Bild: ARD/Baernd Fraatz/Thorsten Jander/Montage din Jank
Bild: ARD/Baernd Fraatz/Thorsten Jander/Montage din Jank

Adelheid und ihre Mörder

Episodenführer

Letzte Aktualisierung: 25. Oktober 2005
Version 3.4 - Oktober 2005

Dieser Episodenführer wurde von Mario Fuchs erstellt.

Originaltitel: Adelheid und ihre Mörder.
Deutschland 1993 - 2005.

60 Folgen à ca. 50 Minuten.


Inhaltsübersicht



Kurzinhalt


Staffel 5

Adelheid Möbius (Evelyn Hamann), Protokollantin und Sekretärin der Abteilung "Mord Zwo" geht wieder auf Verbrecherjagd, doch diesmal unter erschwerten Bedingungen: Kriminaldirektor Dünnwald (Hans Peter Korff) möchte die Mordkommissionen Eins und Zwo zusammenlegen und kündigt einen Wettbewerb an. Welcher der beiden Abteilungsleiter, Adelheids verehrter Chef Strobel (Heinz Baumann) oder sein Widersacher Brinkmann (Michael Brandner), in den nächsten drei Monaten die meisten Fälle löst, soll Chef der neuen Superabteilung werden. Und der Kriminaldirektor geht noch weiter: wohl wissend um ihren geheimen Anteil an der Aufklärungsquote der "Mord Zwo" schickt er Adelheid in einen Zwangsurlaub und will sie anschließend ins Archiv versetzen.

Natürlich denkt Adelheid gar nicht daran, in Urlaub zu fahren. Sie muss nun, unterstützt von ihrem Exmann Polizei-Wachtmeister Eugen Möbius (Gerhard Garbers), die Fälle von außen zu lösen.

Unter der Regie von Stefan Bartmann und Stephan Meyer entstanden in Hamburg und Umgebung acht Folgen nach Büchern des Autos Michael Baier.

Die Dreharbeiten der acht neuen Folgen fanden im Herbst 2004 und Frühjahr 2005 statt. Da Evelyn Hamann viel für das ZDF arbeitet, umfasst die fünfte Staffel vorerst nur acht Folgen. Voraussichtlich im Frühjahr 2006 werden fünf weitere Episoden produziert, sodass die fünfte Staffel dann 13 Folgen umfassen wird.

Staffel 4

Die Produktion der vierten Staffel hat am 12. März 2002 in und um Hamburg begonnen. Es steht - mal wieder - eine kleine Veränderung in der Besetzung an: Burghart Klaussner gibt nach drei Staffeln seinen Posten als Kriminaldirektor Heimeran auf. Sein Nachfolger ist Hans Peter Korff, der in der vierten Staffel den Kriminaldirektor Ferdinand Dünnwald spielt, dem das Leben von Strobel zur Hölle gemacht wird, da dieser versucht, Dünnwald Unregelmäßigkeiten in der Spesenabrechnung nachzuweisen. Für Hans Peter Korff ist "Adelheid und ihre Mörder" keine Premiere: in der Folge "Der letzte Akt" (Folge 16 aus der 2. Staffel) spielte er Liebenstein. Außerdem ist Korff durch die Serie "Diese Drombuschs" bekannt geworden, wo er Siegfried Drombusch spielte. Eine ausführliche Filmographie von ihm gibt es in der Internet Movie Database.

Endlich geht sie wieder auf Mörderjagd: Adelheid Möbius (Evelyn Hamann), Protokollantin und "Tippse" der Abteilung "Mord Zwo". Wie erwartet, unterstützt die lokale Mitarbeiterin in gewohnt zurückhaltender Weise ihren verehrten Chef Hauptkommissar Strobel (Heinz Baumann) und spielt ihm die Lösung der Fälle zu. Außerdem verhindert sie, dass er vorzeitig in den Ruhestand entlassen wird, denn der neue Kriminaldirektor Dr. Ferdinand Dünnwald (Hans Peter Korff) führt einen unerbittlichen Kampf gegen ihn. Er möchte seine Planstelle gerne neu besetzen. Die Kommissare Pohl (Dieter Brandecker) und Schilling (Oliver Stern) haben alle Hände voll zu tun, ihrer Ermittlertätigkeit gerecht zu werden, denn jeder von ihnen hat auch noch andere Interessen: Pohl ist auf der Suche nach einer neuen Lebensgefährtin und Schilling wird vom Kriminaldirektor als Spitzel auf Strobel angesetzt, eine Aufgabe, die sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert, aber vielleicht endlich die gewünschte Anerkennung verspricht, auf die er schon so lange wartet.

Es gibt viel zu tun für Adelheid Möbius: Ein Mann wird im Hamburger Planetarium tot aufgefunden und der einzige Anhaltspunkt ist ein Teil eines Puzzlespiels, der schwarze Bub eines Kartenspiels führt zum Mörder einer jungen Prostituierten und auch vor einem honorigen Verlagshaus macht das Verbrechen nicht halt. Adelheid kommt einem sprechenden Vogel auf die Spur, muss die Kunden der Suppenküche vor Omas verdorbener Tomatensuppe retten und sogar in einem Hamburger Gruselkabinett wird eine "echte Tote" gefunden. Zu allem Überfluss ist "Muddi" entschlossen, ein viertes Mal zu heiraten. Gut, dass es Eugen (Gerhard Garbers) gibt, auf den sich Adelheid bei ihren versteckten Ermittlungen immer verlassen kann.

Unter der Regie von Stefan Bartmann und Stephan Meyer entstanden in Hamburg und Umgebung dreizehn neue Folgen nach Büchern des Autors Michael Baier.

Staffel 3

Adelheid Möbius (Evelyn Hamann), die Protokollantin und "Tippse" der Abteilung "Mord Zwo", löst auch die neuen Fälle in ihrer gewohnt professionellen Art eher aus dem Hintergrund, damit ihr geachteter und verehrter Chef Strobel (Heinz Baumann) die Lorbeeren einheimsen kann. Unterstützt wird sie dabei vom Kollegen Pohl (Dieter Brandecker) und dem Ersatzmann Schilling (Oliver Stern), der allerdings mit großen Identitätsproblemen zu kämpfen hat, weil man ihn in der Abteilung nicht anerkennt. Er ist als Vertretung von Schubert eingeteilt, der sich in einem Kuraufenthalt befindet. Strobel übersieht ihn geflissentlich, und auch Pohl betrachtet ihn eher als Konkurrenten denn als Kollegen. Nur von Adelheid fühlt er sich akzeptiert.

Ob ein Mitglied einer Schülerband bei der Probe einen Stromschlag erleidet oder Adelheids "Muddi", Rosa Müller-Graf-Kleditsch (Gisela May), unter den Verdacht gerät, ihre drei verstorbenen Ehemänner umgebracht zu haben, ob das Survival-Training der gesamten Abteilung im Fund einer Leiche endet oder eine berühmte Sängerin entführt wird, um die "Todesarie" zu singen, immer ist es Adelheid, die die Initiative ergreift und mit Witz und Intelligenz, Charme und unvergleichlicher Finesse die Lösung der Fälle herbeiführt.

Unter der Regie von Claus-Michael Rohne und Stefan Bartmann entstand die neue Staffel nach Drehbüchern der Autoren Michael Baier, Claus-Michael Rohne und Rochus Bassauer in Hamburg und Umgebung.

Der Quotengarant "Adelheid und ihre Mörder" bescherte 1998/99 mit der zweiten Staffel durchschnittlich mehr als sechs Millionen Fernsehzuschauern Spannung und Vergnügen. Für die Rolle der Adelheid wurde Evelyn Hamann 1997 mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem TeleStar ausgezeichnet.

Staffel 2

Evelyn Hamann ist Adelheid Möbius, Protokollantin in einem Hamburger Polizei-Kommissariat, die sich in ihrem eigenen Aufgabengebiet unterfordert fühlt und deshalb tatkräftig in die Ermittlungen ihrer Polizeikollegen eingreift. Mit ihren unorthodoxen Methoden, die sie mit viel Charme, Weiblichkeit und Finesse, aber auch scharfsinnigem Verstand und trockener Logik verfolgt, treibt sie ihrem Chef, Hauptkommissar Strobel (Heinz Baumann), allerdings gelegentlich die Zornesröte ins Gesicht; denn Strobel liegt mit seinen vorschnellen Folgerungen meist meilenweit daneben. Eigentlich müsste er dankbar sein, dass seine "Tippse" ihm selbstlos die Lösungen der Fälle zuspielt. Doch einer angemessenen Anerkennung steht Strobels unerschütterliches Selbstvertrauen im Wege. Schließlich ist er derjenige, der Adelheid immer wieder aus scheinbar ausweglosen Situationen befreit. So sind die beiden letztendlich doch immer wieder ein erfolgreiches Team.

Trotz der Verwicklungen, die durch Adelheids unkonventionelle Ermittlungen entstehen, fühlen sich auch die Polizeikollegen Schubert (Tilo Prückner) und Pohl (Dieter Brandecker) durch sie oft vor ihrer eigenen Ratlosigkeit gerettet.

Bei ihren Ermittlungen steht Adelheid außerdem der Polizist Eugen Möbius (Gerhard Garbers) zur Seite, mit dem sie einmal verheiratet war. Ihre Ehe fiel einem Seitensprung seinerseits zum Opfer, doch Eugen hat schnell erkannt, was er an seiner Adelheid verloren hat. Seither umwirbt er sie in seiner ihm sehr eigenen Art.

Und dann ist da noch die stets besorgte "Mutti" (Gisela May), mit der Adelheid ihre Hamburger Wohnung teilt. Nach drei überlebten Ehemännern ist sie ihrer Tochter ein gutes Vorbild, dass es sich auch ohne Männer ganz gut leben lässt. Rosa Müller-Graf-Kleditsch ist obendrein eine wichtige, nie versiegende Quelle für Adelheids Recherchen.

"Adelheid und ihre Mörder" ist ein Quotenhit: Durchschnittlich mehr als sechs Millionen Fernsehzuschauer verfolgten die ersten 13 Folgen der skurril-witzigen Krimireihe. Und die Fernsehfachwelt schloss sich der Publikumsmeinung an: Evelyn Hamann wurde 1997 für die Rolle der Adelheid mit dem Bayerischen Fernsehpreis und dem TeleStar ausgezeichnet. Heinz Baumann wurde als einer der drei besten Serienschauspieler nominiert und Michael Baier als einer der drei besten Fernsehautoren.

Auch die zweiten 13 Folgen aus dem Jahr 1998 waren genauso erfolgreich, so erfolgreich, dass die dritte Staffel von "Adelheid und ihre Mörder" fest geplant ist und ab Sommer 1999 auch produziert wird.

 

Staffel 1

Adelheid Möbius (Evelyn Hamann) ist Protokollantin in einem Hamburger Polizeikommissariat. Doch mit dem täglichen Papierkram fühlt sie sich beruflich unterfordert. Mit ihrem detektivischen Gespür ist sie maßgeblich an der Aufklärung mysteriöser Mordfälle beteiligt und bewahrt so ihre gestandenen Polizeikollegen Schubert (Tilo Prückner) und Pohl (Dieter Brandecker) manches Mal davor, an den Ermittlungen zu verzweifeln. Zur Seite stehen ihr stets ihr Sohn Holger (Konstantin Graudus), ihre sich immer um sie sorgende Mutti (Gisela May) und Eugen, ihr Ex-Mann (Gerhard Garbers). Weit weniger begeistert von Adelheids Eigeninitiative bei Nachforschungen zeigt sich ihr Chef, Hauptkommissar Strobel (Heinz Baumann). Ihre unorthodoxe Art, mit der sie Fälle selbst zu lösen versucht, führt dabei immer wieder zu humorvollen Verwicklungen. Eigentlich sollten die Männer des Kommissariates doch kraft Stellung viel gescheiter sein. Aber wenn am Ende der Mörder dank ihrer ungewöhnlichen Methoden gefasst ist, steht auch der Versöhnung zwischen dem behäbigen, aber im Grunde liebenswerten Chef und seiner "Tippse" nichts mehr im Wege.

Ursprünglich sah das NDR-Projekt vor, die skurrilen und witzigen Krimis als einzelne Episoden in loser Reihe auszustrahlen. Doch der Erfolg der ersten vier Folgen, die 1993 und 1994 gezeigt wurden, mit durchschnittlich 6 Mio. Zuschauern und einem Marktanteil von 20 % ermunterte die Macher, mit den Schmunzel-Krimis rund um die Figur Adelheid in Serie zu gehen. Die Rolle selbst ist Evelyn Hamann eigens auf den Leib geschrieben worden. Kein Wunder also, dass es sich hierbei um die glaubwürdige Darstellung einer intelligenten und charakterfesten Frau handelt, die sich so leicht nichts vormachen lässt. Dank ihrer Phantasie und Kombinationsgabe ist sie mit ihrer selbstbewussten Art ihren Kollegen immer eine Nasenlänge voraus, ohne sich selbst dabei zu wichtig zu nehmen.

Heraus kommt spannende und zugleich humorvolle Unterhaltung mit Niveau, bei der in Gastrollen viele prominente Schauspieler mit Adelheid auf Mörderjagd gehen.

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Die Besetzung


Rolle Schauspieler
Adelheid Möbius Evelyn Hamann
Ewald Strobel Heinz Baumann
Gernot Schubert Tilo Prückner (Staffeln 1 - 2)
Dieter Pohl Dieter Brandecker
Rosa Müller-Graf-Kleditsch Gisela May
Dr. Siegbert Heimeran Burghart Klaussner (Staffeln 1 - 3)
Eugen Möbius Gerhard Garbers
Marion Bachmann Maria Bachmann (Staffeln 1 - 3)
Holger Möbius Konstantin Graudus (Staffel 1)
Dr. Siegfried Dochnal Klaus Mikoleit (Staffeln 1 - 2)
Ralf Schilling Oliver Stern (ab Staffel 3)
Ferdinand Dünnwald Hans-Peter Korff (ab Staffel 4)
Dietmar Brinkmann Michael Brandner (ab Staffel 5)
Wichtrud Schaller Johanna Gastdorf (ab Staffel 5)

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Der Stab


Staffel 1 (Deutschland 1993-1996)

Buch Michael Baier, Claus-Michael Rohne, Rochus Bassauer
Regie Ulrich Stark, Claus-Michael Rohne
Producer Gerd Bauer
Produktion Neue Deutsche Filmgesellschaft mbH
Redaktion Rochus Bassauer (NDR), Verena Kulenkampff (NDR), Susanne Plasa (NDR), Rosemarie Wintgen (Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptprogramm/ORB)

Staffel 2 (Deutschland 1998)

Buch Michael Baier, Rochus Bassauer, Claus-Michael Rohne
Regie Claus-Michael Rohne, Arend Agthe
Kamera Henning Gaertner, Otto Kirchhoff
Ton Werner Langheld
Schnitt Antje Bartram, Georgia Freisler
Kostüme Ingeborg Desmarowitz, Nuscha de Archer
Maske Rolf Baumann, Rosi Weigert, Nicola Partikel, Diana von Stanislawski
Produktionsleitung Adolf Timm, Tommy Kroepels
Aufnahmeleitung Jens Riedel
Produktion Neue Deutsche Filmgesellschaft mbH
Producer Gerd Bauer
Redaktion Susanne Plasa (NDR), Rosemarie Wintgen (Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptprogramm/ORB)

Staffel 3 (Deutschland 2000)

Buch Michael Baier, Claus-Michael Rohne, Rochus Bassauer
Regie Claus-Michael Rohne, Stefan Bartmann
Kamera Klaus Brix
Ton Günther Hahn
Schnitt Antje Bartram, Uschi Born
Kostüme Nuscha de Archer
Maske Diana von Stanislawski, Nicola Partikel, Rolf Baumann, Rosi Weigert
Produktionsleitung Tommy Kroepels
Aufnahmeleitung Christoph Schubenz
Produktion Neue Deutsche Filmgesellschaft mbH
Producer Gerd Bauer
Redaktion Susanne Plasa (NDR), Jeanette Würl (NDR)
Executive Producer Rosemarie Wintgen (ORB/Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptprogramm)

Staffel 4 (Deutschland 2003)

Buch Michael Baier
Regie Stefan Bartmann (9 Folgen), Stephan Meyer (4 Folgen)
Kamera Klaus Brix
Ton Günther Hahn, Andreas Kluge
Schnitt Usch Born
Ausstattung Thorsten Lau
Kostüme Nuscha de Archer, Katja Waffenschmied
Maske Rolf Baumann, Stefanie Gredig
Musik First Take Studios Eckes Malz & Biber Gullatz
Produktionsleitung Frank Hechler
Herstellungsleitung Tommy Kroepels
Produktion Neue Deutsche Filmgesellschaft mbH
Redaktion Catharina Junk (NDR)
Executive Producer Rosemarie Wintgen (RRB/Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm)

Staffel 5 (Deutschland 2005)

Buch Michael Baier
Dramaturg Gerd Bauer
Regie Stefan Bartmann, Stephan Meyer
Kamera Klaus Brix
Ton Günther Hahn
Schnitt Usch Born
Ausstattung Thorsten Lau
Kostüme Nuscha de Archer, Katja Waffenschmied
Maske Stefanie Gredig, Rolf Baumann, Annette Pramor
Musik First Take Studios Eckes Malz & Biber Gullatz
Produktionsleitung Frank Hechler
Herstellungsleitung Tommy Kroepels
Produktion Neue Deutsche Filmgesellschaft mbH
Produzent Matthias Walter
Redaktion Diana Schulte-Kellinghaus (NDR)
Executive Producer Rosemarie Wintgen (RRB/Gemeinschaftsredaktion Serien im Hauptabendprogramm)

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Die Folgen


Staffel 1 (Deutschland 1993-1996)

Nr.

Titel

Ausstrahlung

Buch

1
39 rote Rosen 07.01.1993 Michael Baier
2
Amazonas 28.01.1993 Michael Baier
3
Kleine Fische 20.01.1994 Michael Baier
4
Tod in der Geisterbahn 03.03.1994 Michael Baier
5
Liebe, Tod und Leidenschaft 15.10.1996 Michael Baier
6
Tod auf Bestellung 22.10.1996 Michael Baier
7
Zwei links, zwei rechts 19.11.1996 Michael Baier
8
Blaubarts letzte Frau 05.11.1996 Michael Baier
9
Mord stand nicht auf dem Programm 12.11.1996 Rochus Bassauer / Claus-Michael Rohne
10
Die schöne Lydia 26.11.1996 Claus-Michael Rohne
11
Wellenlänge Mord 03.12.1996 Claus-Michael Rohne
12
Ein Schritt zuviel 10.12.1996 Rochus Bassauer
13
Die letzte Tasse 17.12.1996 Claus-Michael Rohne

Staffel 2 (Deutschland 1998)

Nr.

Titel

Ausstrahlung

Buch

14
Hochzeitsnacht im Sarg 06.10.1998 Michael Baier
15
Mord mit Monogramm 13.10.1998 Claus-Michael Rohne
16
Der letzte Akt 20.10.1998 Rochus Bassauer
17
Schuß in den Ofen 27.10.1998 Michael Baier
18
Die Liebesinsel 10.11.1998 Claus-Michael Rohne
19
Kriminaltango 17.11.1998 Rochus Bassauer
20
Mango Mortale 24.11.1998 Rochus Bassauer
21
Leiche vom Dienst 08.12.1998 Michael Baier
22
Wunder der Technik 15.12.1998 Rochus Bassauer
23
Sondereinsatz 05.01.1999 Claus-Michael Rohne
24
Mondstein-Serenade 12.01.1999 Michael Baier
25
Inter-Pohl 19.01.1999 Michael Baier
26
Das große Los 26.01.1999 Claus-Michael Rohne

Staffel 3 (Deutschland 2000)

Nr.

