Nicht vom
schlechten Eltern

Episodenführer


Letzte Aktualisierung: 10. Dezember 2001
Version 2.6 - Dezember 2001

Dieser Episodenführer basiert teilweise auf einer früheren Version von Thomas M. Gmür.
Der aktuelle Episodenführer wurde von Mario Fuchs erstellt.

Originaltitel: Nicht vom schlechten Eltern
Deutschland 1993 - 1998

39 Folgen à 45 Minuten


Inhaltsübersicht



Informationen zur Serie


1. Staffel (Deutschland 1993/94)

"Achte auf die Pfennige, die Markstücke achten auf sich selbst". Moritz Schefer ist nicht nur ein kleines Verkaufsgenie, der in der Schule den Kioskverkauf ankurbelt, die Kondomautomaten aufhängt, um die Schüler mit den notwendigen "Gummis" zu versorgen, nein, er berät auch seine Großmutter bei Aktiengeschäften und ist seinen Eltern auf diese Weise immerwährender Anlaß zur Freude. Alles beginnt mit dem Umzug der Schefers nach Bremen. Mutter Sibylle beschließt wieder einzusteigen in den Beruf. Das wäre haushaltstechnisch ja noch zu verkraften, doch Sibylle Schefer ist Musiklehrerin und ihr neues Tätigkeitsfeld die Gustav-Heinemann-Oberschule in Bremen - das Gymnasium, das Felix, Jenny, Moritz und Alexander Schefer nach den Ferien besuchen werden.

Die vier Sprößlinge werden den Schulalltag ganz schön durch einander wirbeln. Felix, der Älteste, ist der Ruhigste und ein Liebling beim schwachen Geschlecht. Die schöne Jenny, von vielen als liebes Mädchen unterschätzt, setzt sich selbstbewußt mit ihrer Umwelt auseinander. An Pascal, dem Klassenschwarm, verbrennt sie sich fast die Finger. Nesthäkchen Alexander ist da noch der Bravste, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Für einen Streich mit Moritz ist er immer zu haben. Ach ja, Moritz ist da schon ein ganz anderes Kaliber. Mit seiner unkonventionellen Art treibt er seine Lehrer oft zur Weißglut. Meist kriegt es Heike "Schweinchen" Schmalz ab. Ein Gedicht von Wolfgang Borchert als Plädoyer für den "One - Night -Stand" zu interpretieren, ist ja auch "heftig" und wird mit Note 5 quittiert. "Schweinchen" Schmalz hätte sich aber auch nicht so aufregen sollen, und ihn obendrein als Diabetiker zu "outen", ist auch nicht gerade der feine Stil. Ihre Rubensformen tituliert er als "Fettarsch". Einer von ihm fingierten Heiratsanzeige in "Die Zeit", in der er einen Chefarzt offeriert, geht sie auf den Leim. Mutter Sibylle kann gerade noch eingreifen, bevor es Zunder gibt.

Auch Oma Lisbeth wird ins Geschehen hineingezogen - häufig unfreiwillig. Doch ohne die gute Seele, die den Haushalt am Laufen hält, wären die Schefers aufgeschmissen. Bridge und Fußball zieht sie dem Kochtopf allerdings eindeutig vor.

Vater Wolfgang, ein hoher Marineoffizier, ist da manchmal ganz froh, wenn er sich in seine Kaserne zurückziehen kann. Privat hat er keinen Kasernenton drauf, doch wenn Moritz den Untergebenen seines Vaters, Obermaat Wutzky, in sein reges Geschäftsleben als Lieferant für den Kioskverkauf mit einbezieht, dann "kocht der Kessel über", respektive "rotiert das U-Boot".

"Nicht von schlechten Eltern" bietet keine Schulromantik a la "Feuerzangenbowle", obwohl uns originelle Lehrertypen auf dem Bildschirm begegnen. Neben der üppigen Deutschlehrerin Heike "Schweinchen" Schmalz, lernen wir Rita Zell, die fesche, etwas spöttische Turnlehrerin kennen. Dr. Wolff, der Schulleiter, hat's nicht leicht, alle Konflikte fair zu entscheiden, doch irgendwie gelingt es ihm dann doch. Mit seiner trockenen Art ragt Dr. Reckensihl, ein Lehrer vom alten Schrot und Korn, aus dem Kollegium der "Alt-68er" heraus. Mutter Sibylle lebt sich in ihre Berufswelt schnell wieder ein, und die Familie stärkt ihr den Rücken. Die Schefers schreiben sich nicht nur mit "e", sie sind auch sonst etwas ganz Besonderes. Ihr Umgangston untereinander ist offen, die Rollenverteilung unkonventionell; einer kann sich auf den anderen verlassen. Ihr Familienleben ist "nicht von Pappe", eben "Nicht von schlechten Eltern".

2. Staffel (Deutschland 1995)

Vier Kinder gehen selbstbewußt ihren Weg und versuchen, ihren Schulalltag mitzubestimmen. Selbstbestimmung heißt das Wort und das sollten Eltern wie Lehrer tunlichst ernst nehmen. Nicht die Kinder emanzipieren sich, sondern die Erwachsenen sollten sich von ihren Erziehungsvorstellungen befreien.

Wie Schuldirektor Dr. Wolff dies sieht? Ein ganz und gar inoffizieller, strikt subjektiver Bericht, nicht für die Obere Schulbehörde gedacht, bringt uns seine Gedanken näher. Er immerhin erleidet die Schefer Bande an seinem Gustav-Heinemann-Gymnasium.

Die Leiden des Dr. W.

Diese Schefers, also wirklich, diese Schefers lassen nicht locker. Da denkt man: Gut, jetzt hat der Älteste, der Felix, das Abitur bestanden - übrigens ganz passabel, wirklich erstaunlich - sollen die beim Zivildienst sehen, wie sie mit ihm klarkommen, Hauptsache ein Schefer mit "e" weniger an der Gustav-Heinemann-Schule, da steht schon der nächste ante portas, die dritte Generation sozusagen. Henriette, Spitzname Jenny . Sieht aus, als könnte sie kein Wässerchen trüben, und dann so was. Daß der Kollege da wohl seine Finger... also das hat mich nun doch menschlich schwer erschüttert. An unserem Gymnasium! Immerhin haben wir einen Ruf zu verlieren. Und natürlich erfahre ich als Schulleiter von der ganzen Sache als Allerletzter, klar. Die ganze Schule strickt Babywäsche, sozusagen, nur Dr. Wolff ist völlig ahnungslos! Schlägt den Kollegen auch noch zur Beförderung vor. "Studienrat schwängert Schülerin" klingt ja auch viel besser als "Studienassessor schwängert..." Na ja, andererseits soll die Liebe ja wohl so was wie eine Himmelsmacht sein, und dagegen kämpft selbst die Obere Schulbehörde vergebens. Immerhin hat er als deutscher Beamter - wenn auch nur zur Probe - die einzig mögliche Konsequenz ergriffen: Heirat! Was anderes kam da ja gar nicht in Frage. Und Versetzung! Aber da kann man als Direktor ja bitten, ach was, gefleht habe ich, regelrecht gefleht: "Diskretion bitte, denken Sie an die Reputation der Schule, denken Sie an den Skandal!", bei den Schefers beißt man da auf Granit. Gottseidank war der Senator sehr verständnisvoll, bloß gut, daß nichts von dieser Spekulationsgeschichte von Moritz zu ihm vorgedrungen ist, wo er schon Lottospielen für eine eigentlich unverzeihliche Charakterschwäche hält. Zumal für Beamte! Da hat die geschätzte Kollegin Schefer wirklich überzogen reagiert, wer weiß, vielleicht war auch der Streß mit diesem Immermann, begabter Geiger übrigens, ein Grund. Da wird ja so einiges gemunkelt! Geht mich ja eigentlich nur peripher an, aber dieser Moritz, der Junge ist wirklich ein Finanzgenie! Und die Schmalz, so ein überzeugendes pädagogisches Experiment hätte ich ihr nicht zugetraut: Chapeau! "Buddenbrooks" und Zero Bonds, da muß man erst mal drauf kommen. Natürlich ist die Börse kein Abenteuerspielplatz, selbstverständlich dienten die Einzahlungen der Kollegen nur zur Unterfütterung des didaktischen Konzeptes! Was meinen bescheidenen Beitrag angeht: immerhin hat der Junge die DM 2000,- fast verdreifacht! Schließlich sind wir Beamte nicht auf Rosen gebettet, auch wenn in der Öffentlichkeit immer wieder dieser Eindruck vermittelt wird, fälschlich. Eben erzählt mir Kollegin Zell, Jenny-Henrietta, also Frau Brenner-Schefer hätte ihren Sohn, Philipp heißt er wohl, mit in den Unterricht gebracht. Also nichts mehr mit a n t e portas. Man hört ja so allerlei über die Begabung von Säuglingen, Schwimmen etwa. Aber Geschichte? Vertrag von Locarno? Das kann doch so ein Kind wohl kaum aufnehmen! Aber von sich geben kann's einiges. Man riecht's bis hier. Jetzt machen die doch tatsächlich in meinem Vorzimmer neue Windeln an das Kind. Am besten ruhig verhalten: Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! Ich sag's ja, die Schefers lassen nicht locker; Anarchie im Vorzimmer des Direktors. Die Sache wächst mir über den Kopf.

