Das Grüne Männer-Manifest

15. April 2010 von Verena

Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht – mit diesem abgewandelten Zitat Simone de Beauvoirs haben mehr als 20 Grünen-Politiker ein Anti-Macho-Manifest veröffentlicht.

Darin fordern sie ein neues Bewusstsein für eine neue Männlichkeit, in der nicht das sozial konstruierte Geschlecht im Vordergrund steht sondern der Mensch – nur so kann Gleichberechtigung für Frauen und Männer erreicht werden.

Einen Makel haben einige feministische Diskurse aber leider gerade in Deutschland bis heute: Männer spielen in ihm nur selten eine Rolle. Dabei ist wirkliche Gleichberechtigung, sind gleiche Rechte und gleiche Pflichten nur mit den Männern zu erreichen – nicht gegen sie. Frauen haben durch den Feminismus ihre Möglichkeiten erweitert, Männern steht dieser Schritt noch bevor.

Die Forderungen richten sich sowohl direkt an Männer – gebt Macht ab! – als auch an die Arbeitswelt, in der die Vorstellung des männlichen Haupternährers nach wie vor dominiert. Neue Zeitmodelle und Unternehmensstrukturen sollen auch Männern Teilzeitphasen und Familienzeiten ermöglichen.

Wir wollen auch hier Gleichberechtigung: Die Aufteilung der Elternzeit muss paritätisch sein. Dies würde nicht nur Männern mehr Verantwortung abverlangen, sondern auch die Unternehmen und Arbeitgeber zum Umdenken zwingen. Zwei Monate ist ein Arbeitnehmer für den Arbeitgeber zu entbehren, sechs Monate oder länger jedoch verlangen neue Zeit- und Jobmodelle, die wir dringend brauchen – hin auf dem Weg zu echter Gleichberechtigung.

Neue Jungs, neue Väter, ein neues Gesundheitsbewusstsein – das Männermanifest holt zum gelungenen Rundumschlag aus. Spiegel Online hat sich drüber lustig gemacht – wir finden es super!


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Aus der ganz privaten Kopfzeitung…

15. April 2010 von Helga
Dieser Text ist Teil 34 von 34 der Serie WWW Girls

In jeder Folge der WWW Girls stellen wir euch eine Bloggerin und ihr Weblog vor. Heute:

WORDSONAWATCH.blogspot.com

Wie heißt du?
Annina Luzie Schmid

Seit wann bloggst du?
Seit 2005 privat und seit 2007 offiziell auf Words On A Watch.

Drei Bloggerinnen mit weißen Laptops auf denen der Venusspiegel prangt, darum der Slogan - Feminists of the WWW: unite

(c) Frl. Zucker, fraeuleinzucker.blogspot.com

Warum hast du damit angefangen?
Ich war 2005 für ein Jahr in Malaysia und hatte die damals üblichen Rundmails satt – das Blogformat bot sich an. 2007 habe ich ein Praktikum gekündigt und brauchte eine Ersatzbeschäftigung bis es mit dem M.A. Studium weiterging.

Worüber schreibst du?
Bei Words On A Watch geht es um junge deutsche Lyrik und Literatur. Ich schreibe über Veranstaltungen, die ich besuche, und gebe meinen Senf zu aktuellen Debatten der Szene (zum Beispiel zu dem Plagiatsfall um Helene Hegemann). Ansonsten veröffentliche ich Termintipps, Netzfundstücke, manchmal Gastbeiträge (hier von Krimiautor Oliver Bottini), hin und wieder eigene Gedichte und Fotos. Ich kritisiere die Arbeit meiner Freunde und Kollegen und gebe mir dabei Mühe, fair und authentisch zu bleiben. Words On A Watch ist quasi der Literaturteil meiner ganz privaten Kopfzeitung. Und damit so viele Leute wie möglich mitlesen können, schreibe ich auf Englisch.

