Operation Phoenix-Jäger zwischen den Welten
Operation Phoenix-Jäger zwischen den Welten
Episodenführer

letztes Update: 28.07.2000
aktueller Stand: 11 von 11 Episoden mit Inhaltsangabe

- Guide von Martin Beitz
- Inhaltsangaben ab #1.02 von RTL-Online übernommen / #1.01 selbstgeschrieben
- Credits aus der TV Highlights


Worum geht es?

Seelenwanderung, Kontakte mit dem Jenseits, Zukunftsvisionen, die Wiederauferstehung alter Mythen, Zeitverschiebungen, Ereignisse, die nicht erklärbar sind - das sind die Fälle, mit denen sich die Kripobeamten der neuen RTL-Mystery-Crime-Serie Operation Phoenix - Jäger zwischen den Welten auseinanderzusetzen haben. Operation Phoenix läßt Gewißheiten schwinden und stellt den Mythos unserer Zeit in Frage: Den Glauben der Menschen, alles unter Kontrolle zu haben.

Im Auftrag von RTL produzierte die Phoenix-Film zehn Folgen der Mystery-Crime-Serie von April bis Dezember in Berlin und Umgebung. Gedreht wurde auf 35mm (Kinoformat) unter Einsatz digitaler Spezialeffekte.

Bei der Thematik bewegen wir uns im Rahmen des Möglichen. Wir haben uns an den heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientiert, sind dann aber weiter als die aktuellen Forschungsergebnisse gegangen, erklärt Producer Tilman Kellersmann. Die Fälle bewegen sich immer am Rande des Glaubhaften, so daß der Zuschauer sich fragen kann, ob die in der Serie aufgetretene Begebenheit auch in der Wirklichkeit vorkommen könnte.

Im Vergleich zu vielen anderen Genres bietet Mystery mehr erzählerische Freiheiten. Im Falle von Phoenix bot sich die spezielle Möglichkeit, durch die Kombination von Kriminalfällen und paranormalen Phänomenen eine Spannung zu kreieren, die jenseits konventioneller Erzählformen liegt so Drehbuchautor Marco Rossi. Außerdem war es die Gelegenheit, einen - zumindest was deutsche Eigenproduktionen angeht - noch weitgehend brachliegenden Acker zu bearbeiten. (RTL-Promo)


Ausstrahlung D 1997-1999 (RTL)

Im Oktober 1997 lief der Piltofilm auf RTL. Ab 21.01.1999 wird die Serie (zehn Episoden) donnerstags gegen 21.15 Uhr auf RTL laufen. Nach zwei mehr schlecht als recht gelaufenen Episoden (einschaltquotenmässig lagen beide so um die 2,5 Mio mit ca. 8% Marktanteil), hat RTL die Serie abgesetzt und bringt stattdessen wieder "Balko". Ab dem 29.04.1999 soll die Serie auf dem Sendeplatz von "Prey" (Do; 23.15 Uhr) eine zweite Chance erhalten. Dann wird die Serie, mit der Episode "Wettlauf mit der Zeit" beginnend, fortgesetzt. Die DEA endet am 08.07.1999. Ab dem 15.07.1999 wird die Serie wiederholt (vermutlich komplett und diesmal in der richtigen Reihenfolge). Mittendrin wurde sie abgesetzt und eine Fortsetzung der Serie erscheint mehr als unwahrscheinlich.


Die Darsteller und ihre Rollen

Operation Phoenix - Das Team (übernommen aus der TV Highlights)

MARK POHL (gespielt von Dirk Martens)

Sensibel, nachdenklich, ehrgeizig: Er scheint Sensoren für alles Übernatürliche zu haben. Vielleicht ist es aber auch nur seine besondere Sensibilität, mit der er allem Übernatürlichen auf die Schliche kommt. Der oft sehr impulsive und ironische Mark will das Paranormale erleben und begreifen, um dessen Existenz beweisen zu können.
Dirk Martens ist Jahrgang 1964. Der in Mühlheim/Ruhr geborene Martens absolvierte nach seinem Abitur eine Schauspielerausbildung in Düsseldorf und Berlin und nahm nebenbei noch Gesangs- und Tanzunterricht. Nach Theatherengagement in Hamburg, Düsseldorf und Zürich drehte der in Berlin lebende Schauspieler mehrere TV- Filme u.a APARTMENT FÜR EINEN SELBSTMÖRDER, TRÜGERISCHE NÄHE, TODESSPIEL und TATORT.

