Flucht vom Jupiter

Episodenführer


Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2001
Version 1.4b - Februar 2001

Dieser Episodenführer wurde von Mario Fuchs erstellt.

Originaltitel: Escape from Jupiter
Australien 1993/94

13 Folgen à 25 Minuten


Inhaltsübersicht



Kurzinhalt und Ausstrahlungsnotizen


Nach einem gigantischen Vulkanausbruch auf dem Jupitermond Io fliehen Michael, Kumiko, Kingston, Anna und Gerard aus dem schrottreifen Raumschiff KL 5 Richtung Erde. Durchgeknallte Asteroiden, hinterhältige Satelliten und eine fliegende Mülltonne als Raumschiff machen das Unternehmen zu einem aufregenden Abenteuer. Während der Reise werden zudem die Lebensmittel knapper, und ein Bordcomputer nach dem anderen gibt den Geist auf. Doch die fünf Jugendlichen lassen sich durch die Gefahr nicht entmutigen, sondern schließen enge Freundschaft, die ihnen hilft, ihr ungewisses Schicksal zu meistern.

"Flucht vom Jupiter" ist der Titel einer Science-Fiction-Abenteuerserie über eine Gruppe von Kindern und deren Eltern, die auf der Flucht von Io, einem der Jupitermonde, sind. Sie nehmen an Bord einer verlassenen Weltraumstation Kurs auf die Erde.

Als ein Vulkanausbruch die Minenkolonie auf dem Jupitermond Io zerstört, sind Michael, Kumiko, Kingston, Anna und Gerard und eine kleine Gruppe von überlebenden Erwachsenen gezwungen zu fliehen. Rettung suchen sie auf der verlassenen Weltraumstation KL 5, die über Io schwebt, und sie verwandeln diese in ein behelfsmäßiges Raumschiff und starten den verzweifelten Versuch, die Erde zu erreichen.

Zusammen begegnen sie allerlei Gefahren an Bord des außergewöhnlichen Raumschiffes. Und diese Abenteuer auf ihrer gefahrvollen Reise zur Erde verbinden Michael, Kumiko und ihre Kameraden zu echten Freunden...

Die Serie "Flucht vom Jupiter" wurde in den Jahren 1993 und 1994 in Australien gedreht. Erstausstrahlung in Deutschland war im Januar und Februar 1996 auf dem inzwischen nicht mehr existierenden Sender Nickelodeon. Nach mehreren Wiederholungen in den Jahren 1996 bis April 1998 liegen die Rechte an "Flucht vom Jupiter" inzwischen beim Kinderkanal ARD/ZDF.

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Die Darsteller


Rolle Schauspieler  
GERARD Justin Rosniak IMDb
MICHAEL Daniel Taylor IMDb
KUMIKO Anna Choy IMDb
ANNA Robyn MacKenzie IMDb
PROFESSOR INGESSOL  Arthur Dignam IMDb
DUFFY Steve Bisley IMDb
KINGSTON Abe Forsythe IMDb
SAM Ken Radley IMDb
BETH Linden Wilkinson IMDb
KARL Ivor Kants IMDb
HELEN Anne Tenney IMDb
AKIKO Saemi Baba IMDb
TATSUYA Kazuhiro Muroyama  IMDb
CELIA Fiona Stewart IMDb
GILBERT Russell Kiefel IMDb
P.J. Sally Cahill IMDb

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Die Folgen im Überblick


Folgen-
nummer
Originaltitel Deutscher Titel Ausstrahlung
im
Kinderkanal

1

Disaster Die Katastrophe 04.03.1999
2 Trapped In der Falle 05.03.1999
3 Life Boat Das Rettungsboot 08.03.1999
4 In the Nick of Time  In letzter Sekunde 09.03.1999
5 Blast off Auf der Flucht 10.03.1999
6 Temporary Relief Spiel mit Folgen 11.03.1999
7 Stake out Falscher Verdacht 12.03.1999
8 Fitness Test Kräftemessen 15.03.1999
9 Asteroids Asteroide 16.03.1999
10 Christmas Kein Weihnachten  17.03.1999
11 Decoy Angriff im All 18.03.1999
12 Misfire Fehlzündung 19.03.1999
13 Rescue Der blaue Planet 22.03.1999

Deutscher Lizenzgeber von "Flucht vom Jupiter" ist Telcast International Filmproduction GmbH in München. Die Serie wurde in Deutschland als Premiere auf dem inzwischen in Konkurs gegangenen Sender "Nickelodeon" in Düsseldorf gezeigt. Zwischen 1996 und Ende April 1998 lief die Serie mehrmals auf "Nickelodeon".