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Meine Karriere oder deine Karriere?

14. April 2010 von Adele
Dieser Text ist Teil 19 von 19 der Serie Muttiblog

Ich hatte ja versprochen, auch darüber zu schreiben, wie es ist, als Mutter einen Job zu suchen. Bisher war es ziemlich frustrierend, da auf über 30 Bewerbungen keine einzige Einladung zu einem Vorstellungsgespräch kam. Immer nur Absagen mit der Begründung, dass sich für einen anderen Bewerber entschieden wurde, dessen Profil besser auf die Stelle passen würde. Für mich gab es für meine Schwierigkeiten, einen Job zu finden, drei Erklärungsansätze: Die Krise, der Standort und das Kind.

(C) Eva Hillreiner, www.evahillreiner.de

Dann war ein ehemaliger Kollege von mir mit seiner Doktorarbeit fertig und hat mit genau einer Bewerbung meinen Traumjob gehabt. Damit wäre die Begründung „Wirtschaftskrise“ also schonmal einigermaßen ausgeschlossen. Blieb also „Standort“ und „Kind“.

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Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik

14. April 2010 von Barbara

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder spricht sich immer wieder für ein flächendeckendes “Betreuungsgeld” aus. Ein Geld, das unsere Bundesregierung ab 2013 einführen will, in Höhe einer monatlichen Unterstützung von 150 Euro für Eltern, die ihr unter dreijähriges Kind zuhause betreuen möchten.
Ein ähnliches Modell wurde schon vor ein paar Jahren in Thüringen erprobt – und hat für Aufruhr gesorgt. Peter Häusler vom “Volksbegehren für eine bessere Familienpolitik in Thüringen” über die Geschichte seines Widerstands.

Ihr Volksbegehren hat ja schon ein paar Jahre auf dem Buckel – wie kam es dazu?

Die Geschichte des Volksbegehrens geht zurück bis in den Herbst 2004, als der neu gewählte Ministerpräsident Dieter Althaus die Abschaffung der Thüringer Grundschulhorte verkündete und als Ersatz ein völlig unausgegorenes “Konzept 2 bis 16 ” anbot.

Wie ging es weiter?

Im Frühjahr 2005 musste die Regierung erkennen, dass die Schulhorte wegen langfristiger Verträge der Erzieherinnen bis 2008 vorläufig nicht angreifbar waren und setzte bei den Kitas an: die sog. “Familienoffensive ” wurde gestartet. Sie setzte die Personalstandards in den Kitas herab, schuf für 32 Millionen Euro eine völlig ineffiziente und überflüssige Landesstiftung (“Stiftung FamilienSinn”) und baute das Landeserziehungsgeld ideologisch um (statt bedürftige Familien erhalten nun jene Familien das Geld, die ihre Kinder aus der Kita fern halten).

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Bloggerinnen, Sexismus im Netz und Blogcharts: Eine Linksammlung

13. April 2010 von Anna

Über bloggende Frauen und Männer, Sexismus und Gender im Netz, Blogcharts und Alphablogger wurde einiges geschrieben und gesagt seit der letzten re:publica. Um mal ein bisschen Überblick in die Sache zu bekommen, hier eine Linksammlung zum Thema. Nach einigen Überlegungen, wie diese am besten zu sortieren wäre, habe ich mich letztendlich für eine chronologische Anordnung entschieden. Gerne könnt ihr in den Kommentaren auf eventuell vergessene Texte verweisen.

(Vielen Dank an Anne Roth, Verena und Susanne für die Hilfe beim Zusammenstellen!)

Februar 2008:

Stephanie Rosenbloom auf nytimes.com: “Sorry, Boys, This Is Our Domain”

März 2009:

Melinda Canter: “The Role of Blogging in the Feminist Movement”

April 2009:

i heart digital life: “Frauen und Twitter”

Tessa auf freitag.de: “Helden in Hosenträgern”

jette auf zwilobit.de: “Wenn Frauen bloggen

Juni 2009:

Tessa auf flannelapparel: “Unter Freundinnen”

November 2009:

Anne Roth auf annalist: “Wichtigen Blogs”

canesco auf freitag.de: “Wichtige Blogerinnen!”

