Allgemein

20
Mai

In der letzten Woche bekam ich eine Einladung per eMail zu den Nikon Solution Days. Da solche Einladungen häufiger kommen, lösche ich diese meist gleich. Allerdings nicht diesmal, als ich die eMail geöffnet hatte sprangen mir gleich zwei sehr interessante Tagespunkte ins Auge. Maike Jarsetz hatte einige Adobe Photoshop und Lightroom-Vorträge auf der Tagesordnung und Joe McNally hält einen Workshop über Lichtsetzung.

mcnally-8522Ich verfolge schon länger die Arbeiten von Joe McNally, sein erstes Buch “The Moment it klicks” ist eines der genialsten Fotografie-Bücher, die ich kenne. Seine Lichtsetzung ist einfach einmalig. Schon allein dieser Vortrag hat mich dazu bewogen, kurzfristig ein paar Termine umzuschaufeln und am Freitag nach Köln zu fahren.

Da ich ja nun eher Canon-Fotograf bin, wurde ich schon ab und zu ziemlich komisch angeschaut, als ich da so mit meiner EOS rum gelaufen bin. Interessant war auch, dass sich Leute sofort nach mir umgedreht haben, wenn ich ein Foto gemacht habe, das reine Auslösegeräusch der Canon-Kamera hatte sie schon ein wenig zusammenzucken lassen. :)

Nach einem kurzen Rundgang durch die Halle war ich ein wenig enttäuscht von dem ganzen Drumherum, das war ein wenig klein alles. Ich hatte mir etwas mehr davon versprochen. Aber egal, wichtig waren mir die Vorträge.

Also sind wir dann rechtzeitig in den Vortragsbereich gegangen, um auch einen der vorderen Plätze zu bekommen. Dort lief gerade der Umbau. Währenddessen lief auf einer Leinwand ein auf die Dauer sehr nerviges Werbevideo von Nikon. Irgend ein Pressefotograf musste da herhalten und Lobeshymnen auf die Nikon-Kameras singen. Das alles war sehr gestelzt und auswendig gelernt. Und alles in allem ruht sich Nikon viel zu sehr auf den Fehlern anderer aus, anstatt die eigenen zu beheben. In jedem Vortrag an dem Tag wurde spöttisch darauf hin gewiesen, dass die Canon 1ds Probleme mit dem Fokus hatte. Leider wurde in dem Video nicht gesagt, dass Nikon die komplette Presseagentur mit Kameras versorgt hatte. Naja, einem geschenkten Gaul…

mcnally-8507Zurück zu McNally. Vor seinem Vortrag hat er sich zuerst von ein paar Ständen in der Halle sein Equipment zusammengeschnorrt. Es waren also sehr viele Dinge da, mit denen er vorher noch nie gearbeitet hatte. Trotzdem hat er sie eingesetzt, genial eingesetzt.

In seinem Vortrag baute McNally sein Bild Schritt für Schritt auf, man konnte wunderbar mit verfolgen, wie er seine Idee umsetzt und verfeinert. Als Model war ein Bodybuilder engagiert. Der Hintergrund war mit schwarzem Stoff bespannt, der Bodybuilder hatte ein schwarzes T-Shirt an. Das erste Foto zeigte keine Konturen mehr, das T-Shirt und der Hintergrund waren eins. Mit einer etwas anderen Lichtsetzung erreichte er schon den ersten Aha-Effekt, das T-Shirt war klar von Hintergrund getrennt.

Nach ein paar weiteren Umgestaltungen, ein paar weiteren Lichtquellen war das dann entstandene Bild einfach der Hammer, kein Vergleich mehr zum ersten Versuch. McNally hat dazu keinen einzigen Studio-Blitz verwendet, nur normale Aufsteckblitze (Nikon SB900). Einfach Klasse.

mcnally-8524Wie locker und lustig dieser Mann das ganze rüber gebracht hat war einfach einmalig. Jeden Schritt, jedes neue Licht, jeden Reflektor hat er erklärt, warum er diesen einsetzt, welche Auswirkung dieser hat. Zwischendurch immer wieder mit einer lustigen Einlage garniert war der 1 1/2 stündige Vortrag sehr kurzweilig. Zwischen den einzelnen Shootings fragte er auch immer wieder in die Runde, ob es Fragen gäbe, diese beantwortete er dann auch sehr ausführlich, mehr kann man an einem solchen Tag nicht lernen.