Im Augenblick liegen die Senderechte beim Kinderkanal ARD/ZDF in Erfurt, der "Flucht vom Jupiter" auch schon einmal zeigte.

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Die Folgen im einzelnen


1. Die Katastrophe

Das Mädchen Kumiko, ein junges Computergenie, ist sauer, als ihre geplanten Ferien auf der Erde verschoben werden müssen, weil ihre Eltern zu einem äußerst wichtigen Bohrungsprogramm auf eine Minenkolonie auf dem Jupitermond Io gerufen werden. So gerät die Neue widerwillig in die Gesellschaft von Michael, dem "Hüter der Hydrokulturen", und seinem Widersacher Gerard sowie Kingston, genannt die "Stollenratte", und der jungen, gewitzten Anna. Aber Kumiko bleibt störrisch und zeigt kein Interesse für die "Einheimischen" und ihr Leben in der beengten, isolierten Kolonie. Die Dinge geraten in Bewegung, als Kingston und Michael Gerüchte aufschnappen, nach denen das neu entwickelte Tiefenbohrungspogramm äußerst gefährlich für die Kolonie sein soll. Sie belauschen Professor Ingessol, den exzentrischen, alten Weltraumpionier, als er versucht, Duffy, den Leiter der Kolonie, vor den lebensbedrohlichen Konsequenzen des Programms zu warnen. Doch Duffy tut Ingessol als unglaubwürdigen alten Spinner ab und beginnt mit dem Programm. Angetrieben durch die dickköpfige "Neue", untersuchen Michael und Gerard gemeinsam mit Kumiko die Bergwerksstollen und beobachten die Tiefbohrungen. Da bricht das Unglück herein: Gerade als sich Michael, Gerard und Kumiko tief unten in den Stollen befinden, trifft die Tiefenbohrung auf einen Lavakern. Die jungen Forscher sind gefangen - tief unten inmitten der einbrechenden Stollen.

2. In der Falle

Die Kolonie auf Io verwandelt sich in ein Chaos: Lavaströme ergießen sich in die Bergwerksschächte, und die gesamte Kolonie wird von heftigen Erdstößen gerüttelt, die viele der Lebenserhaltungseinrichtungen zerstören. Kingston und Anna können dem zusammenbrechenden Jupitermond entkommen, Kumiko, Michael und Gerard aber sind unten in der Tiefe in einer alten Notunterkunft gefangen. Flüssige Lava und tödliche Gase strömen durch die einstürzenden Stollengänge. Vertraut mit den Arbeiten im Bergwerk, erkennt Gerard, daß ihre einzige Überlebenschance darin besteht, die Notunterkunft zu verlassen und die gefährliche Flucht durch die alten Luftschächte anzutreten. Angesichts ständig wachsender Gefahr durch die ausbrechenden Erdstöße kämpfen sich die drei langsam durch die furchtbar engen Schächte an die Oberfläche. Währenddessen suchen die Erwachsenen an der Oberfläche verzweifelt nach den drei vermißten Kindern. Als schon alles verloren scheint, fällt Kingston, der erfahrenen "Stollenratte", endlich ein, wo die Freunde stecken könnten. Es heißt nun keine Zeit zu verlieren! Da die Erwachsenen nicht erreichbar sind, nehmen Kingston und Anna die Sache selbst in die Hand. Es gelingt ihnen, ihre Kameraden aus einem Abschnitt einstürzender Stollen zu retten. Während das Bergwerk mehr und mehr in sich zusammenfällt, kehren sie zu guter Letzt gemeinsam zurück zu den Erwachsenen.