Titel

Ausstrahlung

Buch

27
Psychoterror 03.10.2000 Michael Baier
28
Todesarie 10.10.2000 Michael Baier
29
Manage frei für Mord 17.10.2000 Michael Baier
30
Ein paar Volt zu viel 24.10.2000 Claus-Michael Rohne
31
Blütenzauber 31.10.2000 Michael Baier
32
Urlaub vom Tod 07.11.2000 Michael Baier
33
Geld stinkt 14.11.2000 Michael Baier
34
Rundum sorglos e. V. 28.11.2000 Rochus Bassauer
35
Tod in h-moll 05.12.2000 Michael Baier
36
Glas in Gelee 12.12.2000 Claus-Michael Rohne
37
Der Ruf des Blutes 19.12.2000 Rochus Bassauer
38
Das Verhör 02.01.2001 Claus-Michael Rohne
39
Ein Ständchen für Heimeran 09.01.2001 Rochus Bassauer

Staffel 4 (Deutschland 2003)

Nr.
Titel Ausstrahlung Länge Buch Einschaltquoten
40
Millionenpuzzle 23.09.2003 47'34" Michael Beier 6,15 Mio - 20,6 %
41
Der schwarze Bube 30.09.2003 47'44" Michael Beier 6,51 Mio - 21,8 %
42
Ein Vogel namens Otto 07.10.2003 47'40" Michael Beier 5,75 Mio - 18,4 %
43
Botschaft aus dem Grab 14.10.2003 48'07" Michael Beier 5,54 Mio - 17,9 %
44
Zwei Morde und ein halber 21.10.2003 48'07" Michael Beier 6,07 Mio - 18,8 %
45
Tomatensoße des Grauens 28.10.2003 48'15" Michael Beier 6,40 Mio - 19,8 %
46
Die Todes-Datei 04.11.2003 48'21" Michael Beier 6,43 Mio - 20,2 %
47
Katzenjammer 11.11.2003 48'05" Michael Beier 6,38 Mio - 20,1 %
48
Lange Finger 18.11.2003 47'46" Michael Beier 5,92 Mio - 18,2 %
49
Ende einer Karriere 25.11.2003 48'16" Michael Beier 5,83 Mio - 18,1 %
50
Zu tot um schön zu sein 02.12.2003 47'57" Michael Beier 6,55 Mio - 20,4 %
51
Haie und kleine Mieter 09.12.2003 48'16" Michael Beier 6,07 Mio - 19,1 %
52
Mord in bester Gesellschaft 16.12.2003 48'24" Michael Beier 6,27 Mio - 19,9 %
Durchschitt:
6,14 Mio - 19,5 %

Staffel 5 (Deutschland 2005)

Nr.
Titel Ausstrahlung Länge Buch Einschaltquoten
53
Mord auf Rezept 25.10.2005 unbekannt Michael Beier ./.
54
Leichenwagen 01.11.2005 unbekannt Michael Beier ./.
55
Heiße Ware 08.11.2005 unbekannt Michael Beier ./.
56
Sieben auf einen Streich 15.11.2005 unbekannt Michael Beier ./.
57
Zerreißprobe 22.11.2005 unbekannt Michael Beier ./.
58
Jackpot à la carte 29.11.2005 unbekannt Michael Beier ./.
59
In geheimer Mission 06.12.2005 unbekannt Michael Beier ./.
60
Schuhe aus Beton 13.12.2005 unbekannt Michael Beier ./.

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Die Folgen im einzelnen


Staffel 1 (Deutschland 1993-1996)

1. 39 rote Rosen

Die hübsche Susanne Köhler liegt tot in ihrer Badewanne. Champagner und 39 rote Rosen stehen um sie herum. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll die Tote Selbstmord begangen haben? Im Polizeikommissariat erscheint Rüdiger Schadewald, der angeblich in der Unglücksnacht einen Mann aus der Wohnung der Toten laufen sah. Verdächtige gibt es aber noch mehr; der Ex-Mann, der neue Geliebte... Hauptkommissar Strobel beginnt zu ermitteln und steht plötzlich mit mehr Tatverdächtigen da, als ihm lieb ist. Adelheid jedoch folgt ihrer Intuition und geht heimlich auf eigene Faust los. Sie glaubt, dass mehr als nur Eifersucht als Tatmotiv in Frage kommt. Plötzlich sieht sie sich dem Mörder gegenüber und muss um ihr Leben fürchten.

Nebendarsteller: Birgit Stojanov (Susanne Köhler), Hans Irle (Hausmeister Zimmermann), Ezard Haußmann (Herbert Schadewald), Jerzy May (Rüdiger Schadewald), Dorothea Kaiser (Helga Schadewald), Jürgen Schornagel (Ralf Köhler), Charlie Rinn (Bodo Krause), Karin Heine (Frau Zahn), Kirsten Nehberg (Babette)

In dieser Folge wird auch erzählt, warum Adelheid nur Sekretärin / "Tippse" bei der Polizei ist. Strobel befragt Schubert, der Adelheid schon länger kennt. Schubert erzählt, dass Adelheids Vater Kriminaldirektor war und dass Adelheid auf der Polizei-Akademie eine der besten ihres Jahrganges war. Adelheid lernte auf der Akademie ihren Ex-Ehemann Eugen Möbius kennen und wurde von ihm schwanger. Durch die Geburt ihres Sohnes Holger musste sie die Akademie abbrechen. Aufgrund der Beziehungen von Adelheids Vater bekam sie die Stelle im Kommissariat und wurde "Tippse".

2. Amazonas

Der junge Student Jan Reiber hat sich mit Tabletten und Whisky das Leben genommen. Eigentlich sonnenklar, denkt Hauptkommissar Strobel, denn der Tote hat an seine Eltern einen Abschiedsbrief geschrieben. Seine Freundin Maria bezweifelt allerdings bei der Vernehmung den freiwilligen Tod ihres Freundes. Dies macht Adelheid natürlich sehr misstrauisch. Sie sucht die Wohnung des Toten auf und trifft die Eltern, die den Haushalt auflösen. Und stößt auf eine heiße Spur. Mit Hilfe von ihrem Ex-Mann Eugen geht sie dieser Spur nach und macht eine sensationelle Entdeckung. Ein geheimnisvoller Mann taucht auf. Dies bestärkt Adelheid in ihren Vermutungen. Am Ende stellt sich wieder heraus, dass man sich auf ihre Spürnase verlassen kann. Obwohl ihr Chef das nicht wahrhaben möchte.

Nebendarsteller: Sven Tjaben (Jan Reiber), Gustav-Peter Wöhler (Tomasek), Maria Ketikidou (Maria), Christina Merthan (Anna Reiber), Wolfgang Schenck (Fritz Reiber), Josef Bilous (Roland Garek), Jürgen Kossel (Omar), Kirsten Nehberg (Babette)

3. Kleine Fische

Auf die Abteilung Strobel wartet ein neuer Mordfall: Ein unbekannter Toter liegt im Swimming-Pool einer zum Verkauf stehenden Villa. Der unbekannte Tote ist der ehemalige Kriminalinspektor Rombach. Die Villa gehört ausgerechnet dem alten Senator Rottluff, dessen Schwiegersohn Meier-Rottluff eine bedeutende politische Karriere macht und mit Strobels Chef befreundet ist. Da muss Diskretion gewahrt werden - ein Befehl von höchster Ebene. Strobels Elan, den Fall aufzuklären, hält sich also dementsprechend in den Grenzen polizeilicher Ermittlungen. Doch Adelheid durchforscht die Wohnung des Toten. Sie erfährt, dass der Tote als Kaufhausdetektiv gearbeitet hat, und macht im Kaufhaus einige verblüffende Entdeckungen. Strobel und Pohl währenddessen verdächtigen Meier-Rottluff und den Immobilienmakler Schimanski. Eines Nachts treffen alle Ermittler, die offiziellen und die heimlichen, mit den Verdächtigen in der Mordvilla zusammen.

Nebendarsteller: Andreas Schmidt-Schaller (Detlef Schimanski), Jan-Gregor Kremp (Günter Kunold), Hanns Zischler (Meier-Rottluff), Angela Stresemann (Beate Meier-Rottluff), Liane Hörl (Olga), Hannelore Wüst (Frau Pröttel), Kirsten Nehberg (Babette), Horst Böhmer (Adolf Rombach), Wolfgang Riehm (Manager), Ursula Hinrichs (Nachbarin)

4. Tod in der Geisterbahn

Der Steuerberater Horst Pfeiffer ist während einer Geisterbahnfahrt auf dem Hamburger Dom erschossen worden. Es gibt keine Spuren, keine Zeugen und scheinbar auch kein Motiv. Strobel und seine Männer haben nicht die geringste Ahnung, wo sie mit den Nachforschungen anfangen sollen. Die Frau des Ermordeten bricht nach der Identifizierung der Leiche bei Hauptkommissar Strobel zusammen. Als Adelheid die Witwe nach Hause begleitet, hilft sie ihr beim Öffnen des Safes, und plötzlich wird aus der verzweifelten Frau Pfeiffer eine reiche, lebensfrohe Witwe. Adelheids Sensoren springen an. Mit ihrem Ex-Mann Eugen geht sie auf den Rummelplatz und macht einige interessante Entdeckungen, die von den Kollegen der Spurensuche übersehen wurden. Eine junge Frau sucht Adelheid heimlich auf und bringt für Adelheids Tätersuche einige nicht unerhebliche Informationen mit. Noch dazu taucht plötzlich ein Amateur-Videofilm auf, auf dem angeblich der Mord zu sehen ist. Adelheid ist dem Mörder auf der Spur und begibt sich ein weiteres Mal in höchste Gefahr.

Nebendarsteller: Edgar M. Böhlke (Dr. Tobler), Walter Kreye (Dr. Scholz), Marion Breckwoldt (Monique Hansen), Marlies Engel (Marga Pfeiffer), Vijak Bayani (Sonja), Mehmet Kurtulus (Hassan), Andreas Pauls (Sigi), Willy Bartelsen (Otto Karstens), Kirsten Nehberg (Babette), Jan Dreyer (Horst Pfeiffer), Marie-Luise Klitz (Frau Karstens), Daniel Obertopp (Sohn Karstens), Christine Röthig (Showmasterin)

5. Liebe, Tod und Leidenschaft

Bei den Dreharbeiten eines Spielfilms erschießt die Hauptdarstellerin Doris Dörmer drehbuchgemäß ihren Partner - doch statt Platzpatronen war die Pistole mit scharfer Munition geladen. Ein Versehen? Ein Mord? Strobel verliebt sich ausgerechnet in den Star und vernachlässigt seine Ermittlungen. Da kommt die Dienstanweisung des Vorgesetzten Dr. Heimeran gerade recht: Die Dreharbeiten müssen ungestört fortgesetzt werden. Adelheid, vom Dienst suspendiert, forscht in den Unterlagen der Produktionsfirma und stößt auf einige interessante Details, die auf den ersten Blick gar nichts mit dem Unfall zu tun haben. Am Ende jedoch klicken die Handschellen, und ein weiterer Mordfall ist gelöst.

Nebendarsteller: Andrea Sawatzki (Doris Drömer), Hannes Hellmann (Meyerbeer), Angela Stresemann (Andrea John), Max Herbrechter (Gutekunst), Marion Breckwoldt (Anita Gellert), Eduard Will (Martin Thalin)

6. Tod auf Bestellung

Eine alleinstehende Frau wird eines Abends in ihrer Wohnung umgebracht. Da keine Spuren von Gewaltanwendung zu sehen sind, muss sie den Mörder gekannt oder ihm arglos die Tür geöffnet haben. Bei den ersten Verhören stellt sich heraus, dass sowohl der Ex-Mann als auch der neue Freund einen Wohnungsschlüssel besitzen. Für Hauptkommissar Strobel ist der Fall sofort klar. Als eine böse Sommergrippe ihn niederstreckt, steckt Adelheid ihren Chef kurzerhand ins Bett. Sie nutzt diesen Zeitvorteil und entdeckt Parallelen zu zwei nahezu identischen, aber bisher ungeklärten Mordfällen. Bei den weiteren Nachforschungen begibt sich Adelheid in große Gefahr...

Nebendarsteller: Annette Weise (Waltraut Hohl), Doro Schulz (Helga Schmanz), Leonard Lansink (Volker Tönissen), Sven Dahlem (Ludwig Hohl), Mario Furnari (1. Pizzabote), Ralph Herforth (2. Pizzabote)

7. Zwei links, zwei rechts

Bei dem Überfall auf eine Bankfiliale wird ein Angestellter erschossen. Die Überwachungskamera hat den Raub zwar gefilmt, doch die Identifizierung des Räubers wird erschwert, da der Täter eine Strumpfmaske übergezogen hatte. Strobel und seine Männer haben einen Anfangsverdacht, der Adelheid gegenüber geheimgehalten wird. Strobel verhaftet den einschlägig vorbestraften Konopka, der eben aus dem Gefängnis entlassen wurde und von Schubert in der Nähe des Tatortes gesehen worden ist. Adelheid verfolgt jedoch eine ganz andere Spur: Das Verhalten der Kassiererin kommt ihr merkwürdig vor und der selbstgestrickte Pulli des Täters geht ihr nicht aus dem Kopf. Mit Muttis und Eugens Hilfe schafft sie es, den richtigen Täter zu finden.

Nebendarsteller: Susanne Czepl (Helga Simon), Uli Krohm (Helmut Konopka), Michael Trischan (Volker Radke), Wolfgang Riehm (Richard Simon), Marion Breckwoldt (Monique Hansen), Gerda Maria Jürgens (Frau Wittich)

Teile des Handlungsstrangs werden in der Folge "Sondereinsatz" (Folge 23) fortgeführt.

8. Blaubarts letzte Frau

Ein schrecklicher Unfall geschieht eines Nachts auf einer Baustelle. Paul Wimmer sitzt in seinem Auto, als die Schaufelzange eines Krans sich in sein Auto krallt, den Wagen hochhebt und ihn aus großer Höhe fallen lässt: Paul Wimmer ist tot. Strobels Recherchen ergeben, dass der Tote mit der Frau des Architekten Fissler ein Verhältnis gehabt hat. Außerdem belastet Frau Fissler ihren Mann im Polizeikommissariat. Strobel ist sich dieses Mal sicher, den richtigen Riecher zu haben und setzt Adelheid auf eine andere, falsche Fährte: Sie führt zu der Eheanbahnung Kowalski. Frau Kowalski ist für Adelheid nicht zu sprechen. Und ihr Assistent, Olaf von Ritter, ist eine dubiose Erscheinung. Adelheid recherchiert und stößt auf einige interessante Fakten. Mit einem großen Showdown löst sie den Fall, riskiert jedoch Kopf und Kragen.

Nebendarsteller: Martina Gedeck (Erika Fissler), Siemen Rühaak (Dieter Fissler), Sky Dumont (Olaf von Ritter), Edgar Bessen (Kirchhoff), Franz-Joseph Dieke (Paul Wimmer), Herman Koehn (Frau Jädeke)

9. Mord stand nicht auf dem Programm

Festliches Konzert auf dem Schlosse des Grafen Teltow. Der berühmte Pianist Professor Herrlich hat den ersten Konzertpart gespielt, den zweiten Teil sollen vier junge Damen des Streichquartetts, die von Herrlich gefördert werden, bestreiten. Als "die erste Geige" auf Graf Teltow zueilt, um ihm eine Frage zu stellen, löst sich der Kronhalter und stürzt auf das Mädchen. Ein schrecklicher Unfall? Adelheid, die mit ihrer Mutter zufällige Konzertbesucherin ist, ergreift sofort die Initiative. Als sie auf dem Dachboden feststellt, dass die Aufhänger des Kronleuchters gelöst wurde, ist sie sicher, dass es Mord war. Ein großes Verwirrspiel beginnt, aber Adelheid löst mit Instinkt und Kombinationsgabe das Rätsel Zug um Zug.

Nebendarsteller: Ulrich Wildgruber (Professor Magnus Herrlich), Donate Höffer (Frau Herrlich), Josef Ostendorf (Graf Teltow), Astrid Meyer-Gossler (Gräfin Teltow), Else Quecke (Erika), Edith Adam (2. Geige), Stefanie Höner (Cello), Ilona Braasch (1. Geige), Freya Trampert (Bratsche)

Der Schauspieler Ulrich Wildgruber verstarb am 30. November 1999 auf Sylt. Die 62jährige Bühnenlegende nahm sich selbst das Leben.

10. Die schöne Lydia

Die schöne Lydia, Besitzerin einer Hafenkneipe, ist eine Frau mit dunkler Vergangenheit. Viele Verehrer belagern sie und ihre Kneipe - so auch der Barkassenbesitzer Addi Jahn, der sie mit Geschenken überschüttet. Strobel, Zufallsgast an einem Abend, verfällt ebenfalls Lydias Reizen. Als Addi zudringlich wird, setzt ihn Strobel kurzentschlossen vor die Tür und erobert Lydia im Sturm. Am nächsten Tag wird Addi ertrunken im Hafenbecken aufgefunden. Strobel muss nun den Täter suchen und verheimlicht seinen Kollegen seine Anwesenheit im Lokal der schöne Lydia. Die Kollegen stoßen bei ihren Ermittlungen jedoch auf einen großen Unbekannten und das erstellte Phantombild sieht aus wie Strobel. Schubert und Pohl hegen einen Verdacht. Adelheid recherchiert im privaten Umfeld des Toten und stößt auf traurige Familienverhältnisse. Am Ende wird der Täter gefasst und Strobel geoutet.

Nebendarsteller: Doris Kunstmann (Lydia Morawetz), Floriane Daniel (Bettina Jahn), Anke Sevenich (Sarah Roth), Joachim Richert (Adolf "Addi" Jahn), Johannes Haag (Lutz Körner), Heinz Lieven (Johann "John" Wittmann), Wilfried Dziallas (Kapitän)

Heinz Lieven, der in der Folge den Johann "John" Wittmann spielte, tritt in der dritten Staffel in einer wiederkehrenden Rolle auf: als Pathologe Dr. Wagner.

11. Wellenlänge Mord

Das Kommissariat ist umgezogen. Das Chaos ist da. Umzugskisten stapeln sich. Keiner findet mehr, was er sucht. Aber Kriminaldirektor Dr. Heimeran hat etwas gefunden, was keiner mehr gesucht hat: nämlich eine alte Akte über einen unaufgeklärten Mord an einem Taxifahrer, die wohl schon 14 Jahre hinter einem Schrank lag. Mit dieser Tatsache konfrontiert, ist Hauptkommissar Strobel mehr als betreten. Zumal sich in der letzten Nacht genauso ein Mord an einem Taxifahrer mit genau demselben Tatwerkzeug - einem geflochtenen Ledergürtel - ereignete und Dr. Heimeran nun auf einen Serientäter tippt. Man bedenke: Serientäter und 14 Jahre Pause dazwischen! Strobel ist völlig durch die Wand. Dazu kommt, dass Schubert eine neue Marotte hat. Er zieht Hanfpflanzen in seinem Büro! Strobel betraut Pohl und Schubert mit zeitraubenden Recherchen über eventuelle Ähnlichkeiten der beiden Fälle. Da passiert ein weiterer Mord, diesmal an einer Taxifahrerin. Die Ratlosigkeit nimmt weiter zu. Aber Adelheid ist schon wieder - wie immer - einen Schritt weiter. Sie hat festgestellt, dass es bei beiden Morden laut Protokoll nur eine Ähnlichkeit gab: Im Autoradio lief nachts derselbe Sender: NDR Hamburg-Welle 90,3. Beim NDR gibt Carlo von Tiedemann Adelheid einen wertvollen Tipp. Durch die Playlisten der entsprechenden Nächte lässt sich tatsächlich rekonstruieren, dass bei beiden Morden das gleiche Lied gespielt wurde: "Last Christmas" von Chrissy Love. Adelheid erhält das Lied aus Kassette samt Autogramm von Carlo von Tiedemann. Sie begibt sich nun auf einen gefährlichen Weg. Daraufhin schaltet sie in einer NDR-Sendung eine "Fernseh-Kontaktanzeige" und hofft, dass sich der Mörder melden wird, weil sie der Meinung ist, dass das Profil nur dem Mörder passen wird. Und tatsächlich meldet sich ein Kandidat. Sie trifft sich mit ihm und dabei erhärtet sich ihr Verdacht. Nachdem sie erfolglos versucht hat, Strobel Bescheid zu sagen, fahren sie und der vermeintliche Mörder mit dem Taxi nach Hause. Plötzlich wird im Radio das bestimmte Lied gespielt. Adelheids Begleitung rastet aus und versucht, den Taxifahrer umzubringen. Doch der Taxifahrer ist vorbereitet: es ist Strobel!

Nebendarsteller: Gerd Böckmann (Walter), Carlo von Tiedemann, Bettina Tietjen (Fernsehmoderatorin), Günter Kütemeyer (Pförtner NDR), Charlie Rinn (Mann), Michael Weckler (Taxifahrer), Heiner Lüders (Verdächtiger), Dieter Glass (Kandidat Nr. 20), Yvonne Mangold (Barkeeperin), Sabine Niemann (Taxifahrerin)

In dieser Folge tritt das NDR-Urgestein Carlo von Tiedemann auf, der sich selbst spielt. Das Lied "Last Christmas" wurde im Original von Pat Appleton gesungen und später mehrmals unter anderem durch "Wham!" gecovert.

12. Ein Schritt zuviel

Theaterprobe zu einem neuen Stück. Die Hauptdarstellerin Daniela Lohberger, stückgemäß mit einer Augenbinde und gefesselten Händen, stürzt von der Bühne in den Orchestergraben und findet den Tod. Ein Unfall? -- Strobel tippt zunächst darauf. Aber Adelheid beweist durch eine geschickte Kombination, dass es ebenso ein Mord gewesen sein könnte. Motive dafür, meint Strobel, gäbe es mehr als genug. So soll dieser Schmidt-Velasco, Regisseur, Intendant und Autor, ein Verhältnis mit der Toten gehabt haben. Das zum Beispiel kann seinen Assistentin und Lebensgefährtin Roswitha nicht ganz kalt gelassen haben, Strobel möchte am liebsten alle einsperren, Vor allem diesem Sartorius, der sich auch noch an Adelheid heranmacht. Das gefällt Strobel überhaupt nicht. Als er Sartorius verhaften lässt, bekommt er es mit Dr. Heimeran zu tun. Der Kultursenator hat Wirbel gemacht. Ein Skandal beginnt sich abzuzeichnen. Also wird Sartorius wieder freigelassen. Adelheid lässt sich die Aufmerksamkeit von Sartorius gerne gefallen. Sie weiß, der Mörder kann nur einer aus dem Ensemble sein. Strobel verkennt die Motivation seiner "Tippse" völlig und aktiviert sogar Adelheids Ex-Mann Eugen zu ihrer Beobachtung. Während der theaterverrückte Schubert und Pohl in dem umbesetzten Stück auf höchste Senatsempfehlung zwei Kriminalbeamte mimen dürfen, kommt Adelheid auf eine heiße Spur.

