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Schweizer wollen Buddha-Statuen
in Afghanistan wiederaufbauen

20. Nov 2001 17:24
Zwei Schweizer wollen Sponsoren für den Wiederaufbau der von den Taliban gesprengten Statuen gewinnen. Mit Hilfe von Universitäten könnten die Buddhas schon in zwei Jahren wieder stehen.

Für den Wiederaufbau der zwei zerstörten Buddha-Statuen von Bamian will die Organisation «New7Wonders» drei Millionen Mark sammeln. Die Schweizer Gruppe hofft auf Spenden, um die von den Taliban im März zerstörten, 1800 Jahre alten Steinstatuen zu rekonstruieren. Das berichtet der Nachrichtensender CNN.

Die Islamisten hatten die Zerstörung angeordnet, weil die religiösen Abbilder Gotteslästerung seien. Die Unesco hatte vergeblich gegen die Vernichtung protestiert und sei eine «kulturelle Tragödie für die ganze Menschheit» genannt.

Dreidimensionale Modelle als Hilfen

Mehr in der Netzeitung:
  • Zerstörung der Buddha-Statuen dokumentiert 13. Mrz 2001 10:25
  • UN appellieren an Taliban 09. Mrz 2001 18:32
  • Taliban: Wir gehorchen nur dem Islam 04. Mrz 2001 15:53, ergänzt 21:59
  • Paul Bucherer, einer der Urheber der Kampagne für den Wiederaufbau, leitet bei Zürich ein Institut für Afghanistan-Studien. Der zweite Initiator, Bernhard Weber, betreibt das Internet-Projekt «New7Wonders» mit dem Ziel, sieben neue Weltwunder wählen zu lassen. In drei Schritten sollen die Statuen wieder erstehen. Zuerst nur am Computer. Anschließend soll ein fünf Meter hohes Modell mit den Messdaten der 3-D Darstellung auf dem Gelände des Afghanistan-Museums aufgebaut werden.

    Wiederaufbau mit Spenden

    «Sobald es die politische Lage in Afghanistan erlaubt, werden wir weltweit Spenden sammeln, um die Buddha Statuen in Bamiyan in ihrer ursprünglichen Größe von 53 Meter Höhe mit modernster Technik wieder aufzubauen», so Weber. «Das könnte schon in zwei Jahren der Fall sein», zitiert ihn der «Sunday Telegraph».

    Mehr im Internet:
    Das Projekt werde von Afghanistan-Experten deutscher, österreichischer und schweizer Hochschulen unterstützt, berichtet CNN. Als Basis wollen die Projektleiter Daten von Robert Koska verwenden. Der Schweizer Kartograf hatte die Steinstatuen in den 70er-Jahren für die Universität Graz vermessen.
     
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