Aber nicht nur Dr. Wolff, auch Luigi, langjähriger Hausmeister an dieser Schule, weiß ein Schefer-Lied zu singen:

Luigi, oder: ein Hausmeister hat's auch nicht leicht.

"Was soll's sein? Ein Kakao, zwei Milchschnecken, prego. - Ah, Dottore Pöhlke! --- Wie immer, eine MoPo, drei Schachteln "ohne"? Rapido!" --- Buon giorno, ich bin Luigi, Luigi Nardini, aber jeder sagt nur Luigi. Ich bin Hausmeister hier am Gustav-Heinemann-Gymnasium. Aber was heißt Hausmeister? Sie sehen ja: ich bin auch Lebensmittelhändler, Automatenaufsteller, Babysitter, alles. Immer heißt es "Luigi hier, Luigi da", würde mich nicht wundern, wenn ich demnächst auch noch unterrichten muß, Musik vielleicht, italienische Opera. Jetzt ist gerade große Pause, da ist besonders viel zu tun- --- "Scusi? Drei Tüten Prickel-Pit, einmal Mausespeck, 1,80 DM, grazie." - --- Natürlich kenne ich Familia Schefer. Alle molto simpatico, Signora Schefer, Capitano Schefer und die vier bambini. Mit Moritz mache ich Geschäfte; sehr kluger ragazzo, aber ein großes Schlitzohr. Ich sage zu ihm: "Moritz, du kannst in der Schule keinen Kondom-Automaten aufhängen", aber jetzt, was hängt da? Genau! So ist es immer: was Moritz will, kriegt Moritz. --- Nur mit den Aktien, da hat er übertrieben, Signora Schefer hat ein Machtwort gesprochen, und nun sitzt Moritz in Inglaterra, England. Und ich hab' den Ärger mit den Abrechnungen! --- - "Hallo Jenny, hallo kleiner Philippo! - Si, Mona wartet schon." - --- Mona, meine Frau, hütet manchmal Philippo, wenn Jenny in die Schule geht. Jetzt liegt sie mir in den Ohren, daß sie auch so einen niedlichen bambino will ... Als wenn ich nicht schon genug zu tun hätte! --- Hat einen schönen Skandal gegeben, die Sache mit bella Jenny und assessore Brenner. Amore mit Schülerin! Porca miseria! Ich hab' Dottore Wolff noch nie so wütend gesehen. --- -"No, Bier verkaufe ich nicht. Ist doch keine taverna hier! - Oh, Signora Schefer, come stä? --- Wie geht's Moritz? Grüße an den Capitano!" --- Eine sehr tüchtige Frau, Signora Schefer. Möglich, sie wird bald Vertreter vom Direttore, wer weiß! Es wird geflüstert, sie habe Probleme mit ihrem Mann, dem Capitano. Wäre schade, so nette Leute. --- Ah, es klingelt. Die Pause ist zu Ende, kann ich endlich den Keller ausfegen. Heute Nachmittag übt da Felix mit seiner capella. "Steppenhuhn", komischer Name. Schöne Musik, aber laute Musik, hoffentlich gibt das nicht wieder Ärger mit Dottore Wolff. --- Und später muß ich noch die Abrechnung für den Kondom-Automaten fertig machen; da versteht Moritz keinen Spaß. Arbeit, nichts als Arbeit! Also dann bis später, ciao!

3. Staffel (Deutschland 1998)

Sechs Schefers, ein Hund, eine Oma und jede Menge Leben. Die dritte Staffel beginnt mit der Folge "Fünf Jahre später".

Fünf Jahre später fängt Felix als junger Pastor im Bremen an, hat Jenny ihr Examen als Zahnmedizinerin in der Tasche, ihr Sohn Phillip lebt beim Vater Thomas Brenner, Moritz studiert in Paris und Alexander fliegt gerade von der Schule - soweit die Kinder.

Oma Lisbeth ist jetzt endlich Unternehmerin. Gegen den Wunsch ihres Sohnes Wolfgang hat sie die Kantine des Stützpunktes gepachtet. Und der Laden läuft. Vater Wolfgang hat Karriere gemacht - Admiral! - den zuvor notwendigen Umzug nach Brüssel wollte Mutter Sibylle nicht mehr mitmachen. Sie selbst ist die Karriereleiter in der Schule heraufgefallen und macht sich auch sonst unabhängig. Beide Elternteile leben mittlerweile wieder am selben Ort, aber in getrennten Wohnungen.

Also nichts mehr mit heiler Familie, mit "we belong together", wie es im Titelsong der Serie heißt? Und ob! Denn die Liebe zwischen den beiden Eltern ist noch lange nicht tot. Sie hat sich nur etwas versteckt zwischen Turbulenzen und Eifersüchteleien, und manchmal lodert sie so heftig auf, daß man gar nicht versteht, warum das Wort Scheidung in der Luft liegt. Schließlich sind ja auch noch die Kinder da, die Mittel und Wege finden, ihre Eltern wieder zusammenzubringen.

"Nicht von schlechten Eltern" hat stets einen eigenen Stil gefunden, erzählt seine Geschichten so, daß sie immer einen Fingerbreit über der Realität schweben: mit Witz, kleinen Übertreibungen und einer Komik, die sich aus Widrigkeiten des Alltags entwickelt. Dafür bürgen die Namen des Autors Peter Bauhaus, der viele Jugendserien für das ZDF geschrieben hat und des Regisseurs Rainer Boldt.

Rainer Boldt als "Vater" der Serie ist von Anfang an dabei - solch eine Kontinuität ist in einer deutschen Fernsehserie selten. Seine Handschrift: eine schnelle Erzählweise, die gleichermaßen sicher in den komischen, den romantischen und tragischen Ereignissen des Lebens ist.

Und das Ergebnis? Die Schefers sind und bleiben ein wenig anders als andere Fernsehfamilien.

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Die Darsteller


Rolle Darsteller  
Sibylle Schefer Sabine Postel Staffeln 1 - 3
Wolfgang Schefer Ulrich Pleitgen Staffeln 1 - 3
Felix Schefer Patrick Bach Staffeln 1 - 3
Henriette "Jenny" Schefer Tina Ruland Staffeln 1 - 3
Moritz Schefer Steven Bennett Staffeln 1 - 3
Alexander Schefer Colin Kippenberg Staffeln 1 - 3
Oma Lisbeth Schefer Renate Delfs Staffeln 1 - 3
Dr. Wolff Jochen Senf Staffeln 1 - 2
Frau Engelhardt Micaela Kreißler Staffeln 1 - 2
Dr. Reckensihl Karl Lieffen Staffel 1
Rita Zell Diana Körner Staffeln 1 - 2
Thomas Brenner Paul Frielinghaus Staffeln 1 - 3
Heike Schmalz Marion Breckwoldt Staffeln 1 - 2
Dr. Heinz Bockmann Michael Schönborn Staffeln 1 - 2
Dr. Pöhlke Jochen Regelien Staffeln 1 - 2
Pastor Volkmann Michael Pundt Staffel 1
Luigi Camillo d'Ancona Staffeln 1 - 2
Mona, seine Frau Ute Bries Staffeln 1 - 2
Pascal Hardy Krüger jun. Staffeln 1 - 2
Julia Julia Hentschel Staffeln 1 - 2
Aisha Jany Tempel Staffeln 1 - 2
Benita Ann Kristin Leo Staffeln 1 - 3
Obermaat/Hauptbootsmann Wutzky Andreas Mannkopff Staffeln 1 - 3
Fregattenkapitän. Steglitz Wolfgang Jungmann Staffeln 1 - 3
Immermann Michael Greiling Staffeln 1 - 2
Philipp Dirk Plönissen (Baby)
Felix Schmarje (Kind)
Staffel 2
Staffel 3
Sol R. Viktor Minnich Staffel 2
Ebba Sharon Brauner Staffel 2
Renatus Hölderlich Konstantin Graudus Staffel 3
Flottillenärztin Stappenbeck Andrea L'Arronge Staffel 3
Ruben Teerstege Egon Wellenbrink Staffel 3
Pastor Marten Christof Wackernagel Staffel 3
Frau Gottberg Gisela Truwe Staffel 3
Herr Habeler Holger Mahlich Staffel 3
Marita Mona Seefried Staffel 3
Horst Gagelmann Andreas Schmidt-Schaller Staffel 3
Rochus Ottokar Lehrner Staffel 3
Pollmann Ben Hecker Staffel 3
Münch Gunnar Kolb Staffel 3
Pastor Lewitz Ulrich Faulhaber Staffel 3
Theresa Luciane Nascimento Staffel 3

