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Laufende Stadtbeobachtung - Raumabgrenzungen

Stadtregionale Pendlereinzugsbereiche

 Modell Stadtregionen mit ringförmigen Zonen um die Kernstadt: Ergänzungsgebiet, engerer und weiterer Pendlerverflechtungsraum

Wenngleich der Begriff "Stadtregion" häufig und im weiteren Sinne als Sammelbegriff für die engen Verflechtungen zwischen Städten und ihren Umlandbereichen dient, geht er im engeren Sinne auf eine Definition von Olaf Boustedt aus den 50er Jahren zurück. Seine Begriffsklärung war streng analytisch hergeleitet und zielte darauf, Städte und ihr Umland als sozioökonomische Einheit abzubilden. Boustedts Modell folgte zwei Annahmen: Erstens wachsen Städte über ihre administrativen Grenzen hinaus und die umliegenden Gemeinden werden zusehends gekennzeichnet durch Charakteristika, die ähnlich denen der Städte sind. Zweitens gehören zu einer Stadtregion die Umlandgemeinden, deren Einwohner stärker durch einen "urbanen" denn einen ländlichen Lebensstil gekennzeichnet sind.

Die hier abgebildeteten, vom BBR abgegrenzten stadtregionalen Zonen wurden mit Hilfe der Pendlerverflechtungsmatrix der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) des Jahres 2004 ermittelt. Es handelt sich hierbei um einen Vorschlag, der z. Zt., auch in Absprache mit Vertretern der Kommunen, überarbeitet wird. Angestrebt wird eine flächendeckende Abgrenzung von Stadtregionen, bei der auch die Pendlerverflechtungen kleinerer Kernstädte mit berücksichtigt werden.

 Kartendarstellung stadtregionale Pendlereinzugsbereiche

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Kontakt

Petra Kuhlmann
Referat I 6 - Raum- und Stadtbeobachtung

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