Mitsumi-Website mehr erwähnt werden und in der Newsgroup "de.comp.periph.cdrom" (nur noch über Groups.Google (aufgekauftes Archiv von DejaNews) zu finden, jetzt: de.comp.hardware.laufwerke.brenner) immer wieder Nutzer fragten, welche Brenn-Software den Mitsumi CR-22xxCS unterstützt, habe ich mich zu dieser Website entschlossen. Alles hier Gesagte sollte auch für den CR-2200CS zutreffen. Ich übernehme jedoch keinerlei Garantie für meine Angaben! Bei Fragen zu Begriffen wie TAO/DAO usw. empfehle ich die Hilfe von EasyCD sowie das CDR-Glossar von Adaptec und Ahead. Auch in Brenner-Tests der Zeitschrift c't sind meist umfangreichere Erklärungen enthalten. Diese Website ist auf Berichtigungen+Ergänzungen durch den Leser angewiesen. Ich danke allen, die sich daran beteilig(t)en!

EasyCD Feurio! GEAR NERO WinOnCD WaveLab

Brenn-SoftwareOS (unvollständig;
WinME = Win9x)
Demo im
WWW
TAO mit 22xxCS wird unterstützt ... DAO mit
22xxCS
Adaptec Easy CD ProWin(3x)/9x/NT4Neinbis zur letzten Version 2.11Nein
Adaptec Easy CD CreatorWin9x/NT4/2000/XPNeinab 3.0 nur im "CD Spin Doctor" (für Audio-CDs)Nein
Ahead Nero Burning ROMWin(3x)/9x/NT4/2000/XPJaab 2.0Nein
bhv CD-Master /PRO (VOB-Clone)Win95/NT4/2000Neinab 1.0     (2200CS ist manuell einzutragen)Nein
CeQuadrat WinOnCDWin9x/NT4/2000/XPNeinin 3.x mit BETA-TreiberNein
Elektroson GEARMAC, OS/2,
Win3x/9x/NT4
Jaab 3.x/4.0Ja
Elektroson GEAR AudioWin9x/NT4Jaab 1.0Ja
Elektroson GEAR ReplicatorWin9x/NT4Jaab 1.0Ja
Elektroson GEAR WebGrabberWin9x/NT4Jaab 1.0Ja
Fangmeier Feurio!Win9x/NT4JaNeinJein
IMR AlchemyWin9x/NT4Neinab 4.1Nein
Merging Pyramix Virtual StudioWin9x/NT4Ja??
Steinberg WaveLabWin9x/NT4Nein?Nein
VOB CD-Wizard /PRO /GoldWin9x/NT4/2000JaJa (ab Version ?)(Nein)
Westbrook Fortis CDExpressWin3x/9x/NT4
Novell 3.x-4.x
Nein??
Ziegeler & Gehle Infosystems CDDesignerNEXTSTEP/
OPENSTEP
Ja??

Wer gern viel Software ausprobiert, darf sich nicht wundern, wenn das eine oder andere Brennprogramm nicht funktioniert, da sich einige gegenseitig behindern. Das Zusammenspiel von EasyCD, NERO und GEAR klappt bei mir allerdings ohne Probleme.


EASY CD PRO / EASY CD CREATOR Top

Das den meisten Geräten beigelegte Easy-CD Pro 1.2.412 enthält einen Bug in bezug auf das Audio-Auslesen (DAE). Dieser tritt beim Kopieren einzelner Audio-Tracks mit einigen DAE-fähigen CD-ROMs als Zuspieler (erlaubt sind nur SCSI-CD-ROMs) in Erscheinung. Statt nur die gewünschten Tracks zu kopieren (z.B. 3+5+8), werden alle Tracks (ab dem Gewählten mit der niedrigsten Nummer) ausgelesen (also 3 ... Letzter) und in 1 (!) Track geschrieben, so dass SKIP nicht funktioniert. Als Ausweg bleibt nur das Auslesen in WAVs, entweder mit dem CR-22xxCS (meist schlechte Qualität) oder mit dem CD-ROM durch ein separates Programm (z.B.
WinDAC, CDcopy). Für DAO-unfähige Brenner ist dieser Fehler zum Kopieren von Live-CDs sogar nützlich, da die TAO-typischen Pausen nicht entstehen (bei 1 Track nicht möglich). Wer bei solchen CDs die Funktion SKIP ohnehin kaum nutzt, dürfte damit leben können.
Version 2.x bietet verschiedene Sprachen (u.a. Deutsch), Cover-Modul, Löschfunktion für CD-RW-Brenner, ein verändertes Startmenü mit mehr Brennvarianten, z.B. CD-Extra, sowie alternativ einen Wizard. Ausserdem werden jetzt IDE-CD-ROMs als Zuspieler unterstützt (allerdings keine IDE-CD-Wechsler). Wenn das CD-ROM ein fehlerfreies DAE erlaubt (sicherheitshalber mind. doppelt so hoch wie die Brenngeschwindigkeit), steht dem On-The-Fly-Kopieren von Audio-CDs nichts im Wege. Weiterhin ist nun das Audio-Auslesen von einem CD-ROM in ein WAV möglich. Der dafür hinzugekommene CD-Player kann auch die cdplayer.ini aus Windows nutzen. Unterschiedliche Auslese-Modi wie bei WinDAC gibt es in Easy CD Pro allerdings nicht. Eine Audio-CDR muss nun auch nicht in einem Ritt gebrannt werden. Durch Offenlassen der Session können jederzeit noch Tracks hinzugefügt werden. Die CDR ist allerdings erst nach Schliessen als Audio-Session abspielbar.
Erst in Version 2.1x ist der obige Bug beseitigt, so dass auch einzelne Audio-Tracks von diesen Zuspielern problemlos kopiert oder ausgelesen werden können. Ab 2.0.053 gibt es einen kostenlosen Patch auf 2.11 bei Adaptec (2,2 MB).