KRIS MERTENS (gespielt von Alana Bock)

Verantwortungsbewußt, intelligent, ironisch: Mit ihren 29 Jahren ist die hübsche Psychiaterin die Jüngste bei Phoenix. Durch ihre Kompetenz genießt die ehrgeizigeWissenschaftlerin den größten Respekt bei ihren Kollegen. Sie steht übernatürlichen Phänomenen zwar kritisch gegenüber, schließt aber nicht generell aus, daß es Dinge gibt, die sich nicht mit dem herkömmlichen Wissen erklären lassen.
Alana Bock gab 1995 mit AUSTERNEXPRESS ihr Fernsehdebüt. Die gebürtige Bremerin hatte kurz zuvor ihr Studium am Hamburger Schauspielinstitut abgeschlossen. Es folgten weitere TV-Produktionen, darunter DAS ENDE EINES NORMALEN TAGES, DIE GANG, ANWALT MARTIN BERG und SILVIAS BAUCH.

RICHARD LORENTZ (gespielt von Robert Jarczyk)

Skeptisch, direkt, professionell: Der 36jährige Kommissar steht mit beiden Beinen auf dem Boden der Tatsachen. Er glaubt nur, was er sieht - und manchmal selbst das nicht. Doch durch seine Arbeit bei Phoenix wird sein Weltbild immer wieder auf eine harte Probe gestellt. Der Familienmensch gibt sich nicht so schnell geschlagen: Je komplizierter ein Fall ist, um so größer wird sein Ehrgeiz, diesen zu lösen. Lorentz ist sehr direkt, nimmt kein Blatt vor den Mund und kann sehr ungemütlich werden, wenn er von der Schuld eines Verdächtigen überzeugt ist...
Robert Jarczyk stand bereits als 15jähriger vor der Kamera. Später studierte der 1959 in München geborene Jarczyk Schauspiel in New York und arbeitete dann sowohl in den USA, als auch in Deutschland. Im deutschen Fernsehen war er in Serien wie DERRICK, DER ALTE und DR. STEFAN FRANK zu sehen. Der sport- und musikbegeisterte Schauspieler ist privat davon überzeugt, daß es Dinge im Leben gibt, die man nicht erklären kann und auch nicht erklären soll te.

CHRISTOPH VOLZ (gespielt von Hans-Georg Panczak)

Eigenbrötlerisch, entschlossen, mißtrauisch: Der Kriminalist ist ein echter Einzelgänger - sein Mißtrauen verhindert nähere persönliche Kontakte. Jahrelang hat er für sein Projekt Operation Phoenix kämpfen müssen. Phoenix ist für den Junggesellen zum Lebensinhalt geworden. Er ist der Chef der Truppe, der auf seine resolute Art den Teamkollegen auch gegen Widerstände den Rücken stärkt. Bei seinen Mitarbeitern gilt er als undurchschaubar, doch im Laufe der Zeit lernen sie ihn besser kennen und verstehen.
Hans-Georg Panczak wurde 1952 in Düsseldorf geboren. Seine Schauspielausbildung absolvierte er in Berlin. In den 60er und 70er Jahren arbeitete er viel fürs Theater. Seit 1980 wirkte er in so beliebten Serien wie DIE WICHERTS VON NEBENAN, EIN FALL FÜR ZWEI, WOLFFS REVIER und IM NAMEN DES GESETZES mit.


Anmerkungen

Die Produktionsreihenfolge weicht völlig von der Ausstrahlungsreihenfolge ab. Der Pilotfilm lief bereits auf RTL. Die Story weist Ähnlichkeiten mit den amerikanischen Serien "Akte X" und "Psi Factor" auf.