Dezember 2009:

Verena auf freitag.de: “Nicht an den Rand drängen lassen”

Anne Roth auf freitag.de: “Wichtige Blogs II”.

opalkatze: “Wichtige Blogger”

Nikola Richter auf blogmacherei.de: “Wo sind die bloggenden Frauen?”

Januar 2010:

Vera Bunse auf kooptech.de: “Ich! Ich! Ich!”

Februar 2010:

Julien Frisch: “20 women who run the EU (blogosphere) – updated”

Verena auf missy-magazin.de: “Ja, wo bloggen sie denn?”

Anna auf maedchenmannschaft.net: “Ihr durchtriebenen, miesen Fotzen!”

Nele Tabler auf karnele.de: “Gewalt gegen bloggende Frauen”

Jakob Jochmann auf kontextschmiede.de: Wozu noch Feminismus in Blogs? Eine Frage der Perspektive

lantzschi auf medienelite.de: “Halt den Ball flach, Schlampe”

März 2010:

annina startet “girls can blog!” und schreibt auf wordsonawatch: “girls on the web: who are the must-reads?”

lantzschi auf medienelite.de: “Female Bloggers – Their Fanboys and Riot Grrrls”

Mädchenmannschaft: Top 100 Bloggerinnen

Mela Eckenfels auf “Feder und Herd”: “Bloggende Frauen oder warum Feder & Herd nicht so populär ist wie Spreeblick”

lantzschi auf medienelite.de: “Frauen und ihre digitale Diskursmacht”

Piratenweib auf Piratenweib.de: “Aus aktuellem Anlass: Offener Brief an “meine/n” Stalker”

April 2010:

Antje Schrupp: “Ich bin dann mal woanders”

Nina Scholz auf hate-mag.com: “Per Anhalter durch die Anonymität”


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Filme von Frauen, über Frauen, für Frauen und darüber hinaus

13. April 2010 von Helga

Weißer Hintergrund mit 5 grünen *Seiten Papier* die auffächern, darunter in schwarzer und grüner Schrift: Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln

Wer vom ab morgen, dem 14. bis Sonntag, dem 18. April in Köln weilt, sollte beim Internationalen Frauenfilmfestival vorbeischauen. Rund 100 Filme aus aller Welt werden in den Kategorien „Panorama” (Rundblick in die Welt des Films), „begehrt!” (lesbisch, feministisch oder/und queere Filme) und dem Länderfokus „Rund um den Balkan” gezeigt. Verliehen werden der Debüt-Spielfilmwettbewerbs für Regisseurinnen und ein Publikumspreis. Außerdem gibt es Workshops und Weiterbildung für Schülerinnen und Filmschaffende.

Das ganze Programm und weitere Informationen gibt es auf www.frauenfilmfestival.eu. Ganz Web 2.0 bekommt frau die neuesten Infos auch über Twitter und Facebook.


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Bristol Palin über Teenagerschwangerschaften

13. April 2010 von Magda

Bristol Palin, Tochter von Sarah Palin, Ex-US-Vizepräsidentschaftskandidatin der Republikanischen Partei, wurde Ende 2008 mit knapp 18 Jahren Mutter eines Sohnes und ist seit dessen Geburt in der US-amerikanischen Abstinenzbewegung aktiv. Sex vor der Ehe? Kommt für Bristol nicht (mehr) in Frage. Im Mai 2009 ließ sich Bristol dann für die Candie’s Foundation verpflichten, eine gemeinnützige Organisation, die sich die Bekämpfung von Teenagerschwangerschaften auf die Fahnen schreibt.

