DAS NATIONALPARKINSTITUT

Das Nationalparkinstitut ist eine Einrichtung des Hauses der Natur, die sich auf verschiedenen Ebenen insbesondere mit dem Nationalpark Hohe Tauern beschäftigt. Der Tätigkeitsbereich umfasst den Aufbau und die Betreuung der Biodiversitätsdatenbank des Nationalparks Hohe Tauern, die Betreuung und Leitung der Hochalpinen Forschungsstation an der Großglockner Hochalpenstraße, die Durchführung von Forschungsprojekten, die Konzeption und Umsetzung von Ausstellungen und anderen Besuchereinrichtungen, die Publikationstätigkeit über den Nationalpark sowie Beratungstätigkeit in Fragen des Nationalparkmanagements. Das Nationalparkinstitut führt diese Arbeiten als Partner und Auftragnehmer des Nationalparks Hohe Tauern, der Großglockner Hochalpenstraßen AG und anderer Institutionen durch.

Bilder:
Die Hochalpine Forschungsstation des Hauses der Natur im Wilfried Haslauer-Haus an der Großglockner Hochalpenstraße ist ein idealer Stützpunkt für die Nationalparkforschung, die alpine Freilandforschung und für wissenschaftliche Alpinkurse. Ein umfassendes Forschungsprojekt des Nationalparkinstitutes widmete sich der Biologie und Ökologie des Alpenschneehasen. Mit Hilfe der Telemetrie (Dr. Slotta-Bachmayr bei der Peilung) wurde u. a. die Lebensraumnutzung dieses heimlichen Alpentieres untersucht. Im Nationalpark-Sonderschutzgebiet Piffkar, das unweit der Hochalpinen Forschungsstation liegt, führt das Nationalparkinstitut seit 1991 ein Monitoring der ökologischen Entwicklung aufgelassener Almflächen und der Dynamik alpiner Ökosysteme durch. Alpine Naturschau im Wilfried Haslauer-Haus an der Grossglockner Hochalpenstraße. Dieses einzigartige Museum der alpinen Ökologie wurde vom Nationalparkinstitut konzipiert und umgesetzt und im Jahr 1993 eröffnet. Die Nationalpark-Werkstatt im Klausnerhaus in Hollersbach wurde vom Nationalparkinstitut konzipiert und umgesetzt. Hier kann man den Nationalpark selbständig erforschen, lauschen, raten, basteln und spielen. Eine Werkbank, Experimentier-Stationen, Mikroskope, ein Audio-Turm und vieles mehr laden zum Entdecken und Verstehen ein. An verschiedenen Orten des Nationalparks, wie hier in der Ausstellung „Urwald und Gipfelgrat“ in Kolm Saigurn/Rauris, wurden vom Nationalparkinstitut Info-Stellen mit speziellen Themenschwerpunkten konzipiert und umgesetzt. In verschiedenen Tälern des Nationalparks informieren Lehrwege über die Besonderheiten der Natur und Kultur. Einige davon wurden vom Nationalparkinstitut eingerichtet. Umfassende Naturführer des Nationalparks, ein Band über die Tierwelt des Parks, kleinere Naturführer zu verschiedenen Nationalparktälern sowie zahlreiche wissenschaftliche Fachpublikationen stammen aus der Feder der Wissenschaftler des Nationalparkinstitutes. Bisher erfasste Nachweise des Alpenschneehuhns im Bereich des Nationalparks Hohe Tauern. – Ein Beispiel aus der Biodiversitätsdatenbank des Nationalparks, die vom Nationalparkinstitut des Hauses der Natur aufgebaut und betreut wird. Die Datenbank umfasst eine umfangreiche Dokumentation der Tier- und Pflanzenarten des Nationalparks.

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