Die Folgen

1.Staffel (Produktionsreihenfolge)

01. Das Baby und die Bestie (a.k.a. Mutterinstinkte) (Pilotfilm)
Regie: Edzard Onneken
Buch: Marco Rossi
Gast-Darsteller: Martin Becker (als Bahlo), Thomas Meinhardt (Novojok), Wilfried Hochholdinger (Hans Schulder), Frank Haberland (das Wesen), Paul Faßnacht (Albino Knauff), Bojana Golenac (Ute Heddergott), Sina Arndt (Andrea Heddergott), Jan Sosniok (Martin Heddergott)
Ausstrahlung: D1: 28.10.1997 (Dienstag, 21.15-22.15 Uhr) / D2: 15.07.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA: 3.71 Millionen (12.3%)

Die junge Familie Hedergott macht ein Picknick an einem Waldsee. Als es zu regnen anfängt packen die Eltern Ute und Martin die Sachen zusammen und wollen gehen, als sie plötzlich die Schreie ihrer Tochter Andrea hören, die ins Wasser gefallen ist. Während sie ihrer Tochter aus dem Wasser helfen, steht der Kinderwagen mit ihrem kleinen Jungen Philipp in ihrem Rücken. Deshalb können die beiden nicht sehen wie ein seltsames Wesen ihren kleinen Sohn entführt. Sie sehen nur noch wie es mit ihrem Kind im Wald verschwindet. Die entsetzten Eltern wenden sich an die lokale Polizei, der dieser Fall aber zu schwer ist. Darum wird das Ermittlerteam (im Auftrag des Bundesministeriums des Inneren) "Phoenix" um Hilfe gebeten.
Das Team ist zunächst etwas skeptisch, will der Sache aber nachgehen. Ein Verdächtiger wird schnell gefunden. Der flüchtige Sträfling Bahlo scheint der Täter zu sein. Einzig Mark Pohl mag das nicht so recht glauben und untersucht weiter.


02. Im Körper der Feinde
Regie: Edzard Onneken
Buch: Kurt Schmeisser
Gast-Darsteller: Anke Sevenich (als Conny Zehender)
Ausstrahlung: D1: 21.01.1999 (Donnerstag 21.15-22.15 Uhr) / D2: 22.07.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

In der ersten Folge bekommen es die Ermittler von Operation Phoenix mit einem ehemaligen Fremdenlegionär zu tun, der seine alten Kameraden umbringt, weil sie ihn verraten haben. Die Festnahme des Fremdenlegionärs erweist sich als schwierig, weil seine Seele in der Lage ist, seinen Körper zu verlassen und andere Menschen zu kontrollieren.

Operation Phoenix ist der Name einer Spezialeinheit des Bundesministeriums des Inneren. Die Sonderkommission mit Sitz in Berlin wurde zur Untersuchung von ungelösten Kriminalfällen im Zusammenhang mit paranormalen Phänomenen gegründet. Sie besteht aus den drei Kriminalisten Mark Pohl, Kris Mertens und Richard Lorentz sowie dem Projektleiter Christoph Volz. Mark Pohl erkennt durch seine überdurchschnittliche Sensibilität ungewöhnliche Dinge sofort. Er glaubt an das Übernatürliche und will es erleben, begreifen und möglichst beweisen. Seine attraktive Partnerin Kris Mertens, die jüngste im Team, versucht diese Phänomene psychologisch zu erklären. Sie steht den paranormalen Phänomenen zwar kritisch gegenüber, schließt sie generell aber nicht aus. Richard Lorentz dagegen glaubt nur an das, was er sieht. Er steht mit beiden Beinen auf dem Boden und steht dem Paranormalen skeptisch gegenüber.