Nach dem Vortrag gab es noch eine Autogrammstunde, sein neues Buch “The Hot Shoe Diaries: Creative Applications of Small Flashes” wurde dort ach angeboten, welches ich natürlich gleich mitgenommen habe. McNally hat es dann noch signiert. Ich werde dazu sicher auch mal eine Rezension schreiben. Ich muss nur die Zeit finden, es mal etwas intensiver zu lesen.

Das Portfolio von Joe McNally ist hier zu sehen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
14
Mai

Nikon Solution ExpoAm 15. und 16. Mai findet in Köln die Nikon Solution Expo statt. Ich bin ja bekanntlich eher ein Canon-Fotograf, aber als ich die Workshopliste und die Referentenliste gelesen habe, habe ich meinen Terminkalender rausgeholt und Termine um geschaufelt. Adobe Workshops mit Maike Jarsetz, Fotoreferate mit dem einzigartigen Joe McNally, schon der letzte Vortrag wäre die Fahrt wert.

Natürlich wird auch anderes zum Thema Bildbearbeitung zu sehen sein. Wacom ist mit seiner neuen Intuos4-Reihe Vor Ort, ich bin gespannt. Es wird zwar ein ziemlich stressiger Tag, wenn wir früh um 9 Uhr schon die 400 km hinter uns haben wollen und dann am Abend wieder zurück fahren wollen, aber anders geht es zeitlich bei mir leider nicht. Ein Problem besteht momentan noch, das Expo-Gelände liegt mitten in der Stadt, also in der “Feinstaub-Zone”. Leider habe ich diese Plakette noch nicht, ich hoffe, ich bekomme heute noch kurzfristig eine.

Ist von Euch auch jemand auf der Expo?

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
11
Mai

Oft kommt es vor, dass mich Leute in meinen Bildbearbeitungskursen fragen, woran es liegt, dass die von ihnen am per Internet bestellten Abzüge nicht so aussehen, wie auf dem Bildschirm am PC. Bei dem Einen sind sie heller als am PC, bei dem Anderen dunkler, beim Dritten stimmen die Farben nicht.

Wenn ich dann frage, ob sie auch den Monitor kalibriert haben, werde ich meist ungläubig angeschaut. Die meisten schauen dann erst einmal recht ungläubig. Wenn ich dann aber das gleiche Bild auf 2 verschiedenen unkalibrierten Monitoren zeige, dann sieht jeder recht schnell, wie wichtig das kalibrieren ist.

Was passiert beim kalibrieren überhaupt?

Jeder Monitor hat verschiedene Grundeinstellungen. Auch eine Rücksetzung auf die Werkseinstellungen bringt nicht die gleichen Helligkeitswerte oder Farbwerte auf zwei verschiedenen Monitoren. Ein reines Rot ist zum Beispiel auf dem einen Monitor etwas dunkler, auf dem anderen etwas heller. Ein reines Gelb ist auf dem einen Monitor etwas “wärmer” also etwas mehr orange, auf dem anderen Monitor etwas mehr in die grüne Farbrichtung verschoben.

kalibrierung

Wie kalibriere ich meinen Monitor?