Nebendarsteller: Joachim Kemmer (Oswald Sartorius), Felix von Manteuffel (Georg Schmidt-Velasco), Nina Petri (Roswitha Schweiger), Michael Benthin (Heinz Opitz), Nico König (Bernd Lebericht), Bettina Engelhardt (Susanne Bluhm), Edgar Hoppe (Bruno Reinecke), Wolf Groeneveld (Leo Korinth), Nils Julius (Bote), Dori Horvath (Daniela Lohberger), Bert Pflüger (1. Kriminalbeamter), Ralf Sellenthin (2. Kriminalbeamter)

13. Die letzte Tasse

Die Angehörigen des Kommissariats sind schwer erschüttert: Adelheid hat erfahren, dass Hauptkommissar Strobel einen Antrag auf Versetzung in den Ruhestand gestellt hat. Alle überlegen, wie man Strobel dazu bewegen kann, seinen Antrag zurückzuziehen. In einer Sitzung, an der auch Dr. Dochnal, der Leiter des Labors, Eugen Möbius, Schubert, Pohl und Mutti teilnehmen, wird Adelheid vergattert, die Lösung des nächsten Falles Strobel allein zu überlassen und nicht wieder vorzupreschen. Auch Strobels mitmenschliche Verantwortung soll verstärkt werden, um ihm klarzumachen, dass seine Person unverzichtbar ist. Da kommt der Fall Quedens gerade recht: Cornelius Quedens, 75-jähriger Seniorchef eines Teehauses, kippt während der Teeprobier-Zeremonie tot um. Offenbar Gift! Aber sieben andere Mitarbeiter haben auch probiert und sind putzmunter. Die Söhne von Cornelius Quedens, die als Erben am ehesten von seinem Tod profitieren, scheinen als Täter nicht in Frage zu kommen. Jens, der geniale Teemischer, und Nils, der versierte Geschäftsmann, ergänzen sich perfekt. Aus der Familie kommt dann allerdings doch ein Hinweis: Dagmar Quedens, die Schwiegertochter von Cornelius Quedens, erscheint bei Adelheid und beschuldigt ihre Schwägerin, die Inderin Navina, in den Mordfall verstrickt zu sein. Strobel muss Navina vorladen und findet sie doch so reizend, dass er seiner Umwelt wieder etwas mehr Aufmerksamkeit schenkt und aus seiner Lethargie erwacht. Nacheinander versuchen alle Mitglieder des Kommissariates, dem Chef ihre Ergebnisse als seine eigenen unterzuschieben, um ihn zu aktivieren. Strobel ist die offensichtliche plötzliche Anteilnahme an seiner Person unheimlich und er kommt bald dahinter, was gespielt wird. Trotzdem führt er den Fall zu Ende, stellt dem Täter eine Falle und überführt ihn.

Nebendarsteller: Peter Ahrweiler (Cornelius Quedens), Andreas Borcherding (Nils Quedens), Alexander Radszun (Jens Quedens), Nirit Sommerfeld (Navina Shahani-Quedens), Julia Weden (Dagmar Quedens), Ernst-Erich Buder (Johannsen), Aglaia Szyszkowitz (Bedienung)

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Staffel 2 (Deutschland 1998)

14. Hochzeitsnacht im Sarg

Adelheid sucht für Mutti und sich verzweifelt eine neue Wohnung. Adelheids dauernde Telefonierei wegen der Wohnung nervt Strobel außerordentlich. Als er in eine sehr schöne Wohnung gerufen wird, in der gerade eine junge Frau ermordet wurde, interessiert er sich deshalb zum Erstaunen seiner Mitarbeiter mehr für die Wohnung als für den Mordfall. Und tatsächlich schafft er es bei Herrn Wimmer, dem Vermieter und Hausbesitzer, die Wohnung für Adelheid zu bekommen. Das mit dem Mord soll Adelheid natürlich nicht wissen, und Strobel vergattert seine Mannschaft zum strengsten Stillschweigen. Kaum eingezogen, erleben Adelheid und Mutti viel Seltsames: Verehrer der Vermieterin tauchen auf, Mikrophone und Kameras werden entdeckt und beinahe geschieht ein zweiter Mord. Natürlich dauert es nicht lange, bis Adelheid die Sache durchschaut und in die Hand nimmt. Ihre Spürnase erweist sich wieder einmal als richtig, und so muss sie sich zum Schluss auf höchst gefährliche Weise sogar noch als Lockvogel betätigen, um den Mörder zu entlarven.

Nebendarsteller: Andreas Kunze (Werner Wimmer), Holger Mahlich (Roland Thomasek), Ela Nietzsche (Margot Konzmann), Albrecht C. Dennhardt (Freier), Baernd Fraatz (Polizeifotograf), Henry Kenschke (Grauhaariger Herr)

Mit dieser Folge "Hochzeitsnacht im Sarg" startet die zweite Staffel mit einigen Veränderungen: Adelheid und Mutti suchen eine neue Wohnung, Adelheids Sohn Holger ist nicht mehr mit dabei, Adelheids Frisur hat sich verändert und Strobel scheint auch umgezogen zu sein (siehe Folge "Schuß in den Ofen"). Außerdem sieht man hier nach Meinung von Tonio Gas eine der beiden Szenen, in denen Eugen keine Uniform anhat: am Ende beim gemeinsamen Essen. Die andere Szene mit einem zivilen Eugen findet man in Folge 34 ("Rundum sorglos e. V.).

15. Mord mit Monogramm

Mord auf dem Golfplatz. Der Playboy Mick von Seedorf ist mit einem Golfschläger erschlagen worden. Strobel findet am Tatort ein Taschentuch mit dem verräterischen Monogramm: Dr. H.! Als er in der Mitgliederliste des Clubs seinen Kriminaldirektor Dr. Heimeran entdeckt, erwacht in ihm ein Verdacht, dem er genüsslich nachzugehen gedenkt. Adelheid und Schubert hingegen (Schubert erweist sich zur Überraschung aller als Golfkenner ersten Ranges) versuchen, sich als Undercover-Agenten in den Golfclub einzuschleusen - die reiche adelige Dame und ihr Caddy - und geraten bald auf eine ganz andere Fährte. Während Strobel hartnäckig Dr. Heimeran auf der Spur ist - was zu einer Menge Peinlichkeiten und unangenehmen Situationen führt -, können Adelheid und Schubert den Fall lösen und in einem turbulenten Showdown den Täter auch zu einem Geständnis bringen.

Nebendarsteller: Manon Straché (Ilse Wendland), Holger Handtke (Hubertus von Poggensee), Peter Bause (Konrad Powroznik), Theresa Hübchen (Tanja Powroznik), Ulrich von Dobschütz (Peter Stenzer), Andrea Bürgin (Frau Albrecht), Gustav-Peter Wöhler (Herr Albrecht)

In dieser Folge erfährt man den Vornamen von Dr. Heimerans Frau: Veronika. Nach Meinung von Daniel H. Friese liegt hier ein Continuity-Fehler vor, da in einer der ersten Folgen ein anderer Vorname genannt wurde.

16. Der letzte Akt

Der Maler André Weiss wird tot in seinem Atelier aufgefunden - erschlagen mit einem Leuchter. Auf der Staffelei steht ein fast fertiges Bild - ein Aktbild einer schönen jungen Frau. Diese Frau ist es auch, die den Toten gefunden hat und auf die Strobels Verdacht fällt, zumal sie auch vom Hausmeister beobachtet wurde, wie sie zur Tatzeit die Wohnung betrat. Nur Adelheid glaubt nicht an die Schuld des Modells. Der Maler war völlig unbekannt, dennoch verfügte er über viel Geld, und seine eigenartige Technik war unverwechselbar. Adelheid recherchiert in Kunstgalerien und zählt die Fakten zusammen, kann aber Strobel wieder einmal nicht überzeugen. Da kommt Schuberts neues Hobby, die Farbfotografie, zu Hilfe, und sie kann diesen verzwickten Fall doch noch aufklären.

Nebendarsteller: Annette Kreft (Eva Toledo), Hans-Peter Korff (Liebenstein), Maria v. Bismarck (Susanne Piazza), Stefanie Höner (Hanna), Paul Wolff-Plottegg (André Weiss)

Ab der vierten Staffel bekam Hans-Peter Korff, der hier Liebenstein spielte, in "Adelheid und ihre Mörder" eine durchgängige Rolle: er spielte den Kriminaldirektor Ferdinand Dünnwald.

17. Schuß in den Ofen

Strobel berichtet seiner Mannschaft überaus weitschweifig von seinem neuesten Fahndungserfolg: Nach über zehn Jahren ist es ihm endlich gelungen, den Einbrecher Nohal, der ihm einst seine Schallplattensammlung stahl, auf frischer Tat in einer sorgfältig gestellten Falle zu verhaften. Als seine Mannschaft nicht die gebührende Begeisterung für seine Heldentat, bei der er sich sogar eine Verwundung zuzog, an den Tag legt, verzieht sich Strobel in seine Stammkneipe, um dort im Wirt einen hoffentlich begeisterungsfähigen Zuhörer zu finden. Da erreicht die im Kommissariat Zurückgebliebenen die Nachricht, dass Nohal ausgebrochen ist. Alle wissen, dass sich Nohal, mit der Waffe in der Hand, an Strobel zu rächen versuchen wird.

Nebendarsteller: Hanno Pöschl (Manfred Nohal), Atto Suttarp (Bodo Kruschke), Wilfried Dziallas (Wirt), Karen Friesicke (Frau Krüger)

Eine interessante Sache ist Oliver Stolle aufgefallen: Ihm fiel die Szene, in der Nohal in Strobels Wohnung nach Essen sucht und eine verschimmelte Pizza findet, auf und er fragte sich, ob der Autor Michael Baier, der auch das Buch für die Folge "Tod auf Bestellung" (# 6) geschrieben hat, sich an die Szene in "Tod auf Bestellung" erinnert hat, in der Adelheid eine Pizza in Strobels Küchenschrank versteckt hat.

18. Die Liebesinsel

Auf einer idyllischen Insel - einem Vogelparadies - findet man ein junges Paar, erschossen aus nächster Nähe. Keine Spur von der Tatwaffe - also Mord. Waren fanatische Naturschützer die Täter? Schubert, überraschend kundig in der Ornithologie, verhört die Besucher des Natur-Idylls, die sich gegenseitig die Anwesenheitsberechtigung absprechen: Angler, Vogelkundler, Surfer, Naturschützer. Adelheid, die es übernommen hat, die Eltern der Opfer zu benachrichtigen, kommt auf eine ganz andere Fährte, die sie intensiv verfolgt. Aber Strobel glaubt fest daran, dass Naturschützer die Einsamkeit der Insel verteidigen wollen, und will durch eine Lockvogelaktion den Tätern eine Falle stellen. Pohl wird, zusammen mit einer Polizistin, dazu ausersehen, das Lockvogel-Liebespaar zu spielen. Sehr zum Missfallen von Pohl Verlobter Marion, die die Aktion dann schließlich scheitern lässt. Hätte nicht Adelheid den Fall auf ganz andere Weise inzwischen aufgeklärt, hätten Strobel und seine Mannschaft noch lange im Gebüsch gelegen.

Nebendarsteller: Heiko Wohlgemuth (Mario Lorenz), Sophie Schütt (Verena Wieland), Michael Schönborn (Klaus Uhlmann), Max Herbrechter (Gutekunst), Miriam Mahler (Frau Wieland), Gerhard Olschewski (Herr Lorenz), Heinz Lieven (Angler), Eddy Will (Surfer), Nico König (Kai Möller), Jennifer Steffens (Sandra Liebherr)

19. Kriminaltango

In der "Las-Vegas-Bar" auf St. Pauli wird die Barpianistin mitten in einem Lied erschossen. Niemand hat den Täter gesehen. Auch nicht Lazlo Kiefer, der Besitzer der Bar. Als Strobel erfährt, dass der eigentliche Hintermann von Kiefer jener Rob Havlitschek ist, den man den "Paten von St. Pauli" nennt, weiß er, dass der Fall auf normale Weise nicht lösbar ist. Da müsste man Undercover-Agenten einsetzen. Das findet Adelheid auch und bewirbt sich um die freigewordene Stelle als Barpianistin, erhält sie sogar und lernt auf diese Weise Havlitschek persönlich kennen, der von ihr und ihrem Klavierspiel sehr angetan ist. Eugen, Adelheids geschiedener Mann, erfährt von dem Nebenjob seiner Ex-Frau und alarmiert Strobel, der durch eine übereilte Razzia ziemlich viel Verwirrung anrichtet. Aber Adelheid gibt nicht auf. Als Havlitschek sie einlädt, in seiner Villa beim Empfang für seine italienischen Geschäftsfreunde Klavier zu spielen, sagt sie zu. Leider stellt Kiefer inzwischen durch ein Versehen von Strobel Adelheids wahre Identität fest, und Adelheid gerät in eine ausweglose Situation in Havlitscheks Villa, aus der sie nur ein Glücksumstand, ihr gutes Gedächtnis und natürlich Strobel befreien kann.

Nebendarsteller: Juraj Kukura (Rob Havlitschek), Christian Tasche (Lazlo Kiefer), Alano Bock (Lisa), Holly Chorengel (Yvonne), Ingeborg Barth (Hausdame), Enrico Migliore (Giovanni Sarrone)

20. Mango Mortale

Sie kennen den "Mango" nicht? Aber ich bitte Sie: Mango ist der neueste Modetanz, jeder tanzt ihn, keiner kann ihm entkommen. Erfunden hat ihn Silvio Roberts, Besitzer einer Tanzschule, und sein Bruder Manuel hat ihm komponiert. Und gerade jetzt, auf dem Höhepunkt des Erfolges, fällt Silvio von der Balustrade runter ins Parkett mitten in seine Tanzschüler. Hat ihn jemand geschubst? Bei der Obduktion stellt sich heraus, dass er vorher einen Schlag auf den Kopf bekommen hat. Wo gibt es ein Motiv? Tamara, die Frau des Opfers, erzählt von dem Dauerstreit mit Manuel, den Silvio für seine Komposition mit einer lächerlichen Summe abgefunden hat. Manuel hat jedoch ein Alibi - einen Parkschein mit Uhrzeit. Vom Tatort zum Parkhaus - die Zeit reicht nicht, finden Strobel und seine Mannen in einem quälenden Selbstversuch heraus. Erheblich erschwert werden die Nachforschungen durch den neuen Mitarbeiter Dr. Werner, der für ein Kostensenkungsprojekt des Präsidiums jeglichen Fahndungserfolg mit der Stoppuhr begleitet. Man muss den Fall von hinten aufrollen - in der Tanzschule. Schubert erweist sich auch hier als Experte und Eugen und Adelheid brillieren mit einer Tanzeinlage. Aber Adelheid behält auch beim Tango die Augen offen und sieht genau, wo sie ansetzen muss, um den Fall zu lösen.

Nebendarsteller: Armin Dillenberger (Dr. Werner), Raffaelle Papagna (Silvio Roberts), Rolf Zacher (Manuel Roberts), Daniela Ziegler (Tamara Roberts), Christiane Heinrich (Nina), Charlotte Crome (Edith), Tanja Schumann (Gitti), Dirk Ossig (Dr. Leitner), Volker Bogdan (Wirt Grüttke)

21. Leiche vom Dienst

Prof. Wolf vom Marienkrankenhaus, ein alter Freund von Hauptkommissar Strobel, ist beunruhigt über eine Serie rätselhafter Todesfälle in seiner Klinik. Er bittet Strobel um Hilfe, und die beiden verabreden einen verwegenen Plan. Strobel inszeniert einen Racheakt gegen sich selber, bei dem er vermeintlich schwer verwundet auf der Strecke bleibt, und wird als scheinbar hoffnungsloser Fall ins Marienkrankenhaus eingeliefert. Er will so als verdeckter Ermittler das Interesse des vermuteten Mörders, der nur bei absolut hoffnungslosen Fällen zuzuschlagen scheint, auf sich ziehen. Indessen trauern die Mitglieder des Kommissariats auf sehr unterschiedliche Weise um die hoffnungslose Situation ihres Chefs. Vor allem Adelheid trifft es hart. Um so wütender wird sie, als sie hinter die wahren Gründe von Strobels Bettlägerigkeit kommt. Der droht sich in seiner eigenen Falle zu fangen, und diesmal ist es Adelheid, die ihren Chef in letzter Sekunde retten kann.

Nebendarsteller: Hans-Werner Olm (Kulle). Volker Bogdan (Wirt Grüttke), Margret Homeyer (Trudi), Dieter Eppler (Professor Wolf), Judith Engel (Maria Engel), Irm Hermann (Schwester Agnes), Kai Möller (Oberarzt)

In dieser Folge wird Adelheids Beziehung zu ihrem Chef äußerst deutlich. Während sich Schubert und Pohl um die Nachfolge streiten, hat Adelheid Angst um Strobel und nennt ihn sogar mit seinem Vornamen Ewald.

22. Wunder der Technik

Senator Mannstein sitzt im Rollstuhl auf der Terrasse seines Hauses, als durch einen Fehler der elektronischen Steuermechanik der Rollstuhl die gewünschte Fahrtrichtung ändert und in den Pool stürzt. Mannstein ertrinkt. Unfall oder Mord? Aber wer hat ein Motiv? Vicky, seine Krankenschwester, mit der den Senator ein mehr als gutes Verhältnis verband und zu deren Gunsten er sogar sein Testament ändern wollte, könnte ein Interesse an seinem Tod haben, vorausgesetzt, sie hätte geglaubt, das Testament sei schon geändert. Oder Sohn Gerald, ziellos studierend. Nach einigen Versuchen hat er den Gedanken an eine Tätigkeit in Vaters Firma aufgegeben und beschäftigt sich lieber mit Modellflugzeugen. Oder Tochter Annette, wobei Schubert einen enormen Eindruck macht. Schubert entdeckt viele Gemeinsamkeiten mit Annette, wobei Schuberts neues Hobby Rennradfahren eine große Rolle spielt. Er verliebt sich in sie. Und - wer hätte es geglaubt - auch sie in ihn. Schubert wäre fast glücklich, wenn nicht Zweifel bestünden, ob Annette nicht doch etwas mit dem Tod ihres Vater zu tun hat. Da trifft es sich gut, dass Adelheid eine ganz andere Spur verfolgt als Schubert, Pohl und Strobel und den Fall in eine dramatische Situation manövriert, in der Schubert sich in Hochform beweist und den Täter stellt.

Nebendarsteller: Wolfgang Holzkamp (Senator Mannstein), Inka Friedrich (Annette Mannstein), Michael Lott (Gerald Mannstein), Cecilia Kunz (Vicky)

23. Sondereinsatz

Hätte Adelheids Geburtstag nicht bevorgestanden, wäre ihre Mutter nicht in die Privatbank "Gottlieb und Burmester" gegangen, um das Perlenkettchen aus dem Schließfach zu holen, das sie Adelheid schenken will. So aber gerät sie mitten in einen bewaffneten Banküberfall, kann eben noch telefonisch Adelheid verständigen und wird von den drei Ganoven mit anderen in der Bank als Geisel genommen. Adelheid rast zur Bank. Sie will sich gegen ihre Mutter austauschen lassen; ihr Ex-Mann Eugen will sie daran hindern. Am Schluss sind alle drei als Geiseln in der Bank. Draußen geht die ganz große Polizeinummer ab. Kriminaldirektor Heimeran hat höchstpersönlich die Leitung des publicity-trächtigen Sondereinsatzes übernommen und untersagt der Mordkommission 2 unter Leitung von Strobel jegliche Einmischung. Strobel erweitert eigenmächtig seinen Kompetenzbereich und stellt mit Schubert und Pohl eine eigene Einsatztruppe zur Rettung von Adelheid auf, die sich mit Heimerans Gruppe erbitterte Kompetenzschlachten liefert.

Nebendarsteller: Achim Grubel (Konopka), Ralph Herfoth (Nimmert), Christopher Zumbült (Wonneberg), Ivo Dolder (Rainer Beetz), Niels Hansen (Herr Claasen), Gert Schaefer (Herr Monke), Rimbert Spielvogel (Gottlieb), Horst Frank (Burmester)

Hier wird die Handlung aus der Folge "Zwei links, zwei rechts" (Folge 7) wieder aufgekommen. Auch in dieser Folge tritt ein Urgestein des NDR auf: der am 26. Mai 1999 verstorbene Horst Frank.