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Der Stab

1. Staffel (Deutschland 1993/94)

Buch Christoph Mattner
Rainer Boldt
Regie Rainer Boldt
Regieassistenz Barbara Beauvais
Kamera Rolf Romberg
Kameraassistenz Thomas Frischhut
Script Sara Fruchtmann
Musik Tom Scherer
Schnitt Petra Heymann
Schnittassistenz Andrea Klose
Ton Michael Moltrecht
Beleuchtung Eilert Schulze
Ausstattung Annette Ganders
Heike Lauer
Requisite Peter de Haas
Wolfgang Kluge
Kostüme Regina Bätz
Maske Nomi Simonson
Klaus Petzold
Aufnahmeleitung Wolfgang Zschäckel
Jessica Wolf
Produktionsleitung Dirk Hermes
Dieter Kirsten
Herstellungsleitung Dieter Graber
Produzent Bernd Burgemeister
Redaktion Bernhard Gleim (RB)
Monika Schmid (SDR)
Jutta Boehe-Selle (RB)
Produktion TV-60 Filmproduktion GmbH BERND BURGEMEISTER
und RADIO BREMEN für ARD-Werbung

2. Staffel (Deutschland 1995)

Buch Christoph Mattner
Regie

Rainer Boldt (Folgen 14 - 22)
Monika Zinnenberg (Folgen 23 - 26)

Regieassistenz Annette Strelow
Kirsten Lukaczik
Kamera Rolf Romberg
Script Hanno Nehring
Isabelle Schott
Musik Siggi Müller
Schnitt Petra Heymann
Ingrid James
Ton Michael Moltrecht
Beleuchtung Eilert Schulze
Jochen Wahrmann
Ausstattung Heike Lauer
Requisite Peter de Haas
Sabine Dotzauer
Petra Edlich
Kostüme Regina Bätz
Jessika Bätz
Maske Nomi Simonson
Petra Wittmann
Aufnahmeleitung Cornelia Schmidt-Matthiesen
Nicole Haevecker
Produktionsleitung Dirk Hermes
Produktionsassistenz Ute Braukmeier
Herstellungsleitung Dieter Graber
Produzent Bernd Burgemeister
Redaktion Bernhard Gleim (RB)
Jutta Boehe-Selle (RB)
Produktion TV-60 Filmproduktion GmbH BERND BURGEMEISTER
und RADIO BREMEN für ARD-Werbung

3. Staffel (Deutschland 1998)

Buch Peter Bauhaus
Rainer Boldt
Klaus Brandt
Jürgen Breest
Regie Rainer Boldt
Regieassistenz Silvia Areaz-Guzman
Kamera Rolf Romberg
Peter Ambach
Continuity Melanie Böllinger
Musik Siggi Müller
Schnitt Petra Heymann
Ton Michael Moltrecht
Walter Johannes
Beleuchtung Jochen Wahrmann
Ausstattung Heike Lauer
Requisite

Bernard Homann
Wolfgang Kluge
Katrin Baumann

Kostüme Astrid Karras
Maske Nomi Simonson
Fe Ferber
Hannelore Faber
Elisabeth Harlan
Aufnahmeleitung Fred Berger
Ute Braukmeier
Jürgen Sitzer
Produktionsleitung Jürgen Bock
Herstellungsleiter Dieter Graber
Produzent Bernd Burgemeister
Redaktion Bernhard Gleim (RB)
Jutta Boehe-Selle (RB)
Produktion TV-60 Filmproduktion GmbH BERND BURGEMEISTER
und RADIO BREMEN für ARD-Werbung

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Die Folgen


1. Staffel (Deutschland 1993/94)

Nr.

Titel

Erstausstrahlung (Sender)

1 Willkommen in Bremen 08.11.1993 (ARD - Das Erste)
2 Mütze ahoi 15.11.1993 (ARD - Das Erste)
3 Freie Unternehmer 22.11.1993 (ARD - Das Erste)
4 Hochzeitstag 29.11.1993 (ARD - Das Erste)
5 Alle für Aisha 06.12.1993 (ARD - Das Erste)
6 Happy Birthday 13.12.1993 (ARD - Das Erste)
7 Winterreise 20.12.1993 (ARD - Das Erste)
8 Nichtraucher, sportlich 27.12.1993 (ARD - Das Erste)
9 Väter und Söhne 03.01.1994 (ARD - Das Erste)
10 Wettkämpfe 10.01.1994 (ARD - Das Erste)
11 Die Mafia 17.01.1994 (ARD - Das Erste)
12 Reifeprüfung 24.01.1994 (ARD - Das Erste)
13 Scheferstunde 31.01.1994 (ARD - Das Erste)

2. Staffel (Deutschland 1995)

Nr.

Titel

Erstausstrahlung (Sender)

14 Trautes Heim, Glück allein 03.04.1995 (ARD - Das Erste)
15 Steppenhuhn 10.04.1995 (ARD - Das Erste)
16 Goldrausch 13.04.1995 (ARD - Das Erste)
17 Senatskrise 20.04.1995 (ARD - Das Erste)
18 Schmutzige Wäsche 24.04.1995 (ARD - Das Erste)
19 Männer und Motoren 27.04.1995 (ARD - Das Erste)
20 Philipp kommt rum 04.05.1995 (ARD - Das Erste)
21 Musik liegt in der Luft 08.05.1995 (ARD - Das Erste)
22 Fahrt ins Blaue 11.05.1995 (ARD - Das Erste)
23 Alle lieben Philipp 15.05.1995 (ARD - Das Erste)
24 Die Geschäftsreise 18.05.1995 (ARD - Das Erste)
25 Unordnung und frühes Leid 22.05.1995 (ARD - Das Erste)
26 Der Spion 29.05.1995 (ARD - Das Erste)

3. Staffel (Deutschland 1998)

Nr.

Titel

Erstausstrahlung (Sender)

27 Fünf Jahre später 14.01.1998 (ARD - Das Erste)
28 Klare Verhältnisse 21.01.1998 (ARD - Das Erste)
29 Fliegender Wechsel 28.01.1998 (ARD - Das Erste)
30 Hochzeit und ein Todesfall 04.02.1998 (ARD - Das Erste)
31 Mädchen in Uniform 11.02.1998 (ARD - Das Erste)
32 Heilige Familie 18.02.1998 (ARD - Das Erste)
33 Schwarz, rot, blond 25.02.1998 (ARD - Das Erste)
34 Ausreißer 04.03.1998 (ARD - Das Erste)
35 Instandbesetzer 11.03.1998 (ARD - Das Erste)
36 Feuerland ist abgebrannt 18.03.1998 (ARD - Das Erste)
37 Mann über Bord 25.03 1998 (ARD - Das Erste)
38 So nah, so fern 01.04.1998 (ARD - Das Erste)
39 Der Lauschangriff 08.04.1998 (ARD - Das Erste)

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Die Folgen im einzelnen


1. Staffel (Deutschland 1993/94)

01. Willkommen in Bremen (08.11.1993)

Familie Schefer zieht nach Bremen um. Zu ihrer Überraschung erfahren die Kinder, daß Mutter Sibylle in ihren alten Beruf als Lehrerin zurück will. Sie wird an der selben Schule unterrichten, in die auch Felix, Jenny, Moritz und Alexander gehen. Damit wollen sich die Kinder nicht abfinden: die eigene Mutter an der Schule! Das kann ja nicht gut gehen. Moritz beobachtet, wie Heinz "Schnulli" Bockmann versucht, seine alte Beziehung zu Sibylle wieder aufzuwärmen. Ebenso wie Bockmann läßt auch er die Blumen sprechen... Seine entnervte Mutter ist am Ende fast bereit, ihren Job am Gustav-Heinemann-Gymnasium aufzugeben.