Der beste Weg ist ein Kalibrierungsgerät. Es gibt da verschiedene Geräte auf dem Markt, ich persönlich benutze einen Spyder3Pro von Datacolor. Dieses Gerät hat Sensoren am unteren Bereich, man kann es mit Saugfüßen am Monitor befestigen. Mit Hilfe der Software wird dann fast ohne eigenes Zutun der Monitor richtig eingestellt. Am Ende bekommt man einen ehr schönen Vorher-Nachher-Vergleich. Dieser zeigt einem erst mal, wie falsch die Darstellung am Bildschirm wirklich war. Das sieht dann in etwa so aus wie auf dem folgenden Bild dargestellt.

kalibrierung2

Informationen zum Spider3 bekommt man hier.

Wer die Kosten für den Spider nicht parat hat, der kann auch manuelle Einstellungen vornehmen. Die werden zwar nicht so ganz genau passen, aber besser als nichts. Eine sehr gute Erläuterung dazu habe ich hier gefunden.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
8
Mai

grauverlauf

Da ich diese Woche mit 2 Fragen begonnen habe, möchte ich sie natürlich auch mit einer Frage enden lassen. Objektivfilter – manche schwören darauf, haben auf jedem Objektiv einen UV-Filter, andere verteufeln sie, weil die Filter die Bildqualität beeinflussen. Wie die hier angesprochenen Filter wirken, habe ich in einem älteren Beitrag schon einmal erklärt, diese Beiträge sind hier, hier und hier zu finden.

Welche Filter sind also hilfreich?

Oder besser: Gibt es überhaupt hilfreiche Objektivfilter?
Von mir ein klares JA. Für mich ist ein Polfilter ein sehr hilfreicher Filter. Wenn ich in der Natur fotografiere, dann habe ich fast immer einen Polfilter auf dem Objektiv. Der Polfilter hat einige Vorteile, von satteren Kontrasten angefangen bis hin zur Entspiegelung von Wasserflächen, man kann ihn vielseitig einsetzen. Das ist meines Erachtens aber so ziemlich der einzige hilfreiche Filter.

Welche Filter sind nicht so dienlich?

Alle anderen Filter… Einen UV-Filter nutzen viele Leute nur aus dem einen Grund, ihnen wurde im Fotogeschäft oder im Geizgeilmarkt gesagt, dass man den unbedingt braucht, weil der das Objektiv schützt. Diesen Leuten muss ich sagen, das sind nun einmal verkaufsfördernde Gespräche, haben aber mit der Wahrheit nicht unbedingt viel zu tun. Jedes zusätzliche Stück Glas oder Plastik vor der Linse ist ein zusätzliches Hindernis für das Licht. Durch diese Filter kommt es oft zu stärkeren Blendenflecken als ohne, wenn man in Richtung Lichtquelle fotografiert.

Wie soll ich dann aber mein Objektiv schützen?

Durch eine Sonnenblende, wenn die Kamera dann wirklich mal irgendwo anstößt, dann stößt nur die Sonnenblende an, nicht das Objektiv mit dem Glas.

Farbfilter waren sicher in der analogen Fotografie noch sehr hilfreich, in Zeiten der digitalen Fotografie und der digitalen Bildbearbeitung erziele ich die gleichen Effekte lieber am PC in Photoshop oder ähnlichen Programmen. Das gibt mir mehr Freiheiten und ich kann im Nachhinein immer noch mal einen anderen Filter testen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
7
Mai

BildbearbeitungDa ich momentan ziemlich erkältet bin, muss das Photoshop-Tutorial leider diese Woche ausfallen. Dafür aber mal wieder eine Gewissensfrage – Photoshop, GIMP oder etwas anderes zur Bildbearbeitung?
Immer wieder gern diskutiert, ich kann mich noch erinnern, was das vor etwa 10 Jahren für Diskussionen gab, ob nun Corel Draw oder Adobe Photoshop das bessere Bildbearbeitungsprogramm ist. Lang ist es her, viel hat sich getan in der Zwischenzeit.