Der Erfolg ihrer Ermittlungsarbeit liegt in der Kombination ihrer jeweiligen Eigenarten und Fähigkeiten, die sie in ihrem ersten Fall auch dringend brauchen: Im Hafen kommt es zu einer Geiselnahme, ein SEK-Kommando rückt an. Der Geiselnehmer Achim Bornhak wird von einem Präzisionschützen erschossen, die Geisel Hermann Kniebe kommt ins Krankenhaus. Es stellt sich heraus, daß Bornhak bereits 4 Männer auf dem Gewissen hat, alles ehemalige Fremdenlegionäre wie Bornhak selber. Bornhaks Blutspur führt von Ägypten über Portugal, Südfrankreich bis in die Schweiz. Das Team von Operation Phoenix wird eingeschaltet, da der Präzisionschütze etwas Seltsames beobachtet hat: Kurz bevor er Bornhak erschoß, traten aus dessem Mund leuchtende Bänder, die in Mund, Nasen und Ohrlächer von Kniebe eindrangen. Bevor die Ermittler Kniebe im Krankenhaus befragen können, flüchtet dieser und bringt einen weiteren Mann um. Bei einer Gegenüberstellung mit ihrem Mann ist Frau Kniebe überzeugt, daß dieser Mann zwar aussieht wie ihr Mann, es aber nicht ist. Mark mutmaßt, daß die Seele von Bornhak sich der von Kniebe bemächtigt hat. Offenbar haben sie es bei Bornhak mit einem Seelenwanderer zu tun. Bornhak führt einen Rachefeldzug gegen die Fremdenlegionäre, die damals versucht haben, ihn umzubringen. Die Ermittler von Operation Phoenix haben große Schwierigkeiten, den Mann dingfest zu machen, da er von Körper zu Körper schlüpfen kann und so - jedenfalls äußerlich gesehen - immer wieder eine andere Gestalt annimmt. Mark bittet seine Freundin Conny Zehender um Hilfe. Sie besitzt die besondere Gabe der Telepathie. Mit ihrer Hilfe hofft Mark, den Seelenwanderer ausfindig zu machen. Aber die Ermittler haben nicht mit der perfiden Intelligenz des Täters gerechnet.

Wenn die Polizei nicht weiter weiß, wenn ein Fall ungewöhnliche Indizien aufweist, wenn unerklärliche Dinge passieren - dann wird auf Operation Phoenix gesetzt. Die drei Kriminalisten der Sondereinheit sind spezialisiert auf Fälle mit paranormalem Hintergrund. Sie ermitteln mit den herkömmlichen Methoden der Polizei: Tatortinspektionen, Obduktionen, Vernehmungen und Laboranalysen gehören zu ihrem Arbeitsalltag - nur daß sie zu anderen Ergebnissen kommen als ihre Kollegen. Nicht immer allerdings können sie einen Fall eindeutig lösen oder haben eine Antwort auf das, was passiert ist. Ein Rest Geheimnis bleibt...

03. Grausame Visionen
Regie: Wilhelm Engelhardt
Buch: Marco Rossi
Gast-Darsteller: Geno Lechner (als Katrin Bigelov), Hans Lobitz (Dr. Oswalt), Ulrich Gebauer (Dr. Neumann)
Ausstrahlung: D1: 28.01.1999 (Donnerstag 21.15-22.15 Uhr) / D2: 29.07.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

Die Wissenschaftlerin Katrin Bigelov läuft aus unerfindlichen Gründen Amok. Nach dem Mord an ihrem Mann und Kollegen, Dr. Oswalt, bringt sie weitere Menschen um. Nachforschungen ergeben, daß Katrin offenbar über hellseherische Fähigkeiten verfügt. Mehrmals in der Vergangenheit hatte sie Ereignisse vorausgesehen, die tatsächlich eingetreten sind. Mark glaubt, daß Katrin erneut eine Vision hatte. Anscheinend hat diese mit ihrer Arbeit am Forschungslabor Succeda zu tun...