3. Das Rettungsboot

Während die Erwachsenen den entstandenen Schaden in der Kolonie einschätzen und die noch vorhandenen Lebenserhaltungssysteme reparieren, bringen die Kinder ihre Habseligkeiten in Sicherheit und helfen bei Bergungsarbeiten. Für einen Moment wähnen sie sich in Sicherheit. Doch Professor Ingessol warnt vor der Gefahr, die der entstandene Druck in der Lavakammer unter der Kolonie in sich birgt. Diese Kammer könnte in jedem Moment explodieren und die einzige Hoffnung auf Überleben wäre, die Kolonie zu verlassen und Zuflucht auf der verlassenen Weltraumstation KL 5 zu suchen, welche draußen im All um Io herumschwebt. Wieder ignoriert Duffy Ingessols Warnungen. KL 5 ist seit Jahrzehnten verlassen, und ohne einen gegenteiligen Beweis glaubt Duffy fest daran, daß die größte Chance zu überleben darin besteht, die Lebenserhaltungsysteme zu stabilisieren und auf Hilfe von der Erde zu warten. Die Kinder jedoch glauben ihrem Freund Ingessol. Mit Hilfe von Gerard und Kingston findet Kumiko den nötigen Beweis für die Richtigkeit von Ingessols Behauptung. Mit Computern bestens vertraut, schafft sie es, über die Computer in Duffys Büro Sensormessungen des Lavadrucks durchzuführen, welche Ingessols Vorhersagen bestätigen: Die Kolonie ist verloren. Kumiko und Michael zeigen Michaels Vater, Sam, die Beweise. Durch die beweisenden Daten überzeugt, willigt Sam ein, Professor Ingessol zur verlassenen KL 5 zu fliegen, um zu untersuchen, inwieweit Menschen auf ihr noch leben können. Entschlossen, diese Aktion nicht zu verpassen, überredet Kumiko Michael, sich an Bord des Raumschleppers zu schleichen. Und so werfen die blinden Passagiere einen ersten Blick auf das Wrack. Zurück auf Io verschlechtern sich die Dinge zusehends. Es entstehen Risse im Boden der Kolonie. Nun begreift auch Duffy, daß Ingessol Recht hat und sie sich an Bord der KL 5 begeben müssen, um dem drohenden Desaster zu entgehen. Unter Gefahren und mit begrenzten Sauerstoffvorräten arbeiten sich Michael und Kumiko durch eine enge Abfallentsorgungsöffnung auf die KL 5 und finden so einen Weg zum Zentralcomputer, dem sie neues Leben einhauchen.

4. In letzter Sekunde

Während die Bewohner der Kolonie sich in Windeseile auf die Evakuierung vorbereiten, schleichen sich Anna und Kingston in bereits abgesperrte Zonen, um ihre ihnen so wertvolle Habseligkeiten - Annas Spielzeugsaurier, Ronald und Kingstons ferngesteuertes ZIT - zu retten. Kumiko, die sich selbst für das Verschwinden der beiden verantwortlich fühlt, und Michael fürchten das Schlimmste für ihre Freunde. Sie bemerken nicht, daß der immer wachsame Duffy Kingston und Anna schon eingefangen und zum Evakuierungspunkt zurückgebracht hat. Auf dem zerberstenden Überbleibsel der Kolonie suchen Michael und Kumiko ahnungslos nach Kingston und Anna. Die endgültige Zerstörung der Kolonie rückt näher und näher. Sie erkennen, daß sie nicht zum Evakuierungspunkt zurückkommen und glauben sich verloren. Als letzte Hoffnung fällt ihnen eine alte Landeplattform ein, wo Kumiko versucht, mit einem der elektronischen Lavadrucksensoren Notsignale an die Erwachsenen zu geben. Jedoch muß sie feststellen, daß ein Teil des Sensors durch ein Beben beschädigt wurde. Unterdessen steht Sam auf dem Raumschlepper vor einer schrecklichen Entscheidung. Die Kolonie scheint im nächsten Moment zu zerbersten, und um die dort noch verbliebenen Bewohner zu retten, muss er sofort starten und Michael und Kumiko zurücklassen. Letztendlich entscheidet er sich für das vermeintlich Unvermeidbare und bereitet den Start zum endgültigen Verlassen der Kolonie vor. Auf der alten Landeplattform arbeitet Kumiko fieberhaft daran, ihren Computer mit dem Sensor zu koppeln, um den Erwachsenen ihren Aufenthaltsort zu signalisieren. Während der Raumschlepper zum Abflug ansetzt, entdeckt Kingston auf KL 5 die eigenartigen Signale, die von der alten Landeplattform herzurühren scheinen. Er alarmiert Professor Ingessol. Daraufhin reißt Sam den Raumschlepper herum und rettet Michael und Kumiko, während Io unter ihnen explodiert.