Thema Photoshop

Für mich mittlerweile ganz klar der Favorit mit einem ganz großen Nachteil, dem Preis. Davon mal abgesehen ist Photoshop nicht ohne Grund der Marktführer was professionelle Bildbearbeitung angeht. Im Umgang mit diesem Programm merkt man an ganz vielen Stellen, dass im Hause Adobe sehr viel Wert darauf gelegt wird, dass Fotografen bei der Entwicklung fest mit eingebunden werden. Es gibt nichts schlimmeres als ein Programm, dass von Programmierern entwickelt wird, die vom eigentlichen Bereich, für das das Programm geschrieben wird, nicht sehr viel Ahnung haben.

Was mir auch immer wieder sehr positiv auffällt ist die Programmübergreifende Zusammenarbeit der einzelnen Adobe-Programme. Lightroom und Photoshop, einfach ein geniales Programmpaket.

Thema GIMP

Ein Super Bildbearbeitungsprogramm, noch dazu kostenlos. Seit ich Kurse für Fotografie und Bildbearbeitung gebe habe ich mich mit diesem Programm beschäftigt. Ich bemerke immer wieder, wie nah GIMP an Photoshop angelehnt ist. Allerdings muss ich auch ab und an bemerken, dass mir jetzt das ein oder andere Tool aus Photoshop hier fehlt. Nichts desto trotz – GIMP kann ich jedem empfehlen, der die hohen Kosten für Photoshop nicht stemmen kann oder will. Gimp kann man hier kostenlos herunter laden.

Thema andere Programme

Natürlich gibt es andere Programm zu Hauf. Da wäre zum Beispiel Corel Draw zu nennen. Vor einigen Jahren mal mein Favorit. Leider hat Corel irgendwann den Anschluss verloren, wohl auch aus dem Grund, den ich oben schon genannt hatte, zu wenig Fotografen und Designer bei der Entwicklung eingesetzt. Die Preise für die Corel-Suite sind dadurch auch ziemlich in den Keller gegangen. Man bekommt die letzte Version teilweise schon für 99,00€ angeboten.

Außerdem sind bei den meisten Scannern oder Digitalkameras kleine Bildbearbeitungsprogramme dabei, meist Allround-Programme, die einem viel Arbeit abnehmen und sehr viel auf Automatik-Funktionen setzen. “Ein zu dunkles Bild? Automatik-Funktion anklicken, fertig”. Diese Programme sind natürlich für diejenigen sehr hilfreich, die sich nicht so viel mit dem PC beschäftigen möchten. Nicht mehr und nicht weniger.

Ein Programm möchte ich noch herausstellen, das empfehle ich immer wieder gern Anfängern in der Bildbearbeitung – PICASA. Picasa ist ein kostenloses Bildverwaltungs- und Bearbeitungsprogramm. Es ist mehr in die Kategorie “Allrounder” einzugliedern, ist aber meiner Meinung nach sehr übersichtlich strukturiert und bietet alles, was man für die einfache Bearbeitung braucht, bis hin zur Diaschau, Fotoentwicklung, Druck und mehr. Picasa kann hier kostenlos herunter geladen werden.

Welche Software nutzt ihr?

Mit welchen Programmen bearbeitet ihr eure Fotos? Bearbeitet ihr eure Fotos überhaupt? Hinterlasst doch bitte einen Kommentar, ich bin immer auf der Suche nach guten Alternativen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
4
Mai

Immer wieder kommt sie auf, die Frage nach dem Fotoformat. Klar ist, dass man beim Jpeg-Format gerade bei kleineren Auflösungen bei größeren Ausbelichtungen an die Grenzen stößt, Jpeg ist und bleibt ein verlustbehaftetes Speicherformat. Es hat aber den großen Vorteil, dass die Dateien nicht so riesig sind, wie sie zum Beispiel beim Format TIF oder RAW werden. Und wenn man sich die neueren Kameras so anschaut, die mit 20-25 Megapixeln daherkommen, dann bekommt man auch auf eine 8GB Speicherkarte nicht mehr sonderlich viele Bilder im RAW-Format darauf.

Was fotografierst Du?