24. Mondstein-Serenade

Seltsames geschieht spät in der Nacht auf einer einsamen Brücke: Der Börsenmakler Westphal legt seinen Mantel und seinen Aktenkoffer ab und steigt wie in Trance auf das Geländer. Eine Frau kommt und stößt in hinunter. Ein Penner klaut Mantel und Aktenkoffer. Im Kommissariat herrscht helle Aufregung: Nach dem Tod von Westphal sind die Aktien seiner "Interglobal" in den Keller gefallen. Aber genau in diese Aktien hat Pohl das gesamte bescheidene Kapital seiner Kollegen, die sich zu einem "Investmentclub" zusammengefunden haben, gesteckt. Jetzt sind sie pleite und alle persönlich sehr an dem Fall interessiert. Adelheid hält die Stellung, als sie Besuch von Ilona, der Frau des Toten bekommt, die eine Dame beschuldigt, durch Magie den Tod ihres Mannes herbeigeführt zu haben. Und in der Tat erweist sich im Laufe der Nachforschungen jene geheimnisvolle Madame Lagrange als eine überaus gefragte Beraterin großer Geschäftsleute, wobei sie ihre eigenen Finanzen nicht vergisst. Im Moment der Gefahr vertraut Madame der magischen Kraft ihres Mondsteins, der alle erliegen: Adelheid, Strobel, Pohl, Schubert. Aber Adelheid wäre nicht Adelheid, wenn sie nicht auch diesmal einen Ausweg aus diesem wahrhaft verzwickten Fall findet.

Nebendarsteller: Ulrich Faulhaber (Paul "Pulle" Oswald), Rainer Friedrichsen (Werner Westphal), Petra Kleinert (Ilona Westphal), Martin Armknecht (Helmut Staupe), Birke Bruck (Madame Lagrange), Günter Kütemeyer (Taxifahrer)

25. Inter-Pohl

Der Kollege Pohl ist ja bekanntlich ein Computerfreak. Als er aber seinen Frust über die Beziehungskrise mit seiner Dauerfreundin Marion gleich im Internet ablädt, findet er zwar eine verständnisvolle Seele, handelt sich dadurch aber eine Menge Ärger ein. Denn nachdem er endlich die Adresse seiner geheimnisvollen Internetpartnerin durch seine besonderen Beziehungen herausgefunden hat und sie besucht, findet er sie ermordet vor. Und eigentlich ist sie auch keine Frau, sondern ein Mann in Frauenkleidern. Pohl flieht entsetzt, aber er hinterlässt seine Fingerabdrücke und wird gesehen. Natürlich gerät er unter Verdacht. Nun müssen die Kollegen ran. Pohl vertraut sich Adelheid an. Und Adelheid nimmt die Sache in die Hand. Bei der Ermittlung im Transvestiten-Milieu kommt es zu hochdramatischen Geschehnissen, die das Verständnis Strobels für zwischenmenschliche Beziehungen völlig überfordern. Aber Adelheid schafft es wieder einmal, den Fall zu lösen, Pohl zu rehabilitieren und mit Marion zu versöhnen.

Nebendarsteller: Sabine Winterfeldt (Tristesse), Valentin Zahn (Alf Bäumler), Kai Orlob (Horst Schulz), Dirk Ossig (Dr. Leitner), Dorothea Anna Hagena (Edith Liebherr), Idi Diop (Barkeeper)

26. Das große Los

Beim alljährlichen Polizeiball soll Strobel als dienstältester Kommissar ausgezeichnet werden. Aber Kriminaldirektor Heimeran hat sich zu Strobels Ungunsten verrechnet - ein anderer Kollege erhält die Auszeichnung. Um den total frustrierten Strobel zu versöhnen, schenkt ihm Heimeran ein Los der Tombola, auf das - mit einer kleinen Nachhilfe des Kriminaldirektors - der Hauptpreis entfällt. Beim gleichen Polizeiball wird auf der Toilette der Streifenpolizist Hans Goltermann von einem Auftragskiller erschossen. Strobel, als erster am Tatort und in Sorge, dass Adelheid ihm auch hier bei der Aufklärung zuvorkommen könnte, schenkt Eugen das Los mit der Auflage, es an Adelheid weiterzugeben. Denn der Hauptpreis ist eine Reise für zwei Personen. Adelheid erhält den Preis und Strobel atmet auf. Doch schon am nächsten Tag stellt sich heraus, dass Adelheids Reise in das Romantik-Hotel "Zum Birkhahn" in Lütjenbergen geht - genau in den Ort, aus dem das Mordopfer stammt und in dem Strobel mit den Nachforschungen beginnen will. Unschwer bekommt Adelheid heraus, wie die Dinge liegen und hat plötzlich große Lust auf die Reise. Sie nimmt Eugen mit, von dem sie annimmt, dass er ihr bei den Recherchen nützlich sein kann. Eugen allerdings setzt seine Hoffnungen auf eine neue Zweisamkeit mit seiner Ex-Frau. Während Pohl in Hamburg erfolgreich tätig wird, ermitteln in Lütjenbergen nun einerseits Strobel und Schubert und andererseits Adelheid, die sich von Eugen nicht bremsen lässt. Beide Gruppen müssen sich durch einen großen Wust dörflicher Familiengeschichten kämpfen, ehe es ihnen gelingt, den Täter zu stellen. Adelheid war dabei natürlich wieder einmal eine Nasenlänge voraus.

Nebendarsteller: Roland Kieber (Hans Goltermann), Joshua Peters (Otto Goltermann), Samuel Fintzi (Jerzy), Renata Zednikova (Kristina), Birgit Bockmann (Paula und Gesina Lüders), Jean Maeser (Bauer Lüders), Jan Peter Heyne (Herr Brasse), Kristian Bader (Jochen Schmidt), Emir Joldic (Killer)

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Staffel 3 (Deutschland 2000)

Bei Vorspann der dritten Staffel ist Tonio Gas bzw. seiner "Muddi" ein Continuity-Fehler aufgefallen: als sich Adelheid ihrem Computer zuwendet, setzt sie Kopfhörer für ein Diktiergerät auf. Wenig später spiegelt sie sich in ihrem Monitor. Im Spiegelbild sind eindeutig keine Kopfhörer zu erkennen.

27. Psychoterror

Da Kommissar Schubert durch Krankheit, Rückfälle und Unfälle für eine unbestimmte Zeit verhindert ist, seinen Dienst auszuüben, hat Dr. Heimeran Kommissar Schilling als Vertretung in die "Mord Zwo" versetzt. Dass der Dienst dort starke Nerven verlangt, weiß jeder im Präsidium. Auch auf Schilling prasseln die verbalen Schläge nur so herein. Übergewichtig und völlig unsportlich, seinen Frust mit Essen bekämpfend, bietet er eine Zielscheibe für Strobels sarkastische Angriffe. Dabei ist Schilling eigentlich ein fröhlicher, hilfsbereiter und etwas naiver Mensch - kein knallharter Polizist, doch erstaunlicherweise verhelfen ihm gerade diese Eigenschaften oft zum Erfolg. Aus einer für zwei Wochen angesetzten Vertretungszeit sind zwei Monate geworden und Schilling, das Ende seiner Dienstzeit in der "Mord Zwo" vermutend, schreibt einen Brief an Strobel und Dr. Heimeran, in dem von Mobbing, Dienstaufsichtsverletzung u. ä. zu lesen ist. Das schlägt im Präsidium ein wie eine Bombe. Um die Beziehungen in der Abteilung wieder zu normalisieren, greift Dr. Heimeran zu einem außergewöhnlichen Mittel: Die Männer der "Mord Zwo" werden unter seiner Leitung ein Wochenende auf einer einsamen Elbinsel verleben. "Survival Training" zur Überwindung zwischenmenschlicher Probleme unter extremem Bedingungen ohne jegliche Verbindung zur Außenwelt und Stärkung des Gemeinschaftsgefühls sind angesetzt. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf: Schilling findet auf der einsamen Insel eine männliche Leiche. Mangels Kommunikationsmittel kann man nichts unternehmen. Nur Strobel hat noch einen Trumpf im Ärmel: Er verständigt Adelheid und sie kann, gemeinsam mit Eugen, den Fall in aller Ruhe lösen, während sich die Männer dem Problem widmen, miteinander auszukommen.

Nebendarsteller: Thomas Kollhoff (Reinhard Karsunke), Ela Nitzsche (Helga Simon), Michael Krause (Hans Werner Simon)

Mit dem Start der dritten Staffel haben Adelheid und "Muddi" schon wieder eine neue Wohnung. Diesmal wohnen sie nicht mehr in ihrem Haus, sondern wieder in einer Etagenwohnung (wie in der ersten Staffel). Außerdem ist Kommissar Schubert, dargestellt von Tilo Prückner, nicht mehr dabei; laut Drehbuch befindet er sich in diversen Kuraufenthalten. An seiner Stelle ist nun Kommissar Schilling, gespielt von Oliver Stern, mit an Bord; in den ersten Folgen hatte Oliver Stern arge Probleme, sich in die Rolle einzuarbeiten, später wurde die Rolle souveräner und besser. Leider kommt Oliver Stern nicht an die schauspielerische Qualität von Tilo Prückner ran. Sollte eine vierte Staffel kommen, bleibt abzuwarten, was mit den beiden Rollen passiert, da Schilling nur ein Kommissar "auf Abruf" ist.

28. Todesarie

Galaabend der Oper im Konzerthaus, auch Adelheid und Strobel sind unter dem Gästen. Die gefeierte Sängerin Charlotte Alerich verlässt nach einem Streit über ihr künstlerisches Resultat des Abends verzweifelt das Konzerthaus. Niemand beachtet den unauffälligen Dietmar Lorenz, der ihr auflauert und sie in seine Gewalt bringt. Dr. Heimeran bittet Strobel, Ermittlungen im Falle des Verschwindens von Charlotte Alerich einzuleiten. Ausnahmsweise beteiligt Strobel Adelheid an den Untersuchungen. Im Park in der Nähe des Parkplatzes werden Spuren eines Kampfes und die Handtasche von Charlotte gefunden. Kein Zweifel: Charlotte ist etwas zugestoßen. Der physisch und psychisch kranke Lorenz hält Charlotte in seiner Wohnung gefangen. Langsam begreift sie, was ihn bewegt: Lorenz hat nicht mehr lange zu leben. Er fühlt sich von allen verlassen und ausgestoßen. Als Musikliebhaber und fanatischer Fan von Charlotte will er als letzten Trost im Leben ihre Stimme hören. Sie soll singen - nur für ihn. Und danach für niemanden mehr. Charlotte weiß, dass sie in Lebensgefahr schwebt. Zum Glück kommt Adelheid auf eine Spur, die in einem hochdramatischen, musikalischen Finale im nächtlichen Konzerthaus zur Lösung führt.

Nebendarsteller: Heinz Lieven (Dr. Wagner), Karl Kranzkowski (Dietmar Lorenz), Delia Mayer (Charlotte Alerich)

29. Manege frei für Mord

Ein großer Triumph für die junge Artistin Mischka - zum ersten Mal gelingt ihr in der Manege mit ihrem Bruder Igor das "Todesrad". Glücklich teilt sie ihre Freude mit dem Clown Bodo, den sie liebt und mit dem sie nach Amerika will. Dann geht Bodo hinaus in die Manege, beginnt seinen Auftritt und bricht plötzlich tot zusammen. Mischka ist verzweifelt und beschuldigt ihren Bruder, Bodo etwas angetan zu haben. Denn nur, wenn Mischka bei Igor und ihrer Sensationsnummer bleibt, gibt es für Igor eine Zukunft. Mischka geht zur Mordkommission und erstattet Anzeige. Aber dort geht es gerade drunter und drüber. Und für Strobel ist "der Fall" nur ein schlichtes Herzversagen. Frustriert zieht Mischka ihre Anzeige zurück. Adelheid denkt anders. Sie begleitet Mischka zum Zirkus, lernt den gutmütigen Erich kennen, der Mischka liebt und alles für sie tun würde, und den Direktor, der sich von Mischkas Nummer einen tollen Erfolg für seinen Zirkus erhofft. Sie erfährt viel über das Leben im Zirkus. Und so sitzen Adelheid und ihre Mutter am Abend in der Vorstellung, obwohl Strobel ihr strikt untersagt hat, sich in den Fall einzumischen. Natürlich tauchen bald auch Pohl und Schilling auf, die Strobel auf Adelheid angesetzt hat, um die Einhaltung seiner Befehle zu kontrollieren. Doch heute gelingt Mischka ihre Nummer nicht, sie strauchelt... Frustriert, weil nicht unterrichtet, ist auch Strobel im Zirkus angekommen, gerät mit Erich aneinander und findet sich im Löwenkäfig wieder. In seiner stillen Lauschposition dringt Interessantes an sein Ohr... Adelheid überredet Mischka, noch einmal zu Bodo zu gehen, der bereits in der Leichenhalle aufgebahrt liegt. Nur bei ihm kann die Lösung verborgen sein. Und so ist es! Fieberhafte Aktivität setzt ein. Erkundigungen bestätigen die Vermutung. Es kommt zu einem unheimlichen, nächtlichen Showdown im Zirkusrund, bei dem sich der Täter selbst entlarvt.

Nebendarsteller: Jenny Marie Muck (Mischka Anders), Karsten Speck (Igor Anders), Patrik Dreikauss (Clown Bodo), Michael Hanemann (Zirkusdirektor), Ulrich Bähnk (Erich), Martin Horn (Mörike)

30. Ein paar Volt zu viel

Im Keller des Gymnasiums ist der junge, progressive Lehrer Seifert Zuhörer der "Speedkings", einer vierköpfigen Schülerband. Plötzlich ein Knall, ein Zischen, ein Schrei - und Mike liegt tot am Boden. Unfall? Oder Mord? Hausmeister Kleine überbringt seinem Direktor die Hiobsbotschaft. Der ruft sofort seinen alten Schulfreund, Kriminaldirektor Heimeran, an. Als der im Gymnasium erscheint, trifft er dort die fast vollständige "Mord Zwo" an, denn zufällig haben Adelheid, Schilling, Pohl und Marion an der Volkshochschule verschiedene Kurse belegt, die in den Räumen des Gymnasiums abgehalten werden. Inspiriert durch das Schulmilieu und die pädagogischen Methoden, lässt Heimeran sich hinreisen, auch der Jugend seiner Abteilung eine Chance zu geben: er übergibt den Fall an Kommissar Schilling, nicht ohne ihm Adelheid als "erfahrene Kraft" beizuordnen. Der erboste Kommissar Pohl verständigt sofort Strobel. Es bilden sich zwei recherchierende und einander belauschende Teams: Strobel und Pohl - Schilling und Adelheid. Wer wird als erster den Fall lösen? Fest steht, dass an der Elektroanlage manipuliert wurde. Gab es Rivalität in der Schülerband? Welche Rolle spielt Lehrer Kleinert? Wie sind die Widersprüche in den Ausführungen des Direktors und des Hausmeisters zu deuten? Stück für Stück nähern sich beide Teams der Aufklärung. Schilling und Adelheid sind ein klein wenig schneller, dafür muss Schilling eine schmerzhafte Attacke über sich ergehen lassen und Adelheid gerät sogar in Lebensgefahr. Zum Glück holen Strobel und Pohl schnell genug auf und der Fall nimmt doch noch ein gutes Ende.

Nebendarsteller: Dirk Ossig (Bodo Seifert), Ralph Misske (August Kleine), Hubert Mulzer (Karl Papenbrink)

31. Blütenzauber

Gäste, die im Hinterzimmer des Clubs "Royal Flash" um hohe Summen spielen und gewinnen, leben gefährlich. Hannes van Bloom, der glücklich mit einer hohen Gewinnsumme vor dem Club ins Taxi steigt, ist nicht der Erste, der tot und ohne Geld auf der Straße gefunden wird. Da steckt System dahinter, mutmaßt Adelheid. Sie setzt sich mit Eugen auf die Spur, die sie erst zu dem Hotel führt, in dem alle Opfer wohnten, und dann zu dem Spielclub, der wohl der Ausgangspunkt des Verbrechens ist. Ein Penner, der das Opfer das letzter sah und Adelheid und Eugen davon erzählte, wird ebenfalls ermordet. Für Adelheid ist klar: Sie muss in den Spielclub! Dort muss die Lösung zu finden sein. Aber wie - ohne dickes Portemonnaie und Pokerkenntnisse? Nach einem Crashkurs im Pokern bei "Mutti" scheint es auch für das Geld eine Lösung zu geben. In der Asservatenkammer liegen noch ein paar Bündel von "Blüten" vom letzten Fall herum. Die verschafft sich Adelheid und begibt sich in die Spielhölle. Man glaubt es nicht - sie gewinnt! Was aber dann geschieht, gerät völlig außer Kontrolle. Adelheid wird "abtransportiert", was zufällig Kollege Schilling sieht. Es hätte ein schlimmes Ende genommen, wenn nicht Strobel und Pohl Heimeran entkommen wäre, der wegen des Verschwindens der "Blüten", die leider keine waren, das Präsidium zur Sperrzone erklärt hat. Aber so geht nach einer spannenden Autojagd doch noch alles glücklich zu Ende.

Nebendarsteller: Heinz Lieven (Dr. Wagner), Ulli Lothmanns (Hannes van Bloom), Jochen Regelien (Leo), Stephan Benson (Toni), Christoph Tomanek (Willi)

32. Urlaub vom Tod

Adelheid, etwas genervt von den Querelen im Kommissariat, macht Urlaub zu Hause - zum Entsetzen ihrer männlichen Kollegen, die völlig überrascht sind, weil der Urlaubsantrag wieder mal verschlampt wurde. Zudem ist die Urlaubsvertretung, die Adelheid organisiert hat - Fräulein Schäufele von der Pathologie -, ein äußerst kapriziöses Wesen, mit dem Strobel keinerlei Gemeinsamkeiten findet, im Gegensatz zu Pohl und Schilling. Strobel jedenfalls will Adelheid wiederhaben, kreuzt bei "Mutti" auf und glaubt überhaupt nicht an die angebliche Urlaubsreise. Oma verleugnet Adelheid standhaft; Strobel setzt Pohl und Schilling auf Adelheid an. In dieses Durcheinander platzt auch noch Heimeran mit einem Mordfall in einer Schönheitsfarm, dem Katrin Siegloff, die Frau des Haupteigentümers, und Dr. Roland Majakowski, der leitende Arzt des Instituts, in der Sauna in eindeutige Zweisamkeit zum Opfer fielen. Heimeran fordert von Strobel Rücksichtnahme und Diskretion. Völlig hingerissen von der Leiterin der Schönheitsfarm, Annette Baronin Auenfeld, ist er geneigt, deren Unfallvariante des Saunatodes Glauben zu schenken. Als er Schilling gelingt, Adelheid zu stellen, schaltet sie sich ein, gerät aber gerade in dem Moment, in dem sich der Fall für sie klärt, in tödliche Gefahr. Ein Glück, dass es Strobel gibt. Wo er ist, gibt es immer auch Rettung in letzter Minute.

Nebendarsteller: Christian Concilio (Wirt Hinrichs), Heinz Lieven (Dr. Wagner), Inken Allers (Katrin Siegloff), Roland Boecker (Dr. Roland Majakowski), Bernd Stegemann (Konrad Siegloff), Jenny Deimling (Nikita Schäufele), Antonia von Romatowski (Anja Stiller), Angelika Milster (Annette Baronin Auenfeld)

33. Geld stinkt

Danny und Dirk werden bei einem Einbruch von der Polizei überrascht. Es gelingt ihnen gerade noch, die Geldsäcke ins Fluchtauto zu werfen, als Sonja - die Fahrerin - ohne die beiden losrast. Dirk, der das Auto nicht loslassen will, bleibt auf der Strecke. Der Streifenwagen mit Eugen am Steuer verfolgt Sonja. Als sie aufgibt und sich verhaften lässt, ist der Wagen leer, das Geld ist spurlos verschwunden. Danny aber gibt nicht auf, er will das Geld und Rache als Sonja! Er entführt Kommissar Schilling und droht der Polizei Schreckliches an für den Fall, dass seine Forderungen nicht erfüllt werden. Strobel ist außer sich. Ein Mann aus seiner Abteilung - entführt! Adelheid und Eugen gelingt es durch eine Rekonstruktion der Tat, die Beute wieder zu finden, die Sonja beiseite geschafft hat. Strobel ist bereit, Schilling gegen das Geld zu tauschen, und vereinbart einen Übergabetermin, ohne Heimeran zu informieren. Heimeran kommt dahinter und wird auf seine Weise aktiv. Als Strobel Danny an einem einsamen nächtlichen Platz trifft, hält dieser Adelheid für Sonja und schießt auf sie. In dem Moment greift Heimerans Sondereinsatzkommando lautstark ein. Danny schnappt sich die Geldsäcke und entkommt. Pleite auf der ganzen Linie für die rivalisierenden Polizeiabteilungen. Ob es Adelheid und Strobel trotz dieses niederschmetternden Ergebnisses doch noch gelingt, den Fall zu löschen, wird von einer höchst subtilen Zusammenarbeit und dem psychologischen Verständnis von Adelheid abhängen.

