On The Air
- On The Air - Voll auf Sendung

Guide von Torsten Kracke (tokra@epguides.de)
http://epguides.de

Letztes Update: 17.12.99

Die allgemeinen Informationen und Folgenbeschreibungen sind den WWW-Seiten von RTL2 entnommen (http://www.rtl2.de). Weitere Informationen enthält der Guide von Jim Pellmann (jgp@Rational.COM).


Allgemeine Informationen
US-Serie, 1992, 7 Episoden
Länge je Folge: ca. 23 Minuten

Die Lynch-Frost-Produktion war 1992 Einschaltquotenbrecher bei ABC. (Wohl eher im negativen Sinn, warum sonst wäre die Serie nach nur 3 Folgen bei der Erstausstrahlung in den USA auf ABC abgebrochen worden ? Anm. d. Autors)

Die Serie lief desöfteren auf RTL2, hauptsächlich im Nachtprogramm.


Episodenführer
Die Serie schildert die Anfänge des Fernsehens in den USA, die sowohl fürs Publikum wie für die Macher jedesmal ein nervenaufreibendes Live-Ereignis waren. Dazu gehört auch die Lester-Guy-Show, eine Ansammlung von Skurrilitäten und Peinlichkeiten, der Zoblotnick Broadcasting Corporation.

Episode 1

New York, 1957. Das amerikanischen Fersnehen macht seine ersten Gehversuche, alle Sendungen werden live ausgestrahlt, und noch weiß niemand genau, was das Publikum wirklich möchte. Bei Zoblotnick Broadcasting Corporation glaubt man, einen wahren Publikumsrenner gefunden zu haben. Die neue "Lester-Guy-Show" mit dem abgehalfterten Musical-Schauspieler Lester Guy und dem blonden Dummchen Betty Hudson soll alle Amerikaner vor den Bildschirm locken. Liebe, Spannung, Musik, kurzum - etwas für die ganze Familie. Natürlich hat man mit den kleinen Problemen zu kämpfen, etwa einem Regisseur, den niemand versteht, einem Werbehund, der sein gesponsertes Futter nicht fressen will, einem Senderchef, der seine Angestellten mit dem Gummiknüppel zur Arbeit antreibt und einem Geräuschemacher, der an merkwürdigen Sehstörungen leidet. Die Generalprobe überstehen alle Beteiligten noch weitgehend unverletzt, die abendliche Live-Ausstrahlung gerät dagegen zu einer Katastrophe.

Episode 2

Die neue Lester-Guy-Show der Zoblotnick-Broadcasting Corporation hat bereits mit ihrer ersten Ausstrahlung durchschlagenden Erfolg. Der ist allerdings nicht auf Lester Guy zurückzuführen, sondern auf das blonde Dummchen Betty. Sie hatte unbeeindruckt von dem Chaos um sie herum eine alte Spieluhr aus der Tasche gezogen und ein Kinderlied gesungen, womit sie die Herzen Amerikas im Sturm erobert hatte. Der große Mr. Zoblotnick ist von dieser Vorstellung so beeindruckt, daß er Betty zu einem Abendessen zu zweit einlädt. Programmchef Bud Budwaller und der gedemütigte Star Lester Guy sehen ihre Felle davonschwimmen. Sie beschlie ßen, daß das Abendessen kein Erfolg werden darf. Doch alle in bester Agentenmanier durchgeführten Sabotageversuche schlagen fehl. Betty erobert nicht nur Amerika, sondern auch den gefürchteten Mr. Zoblotnick im Handstreich.