Diese Frage beantworte ich immer wieder schnell und einfach mit RAW. Nur RAW. Kein RAW+Jpeg oder nur Jpeg.

Aber warum?

Ziemlich einfach, ich habe einfach irgendwann mal getestet, mit welchem Format ich die meisten Vorteile habe, und die wenigsten Nachteile. Dabei bin ich dann bei RAW gelandet und auch geblieben. Anfangs habe ich wie sicher einige andere Umsteiger auch den vermeintlich “sicheren” Weg gewählt und habe die Option “RAW+Jpg” in der Kamera gewählt. Aber ziemlich schnell habe ich festgestellt, dass diese Funktion eigentlich sinnlos ist. Die zusätzlich zu den RAW-Bildern gespeicherten JPG-Dateien habe ich nie genutzt, da ich, wenn ich jpg-Dateien brauchte natürlich die RAW-Bilder bearbeitet habe und diese dann als JPG aufgegeben habe.

Ich war also ziemlich schnell bei “Nur RAW” gelandet. Bis heute fotografiere ich auch nur in diesem Format.

In dem folgenden Video erläutere ich einige Vorteile des RAW-Formates, nenne Nachteile und zeige auch am Beispiel einen Unterschied der beiden Formate.

Welches Format nutzt Du?

Die Entscheidung, welches Format für Dich das richtige Format ist, dass kannst auch nur Du entscheiden. Ich kann hier nur meine Meinung wiedergeben und die Vor und Nachteile nennen. Natürlich würde ich mich über eine interessante Diskussion freuen und auch gegenteilige Meinungen kennen lernen. Vielleicht habe ich auch den entscheidenden Vorteil von Jpeg oder RAW vergessen. Hinterlass dazu doch bitte einen Kommentar.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
29
Apr

In den letzten Tagen war ja das Wetter sehr fotofreundlich und es war auch zeitlich endlich mal wieder möglich fotografieren zu gehen.

Am letzten Freitag hatte ich zwischen zwei Terminen eine Stunde Zeit und konnte in und um das Sondershäuser Residenzschloss einige schöne Aufnahmen machen (eine war auch gestern hier schon zu sehen).

Dabei habe ich mich wieder mal an einigen Panoramen versucht. Bei der Bearbeitung und beim Zusammenstellen sind mir dann wieder einige Eigenheiten aufgefallen, die ich schon bei früheren Panoramaversuchen bemerkt habe.

Immer dann, wenn ich ein Panoramabild erstelle und dabei ziemlich nah am Objekt stehe, also zum Beispiel 20m entfernt vom Schloss, dann ist einiges an Nacharbeit nötig, um die Verzeichnungen im fertigen Bild zu entfernen. Durch die kurze Distanz entsteht ja dann meist fast ein 180 Grad-Panorama. Will man dieses als Panoramabild ausgeben stimmen dabei natürlich die Distanzen in der Regel nicht. Die Entfernungen vom Standpunkt bis zum linken Bildende ist dabei natürlich viel größer als die Entfernung vom Standpunkt zur Mitte des Bildes.Dadurch entsteht eine ziemliche Verzerrung, hier im Beispiel sehr schön am gewölbten Dach zu sehen.

panoverzerrt

Umgehen kann man dieses Problem durch eine größere Entfernung vom Objekt, dann wird der zu fotografierende Winkel kleiner, die Verzeichnung tritt nicht so stark zu Tage.

Außerdem sollte man ein Panorama im Hochformat fotografieren, das bringt mehr Spielraum beim zusammensetzen der einzelnen Bilder und beim anschließenden zurechtstutzen des Panoramas auf die richtige Größe.

Welche Erfahrungen hast Du mit Panoramen gemacht?

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
22
Apr

Aus gegebenem Anlass heute einen kleinen Beitrag über den Fotograf schlechthin, Ansel Adams. Heute jährt sich sein Todestag zum 25. mal, ein guter Anlass für ein paar Worte im Andenken an dieses Fotografen-Talent.