02. Mütze ahoi (15.11.1993)

Die attraktive Julia versucht, sich an Felix Schefer "ranzuschmeißen". Ein Besuch bei ihrer Freundin Jenny Schefer wird zur erotischen Offensive genutzt. Am nächsten Tag ist die Amtseinführung von Wolfgang Schefer in seine neue Position als Kommandeur der Marine. Aber kurz vor Beginn des feierlichen Momentes merkt Wolfgang, daß seine Mütze fehlt, und nun machen sich Oma, Sibylle und Jenny auf eine groteske Mützensuche. Am Ende hat Wolfgang mehr Mützen als er braucht, und Julia, die Uniformmützen wahnsinnig attraktiv findet, eine weniger.

03. Freie Unternehmer (22.11.1993)

Die kleine Bude, die Schüler und Lehrer bisher mit Zigaretten und Süßigkeiten versorgt hat, fällt Straßenbauarbeiten zum Opfer. Deswegen will Moritz Schefer zusammen mit Hausmeister Luigi die Versorgung der Schule in die Hand nehmen. Moritz fährt zum Marinestützpunkt. Obermaat Wutzky will mit Hilfe der Streitkräfte den Schokoladenriegelnachschub des Gustav-Heinemann-Gymnasiums sichern. Am Tag X warten Moritz und Luigi ungeduldig darauf, daß alles klappt. Direktor Wolf ist baßerstaunt, als ein großer Bundeswehr-LKW auf dem Schulhof vorfährt.

04. Hochzeitstag (29.11.1993)

Ihren Kindern haben sie nichts gesagt: Wolfgang und Sibylle verbringen ihren Hochzeitstag in einem Bremer Hotel, ganz romantisch. Pascal jobbt in diesem Hotel und hält Wolfgang für den Geliebten Sibylles. In der Schule kompromittiert Pascal Felix, indem er allen Klassenkameraden von dem ungewöhnlichen Liebesleben der Frau Schefer erzählt. Als Pascal am Abend Jenny, auf die er schon lange ein Auge geworfen hat, sehr bedrängt und fast vergewaltigt, schwört Felix ihm ewige Rache.. Moritz und Felix hecken einen raffinierten Plan aus. In der Nacht beginnt eine wilde Verfolgungsjagd.

05. Alle für Aisha (06.12.1993)

Für die Hundertjahrfeier des Gustav-Heinemann-Gymnasiums studieren Schüler und Lehrer ein Musical ein, in dem Aisha Alkalisi, eine Klassenkameradin von Jenny Schefer, die Hauptrolle spielen soll? eine sehr freizügige Rolle: ein "gefallenes Mädchen". Bei der festlichen Aufführung kommt es zu einem Eklat: der Vater von Aisha, ein syrischer Arzt, stürmt auf die Bühne und zieht seine Tochter herunter. Felix jobbt im Wechsel mit Pascal als Nachtportier im Hotel, da kommen die aufgelöste Aisha und ihre Mutter auf der Flucht vor Vater Alkalisi herein.. Jetzt ist Felix gefragt: ihm ist das Schicksal Aishas nicht gleichgültig.

06. Happy Birthday (13.12.1993)

Aisha Alkalisi wird noch immer durch ihren Vater von der Schule ferngehalten. Felix besucht die Alkalisis; er hat sich in Aisha verliebt. An ihrem Geburtstag kommt Aisha zurück in die Schule. In der Nacht zuvor sind Felix und Pascal in die Schulturnhalle eingebrochen und haben ein riesiges Graffiti an die Wand gesprüht: "Happy Birthday, Aisha". Schulleiter Dr. Wolf alarmiert die Polizei. Als Felix mit Aisha nach Hause kommt, und auch der Familie Schefer klar wird, daß zwischen Felix und Aisha etwas läuft, dämmert Wolfgang und Sibylle, wer der Urheber des Graffiti ist. Wolfgang will in der Schule die Sache mit Felix ins Reine bringen. Aber Dr. Wolf ist überhaupt nicht erfreut über das freiwillige Geständnis.

07. Winterreise (20.12.1993)

Jennys Klasse fährt mit der Fähre von Hamburg aus nach England. Auf der nächtlichen Überfahrt kommt es zu erotischen Turbulenzen. Jennys Freundin Julia hat sich in den Kopf gesetzt, ihren Lehrer Thomas Brenner zu verführen. Als der nachts in seine Kabine zurückkehrt, wird er mit einer nackten Tatsache konfrontiert und flüchtet in die Kabine seiner Kollegin Rita Zell, aber auch sie findet ihren jüngeren Kollegen höchst attraktiv. Dies ist die Nacht der Jenny Schefer. Zuerst will sie ihrem Lehrer nur helfen, sich aus den erotischen Verwicklungen zu befreien, aber dann, unter dem nächtlichen Nordseehimmel, wird mehr daraus... In England angekommen, faßt Jenny einen überraschenden Entschluß.

08. Nichtraucher, sportlich (27.12.1993)

Heike Schmalz, die Deutschlehrerin von Moritz Schefer, hat seinen Aufsatz mit einer Fünf bewertet. Ungerecht, wie Moritz findet. Und als sie ihn dann noch als Drogensüchtigen verdächtigt und schließlich vor der Klasse als Diabetiker "outet", ist sich Moritz sicher, daß "Schweinchen Schmalz" ihn auf dem Kieker hat. Moritz und seinem Freund Jakob fällt ein Exemplar der "ZEIT" in die Hände, das Heike Schmalz in der Klasse liegengelassen hat. Sie studiert offenbar Heiratsanzeigen. Und so basteln sich Moritz und Jakob einen Köder zurecht: "Liebe, wir lachen und weinen, Nichtraucher, sportlich, Chefarzt..." Heike Schmalz beißt an, und Moritz bestellt bei Obermaat Wutzky zum vereinbarten Rendezvous eine Nummer, mit der er Heike Schmalz gründlich vorführen will.

In dieser Folge erkennt man eine auffällige Ähnlichkeit zu der SIMPSONS-Episode "Die Kontaktanzeige" (Originaltitel: "Bart the Lover"), die am 26. Januar 1993, also elf Monate vor dieser Folge, in Deutschland zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. In der Episode konfisziert Mrs. Krabappel Barts Jo-Jo. Beim Nachsitzen entdeckt Bart, daß Mrs. Krabappel eine Kontaktanzeige aufgegeben hat. Bart antwortet daraufhin als der perfekte Liebhaber Woodrow auf die Kontaktanzeige, um sich an Mrs. Krabappel zu rächen.

09. Väter und Söhne (03.01.1994)

Felix und Aisha übernachten in Pascals Wohnung, der nachts im Hotel jobbt. Am Morgen werden sie unsanft geweckt: Feldjäger, die Felix für Pascal halten, nehmen ihn in Gewahrsam, weil er seinem Einberufungsbescheid nicht nachgekommen ist, und Felix sich nicht ausweisen kann. Wolfgang gelingt es, Felix wieder auszulösen. Auf der Suche nach seinen Geburtsdokumenten macht Felix eine bestürzende Entdeckung. In seinem Schock sucht er das Weite, er fährt mit Pascal im Segelboot der Schefers aufs offene Meer hinaus. Wolfgang läßt Felix mit Hilfe der Marine suchen. Als Pascal und Felix nach Bremen zurückkehren, platzen sie in das Schulkonzert, in dem ein Quartett spielt - mit einem Johannes Immermann als Erstem Geiger. Felix steht auf einmal zwischen zwei Vätern.

10. Wettkämpfe (10.01.1994)

Beim Sportwettkampf der Bremer Schulen trifft Jenny Schefer ihren alten Lehrer Thomas Brenner wieder, der sich ihretwegen an eine andere Schule versetzen ließ. Jenny verletzt sich beim Weitsprung schwer, und Thomas bringt sie ins Krankenhaus. Rita Zell, bei der Thomas Brenner wohnt, warnt ihn davor, die Beziehung zu Jenny wieder aufzunehmen; als Jenny ihn besuchen will, läßt er sich verleugnen. Aber Jenny gibt nicht auf. Am Wochenende bringt Pascal sie zu Brenners Ferienhaus am Meer. Ohne Jenny fährt Pascal am Abend nach Bremen zurück.

