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Neuer Chef sieht Anpassungsbedarf – Holding dürfte Macht abgeben

ÖBB: Strategie-Debatte geht in die heiße Phase

ÖBB-Chef Peter Klugar will mehr Geld in die Qualität der Bahn investieren. Foto: apa

ÖBB-Chef Peter Klugar will mehr Geld in die Qualität der Bahn investieren. Foto: apa

Aufzählung Auslagerung von Beamten für Klugar "kein Thema".
Aufzählung Mitarbeiterzahl soll wieder steigen.

Wien. (mel) Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben mit Vorstandschef Peter Klugar seit Anfang der Woche einen neuen obersten Lokführer. Wohin die Reise für das Unternehmen wirklich gehen wird, lässt sich jedoch auch nach Klugars – gemeinsam mit Bahn-Aufsichtsratschef Horst Pöchhacker abgehaltener – Antrittspressekonferenz am Dienstag lediglich vermuten. Allerdings dürfte die seit langem brodelnde Strategie-Debatte innerhalb des Staats-Konzerns nun in die entscheidende Phase kommen.

Prinzipiell funktioniere die im Rahmen der ÖBB-Reform etablierte Unternehmensstruktur mit Holding und Tochtergesellschaft gut, meint Klugar. Nach drei Jahren sehe er aber einige Bereiche, wo man Veränderungen vornehmen sollte. Etwaige Anpassungen werde man gemeinsam mit den untergeordneten Gesellschaften durchführen.

Grundsätzlich dürften die Weichen in Richtung einer Schwächung der Holding gestellt werden. Laut Pöchhacker sollen die Töchter an eine "etwas längere Leine" genommen werden.

Diesen Kurswechsel erklärt der Aufsichtsratschef damit, dass der groß angelegte ÖBB-Umbau der vergangenen Jahre mittlerweile abgeschlossen sei. Nun brauche man keine starke Holding zur Ziel-Durchsetzung mehr. Tatsächlich scheint auch der Mitarbeiterabbau der jüngeren Vergangenheit zu Ende zu sein.

Nebenbahnen-Sterben?

Hat die Staatsbahn ihr Personal von ursprünglich 60.000 auf mittlerweile rund 43.000 reduziert, soll die Mitarbeiterzahl mittelfristig nun leicht steigen. Eine Auslagerung von Beamten, wie sie bei der Telekom und der Post, für hitzige Diskussionen sorgt, sei für ihn "kein Thema", meint Klugar.

Der neue ÖBB-Chef will um knapp 20 Prozent mehr in die Qualität der bestehenden Strecken investieren. Ein "Nebenbahnen-Sterben" schließt er aus. Allerdings dürften "einige wenige Strecken" aufgelassen werden, so nicht die jeweiligen Gebietskörperschaften die Nachnutzung übernehmen.

Dienstag, 27. Mai 2008

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