Ansel Adams, geboren 1902 in San Francisco, ist mir vor allem durch seine extrem ausdrucksstarken und eindrucksvollen Landschaftsfotografien aufgefallen. Einen Großteil davon in Schwarz-Weiß, herrliche Kontraste sind ein Markenzeichen dieser Aufnahmen. Tolle Wolkenformationen, kontrastreiche Bergmassive, all das sehe ich immer vor meinen Augen, wenn ich durch die Natur gehe.

Adams entwickelte Techniken, mit denen er einen großen Kontrastumfang in seinen Schwarz-Weiß-Aufnahmen darstellen konnte. Er veröffentlichte dazu auch mehrere Publikationen. Zum Einsatz brachte er natürlich auch diverse Farbfilter, im bestimmte Bildbereiche, wie z.B. den Himmel dramatischer aussehen zu lassen.

Ansel Adams fotografierte aber nicht nur Schwarz-Weiß-Landschaftsaufnahmen, er fotografierte auch in Farbe. Diese Aufnahmen sind von ihrem Farbumfang einfach klasse.

Die wenigen Potraits, die ich bisher von ihm gesehen habe sind sehr ausdrucksstark, die Personen darauf sind wunderbar in ihre angestammte Umgebung eingebettet.

Wenn ich bedenke, dass all diese Fotos ohne digitale Bearbeitung entstanden sind, dann muss ich immer wieder nur staunen und sehe, wie viel man noch lernen kann.

Einige seiner Fotos findet Ihr unter folgendem link.

Mehr Informationen zu Adams sind auf Wikipedia zu finden.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
20
Apr

video-plattformenNach der Frage in der letzten Woche, “Welche Kamera ist die Richtige?” heute nun eine weitere Gewissensfrage. Da ich seit einiger Zeit Video-Tutorials anbiete und diese hier im Blog veröffentliche, habe ich mich natürlich auch schon mit diesem Thema etwas eindringlicher beschäftigt.

Youtube, weil es die größte Plattform ist

Das ist ein wichtiges Argument, wenn es darum geht, mehr Leute auf die eigene Seite zu holen. Ganz einfach durch die Größe ist Youtube sicher eine der wichtigsten Stellen für den Video-Upload.

Youtube hat aber gerade für meine Zwecke den ein oder anderen Nachteil. Dies zu erklären benötigt zuerst eine kleine Erläuterung, wie das mit dem Video-Upload funktioniert.

Man wählt also zuerst die Video-Datei auf dem PC aus und klickt auf upload. Danach sollte man unbedingt noch eine Beschreibung des Videos und die sogenannten Tags (das sind die Suchbegriffe, unter denen das Video dann zu finden sein soll) eintragen. Nach der Fertigstellung des Uploads passiert dann noch einiges, von dem man selbst nicht unbedingt alles mit bekommt. Das Video wird neu berechnet, um es als flash-Video ausgeben zu können, in mehreren Qualitätsstufen, damit auch mit langsamerem Internetzugang noch eine flüssige Wiedergabe möglich ist. Dabei wird vor allem Bei Youtube die Qualität meiner Meinung nach schon um einige Stufen schlechter.

Das ist vor allem bei einem Video-Tutorial nicht sonderlich hilfreich, weil man dann beim nachvollziehen der einzelnen Schritte die gerade angeklickten Filter nicht genau erkennen kann, die Werkzeuge, die aufgerufen werden sind nicht gut zu erkennen usw.

Vimeo, gute Qualität aber weniger User

Bei Vimeo funktioniert der Upload fast genau so wie bei Youtube. Allerdings ist die Qualität des fertigen Videos meiner Meinung nach wesentlich besser als bei Youtube. Sogar im Vollbildmodus erkennt man hier z.B. die einzelnen Symbole im Photoshop noch ganz gut. Das gilt dann also auch für andere Videos, die Details sind besser zu erkennen.

Welche Plattform ist also die Bessere?

