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Sprachenvielfalt

Linguistic Diversity

Die EU gründet sich auf das Prinzip der Vielfalt in Kultur, Bräuchen und Glauben. Dies schließt auch die Sprachen mit ein.

Auf einem Kontinent, auf dem so viele Sprachen gesprochen werden, ist das nur selbstverständlich. Allein die Amtssprachen der EU-Länder gehören drei unterschiedlichen Sprachfamilien an: der indoeuropäischen, der finnougrischen und der semitischen. Im Vergleich zu anderen Kontinenten sind das allerdings relativ wenige. Die sprachliche Vielfalt ist mittlerweile greifbarer als je zuvor, denn die Menschen haben heute viel mehr Kontakt mit Ausländern als früher. Immer öfter gibt es Situationen, in denen wir eine andere als unsere Muttersprache sprechen müssen – durch Studentenaustausch, Migration, Geschäfte in Europas mehr und mehr zusammenwachsendem Binnenmarkt, Tourismus oder ganz allgemein durch die Globalisierung.

Aufgrund von Artikel 22 der im Jahr 2000 verabschiedeten Charta der Grundrechte der EU muss die Union die sprachliche Vielfalt respektieren, während laut Artikel 21 jegliche Diskriminierung aus sprachlichen Gründen verboten ist. Genauso wie die Achtung des Einzelnen, die Offenheit für andere Kulturen und die Toleranz gegenüber Anderen gehört die Achtung der Sprachenvielfalt zu den Grundwerten der Europäischen Union. Dieses Prinzip gilt nicht nur für die 23 Amtssprachen der EU, sondern auch für die zahlreichen Regional- und Minderheitensprachen, die von Bevölkerungsteilen gesprochen werden. Genau das macht das Wesen der EU aus, die eben kein „Schmelztiegel“ ist, in dem Unterschiede verwischen: sie ist vielmehr eine Gemeinschaft, in der Vielfalt ein Trumpf ist.

Nach dem von den Staats- und Regierungschefs aller EU-Mitgliedstaaten im Dezember 2007 unterzeichneten Vertrag von Lissabon wahrt die EU den Reichtum ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt und sorgt für den Schutz und die Entwicklung des kulturellen Erbes Europas

Weitere Informationen über die EU-Politik im Bereich der Sprachausbildung


  Expolangues 2009
Die Europäische Kommission wird in diesem Jahr als Ehrengast an der 27. Ausgabe von Expolangues teilnehmen. Diese internationale Sprachenmesse findet vom 14. bis zum 17. Januar 2009 in Porte de Versailles, Paris statt.
  Der vollständige Bericht der Intellektuellengruppe für den interkulturellen Dialog
Schlussfolgerung der EU Intellektuellengruppe: Förderung einer „zweiten Muttersprache“ stärkt Mehrsprachigkeit und interkulturellen Dialog


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