Auch wenn die Aussage dieses aktuellen Videos der Candie’s Foundation wohl gut gemeint ist, hinterlässt es doch einen schlechten Nachgeschmack: Teenagerschwangerschaften sind insbesondere dann zu verurteilen, wenn die jungen Mütter arm sind. Reiche (berühmte) Mädchen hingegen müssen sich kaum Sorgen machen. Auch wenn dies wohl der gesellschaftlichen Realität entspricht, ist die Tatsache, dass diese moralische Lehrstunde von jemanden wie Bristol Palin kommt, doch irgendwie, hmm… bevormundend? Wie Sociological Images passend titelt: “Teenagerschwangerschaften sind ätzend – es sei denn, du bist Bristol Palin”

What if I didn’t come from a famous family?
What if I didn’t have all their support?
What if I couldn’t finish my education?
What if I didn’t have all these opportunities?

Believe me, it wouldn’t be pretty.
Pause… before you play.

(Zu Deutsch: Was wäre, wenn ich nicht aus einer berühmten Familie käme? Was wäre, wenn ich nicht deren Unterstützung hätte? Was wäre, wenn ich meine Ausbildung nicht beenden könnte? Was wäre, wenn ich nicht all diese Möglichkeiten hätte? Glaube mir, es wäre nicht schön. Warte, bevor du ’spielst’.)

Was denkt ihr?


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Links: Guerrilla Girls, Fett=krank?, Djane-Kurse, sexuelle Identität im Grundgesetz schützen?

13. April 2010 von der Maedchenmannschaft
Dieser Text ist Teil 55 von 55 der Serie Kurz notiert

Auf freitag.de findet ihr eine Übersetzung des Textes von Chloe Angyal’s “You’re not a feminist, but … what?”. Die Hauptaussage: Feminismus – Vollzeit oder gar nicht!

Ebenfalls auf freitag.de wird in der Politikarena die Frage gestellt: Soll Artikel 3 des Grundgesetzes auch vor Benachteiligung wegen sexueller Identität schützen?

Lust auf einen DJanes Kurs? Bei Rubinia gibt es neue Termine!

Fett ist ein feministisches Thema“: Die Korrelation zwischen Fettleibigkeit und Kranksein ist viel schwächer als die meisten Menschen glauben. Auch die JungleWorld hat dazu was zu sagen.

Feministing.com ist knackige sechs Jahre alt geworden und präsentiert den Artikel, der nicht nur die meisten Klicks einbrachte, sondern auch WalMart dazu zwang, ein paar fürchterliche Kinderwäsche-Stücke einzustampfen.

Wer sind eigentlich die Guerrilla Girls? Auf Gender Across Borders gibt es ein Interview.


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she:publica 2010: D.I.Y. und Ökonomie

12. April 2010 von Verena

Der Countdown läuft: Am 14. April startet in Berlin die re:publica 2010. Dieses Jahr mit zahlreichen Frauen auf Podien und Panels. Damit ihr euch vorab einen Überblick verschaffen könnt, wer, wo, was macht, stellen sich euch in den folgenden zwei Wochen einige der Ladies@re:publica mit ihrem Programm vor:

Heute: Kathrin Ganz von I Heart Digital Life


1. Wie ist der Name deiner Veranstaltung?

Ich halte zusammen mit Jens Ohlig den Vortrag  “Hackonomy – Making, Crafting, Bausteln: Endgegner des Kapitalismus?”

2. Was wird auf deiner Veranstaltung passieren?

Jens und ich wagen einen kritischen Blick auf die gesellschaftlichen Potentiale von DIY, Bausteln, Making und Co. Wir wollen in unseren Vortrag fragen, ob dieser Trend letztlich eine Nische für diejenigen bleibt, die sich ausgefallene Hobbies leisten können, oder ob wir damit Hoffnungen auf eine gerechtere Zukunft für alle verbinden können.