Die Ärztin und Wissenschaftlerin Katrin Bigelov bringt aus unerfindlichen Gründen ihren Mann Dr. Oswalt um. Sie und ihr Mann arbeiteten beide im Forschungslabor Succeda. Dort erfahren Kris und Mark von ''Operation Phoenix'', daß Dr. Oswalt mitten in der Nacht anrief und die Zugangsberechtigung zum Labor für Katrin sperrte. Offenbar hatte der Mord keine privaten, sondern berufliche Gründe. Nachforschungen ergeben, daß Katrin offenbar über hellseherische Fähigkeiten verfügt. Mehrmals in der Vergangenheit hatte sie Dinge vorausgesehen, die tatsächlich eingetreten sind. Mark mutmaßt, daß Katrin wieder eine Vision hatte und Oswalts Tod eine direkte Folge davon ist. Während die Polizei nach Katrin fahndet, geschieht ein weiterer Mord an einer alten Dame. Kurz darauf wird Dr. Wild, ebenfalls ein Mitarbeiter bei Succeda, ermordet. Auch in diesem Fall ist Katrin Bigelow die Hauptverdächtige. Mark glaubt nicht, daß Katrin Amok läuft, sondern daß sie einen Grund für ihre Taten hat und dieser Grund mit Succeda und ihrer Arbeit zu tun hat. Dr. Neumann erzählt Mark, daß es Succeda gelungen ist, die DNS in eine bestimmte Richtung zu manipulieren. Das Ergebnis ist offenbar das langersehnte Medikament gegen Krebs und erhielt den namen Gen 451. Bei Tieren beträgt die Heilungsrate bereits 99%, jetzt müßte das Medikament an Menschen getestet werden - ein entsprechender Antrag ist in Vorbereitung. Wenn bei menschlichen Probanden ähnliche Erfolge erzielt würden, hätte Succeda weltweit das erste wirksame Mittel gegen Krebs entwickelt. Niemand weiß, daß Succeda das Gen bereits heimlich an Menschen testet. Nur Katrin Bigelov ahnt, daß dies katastrophale Auswirkungen haben könnte, denn die Nebenwirkungen des Medikaments hat sie in einer Vision gesehen. Durch das Gen wird ein Virus freigesetzt, der in der Lage wäre, die gesamte Menschheit auszulöschen. Daher sieht Katrin es als ihre Pflicht an, das Medikament und jede Erinnerung daran zu zerstören - dafür opfert sie ihre eigene Karriere und sogar ihr Leben. Für Richard wird dieser Fall zu einer besonderen Prüfung, da besagtes Medikament seinem Vater das Leben retten könnte...

04. Im Zeichen der Pharaonen
Regie: Wilhelm Engelhardt
Buch: Alexander Rümelin
Gast-Darsteller: Frank Röth (als Dr.Stefan)
Ausstrahlung: D1: 10.06.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

Das Team von Operation Phoenix muß die Wiederauferstehung eines ägyptischen Pharaos verhindern.

Operation Phoenix wird in die Berliner Charité beordert. In der Tomographie-Abteilung wurde der Wachmann Rudi Barkowski neben einem leeren ägyptischen Sarkophag tot aufgefunden. Mysteriös ist nicht nur der Sarkophag, sondern auch die Todesumstände: Der Mann ist erstickt, aber scheinbar ohne äußere Einwirkung oder anderen erkennbaren Grund. Zudem befinden sich Blutspuren auf dem Boden. Pathologe Edenhofer ist ratlos - denn es ist kein menschliches Blut. Der zweite wachhabende Wärter Römer sagt aus, daß kurz vor dem Tod Barkowskis ein Ägypter namens Samir Nasad aufgetaucht ist und zu Dr. Stefan wollte. Dr. Stephan ist ein Archäologe, der nach Feierabend die Computertomographie für die Untersuchung von Kunstgegenständen benutzt. Am fraglichen Abend wollte er den nunmehr leeren Sarkophag untersuchen. Obwohl das ganze Gebäude videoüberwacht ist, fiel die Übertragung plötzlich aus, als das Unglück passierte. Mark und Richard suchen die Gänge des Untergeschosses ab und finden Dr. Stephan. Der mysteriöse Samir Nasad bleibt verschwunden. Von Dr. Stephan erfahren sie, daß der Sarkophag der des Pharaos Hor Necheb ist. Wie sich herausstellt, gehört Samir Nasad einer Bruderschaft an, die Necheb als ihren Gott verehrt. Eine Legende besagt, daß er eines Tages auferstehen und als neuer Gott über die Welt herrschen wird. Dieser Tag scheint nun gekommen...

