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Fr, 12.10.2007 , 19:00 Uhr

Orest - Oper von Georg Friedrich Händel

Neben den Werken Mozarts bilden die Kompositionen Händels einen Schwerpunkt im Spielplan der Komischen Oper Berlin. Es ist der Komischen Oper daher eine besondere Freude, ein von der Händel-Rezeption zu Unrecht vernachlässigtes Stück zur Berliner Erstaufführung zu bringen: die Pasticcio-Oper Orest, deren Handlung die Tauris-Episode des Mythos um Orest und seine Schwester Iphigenie aufgreift.

Als Pasticcio, zu deutsch: Pastete, bezeichnet man Opern, für die aus bereits existierenden Werken verschiedener Komponisten Arien entlehnt und zur Vertonung eines Librettos neu zusammengestellt werden. Innerhalb dieser im Barock gängigen Verfahrensweise stellt Händels 1734 uraufgeführter Orest eine Besonderheit dar: Der Wahl-Londoner plünderte ausschließlich eigene Werke um einige seiner schönsten Arien zu einer solchen musikalischen Delikatesse zu arrangieren. Die geografische Identität des antiken Tauris mit der Krim ist Ausgangspunkt der Überlegungen Sebastian Baumgartens. Das Stück spielt jedoch nicht in einer heutigen naturalistischen Abbildung der Insel, sondern konstruiert von ihr ausgehend eine Theaterentsprechung. Hier treffen Ost und West aufeinander, wird der Verlust der zentralen Machtzentren deutlich, schrumpfen die Städte, entwickeln sich private Kulte und wird das Fremde greifbar. Anhand von Motiven des griechischen Mythos um die Familie der Atriden, werden Fragen nach der Schuld, der kulturellen Hegemonie, der Macht und der Begierde gestellt. Das Spielprinzip, das vornehmlich durch eine starke Zeichenhaftigkeit bestimmt wird, greift die Parallelen der Barockoper und der postdramatischen Tendenzen des Gegenwartstheaters auf: Diskontinuität, Fragmentarisierung und Wiederholung werden zu den dominierenden formalen und ästhetischen Begriffen der Produktion.

"Sebastian Baumgarten wird für seine Inszenierung von Orest an der Komischen Oper Berlin zum Regisseur des Jahres gewählt." (Opernwelt)

"Im Grunde ist die ganze Produktion eine fachgerechte Händel- Hausschlachtung. Baumgarten und Hengelbrock zerlegen das Pasticcio in Einzelteile und lassen ihm das Handlungsfett aus, bis nur noch Knochen und Sehnen übrig bleiben - immer auf der Suche nach dem blutigen Kern des Stoffes. Kein angenehmer Abend, aber so packend hat schon lange keine Regiearbeit mehr in den Widersprüchen der Operngattung gewühlt." (Die Zeit)

"Ein Genie klaut bei sich selbst: Orest - Händels Greatest Hits." (Der Tagesspiegel)

"Russendisko barock. Ein radikales Händel-Update ... Sehenswert ist das allemal. Die Komische Oper profiliert sich hierdurch als einziges Berliner Opernhaus, von dem musiktheatralische Impulse ausgehen." (rbb Kulturradio)
Komische Oper Berlin, Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin (Mitte)
 
Sa, 20.10.2007 , 19:00 Uhr

Orest - Oper von Georg Friedrich Händel

Komische Oper Berlin, Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin (Mitte)
 
Mi, 31.10.2007 , 19:00 Uhr

Orest - Oper von Georg Friedrich Händel

Komische Oper Berlin, Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin (Mitte)
 
Fr, 09.11.2007 , 19:00 Uhr

Orest - Oper von Georg Friedrich Händel

Komische Oper Berlin, Behrenstr. 55-57, 10117 Berlin (Mitte)
 

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