Das kann ich eigentlich nicht wirklich sagen. Momentan nutze ich beide und lade die Videos auf beide Plattformen hoch. Vimeo hat die höhere Qualität, Youtube bringt mehr Leute auf den Blog, die sonst nicht auf meinen Blog gefunden hätten.

Welche Dienste gibt es noch?

Momentan teste ich noch Viddler und Blip. Die Ergebnisse kann ich dann in Kürze noch nachreichen.

Welchen Dienst nutzt Du und warum?

Gern lerne ich und die anderen Leser natürlich hinzu. Hinterlass doch bitte einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein
17
Apr

beautiful girl with a cameraHeute möchte ich ein etwas kontroverses Thema anschneiden. Die Diskussion ist auch in den vergangenen Tagen bei Twitter ausgiebig geführt worden. Wenn ich irgendwo unterwegs bin und fotografiere, dann bekomme ich auch oft Sprüche zu hören wie: “Naja, mit der großen Kamera muss man ja gute Fotos machen” oder “Wie, die Kamera hat nur 11 Megapixel? Meine kleine Kamera für 99,00 € hat sogar 12 Megapixel.”

Dann zeige ich genau diesen Leuten ganz gerne 2-3 Bilder, die ich meist dabei habe. Wenn ich diesen Leuten dann noch dazu sage, dass diese Bilder mit dem 2 Megapixel-iPhone gemacht worden sind, welches noch nicht einmal einen Zoom hat, von einem Blitzlicht ganz zu schweigen, dann beginnt bei den meisten Leuten ein Denkprozess.

Bei Anmeldungen zu meinen Workshops werde ich sehr oft auch gefragt, ob man da eine teure Kamera für braucht. NEIN! Es geht doch um das fotografieren und nicht um die Technik. Natürlich hilft die Technik in bestimmten Fällen sicher weiter, aber das fotografieren übernimmt der Mensch, die Technik bildet nur das ab, was wir ihr vorsetzen.

Technikwahn(sinn)?

“Mehr Megapixel=bessere Fotos” ist eine dieser Wahnvorstellungen. In den Anfangszeiten der digitalen Fotografie mag das so gestimmt haben, damals gab es aber Kameras mit nicht mal einem Megapixel. Da kann man sich ja ausrechnen, wie groß das Bild ausgedruckt werden konnte, ohne dass man Verluste hinnehmen musste. Meine erste Kamera hatte eine Auflösung von 640*480 Bildpunkten. Bei einer normalen Druckauflösung von 300 DpI macht das eine Bildgröße von 5,23cm*3,92cm, also noch nicht einmal das kleinste Fotoformat 9*13 konnte ohne Verluste gedruckt werden.

Da war es natürlich ein riesiger Gewinn, als ich eine 1,3 Megapixel-Kamera bekam. Damit konnte man wenigstens diese kleinen Fotos verlustfrei drucken.

Aber ab einer Größe von 6-7 Megapixeln ist bei den kleinen Kompaktkameras Schluss. Alles, was da drüber liegt, wird eher qualitativ schlechter als besser. Eine richtig gute Beschreibung, warum das so ist, findet man bei 6mpixel.org.

Einen großen Anteil an den vielen falschen Vorstellungen haben meiner Meinung nach auch diverse Shopping-Sender. Mir sträuben sich regelmäßig die Haare, wenn dort Kameras verkauft werden. Ob es nun fehlende Vorbereitung der Verkäufer, technischer Unverstand oder einfach nur verkaufsförderliche Verbiegung der Wahrheit ist, das mag ich nicht entscheiden.

Welche Kamera ist also die richtige?