Folgende brennerunabhängige Features blieben bis zur letzten Version 2.11 erhalten:
+ einfache Bedienung (eben "easy");
+ sehr gute Hilfe zum Einstieg in CDR;
+ geringe Prozessorbelastung, arbeiten & brennen klappt meist ohne Probleme;
+ auslesen von Audio-Tracks einer nicht geschlossenen Audio-Session;
+ reales ISO-Image, BIN-Image brennbar;
- Support ist "unter aller S**" (Adapzock-like);
- ab&an; Treiberprobleme mit einigen CD-ROMs (Code 220 = SCSI-Kommunikationsfehler);
- funktioniert nicht mit Win2000; ich konnte bisher weder Ursache noch Lösung finden;
- Datenliste enthält gesamten Pfad einer einzelnen Datei  ==>  umständliches "Neuzuordnen";
- ungewöhnliches Drag&Drop-Verhalten; in die Datenliste, bei dem die zuletzt angeclickte & gezogene Datei (in Verbindung mit SHIFT oder STRG) immer zuerst eingefügt wird (ärgerlich vor allem bei Audio-CDs). Deshalb die Reihenfolge immer nochmal überprüfen!
ECDpro wird nicht mehr weiterentwickelt. Wer einen neuen Brenner damit nutzen möchte, braucht sich allerdings nur eine neuere Version der "xcd32.dll" aus einer aktuellen ECDC-Version zu beschaffen (kann auch bei Problemen mit CD-ROMs helfen).

Multisession:
Beim Anhängen einer Daten-Session sollte in ECDpro die zu ladende (vorhandene) Daten-Session in der Liste angeclickt werden. Dadurch wird vor dem Schreiben getestet, ob sie überhaupt ladbar ist. Die Default-Option warnt diesbezüglich leider nicht. Ob die alte Session auch vollständig integriert wurde, ist aber erst nach dem Brennen ersichtlich.

Ein anderes Problem ist die bei einigen Nutzern vorhandene 650MB-Grenze bei Zusammenstellungen, auch wenn der Rohling mehr bietet (mit vielen kleinen Dateien können schon mal 654MB daraus werden). Bei mir tritt es mit 1.2.412/2.0.039/2.11 unter 95 und NT4 auf; die verwendeten Brennmodi (Mode 1 bzw. Mode 2 XA) zeigen keinen Einfluss. Mit > 651 MB in der Datenliste erscheint nach Klick auf den Brenn-Button und Anmelden der Daten "Fehler in Datenbank auf virtueller CD. (Code 39-00-00-00)". Bei anderen Nutzern sind dagegen sogar 700 MB mit entsprechendem Rohling möglich. Ich vermute die WinASPI u/o den Hostadapter als Ursache, obwohl 1:1-Kopien auch die max. freie Kapazität erlauben. Kann das jemand erklären?

Nachdem ADAPTEC Ende 1996 von COREL das Programm "Corel CD Creator" und die Firma INCAT (also ECDpro) kaufte, verschmolzen beide Brennprogramme Ende 1997 zum "Easy CD Creator 3.0". Die Nutzungsmöglichkeit im "CD Spin Doctor" (für Audio-CDs; nur in der Deluxe-Version vom ECDC 3.x enthalten) resultiert aus der Mutation von ECDpro zum "CD Spin Doctor", während alle anderen Programmteile offenbar aus Corel entwickelt wurden, in dem der Mitsumi aber nie unterstützt wurde.
Durch Modifikation eines Brenner-Eintrags unter HKEY_LOCAL_MACHINE\\SOFTWARE\\Adaptec können die anderen ECDC-Teile zwar startbar manipuliert werden; zumindest mit dem CR-2401TS-Treiber klappt aber kein Zugriff auf den Rohling (womit die Baugleichheits-Theorie widerlegt wäre). Sollte jemand viel Zeit haben, wäre ein Test der anderen Treiber interessant.


Feurio! Top

Seit Februar '99 existiert ein Alpha-Treiber, der aber noch nicht mit allen Hostadaptern funktioniert. Leider zeigen sich die gleichen Symptome wie mit GEAR > 4.1 (bei Trackpausen > 0 s bleibt der Brenner stehen), weshalb die Weiterentwicklung auf Eis gelegt wurde. Wer statt GEAR lieber dieses umfangreiche Audio-CDR-Programm zwecks DAO nutzen möchte, sollte den
Autor um eine Wiederaufnahme der Tests bitten!
Da mit meinem ASUS SC-200 (=NCR810) kein Zugriff möglich ist (periodischer Reset des Brenners), wäre ich für eine kurze Rückmeldung dankbar (OS + Hostadapter + Zugriff möglich/nicht möglich).

