letzte premieren

Donnerstag, 25. März 2010
Mittwoch, 24. März 2010
Sonntag, 21. März 2010
Samstag, 20. März 2010
Freitag, 19. März 2010
Donnerstag, 18. März 2010
Mittwoch, 17. März 2010
Dienstag, 16. März 2010
Montag, 15. März 2010
Samstag, 13. März 2010
Freitag, 12. März 2010
Donnerstag, 11. März 2010
Mittwoch, 10. März 2010
Dienstag, 09. März 2010
Montag, 08. März 2010
Samstag, 06. März 2010

 

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Leserkritiken

Stefan Bock
Der Zerbrochene Krug  
von Heinrich von Kleist 
in einer Inszenierung von Jan Bosse am Maxim Gorki Theater Berlin 
 
Neue Moden am Gorki, denkt man sich, als die Eintrittskarte schon beim Betreten des Foyers verlangt wird. Erst nach einiger angestrengter Wartezeit auf den Einlass, löst sich das Rätsel. Ronals
Horst Rödiger
Anspruchsvolle Leere 
 
„Wüstenbuch“ von Beat Furrer 
und Christoph Marthaler 
in der Schaubühne Berlin 
 
Was der Komponist und Dirigent Beat Furrer hier mit inszenatorischer Unterstützung von Christoph Marthaler zu Gehör und auf die Bühne bringt, ist hinsichtlich des Anspruchs und künstl
Horst Rödiger
Eglise statt Diana 
 
Donizettis "Lucia di Lammermoor" 
in der Deutschen Oper Berlin 
 
Manchen gilt der Begriff "Repertoire" eher als Schimpfwort. Was für einen Sinn hat es, eine 175 Jahre alte Oper in mittlerweile auch schon 30 jährigen Kulissen aufzuführen? Welchen Reiz und welche vielfältigen Ge
Johannes Knoblach
Ihro Gnaden, Alexander der letzte Markgraf, haben nach Ansbach geladen 
 
Das gleichnamige Stück und damit auch ein Stück Ansbacher Geschichte feierten am vergangenen Freitag ihre Urraufführung am Theater Ansbach. 
 
 
Für den Theaterbesucher nicht zu übersehen, liegt gegenüber dem Theater die ehem
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die nachtkritik

Hier können Sie werktags ab neun Uhr früh aktuelle Kritiken lesen, am Wochenende ab zehn. Das Datum ist jeweils das der Premiere. Ältere Kritiken finden Sie im Archiv.

Dresden, 27. März 2010. Noch ist die Bühne hell ausgeschlagen, aber dann sind die schönen Tage von Aranjuez vorbei und aus der Tiefe kommt ein schwarzer Palast heraufgefahren, in dem Burkhart Klaußner als Philipp von Spanien regiert und nicht nur seinen Sohn Don Carlos niederhält. In Dresden hat Roger Vontobel das Drama von Friedrich Schiller als tragisch-politisches Märchen erzählt, zum Zuschauerglück von Michael Laages.

Hannover, 27. März 2010. Der Duft ist betörend, und man weiß schließlich, dass Liebe durch den Magen geht. Der Hass vielleicht auch? Im Schauspiel Hannnover hat Hausherr Lars-Ole Walburg die radikalen Muslima-Monologe Schwarze Jungfrauen von Feridun Zaimoglu und Günter Senkel neu angerichtet. Mehr von André Mumot.

Berlin, 26. März. 2010.
Wie schön das Blut im Lichte glänzt! Und wie sehr diese drei Stunden an den Nerven der Zuschauer zu zerren verstehen! Michael Thalheimer hat Friedrich Hebbels Die Nibelungen auf die Sperrholzbühne am Deutschen Theater gewuchtet. Und Simone Kaempf hat's miterlebt.

Frankfurt am Main, 26. März 2010. Lulu, die Frau, die nicht zu fassen ist. Kind oder Femme fatale? Bewusst oder unbewusst, kalkulierend oder verletztlich? Wie der Spezialist für große Frauenrollen Stephan Kimmig und seine Hauptdarstellerin Kathleen Morgeneyer sie am Schauspiel Frankfurt sehen, weiß Astrid Biesemeier.

Dresden, 26. März 2010. Dass Freiheit mitunter in die Gefangenschaft führt, wurde schon verschiedentlich bemerkt. Jo Fabian aber behauptet: Gefangenschaft führt umgekehrt auch in die Freiheit. Was? Wie bitte? Caren Pfeil klärt auf, denn sie hat Jo Fabians neuestes Gesamtkunstwerk Wendelgard. the first level am Theater Junge Generation in Dresden gesehen.