Nebendarsteller: Thomas Bestvater (Danny Hornung), Joey Cordevin (Sonja Kottke)

34. Rundum sorglos e. V.

Adelheid und "Mutti" sitzen gemütlich bei ihrem "Lieblingsitaliener" Franco, als das Unfassbare geschieht: Franco findet in seiner Tiefkühltruhe die Leiche eines Kollegen, des Wirtes eines Restaurants um die Ecke. Natürlich fühlt sich Adelheid diesmal ganz besonders involviert. Strobel kann es gar nicht leiden, dass Adelheid diesmal sogar vor ihm am Tatort ist. Adelheid sucht Anna, die Witwe des Ermordeten, in ihrem Lokal auf, und erfährt einiges über die Hintergründe, wird gar Zeugin erneuter Schutzgelderpressungsversuche rivalisierender Gruppen und berichtet Strobel davon. Am Abend sitzt die gesamte "Mord Zwo" im Lokal und wartet auf die angekündigten Erpresser. Adelheid unterstützt Anna nicht nur mit Rat, sondern auch mit Tat: Sie hilft beim Servieren. Leider geht die ganze Aktion schief, weil Heimeran, die Situation total missverstehend, die Erpresser vertreibt. Adelheid nimmt sich Franco noch mal vor und erfährt, dass die Schutzgeldrivalität auf diplomatischem Wege ausgeräumt werden soll: Auf einem Kongress wollen sich Italiener, Japaner, Rumänen, Russen und andere mehr über die Aufteilung der Reviere vertraglich einigen und den Bandenkrieg beenden. Da will Adelheid dabei sein. Sie verschafft sich im Kongress-Hotel Zutritt zu der höchst honorigen wirkenden Veranstaltung, wird für eine Dolmetscherin gehalten und verursacht einen Riesenaufruhr, dem sie sich nur durch die Flucht entziehen kann. Genau im richtigen Moment ist Eugen zur Stelle und auch Strobel und seine Mannschaft rücken an, um den Fall zu einem guten Ende zu bringen.

Nebendarsteller: Claudio Caiolo (Franco), Lucia Stefanel (Anna), Mark Zak (Georgiev), Wolfgang Packhäuser (Aldo Corone), Lutz Lansemann (Wander), Pjotr Olev (Selenikov), Anna Lena Schmidt (Frau Altmann), Chiaki Ikuta (Mishaido), Chun-Shik Kim (Vize von Mishaido)

In dieser Folge sieht man das zweiten Mal laut Tonio Gas einen Eugen ohne Uniform und wieder - wie in Folge 14 - beim Essen. In den restlichen Zeiten scheint Eugen auch in Uniform zu schlafen.

35. Tod in h-moll

Pohl und Marion heiraten - endlich! Die ganze "Mord Zwo" und "Mutti" sind in der Kirche erschienen und Pohl und Marion treten unter brausenden Orgelklängen vor den Altar. Da geschieht es: Misstönend endet die Musik und der Organist Holger Söllner liegt, mit einem Schraubenzieher erstochen, über seinem Instrument. Marion ist untröstlich - nicht nur über die brutale Unterbrechung ihrer Hochzeit, sonder auch über den plötzlichen Tod von Holger, den sie als Chorleiter so überaus schätzte und, wie Pohl nunmehr vermuten muss, auch als Mann geschätzt hat. Fazit: Nicht nur die Trauung unterbrochen, sondern auch die Beziehung mit Marion überhaupt gefährdet. Pohl flüchtet sich zu Strobel, Marion zu "Mutti". Und Adelheid und Eugen widmen sich der Aufklärung dieses rätselhaften Mordes, wobei allerlei Unschönes über das Mordopfer zu Tage tritt und auch der Pfarrer und seine Tochter in den Fall verwickelt zu sein scheinen. Hätte Eugen nicht mit seiner Video-Kamera die Hochzeit gefilmt und hätte Adelheid nicht so wache Augen und solch ein psychologisches Einfühlungsvermögen, wäre nie herausgekommen, was da wirklich geschah. Während Adelheid den Fall klärt, bemühen sich "Mutti" und Strobel um die Versöhnung des jungen Paares.

Nebendarsteller: Heinz Lieven (Dr. Wagner), Alexandra Schalaudek (Barbara Herrmann), Gudrun Okras (Elsbeth Kollwitz), Walter Renneisen (Pfarrer Herrmann)

36. Glas in Gelee

"Mousse vom Huhn und von der Zunge auf Gelee an einem winterlichen Salat mit Streifen von Sellerie, Ruccola und Trüffel" wird in Anton Sternbergers Feinschmeckerlokal serviert. Für den Gastrokritiker Sigmar Dubeck hat Sternberger sogar eine extra große Portion Trüffel darüber gehobelt. Er kann ja nicht wissen, dass Dubeck die Vorspeise mit der Journalistin Sylvia Holst tauscht und dass diese tot vom Stuhl fällt, weil Glasscherben im Gelee auch Feinschmecker umbringen. Ein komplizierter Fall für Strobel, der durch eigene Recherche den Kreis der Verdächtigen fortwährend erweitert, indem er nachweist, dass eigentlich jeder die Glasscherben in die Vorspeise hätte rühren können. Adelheid stellt bei ihren Nachforschungen verblüfft fest, dass ihr Ex-Mann Eugen ein ausgesprochener Gourmet ist, wenn auch mangels Kasse nur ein theoretischer. Seine Sammlung Dubeckscher Restaurantkritiken bringen Adelheid auf eine Idee, bei deren Verfolgung überraschend auch ihre Mutter behilflich sein kann, die sich neuerdings im Verein "Aktiv Altern" mit allerlei sonderbaren Personen angefreundet hat. Während Schilling und Pohl in Strobels Auftrag Dubecks umfangreichen Freundinnenkreis unter die Lupe nehmen, findet Adelheid Zugang zu Dubecks Sohn, der mit seinem Vater verfeindet ist. Jasmin, die Freundin von Dubecks Jr., bringt Adelheid auf eine Idee und plötzlich geht die Kombination auf. Nur beweisen muss sie es noch. Adelheid macht sich sofort auf den Weg und gerät in tödliche Gefahr. Zum Glück ist da aber noch Strobel - und - nicht zu vergessen - "Mutti".

Nebendarsteller: Enrico Migliore (Giovanni Sarrone), Peter Sattmann (Sigmar Dubeck)

Daniel H. Friese ist eine Spitzfindigkeit beim Namen des Restaurantkritikers aufgefallen: Die erste Silbe des Vor- und die zweite Silbe des Nachnamens ergeben - zumindest phonetisch - zusammen den Familiennamen des berühmten (reellen) Restaurantkritikers (Wolfram) Siebeck.

37. Der Ruf des Blutes

Auf der Trabrennbahn wird ein Fahrer auf dem Sulky erschossen, und zwar mit dem Pfeil einer Armbrust. Sehr ungewöhnlich, findet Strobel. Da der Mord während des Trainings geschah, waren nur wenige Leute auf der Bahn. Strobel vermutetet irgendwelche Wettschiebereien und beschlagnahmt die Geschäftsunterlagen, die er mit zu sich nach Hause nimmt. Doch in der Nacht wird bei ihm eingebrochen und die Büchern sind - neben einigen anderen Dingen - verschwunden. Strobels Verdacht richtet sich auf Fanny Behrensen, die Sekretärin der Trabrennbahn. Bei ihrem Verhör aber erlebt Strobel eine Riesenüberraschung: Fanny gibt sich als seine Tochter zu erkennen, von der er bis zur Stunde nicht das Geringste wusste. Das, was Fanny ihm in Erinnerung ruft, stimmt ganz genau. Vor 30 Jahren, der Sommer auf Amrum mit Angela in der Pension "Strandperle" - alles war so, wie Fanny es von ihrer Mutter weiß. Strobel ist fassungslos - und geführt. Er hat eine Tochter! Stolz präsentiert er sie in seiner Stammkneipe und feiert gehörig. Nur Adelheid betrachtet die plötzlich aufgetauchte Tochter mit großem Misstrauen und recherchiert weiter auf der Trabrennbahn. Durch Rainer Kohler, den Trainer, der nach dem Mord eines Kollegen nun Angst hat, der nächste zu sein, erahnt Adelheid die Zusammenhänge und kann nach einer aufregenden Verfolgungsjagd durch die ganze Stadt den Fall aufklären.

Nebendarsteller: Julia Jäger (Fanny Behrensen), Axel Prahl (Rainer Kohler), Rolf Nagel (Leonhard Vogel)

Hier fällt eine Sache auf, die nicht unbedingt ein Continuity-Fehler ist, aber als so einer gewertet werden könnte: während der Verfolgungsjagd stoppt Eugen Adelheid und Kohler und Eugen ist nur Beifahrer im Streifenwagen. In fast allen früheren Folgen fuhr Eugen ohne Beifahrer sein Dienstfahrzeug.

38. Das Verhör

Ganz Deutschland ist im Fußballfieber. Alles sitzt vor den Bildschirmen. Anscheinend auch die Verbrecher und Gauner, denn im Kommissariat der "Mord Zwo" herrscht ausgesprochene Sauregurken-Zeit. Das bringt Kriminaldirektor Heimeran auf die Idee, das Fußball-Loch durch die Aufklärung ungeklärter Fälle zu überbrücken. Er habe in den alten Akten Unfassbares entdeckt - drei ungeklärte Mordfälle, die in engem Zusammenhang mit Rosa Müller-Graf-Kleditsch, Adelheids "Mutti", stehen! Strobel hält diesen Verdacht für lächerlich - schließlich kenne er die Dame. Aber Heimeran besteht auf äußerste Sachlichkeit, lückenloser Aufklärung und penibelster Neutralität. Und so kommt es zu der absurden Situation, dass "Mutti" sich einem Verhör unterziehen muss. Die total verstörte, aber auch sehr aufgebrachte Adelheid muss sich nun, zusammen mit Eugen, darum kümmern, Mutters Unschuld zu beweisen. Dadurch wird der Zuschauer tief in die Geschichte der Familie Müller-Graf-Kleditsch plus Möbius hineingeführt, bis die komplizierten Verdachtselemente in sich zusammenfallen. Die Lösung des Falls hält eine Überraschung bereit, mit der weder Strobel noch Adelheid rechnen konnten.

In dieser Folge erfährt man eine Menge über Adelheids und "Muddis" Vergangenheit. Zuerst einmal zu den Daten, die in der Folge bekannt werden: Adelheid wurde am 31.08.1950 geboren. 1977 heiratet sie ihren Ex-Ehemann Eugen. "Muddi" war dreimal verheiratet und hatte 1949/50 eine Affäre mit einem britischen Soldaten namens Anthony Thormsthornton (oder so ähnlich). Dieser britische Soldat ist Adelheids richtiger Vater und wurde nach dem Krieg Krimischriftsteller. Er starb 1952 beim Polo. "Muddis" Ehemänner hießen Hermann Müller, Heinrich Graf und Hugo Kleditsch. Müller war im Krieg in Norwegen stationiert und starb am 5. Januar 1953 an Lungenentzündung. Graf war Staatsanwalt und starb am 23. März 1966 (könnte auch am 23. Juni 1966 passiert sein) an Erstickung; er verschluckte den Faden eine Roulade. Kleditsch war Versicherungskaufmann und begeisterter Hobbyfilmer. Er starb am 9. August 1977 im Freibad am Herzinfarkt und filmte sogar bei seinem Tod weiter. Adelheid uns Eugen befanden sich währenddessen in den Flitterwochen. Soviel zu den Fakten.
Nun zu den Unstimmigkeiten gegenüber früheren Folgen: In der ersten Folge ("39 rote Rosen") wird erzählt, dass Adelheids Vater Kriminaldirektor bei der Hamburger Polizei war und Adelheid den Job als Tippse nur durch seine Beziehungen bekam. Dies steht im eklatanten Widerspruch zu dieser Folge. Außerdem fallen Fehler in den Jahreszahlen auf: laut Strobel heirateten Adelheid und Eugen im Jahr 1977. Wenn man sich an die ersten Staffel aus den Jahren 1993 bis 1996 erinnert, fällt auf, dass Adelheids und Eugens Sohn Holger das Abitur bestanden hatte und Polizeianwärter war. Wir nehmen mal an, dass Holger kein außerehelicher Sohn war und so frühestens 1977 geboren wurde. Dann wäre er 1993 (also in den ersten beiden Folgen) 16 Jahre alt und hätte mit Sicherheit noch kein Abitur bestanden. Und eine dritte Ungereimtheit fällt auf: Adelheid und "Muddi" sind im Laufe der Serie mindestens zweimal umgezogen: in der Folge 14 ("Hochzeitsnacht im Sarg") und vor der dritten Staffel. Und trotzdem haben sie alle alten Sachen im Keller oder Dachboden gelagert - selbst alte und kaputte Wäscheklammern! Außerdem ist es erstaunlich, wie viel Staub sich in der recht kurzen Zeit seit dem letzten Umzug ansammelt.
In einer kurzen Szene sind man ein Jugendfoto von "Muddi"; dies könnte ein echtes Fotos der jungen Gisela May sein. Bis jetzt ist dies aber noch nicht bestätigt und vorerst Spekulation.
Außerdem fallen noch zwei Logikfehler auf, die ausnahmsweise nichts mit der Vergangenheit zu tun haben. Als Schilling den Wasserhahn aufdreht, um Strobel Wasser zu bringen, kommt nur braunes (!) Wasser aus dem Hahn. Im Vorspann jeder Folge kocht Adelheid aber Kaffee. Da fragt man sich, woher sie das Wasser für den Kaffee nimmt: auch aus dem Aquarium? Der zweite Fehler hat etwas mit der EDV-Verkabelung zu tun: als Pohl den Monitor auseinander nimmt, um den tragbaren Fernseher einzusetzen, sieht man, dass der PC keinerlei Anschlüsse hat, weder für Tastatur oder Maus, noch für den Monitor oder die Netzwerkkarte. Die Hamburger Polizei scheint doch besser ausgerüstet zu sein, wenn sie sich ein EDV-Netzwerk leisten kann, dass keinerlei Kabel mehr benötigt!

39. Ein Ständchen für Heimeran

Heimeran soll mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet werden. Ganz bescheiden wünscht er sich von seien Mitarbeitern etwas "Selbstgemachtes". In die Diskussion darüber, was das wohl sein könnte, platzt die Nachricht von einem Mord in einem Tonstudio. Ein Musiker ist während einer Aufnahme erschossen worden. Als Mörder kommt eigentlich nur einer der Anwesenden in Frage. Aber wer? Durch die im Tonstudio herumstehenden Instrumente werden Erinnerungen an musikalische Jugendsünden wach. Pohl outet sich als Schlagzeuger, Schilling als Gitarrist. Und Strobel zupfte einmal - wer hätte das gedacht - den Bass. Spielt nicht auch Adelheid ganz gut Klavier? Das war' doch was - meint Strobel, ein richtiges Ensemble. Ein Ständchen für Heimeran wird beschlossen. Klugheim, der Tonmeister und Komponist, wird helfen. Da heißt es üben und immer wieder üben. Fast droht der Fall in den Hintergrund zu treten. Adelheid hat das so eine Idee, zu deren Ausführung sie Eugens Hilfe braucht. Der jedoch erliegt ziemlich stümperhaft der Raffinesse der Witwe des Ermordeten und sieht sich plötzlich der versuchten Vergewaltigung angeklagt. Adelheid muss ihn da wieder raushauen! Da kommt ihr bei den musikalischen Proben die Idee, wie dieser raffiniert eingefädelte Mord passiert sein könnte. Es gelingt schließlich, den Täter zu stellen und Eugen zu rehabilitieren. Das "Ständchen für Heimeran" wird natürlich ein toller Erfolg für die "Mord Zwo".

Nebendarsteller: Henning Peker (Rob Wilkens), Stefan Krautwedel (Werner Winkelmann), Oliver Mommsen (Albert Klugheim), Nicola Kirsch (Gaby), Harald Maack (Adolf), Anika Mauer (Mona Winkelmann)

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Staffel 4 (Deutschland 2003)

40. Millionenpuzzle

Ein kaltblütiger Mord geschieht während der Vorstellung im Planetarium. Der Tote, Hugo Paulus, hat in seiner Hand ein wichtiges Puzzleteil für ein Gewinnspiel. Später stellt sich heraus, dass er noch zwei weitere Puzzleteile bei sich hatte. Paulus arbeitete bei der Werbeagentur, die das Gewinnspiel ins Leben gerufen hat: Eine Million Euro für denjenigen, der alle 500 der in einzelnen Popcorn-Packungen enthaltenen Teile zu einem Bild des Sternenhimmels zusammenfügen kann.

In dem Glauben, es sei für den Mordfall nicht weiter wichtig, steckt Eugen das Puzzleteil ein. Er will damit "Oma Möbius" eine Freude machen, der doch dann nur noch zwei weitere Teile zum großen Gewinn fehlen. Als Adelheid von Muddis Sammlertätigkeit - die sie vor ihr geheim gehalten hat, um sie mit dem Gewinn zu überraschen - und von Eugens Mitbringsel hört, wird sie sofort hellhörig.

Aufgrund eines Gefallens, den Strobel dem Innensenator getan hat, wird er neuer Berater der "Projektgruppe Führungsreform und Innenrevision für Finanzen und Führungskoordination". Es steht ein "Lunch" mit dem Innensenator und dem Polizeipräsidenten an. Darum übergibt er den Fall an Pohl, der jedoch emotional stark angeschlagen ist: seine Frau Marion hat ihn verlassen. Gemeinsam mit Schilling starten sie die Ermittlungen.

Während die beiden noch im Dunkeln tappen, hat Adelheid längst ihre Schlüsse gezogen. Sie stellt dem Mörder im nächtlichen Planetarium eine Falle, durch die sie selbst in Gefahr gerät. Gerade noch rechtzeitig gelingt es Strobel, seine Frau Möbius zu retten.

Nebendarsteller: Harald Burmeister (Dr. Dochnal), Tina Bordihn (Inga Paulus), Adam Bousdoukos (Alex Dorst)

41. Der schwarze Bube

Die junge Prostituierte Anne-Lene Bahlke wird in Kiez-Nähe ermordet in einem Müllcontainer gefunden. In ihrem Ausschnitt steckt eine Spielkarte: Ein Kreuzbube, der aus dem Kartenspiel der Wahrsagerin Sylvia stammt.

Trotz einer starken Grippe beginnt Adelheid wieder einmal, auf eigene Faust zu ermitteln. Mit Eugens Hilfe findet sie die Wahrsagerin Sylvia, die sich gut an die Ermordete erinnert. Sie ist entsetzt, weil Anne-Lene kurz vor ihrer Hochzeit stand. Adelheid erfährt, dass Anne-Lene scheinbar einen sehr betuchten Verehrer hatte, der sie sogar heiraten wollte. Das zeige doch auch der sehr kostbare Rubinring, den die Tote getragen haben muss.

Diese Ring ist aber verschwunden. Sylvia erinnert sich an eine pompöse Einladung am selben Abend, an dem Anne-Lene von ihrem Verehrer in die Gesellschaft eingeführt werden sollte. Adelheid beginnt, den Täter in der höheren Gesellschaft zu suchen. Mit Hilfe von Muddi, die in allen Fragen des Gesellschaftsklatsches eine Autorität ist, grenzt sie den Täterkreis ein.

Sie verdächtigt eine ehrgeizige Mutter, die mit ihrem Sohn andere Pläne hat und ihn vor einer unbedachten Tat retten möchte. Aber sie kann ihr nichts beweisen. Während Pohl und Schilling immer noch ihren "Hauptverdächtigen", den Zuhälter Rudolf Kowalski, verhören, gibt sich Adelheid als Wahrsagerin Sylvia aus und stellt der Verdächtigen eine Falle, die für Adelheid wieder einmal ziemlich gefährlich wird.

Nebendarsteller: Luc Feith (Rudolf Kowalski), Isolde Barth (Ottilie Adelmann), Björn Grundies (Udo Adelmann), Antonie Boegner (Alma Poppelbaum), Barbara Schöne (Sylvia Eggers)

42. Ein Vogel namens Otto

Der vermeintliche Selbstmord von Konsul Eduard Kölmel erregt großes Aufsehen in der Presse. Kölmel war 30 Jahre lang die rechte Hand des südamerikanischen Generals Costa, bevor der von Rebellen umgebracht wurde. Es kursiert das Gerücht, dass sich Kölmel danach abgesetzt habe und über mehrere Millionen auf einem geheimen Nummernkonto verfüge.

In der Wohnung des toten Konsuls findet Eugen einen Papagei. Als keiner den Vogel haben will, bringt er ihn zu Oma Möbius, quasi als Ersatz für Adelheids kürzlich verstorbenen Goldfisch.