Download ALPHA-Treiber für Feurio!   (5 kB)


GEAR / GEAR Audio / GEAR Replicator / GEAR WebGrabber Top

Wer mit dem 22xx DAO brennen will, kommt um diese Produkte derzeit nicht herum. Dank des seit Jahren kaum veränderten Bedienkonzepts von GEAR bekommt der verzweifelnde Nutzer recht schnell ein Gefühl für die Ursachen der sagenumwobenen Thematik "CD-Brennen". Auch eine deutsche Version kann daran nur wenig ändern. Obendrein beherrscht GEAR kein echtes Joliet-Format, denn zumindest mit den Versionen 4.0 - 4.2 sind zwar 64 Zeichen pro Ebene möglich, Unicode wird aber nicht unterstützt (also keine Sonderzeichen/Umlaute!). Positiv ist die geringe Prozessorbelastung.

Vollständiger DAO-Support ist unter Win9x/NT nur mit GEAR vor Release 4.2 möglich. Ab dieser Version sind nicht nur SETUP und Startbild anders, sondern auch unter der Programmoberfläche wurde einiges verändert. So sind vor Version 4.2 alle Brenner-Treiber in der GEARAPIW32.DLL vereint, während ab diesem Release für jede Brenner-Familie eine eigene Treiber-Datei existiert, wobei die für die 22xx-Geräte zuständige GCDRMITS.DLL offenbar einen Bug hinsichtlich Track-Pausen > 0 enthält (Brenner bleibt dann einfach stehen). Bislang sind mir 2 Versionen dieser Datei bekannt (1.00.009 und 1.00.013), beide erlauben aber nur Track-Pausen = 0. Dadurch funktioniert zwar der Brennvorgang, das Lead-Out-Schreiben endet aber mit einer SCSI-Fehlermeldung und der SCSI-Bus ist nur durch einen RESET wieder nutzbar. Dieses Verhalten konnte ich mit Firmware 6113, 6119 und 6201 feststellen und tritt mit verschiedensten Hostadaptern auf.

Audio-CDs sind in GEAR mit DAO oder TAO brennbar. Über den naheliegenden Weg eines normalen "CD-Audio"-Projekts ist die für DAO voreingestellte 2s-Pause zwischen den Tracks (vor dem 1. Track kommt immer eine 2s-Pause!) aber nicht beeinflussbar, sondern nur über das Projekt "CD Track List" alias CUESHEET-Datei (*.CUE). Die Pausen sind mit dem "Track List Editor" (oder einem ASCII-Editor direkt in der CUE-Datei) editierbar (siehe "Track Lists" in der Hilfe). Leider entstehen zwischen den Tracks bei 0s-Pausen (immer?) hörbare Clicks. Die zu brennenden Tracks können nun über den Brenner eingelesen werden, was aufgrund der bescheidenen DAE-Qualität des Modells aber nicht sinnvoll und mit 1x oder 2x sehr langsam ist (GEAR bietet kein DAE von Zuspielern). Die Tracks landen als DISCTRAX.001 + DISCTRAX.002 + ... im RAW-Format (nur umständlich kontrollierbar, da ohne WAV-Header) im gleichen Image-Verzeichnis wie die *.CUE. Glücklicherweise kann jede auf anderem Wege ausgelesene WAV-Datei per Drag&Drop; in die "Track List" integriert werden. Ältere GEAR-Versionen akzeptieren jedoch nur RAW-Dateien; zum Abschneiden des Headers bietet Elektroson kleine Programme namens WAVred95 bzw. WAV2redb/redb2WAV (DOS) an.
GearAudio dürfte daher für viele Nutzer die bessere Wahl sein, denn die einfache Bedienung gestattet ein schnelles Editieren der Pause zwischen den Tracks . Leider wird die GCDRMITS.DLL benötigt - mit den oben beschriebenen Folgen. DAE ist wie bei GEAR nur mit dem Brenner möglich, statt RAW-Dateien entstehen aber WAVs. Normalerweise wird DAO geschrieben; für TAO muss die Datei GEARCDR.CFG hinter dem 2200- bzw. 2201-Eintrag mit ";DISCATONCE=FALSE" erweitert werden.

Bei Mixed-Mode-CDs tritt das oben beschriebene Pausen-Problem ab GEAR 4.2 leider auch auf, allerdings erst nach dem 1. Audio-Track. Die 2s-Pause (150 Sektoren) zwischen Daten- und 1. Audio-Track wird bei mir korrekt simuliert. Auch hier kann die "Track List" zum Editieren der Pausen sehr hilfreich sein.

