Hintergrund
August 1932

Hitler bei Hindenburg

Vor dem Hintergrund des überragenden Wahlsieges der NSDAP bei den Reichstagswahlen vom 31. Juli 1932 (37,3 Prozent der Stimmen und fortan stärkste Fraktion im Reichstag) kommt es am 13. August zu Gesprächen zwischen Reichspräsident Paul von Hindenburg, Adolf Hitler (NSDAP) und Reichskanzler Franz von Papen.

© J. C. Kaelin
Paul von Hindenburg und Adolf Hitler bei einer gemeinsamen Fahrt im offenen Wagen: Noch gibt sich der greise Reichspräsident reserviert gegenüber dem Gefreiten, der für sich  das Amt des Reichskanzlers fordert

Hitler fordert kompromisslos seine Ernennung zum Reichskanzler und schreckt auch nicht vor der Androhung fortgesetzten Terrors zurück. Hindenburg jedoch will über eine Berufung Hitlers zum Vizekanzler nicht hinausgehen. Er befürchtet, dass er seine „Präsidialdiktatur“, in der er die einzige Chance zur Rettung Deutschlands vor dem Untergang sieht, mit dem „Führer“ der Nationalisozialisten als Regierungschef nicht fortsetzen kann.



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