Die gesamte "Mord Zwo" geht von einem Selbstmord aus, nur Adelheid gibt sich nicht so leicht zufrieden und ermittelt weiter. Sie fährt zu der Wohnung des Toten und beobachtet zwei Männer, die die gesamte Wohnung auf den Kopf stellen. Später stellt sich heraus, dass die beiden auf der Suche nach dem Papagei waren, weil der die Nummer des Bankkontos auf den Cayman Islands "krächzen" kann.

Auch Adelheid kommt dahinter, dass der Vogel ein Geheimnis verbirgt, allerdings findet sie weder im Käfig noch an dessen Bewohner etwas Verdächtiges. Die beiden Männer haben herausgefunden, wohin der Papagei gebracht wurde und steigen in der Nacht in Adelheids Wohnung ein. Die wird von dem Krächzen des Papageis wach und kann mit Hilfe des "plötzlich" auftauchenden Strobel das Schlimmste verhindern...

Nebendarsteller: Rüdiger Klink (Journalist Rösner), Sigo Lorfeo (Juan), Thorsten Hammann (Sigi), Mirjam Heller (Caroline Bentge)

43. Botschaft aus dem Grab

Markus Kunstmannn, der in Ungnade gefallene Erbe des Kunstmann-Verlages, erschießt den erfolgreichen Aktfotografen Claude Steger in seinem Studio. Schon im Sterben liegend, kritzelt der noch mit eigenem Blut das Wort "Kunst..." auf den weißen Fußboden. Kurze Zeit später wird auch ein Anwalt namens Weihrich erschossen.

Die "Mord Zwo" nimmt die Ermittlungen auf, bei denen sich Kriminaldirektor Dünnwald und Strobel allerdings gegenseitig behindern: Dünnwald gehen Strobels hausinterne Recherchen, die auch vor seinen Spesenrechnungen nicht Halt machen, zu weit. Bis zur Klärung seiner Vermutung, dass Strobels Doppeltätigkeit rechtmäßig nicht vertretbar sei, übernimmt Dünnwald kommissarisch die Leitung der "Mord Zwo".

Während die beiden mit ihrem Privatkrieg beschäftigt sind, forscht Adelheid nach. Gemeinsam mit Eugen findet sie ein Video des alten Verlegers Friedrich Kunstmann, der im Beisein seines Rechtsanwalts Weihrich und seiner Pflegerin "Schwester Ottilie" sein Testament ändert: Er enterbt alle Erben bis auf den Pflichtteil zu Gunsten eines Tierschutzvereins.

Aufgrund des Videos und der Entdeckung, dass Claude Stegers Kontoauszüge monatliche Zahlungen von der Kunstmann Verlag Holding ausweisen, besucht Adelheid Friedrich Kunstmann. Der mittlerweile in Resturlaub geschickte Strobel folgt ihr. Kurz nachdem Adelheid in der Villa Kunstmann verschwunden ist, trifft auch Markus Kunstmann ein. Adelheid scheint in der Falle zu sitzen, doch das Blatt wendet sich in letzter Minute und der Fall klärt sich auf eine sehr überraschende Weise.

Nebendarsteller: Oliver Elias (Markus Kunstmann), Frank Te Neues (Claude Steger), Heinz G. Lück (Dr. Weihrich), Pinkas Braun (Friedrich Kunstmann), Renate Schroeter (Ottilie Waldschmitt)

44. Zwei Morde und ein halber

Der Zahnarzt Dr. Heinz Kenter wird von seiner Helferin tot aufgefunden. Die Ehefrau des Zahnarztes wird als Hauptverdächtige vernommen, weil sie offensichtlich von dem Verhältnis ihres Mannes zu der Zahnarzthelferin wusste und damit ein Tatmotiv hat.

Der Verdacht wird durch den Fund der Mordwaffe im Mülleimer der Witwe erhärtet. Während das Verhör durch die Mitarbeiter der "Mord Zwo" noch andauert, arbeitet Dünnwald eifrig daran, Strobel dazu zu bewegen, vorzeitig in den Ruhestand zu treten. Pohl widmet sich währenddessen einem persönlichen Problem, in diesem Fall einer Frau namens Brunhilde.

Von alledem völlig unbeeindruckt ist Adelheid längst auf dem Weg zur Praxis des verstorbenen Zahnarztes. Sie bemerkt, dass Untersuchungsakten eines Patienten namens Walter Demel fehlen. Der plötzliche Tod Demels, seine verschwundenen Akten und die Tatsache, dass auf ihn eine Lebensversicherung abgeschlossenen wurde, lassen Adelheid neugierig werden. Bei dem Versuch, mehr über Walter Demel herauszufinden, gerät Adelheid in eine "mörderische Falle"...

Nebendarsteller: Klaus Brix (Dr. Kenter), Gerhard Wittmann (Walter Demel), Sabine Orléans (Brunhilde Wehrle), Mechthild Grossmann (Karin Kenter), Astrid Posner (Inge Ehler), Katrin Pollit (Margot Demel)

45. Tomatensoße des Grauens

Willi und Bodo haben einen Streifenwagen geklaut und rauben, als Polizisten verkleidet, eine Bank aus. Auf der Flucht überfahren sie einen Angestellten der Bank. Der Bankraub mit Todesfolge landet auf dem Schreibtisch der "Mord Zwo".

Eugen ist völlig niedergeschlagen. Er gesteht Adelheid, dass sein Streifenwagen, mit dem er Oma Möbius' Tomatensoße zur Suppenküche fahren wollte, geklaut wurde. Die beiden machen sich auf die Suche. Zur gleichen Zeit haben Strobel und Co. bereits den Filialleiter der Bank als Hauptverdächtigen festgenommen.

Während Strobel und Pohl den Filialleiter verhören, versucht Dünnwald, Schilling auf seine Seite zu ziehen: Er soll Beweise für ihn sammeln, die ihm als Argumente dienen könnten, um Strobel in den vorzeitigen Ruhestand zu entlassen. Der allerdings hält sich bei den Ermittlungen strikt an die Vorschriften und bietet den beiden daher keinen Angriffspunkt.

Eugens Streifenwagen und seine beiden bei dem Überfall benutzten Uniformen werden gefunden. Damit ist Eugen der neue Hauptverdächtige der "Mord Zwo". Zunächst fällt keinem auf, dass die Tomatensoße verschwunden ist. Das Fehlen wird erst bemerkt, als sich eine völlig hysterische Oma Möbius im Präsidium meldet, die von schlecht gewordener Tomatensoße erzählt, in der sich "lebensgefährliche" Bakterien gebildet haben. Ob Eugen die Soße schon in der Suppenküche abgegeben habe, denn das wäre eine Katastrophe...

Adelheid kommt Bodo und Willi auf die Schliche, die nach einem Teller Nudeln mit der "leckeren" Soße ein wenig feiern.

Nebendarsteller: Sven Riemann (Bodo Karsunke), Oliver Kraushaar (Willi Bäumler), Marek Erhardt (Filialleiter der Bank), Christine Drechsel (Susi)

46. Die Todes-Datei

Pohl scheint endlich die passende Frau gefunden zu haben. Er hat die hübsche Angela Wohlbrück, Programmiererin der Firma Amann, über eine Annonce kennen gelernt. Sie erklärt ihm allerdings, dass sie einen anderen hat.

Es wird deutlich, dass es sich bei diesem anderen um Schilling handeln muss. Der wütende Pohl will Schilling zur Rede stellen, doch dazu kommt es nicht, denn die "Mord Zwo" bekommt einen neuen Fall: Bei der Toten handelt es sich um Angela Wohlbrück, die erdrosselt in ihrem Bett gefunden wurde.

Strobel, Pohl und Schilling ermitteln vor Ort. Pohl und Schilling sind gleichermaßen geschockt und begreifen schnell, dass sie zusammen halten müssen. Sollte herauskommen, dass beide ein Verhältnis mit dem Mordopfer hatten, würden sie womöglich noch verdächtigt. Adelheids Rat, diesen bösen Zufall doch möglichst schnell aufzuklären, ignorieren sie. Überraschenderweise taucht am Tatort ein gewisser Dr. Konrad auf, den Strobel sofort als Hauptverdächtigen erkennt und verhört.

Dünnwald wird vom Innensenator informiert, dass die Ermordete einen "sensitiven Forschungsauftrag" hatte, der "top secret" gewesen sei und die Ermittlungen deshalb mit äußerster Vorsicht durchzuführen seien. Es stellt sich heraus, dass Dr. Konrad nichts mit dem Fall, dafür aber offensichtlich viel mit dem Wirtschafts- und Forschungssenator zu tun hat. Daraufhin entzieht Dünnwald der "Mord Zwo" den "heiklen" Fall. Für Pohl und Schilling, die immer noch ihr "kleines" Geheimnis teilen, wird es langsam eng.

Nur Adelheid - so scheint es - kann die beiden noch retten, denn sie hat die Ermittlungen aufgenommen und ist als Putzfrau verkleidet auf dem Weg zur Firma Amann, wo sie unerwarteterweise auf den Mörder trifft.

Nebendarsteller: Bjarne Mädel (Robert Kreile), Isabell Hindersin (Angela Wohlbrück), Wilfried Dziallas (Dr. Hans Konrad)

47. Katzenjammer

Während eines Kostümballs im Rathaus wird die als Katze verkleidete Monika Dressler auf der Damentoilette erschossen. Wenig später ereignet sich ein zweiter Mord, bei dem der homosexuelle Benno erschossen wird. Die "Mord Zwo" nimmt die Ermittlungen auf.

Dünnwald hat den Sohn eines Senators zu Besuch. Voller Stolz zeigt er ihm das Präsidium und stellt ihm eine Planstelle in Aussicht. Umgehend informiert Adelheid Strobel, denn offensichtlich spielt Dünnwald da auf Strobels Arbeitsplatz an. Außerdem setzt sie ihn darüber in Kenntnis, dass sein Mitarbeiter Schilling als "Maulwurf" fungiert und Dünnwald über alles, was in der "Mord Zwo" passiert, informiert.

Adelheid bittet Strobel, sich endlich mit dem "emotional stark angeschlagenen" Schilling zu versöhnen, statt ihn nur abzustrafen. Im Gegenzug würde der sicher seine "Agententätigkeiten" einstellen. Strobel scheint sich Adelheids Worte zu Herzen zu nehmen, macht aber letztendlich aus Schilling nur eine Art "Doppelagent", der von nun an getürkte Informationen zu Dünnwald tragen soll.

Bei einem Besuch in Bennos Wohngemeinschaft findet Adelheid im Zimmer des Toten ein Katzen-Kostüm, das dem im Mordfall getragenen ähnelt. Außerdem findet sie ein Feuerzeug mit der Aufschrift "Mathias". Ein Mitbewohner erzählt ihr, dass Mathias ein heimlicher Verehrer von Benno war. Er habe oft auf dem WG-Handy angerufen, die Nummer des Anrufers sei im Handy gespeichert.

Im Präsidium vergleicht Adelheid die Namen der Gästeliste des Kostüm-Balls und findet tatsächlich einen Mathias. Die Telefonnummer stimmt mit der des geheimnisvollen Anrufers überein. Darüber hinaus gibt aber keinen Beweis. Nachdem Strobel ihre Theorie nicht ernst nimmt, überredet Adelheid Eugen, ihr zu helfen. Sie stellen dem Mörder eine Falle.

Nebendarsteller: Jasmin Madwar ("Katze" Monika Dressler), Danilo Galke ("Katze 2" Benno Krause), Stephan Schwartz (Dr. Mathias Waldbusch), Christoph Kottenkamp (Gernot Tomasek), Kristian Bader (Georg Dressler), Bernd Moss (Olaf Jensen)

48. Lange Finger

Während der Observation eines Herrn Opperndorf wird der Privatdetektiv Huber in seinem Auto erschossen. Hat Oppendorf sich den unliebsamen Beobachter vom Hals geschafft? Strobel glaubt es und setzt seine Mitarbeiter Pohl und Schilling auf den Verdächtigen an.

Adelheid verfolgt mit Eugens Hilfe eine andere Spur: Sie stellt fest, dass Herr Huber, ein ehemaliger Kriminalbeamter wegen Bestechlichkeit gefeuert wurde und auch als Privatdetektiv nicht vor Erpressungen zurückschreckt. Das beweisen die monatlichen Zahlungen einer Baronin von Kalk an ihn. Adelheid sucht die Baronin auf - die leugnet. Auch der Psychiater der Baronin, Dr. Dorrer, will Adelheid nicht weiterhelfen.

Adelheid kann beiden nichts beweisen. Mit großem psychologischem Einfühlungsversmögen gelingt es ihr aber, den Fall trotzdem aufzuklären. Und Strobel lässt Dr. Dünnwald wieder einmal auflaufen. Aber Dünnwald schwört Rache.

Nebendarsteller: Eckart Dux (Maximilian Jensen), Burkhard Schmeer (Detektiv Huber), Siegfrid W. Kernen (Dr. Roland Dorrer), Lisa Kreuzer (Baronin von Kalk)

49. Ende einer Karriere

Im "Dungeon", einem Hamburger Gruselkabinett, wird aus Spaß Ernst: Eine für die Besucher des Kabinetts inszenierte Hinrichtung auf der Guillotine fordert ein wirkliches Opfer. Die Schauspielerin, die das Opfer spielt und demnächst in einer Musicalrolle groß heraus kommen soll, findet den Tod. Die Spur führt in die schillernde Welt des Hamburger Musicals zu Sängern, Tänzerinnen, Regisseuren, Produzenten, Komponisten. Verdächtig sind viele - zu beweisen ist nichts!

Dünnwald hat Strobel und seiner Abteilung den Fall entzogen. Adelheid setzt sich darüber hinweg und stellt dem unbekannten Täter eine raffinierte Falle, wobei sie sich in Lebensgefahr bringt. Zum Glück ist Strobel rechtzeitig zur Stelle. So wird der Täter in letzter Minute gefasst und Dr. Dünnwald hat wieder einmal das Nachsehen.

Oma Möbius hat sich in ihrer Wohnung in eine missliche Lage gebracht und ruft Eugen um Hilfe, der sie aber nicht ohne Gegenleistung befreien will.

Nebendarsteller: Eckart Dux (Maximilian Jensen), Julia Stinshoff (Mareike Fischer), Martin Brambach (Guido Kramer), Cusch Jung (Horst Landvogt), Linda Kochbek (Corinna Jädecke)

50. Zu tot, um schön zu sein

Zwei Sanitäter bringen nachts eine ermordete Frau in ein Hotelzimmer, versuchen einen Unfall vorzutäuschen und verschwinden. Das Opfer hat sich kürzlich einer Schönheitsoperation unterzogen, und so führt die Spur schnell zu dem berühmten Schönheitschirurgen Dr. Mitterer.

Auch der Ehemann des Opfers, der Stabsunteroffizier Kolb, ist verdächtig. Adelheid muss den Fall alleine lösen, denn Strobel ist durch das Auftauchen seines Bruders Otto, mit dem er seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte, völlig absorbiert. Er wirft ihm vor, ihrem Vater 14 Krüger Rand geklaut und den Verdacht auf ihn, Strobel, gelenkt zu haben.

Otto braucht wegen der Erbschaft einer verstorbenen Tante Strobels Unterschrift und möchte daher eine späte Versöhnung. Auch Dr. Dünnwald sieht eine neue Möglichkeit, Strobel zu schaden. Adelheid versucht zu vermitteln. Am Schluss genießt Strobel eine späte Rechtfertigung, während Eugen Oma Möbius bei der Vorbereitung einer Kindergeburtstagsfeier helfen darf, die als Erinnerungsritual an die frühe Jugend von Oma und ihrem Verehrer Max gefeiert werden soll.

Nebendarsteller: Eckart Dux (Maximilian Jensen), Stefan Wigger (Otto Strobel), Frank Muth (Dr. Mitterer), Peter Jordan (Manfred Kolb), Victoria von Trauttmansdorff (Helga Mitterer), Sonia Mrozek (Susanne Kolb)

51. Haie und kleine Mieter

Strobel, Pohl und Schilling spielen Bowling. Bei einem Gang auf die Toilette findet Strobel die Leiche von Waldemar Stichling, einem üblen Immobilienhai. Der erste Verdächtige ist Atze König, Pächter der Bowlingbahn, der von Stichling unter Druck gesetzt wurde. Doch auch Strobel selbst kennt Stichling zur Genüge - auch er wurde vor die Wahl gestellt, entweder seine Wohnung teuer zu kaufen oder auszuziehen.

Leider hat Strobel einen bösen Brief an Stichling geschrieben, in dem er ihm unverblümt seine Meinung sagt. Als sich jetzt herausstellt, dass der Mord mit Strobels Dienstwaffe verübt wurde, gerät Strobel unter Verdacht. Dr. Dünnwald wittert Morgenluft: Er lässt Strobel verhaften und einsperren. Zu viele Indizien deuten auf ihn hin. Dr. Dünnwald triumphiert.

Mit viel weiblicher Klugheit und Überredungskunst gelingt es Adelheid in letzter Minute, den wahren Täter zu identifizieren und Strobel zu befreien. Daneben aber nehmen Adelheids Sorgen nicht ab: Muddi glaubt fest daran, dass ihr Maximilian auf einen Heiratsantrag zusteuert.

Nebendarsteller: Eckart Dux (Maximilian Jensen), Traudel Sperber (Brigitte Schäfer), Charly Hübner (Atze König)

52. Mord in bester Gesellschaft

Nach einem 'Speed Dating', bei dem sich einsame Singles in kürzester Zeit kennen lernen können, wird eine junge Frau ermordet. Lord Peter Plottingham, ein Besucher des 'Speed-Datings', war der Letzte, der mit ihr zusammen gesehen wurde und ist deshalb verdächtig. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf ihn, er wird verhaftet. Dr. Dünnwald spielt ein ganz gemeines Spiel: Er will Adelheid als Kriminalassistentin mit höheren Bezügen in die 'Mord Eins' versetzen und damit von Strobel trennen. Er erklärt Strobel, dass er mit seiner Weigerung, Adelheids Versetzung zuzustimmen, ihre Karriere verhindere. Also gibt Strobel klein bei und erklärt sich einverstanden, in den vorgezogenen Ruhestand zu treten.

Alle arbeiten an der Aufklärung des Falles, nur Strobel sitzt in seiner Stammkneipe. Adelheids Bemühungen, ihn neu zu motivieren, schlagen fehl. Pohl, Schilling, Eugen und - unabhängig davon - auch Adelheid haben sich als Kandidaten zu einem 'Speed-Dating' begeben und sitzen sich nun überrascht gegenüber. Adelheid gelingt es, den Mörder zu entlarven, doch gerät sie in eine gefährliche Situation, aus der sie Strobel, der wieder einmal in letzter Minute erscheint, noch retten kann.

Vorher hat Strobel noch Lord Peter entlassen und damit diplomatische Verwicklungen verhindert, die sich auf Dr. Dünnwalds Karriere negativ ausgewirkt hätten. Natürlich ist nun keine Rede mehr von Strobels Vorruhestand und auch Adelheids Versetzung ist vom Tisch. Nachdem sich der britische Botschafter bei ihm bedankt hat, ist Strobels Ansehen nicht zu steigern.

Muddi hat von Maximilian zwar den erwarteten Heiratsantrag bekommen, doch es kommt zu einem melancholischen Abschied von einer Illusion und Muddi bleibt bei Adelheid.

Nebendarsteller: Eckart Dux (Maximilian Jensen), Anian Zollner (Lord Peter Plottingham), Andreas Hermann (Olaf Kümmerle), Susanne E. Walbaum (Katrin Reiser), Andrea Sihler (Frau Alsfeld)

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Staffel 5 (Deutschland 2005)

53. Mord auf Rezept

Adelheid und die Mitarbeiter der "Mord Zwo" sollen mit der ungeliebten Konkurrenzabteilung "Mord Eins" zusammengelegt werden. Wer diese Superabteilung leiten wird - Hauptkommissar Strobel oder Brinkmann von der "Mord Eins" - will Kriminaldirektor Dünnwald durch einen Wettbewerb entscheiden: Wer in den nächsten drei Monaten die meisten Fälle löst, hat gewonnen. Damit sie "Mord Zwo" nicht bei der Aufklärung der Fälle helfen kann, verordnet Dünnwald Adelheid einen Zwangsurlaub. Als jedoch die junge Studentin Elke erwürgt aufgefunden und ihr Exfreund des Mordes angeklagt wird, macht Adelheid sich natürlich wieder an ihre Ermittlungen. Diesmal nicht nur, um einen Unschuldigen vor der Strafe zu bewahren, sondern auch zur Rettung von "Mord Zwo".

Immer auf der Flucht vor Dünnwald und Brinkmann, die sie im Urlaub wähnen, unterhält sie sich mit dem verhafteten Exfreund und einem Mitstudenten und besichtigt heimlich den Tatort. Strobel verdächtigt unterdessen Schilling, interne Informationen an Brinkmann weiterzugeben, und schickt die beiden bewusst auf falsche Fährten. Adelheid folgt derweil einer ganz anderen Spur. Sie führt zum Geschäftsführer einer Pharmafirma, für die Elke an einer Testreihe für die Schlankheitsmittel teilgenommen hat. Hat Elke wegen irgend welcher Nebenwirkungen Druck auf die Firma ausgeübt? Sie vielleicht gar erpresst?