1:1-Kopien von CDs erstellt man am einfachsten mit dem Replicator. Der Brenner dient als Quell- und Ziel-Laufwerk für das Image. Möglich sind DAO- und TAO-Modus, allerdings nur Single-Session-CDs. Für TAO muss ebenfalls die Datei GEARCDR.CFG hinter dem 2200- bzw. 2201-Eintrag mit ";DISCATONCE=FALSE" erweitert werden.
GEAR bietet über "CD Track List" (CueSheet) einen Weg für 1:1-Kopien. Im Brenner-Fenster müssen alle sichtbaren Tracks ausgewählt und im Projekt mit dem richtigen Tracktyp + Pause versehen werden. CD-ROMs als Zuspieler werden nicht unterstützt.

Elektroson verweigerte mir bisher jeglichen Support mit der Begründung, die 22xx-Modelle würden unter 95/NT nur in GEAR 4.00 - 4.04 unterstützt (in GearAudio/Replicator/WebGrabber gar nicht). Die panische Angst vor zusätzlicher Arbeit treibt schon merkwürdige Blüten ...


NERO Top

... wäre die ultimative Software für 22xx-Brenner, wenn es den DAO-Modus unterstützen würde.

Vergleich mit ECDpro:
+ ähnlich einfach zu bedienen
+ schneller und kompetenter Support
+ deutlich leistungsfähigeres Kopier-Modul
+ alphabetische Sortierung der Datenliste
+ max. Kapazität der Rohlinge nutzbar
+ Session-Selector "MultiMounter"
+ BIN-Image brennbar
+ HD-Backup (ab 4.0.1.1)
+ Erstellung von Boot-CDs
+ Erstellung von Hybrid-CDs (für Apple)
+ geringe Prozessorbelastung (ab 4.0.0.7)
+ ab 5.0 gleichzeitig mehrere Brenner nutzbar
+ läuft bis Version 4.0.? auch unter Win3.x, ab 4.0.8.3 unter Win2000, ab 5.5.5.1 unter XP
+ voll funktionstüchtige Demo (meist bis zum Ende des nächsten Monats)
+ Daten-CDs im neuen UDF(/ISO)-Dateiformat (momentan nur in Win98/2000 nutzbar; nicht mit PacketWriting verwechseln!) ab 4.0.0.0
- CD-Extra umständlich


WinOnCD Top

Während meine eMail-Anfragen nach einem Treiber bei Adaptec (für ECDC) bisher unbeantwortet blieben, reagierte C² (nach der Übernahme durch Adaptec Ende 2000 in
Roxio umbenannt) auf das Problem der fehlenden Unterstützung. Auch wenn zwischen Zusage und Realisierung eines Treibers ein halbes Jahr verging, erschien Anfang '98 endlich eine BETA-Version, die allerdings nur auf Anfrage bei Mitsumi erhältlich ist. Ein Support bei Problemen wird angeblich abgelehnt. Deshalb fehlt der 22xxCS in der Recorderliste auf der C²-Homepage weiterhin.
Ich stelle den Treiber hier zur Verfügung, muss aber zugeben, dass ich mit ECDpro 2.11 und NERO so zufrieden bin, dass ich WOC wegen seiner abnormalen Registry- und ASPI-Methodik (zumindest vor Version 3.6) nicht verwende. Mehrere User bestätigten mir aber, dass er funktioniert (auch mit 2200CS).
Bei Problemen mit WOC empfehle ich die C²-FAQ von Andreas Richter, zu finden durch eine Suche mit Groups.Google (aufgekauftes Archiv von DejaNews) nach "FAQ zu CeQuadrat WinOnCD" in der nicht mehr existenten Newsgroup "de.comp.periph.cdrom". Eventuell hilft eine andere Version; WOC ist diesbezüglich sehr merkwürdig (mit etwas Glück läuft sogar 3.6 ohne BlueScreen).

Features laut WOC-Datentabelle und Treiber-ReadMe:
+ ISRC- und UPC/EAN-Codes schreiben- keine P-W Subchannel schreiben
+ Pre-Emphasis-Bit- keine Trackindex-Markierungen
+ Packet Writing- begrenzte Anzahl von Sessions
+ CD-i- kein DAO

Download BETA-Treiber für WOC 3.x   (47 kB)


WaveLab Top

Da die WOC-Treiber zur Brennersteuerung benutzt werden, hoffte ich, mit dem C²-Beta-Treiber arbeiten zu können. Meine Versuche scheiterten jedoch bisher am unerkannten Rohling. Offenbar dauert die Rückmeldung beim Medium-Check zu lang, so dass WaveLab meint, es könne keinen Rohling finden.
Folgende Änderungen sind notwendig:
CDR.TXT: "MITSU1"-Eintrag kopieren und editieren zu MTS220= 0, "MITSUMI CD-R CR-220", GRI_MTS.DLL, "Mitsumi CR 2201"
CDReader.TXT: "CR-240"-Eintrag kopieren und editieren zu "MITSUMI", "CD-R CR-220", 281, L, 0, S_D, 3, 7, 1,1
Letztere Datei wird für DAE benötigt; die Werte sind verbesserungsbedürftig (2x DAE klappt noch nicht).