11. Die Mafia (17.01.1994)

An der Gustav-Heinemann-Schule treibt eine Schüler-Gang ihr Unwesen. Alexanders Klassenkamerad Dominik wird zusammengeschlagen und seiner kostbaren Jacke beraubt. Auch Alexander wird ein Opfer der Mafia: ohne seine schöne Jacke kommt er nach Hause. Moritz stellt auf eigene Faust Nachforschungen an, Jenny und Thomas Brenner finden Alexanders Jacke in einem Secondhand-Shop wieder. Moritz wird vor der Haustür seiner Freundin Benita brutal zusammengeschlagen. Ein Einbruch im Hause Schefer trägt eine deutliche Handschrift... Da greift Moritz zu einer List: er braucht dazu die Büste Gustav Heinemanns im Schulfoyer. Eines Morgens ist Schulleiter Dr. Wolff höchst verblüfft, als ein anderer Kopf als der von Gustav Heinemann auf Lehrer und Schüler herabblickt.

12. Reifeprüfung (24.01.1994)

Pascals Aussichten, das Abitur zu bestehen, sind denkbar schlecht. Er muß deshalb zu ausgekochten elektronischen Hilfsmitteln greifen, um die Klausur bei Dr. Reckensihl zu überstehen: Über ein auf dem Wasserkasten des Schülerklos schwimmendes Funktelefon kann Pascal die Übersetzung abrufen. Während der Klausur bricht Reckensihl zusammen: Herzinfarkt. Felix und Pascal besuchen ihn im Krankenhaus. Der alte Lehrer ist besorgt: Wird sein Kollege Pöhlke, der die Abiturklasse übernommen hat, nicht einen zu schweren neuen Text aussuchen? Reckensihl wird zum Komplizen der beiden Schüler. Für Felix und Pascal ist es ein Schock, als sie eines Tages das Krankenzimmer leer vorfinden.

13. Scheferstunde (31.01.1994)

Abiturientenball des Gustav-Heinemann-Gymnasiums! Nachdem sich Wolfgang, Sibylle, Abiturient Felix und Aisha in Aishas kleinen Fiat gezwängt haben, um zum Fest zu fahren, verläßt auch Jenny das Haus. Sie hat eine unerwartete Neuigkeit für Thomas Brenner: Er wird Vater. Als der Ball in vollem Gange ist, kreuzen Jenny und Thomas auf. Thomas Brenner bittet Wolfgang um die Hand seiner Tochter. Der ist geschockt. .. Zuerst will er seinem Schwiegersohn in spe an die Gurgel. Die Schefers kommen spät nach Hause, da haben unterdessen Moritz und Benita die Abwesenheit der Familie genutzt und sind sich sehr nahe gekommen.

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2. Staffel (Deutschland 1995)

14. Trautes Heim, Glück allein (03.04.1995)

Endlich ist es soweit! Oder doch zumindest beinahe: Die Hochzeit von Jenny mit ihrem ehemaligen Englischlehrer Thomas Brenner nimmt allmählich feste Konturen an. Das ist auch gut so, denn Jennys "Konturen" lassen inzwischen kaum noch Zweifel an ihrem Zustand zu. Aber zu einem Ehepaar gehört eine angemessene Wohnung, und da fangen die Schwierigkeiten an: Bei einer Freundin können sie nicht bleiben, in der Zeitung stehen nur Lockanzeigen und Ladenhüter, familiäre Angebote schlagen beide aus. Wie gut, daß in dieser Zeit der Prüfungen Bio-Lehrer "Schnulli" Bockmann, - aus alter Zuneigung zu Sibylle - Jenny und Thomas eine Etage seines Hauses anbietet! Aber ganz so einfach ist auch das nicht, zunächst müssen Schnullis Untermieter eine neue Bleibe finden: eine prächtige Sammlung ausgestopfter Vögel. Direktor Dr. Wolff sieht die Verbindung Jenny - Thomas mit ganz anderen Augen: Hochzeit von Lehrer und Schülerin! Der Skandal! Die Schlagzeilen! Ein Alptraum! Ginge es nach ihm, die Heirat fände irgendwo in der Südsee statt; wenn nötig, auf seine Kosten...

15. Steppenhuhn (10.04.1995)

Nach bestandenem Abitur jobbt Felix in einem großen Supermarkt, wo er Ebba, eine junge Frau, beobachtet, die zum wiederholten Male beim Klauen erwischt wird. Felix tritt bei Marktleiter Kussmann für sie ein und fühlt sich ab sofort für sie verantwortlich, besonders als er ihr privates Umfeld kennenlernt: Ebba versorgt ihre beiden Geschwister und springt für ihre alkoholabhängige Mutter ein. Felix spielt in der Band seines ausgeflippten Kollegen Sol am Keyboard mit. Die Band hat ein Problem: Ihr fehlt eine Sängerin. Felix kann seine Freundin Aisha zu einer Probe überreden. Aber auch Ebba hat eine phantastische Rockröhre. Zwei Sängerinnen, das muß Probleme geben, und Ebba hat einfach die bessere Stimme. Nach der Probe im Schulkeller, zwischen all den ausgestopften Vögeln Dr. Bockmanns, die hier eine neue Heimat gefunden haben, kommt es zu Turbulenzen: Ebba will sich Felix gegenüber dankbar erweisen, Aisha mißversteht das, und Felix will es eigentlich nur allen recht machen. Der Auftritt von "Steppenhuhn", so der Name der Band, beim Betriebsfest des Supermarkts, wird zu einem rauschenden Erfolg. Marktleiter Kussmann ist von Ebbas Talent so begeistert, daß er ihr noch einmal eine Chance geben will, und auch Aisha versteht jetzt Felix' Motive besser.

16. Goldrausch (13.04.1995)

In Moritz' Klasse wird im Deutschunterricht Thomas Manns Roman "Die Buddenbrooks" behandelt. "Finanzgenie" Moritz macht sich über die seiner Ansicht nach unprofessionelle Geschäftsführung der Lübecker Kaufmannsfamilie lustig und hat natürlich die Klasse auf seiner Seite. Deutschlehrerin "Schweinchen" Schmalz sieht ihr Unterrichtskonzept gefährdet und greift zu einem pädagogischen Trick: Sie überreicht Moritz einen Blankoscheck mit der Aufforderung, Worten Taten folgen zu lassen und es selber besser zu machen. Das läßt sich Moritz nicht zweimal sagen. Unterstützt von Oma Lisbeth studiert er die Märkte, schafft die nötige häusliche Infrastruktur, kauft, verkauft, optiert und legt an. Am Ende der verabredeten Frist kann er seiner Lehrerin tatsächlich einen satten Gewinn aushändigen. Damit ist die Lawine losgetreten. An der Gustav-Heinemann-Oberschule spricht sich Moritz' Erfolg herum wie ein Lauffeuer. Nun wollen alle in den "Mosch-Fond" einsteigen, Mitschüler und Lehrer erwerben Anteile, die ganze Schule ist buchstäblich im Goldrausch. Die einzigen, die von der ganzen Entwicklung nichts ahnen, sind Moritz' Eltern! Das ändert sich allerdings schlagartig, als eines Abends Herr Blessing, der Wertpapierhändler der Bank, bei den Schefers auftaucht, um seinem Geschäftspartner zu dessen glänzenden Erfolgen zu beglückwünschen...

17. Senatskrise (20.04.1995)

Der große Tag ist gekommen. Endlich soll Jennys und Thomas' Liebe die offiziellen Segnungen bekommen. Nach einem ausgedehnten Polterabend bricht die aufgekratzte Familie Schefer samt Trauzeugen zum Standesamt auf. Für Thomas Brenner ist dieser Tag in zweierlei Hinsicht ein ganz besonderer: Neben der Vermählung mit Jenny steht seine Ernennung zum Beamten und die Beförderung zum Studienrat an; gerade noch rechtzeitig vor einem generellen Beförderungsstop. Während man auf dem Standesamt unruhig auf den Bräutigam wartet, verzögert sich die feierliche Amtseinführung im Rathaus immer weiter. Der Herr Senator ist wegen einer Senatskrise unabkömmlich! Ohne Bräutigam keine Heirat, nicht einmal standesamtlich. Also machen sich Jenny und Vater Wolfgang auf die Suche nach dem überfälligen Brenner. Da auch Hochzeiter sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten müssen, fallen sie einer Polizeistreife auf. Jetzt gerät nicht nur Jennys Ehe, sondern auch noch Vater Schefers Führerschein in Gefahr.. Inzwischen hat Oma Lisbeth eine grandiose Idee: Brautpaar ist Brautpaar, auf den Fotos, die dem Standesbeamten vorliegen, ist sowieso nichts zu erkennen, warum also keine Heirat von zwei "Ersatzkandidaten"? Als Jenny und ihr nun doch endlich beförderter Gerade-Noch-Verlobter atemlos im Standesamt eintreffen, platzen sie mitten in ihre eigene Trauungs-Zeremonie! Nicht nur der Standesbeamte verliert Übersicht und Fassung...