Adelheid schleicht sich in die Firma und belauscht ein Gespräch, das ihre Vermutungen bestätigt. Leider wird sie entdeckt und gerät in Lebensgefahr, denn für den Chef des Labors und seinen Partner geht es um ein Millionengeschäft. Die Beiden verstauen Adelheid gerade im Kofferraum, als Strobel und der Rest von "Mord Zwo" auf den Plan treten und sie gerade noch retten können.

Etwas Boden hat die "Mord Zwo" also gutgemacht im Kampf gegen "Mord Eins", aber Brinkmann wird von Direktor Dünnwald massiv unterstützt und Adelheid droht eine Versetzung in das Archiv...

Nebendarsteller: Evelyn Meyka (Ottilie Mohn), Julian Sengelmann (Jörg Micklitz), Oliver Fleischer (Dieter Pankau)

Die fünfte Staffel beginnt merkwürdig. Im Vergleich zu den früheren Staffeln treten die Charaktere Strobel und Pohl stark überzeichnet auf und persiflieren sich quasi selbst. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Entwicklung in der fünften Staffel fortsetzen wird.
Ein Logikfehler fällt auf: Strobel blättert durch Adelheids Fotoalbum und stößt auf ein Bild vom Bowling-Betriebsausflug, an dem Schubert nicht teilnehmen konnte, weil ihn eine Mücke gestochen hatte und er annahm, Malaria zu haben. Auf dem Foto sieht man Strobel beim Werfen der Bowling-Kugel und Pohl und Schilling (!) im Hintergrund. Schubert und Schilling haben allerdings nie zusammen in "Mord Zwo" gearbeitet. Dabei kommt auch die Frage wieder auf, die gekonnt in der letzten Staffel ignoriert wurde: Wo ist Schubert abgeblieben? Zumindest ein Gastauftritt von Tilo Prückner alias Schubert wäre zu wünschen!

54. Leichenwagen

Es sieht nicht gut aus in der "Mord Zwo": Adelheid ist im Zwangsurlaub zu Hause und auch Kommissar Schilling fällt für Strobel praktisch aus, da er den Verdacht hat, dass Schilling für Brinkmann spionieren könnte. Wenn die Abteilung von Hauptkommissar Strobel aber nicht in drei Monaten mehr Fälle löst als "Mord Eins", werden die Abteilungen mit Brinkmann als Vorgesetzten zusammengelegt. Brinkmann liegt nicht nur in Führung, er hat auch im gerade akuten Fall mit einer Wasserleiche die Nase vorn.

Doch dann findet Pohl auf der Suche nach Unterlagen, die Schillings Spionagetätigkeiten beweisen sollten, in dessen Kofferraum eine Leiche mit Handtasche. Zunächst sieht diese aus wie eine Frau, ihr Personalausweis weist sie jedoch als "Robert Fischer" aus - ein Transsexueller. Schilling wird mit dem Toten konfrontiert und flieht im Affekt. Strobel durchsucht seine Wohnung. Schilling taucht schließlich bei Adelheid auf und versichert ihr glaubhaft, nichts mit der Leiche zu tun zu haben. Sie nimmt die Gelegenheit wahr, der Gesellschaft ihrer Mutter zu entkommen und beginnt zu ermitteln.

Während Strobel und Pohl noch Schilling verdächtigen und dessen Selbstwertgefühl durch diese Tatsache noch weiter schwindet, besucht Adelheid die Schwulenbar, vor der Schilling am Abend zuvor geparkt hatte. Sie findet Roberts Verlobte(n) Martin(a) und erfährt von ihm, dass er von einer Bande sein Auto "klauen" lassen wollte, um Versicherungsbetrug zu begehen. Kurz entschlossen setzt Adelheid sich mit diesen Leuten in Verbindung und bietet ihnen Schillings Auto als Lockvogel an. Sie spielt ein riskantes Spiel und gerät wieder einmal in große Gefahr. Strobel kann sie jedoch retten, und da Adelheid ganz nebenbei auch den Wasserleichen-Fall gelöst hat, herrscht nun Gleichstand zwischen "Mord Eins" und "Zwo".

Nebendarsteller: Kay Böger (Robert/Roberta Fischer), Kathleen Gallego Zapata (Martin/Martina), Hildegard Alex (Bardame Lola)

55. Heiße Ware

Adelheid ist nach wie vor offiziell im Urlaub in Tunesien, doch eigentlich ist sie voll in die Ermittlungsarbeiten der "Mord Zwo" integriert. Auch Hauptkommissar Strobel hat das inzwischen eingesehen und versucht gar nicht mehr, sie nach Hause zu schicken - schließlich steht er ja in Konkurrenz zu "Mord Eins" und sähe ohne Adelheid ziemlich alt aus.

Als eine männliche Leiche auf einer Mülldeponie gefunden wird, machen sich also sowohl "Mord Eins" und "Mord Zwo" als auch Adelheid sofort an die Arbeit. Während jedoch Strobel und Brinkmann, der Leiter der "Mord Eins", noch im Dunkeln tappen, was die Identität des Toten angeht, ist Adelheid schon viel weiter. Sie findet heraus, dass es sich bei dem Toten um den DJ Werner handelt. Ein "Besuch" in dessen Wohnung offenbart ihn als Raubkopierer im großen Stil, zudem ist die Wohnung verwüstet. Werners Buchhaltung fördert zutage, dass die CDs eines bestimmten Künstlers fehlen, der sich X two X nennt. Selbst Adelheid sitzt jetzt der falschen Fährte auf - was äußerst selten passiert. Zusammen mit Strobel findet sie X two X in einer Fußgängerzone, wo er Musik macht. Es gelingt ihm, Adelheid und Strobel von seiner Unschuld zu überzeugen: Zwar habe er im Zorn über die Raubkopien die Wohnung verwüstet, mehr jedoch nicht. In diesem Moment taucht Brinkmann auf und verhaftet X two X vor Strobels Augen und der sich versteckenden Adelheid.

Adelheid muss also eine andere Spur finden. Schließlich hilft ihr eine Nachbarin von Werner weiter, die eine ganz bestimmte Schauspielerin aus einer Fernsehserie am Abend vor Werners Tod bei ihm gesehen haben will. Adelheid fährt zum Drehort dieser Serie. Dort gibt es eine turbulente und aufregende Szene, in der Adelheid den Fall lösen kann.

Nebendarsteller: Marek Erhardt (Manager Horst Manz), Sylvia Leifheit (Miriam Marstaller), Beater Pfeiffer (Frau Kaminski), Andreas Pietschmann (Martin Hellwig)

56. Sieben auf einen Streich

Kaum aus ihrem angeblichen Tunesien-Urlaub zurück, wird Adelheid von Direktor Dünnwald daran erinnert, dass er sie ins Archiv versetzt hat. Natürlich möchte Adelheid auf keinen Fall im Archiv "versauern" und am Ende auch noch die Abteilung "Mord Eins" mit Hauptkommissar Brinkmann gegen die "Mord Zwo" gewinnen lassen. Sie bittet Strobel um Hilfe, der allerdings gerade andere Sorgen hat - er hat sich in der Kneipe geprügelt und möchte jetzt den ganzen Polizeiapparat in Bewegung setzen, um den Übeltäter zu finden. Selbst die Aufklärung des neuen Falls interessiert ihn nicht mehr: Der Schlagersänger Andreas Schimmelpfennig wurde tot in einem Boot auf der Alster gefunden. Der Name erinnert Adelheid an eine unaufgeklärte Mordserie ein Jahr zuvor.

Da Adelheid nun zwangsverbannt im Archiv sitzt, hat die auch direkten Zugriff zu den Akten der damaligen Fälle. Fünf Menschen wurden mit der gleichen Waffe erschossen, im Magen aller Opfer fand man zerkautes Zeitungspapier. Das sechste Opfer hieß Olaf Schimmelpfennig, bei ihm fand man zwar kein Zeitungspapier im Magen, aber die Mordwaffe war dieselbe wie bei den anderen. Die Möglichkeit, sieben Fälle auf einmal zu lösen und damit die Aufklärungsstatistik von "Mord Zwo" nach oben zu katapultieren, kann Adelheid sich natürlich nicht entgehen lassen. Sie besucht zusammen mit Pohl Andreas' Großmutter Irma Schimmelpfennig, die Frau von Olaf, während Strobel nach wie vor auf der Suche nach seinem Gegner aus der Kneipe ist. Irma hat Andreas aufgezogen und ihm alles, was er für seine Musikerkarriere brauchte, beigebracht, sie vermutet Adelheid gegenüber, Andreas habe sich auf Grund der Verrisse in der Presse umgebracht.

Adelheid ahnt die Zusammenhänge: Alle Mordfälle hatten etwas mit Kritik an den künstlerischen Fähigkeiten von Andreas Schimmelpfennig zu tun. Aber die Kritik hört ja nicht auf, hören dann die Morde auch nicht auf?

Als Adelheid einen der Gefährdeten schützen will, kommt sie fast zu spät, kann aber ihn und sich retten und den Fall lösen.

Nebendarsteller: Gisela Trowe (Irma Schimmelpfennig), Jens Riewa (Nachrichtensprecher)

57. Zerreißprobe

Im Aufzug eines Bürohauses, der in der Tiefgarage stecken geblieben ist, wird eine weibliche Leiche gefunden. Adelheid, von Kriminaldirektor Dünnwald ins Archiv verbannt, kann sich nur auf Umwegen der Aufklärung des Falles widmen. Pohl besorgt ihr die Handtasche und das Handy des Opfers. Eine der letzten Nummern, die das Opfer gewählt hat, ist die einer Firma in dem Bürohaus, in dem der Mord passierte.

Während Strobel den Freund der Ermordeten verdächtigt und Strobels Konkurrent Brinkmann die ganze Reinigungstruppe des Bürohauses verhört, stößt Adelheid im Büro der Firma Kronstätter auf geheimnisvolle Papierreste im Reißwolf. Unter Mithilfe der ganzen "Mord Zwo" wie ein Puzzle zusammengesetzt, werden sie zu einem Hinweis auf das Mordmotiv.

Nun wird klar, es handelt sich um Steuerhinterziehung und Erpressung. Adelheid ahnt, wer der Täter sein kann, begibt sich zu ihm und sich selbst in Lebensgefahr. Doch Strobel und seine Mannschaft sind noch im richtigen Moment zur Stelle.

Nebendarsteller: Normann Hacker (Helmut Reichert), Angela Buddecke (Frau Wagenbach), Monika Barth (Frau Heinze), Fiona Coors (Marianne Reichert), Jörg Ratjen (Dr. Krüger).

58. Jackpot à la carte

In einem Park wird eine Tote gefunden, in deren Speiseröhre der Pathologe Papierreste entdeckt. Adelheid stellt an Hand des Fotos der Toten und intensiver Personalbefragung die Identität der Frau und ihren Arbeitsplatz fest. Sie war Garderobenfrau in einem kleinen Theater. Der Ehemann des Opfers gibt sich unschuldig und trauernd, doch Adelheid ist misstrauisch. Sie glaubt, dass sich während ihres Besuches noch eine andere Frau in der Wohnung des Mannes befindet.

Das ist auch so, und Adelheid und Eugen gelingt es, die Frau zu verfolgen. Adelheid durchsucht noch einmal den Arbeitsplatz der Toten und findet aufgefüllte und neue Lottoscheine. Ihr geht ein Licht auf: Das Papier in der Kehle des Opfers war ein Lottoschein. War es ein Hauptgewinn? Und warum wollte sie ihn verschlucken?

Adelheid spielt ein riskantes Spiel. Um ein Geständnis des Täters zu erlangen, stellt sie ihn auf einem Schrottplatz und findet sich plötzlich in einem Auto wieder, dass von einer Presse zermalmt werden soll. Nur gut, dass es Strobel gibt.

Nebendarsteller: Dirk Schoedon (Herr Dankwart), Volker Kraeft (Dr. Albrecht), Christiane Leuchtmann (Dünnwalds Sekretärin Frau Kölmel), Heinz Lieven (Pathologe Dr. Beilharz), Janna Striebeck (Ilona Fischer), Renate Delfs und Ilse Seemann (Omas Freundinnen)

In dieser Folge traten als Gaststars die norddeutschen Volksschauspieler Renate Delfs (u. a. "Nicht von schlechten Eltern") und Ilse Seemann auf.

59. In geheimer Mission

Der Manager Kai Zimmermann wacht morgens in einem Hotelzimmer auf, in dem eine tote Frau liegt. Da Zimmermann über sehr gute Beziehungen in den Senat verfügt, wird Strobel um diskrete Aufklärung des Falls gebeten. Zimmermann gibt zu, die Dame am Vorabend in der Hotelbar kennen gelernt zu haben und mit ihr auf sein Zimmer gegangen zu sein. Nach einem Glas Champagner aber sei er eingeschlafen, und er wisse nicht mehr, was anschließend passiert sei.

Adelheid geht der Sache nach und vermutet, dass die Tote mit erotischen Angeboten eine lukrative Erpressertätigkeit betrieb. Wer aber war der Mörder? Eines der Opfer?

Als Adelheid den Laptop der Frau findet, wird einiges klar. Sie versucht, den Verdächtigen bei einer Autogrammstunde zu provozieren, und hat Erfolg damit. Der Täter gibt sich zu erkennen und kann im letzten Moment überwältigt werden.

Nebendarsteller: Christiane Leuchtmann (Frau Kölmel), Krystian Martinek (Kai Zimmermann), Walter Sittler (Dr. Gerhard Knoll), Volker Kraeft (Dr. Albrecht)

60. Schuhe aus Beton

Wie in einem alten Mafia-Film, wird die Leiche eines kleinen Ganoven aus dem Wasser gefischt, dessen Beine in einem Betoneimer einzementiert sind. Dieser Ganove hatte einer alten Frau, die nun im Krankenhaus liegt, die Handtasche entwendet.

Adelheid kommt in den Besitz der gestohlenen Tasche und findet darin ein Kinderbild. Das manipulierte und "gealterte" Bild zeigt den Sohn einer alten Frau, einen sehr einflussreichen und gefürchteten Mafiaboss, der der "Pinguin" genannt wird. Er wollte scheinbar nicht dulden, dass man seine Mutter bestiehlt und hat daher furchtbare Rache genommen.

Adelheid wagt sich in die "Höhle des Löwen". Leider wird schnell entdeckt, dass Adelheid ein Mikrofon bei sich hat, um mit Eugen in Verbindung bleiben zu können. Daraufhin wird sie entführt, auf eine Yacht gebracht, und entgeht nur knapp ihrem Ende mit den Beinen im Betoneimer, da Strobel und die ganze Mannschaft in letzter Minute einschreiten.

Nebendarsteller: Frank Jordan (Bewährungshelfer Wolf), Thomas Mehlhorn (Herr Moldau), Gustav Peter Wöhler (Otto Kovacz), Tina Eschmann (Bardame Shangrila)

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Die Schauspieler


Evelyn Hamann ist Adelheid Möbius

Evelyn Hamann wurde in Hamburg geboren. Während ihrer Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg konzentrierte sie sich auf das Fach Schauspiel und übernahm in dieser Zeit bereits Nebenrollen am Thalia Theater. Es folgte eine abwechslungsreiche Theater-Laufbahn an verschiedenen Bühnen Deutschlands wie dem Deutschen Theater Göttingen, den Städtischen Bühnen Heidelberg und dem Theater der Freien Hansestadt Bremen.

Eine unvergessliche Fernsehkarriere begann 1976, als Vicco von Bülow alias Loriot Evelyn Hamann zu seiner Filmpartnerin wählte. Sie brillierte 1987 in "Ödipussi" und 1990 in "Pappa ante Portas" an der Seite und unter der Regie Vicco von Bülows. Seit 1992 ist sie einem großen Publikum als Adelheid Möbius in "Adelheid und ihre Mörder" bekannt. Weiterhin spielte sie in unzähligen Fernsehrollen in "Evelyn Hamanns-Specials" (1992 - 2005, Regie: Hajo Gies, Marco Serafini u. a.), der "Schwarzwaldklinik" (1985 - 1990, Regie: Hans-Jürgen Toegel), "Das Traumschiff" (1995, Regie: Christine Kabisch), "Wut im Bauch" (1998, Regie: Claus-Michael Rohne) und "Ehe-Bruch" (1999, Regie: Claus-Michael Rohne). Im Jahr 2004 erlebten sie die Zuschauer in der neuen Ausgabe der "Schwarzwaldklinik" (2004, Regie: Hans-Jürgen Toegel).

Für ihre Fernseharbeit wurde Evelyn Hamann mehrfach ausgezeichnet, 1977 und 1978 mit der Goldenen Kamera, 1997 mit dem Bayerischen Fernsehpreis und mit dem TeleStar. 1993 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Außerdem ist sie seit 1998 Ehrenkommissarin der bayerischen Polizei. Im Jahr 2000 erhielt Evelyn Hamann den Deutschen Videopreis und im Jahr 2002 den Münchhausen-Preis. Für ihre Darstellung der Adelheid ehrte die Gewerkschaft der Polizei Kassel die Schauspielerin mit dem GdP-Stern 2004.

Wikipedia: Evelyn Hamann

Heinz Baumann ist Ewald Strobel

Heinz Baumann ist als Sohn eines Schiffszimmermanns in Oldenburg geboren, wo er auch aufgewachsen ist. Seinen Berufswunsch Testpilot gab er aus Liebe zur Schauspielerei auf. So nahm der junge Heinz Baumann Schauspielunterricht und bald darauf bekam er sein erstes Theaterengagement in Quedlinburg. Viele Jahre stand er auf verschiedenen deutschen Bühnen und ist daher einem großen Publikum bekannt. Erwähnt seien hier seine Rollen in "Der Snob" und in "MacBeth" an den Kammerspielen in München sowie der Mephisto im "Faust" am Residenztheater München.

Parallel lieh Heinz Baumann unzähligen Filmfiguren sein Gesicht. Im Kino begeisterte er in Hauptrollen in "Das Spukschloss im Spessart" (1960, Regie: Kurz Hoffmann), in "Diebinnen" (1995, Regie: Peter Weck) und im Fernsehen in der Serie "SOKO 5113" (1985 - 1997, Regie: Thomas Nickel u. a.) als Kriminalhauptkommissar Jürgen Sudmann. 1994 und 1995 spielte er im SOKO 5113 - Spinoff "Solo für Sudmann / Sudmanns Fälle". 1993 brillierte er in "Herbert Wehner" (Regie: Horst Königstein). Daneben bekleidete er Hauptrollen in diversen Episoden der Serie "Tatort", in der Serie "Blankenese" (1994, Regie: Hermann Leitner) sowie in den "Heimatgeschichten" (1997/98, Regie: Wolfgang Storch). Heinz Baumanns jüngste TV-Produktion "Vater werden ist nicht schwer..." (2005, Regie: René Heisig) war im Juli 2005 im Ersten zu sehen.

Seit 1993 ermittelt er als Hauptkommissar Ewald Strobel in "Adelheid und ihre Mörder".

Wikipedia: Heinz Baumann

Tilo Prückner ist Gernot Schubert (Staffeln 1 und 2)

Tilo Prückner wurde 1940 in Augsburg geboren. Bereits während seiner Schulzeit am Melanchthon-Gymnasium in Nürnberg spielte er auf der Schülerbühne mit. Nach dem erfolgreichen Abitur begann er ein Jurastudium in Erlangen. In seiner Freizeit widmete er sich weiterhin seiner Leidenschaft: der Schauspielerei. Nach dem Abbruch des Jurastudiums nahm Tilo Prückner in München Schauspielunterricht. Anschließend arbeitete er zehn Jahre lang ausschließlich für das Theater. Seit 1973 hat er schon in über 100 Produktionen für Kino und Fernsehen mitgespielt. Seit kurzem spielt Tilo Prückner neben Robert Atzorn im "Tatort".

Zwischen 1993 und 1998 spielte Tilo Prückner in "Adelheid und ihre Mörder" die Rolle des Gernot Schubert.

Dieter Brandecker ist Dieter Pohl

Dieter Brandecker wurde 1956 in Düsseldorf geboren. Er studierte Schauspiel an der Folkwang-Schule in Essen. Im Anschluss folgten zahlreiche Kino- und Fernsehauftritte. Er war in Kinofilmen wie "Der Wille des Menschen ist sein Himmelreich" (1996, Regie: Ralf Ruland), "Echte Kerle" (1995, Regie: Rolf Silber) oder "Peng, du bist tot!" (1987, Regie: Adolf Winkelmann) ebenso zu sehen, wie zuletzt in "Das Wunder von Bern (2004, Regie: Sönke Wortmann) oder in "Sophie Scholl - die letzten Tage" (2004, Regie: Marc Rothemund). Im Fernsehen schlossen sich Filme wie "Rote Erde (1983, Regie: Klaus Emmerich), "Das Duo" (2002, Regie: Marc Rothemund) sowie etliche Reihen und Serien wie "Polizeiruf 110: La Paloma" (2001, Regie: Ulrich Stark), "Großstadtrevier (1998, Regie: Christian Stier) und "Tatort: Flucht nach Miami" (1992, Regie: Ulrich Stark) an. In den Jahren 2004 und 2005 spielte Dieter Brandecker in zwei neuen Tatort-Produktionen, "Tatort: Inside Out" (2005, Regie: Christian Stark) und "Tatort: Schürfwunden" (2005, Regie: Niki Stein).