Berlin, 26. März 2010. Wo das richtige Leben aufhört und das falsche beginnt, weiß allein der Dramatiker. So scheint es jedenfalls in Falk Richters Szenen und Samples, die am Ballhaus Ost unter dem Titel Wenn es Nacht wird. Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs urinszeniert wurden. Warum man gewissermaßen noch von Glück sprechen kann, dass der Text in die Hände von Christian Weise gefallen ist, sagt Esther Slevogt.

Bielefeld, 26. März 2010. Ein Stück über sexuellen Missbrauch an Minderjährigen braucht sich um seine Aktualität derzeit weiß Gott nicht zu sorgen. Und welche Geschichte erzählt uns Christian Schlüters deutschsprachige Erstaufführung von Steven Fetchers Drama The Woodsman über Täter, Opfer und Therapeuten? Ulrich Schmidt war bei der Premiere zugegen.
 

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gemein & nützlich

Kommentare, Debatten, Essays, Buchbesprechungen und der Redaktionsblog.

28. März 2010. Aktuelle Debatten auf nachtkritik.de: Das Blut, das in Michael Thalheimers Die Nibelungen eimerweise Olaf Altmanns Bühne heruntertropft, bringt selbiges auch bei den Kommentator_Innen in Wallung: Was ist aus dem großen Stückesezierer geworden, der Schicht um Schicht entfernt, um den Kern freizulegen und zu inszenieren? heult beispielsweise "Prospero" auf. Umkämpft bleibt auch Sascha Hawemanns Leipziger Inszenierung von Clemens Meyers Die Nacht, Die Lichter: Der Roman hat es nicht auf die Bühne geschafft findet Kay Kloetzer. Denn wo Meyer Verlorenheit beschreibt, zeigt Hawemann Verlierer. "Susi" freut sich trotz Gegenwind von den Thread-Kombattanten an Patrick Wengenroths Was! Ist das episches Theater? in der Berliner Schaubühne, weil Brecht damit wieder ins Zentrum landläufiger Gegenwärtigkeit hineingezogen worden ist. In den Kommentaren zur Kritik zu Christian Weises Berliner Falk-Richter-Abend "Wenn es Nacht wird...!" stieß die Frage auf Interesse, ob heute nur noch verspottet wird, was vor zehn Jahren die Stücke von Sarah Kane noch existenziell grundieren konnte.

 

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die anderen

Zu allen Aufführungen, die nachtkritik.de bespricht, fassen wir Kritiken anderer Medien in unseren Kritikenrundschauen zusammen.

 

28. März 2010. Die Herren Kritiker hätten es lieber gesehen, wenn sich Die Nibelungen bei Michael Thalheimer im Deutschen Theater etwas differenzierter massakriert hätten. Wir fanden es auch sehr blutig.

27. März 2010. Uneins sind sich die ersten Kritiken über Sascha Hawemanns Uraufführung von Clemens Meyers Prosaband Die Nacht, die Lichter. Ist sie plump oder ist sie ambivalent? Wir sahen sowohl dies als auch das.

27. März 2010. Eine erste Kritik schaut freundlich auf Patrick Wengenroths Brecht-Betrachtung Was! Ist das episches Theater an der Berliner Schaubühne. So wie wir auch.

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nachtkritik-krisometer

Informationen, Meldungen und Kommentare zu aktuellen Sparplänen und der Debatte um die finanzielle Situation der Theater und Künstler.

Frankfurt, 26. März 2010. Das nachtkritik-Krisometer macht Schule. Heute widmet sich die Frankfurter Allgemeine Zeitung auf einer ganzen Seite den Finanzsorgen im Kulturbereich. Fallbeispiele stammen aus NRW, Schleswig-Holstein, Berlin und Brandenburg sowie Baden-Württemberg. Hier der Überblick zur Lage der Dinge zwischen Ostsee und Schwarzwald.

 

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35. Mülheimer Theatertage NRW – Stücke 2010

Alles über die Mülheimer Theatertage auf www.nachtkritik-stuecke2010.de

15. März 2010. Die Mülheimer Theatertage sind eine Art Theatertreffen für Texte. Für das im Mai stattfindende Festival hat das Auswahlgremium wieder sieben der im letzten Jahr uraufgeführten Stücke nominiert. In einem ersten Kommentar zur Auswahl freuen sich Anne Peter und Christian Rakow auf ein Gipfeltreffen – und verspüren doch einen leichten Phantomschmerz.

