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HIV.NET 2008
812 Seiten, PDF, 5 MB
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>>> 1995-2008: Die HIV.NET-Geschichte


zur Einleitung

Epidemiologie 2008

von Bernd Sebastian Kamps

180-Tage-Literatur

Die AIDS-Epidemie dramatischen Ausmaßes, die Mitte der 80er Jahre befürchtet wurde, hat in Deutschland bisher nicht stattgefunden. Die Zahl der jährlichen Neuinfektionen ist 2007 zwar auf 2.752 angestiegen - kaum mehr als die Zahl der Kinder, die weltweit täglich mit HIV infiziert werden.

Wem haben wir das zu verdanken? Den Aufklärungskampagnen nach 1985? Haben wir weniger Drogenabhängige in Deutschland? Oder haben die Deutschen weniger Sex?

Die epidemiologischen Daten zu AIDS bieten zudem immer wieder Überraschungen. Nachdem AIDS als Virusinfektion erkannt war, hätte man zunächst annehmen können, dass sich die Epidemie zwar unterschiedlich schnell, aber relativ gleichförmig ausbreiten würde. Stattdessen war AIDS in zahlreichen Ländern jahrelang praktisch kein Thema, ohne dass man genau wusste, warum. Zwischen dem Beginn der Epidemie in den USA und in anderen Ländern lagen bis zu 20 Jahre. Einige Startpunkte sind in Tabelle 3 aufgeführt.

Das ist die erste schlechte Nachricht zur globalen AIDS-Epidemie: Kein Land bleibt verschont. Die zweite schlechte Nachricht: Ein Land bleibt möglicherweise auch dann nicht verschont, wenn es zunächst so aussieht. In einigen westafrikanischen Ländern wie Kamerun lag die HIV-Prävalenz über einen Zeitraum von 5 bis 8 Jahren relativ stabil um 5 %. Heute liegt sie bei schwangeren Frauen um 10 %.

Die dritte und schlechteste Nachricht: Die Epidemie kennt nach oben keine Grenzen. Man hatte gehofft, dass in Ländern mit einer bereits sehr hohen Prävalenz die HIV-Infektion eine Art Plateau erreicht hätte. Dies scheint nicht der Fall zu sein. In Botswana stieg die HIV-Prävalenz unter schwangeren Frauen in den städtischen Zentren in den 4 Jahren nach 1997 von 39 % weiter auf 45 %. Bei den 25- bis 29-jährigen Schwangeren lag die Prävalenz bei 56 % (UNAIDS 2002, http://hiv.net/link.php?id=170)!




Lesen Sie bitte den vollständigen Text in HIV.NET 2008 auf Seite 36.

Download (PDF, 16. Auflage, 812 Seiten, 5.2 MB)


 

 
     
 

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