5. Auf der Flucht

Erst einmal sicher an Bord der verlassenen Weltraumstation, beginnt der Kampf, die Lebenserhaltungssysteme in volle Funktionsfähigkeit zu bringen. Kingston, die "Stollenratte", erforscht rasch sein neues Zuhause, währenddessen zwischen Michael und Gerard wieder alte Rivalitäten aufbrechen, als Michael den Wiederaufbau des äußerst wichtigen und lebenserhaltenden Hydrokultur-Labors an sich reißt. Unterdessen wächst der Zweifel unter der Besatzung, ob man in der Lage sein wird, die kommenden langen und beschwerlichen Monate eingeschlossen auf der KL 5 zu überstehen, um auf Hilfe von der Erde zu warten. Kingston entdeckt einen geheimen Gang, von wo aus er und die anderen eine wichtige Beratung der Erwachsenen zur gemeinsamen Zukunft belauschen. Professor Ingessol schlägt vor, den Raumschlepper an KL 5 anzudocken, um so die Maschinen anzutreiben und die Weltraumstation aus der Jupiters Umlaufbahn in Richtung Erde zu katapultieren. Der Plan scheint verrückt, jedoch die einzige Möglichkeit zu überleben. Also beginnt man mit den Vorbereitungen für den Start ins All. Als alle anderen Kinder die Vorkehrungen zum Start von KL 5 beobachten und mithelfen, findet sich Michael ganz allein im Hydrokulturen-Labor wieder. Gerade als die Erwachsenen unter Anleitung von Professor Ingessol KL 5 zum Starten bringen, schafft es Michael, auch die Funktion des Hydrokulturen-Labors wiederherzustellen. Und so beginnt die riskante Reise von KL 5 zur Erde.

6. Spiel mit Folgen

Kingston ist außer sich: Seine Mutter und auch seine Freunde scheinen nicht daran zu denken, daß heute ein besonderer Tag ist. Kingstons Mutter Helen , die Chefin der Medizinischen Betreuung an Bord, ist in großer Besorgnis um Gerards Vater, Karl, der bei der Arbeit in einem der Maschinenräume aufgrund eines unerklärlichen Computerfehlers verletzt wurde. Deshalb übersieht sie Kingstons Erinnerungsversuche völlig. Während die Erwachsenen nun den mysteriösen Computerfehler und seine gefährlichen Auswirkungen untersuchen, wird Kingston immer unglücklicher. Die anderen Kinder ignorieren seine Versuche, denn sie glauben, er will nur im Mittelpunkt stehen. Kumiko entdeckt einen virtuellen Realitätssimulator an Bord der Raumstation und probiert ihn aus. Später stellt sich heraus, daß dies die Computerfehlfunktion im Maschinenraum hervorgerufen hatte. Kumiko ist begeistert von ihrem Fund, der tolle Abenteuer verspricht, und überredet Michael, mit ihr einen virtuellen Ausflug in einen Wald auf der Erde zu machen. Sie starten das Programm ohne zu bemerken, daß Kingston ihnen gefolgt ist. Interessiert verfolgt dieser das Spiel. Aber nachdem Michael und Kumiko sich weiter und weiter im Programm durcharbeiten, bricht der Zentralcomputer der Raumstation auf einmal zusammen und beginnt zu qualmen. Letztendlich entdeckt Duffy den Auslöser des Problems und verbannt Kumiko und Michael aus dem Programm. Doch Kingston, immer noch verletzt, da keiner an seinen Geburtstag denkt, beschließt, sich nun selbst ein aufregendes Abenteuer zu gönnen. Er überredet Anna mitzumachen, und sie begeben sich auf eine virtuelle Reise. Kingston ist begeistert, Anna jedoch bekommt Angst und kehrt in die Wirklichkeit zurück. Kingston will nicht mit ihr aussteigen. Die gesamte Station ist abermals gefährdet, denn die Programme beginnen schon wieder auszufallen und die Konsequenzen sind verheerend. In Sorge um ihren Freund holt Anna Michael, Kumiko und Gerard zu Hilfe, um Kingston aus der virtuellen Welt zurückzuholen. Kingston bleibt in der virtuellen Kammer, nicht wissend, welches Chaos er damit anrichtet. Duffy ordnet an, den Simulator abzuschalten. Da dies aber Kingston ernsthaft verletzen könnte, beschließt man, Michael in das Programm einsteigen zu lassen, um so seinen Freund aus der virtuellen Kammer zu holen. Das virtuelle Programm frißt sich mehr und mehr in den Speicher des Zentralcomputers. Jetzt beginnt es selbst abzustürzen. Zu guter Letzt gelingt es Michael, Kingston zu erreichen und ihn von seiner virtuellen Reise zurückzuholen. Zurück auf KL 5 gibt es nun eine Geburtstagsparty.