05. Tunnel des Todes
Regie: Edzard Onneken
Buch: Kurt Schmeisser
Gast-Darsteller: Rudolf Kowalski (als Christoph Wengert)
Ausstrahlung: D1: 20.05.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

Tunnel des Todes"Christoph Wengert, der Chef eines großen Computerunternehmens, wird nach einem schweren Verkehrsunfall klinisch tot ins Krankenhaus eingeliefert. Dem diensthabenden Arzt, Dr. Bartmann, gelingt es, Wengert wieder ins Leben zurückzuholen. Seltsamerweise versucht Wengert kurz nach seinem Erwachen seinen Retter zu töten. Offensichtlich hat er, als er zwischen Leben und Tod schwebte, etwas erlebt, was ihn völlig verändert hat. "Operation Phoenix" übernimmt den Fall.

Der verunglückte Christoph Wengert wird nach einem schweren Autounfall ins Krankenhaus eingeliefert. Er ist bereits anderthalb Stunden Stunden klinisch tot, trotzdem wird er von dem behandelnden Arzt, Dr. Bartmann, wieder ins Leben zurückgeholt. Wengert war länger klinisch tot als irgend jemand vor ihm. Mysteriöserweise versucht Christoph kurz nach seinem Erwachen seinen Retter Bartmann zu töten. Daraufhin wird er in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert. "Operation Phoenix" übernimmt den Fall. Kris entwickelt eine sehr innige Beziehung zu Wengert. Wengert, Chef eines millionenschweren Computerunternehmens, ist seit seinem Unfall vollkommen verändert. Er scheint mit einer Art göttlichem Wissen ausgestattet, weiß im voraus, was passieren wird und kann es anscheinend auch steuern. Was ist mit ihm passiert, wo ist er während seines klinischen Todeszustandes gewesen, was oder wen hat er gesehen und erlebt? Kris kommt nicht so recht weiter. Da Wengert sich in der geschlossenen Abteilung weitgehend unauffällig benimmt, wird er schließlich entlassen. Dr. Bartmann zieht die Anzeige zurück. Für "Operation Phoenix" ist der Fall jedoch nicht abgeschlossen, denn im Umfeld von Wengert kommen mehrere Personen unter mysteriösen Umständen ums Leben...

06. Erntedank (aka "Heidnische Bräuche")
Regie: Peter Fratzscher
Buch: Alexander Rümelin
Gast-Darsteller: Johannes Terne (als Dr. Bidner)
Ausstrahlung: D1: 08.07.1999
Einschaltquote DEA:

Operation Phoenix entdeckt bei einem Einsatz auf dem Lande, daß in einem Dorf seit Jahrhunderten ein bizarrer Opferritus am Leben erhalten wird.

Das Team von Operation Phoenix wird von dem Arzt Bidner um Hilfe gebeten. Bidner ist Allgemeinmediziner in einem kleinen Dorf, in dem seltsame Dinge vor sich gehen: Ein Säugling ist kurz nach der Entbindung spurlos verschwunden, und kein Dorfbewohner scheint sich darüber große Gedanken zu machen. Bidner, der erst vor kurzem mit seiner schwangeren Frau in das Dorf gezogen ist, wird von den Einwohnern immer noch wie ein Außenseiter behandelt und ist nicht in der Lage, das Geheimnis um das verschwundene Baby zu lösen. Erst den Ermittlern von Phoenix gelingt es, die schreckliche Wahrheit zu Tage zu fördern: In dem Dorf wird seit Jahrhunderten einem geheimen Opferkult gehuldigt. Alle 75 Jahre muß ein Säugling als kultisches Opfer dargebracht werden, damit die Felder weiterhin reiche Ernte tragen. Unter größten Gefahren versuchen Mark, Kris und Richard, das grausame Opfer zu verhindern...

07. Wettlauf mit der Zeit
Regie: Peter Fratzscher
Buch: Marco Rossi
Gast-Darsteller: Burkhard Heyl (als Oberleutnant Reuther), Andre Hennicke (Kapitän Vogt)

Ausstrahlung: D1: 29.04.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

Im Hamburger Hafen taucht ein U-Boot aus dem 2. Weltkrieg auf, dem quicklebendige Wehrmachtssoldaten entsteigen. Der Kommandant des U-Bootes, Kapitän Vogt, glaubt wie seine Kameraden, daß heute der 2. Oktober 1944 sei. ''Operation Phoenix'' übernimmt den Fall und gerät schon bald mit der Bundesmarine in Konflikt.