3. Wieso liegt dir das am Herzen?

Zusammen mit Do. beschäftige mich seit einiger Zeit mit queer-feministischen und dekonstruktivistischen Ansätzen zu Ökonomie. Texte dazu sind zum Beispiel Diverser leben, arbeiten und Widerstand leisten aus der aktuellen Arranca! oder Queering Gentrification. Wir gehen davon aus, dass es im Kapitalismus auch ganz viel nicht-kapitalistisches Wirtschaften gibt, das ziemlich unsichtbar ist und zum Teil aber als Ansatzpunkt für einen way out taugen könnte, denn es zeigt ja, dass es auch anders geht! Hackerspaces, wo Leute zusammen arbeiten und “Produktionsmittel” teilen, sind vielleicht ein Beispiel dafür. Außerdem begeistert mich die Idee, dass wir bald unser Zeug selbst mit 3D-Druckern machen können und sich Konzepte von Open Source und Creative Commons auf die Welt der Dinge ausdehnen. Da ich aber nicht glaube, dass mit neuen Technologien automatisch bessere Welten kommen, finde ich es spannend, eine kritischen Sicht auf gesellschaftliche und globale Verhältnisse zu entwickeln und das auf der re:publica mal in einem nicht explizit linken und/oder feministischen, sondern technikbegeisterten Kontext vorzustellen.

4. Wo und wann findet euer Vortrag statt?

Am Donnerstag, 15. April um 14 Uhr in der Kalkscheune / Raum Workshop 1


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12jährige Kinderbraut im Jemen tot

12. April 2010 von Magda

Vor einiger Zeit berichteten wir über einen Gesetzesentwurf im Jemen, welches ein Mindestalter für Heiratende vorsah. Dieses Gesetz hätte Elham Madhi al Assi vor dem Tod bewahren können: Nachdem die 12- oder 13-Jährige (genaues Alter nicht bekannt) zwangsverheiratet wurde, verblutete sie nach mehrfacher Vergewaltigung und verstarb zwei Wochen nach Eheschließung. Die Ehe wurde vom Bruder des Mädchen mit dem 23jährigen Al-Hikmi arrangiert, der ihm im Gegenzug dazu seine Schwester versprach.

Auch nachdem die eigene Mutter ihre Tochter aus Angst vor “Schande” dazu drängte, mit dem über zehn Jahre älteren Ehemann zu schlafen, verweigerte sich Elham ihm, woraufhin dieser von einem Arzt Beruhigungsmittel verlangte. Der Arzt lehnte dies ab, so dass Al-Hikmi dem Mädchen eigenhändig Medikamente verabreichte und sie wiederholt vergewaltigte. Daraufhin musste Elham ins Krankenhaus, wo eine Ärztin den Mann anwies, sie auf Grund ihrer katastrophalen Verletzungen für mindestens zehn Tage nicht anzufassen. Er hielt sich nicht daran, woraufhin Elham an den Folgen einer wiederholten Vergewaltigung starb.

Nojoud Ali wurde zum Gesicht des Kampfes gegen Zwangsheirat im Jemen. Sie setzte 2008 zehnjährig die Scheidung ihrer Zwangsehe mit einem 22 Jahre älteren Mann durch.

Nojoud Ali wurde zum Gesicht des Kampfes gegen Zwangsheirat im Jemen. Sie setzte 2008 zehnjährig die Scheidung ihrer Zwangsehe mit einem 22 Jahre älteren Mann durch.

Ein Viertel der Mädchen werden im Jemen, dem ärmsten Land im Nahen Osten, vor ihrem 15. Lebensjahr verheiratet. Viele Familien bevorzugen junge Bräute, weil sie “gefügsamer seien und erwartungsgemäß mehr Kinder zur Welt bringen”. Eine arrangierte Hochzeit der Töchter sei für viele arme Familien die einzige Möglichkeit, einen Weg aus der Armut zu finden.


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