18. Schmutzige Wäsche (24.04.1995)

Der alljährliche Familienausflug des von Kapitän Schefer kommandierten Marinestützpunktes soll diesmal auf Höhe Helgoland führen. Neben den Angehörigen der Soldaten finden sich auch eine Abordnung des Bremer Senats und Honoratioren der Stadt auf der zum Vergnügungsdampfer umfunktionierten Fregatte ein. Moritz' Geschäftsidee, Fotos der Teilnehmer zu machen und sie diesen später zum Kauf anzubieten, stößt bei seinem Kommandeurs-Vater auf wenig Gegenliebe. Leinen los! Beim Small-Talk an Bord wittert Staatsanwalt Schmitz, dessen Tochter von Thomas Brenner unterrichtet wurde Unrat, als er erfährt, daß auch die mittlerweile unübersehbar schwangere Jenny dessen Schülerin war. "Unzucht mit Abhängigen" lautet der einschlägige, Straftatbestand! Als Schmitz Jennys Vater direkt auf seinen Verdacht anspricht, liegen Handgreiflichkeiten in der Luft. Kapitän Schefer macht auf hoher See kurzerhand von seinem "Hausrecht" Gebrauch und Staatsanwalt nebst Töchterlein werden mit dem Hubschrauber an Land gebracht. Damit ist die Sache natürlich nicht ausgestanden: Schmitz macht Schulbehörde und Presse mobil. Während der Senator den Fall auf kleiner Flamme kochen will, steigen besonders die Boulevard-Zeitungen mit schwerem Schlagzeilen-Geschütz ein und kochen die Liebe von Jenny und Thomas zum "Skandal des Jahres" hoch! Nun kann Moritz doch noch eines der an Bord gemachten Fotos für gutes Geld verkaufen... Um der Schlammschlacht aus dem Weg zu gehen, ziehen sich Jenny und Brenner auf eine kleine Nordsee-Insel zurück. Plötzlich setzen die Wehen ein und kein Krankenhaus, kein Arzt weit und breit! Vater Wolfgang setzt alle Hebel in Bewegung, um für seine Tochter ein Flugzeug aufs Festland zu bekommen. Tatsächlich kann er einen Kurierflieger überreden, die Hochschwangere mitzunehmen...

19. Männer und Motoren (27.04.1995)

Felix leistet in einer städtischen Sozialstation seinen Zivildienst ab. Gleich an seinem ersten Arbeitstag wird er mit der Betreuung des blinden Herrn Braake beauftragt. Der alte Herr ist in finanziellen Schwierigkeiten; sein Neffe Oliver, dem er 90.000,- DM zur Gründung einer Existenz geliehen hatte, hat das Geld statt dessen für einen teuren Sportwagen ausgegeben. An eine Rückzahlung des Darlehens ist da nicht zu denken. Spontan beschließen Felix und Kollege Sol: Dem Manne muß geholfen werden! Gemeinsam mit Freundin Aisha und dem betrogenen Herrn Braake begibt man sich auf die Suche nach Neffe und Porsche. In einer Kneipe wird das Quartett fündig. Dem schönen Lockvogel Aisha gelingt es, den betrügerischen Jungunternehmer und dessen Kumpel abzulenken, und in einem unbeobachteten Moment wechseln die Schlüssel des Flitzers - nicht ganz legal - den Besitzer. Doch nach einer ausgedehnten Mondschein-Spritztour stellen sich unerwartete Schwierigkeiten ein. Offenbar gibt es mehr als nur einen Porsche in Olivers Dunstkreis, und anscheinend ist der von Felix in "Sicherheitsverwahrung" genommene Bolide der falsche...

20. Philipp kommt rum (04.05.1995)

Nach der Geburt von Philipp und einer angemessenen Babypause will Jenny endlich wieder zur Schule gehen, schließlich macht sich das Abitur nicht von selbst. Doch gerade jetzt mangelt es an geeigneten Babysittern: Vater Thomas Brenner hat seine neue Lehrerstelle auf einer Nordseeinsel angetreten, Oma Lisbeth hat die Grippe und der Rest der Schefers ist tagsüber unabkömmlich. Also nimmt Jenny den kleinen Philipp kurzentschlossen mit in den Unterricht. Natürlich ist die Begeisterung über die willkommene Abwechslung allgemein, aber leider nur unter Jennys Mitschülern. Der Lehrkörper der Gustav-Heinemann-Oberschule, allen voran Direktor Dr. Wolff, ist von dieser Bereicherung des Schulalltags wenig angetan. Am nächsten Morgen ringt sich Jenny zu einer schweren Entscheidung durch. Wenn sich niemand freiwillig um ihr Baby kümmern und ihr den Schulbesuch ermöglichen will, müssen eben vollendete Tatsachen geschaffen werden... In diesem Fall heißt das: den letzten beißen die Hunde! Und der Letzte ist an diesem Morgen Kapitän und Großvater Schefer. Der hat zwar heute hohen Besuch zu betreuen - der Admiral hat sich zur alljährlichen Inspektion des Stützpunktes angesagt - aber ungewöhnliche Ereignisse erfordern ungewöhnliche Maßnahmen...

21. Musik liegt in der Luft (08.05.1995)

Wolfgang Schefer bricht zu einer Wochenend-Dienstreise nach Kiel auf. Da auch die Kinder unterwegs sind, freut sich Sibylle auf einen selten gewordenen Abend allein zu Haus. Am Bahnhof kommt es zu einem unverhofften Wiedersehen mit Johannes Immermann, Felix' leiblichem Vater, der in Bremen eine Musik-Professur antreten will. Wolfgang steigt daraufhin mit recht gemischten Gefühlen in den Zug. Abends entschließt sich Sibylle, nun doch zu dem Band - Wettbewerb zu gehen, an dem Felix und seine "Steppenhühner" teilnehmen. Auch Immermann ist gekommen, um die musikalischen Fähigkeiten seines Sohnes in "Ohrenschein" zu nehmen. Nach der Siegerehrung tauschen Sibylle und ihr Ex-Freund in gelockerter Stimmung Erinnerungen aus, als plötzlich der zur Unzeit heimkehrende Ehemann in der Tür steht... Auch bei Felix sind die Gefühle in Aufruhr: Weil er keine Notwendigkeit sieht, sich zwischen Aisha und Sängerin Ebba zu entscheiden, zieht Aisha eine für Felix schmerzliche Konsequenz. Sibylles Geburtstag steht ins Haus. Der wiederaufgetauchte Immermann bietet an, mit seinem "Classic String Quartett" zu Ehren der Jubilarin aufzuspielen. Doch auch Wolfgang und Felix haben sich Überraschungen der musikalischen Art ausgedacht...

22. Fahrt ins Blaue (11.05.1995)

Im Hause Schefer schwelt weiterhin die Krise zwischen Sibylle und Ehemann Wolfgang. Sibylle hält es für das beste, einen einwöchigen Ehe-Urlaub einzulegen und bucht kurzentschlossen einen Aufenthalt auf einer nahegelegenen Beauty-Farm. Ihr eifersüchtiger Mann, der ein heimliches Tête-à-tête mit Ex-Freund Johannes Immermann vermutet, will der Sache auf den Grund gehen. Sein kriminalistischer Spürsinn allerdings führt ihn in die Irre; aber auch im falschen Hotel läßt sich einiges richtig stellen... Leidtragender dieses familiären Ausnahmezustands ist besonders Alexander, der jüngste Sproß der Schefers: Die versprochene Fahrt ins Blaue fällt ins Wasser, und überhaupt fühlt er sich vernachlässigt. Nur Oma Lisbeth ist da, sorgt für Ordnung und erzählt von ihren aufregenden Schiffsreisen nach Mittelamerika. In Alexander und seinem Freund Friedemann reift ein Entschluß: Nach Japan, zu den Sumo-Ringern - das wär's! Alexander kennt sich mit Schiffen und Häfen aus, nicht umsonst stammt er aus einer alten Seefahrer-Familie. Im Schutze der Nacht schleichen sich die beiden als blinde Passagiere an Bord eines auslaufbereiten Dampfers. Nun kann die Fahrt ins Blaue doch noch beginnen! Aber zwischen den beiden Ausreißern und der weiten, weiten Ferne stehen noch Oma Lisbeth und ihre alten Freunde von der Lotsenbruderschaft...