Datenliste Technische Spezifikationen CR-2201CS laut User-Manual Top
CDR-DriveMitsumi CR-2201CSMitsumi CR-2200CS
VendorIDMITSUMIMITSUMI
ProductIDCD-R CR-2201CSCD-R CR-2200CS
ReadSpeed1x, 2x1x, 2x
WriteSpeed1x, 2x1x, 2x
WriteMethodTrack At Once + Disc At OnceTrack At Once + Disc At Once
RewritableNoNo
Packet WritingFixed- and Incremental-Packet-Writing (Command-Manual)
Variable Pause (TAO)NoNo
CD-TextNoNo
80 min CDRYes+No?
RAW read/write??
OverburnNoNo
ISRC-CodeRead+WriteRead+Write
UPC/EAN-CodeRead+WriteRead+Write
Digital Audio Extraction (DAE)1x, 2x     (--)1x, 2x     (--)
Write Pre-Emphasis-FlagYesYes
Firmware-UpgradeYesYes
Buffer1 MB4 MB
InterfaceSCSI-IISCSI-II
DiscLoadingCaddyCaddy
DeviceType5 (CD-ROM)5 (CD-ROM)
LED's4 (Disc-In,2x,Read,Write)4 (Disc-In,2x,Read,Write)
WWW Europe http://www.mitsumi.de
WWW Japan http://www.mitsumi.co.jp
WWW USA http://www.mitsumi.com


BIG PIC   click for a big picture (156 kB)      Bilder vom Innenleben des 2201 (klein bzw. gross)


Firmware Top

Bisher sind mir folgende Versionen bekannt:
Gerätoriginalregeneriert
22005532, 5537, 5541, 5546, 6119?
22016113, 6119, 61216201
Bei wem etwas anderes angezeigt wird, der schicke mir bitte die Nummer per
eMail.

Die Firmware ist flashbar. Die Updates werden jedoch nicht freigegeben, weil der Flash-Prozess angeblich nicht ausreichend sicher vor Fehlbedienung ist (z.B. durch Unterschiede zwischen der 2200- und der 2201-Firmware trotz teilweise gleicher Versionsnummer). Wer flashen möchte, muss unter Tel. 0180-521253-0 (Hotline in Würselen) die Zusendung einer Repair-Nummer anfordern und das Gerät einschicken. Update und Rückversand sind kostenlos! Laut Support wird Version 6119 eingespielt, neuere sind bei MITSUMI EUROPE nicht vorhanden. Bei technischen (!) Fragen dazu empfehle ich Herrn Borovinsek in Neuss (Tel. 02131/9255-55).

Das Update dauerte bei mir 3 Tage (Februar 1999) und brachte neben Version 6119 eine abgeschliffene Unterkante an der Rückseite sowie ein 5-mm-Loch durch den Boden unterhalb des SCSI-Steckers. Jetzt kann ich das seltene Teil gegen Diebstahl wenigstens anketten ...    ;-)

Die in Andy McFadden's CD-Recordable FAQ getroffene Aussage, dass 2200CS und 2201CS auf dem Philipps CDD-2000 basieren, ist laut Mitsumi falsch. Erst der Nachfolger 2401TS (T für Tray = Schublade) ist baugleich, so dass auch die Philipps Firmware-Updates funktionieren. Der Brenner meldet sich dann als "Philipps CDD-2000". Er beherrscht TAO und DAO.
Dennoch scheint zumindest die Elektronik der 22xx-Brenner kompatibel, denn auch damit ist CDD-2000-Firmware nutzbar. Das gelötete Firmware-FlashROM (+ das des Servomotors?) ist gegen ein programmiertes EEPROM (plus IC-Sockel) vom CDD-2000 auszutauschen. Mind. 2 solcher Geräte existieren und brennen, wobei das erste Gerät (gekauft im Herbst 1996 mit FW 6119) sofort nach dem Umbau nutzbar war, während bei einem weiteren 2201 (Herbst 1997, auch FW 6119) der Servomotor neu kalibriert werden musste (zeitintensiv) und nicht so zuverlässig brennt. Beide laufen als CDD-2000, aber ohne dessen bekannte Probleme.


TAO <-> DAO Top

Als ich meinen 2201CS (Firmware 6113) im November 1996 kaufte, war die im User-Manual und in
c't 11/96 bescheinigte TAO+DAO-Fähigkeit eines der Hauptargumente für das Gerät. In Ermangelung einer GEAR-Version konnte ich den DAO-Modus jedoch erst Anfang 1997 testen. Leider stoppte der Brennvorgang immer nach dem 1. Track (Simulation und Brennen). Daraufhin fragte ich bei Mitsumi an, warum DAO nicht funktioniert. Der Support antwortete nach Rückfrage in Japan, dass DAO entgegen der Angabe im Handbuch nicht unterstützt würde.
Damit war ich nicht sonderlich zufrieden und bat einige Softwarefirmen um Auskunft. Einhelliges Echo: kein DAO. Lediglich Ahead gab einen tieferen Einblick, indem ein Supporter mitteilte, die Entwickler wären auf massig Schwierigkeiten bei der Implementierung von DAO gestossen und hätten deshalb darauf verzichtet.
Im August '98 meldete sich ein User, der mit seinem CR-2201CS und Firmware 6119 in Verbindung mit GEAR MM 4.01a (Win95) problemlos DAO brennen kann. Als Beweis: Audio-CD's mit Live-Aufnahmen haben keine Pausen zwischen den Tracks und die rote Schreib-LED erlischt zwischen den einzelnen WAVs nicht. Folglich stimmt der Testbericht in c't 11/96 (ebenfalls mit Firmware 6119), bei dem am MAC nur der DAO-Modus in Verbindung mit "GEAR 3.1 for MAC" fehlerfrei funktionierte. Diese Aussage konnte ich mir bis dahin nicht erklären.
Auf nochmalige Nachfrage bestätigte der Mitsumi-Support die Probleme, verursacht von einer unvollständigen DAO-Implementierung im Gerät. Deshalb könne auch keine Funktionsgarantie oder eine allgemeingültige Empfehlung zur Problembehebung, etwa durch ein Firmware-Update, gegeben werden.