 

nachtkritik-Umfrage: Theaterbuffets

März 2010. "Sie schlafen. Wir schreiben." Unseren Slogan kennen Sie schon. Jetzt aber: Genuss oder Grausen? nachtkritik.de ruft zum großen Theaterbuffet-Test auf: Sie essen. Sie fotografieren. Sie bewerten. Sie schicken. Ihre Fotos und Meinungen über die Theaterbuffets zwischen Anklam und Solothurn, Berlin, Zürich und Wien. Und was machen wir? Wir veröffentlichen sie auf nachtkritik.de.

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nachtkritik extra


Februar 2010.
Esther Slevogt im Gespräch mit Philip Banse: Die Mitgründerin und Redakteurin von nachtkritik.de erinnert im Web-TV von Alexander Kluges dctp an die Spiralblock-Affäre von Thomas Lawinky und Gerhard Stadelmaier und führt aus, inwiefern die Zeit 2006/07 reif war, ein Portal wie nachtkritik.de zu gründen – als "Frischluftzufuhr für den Theaterbetrieb" und "Transparenzinitiative", wie der Interviewer es Ende des Gespräches fasst, das Ende Januar 2010 in Berlin geführt worden ist.

 

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vorschau – März 2010

Alle Premieren, die nachtkritik.de besprechen wird, auf einen Blick.

März 2010. Der Mann ist Schausteller und das, was man heute eine prekäre Existenz nennt. Liliom heißt er, seines Zeichens Karussellausrufer, der sein Auskommen nur so lange hat, bis er sich auch nach Liebe streckt. In Graz, weit weg vom Budapester Stadtwäldchen, wo das Karussell der Frau Muskat steht, die ihren Angestellten und Liebhaber Liliom herauswirft, als er das Dienstmädchen Marie heiratet, inszeniert nun Viktor Bodó Franz beziehungsweise Ferenc Molnárs Stück – Bodó, der ein Jahrhundert nach Molnár in Budapest geboren wurde.

Das ist nur eines der Highlights des Monats März bei nachtkritik.de, zu denen auch Michael Thalheimers deutsche Atridenversion Die Nibelungen am Deutschen Theater Berlin gehört. Thalheimer, dessen Durchbruch als Regisseur eine Liliom-Inszenierung war. Dieter Giesing und Johan Kresnik befassen sich in Köln mit Thomas Vinterbergs Familienschockdrama Das Fest, das in Leipzig Martina Eitner-Acheampong inszeniert. Thomas Vinterberg himself setzt an Wiens Burgtheater die Fortsetzung der Geschichte Das Begräbnis in Szene, die zehn Jahre später, nach dem Tod des Patriarchen spielt.

Nicht minder präsent sind im März aber die jungen, nachdrängenden Regisseure und Dramatiker: Tilmann Köhler und Roger Vontobel in Dresden, Julia Hölscher in Potsdam, Christoph Frick in Freiburg, Daniel Wahl in Hamburg, Bastian Kraft in Wien, Alice Buddeberg in Göttingen. Uraufführungen von Juliane Kann, Paul Brodowsky, Sibylle Berg stehen im Plan, garniert vom New Yorker Richard Maxwell, der in Bonn erstmals im gepriesenen wie beschimpften deutschen Stadttheatersystem inszeniert.

Ignorieren können wir natürlich auch die üblichen Verdächtigen nicht, die Herren Kriegenburg, Kimmig, Pucher oder Perceval, die im März ebenfalls mit neuen Arbeiten an die Frühlingsluft treten, die uns bis dahin hoffentlich um unsere Nasen wehen wird. Und was Chris Kondek, Schorsch Kamerun und Jo Fabian im März treiben? Hier geht es zur Gesamtvorschau für den nachtkritik-März 2010.

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archiv

Hier finden Sie alle auf nachtkritik.de veröffentlichten Beiträge. 

Zur Pforte des Archivs führen zwei Wege. Entweder über die Volltextsuche "Suche" (das Feld in der rechten Spalte ganz oben, Sie müssen den Suchbegriff eingeben und auf "Suche" klicken) oder über zwei alphabetische Ordnungen im Menüpunkt "archiv".

Unter "archiv" finden Sie eine alphabetische Gliederung nach Stücktiteln (die auch die bestimmten Artikel der, die das umfassen). Und Sie finden eine alphabetische Liste der Städte mit den dazu gehörigen Theatern, durch die Sie sich bis zum Gewünschten durchklicken können. Wer über das Alphabet suchen geht: nicht wundern, die Ergebnisse werden immer unter der Städteliste angezeigt. Also: scrollen! 

Sie können auch das Glossar konsultieren, Unterabteilung des Menüpunkts "Porträt und Profil", und im Aufbau befindlich. Dort sind die Archivinhalte noch einmal alphabetisch und lexikalisch sortiert. Von A wie Achternbusch bis Z wie Zuschauer.