Rudi-Marek Dutschke (GRÜNE)

Jahrgang
1980

Berufliche Qualifikation
Politologe

Ausgeübte Tätigkeit und Arbeitgeber
Angestellter

Wahlkreis
WK Lichtenberg WK 6

Landeslistenplatz
ohne

Wahlergebnis
7 %

Telefon
k.A.

Website
www.marek-dutschke.de

  Bild: Rudi-Marek Dutschke
Fragen an Rudi-Marek Dutschke
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Gesundheit
14.09.2006
Frage von
 

Sehr geehrter Herr Dutschke,

seit einiger Zeit gibt es wieder das Bestreben der Ärzte eine Pflichtimpfung gegen Masern einzuführen. Auch ist es gängige Praxis überall den Impfstatus der Kinder abzufragen und jedes Mal muss ich mich rechtfertigen, dass dieser bei meinen Kindern nicht "komplett" ist. Glücklicher Weise ist es monentan noch die freie Entscheidung der Eltern sich für oder gegen die "Schutz"-impfungen zu entscheiden.
Werden Sie sich dafür einsetzen, dass die Impffreiheit bestehen bleibt?
Antwort von
Rudi-Marek Dutschke

Bild: Rudi-Marek Dutschke


bisher noch keine
Schulen
05.09.2006
Frage von
 

Herr Rudi-Marek Dutschke...
was wollen sie den gegen Gewalt in Schulen tun?
oder gegen zu viele Unterrichtsausfällen?
Antwort von
Rudi-Marek Dutschke

Bild: Rudi-Marek Dutschke


bisher noch keine
Schulen
03.09.2006
Frage von
Dr. -

Sehr geehrter Herr Dutschke,
was halten Sie von der geplanten Zusammenlegung des Coppi- mit dem Kantgymnasium und wie stehen Sie in diesem Zusammenhang zu dem Bürgerbegehren / Bürgerentscheid?

Mit freundlichen Grüßen,

Dr. -
05.09.2006
Antwort von
Rudi-Marek Dutschke

Bild: Rudi-Marek Dutschke

Vielen Dank für Deine Frage und Dein Interesse.

Die Situation mit rückläufigen Schülerzahlen ist keine neue und Schulfusionen sind für alle Beteiligten eine große Belastung. Jedes der 3 Gymnasien hat ein Interesse ihr Gymnasium vor der Fusion zu retten. Falls das Prinzip "aus 3 müssen 2 werden" bestehen bleibt wird meiner Meinung nach eine zufriedenstellende Lösung nicht zustande kommen.

Bildungspolitische müssen neue Prinzipien her. Anstatt die rückläufigen Schülerzahlen als Chance für eine Erneuerung im Bildungsbereich zu sehen hat die PDS Mehrheit in der BVV eine problematische Entscheidung getroffen indem drei Gymnasialstandorte im Karussellverfahren in zwei Standorte konsolidiert werden soll. Der Standort des Coppi-Gymnasiums am Römerweg wird mit der vagen und unrealistischen Forderung aufgegeben, dass das Forster-Gymnasium 2010 dort hinzieht. Das Coppi- Gymnasium wiederum soll am Standort Lückstraße mit dem Kant-Gymnasium fusioniert werden, dort aber gibt es bislang weder die nötigen Räumlichkeiten noch eine vernünftige Planung für das nächste Schuljahr. Währenddessen werden notwenige Instandhaltungsmaßnahmen der Gebäude des Coppi-Gymnasiums nicht finanziert und dabei die Gesundheit der Schüler leichtfertig aufs Spiel gesetzt. Darüber hinaus wurden die Beteiligten nicht in den Entscheidungsprozess eingebunden. Ich glaube die PDS hat bei der Frage Coppi-Kant Schulfusion versagt.