==> Mit bestimmten Versionen von GEAR ist DAO möglich!


Packet Writing Top

Der 2201CS beherrscht laut User-Manual "Packet Writing".
Mir ist aber unklar, ob nur ein firmeneigener Standard wie JVC's "CD-R Direct" bzw. SONY's "CD-R FS" oder aber schon das von der
OSTA-Organisation entwickelte UDF (Universal Disk Format) unterstützt wird. Der Mitsumi-Support erklärte die Handbuchangabe für ungültig. Im Command-Manual sind die Steuerbits für Fixed- und Incremental-Packet-Writing beschrieben.
WinOnCD bestätigt das Feature als "Incremental Packet Writing". Mit dem BETA-Treiber konnte ich CeQuadrat's "PacketCD 3.00" zwar starten, das Formatieren eines Rohlings brach jedoch mit einer Fehlermeldung ab. Ob es mit einer älteren Version oder einer anderen Firmware klappt, müsste mal getestet werden ... (alle anderen Brennprogramme vorher vollständig (!) deinstallieren!).
Adaptec's "DirectCD" 1.01 probierte ich schon im Oktober 1997 - leider ohne Erfolg. Der Brenner taucht auch weder in der Liste der unterstützten Modelle noch in der Liste der Packet-Writing-unfähigen Geräte auf.
VOB bietet mit "UFS" alias "InstantWrite" ebenfalls eine Packet-Writing-Software an. Dazu kann ich momentan aber ebenso wenig Angaben machen wie zu Aheads "InCD", welches ohnehin nur mit CD-RW funktioniert.

Aufgrund des vielen Ärgers mit Packet-Writing-Software (Inkompatibilität untereinander, Datenverlust, Leseverweigerung solcher CDs usw.) finde ich den Funktionswert ohnehin zweifelhaft. Denn bei Rohlingpreisen < 1,- DM kann man ca. 15 MB Verwaltungsdaten pro Session durchaus akzeptieren und auf Multisession ausweichen. Oder gleich auf CD-RW umsteigen und den guten alten Mitsumi als Zweitbrenner in den Drittrechner auslagern.    ;-)


SCSI-Interface Top

Der 2201CS bietet einen 50-poligen SCSI-II-Anschluss (bzw. Fast-SCSI) und läuft mit Adapter auch an Wide-SCSI (68 Pins).
Er unterstützt den SYNCHRON-Modus (Adaptec EZ-SCSI bestätigt das). Das Feature kann also im Gerätemanager von Win9x bzw. im BIOS des SCSI-Adapters (je nach Modell) aktiviert werden, wenn eine entsprechend hohe Bus-Belastung auftreten könnte.
Die Funktion TRENNEN bzw. DISCONNECT sollte aktiviert sein, um die Gefahr eines Buffer-Underruns (blockierter Bus ==> zu spät bereitgestellte Brenndaten) möglichst gering zu halten.


Device-Type Top

SCSI-Laufwerke werden in Typklassen eingeteilt. Für CD-Brenner sind sowohl Typ 4 (WORM = Write Once Read Multiple) als auch Typ 5 (CD-ROM) möglich. Typ4-Brenner brauchen einen extra Treiber, um als CD-ROM-Laufwerk (= Lesen) zu funktionieren. In der Regel lässt der Geräte-Hersteller keine Wahl bezüglich des Typs zu.
Der 2201CS kann nur als Typ 5 betrieben werden. Folglich ist zum Lesen sowohl unter Win9x als auch NT4 kein spezieller Treiber notwendig. Bei OS/2 und NT 3.x kann es passieren, dass die Brenn-Software keinen Brenner findet, da Typ5-Brenner noch nicht vorgesehen waren (Lösung: CD-ROM-Treiber entfernen).

Unter DOS/Win3x benötigt jedes CD-Laufwerk zum Lesen einen Treiber. Meinem 2201CS lag "mtmcdr.sys" bei, welcher auf dem ASPI-Treiber des SCSI-Hostadapters aufsetzt (jeder zum Host mitgelieferte CD-ROM-Treiber sollte aber auch funktionieren).

