Rudolf Hausner

Rudolf Hausner Lebenslauf

1914 Am 4. Dezember in Wien geboren; der Vater, ein kaufmännischer Angestellter, war Sonntagsmaler
1931 Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Prof. Fahringer und Prof. Sterrer
1938 Ausstellungsverbot durch die Reichskulturkammer
1946 Zusammen mit Edgar Jene, Ernst Fuchs, Wolfgang Hutter und Fritz Janschka Gründung einer surrealistischen Gruppe im Österreichischen Art-Club, der sich später Anton Lehmden und Erich Brauer anschlossen. Erste Ausstellung im Foyer des Wiener Konzerthauses. Das «Aporische Ballett» muß auf Grund von Protesten der Besucher dreimal vorübergehend entfernt werden
I957 Das erste «Adam»-Bild. Ausstellung mit den Pariser Surrealisten bei Carpentier
1959 Gründung der «Wiener Schule». Mitglieder sind neben Rudolf Hausner: Ernst Fuchs (geb. 1930), Arik Brauer (geb. 1929), Anton Lehmden (geb. 1929) und Wolfgang Hutter (geb. 1928) - alle Schüler von Albert Paris Gütersloh (1887-1973). Anstelle der Einordnung zum Surrealismus setzt sich der von Johann Muschik propagierte Begriff «Phantastischer Realismus» durch. Erste große Gruppenausstellung im Oberen Belvedere in Wien
1966 Professor an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Erster Aufenthalt in den USA; Ausstellungen in Los Angeles und New York
1967 Burda-Preis, u. Preis für Malerei, München
1968 Professor an der Akademie der bildenden Künste in Wien
1970 Österreichischer Staatspreis für Malerei
1979 »Adam«-Film von Dolf Lindner für den ORF.
1989 "Rudolf Hausner - Dem Andenken Sigmund Freuds", Oberes Belvedere, Wien
1994 Die Kulturredaktion des ORF dreht anläßlich des 80. Geburtstag einen Porträtfilm "Rudolf Hausner.

http://www.uni-muenster.de/Rektorat/
      museum/ukk_w94c.htm

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