Ich unterstütze den Bürgerentscheid der Coppi Schüler und Eltern. Die Einführung der direkten Demokratie auf kommunaler Ebene war für Berlin ein wichtiger Schritt um das Demokratieverständnis der Bürger zu stärken. In Lichtenberg wird es nun zum ersten Mal zur Anwendung kommen. Das Coppi-Gymnasium bildet bereits jetzt mit dem Forster-Gymnasium, der FHTW und der Wagner-Grundschule einen Bildungscluster, wie er in Lichtenberg einmalig ist. So etwas einfach wegzuplanen ist für mich nicht nachvollziehbar. Im Bildungsbereich muss investiert werden und nicht gespart. Bildung ist ein hohes Wert an sich ist und die Bildung zukünftiger Generationen darf leichtfertig geopfert werden.

Marek Dutschke
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Verkehr
19.08.2006
Frage von
 

Ich hatte heute in meiner Familie eine Diskussion über die Wahlen im September. Mir wurde dabei an den Kopf geschmissen, dass die Grünen NUR Bildung und Kultur fördern würden und andere Themen, wie z.B. die Vehrkersplanung gänzlich vernachlässigen. Außerdem war ein Argument gegen die Grüne Partei, dass die Umweltpolitik nur Klientelpolitik wäre und Deutschland (im bezug auf die Windräder) mehr schaden, als nutzen würde. Was sagen sie dazu?
05.09.2006
Antwort von
Rudi-Marek Dutschke

Bild: Rudi-Marek Dutschke

Sehr geehrte Frau ,

vielen Dank für Ihr Interesse an grüner Politik. Natürlich beschäftigen wir uns mit vielem mehr als Bildungs- und Kulturpolitik - wenngleich diese Bereiche für Berlin einen großen Stellenwert einnehmen. Gerade im Bildungsbereich werden die Weichen für die zukünftige Entwicklung der Berlinerinnen und Berliner, ihrer Wissenschafts- und Wirtschaftslandschaft gestellt. Unser Potential liegt in den Köpfen, in Forschung und Entwicklung - nicht in der Ansiedlung großer Produktions- und Industriezweige. Wir würden es schwerlich mit dem Lohndumping in Osteuropa und Asien aufnehmen können.

Ein Wachstumsbereich vor Ort ist aber etwa die Umwelttechnologie. Hier in Berlin entstehen durch unsere einzigartige Hochschullandschaft kontinuierlich Ideen für ressourcenarmes Wirtschaften und für ökologische Energiegewinnung. Wir wollen deren Umsetzung hier vor Ort fördern. Dadurch sollen zukunftsfähie Arbeitsplätze entstehen. Das ist keine Klientelpolitik, das ist sinnvolle Wirtschaftsförderung. Denn schließlich sind nicht nur Öl, Kohle und Gas endlich. Auch Uran "wächst nicht nach". Zudem kann niemand das atomare Risiko verantworten. Bündnis 90/Die Grünen sehen den Verkehrsbereich weiterhin als einen ihrer Schwerpunkte an. Wir wollen das Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel fördern. Die hohe Feinstaub-Belastung unserer Atemluft zwingt uns dazu, den Berlinerinnen und Berliner vernünftige Angebote bei Bus und Bahn zu machen, damit sie Lust auf´s Umsteigen haben. Die geplante Stadtring-Erweiterung von Neukölln nach Hohenschönhausen ist nicht zuletzt aus diesem Grunde überflüssig. Sie sorgt dafür, dass noch mehr Schwerlastzüge ihre Rußpartikel in die Umwelt blasen. Mit dem dort in Planung und Bau verpulverten Geld können das Radverkehrsnetz sowie die aus Baufälligkeit mit Schließung bedrohten Tram-Strecken komplettsaniert und neue Straßenbahnlinien hinzu gebaut werden. Auch das U-Bahn-Tunnelsystem ist marode und bedarf dringend einer Rekonstruktion. Viele Bahnhöfe sind noch nicht einmal mit Aufzügen oder Rolltreppen versehen. Sie sehen: Es gibt viel zu tun. Wenn Sie interessiert, wofür Bündnis 90/Die Grünen in Berlin noch stehen, sei Ihnen ganz herzlich unser Wahlprogramm empfohlen. Es ist auf der Internetseite www.berlingreun.de abrufbar.

Viele Grüße,
Ihr Marek Dutschke
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