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Reisethrombosen?

   
           
     
   
   

Worum geht es...

   
     


Was ist eine Thrombose?
Unter einer Thrombose versteht man die Verstopfung einer Vene durch ein Blutgerinnsel, einem Thrombus.

Am häufigsten sind die Venen der unteren Körperregionen von Thrombosen betroffen, insbesondere die tiefen Bein- und Beckenvenen. Es kommt zu Druckschmerz, Schwellung und Blaufärbung z.B. des betroffenen Unterschenkels.

Die gefährlichste Komplikation ist die Embolie. Sie entsteht, wenn ein Thrombus durch den Blutstrom von seinem Entstehungsort abgelöst und fortgeschwemmt wird.

Gelangt der Thrombus über das Herz in die Lungenstrombahn, so kann es zum Zusammenbruch des Lungenkreislaufes kommen und der Tod eintreten.

Jährlich sterben in Deutschland etwa 4-mal mehr Menschen an Lungenembolie als bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen.

   
   

Was sind die Ursachen einer Thrombose?

   
     


Thrombosen entstehen in der Regel aus einer Kombination verschiedener Ursachen. Sowohl innere, erbliche als auch äußere Faktoren erhöhen das Thromboserisiko.

Als Risikofaktoren gelten folgende Punkte:

Verlangsamte Blutströmung

  • Bettlägerigkeit
  • langes Sitzen
  • Schwangerschaft
  • Operationen


Gefäßschädigung

  • Krampfadern
  • Alter
  • Übergewicht
  • Rauchen
  • Medikamente (z.B. Heparin)


Erhöhte Gerinnungsneigung

  • erblich bedingte Störungen
  • Anti-Baby-Pille
  • Phospholipid-Syndrom
  • Krebserkrankungen
   
   

Erblich bedingte Störungen?

   
     


Träger bestimmter Genveränderungen haben ein erhebliches Risiko, während einer langen Flugreise an einer Thrombose zu erkranken und sollten daher vorbeugende Maßnahmen ergreifen.
Fast jeder zwanzigste Mensch hat eine solche Veränderung in einem Blutgerinnungsgen (Mutation) und dadurch eine erhöhte Neigung zur Bildung von Thromben.

Es sind in der Hauptsache zwei Mutationen, die eine wichtige Rolle spielen:
die Faktor-V-Leiden-Mutation
sowie eine Mutation des Prothrombin-Gens (Faktor-II-Mutation).
Bei Vorliegen dieser Anlagen kann das Thromboserisiko auf das 100fache ansteigen.

   
   

Was kann man tun?

   
     


Je nach individuellem Risiko können vorbeugende Maßnahmen getroffen werden. Ob eine Thrombose-begünstigte Mutation vorliegt, sollte vor Antritt eines Langsteckenfluges untersucht werden.
Eine Analyse ist mit modernen, molekularbiologischen Methoden aus einer Blutprobe möglich.

Prophylaktische Maßnahmen:

Gymnastische Übungen

  • speziell angepasste Kompressionsstrümpfe
  • Einnahme thrombosevorbeugender Medikamente (z.B. Heparin)

Tipps für einen gesunden Flug

  • viel trinken - vorzugsweise Mineralwasser (keinen Kaffee, Tee oder Alkohol)
  • häufiges Aufstehen und sich möglichst viel bewegen
  • gymnastische Übungen im Sitzen (Beine anziehen und strecken, Füße kreisen lassen)
   
   

Individuelle Gesundheitsleistungen IGeL

   
     


Einige Vorsorgeuntersuchungen können von den Krankenkassen nicht mehr übernommen werden und müssen deshalb vom Patienten selbst gezahlt werden. Falls Sie hierzu Fragen haben, wird Sie Ihr Arzt gerne beraten.

   
   

Blutuntersuchungen:

   
     


APC-Resistenz als Screening für die Faktor-V-Leiden-Mutation.

Bei auffälligem Testergebnis der APC-R: Faktor-V-Leiden-Mutation.

Prothrombin-Mutation (Faktor-II-Mutation).