23. Alle lieben Philipp (15.05.1995)

Jenny will mit Söhnchen Philipp und Freundin Julia Thomas Brenner auf seiner Nordseeinsel besuchen. Auf dem Weg zur Fähre begegnet ihnen der große Philipp, Jennys fliegender Geburtshelfer, der 'mal wieder einen Blick auf sein Patenkind werfen will. Natürlich ist jetzt von Fähre keine Rede mehr, wozu hat man schließlich einen Piloten quasi in der Familie? Die ebenso attraktive wie kontaktfreudige Julia findet prompt Gefallen an dem gutaussehenden jungen Flieger und beginnt sofort, ihn heftig zu umgarnen. In Jenny keimt so etwa wie Eifersucht auf... Brenner empfängt die kleine Reisegesellschaft auf dem Flugfeld und überredet Philipp - mit energischer Unterstützung Julias - zum Bleiben. Abends ist eine Einladung bei Thomas' neuem Arbeitgeber, dem Direktor des Insel-Internates, zu absolvieren. Natürlich ist alles sehr neugierig auf die Partnerin des neuen Kollegen, aber die recht steife Atmosphäre ist nicht dazu angetan, Jennys Anspannung zu lockern. Auch Julia ist mit dem Abend unzufrieden. Obwohl sie beim Babysitting mit Philipp alle ihr zur Verfügung stehenden Register gezogen hat, interessiert sich dieser offenbar mehr für seinen kleinen Namensvetter als für ihre Reize. Thomas Brenner ist Jennys merkwürdige Stimmung nicht entgangen. Sie kann nicht mehr verbergen, daß es mehr als nur Sympathie ist, was sie für Philipp empfindet. Eine endgültige Entscheidung läßt sich nun nicht mehr auf die lange Bank schieben...

24. Die Geschäftsreise (18.05.1995)

Aufregung bei den Schefers! Der Grund: ein Anruf von Moritz' Gasteltern aus England. Der Junge ist verschwunden! Einziger Hinweis: ein Zettel mit der Nachricht: "Bin auf Geschäftsreise!" Bei Nachforschungen in der Gustav-Heinemann-Oberschule erfährt Sibylle zwar nichts über Moritz' Verbleib, dafür hört sie von ihrer Kollegin Schmalz, daß die Leistungen von dessen Freundin Benita in letzter Zeit sehr zu wünschen übrig lassen. Und tatsächlich ist auch Benita der Grund für die "Geschäftsreise". Der inzwischen in Bremen eingetroffene Moritz erfährt von ihr, daß der neue Freund ihrer Mutter, ein gewisser Edzard Peenemann, mehr als nur "väterliches" Interesse an ihr hegt, und es bereits zu massiven sexuellen Belästigungen gekommen ist. Da ihre Mutter Benitas Schilderungen keinen Glauben schenkt, Peenemann Beteuerungen hinsichtlich der Lauterkeit seiner Absichten aber für bare Münze nimmt, beschließt Moritz zu handeln. Bruder Felix wird mit der Sondierung der häuslichen Verhältnisse des ehrenwerten Herrn betraut. Bei dieser Gelegenheit kann er nicht nur endlich Herrn Braakes Porsche verkaufen, sondern er entdeckt auch einige dunkle Flecken auf Peenemanns Weste. Der Zufall will es, daß zu diesen Flecken auch Lehrerin Heike Schmalz gehört, die vor Jahren üble Erfahrungen mit dem Lebemann gemacht hat. Nachdem er genug Material gesammelt hat, hält Moritz die Zeit für gekommen, Benitas Mutter über den wahren Charakter des Ehrenmannes aufzuklären. Auf Peenemanns pompöser Geburtstagsfeier kommt es zum großen Showdown...

25. Unordnung und frühes Leid (22.05.1995)

Zwischen Felix und Ebba, der rassigen Sängerin der "Steppenhühner", knistert es seit geraumer Zeit ganz gewaltig. Als er ihr vom Ende seiner Beziehung mit Aisha erzählt, läßt sich das die temperamentvolle Ebba nicht zweimal sagen und greift entschlossen zu. Felix steht in hellen Flammen! Als er später seinem Freund Sol von den Vorzügen Ebbas vorschwärmt, reagiert dieser nicht wie erwartet; ganz offensichtlich geht ihm Felix' verliebtes Gestammel gehörig gegen den Strich. Als die drei einige Tage später zum Marinestützpunkt fahren, um den klapperigen Bandbus, Sols Bulli, einer längst fälligen Überholung zu unterziehen, zeigt sich, daß Ebba nicht nur elegant mit dem Mikrophon hantieren kann: den Umgang mit Schweißgerät und ... Männern beherrscht sie ebenso souverän. Bei der Übernachtung in Wutzkys Laube kommt es zu Problemen; die Bettenverteilung nämlich ist längst nicht so einfach, wie Felix sich das vorgestellt hat Von Ebba über den tatsächlichen Stand der Dinge aufgeklärt, bricht für ihn eine Welt zusammen...

26. Der Spion (29.05.1995)

Vater Wolfgang Schefer hat Sorgen: Er möchte seinen vier Kindern natürlich die beste Ausbildung ermöglichen, die Kosten dafür wachsen ihm aber allmählich über den Kopf. Von einem frühpensionierten Kollegen hört er, daß die Wirtschaft erfahrene Hafen-Logistiker seines Schlages praktisch mit Gold aufwiegt. Eine solche berufliche Veränderung würde selbstverständlich bedeuten: Umzug; ein Wort, daß für Sibylle und die Kinder mittlerweile zum roten Tuch geworden ist. Um seine Familie nicht zu beunruhigen, streckt Wolfgang seine Fühler deshalb mit äußerster Vorsicht aus. Gerade diese Geheimniskrämerei aber ist es, die den Verdacht aller erregt. Als auch noch ein mysteriöser Herr Katz auftaucht, ist die Neugier nicht mehr zu bremsen: Mit einer filmreifen Undercover-Aktion wird der vermeintliche Spion ausgespäht... Als die Fakten auf dem Tisch liegen, ergreift auch Sibylle die Initiative. Mit ihrem ahnungslosen Direktor Dr. Wolff als Emissär macht sie ihrem Mann klar, was für ihn und die ganze Familie Schefer das Beste ist...

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3. Staffel (Deutschland 1998)

27. Fünf Jahre später (14.01.1998)

Anton, der Schefer-Hund, löst in der Chemiestunde eine Explosion aus, der er leider selbst zum Opfer fällt. Aus allen Himmelsrichtungen wird die Familie zusammengetrommelt, Jenny studiert in Berlin, Moritz in Paris. Aber bis Anton eine würdige Seebestattung im Kreise der Familie bekommt, gilt es, noch einige Turbulenzen zu überstehen.

28. Klare Verhältnisse (21.01.1998)

Felix soll seine Antrittspredigt als Vikar in einer Bremer Kirchengemeinde halten. Aber das ist dem konservativen Kirchenvorstand Habeler ein Dorn im Auge. Die Predigt kann nicht stattfinden. Felix weicht aus und predigt im Kreis der Familie in einer Bremer Gartenwirtschaft. Dabei sind auch Horst Gagelmann, Sibylles neuer Freund, und Marita , Wolfgangs neue Flamme. Da unerwarteterweise ihre jetzigen Partner Gefallen aneinander finden, hat auch Sibylles und Wolfgangs Liebe eine neue Chance.

29. Fliegender Wechsel (28.01.1998)

Jenny in der Bredouille. Um ihr zahnmedizinisches Examen zu "packen", muß sie ihren Sohn Philipp einige Wochen zu seinem Vater auf die Insel bringen. Aber Thomas Brenner wird von einigen Schülerinnen in eine mehr als peinliche Situation gebracht - mitten in den Dünen. Kann er noch länger als Lehrer im Internat bleiben? Als Jenny mit Philipp am vereinbarten Treffpunkt ankommt, ist Thomas jedenfalls nicht da...

30. Hochzeit und ein Todesfall (04.02.1998)

Einen seiner ersten Hausbesuche in seiner neuen Gemeinde macht Felix bei der alten Frau Gottberg, Zugleich wird er von Flottillenärztin Stappenbeck gebeten, ihre Hochzeit auszurichten. Aber eine Hochzeit in Uniform? Frau Gottberg gibt Felix einen entscheidenden Hinweis. Trotzdem nimmt seine erste Trauung eine dramatische Wende...