7. Falscher Verdacht

Die Erwachsenen bereiten KL 5 für ein kompliziertes Flugmanöver am Saturn vor, um ein Versorgungsschiff zu treffen, von dem sie Treibstoffe erhalten können. Die Kinder beginnen sich an Bord zu langweilen. Duffy ist gezwungen, die Lebensmittelrationen drastisch zu kürzen. Die Stimmung unter den Erwachsenen ist gespannt, denn sie müssen fast ohne Pause arbeiten, um alle Vorbereitungen für den gefährlichen Anflug auf Saturn zu treffen. Zwischen Michael und Gerard knistert es auch schon wieder, besonders als Michaels Erklärung des bevorstehenden Flugmanövers in einer chaotischen Wasserschlacht mit Gerard endet. Duffy kommt zufällig dazu und wird völlig durchnäßt. Er hält Michael für den Schuldigen, während es Gerard gelingt, ungeschoren davonzukommen. Später entdeckt Michael, daß jemand das Schloß zur Vorratskammer geöffnet hat. Er findet Gerards "Multi-Mate" dort. Sofort verdächtigt er ihn. Nachdem er Gerard damit konfrontiert, dieser aber alles abstreitet, beschließt Michael, die Tür zu bewachen um seine Theorie zu beweisen. Gerard, seinerseits getroffen durch Michaels Beschuldigung, will seine Unschuld beweisen. Auch er beschließt, die Tür zu bewachen. Als sich herausstellt, daß Annas Heißhunger auf Schokolade hinter dem Problem steckt, legen die beiden - etwas widerwillig zwar - den Streit bei. KL 5 schließt die Saturnmission erfolgreich ab.

8. Kräftemessen

Michaels und Gerards Rivalitätskämpfe erreichen einen Höhepunkt. Als Duffy einen Gesundheitscheck anordnet, sieht Kumiko die Gelegenheit: Sie fordert die Jungen auf, ihre Rivalität für alle Zeiten in einem Wettkampf beizulegen. Sie schlägt ein Wettrennen, einen Ausdauertest und Fitneß- und Geschicklichkeitsübungen vor. Gerard willigt sofort ein, während sich Michael nur zögerlich dazu entschließt. Doch schließlich willigt auch er ein, um nicht als Feigling dazustehen. Während Kumiko den Hindernislauf durch stillgelegte Teile der Station organisiert, gibt Kingston Michael Trainingsstunden. Gerard ist ganz und gar von seiner Überlegenheit überzeugt, doch Anna warnt ihn, daß ihn solch eine Selbstzufriedenheit den Sieg kosten könnte. Es ist nicht nur ein Test auf Stärke und Schnelligkeit, sondern auch auf Geschicklichkeit und "Köpfchen". Zur selben Zeit verursacht ein Fehler im Stromkreis des Zentralcomputers ein Loch in der äußeren Ummantelung der Weltraumstation. Während die Erwachsenen nun nach dem Leck suchen, müssen Anna und Kingston feststellen, daß der bevorstehende Wettkampf Gerard und Michael nur noch mehr in Rage bringt. Sie versuchen, den Wettkampf abzublasen, doch Kumiko bleibt hart. Schließlich wird der Wettkampf gestartet, und die beiden Jungen stürzen sich in die Hindernisstrecke. Wie vorauszusehen, übernimmt Gerard die Führung. Unglücklicherweise gerät er so näher und näher an das verhängnisvolle Loch in der Außenhaut der Station. Er wird nach außen gezogen. Michael, der ihm auf den Fersen ist, schafft es, Gerard wieder zurück in Sicherheit zu ziehen und rettet ihn so vor dem sicheren Tod. Gefangen im Sog des Lochs wird ihnen klar, daß auch Kingston und Anna in großer Gefahr sind, wenn sie sich auf die Suche nach den beiden begeben. Um dies zu verhindern, unternehmen die beiden einen Ausstieg ins All. Gemeinsam schaffen sie es, ein zweites Leck zu erreichen, durch das sie in die Station zurückgelangen und ihren Wettkampf beenden können. Das Resultat ist ein großes Lob von Duffy und eine neues Band der Freundschaft zwischen den beiden Jungen.