Im Hamburger Hafen taucht nachts ein U-Boot auf, dem Wehrmachtssoldaten entsteigen. Die Besatzung wird von dem Bundesmarine-Oberleutnant Reuther und seinen Leuten in Empfang genommen, der sie in Quarantäne nehmen will. Der Kapitän des U-Bootes Vogt merkt, daß irgend etwas nicht stimmt, denn für ihn ist es immer noch der 2. Oktober 1944, und außerdem scheinen Reuther und seine Männer feindlich gesinnt. Vogt wird von seinen Leuten getrennt, in Handschellen gelegt und in Reuthers Wagen verfrachtet. Während der Fahrt kommt es zu einem von Vogt provozierten Unfall, und dem Kapitän gelingt es, verletzt zu fliehen. Ein Bauer findet den Verletzten und bringt ihn ins Krankenhaus. Die Ermittler von Phoenix werden hinzugezogen, denn der Arzt hat seltsame Dinge festgestellt. Obwohl der Mann den Körper eines Dreißigjährigen hat, weist das Blutbild Symptome auf, die eher für Sechzigjährige typisch sind. Zudem wurde bei ihm ein Mitgliedsausweis der NSDAP gefunden, ausgestellt im April 1938. Laut diesem Ausweis ist Vogt am 17.7.1908 geboren und somit 90 Jahre alt. Noch während Phoenix den Mann befragt, taucht Reuther mit seinen Leuten im Krankenhaus auf. Sie wollen Vogt mitnehmen und geraten mit den Phoenix-Leuten aneinander. Das Durcheinander nutzt Vogt, um Kris als Geisel zu nehmen und mit ihr zu fliehen. Die Phoenix-Gruppe versucht im Wettlauf mit der Marine, den Kommandanten Vogt zu stoppen, der verzweifelt nach seiner Familie sucht...

08. Nur einer kann überleben
Regie: Peter Fratzscher
Buch: Marc Terjung
Gast-Darsteller: Dirc Simpson (als Jacobi)
Ausstrahlung: D1: 06.05.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

'Operation Phoenix'' ermittelt diesmal in einer besonders seltsamen Mordserie: Kurz hintereinander wird zweimal derselbe Mann, ein gewisser Jacobi, als Leiche gefunden, doch er ist auf verschiedene Weise zu Tode gekommen. Außerdem gibt es noch einen dritten Jacobi, der noch quicklebendig ist. Der Rätsels Lösung: Die verschiedenen Jacobis sind Klone ein und desselben Mannes!

Ein Mann namens Jacobi fällt einem Gewaltverbrechen zum Opfer. Kurz bevor er stirbt, nennt er seinen Namen und seine Adresse. Doch als die Polizei seine Frau aufsucht, um ihr die traurige Nachricht zu überbringen, steht der Mann quicklebendig vor ihnen. Gleichzeitig verschwindet die Leiche des vermeintlich Toten aus der Pathologie. Ein Fall für ''Operation Phoenix''. Kurze Zeit später taucht die verschwundene Leiche scheinbar wieder auf. Doch bei einer Obduktion stellt sich heraus, daß es sich bei diesem Toten um einen dritten Mann handeln muß, der ebenfalls aussieht wie Jacobi. Wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellt, hat es Phoenix mit mehreren Klonen eines ''Originals'' zu tun. Bereits vor 30 Jahren ist es offenbar einem Wissenschaftler gelungen, Menschen nach seinem Ebenbild zu klonen. Während nur ein Klon ''draußen'' ein normales Leben führen konnte, mußten die anderen Klone ein Dasein im Keller seines Labors führen. Nun konnten sie sich befreien und bringen sich gegenseitig um. Denn nur wer als letzter übrig bleibt, der gewinnt eine unverwechselbare Identität, ein ''offizielles Leben'' mit Frau und Kind. Mark, Kris und Richard sind jedoch nicht bereit, dem Morden der geklonten Jacobis tatenlos zuzusehen...