Im "Adelheid und ihre Mörder"-Team bekleidet Brandecker die Rolle des Dieter Pohl.

Gisela May ist Rosa Müller-Graf-Kleditsch

Gisela May wurde in Wetzlar geboren. Sie machte eine außerordentliche Theaterkarriere, während der sie u. a. elf Jahre am Deutschen Theater in Berlin engagiert war sowie 30 Jahre am Berliner Ensemble. Hier erlangte sie als Brecht-Interpretin nach Kompositionen von Kurz Weill, Hans Eisler und Paul Dessau Weltruhm. Ihre wohl bekannteste Rolle ist die Mutter Courage, die sie von 1978 bis 1992 am Berliner Ensemble spielte.

1969 begann sie mit ihrer bis heute andauernden Lehrtätigkeit zur Chanson-Interpretation. Sie ist eine im In- und Ausland gefragte Dozentin. Ihr immenses Arbeitspensum umfasst die Theaterarbeit ebenso wie die Fernseharbeit, Auftritte als Chanson-Interpretin und Diseuse, kabarettistische Abende und die Arbeit als Autorin. Ihr jüngstes Werk "Es wechseln die Zeiten - Erinnerungen" kam im Jahr 2000 heraus. Neben ihrer Darstellung von Evelyn Hamanns Mutter in "Adelheid und ihre Mörder" hat Gisela May gemeinsam mit Susanne Uhlen ein Hörbuch zu dem Zwei-Personen-Stück "Marleni" der Autorin Thea Dorn herausgebracht.

Wikipedia: Gisela May

Burghart Klaussner ist Dr. Siegbert Heimeran (Staffeln 1 - 3)

Burghart Klaußner (* 1949 in Berlin) ist ein deutscher Theater- und Filmschauspieler. Auf vielen namhaften Bühnen aufgetreten, ist er vor allem durch seine Kinofilme (u. a. "Good Bye Lenin!" (2003, Regie: Wolfgang Becker) und die Fernsehserie "Adelheid und ihre Mörder" (1993 - 2001) bekannt geworden.

2005 wurde er für seine Nebenrolle in "Die fetten Jahre sind vorbei" (Regie: Hans Weingartner) mit dem deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Klaußner spielt darin einen zunächst skrupellosen Unternehmer, der sich jedoch auch von einer ganz anderen Seite zeigt.

Wikipedia: Burghart Klaussner

Gerhard Garbers ist Eugen Möbius

Gerhard Garbers wurde in Hamburg geboren. Er studierte von 1962 bis 1964 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg und war 1981 bis 1993 Ensemblemitglied am Hamburger Schauspielhaus. 1994 folgte ein Gastauftritt am Schauspielhaus Zürich. Von 1995 bis 2003 war er als Gast an den Hamburger Kammerspielen engagiert. Zur Zeit spielt Gerhard Garbers mit Ulrich Tukur das Stück "Der Lord von Barmbek" am St. Pauli-Theater.

Neben der Arbeit auf der Bühne ist er auch in vielen Fernsehfilmen und -serien präsent. So in "Doppelter Einsatz" (1993 - 2004, Regie: Peter Keglevic, Dror Zahavi u. a.), in "Tatort: Traumhaus" (1999, Regie: Ulrich Stark), in "Gefährliche Nachrichten" (2000, Regie: Rolf Schübel), in "Stahlnetz" (2001, Regie: René Heisig), in "Die Stille vor dem Schrei" (2003, Regie: Ulrich Stark) und in den Serien "Um Himmels Willen" (2004, Regie: Ulrich König) sowie "Jetzt erst Recht" (2003, Regie: Michael Zens). Im Kino war er in "Brennende Betten" (1987, Regie: Pia Frankenberg), in "Auch ohne Frau unglücklich" (1996, Regie: Janek Rieke) und in "Gran Paradiso" (1999, Regie: Miguel Alexandre) zu sehen. Bei "Adelheid und ihre Mörder" ist schon seit Anbeginn dabei und spielt die Rolle des Wachtmeisters Eugen Möbius.

Wikipedia: Gerhard Garbers

Maria Bachmann ist Marion Bachmann (Staffeln 1 - 3)

Maria Bachmann kam über einige Umwege zum Fernsehen. Als gelernte Krankenschwester zog sie 1984 nach Hannover und nahm Tanz- und Gesangsunterricht. Nach einer Schauspielausbildung in Hamburg, hatte sie in Los Angeles privates Training bei Dominic de Fazio. Es folgte eine vierjährige Tätigkeit als Musikredakteurin und Reporterin bei Radio Hamburg. Für Theater und Fernsehen arbeitet sie seit 1990, u. a. in "Gegen den Wind" (1994), "Tatort" (1994), "Achtung: Streng geheim! - Das Dino-Ei" (1994/95), "Die Viersteins" (1995), "Willy und die Winzors" (1995) und "Der Bulle von Tölz" (1998). Eine große Bekanntheit erlangte sie 1994 durch den Werbespot für Calgonit Ultra ("...dann klappt's auch mit dem Nachbarn!").

Maria Bachmann spielte zwischen 1993 und 2000 in "Adelheid und ihre Mörder" die Rolle von Pohls Freundin Marion.

Konstantin Graudus ist Holger Möbius (Staffel 1)

Konstantin Graudus studierte an der Staatlichen Hochschule für Kunst und Musik in Hamburg. Bereits während seiner Ausbildung hatte er ein erstes Engagement am Hamburger Thalia Theater. Nach seinem Diplom wurde er vom Deutschen Schauspielhaus engagiert, später gehörte er zum festen Ensemble der Hamburger Kammerspiele. Parallel hat er in vielen Fernsehserien mitgespielt, bevor er Anfang der neunziger Jahre auch für das Kino entdeckt wurde.

Klaus Mikoleit ist Dr. Siegfried Dochnal (Staffeln 1 und 2)

Klaus Mikoleit besuchte die Max-Reinhardt-Schule in Berlin und bekam dort seine Ausbildung im Charakterfach. Er hatte über viele Jahre feste Engagements an verschiedenen Theaterbühnen in Deutschland und wirkte in zahlreichen TV-Filmen und Serien mit.

Oliver Stern ist Ralf Schilling (Staffeln 3 bis 5)

Oliver Stern, 1959 in Österreich geboren, absolvierte sein Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nach seiner Ausbildung spielte er an zahlreichen Theaterbühnen, so am Schauspielhaus Graz (1981 - 1984), am Burgtheater Wien (1984 - 1991 und 1997 - 2000), am Schiller-Theater Berlin (1991 - 1993) und an der Schaubühne Berlin (1993 - 1995). Seit 2000 ist er als Gast im Berliner Ensemble engagiert, zuletzt in der Rolle als Hamlet.

Seit 1985 ist Oliver Stern auch aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen bekannt. So brillierte er in "Twiggy" (1996, Regie: Tomy Wiegand), im "Tatort: Ausgespielt" (1997, Regie: Jürgen Brauer), in "Paul und Julia" (2002, Regie: Torsten Löhn), dem französischen Kinofilm "Effroyables jardins" (Die schrecklichen Gärten, 2002, Regie: Jean Becker). Die aktuellsten Produktionen, in denen Oliver Stern zu sehen war, sind "Das Comedy-Schiff (2004, Regie: Konrad Sabrautzky) sowie Heinrich Breloers vielbeachtetes Dokudrama "Speer und Er" (2005).

Bei "Adelheid und ihre Mörder" spielt Oliver Stern seit 2000 den Kommissar Ralf Schilling.

Hans Peter Korff ist Dr. Ferdinand Dünnwald (Staffeln 4 und 5)

Hans Peter Korff wurde in Hamburg geboren. Nach Absolvierung der Schauspiel-Ausbildung an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst spielte er fünfn Jahre an Hamburger Privattheatern. Es folgten Engagements am Staatstheater Stuttgart, am Hamburger Schauspielhaus, am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Schauspiel Bochum, an den Müchner Kammerspielen, an der Freien Volksbühne Berlin, an den Staatlichen Bühnen Berlin sowie am Berliner Ensemble.

Seit 1965 ist Hans Peter Korff im Fernsehen präsent. So spielte er 1968 in "Das Mädchen Traum" (Regie: Frank Guthke). Es folgten Hauptrollen in "Esch oder die Anarchie" (1978, Regie: Rainer Boldt) sowie in "Unendlich tief unten" (1978, Regie: Pete Ariel). Von 1977 bis 1980 folgten Serienrollen wie in "Neues aus Uhlenbusch", "Diese Drombuschs" (1983 - 1985) und von 1979 bis 1980 war Hans Peter Korff Berliner "Tatort"-Kommissar. Im Anschluss sah man ihn in sämtlichen Rollen von Billy Bishop (1984), in "Bankgeheimnisse" (1984, Regie: Frank Strecker), in "Diplomaten küsst man nicht" (1986/1987, Regie: Stefan Bartmann) sowie in "Tatort: Tod einer Ärztin" (1989, Regie: Heinz Schirk), Korff beeindruckte in "Pappa ante Portas" (1990, Regie: Vicco von Bülow), in "Vera Brühne" (2000, Regie: Hark Bohm), in "Der Fürst und das Mädchen" (2002 - 2004, Regie: Richard Engel) und zuletzt in "Edel & Starck" (2004, Regie: Denis Satin). Zum "Adelheid und ihre Mörder"-Team gehört Hans Peter Korff alias Dr. Ferdinand Dünnwald seit 2002.

1985 wurde Hans Peter Korff mit der Goldenen Kamera ausgezeichnet.

Wikipedia: Hans Peter Korff

Michael Brander ist Dietmar Brinkmann (Staffel 5)

Der in Augsburg geborene Schauspieler begann seine Karriere am Stadttheater Dortmund und bei Peter Zadek am Schauspielhaus Bochum. Gleichzeitig stand er mit seinem eigenen Theaterensemble "Fletch Bizzel" auf der Bühne. Dem TV-Publikum ist Michael Brandner durch seine zahlreichen TV-Rollen, wie z. B. in "Rote Erde" (1983, Regie: Klaus Emmerich), "Alles außer Mord" (1993, Regie: Roland Suso Richter), "Der Sandmann" (1995, Regie: Nico Hofmann) oder "Club las Piranjas" (1995, Regie: Uli Baumann) bekannt. Unter der Regie von Uli Baumann spielte er auch 1996 in "Die Camper" sowie an der Seite von Heinrich Schafmeister in der Serie "Unter Brüdern" (Regie: Stefan Lukschy).

In jüngster Zeit war Michael Brandner in so namhaften Kinoproduktionen wie "Leo und Claire" (2001, Regie: Joseph Vilsmaier) oder "Der Untergang" (2003, Regie: Oliver Hirschbiegel) zu sehen. Im Fernsehen erleben wir ihn nun zum ersten Mal als Teammitglied von "Adelheid und ihre Mörder" in der Rolle des Hauptkommissar Brinkmann.

Johanna Gastdorf ist Wichtrud Schaller (Staffel 5)

Die gebürtige Hamburgerin Johanna Gastdorf studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover und wurde anschließend vom Staatstheater Hannover engagiert. Dort war sie von 1982 bis 1993 Ensemblemitglied, ehe sie 1993 nach München ans Bayerische Staatsschauspiel wechselte. Nach ihrer Zeit in München gehörte sie in den Jahren 2000 bis 2005 dem Ensemble des Schauspielhauses in Bochum an. Aktuell ist für die gestandene Theaterschauspielerin eine spannende Zeit angebrochen: Zum ersten Mal nach 23 Jahren festen Engagements arbeitete sie frei. Dem Kinopublikum begegnete Johanna Gastdorf u. a. in "Bunte Hunde" (1995, Regie: Lars Becker), in Sönke Wortmanns "Das Wunder von Bern" (2003), für den sie im Januar 2004 mit dem Bayerischen Filmpreis als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet wurde, und zuletzt in "Sophie Scholl - die letzte Tage" (2005, Regie: Marc Rothemund).

Dem Fernsehpublikum ist Johanna Gastdorf aus vielen Rollen bekannt, zuletzt aus "Im Schatten der Macht" (2003, Regie: Oliver Storz), "Kalter Frühling" (2004, Regie: Dominik Graf) oder "Der Vater meiner Schwester" (2004, Regie: Christoph Stark). Die "Tatort"-Episoden "Inside Out" (2005, Regie: Christoph Stark) und "Schürfwunden" (2004, Regie: Niki Stein) folgen. Im "Adelheid und ihre Mörder"-Team spielt Johanna Gastdorf die Rolle der Wichtrud Schaller.

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Links


Trotz intensivster Suche habe ich im Internet lediglich fünf Seiten gefunden, die sich mit der Serie "Adelheid und ihre Mörder" beschäftigen.

Zum einen gibt es die offizielle Seite der ARD, die sich mit generellen Informationen, einer Vorschau auf die nächste Folge, einer Darstellerübersicht, einer Stabübersicht und einigen anderen Sachen präsentiert. Man kann die Seite über die Internet-Adresse http://www.das-erste.de/adelheid/ aufrufen.

Zum anderen gibt es im Internet die "Adelheid und ihre Mörder"-Seite von Stephan Ramdohr. Diese Seite könnt Ihr auf der Seite http://www.tvshows.de/adelheid/ abrufen. Sie beinhaltet einige Informationen zu "Adelheid und ihre Mörder", eine News-Sektion und einen sehr kleinen Episodenführer, der leider keine Folgenbeschreibungen enthält, sondern nur eine Auflistung von Titel, Besetzung, Stab und Erstausstrahlung der ersten Staffel und der ersten Folge der zweiten Staffel enthält. Außerdem gibt es noch einige andere Informationen zu "Adelheid und ihre Mörder".

Außerdem gibt es noch eine kleine Homepage zu "Adelheid und ihre Mörder": http://www.medienkomm.uni-halle.de/krimi/adelhei1.htm. Dort findet man alle möglichen Infos zur Serie. Leider wurde die Seite lange nicht mehr aktualisiert.

Auf der Seite http://mitglied.lycos.de/derkommissar/adelheid.htm findet man einen vollständigen Episodenführer zu "Adelheid und ihre Mörder".

Ebenso findet man einen Episodenführer auf den Seiten von Eleyne Fraser.

Solltet Ihr Seiten im Internet kennen bzw. finden, die sich mit "Adelheid und ihre Mörder" befassen, zögert nicht, mir die Internet-Adresse per E-Mail mitzuteilen. Ich werde den Link dann ab der nächsten Version meines Episodenführers integrieren.

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DVDs und Bücher


Im November 2004 erschienen drei DVDs zu "Adelheid und ihre Mörder". Diese DVDs erhalten allerdings nur jeweils drei ausgewählte Folgen der zweiten, dritten und vierten Staffel.

Mit diesem Symbol sind in der Episodenübersicht die Episoden gekennzeichnet, die auf den DVDs enthalten sind. Ein Klick auf das Symbol führt zu der DVD auf der Amazon.de-Seite.

Außerdem ist ein Boxset erschienen, das aus den drei Einzel-DVDs besteht.

Es gibt zur Zeit keine Planungen, die einzelnen Staffeln als Boxsets auf DVD zu veröffentlichen! Ob das in absehbarer Zeit erfolgen wird, kann ich nicht beurteilen. Bitte wenden Sie sich an den Gabriele Kolberg vom NDR, um dort nach Staffel-Boxsets nachzufragen. Vielleicht hilft es ja, wenn der NDR merkt, dass es genügend Bedarf gibt.

Adelheid und ihre Mörder 1

Preis: 13,99 €

 

Enthält die Episoden:

20. Mango Mortale
21. Leiche vom Dienst
26. Das große Los

Adelheid und ihre Mörder 2

Preis: 13,99 €

 

Enthält die Episoden:

27. Psychoterror
32. Urlaub vom Tod
38. Das Verhör

Adelheid und ihre Mörder 3

Preis: 13,99 €

 

Enthält die Episoden:

41. Der schwarze Bube
45. Tomatensoße des Grauens
51. Haie und kleine Mieter

Adelheid und ihre Mörder - Collector's Box

Preis: 29,99 €

 

Enthält die Episoden:

20. Mango Mortale
21. Leiche vom Dienst
26. Das große Los
27. Psychoterror
32. Urlaub vom Tod
38. Das Verhör
27. Psychoterror
32. Urlaub vom Tod
38. Das Verhör

Außerdem gibt es mittlerweile zwei Begleitbücher zu Adelheid und ihre Mörder:

Adelheid und ihre Mörder - Mein geheimes Tagebuch

Adelheid und ihre Mörder - Mein geheimes Tagebuch

ISBN: 3-8025-2763-1 - Preis: € 15,50 - vergriffen (als Mängelexemplar teilweise noch verfügbar)
245 Seiten - vgs Verlagsgesellschaft - September 2000

Fast hätte Adelheid Möbius den Geburtstag ihrer Mutter vergessen. Doch im letzten Moment kommt ihr die rettende Geschenkidee: ein Blanko-Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung. Und so landet Adelheid mit Mutti in dem schwäbischen Kurort Bad Urach, weit entfernt von Hamburg und der "Mord Zwo". Ob es den Herren Strobel, Schubert und Pohl wohl gelingt, ohne die Hilfe ihrer gewitzten Sekretärin Mörder zu überführen? Gezwungenermaßen von den Ermittlungen ausgeschlossen, beginnt Adelheid zum Zeitvertreib ein Tagebuch zu führen. Dabei erinnert sie sich auch wieder an so manchen brisanten Fall, in dem sie mit Scharfsinn und Intuition dem Täter auf die Spur kam.
Und damit sie auch nicht aus der Übung gerät, wird in Bad Urach eine Leiche gefunden. Adelheid glaubt nicht an Selbstmord. Denn was wäre ein Urlaub ohne Mörderjagd?

Adelheid und ihre Mörder - Mein geheimes Tagebuch, Teil 2

Adelheid und ihre Mörder - Mein geheimes Tagebuch, Teil 2

ISBN: 3-8025-2858-1 - Preis: € 15,90
246 Seiten - vgs Verlagsgesellschaft - September 2002

Hauptkommissar Strobel staunt nicht schlecht, als er am Tatort eines Mordes eintrifft und dort Adelheid Möbius vorfindet, die bereits die Taschen der Leiche einer gründlichen Visitation unterzogen hat. Dann aber frohlockt er: Da der Mörder seine Sekretärin gesehen haben muss und sie nun gewiss aus dem Weg schaffen will, ordnet er kurzerhand Schutzhaft an. Und vermag kaum seine Freude darüber zu verbergen, dass sie nun nicht mehr in die laufenden Ermittlungen eingreifen kann.

Zur Untätigkeit verdonnert, beginnt Adelheid ihre Erinnerungen an rätselhafte Mordfälle niederzuschreiben, die sie mit Intelligenz, Charme und Witz gelöst hat. Wenn sie nur an den Tiefkühltruhenmord und ihre Bekanntschaft mit der Mafia denkt! Oder an die Hochzeit des Kollegen Pohl, die leider ein vorzeitiges Ende fand, weil der Organist auf der Kirchenempore tot zusammenbrach ...

Doch Adelheids kriminalistischer Spürsinn ist auch hinter den Gefängnismauern gefragt, denn dort spielen sich seltsame Dinge ab. Kann es sein, dass man ihr selbst an diesem angeblich sicheren Ort nach dem Leben trachtet?

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Ausblick


Laut Auskunft des NDR aus dem Januar 2004 werden acht neue Episoden von "Adelheid und ihre Mörder" produziert. Die Dreharbeiten finden im Herbst 2004 und Frühjahr 2005 statt, sodass mit einer Ausstrahlung voraussichtlich Ende 2005 zu rechnen ist. Diesmal werden nur acht Folgen gedreht, da Evelyn Hamann neben den Dreharbeiten zu "Adelheid und ihre Mörder" viel für das ZDF arbeitet und so wenig Zeit hat. Daher ist der NDR ziemlich froh, überhaupt acht Folgen aufnehmen zu können.

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Danksagungen

Ich muss mich ganz herzlich bei einigen Personen bedanken, ohne die dieser Guide nicht möglich gewesen wäre. Dies war vor allem:

Frau Plasa, inzwischen nicht mehr beim NDR, und Frau Kolberg versorgten mich mit Unmengen von Material, das sehr hilfreich war. Danke.

Zudem bedanke ich mich ganz herzlich bei Torsten Kracke (E-Mail: tokra@epguides.de), der diesen Guide auf seine Homepage gebracht hat.

Und natürlich: Evelyn Hamann für die wunderbare Darstellung der Adelheid Möbius, ohne die "Adelheid und ihre Mörder" nicht so sein würde, wie es jetzt ist.

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