Download
mtmcdr.sys mit SETUP (42 kB)


Technische Spezifikationen CR-2201CS laut User-Manual Top

Unterstützte Formate:CD-DA, Yellow Book Mode 1 + Mode 2, XA Mode 2 form 1 + XA Mode 2 form 2, Orange Book Part II
Unterstützte Größen:CDs mit 12 und 8 cm Durchmesser
CD-Schacht:Halbautomatisch, Caddy
Interface:SCSI-2 (ANSI X3T9.2/375R, Rev. 10L)
Transferraten:Yellow Book Mode 1, Double Speed: 300 KB/sec
Yellow Book Mode 2, Double Speed: 350 KB/sec Burst
Transfer Rate, Synchronous Mode: 3.2 MB/sec
Zugriffszeiten:Random Access, 270 ms typical @ 2x speed
Full stroke (00:02.00 - 60:00.00) 470 ms typical @ 2x speed
Datenpuffer:1 Megabyte
Audio:Kanäle: 2, Aufzeichnungsfrequenz: 44.1 kHz
Quantisierung: 1 bit, Audioausgang: 750 mVrms an 0 dB
Kopfhörerausgang: 700 mVrms an 0 dB
Lautstärkeregelung links und rechts über Software möglich
Zuverlässigkeit:(MTBF) >50,000 Stunden bei 25% Auslastung
Abmessungen:146.0 x 41.3 x 203.4 mm (BxHxT)
Gewicht:1.5 kg max.
Stromversorgung:DC +5V, 2.0 A max.
DC +12V, 2.0 A max.
Arbeitsumgebung:Temperatur: +5° bis +40° Celsius
Luftfeuchtigkeit: 20 bis 85%, nicht kondensierend
Lagerung:Temperatur: -20° bis +40° Celsius
Luftfeuchtigkeit: 10 bis 90 %, nicht kondensierend


Reinigungsanleitung Top

Obwohl das Brenner-Modell mittlerweile in die Jahre gekommen ist und nicht gerade oft verkauft wurde (irgendwo las ich mal was von 2000 Stück --> weltweit?), scheint er doch recht solide konstruiert und hergestellt worden zu sein. Jedenfalls läuft meiner noch 1A (trotz hoher Auslastung).

Eine prophylaktische Linsen-Reinigung und Neuverteilung des angehäuften Schmiermittels nach anderthalb Jahren war offenbar unnötig, denn innen sah der Brenner aus wie neu. Aber das muss nicht immer so sein. Von Reinigungs-CDs rate ich jedoch generell ab. Die ohnehin fragwürdige Funktion dieser Bürsten-CDs kommt bei einigen Laufwerkskonstruktionen nicht zum Tragen, kann statt dessen die Optik sogar beschädigen.

ACHTUNG!
Durch statische Aufladung kann beim Berühren von Kontakten und Bauteilen eine Zerstörung erfolgen.
Deshalb unbedingt an einem geerdeten Leiter entladen (Heizungsteile mit metallischer Oberfläche oder Schutzleiter der Steckdose)!


Wer also glaubt, es tut not, der schraube einfach die beiden kleinen Kreuzschrauben auf der Rückseite heraus und nehme das Deckblech ab.
Nach dem Lösen der Klemmen (durch Ziehen an den Ecken) beider Flachbandkabel und Entfernen der 4 sichtbaren Schrauben kann dann die Elektronikplatine entnommen werden. Falls nun eine deutliche Staubschicht grüsst, kommt die Aktion etwas spät. Den Staubsauger würde ich trotzdem lieber in der Ecke lassen und statt dessen zu Druckluft und Taschentuch greifen. Mit einem neuen (!) Wattetupfer, getränkt in sauberen Glasreiniger oder Isopropanol, kann danach die Linse vorsichtig und sanft gereinigt werden. Abhängig vom Verschmutzungsgrad sollte auch (z.B. mit einem kleinen Schraubendreher) das in den Endpunkten der Schlittenführung angehäufte Schmiermittel wieder gleichmässig verteilt werden.
OK - das war's schon.
Spielereien an der Mechanik oder Probeläufe bei offenem Gehäuse liegen manchem Power-User zwar im Blut, sind hier aber nicht unbedingt angebracht. Aber das muss letztendlich jeder selbst wissen!


Rohlinge Top

Beste Erfahrungen habe ich bei blauen CDR's gemacht. Mit Verbatim gab es bisher nie Probleme, mit einigen Grünen (Fuji, Princo) und Silbernen (laut Rückmeldung von "Stammlesern" :) dagegen schon. Die inzwischen selten gewordenen Goldenen laufen hier auch gut. Da das Rohlingverhalten aber bei jedem Gerät anders sein kann, empfiehlt sich vor Grosseinkäufen ein Test mit einigen Exemplaren. Mittels moderner Brenner ist auch die sogenannte ATIP des Rohlings auslesbar, worin der "echte" Hersteller nebst max. erlaubter Brenngeschwindigkeit und weitere Rohlingdaten enthalten sind. Eine grosse Datenbank dazu gibts bei
cdrecord und Feurio!.