09. Der Erlkönig
Regie: Berno Kürten
Buch: Marc Terjung
Gast-Darsteller: Julia Bohl (als Tara)
Ausstrahlung: D1: 17.06.1999 (Donnerstag 23.15-00.10 Uhr)
Einschaltquote DEA:

Das Team von Operation Phoenix bekommt es diesmal mit einem hilfreichen Poltergeist zu tun, der den Ermittlern hilft, eine Mordserie an Kindern aufzuklären.Tara, ein 16jähriger Teenager, wird im heimatlichen Hausflur von unsichtbaren Kräften angegriffen. Während Tara behauptet, ein Geist habe sie heimgesucht, vermuten die ermittelnden Polizeibeamten, daß es sich bei diesem Vorfall um einen psychologischen Abwehr- und Schutzmechanismus des Mädchens handelt. Doch wegen der seltsamen Begleitumstände wird das Team von Operation Phoenix hinzugezogen, das schnell zu der Erkenntnis kommt, daß hier tatsächlich übersinnliche Kräfte am Werk sind: Kris hat ebenfalls eine Erscheinung. Es handelt sich um einen Poltergeist, der der Gruppe etwas mitteilen will. Die Spur führt zu einer Reihe von Morden, die vor Jahren an Kindern verübt wurde. Der vermeintliche Täter sitzt seit Jahren in der geschlossenen Abteilung der Psychiatrie. Wie sich schließlich herausstellt, ist der Poltergeist der ruhelose Geist des letzten ermordeten Mädchens, deren Tod nie aufgeklärt wurde. Dank der unheimlichen Hinweise des Poltergeistes kann das Team von Operation Phoenix einen weiteren Mord verhindern und den wahren Mörder stellen.

10. Auge um Auge
Regie: Berno Kürten
Buch: Volker Maria Arend
Gast-Darsteller: ---
Ausstrahlung: D1: 24.06.1999
Einschaltquote DEA:

Operation Phoenix ermittelt in einem besonders makabren Fall. Ein Serienmörder bringt Menschen um, die gegen eines der zehn Gebote verstoßen haben. Mark glaubt, daß ein Racheengel der Täter ist.

Das Team von Operation Phoenix steht vor einem Rätsel. Mehrere Leichen ohne Herz wurden aufgefunden, und es gibt keinerlei Hinweise auf den Täter. Weder ein Täter noch ein Opferprofil kann erstellt werden, da die Verstorbenen anscheinend nichts gemeinsam hatten. Schließlich kommen die Ermittler jedoch dahinter, daß alle Opfer gegen eines der zehn Gebote verstoßen haben und daß sie für diesen Verstoß in entsprechender Form bestraft wurden. Dank ihrer neuesten Erkenntisse gelingt es Mark, Kris und Richard, das nächste potentielle Opfer zu bestimmen, und so ist Operation Phoenix rechtzeitig zur Stelle, um das Schlimmste zu verhindern und das Leben des Opfers zu retten. Videoaufzeichnungen vom Tatort ernüchtern die Ermittler jedoch: außer dem Opfer ist kein Mensch zu sehen. Mark vermutet schließlich, daß hier ein Racheengel am Werk ist, der die Verfehlungen der Menschen gegen die zehn Gebote rächt. Richard kann daran nicht glauben und sucht weiterhin nach einer irdischen Erklärung für die Morde...

11. Frevel
Regie: Berno Kürten
Buch: Patrick Bennat
Gast-Darsteller: ---
Ausstrahlung: D1: 01.07.1999
Einschaltquote DEA:

Das Team von Operation Phoenix bekommt es diesmal mit den magischen Fähigkeiten längst verstorbener, keltischer Druiden zu tun.

Auf einer Großbaustelle eines Museums in Berlin gehen merkwürdige Dinge vor sich. Nach diversen ominösen Drohungen fallen die Bauherren übernatürlichen Hinrichtungen zum Opfer. Der hinter den Taten vermutete Historiker leugnet jede Beteiligung, erklärt Operation Phoenix aber, daß er Überreste keltischen Lebens auf der Baustelle vermutet. "Operation Phoenix" kommt bald dahinter, daß alle Opfer vor ihrem Tod mit einer keltischen Rune "markiert" wurden, einem Bannzeichen keltischer Druiden. Es scheint so, als rächten die Druiden den Frevel an ihren Grabstätten. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, da auch Mark plötzlich mit der ominösen Rune gekennzeichnet ist.


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