9. Asteroide

KL 5 fliegt auf einen Asteroiden-Gürtel zu. Es wird Alarm ausgerufen. Kingston ist bestürzt, denn er glaubt, daß dies das Ende für KL 5 ist. Trotzdem willigt er ein, Anna auf einen entlegenen Beobachtungspunkt zu begleiten, um von dort die herannahende Gefahr zu beobachten. Voller Entsetzen entdecken sie in einem finsteren Teil der Station die Umrisse eines Außerirdischen. Sofort eilen sie zu den Erwachsenen, um sie zu informieren. Doch diese halten ihre Beschreibung nur für einen kindischen Streich. Einzig Kumiko ist sich da nicht so sicher! Ihr kommt die Sache äußert merkwürdig vor. Also geht sie selbst zum Beobachtungspunkt. Dort ertappt sie Michael und Gerard. Sie hatten den "schrecklichen Außerirdischen" gebaut. Gerade als Kumiko diesen Scherz aufdeckt, wird die Station von einem Asteroiden getroffen. Als die Computer die Funktion der Lebenserhaltungssysteme an Bord wiederherstellen können, werden beschädigte Areale abgeriegelt, so auch der Beobachtungspunkt, auf dem sich die Kinder befinden. Verzweifelt erkennen sie, daß die Klimakontrolle ausfällt und die Temperatur drastisch zu sinken beginnt. Zur selben Zeit entdecken Kingston und Anna in Michaels Quartier die Pläne für den Bau des Außerirdischen, und sie erkennen, daß sie von ihren Freunden reingelegt wurden. Also planen sie eine Revanche. Doch kommt ihnen dabei der Gedanke, daß die Freunde auf dem Beobachtungspunkt in Gefahr sein könnten. Sie beschließen, zuerst nach ihnen zu sehen. Während die Erwachsenen damit beschäftigt sind, die Station nach dem Asteroideneinschlag wieder zu reparieren, retten Kingston und Anna ihre Freunde aus dem eisigen Gefängnis.

