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Alternativen zum Hobbyfunk

Von Marco Brandt

Redakteur



 
 



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Sinus DECT
Alltägliche Funkanwendungen

Für den Hobbyfunk gibt es speziell entwickelte Funkgeräte. Aber auch viele Geräte im Alltag machen uns das Leben durch Funktechnik leichter. Das eine oder andere Gerät kann durchaus für den Hobbyfunk zweckentfremdet werden. Zwar erreichen sie nicht die Reichweite von "richtigen" Funkgeräten, haben aber dafür andere, sehr vorteilhafte Eigenschaften und sind zudem meist auch sehr preisgünstig. Im Folgenden werden einige alltägliche Funkanwendungen auf die Tauglichkeit für den Hobbyfunk getestet.

Bluetooth

Bluetooth ist eine relativ neue Funkanwendung. Sie überträgt die Daten digital und eignet sich daher für Sprach- und Datenfunk. Bluetooth Sender finden sich meist in Handies, PDAs, Laptops und speziellen Adaptern für PCs, die z.B. an eine USB-Schnittstelle angeschlossen werden können. Zur Anwendung kommen sie meinst für die Datenübertragung, als Alternative zum wireless LAN, aber auch zur Übertragung von Sprache beim Telefonieren (Handy-Freisprecheinrichtung).

Bluetooth nutzt den anmelde- und gebührenfreien ISM-Bereich im 13cm Band (2.4 GHz). Eine Bluetoothübertragung gilt zur Zeit (noch) als abhörsicher. Es existieren drei Leistungsklassen für Bluetooth-Sender, die mit 1mW, 25mW oder 100mW senden können. Damit lassen sich Entfernungen zwischen 10 bis einigen hundert Metern überbrücken.

In Handies befinden sich meist nur die Bluetooth Chips mit der geringsten Sendeleistung. Selbst auf Sichtweite konnnte eine Verbindung nur über ca. 20m hergestellt werden. Über diese Entfernung kann man sich noch problemlos per Zuruf verständigen, Funk macht wenig Sinn. Bluetooth-Adapter hoher Sendeleistung gibt es nur für PCs und diese sind dann auch relativ teuer. Selbst wenn man die Reichweite eines wireless LANs erreichen kann, so liegt die Übertragungsrate meist deutlich unter 768 kBit/s, was gerade mal fürs Surfen per DSL reicht. Die Pingzeit beträgt dabei ca. 40ms (RTT). Ein Verbindungsaufbau dauert recht lange (bis zu zehn Sekunden).

Aufgrund der geringen Reichweite und Datenübertragungsrate ist Bluetooth kaum für Hobbyfunkanwendungen zu gebrauchen. Lediglich Class1 Anlagen mit 100mW Sendeleistung haben eine annehmbare Reichweite, sind dann aber auch entsprechend teuer.

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wireless LAN (WLAN)


WLANVon WLANs haben fast alle Computerbesitzer schon einmal gehört. Diese Funknetzwerkkarten können anstelle normaler Netzwerkkarten eingesetzt werden. Sie arbeiten genau wie Bluetooth im gebührenfreien 13cm Band. Die Sendeleistung beträgt maximal 100mW. Datenübertragungsraten von bis zu 22 MBit/s sind möglich, bei schlechter Verbindung z.B. über grössere Entfernungen kann die Datenrate bis auf 1 MBit/s reduziert werden. Die Pingzeit liegt deutlich unter 10 ms. WLANs unterstützen Verbindungen zu mehreren Endpunkten.

Einige Netzwerkkarten erlauben den Anschluß externer Antennen. Nur solche Modelle sollte man verwenden, da dies die Reichweite erheblich erhöht. Die passenden Stecker sind allerdings nicht gerade preisgünstig und schwer zu bekommen. Mit dem Anschluß von Richtantennen kann man die Reichweite auf mehrere Kilometer bei Sichtweite erhöhen. Aus Kostengründen sollte man Hobbyfunkantennen für das 13cm Band verwenden, die nur einen Bruchteil dessen kosten, was die Hersteller für eine Zubehörantenne verlangen.

Allerdings kann man die Zuleitung zwischen Netzkarte und Antenne nicht beliebig lang machen, da die Dämpfung in diesem Bereich sehr hoch ist.

Für den Hobbyfunk eignen sich WLANs durchaus. Bei diesen hohen Datenübertragungsraten lässt sich z.B. ein Videochat-Programm wie Microsoft Netmeeting verwenden. Mit externen Antennen ist die Reichweite durchaus brauchbar. Der Preis liegt zur Zeit bei ca. 120 Euro pro Netzwerkkarte.

Wireless LANs können für Hobbyfunkanwendungen durchaus interessant sein. Sie ermöglichen nicht nur das kostenlose Chatten per Sprache oder Video, sondern auch das Teilen einer Internet-Flatrate oder das Spielen von Multiplayer-Games. Die Reichweite ist zwar gering, allerdings ist der Aufbau von Netzen möglich. Wer mehr an Datenfunk als an Sprechfunk interessiert ist, ist mit WLANs gut beraten.

 

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