80-Minuten-Rohlinge (700 MB) erkennt der 22xx als solche. ECDpro und NERO meldeten bei meinen ersten Exemplaren 79:48 min (701 MB). Trotzdem scheiterten 2 Brennvorgänge (Daten-CD, Mode 1) mit MP3s von HD. Nach dem 1. Versuch (700,5 MB) vermutete ich noch die grüne Farbe als Abbruch-Ursache, doch auch Nummer 2 (Silber/Blau, beides Bestmedia) mit vorsichtshalber weniger Daten (683 MB) brach beim Ansetzen zum Lead-In-Schreiben (also nach dem Schreiben der Daten) mit einem Seek-Error ab (Log-File von NERO). NERO und auch ECDpro meldeten danach durch das Nichterkennen des Datentracks logischerweise einen unbeschriebenen Rohling. Während dieses Verhalten von mehreren Lesern bestätigt wurde, hatten andere noch keine Probleme (2201 mit 6119, Bestmedia- und Arita-Rohlinge).
Auch wenn ich beide Fehlversuche auf einem nagelneuen Philipps 3600 nachträgliche finalisieren konnte, sind die Daten jedoch nur auf einigen neuen CD-ROMs und nur teilweise lesbar. Ich vermute daher ein Problem mit unscharfen Pits/Lands durch ungünstige Abstimmung zwischen Laser und Medium, was aber stark vom jeweiligen Brenner abhängt (Alterungs- und Verschmutzungsgrad der Laseroptik, "Gewöhnung" an bestimmte Rohlingsorten und -farben). Das teilweise erfolgreiche Beschreiben einer weiteren Sorte (LeadData, tiefblau) bestätigt das. Inwieweit ein Brennen mit 1x das Ergebnis beeinflusst, kann ich momentan nicht sagen.
Ein zweiter 2201 zeigt das Verhalten nicht, die CDRs sind jedoch nur auf "besseren" CD-ROMs lesbar. Offenbar arbeitet die 22xx-Optik durch die an der unteren Toleranzgrenze liegenden Spurabstände bei 80er Rohlingen am Limit.
Beide Mitsumi erlauben nach meinen Tests max. 691 MB ... eine größere Datenmenge bewirkt das Scheitern des Lead-In-Schreibens. Von einem Leser wurden 78:25 min als Grenze genannt.

Service & Garantie Top

Die Garantiezeit von 1 Jahr dürfte inzwischen bei jedem Gerät abgelaufen sein, so dass kaum Chancen auf ein kostenloses regeneriertes Modell bestehen. Bei einem kostenpflichtigen Austausch verlangt Mitsumi für das Ersatzgerät 205,- DM + MwSt. + Versand (Stand: Ende Mai 1998). Dafür dauert es nur ein paar Tage. Das eingeschickte Gerät wird in Japan generalüberholt.


Support bei Problemen Top

Da die 22xx-Modelle offenbar recht langlebig sind, brennen viele mittlerweile beim Zweit- oder Drittbesitzer. Jeder Neueinsteiger steht zwangsläufig vor der Hürde, möglichst schnell zu funktionierenden Ergebnissen zu kommen.
Bei der heutigen Vielfalt an Hard- und Software sind Komplikationen keine Ausnahme. Ein Test mit neuinstalliertem OS und 1 (!) Brennsoftware, wobei der Brenner als einziges Device am SCSI-Bus hängt (Terminierung und ID's beachten!), ist grundsätzlich empfehlenswert (allerdings oft aufwendig). Auch der
ASPI-Layer (Schnittstelle zwischen Brennprogramm und dem Miniport-Treiber des Hostadapters) ist öfters für Probleme verantwortlich; ev. hilft ein Downgrade auf Version 1008 mit ASPI-Me oder die Fehlerdiagnose mit ASPICHK aus EZ-SCSI. Wer die Möglichkeit hat, sollte mit einem funktionierenden System von Bekannten testen. Bei Verdacht auf ein Wärmeproblem hilft meist schon ein Probelauf auf dem Metallgehäuse des Rechners, welches die Wärme wesentlich schneller ableitet. Mein billigst (weil angeblich defekt) erstandener Zweitbrenner (2201 mit FW 6201) wollte anfangs sogar nur im Kühlschrank korrekt arbeiten, mittlerweile reicht aber ein Towergehäuse mit Lüfter.

Bei Anfragen bitte ich um folgende Angaben (voher bitte die FAQ lesen):
- Brennermodell und Firmware
- SCSI-Hostadapter-Modell (verschiedene Treiberversionen getestet?)
- OS- und Brennsoftwareversion
- genaue ASPI-Version (unter 9x/NT: winaspi.dll + wnaspi32.dll [im Explorer: rechte Maustaste, "Eigenschaften", "Version"])
- detaillierte Problembeschreibung (Was wurde bisher getestet? Wie verhalten sich andere Brennprogramme in diesem Fall?)
- Mail (bitte kein HTML) mit funktionierender Reply-Adresse, sonst kann ich nicht antworten!

Hilfe gibt es auch in der eingangs erwähnten Newsgroup de.comp.hardware.laufwerke.brenner oder im Mitsumi Brenner-Forum von titan.

© by JW Last Update: 30-10-01 TU-Chemnitz im April 1998
Dank an Volker Landes (Ahead), mp, hessi, Groove und IRON für ihre Tips!
Hinweise, Kommentare, Verbesserungen ... bitte an mich
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