10. Kein Weihnachten

Kingston und Anna erwarten aufgeregt das nahende Weihnachtsfest. Da aber die Erwachsenen voll und ganz mit den Vorbereitungen auf das Zusammentreffen mit einem unbemannten Kurierschiff mit Treibstoffreserven beschäftigt sind, beschließt Duffy, die Weihnachtsfeierlichkeiten zu verschieben. Anna und Kingston sind bestürzt und wollen diese unfaire Entscheidung nicht akzeptieren. Sie beschließen, Weihnachtsgeschenke zusammenzutragen und einen Raum für das Weihnachtsfest zu dekorieren. Dafür haben sie die alte virtuelle Realitätskammer auserkoren. Gerard bemerkt, daß seine Freunde wegen des verschobenen Weihnachtsfests in miserabler Stimmung sind, und beschließt, sie aufzuheitern. Er und Kumiko entwerfen einen Plan für das Hologramm eines Weihnachtsbaumes. Währendessen versucht Prof. Ingessol verzweifelt, das Kurierschiff zu lokalisieren, aber es ist nirgends zu sehen. Der programmierte Zeitpunkt für das Treffen nähert sich rapide, und Ingessol arbeitet verbissen, um das Kurierschiff auszumachen, leider erfolglos. Das Kurierschiff befindet sich nicht am kalkulierten Bestimmungsort. Ohne die dringend benötigten Treibstoffvorräte würde die Reise von KL 5 sehr bald beendet sein. Da entdeckt Kumiko beim Arbeiten am Weihnachtshologramm zufälligerweise die mögliche Erklärung für das mysteriöse Ortungsproblem des Kurierschiffs. Michael und Gerard teilen den Erwachsenen ihre Theorie mit, und diese stellt sich auch als richtig heraus: Das digitale Computerortungssystem ist beschädigt, und dadurch ist die Station praktisch blind. Während die Erwachsenen versuchen, das Problem zu beheben, führt Kumiko Michael und Gerard zur virtuellen Realitätskammer, wo sie glaubt, einen passenden digitalen Prozessor für das Computerortungssystem gesehen zu haben. Dort angekommen, finden sie Kingstons und Annas Weihnachtsüberraschung vor. Der gesuchte Prozessor ist vom Pult verschwunden, Kingston und Anna haben ihn als Weihnachtsgeschenk verpackt, und er liegt jetzt irgendwo im Berg der schön verpackten Geschenke. Überrascht und verärgert sehen Kingston und Anna zu, wie Michael, Kumiko und Gerard beginnen, den Berg Geschenke auszupacken auf der Suche nach dem digitalen Prozessor. Schließlich finden sie ihn und eilen zum Kontrollraum, wo die Erwachsenen den Prozessor in den Zentralcomputer einsetzen. So findet man am Ende das Kurierschiff. Es wird neuer Treibstoff getankt, und die fünf Kinder und ihre Eltern feiern Weihnachten im Weltall.

11. Angriff im All

KL 5 nähert sich dem Ende seiner Reise. Michael und Kumiko werden enge Freunde, und Kingston bemerkt, daß die beiden sich ineinander verliebt haben. Da ihm die Kinder mit Vergeltung für seine Schnüffelei drohen, beschließt er, es den beiden nicht leicht zu machen. Professor Ingessol hat erfolgreich ein SOS-Funkgerät im Kontrollraum installiert, um Signale zur Erde zu senden. Unglücklicherweise erreichen die Signale jedoch ein globales Abwehrsatellitensystem, und dieses nimmt die Weltraumstation nun unter Beschuß. Kingston spielt Kumiko einen Streich: Er koppelt ihren wertvollen Computer mit seinem ferngesteuertem ZIT und startet eine Jagd durch die ganze Station. Bevor Kumiko und Michael sich dafür rächen können, eröffnet der globale Abwehrsatellit das Feuer und trifft die Raumstation mit seinem gefährlichen Laser. Nun scheint alles verloren. Die Systeme der Station werden komplett abgeschaltet, um die Möglichkeit eines weiteren Angriffs zu verhindern. Da hat Kumiko eine rettende Idee: ein Lockvogel! Mit Hilfe von Kingston und seinem ferngesteuerten ZIT holt sie ihren Computer aus einem isolierten Areal der Station zurück. Sam und Ingessol helfen ihr, den Computer an Bord einer kleinen Transportrakete zu befestigen. Dann schicken sie den Lockvogel ins All in der Hoffnung, daß die programmierte Frequenz den Abwehrsatelliten von der Station weglocken wird. Zur großen Erleichterung aller funktioniert der Plan, und während der Abwehrsatellit nun dem Lockvogel folgt, versucht man KL 5 wieder in Gang zu bringen. Doch da erschüttert eine neue schwere Explosion an Bord die Raumstation, und die Hoffnung, die Geräte wieder zum Funktionieren zu bringen, sinkt dahin.