Episode 3

McGonigle, Produzent von Zoblotnick Broadcasting Corporation, hat eine Idee für die Lester Guy-Show: Ein kleines Quiz soll eingeführt werden, in dem der Mann mit dem höchsten Intelligenzquotienten der Welt es mit jedem beliebigen Herausforderer zu jedem beliebigen Wissensgebiet aufnimmt. Um es spannender und interessanter zu machen, winkt dem Sieger der enorme Höchstgewinn von 64.000 Dollar. Natürlich geht nicht alles mit rechten Dingen zu, denn der intelligente Mann ist natürlich ein Freund von Lester Guy, der sich bereit erklärt hat, den Gewinn einer Gesellschaft zu spenden, die ihn unmittelbar wieder an Zoblotnick Broadcasting zurückführt. Doch die Überraschung ist groß, als das blonde Dummchen Betty und ihre Grundschullehrerin, Miss Thissle, sich anschicken, den Hauptgewinn davonzutragen. Der cholerische Senderpräsident Budwaller verfällt daraufhin in einen Gemütszustand, der in der Psychologie als "Weißglut" bezeichnet wird.

Episode 4

Die Lester Guy-Show darf einen besonderen Gast-Star willkommen heißen, den gro- ßen alten Film- und Theaterschauspieler Stan Tailings. In der Show soll eine Szene aus Stans berühmtestem Kinoerfolg "Ein beinahe unschuldiger Mann" nachgespielt werden. Doch die Produktion steht unter keinem guten Stern: Mit Stans Stimme steht es nicht zum besten, die Spezial-Effekte-Abteilung hat Schwierigkeiten mit den ausgestopften Enten und den Lichteffekten für einen elektrischen Stuhl, der in der Szene zum Einsatz kommen soll.

Episode 5

Die Lester Guy-Show begrüßt als ihren Gaststar die Film- und Fernsehschauspielerin Sylvia Hudson, einen der großen Stars aus der Frühzeit des amerikanischen Fernsehens. Für die Show ist eine bunte Mischung vorgesehen: Eine Liebesszene mit Lester Guy, eine humoristische Einlage mit einer Handpuppe namens Mr. Peanuts, ein Duett mit Sylivias Schwester Betty und natürlich Sylvias Markenzeichen, ihr berühmter Auftritt mit rotem Teppich. Die Probleme stellen sich bereits vor Beginnn der Show ein, denn Sylvia kann ihre Schwester Betty nicht ausstehen, und auch die Teppich-Ausrollmechanik weist ihre Tücken auf. Und dann setzt auch noch eine zuschlagende Tür Sylvia außer Gefecht.

Episode 6

Die Lester Guy-Show freut sich auf einen berühmten Gaststar, den unübertroffenen Zauberkünstler "Der große Presidio" und seinen weltberühmten Trick "Der fahrende Zigeuner". Das Eintreffen des Gaststars stürzt jedoch alle in große Verwirrung, denn der große Presidio sieht aus wie frisch aus der Gosse gezogen, spricht wie ein Schlafwandler und kann seit einem bösen Alptraum nicht mehr zaubern. Da jedoch der allmächtige Mr. Zoblotnick auf seiner Zaubershow besteht, muß Lester kurzerhand für den indisponierten Presidio einspringen. Nun ist es aber mit Lesters Zauberkunst nicht weit her, und der berühmte Trick "Der fahrende Zigeuner" entpuppt sich als weitaus schwieriger denn erwartet.

Episode 7

Die Lester Guy-Show feiert den Sommeranfang. Als Gaststar und besonderen Lekkerbissen für diese Show hat Lester sich die "Frau ohne Namen" erkoren, eine Beatnik-Tänzerin mit einem besonderen Faible für Schuhe. Mit dieser Leidenschaft trifft die "Frau ohne Namen" genau die Neigungen von Regisseur Vladja und Senderchef Zoblotnick. Betty hat dagegen ganz andere Sorgen: Sie hat vergessen, wie ihre Mutter mit Vornamen heißt und ist deswegen sehr beunruhigt und mit sich selbst beschäftigt. Lester Guy macht sich ihre kleine Schwäche zunutze. Er nimmt Kontakt mit dem Erfinder eines Stimmen-Desintegrators auf, mit dessen Hilfe er Bettys liebliche Gesangsstimme zerstören und ihrer Popularität bei den Zuschauern ein für alle Mal ein Ende machen will.