31. Mädchen in Uniform (11.02.1998)

Jenny hat sich heimlich bei der Bundesmarine als Zahnärztin beworben und wird in Bremen auf dem Stützpunkt ihres Vaters angestellt, dann kann sie nahe bei Philipp sein, der jetzt in der Obhut seines Vaters Thomas Brenner lebt. Nur einer weiß nicht davon: Admiral Wolfgang Schefer! Auch Oma Lisbeth kungelt mit Obermaat Wutzky herum und hat sich - ohne Wissen ihres Sohnes - in die Kantine eingekauft. In seiner eigenen Familie läuft an Kommandant Schefer wieder mal alles vorbei...

32. Heilige Familie (18.02.1998)

Felix hat erst mal Quartier in der Villa Gottberg bezogen, und nach und nach entdeckt die Familie Schefer das geräumige, wunderbare Haus als neues Domizil. Der Kirchenvorsteher möchte die Villa am Denkmalschutz vorbei versilbern, und es bedarf schon Moritz' ganzer Pfiffigkeit, um das alte Gemäuer zu retten. Sibylle und Wolfgang könnten ihre Silberhochzeit feiern, wenn sie nicht vorher einen Termin beim Scheidungsanwalt hätten.

33. Schwarz, rot, blond (25.02.1998)

Eine Chance für Jenny: Auf der Fahrt der Fregatte Bremen nach England wird ein Zahnarzt gebraucht. Aber vorher muß sie noch Abschied nehmen von ihrem neuen Freund, dem Gefreiten Renatus Hölderlich; sie fahren während der Dienstzeit an einen See, leider beobachtet von den Feldjägern, die das verliebte Paar in unbekleidetem Zustand stellen. Ein Bad mit Folgen... und auf der Fregatte macht der sichergestellte BH Jennys bald die Runde, weil er Requisit in einer Wette der Mannschaft ist. Die Fregatte dampft nach Plymouth...

34. Ausreißer (04.03.1998)

Jenny Schefer als Zahnärztin und einzige Frau unter Männern mit einer Fregatte auf dem Weg nach England: Beim Einlaufen in den Hafen von Plymouth hißt die Mannschaft nicht die deutsche Flagge, sondern Jennys BH... Klar, daß den Beteiligten der Landgang gestrichen wird. Jennys Freund Renatus wird - nicht ohne Nachhilfe von Admiral Schefer - von Bremen nach Rostock versetzt. Zuvor aber, ermutigt von Sibylle, entfernt er sich unerlaubt von der Truppe, um in Plymouth Jenny zu überraschen. Nach der ersten Freude reagiert die indessen etwas anders, als Renatus es erwartet hat...

35. Instandbesetzer (11.03.1998)

Die Gottberg-Villa ist mehr und mehr zum Wohnsitz der Schefers geworden. Doch jetzt hat die Kirchengemeinde einen Interessenten gefunden, der das ehrwürdige Haus abreißen und eine Tankstelle bauen will. Moritz, der bei diesem Deal der Drahtzieher zu sein scheint, reist aus Paris an, um seine Schachzüge vorzubereiten , und auch in dieser Situation beweist sich erneut der Gemeinschaftsgeist der Schefers: alle sind vor Ort, um aus dem verwohnten Haus von heute auf morgen wieder das Schmuckstück zu machen, das es zu Frau Gottbergs Zeiten war: Kein Haus zum Abbruch geeignet - und zudem auch noch besetzt. Die Investoren sehen jede Menge Schwierigkeiten auf sich zukommen und verzichten auf den Kauf. Schwierigkeiten hat auch Felix , als Pastor Marten sich ihm auf sehr persönliche Weise nähert und Kirchenvorsteher Habler - erbost über den fehlgeschlagenen Verkauf der Villa - ihm kündigt. Hätte da nicht wieder Moritz eine blendende und natürlich - lukrative - Idee, wäre es um Vikar Schefer schlecht bestellt...

36. Feuerland ist abgebrannt (18.03.1998)

Begeistert ist Renatus nicht, dass Jenny ihn nach seiner Entlassung aus der Marine auch in der Villa unterbringen will. Denn Renatus hat ein Geheimnis, und es paßt ihm sehr gut, daß eine seiner vielen Bewerbungen Erfolg hat, und er als Ozeanograph auf Feuerland gebraucht wird. Auf der Fahrt nach Rostock erleidet Renatus einen schweren Verkehrsunfall. Jenny besucht ihn im Krankenhaus und bekommt einen Schock, als sie an seinem Bett auf seine Ehefrau und zwei Kinder trifft. Zeit für Jenny, Klarheit und Ordnung in ihr Leben zu bringen : sie heiratet still und heimlich Thomas Brenner, den Vater ihres Sohnes.

37. Mann über Bord (25.03 1998)

Während eines Einsatzes auf See fischt ein Marineschiff ein Mädchen aus dem Wasser. Jenny entdeckt zu ihrer Verblüffung, daß die nur Spanisch sprechende Theresa ein Foto von Felix bei sich hat. Ihr Bruder, so kombiniert sie, muß während seines Aufenthaltes in Honduras dieses Mädchen schon sehr gut gekannt haben, wenn sie solche Strapazen auf sich nimmt. Deshalb umgeht Jenny alle dienstlichen Vorschriften und hält den Bundesgrenzschutz so lange hin, bis Felix und seine Brüder eine Möglichkeit für Theresas Flucht vor der deutschen Bürokratie gefunden haben. Denn ohne gültigen Paß wird Theresa wieder abgeschoben ... Und diesmal ist es Sibylle, die mit Luigis Hilfe einen - wenn auch nicht ganz sauberen - Ausweg findet...

38. So nah, so fern (01.04.1998)

Als Theresa vom Frachter sprang, hatte sie ihr totes Baby bei sich - Felix' Kind. Sie trauert um so mehr, als sie es im Meer zurücklassen mußte. Felix fällt es schwer, mit dieser Situation umzugehen. Jetzt fühlt er sich verantwortlich, hat aber gleichzeitig Angst, von Theresa vereinnahmt zu werden. Sibylle ist empört, als sie erfährt, daß Wolfgang sich für ein Jahr an die Adria versetzen lassen will - ohne ihr etwas zu sagen! Dabei wollte sie ihm gerade vorschlagen, einen gemeinsamen Sommerurlaub auf ihrem Segelboot zu verbringen. Als sie sich bei einem kleinen Unfall den Knöchel verstaucht, hat Jenny die Idee mit dem dickem Gipsverband: Sibylle muß nun einen komplizierten Bruch auskurieren, keines ihrer Kinder hat Zeit, sie zu pflegen - da kann nur Wolfgang einspringen - und sein Pläne ändern...

39. Der Lauschangriff (08.04.1998)

An Sibylles und Wolfgangs Scheidung nimmt die ganze Familie Anteil. Das ist die Stunde von Frau Longerich, Wolfgangs Sekretärin. Sie verehrt und liebt ihren Chef schon lange, und als er sie an ihrem Geburtstag mit einem Blumenstrauß zu Hause besucht, ist er von ihrer Attraktivität und ihrer Direktheit so überrascht und überrumpelt, daß er sich am nächsten Morgen in ihrem Bett wiederfindet. Frau Longerich denkt nicht daran, es dabei zu belassen. Wolfgang fühlt sich so bedrängt , daß er Sibylles Hilfe sucht... Für die Schefers sind die Zeiten in der Villa bald zu Ende. Die Kirche hat einen Interessenten in Frau Gottbergs Sinne gefunden. Dank Moritz und seinen guten Kontakten zu Banken und Baubranche wird Sibylle eine schöne Eigentumswohnung in einem Neubau beziehen. Wie gut, daß dort noch weitere Wohnungen frei sind ...

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Danksagungen und Links


Ich möchte mich ganz herzlich bei einer Personen bedanken, ohne die dieser Guide nicht möglich gewesen wäre. Dies wäre:

Frau Lange-Michel, die zuständige Redakteurin bei RadioBremen, gab mir die Erlaubnis, Material von der "Nicht von schlechten Eltern"-Homepage von RadioBremen zu kopieren. Außerdem erlaubte mir Frau Lange-Michel die Verwendung des Logos. Danke. In dem Zusammenhang möchte ich Euch auch die NvsE-Homepage von RadioBremen empfehlen, die sehr sehenswert ist.

Und dann gibt es noch eine erstklassige Fanpage, die von Heiko Reddingius und Ralf Neubauer stammt:

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