12. Fehlzündung

Nach der Explosion versuchen die Erwachsenen, die Station wieder zu stabilisieren. Zu ihrem großen Entsetzen müssen sie dabei feststellen, daß sie alle vorhandenen Treibstoffreserven verloren haben, übrig ist nur eine kleine Menge an Bord des Raumschleppers. Die Atmosphären-Reinigungsanlage spielt verrückt. Michael, Gerard und Sam machen sich daran, die lebensnotwendige Maschine wieder in Gang zu bringen. Dabei explodiert die Maschine, und Sam wird schwer verletzt. Michael und Gerard können ihn in Sicherheit bringen. Professor Ingessol stellt fest, daß die Station aus ihrem ursprünglichem Kurs gerissen wurde und sich jetzt auf die Sonne zubewegt. Es geht um Leben und Tod! Den Erwachsenen bleibt kein anderer Weg als den verbleibenden Treibstoff auf dem Raumschlepper zu nutzen, um die Station wieder auf den richtigen Kurs zurück zu bringen. Kingston soll sich währenddessen um Anna kümmern. Enttäuscht, weil er deshalb die geplante, aufregende Aktion verpassen wird, führt er sie durch eine Reihe von Luftkanälen. Als ein Teil des Kanalsystems zusammenstürzt, hängen sie frei im All. Es gelingt ihnen jedoch glücklicherweise, sicher durch das Luftkanalsystem zum Andockungspunkt zu gelangen, wo Ingessol gerade letzte Vorbereitungen für den Start der Triebwerke am Raumschlepper trifft. Durch Zufall entdecken Kingston und Anna einen Defekt an der Kopplung. Ingessol erkennt, daß eine Zündung verheerende Folgen hätte, und so beauftragt er Kingston, so schnell er kann zum Kontrollraum zu rennen, um den Countdown zu stoppen. Der Countdown läuft bereits, und Duffy hat den Finger schon am Schalter, da stürzt Kingston in letzter Sekunde in den Kontrollraum und wirft sich auf Duffy, um die Zündung und ein Desaster für die gesamte Station zu verhindern. Kingston wird als Held gefeiert. Die Erwachsenen stellen fest, daß der mögliche Punkt für eine Kurskorrektur überschritten ist, und die Station nun unaufhaltsam Richtung Sonne fliegt.

13. Der blaue Planet

Während die Raumstation nun unaufhaltsam in Richtung Sonne und somit ihrem Ende entgegenfliegt, beschließen die Erwachsenen, die Kinder in den Raumschlepper zu bringen, um so eine Chance auf Überleben zu haben. Da Sam noch immer schwer verletzt ist, wird Michael als Pilot für den Weltraumschlepper benannt. Nach einem traurigem Abschied gehen die Kinder an Bord und werden mit Kurs auf die Erdstation 1 gestartet. Obwohl Professor Ingessol den Computer an Bord vorprogrammiert hat, wird Michaels Fähigkeit als Pilot auf eine harte Probe gestellt, als die Steuerung beginnt verrückt zu spielen. Immer noch im Kontakt mit der Raumstation, gelingt es Michael und Gerard, das Problem zu beheben. Als der Kontakt zur Station jedoch abbricht und der Autopilot ausfällt, muß Michael die Sache selbst in die Hand nehmen und das Raumschiff steuern. Die Katastrophen reißen nicht ab: Als der kleine Weltraumschlepper die Erdstation 1 erreicht, funktioniert die Rückantriebssteuerung nicht, und so rasen die fünf Kinder mit voller Geschwindigkeit auf die Erdstation zu. Als man schon auf der Erdstation glaubt, das frontal auf sie zusteuernde Raumschiff zerstören zu müssen, finden Gerard, Michael und Kumiko den Fehler. Das Team der Erdstation instruiert Michael zur Notlandung. Es gelingt ihnen, sicher auf der Erdstation niederzugehen. Die Kinder unterrichten die Mannschaft über die schlimme Lage, in der sich ihre Eltern befinden. Sofort wird ein Rettungsteam zur KL 5 geschickt. Alle können gerettet werden, und die Eltern feiern zusammen mit ihren Kindern das Ende ihres aufregenden Abenteuers.

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Die Fortsetzung: "Rückkehr zum Jupiter"


Die Serie "Rückkehr zum Jupiter" als Nachfolgeserie zu "Flucht vom Jupiter" wurde 1996/97 in Australien gedreht und ist ebenfalls als Episodenführer verfügbar.

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