“Die Richtige” Kamera für alle gibt es nicht und wird es nicht geben. Jeder muss für sich selbst entscheiden. Dafür ist es sicher auch gut, wenn man die Kameras auch mal in die Hand nimmt, ausprobiert. Im Fotofachhandel oder bei diversen geizgeilen Elektronik-Märkten kann man in der Regel auch einfach mal eine eigene Speicherkarte in eine solche Kamera reinschieben und 3-4 Testfotos machen. Dann ruhig auch einfach wieder nach Hause gehen und diese Fotos am PC betrachten. Denn nur am PC auf den großen Bildschirm kann man die Fotos wirklich beurteilen.

Kompaktkamera, Bridge-Kamera oder Spiegelreflex?

Das kommt auf die Verwendung an. Sucht man eine Kamera, mit der man einfach nur schöne Fotos knipsen kann, ohne große Einstellungen machen zu müssen, von Wanderungen, von der Familie, im Urlaub, dann ist man sicher mit einer Kompaktkamera sehr gut bedient. Hier würde ich dann wie schon gesagt mehr Wert auf gutes Handling, gutes Objektiv und großes Display legen, als auf die Megapixel-Anzahl.

Möchte man intensiver fotografieren, mehr Einstellungsmöglichkeiten haben, mehr Möglichkeiten zur Nachbearbeitung der Fotos bekommen, aber trotzdem keine schwere Spiegelreflex-Kamera mit mehreren Objektiven rumschleppen, dann ist sicher eine Bridge-Kamera gut geeignet. Bridge-Kameras sind Kameras, die eine “Brücke” zwischen den Kompakten und den Spiegelreflex-Kameras bilden.

Will man aber vor allem schnelle Bewegungsabläufe fotografieren, vor allem im Sport-Bereich, will man in schlechten Lichtverhältnissen fotografieren, dann wird man um eine Spiegelreflex-Kamera nicht herum kommen. Da diese Spiegelreflex-Kameras größere Sensoren haben, sind hier auch 15-25 Megapixel möglich, ohne dieses “Mehr an Pixeln” mit einem “Weniger an Qualität” zu bezahlen.

Auch die wechselbaren Objektive lassen eine sehr flexible Arbeit zu. Je nach Einsatzgebiet kann man verschiedene Objektive nutzen, ohne jeweils eine andere Kamera einzusetzen. Ein Objektiv, das wie bei diversen Bridge-Kameras einen riesigen Zoom-Bereich abdeckt, bezahlt diesen großen Zoom-Bereich immer mit bestimmten Qualitätseinbußen. Die Schärfe eines Festbrennweitenobjektives erreicht ein Zoom-Objektiv in der Regel nicht. Auch im Makro-Bereich hat man mit einer Spiegelreflex sicher eine Vorteile gegenüber anderen Kameras.

Wenn schon eine digitale Spiegelreflex-Kamera, welche ist dann die bessere?

Auch das kann nur jeder selbst für sich entscheiden. Es gibt eigentlich keine schlechte Spiegelreflex-Kamera. Die eine hat ein schwenkbares Display als Vorteil, dafür hat die andere ein besseres Rauschverhalten. Da heißt es wieder ausprobieren, in die Hand nehmen, auslösen, entscheiden.

Diese Entscheidung ist dann in der Regel erst einmal eine Entscheidung, die länger hält. Da man sich meist auch das ein oder andere Objektiv zulegt, ist man beim Kamerawechsel dann meist an die eine Marke gebunden, da man die Objektive natürlich weiter verwenden möchte. Aber das ist selten ein Problem. Die Canon-Nutzer lieben ihre Canon, die Nikkonianer ihre Nikkon, die Sigma-Nutzer ihre Sigma usw.

Welche Erfahrung hast Du gemacht?

Wie war bei Dir die Entscheidung zu einer neuen Kamera? Welche Kamera nutzt Du zur Zeit? Hinterlass doch bitte einen kurzen Kommentar dazu, die anderen Leser würden sicher auch Deine Erfahrungen interessieren.

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat abboniere doch meinen kostenlosen RSS-Feed!

Categories : Allgemein

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBlog Verzeichnis und Webkatalog SEO Powered by Platinum SEO from Techblissonline